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Ostern in Irland - auf dem Land und in Dublin

Natürlich verbinden die Iren, genau wie alle anderen, das Osterfest mit dem Begräbnis und der Auferstehung von Jesu Christi. Im Laufe der Zeit sind jedoch noch ein paar andere Traditionen und Geschehnisse hinzu gekommen ...

Von Vivien Fiedler / 09.04.2020
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In den ländlichen Regionen der irischen Insel finden Sie einen für uns eher merkwürdig erscheinenden Brauch. Anstatt an das Begräbnis und die Auferstehung von Jesu Christi zu erinnern, finden in vielen irischen Orten symbolische Begräbnisse ganz anderer Art statt: es werden Heringe zu Grabe getragen! Die Heringe sind während der Fastenzeit eine der Hauptmahlzeiten, weil auf Fleisch, Wurst, Milch und Käse verzichtet wird. Mit einem symbolischen Begräbnis wird in manchen Orten das Ende dieser Fastenzeit zelebriert.

Die Bewohner Dublins hingegen werden Ihnen im Zusammenhang mit Ostern auch noch ein weiteres Ereignis nennen: der Osteraufstand von 1916, ein bedeutender Wendepunkt in der Geschichte Irlands. Mitten im zweiten Weltkrieg versuchte die irische Bevölkerung ein weiteres Mal der Herrschaft der Briten zu entkommen. So kam es also zur Mittagszeit am Ostermontag 1916 zur Besetzung des Hauptpostamtes in Dublin. Und obwohl der Aufstand nicht erfolgreich verlief, hat er doch den Grundstein der Republik Irland gelegt. Die Spuren der Auseinandersetzung sind heute noch am Hauptpostamt zu erkennen.

Sollten Sie also der Grünen Insel mal einen Besuch abstatten, müssen Sie unbedingt die Augen offen halten.



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