Rundreise Albanien mit Ohridsee in Nordmazedonien
9 Tage Rundreise in Albanien und Nordmazedonien mit Durres – Berat – Vlora – Llogara Nationalpark – Saranda – Butrint – Ksamil – Gjirokaster – Korca – Ohrid – Elbasan – Tirana – Kruja
- Vier UNESCO-Welterbestätten in einer Reise: Berat, Gjirokastër, Butrint und der Ohridsee – diese Reise führt Sie zu gleich vier Stätten, die die Menschheit als schützenswert für alle Zeiten erklärt hat.
- Von der dramatischen Küstenstraße der albanischen Riviera über die Bergwelt des Llogara-Passes bis zum kristallklaren Ohridsee – diese Reise ist auch eine Reise durch außergewöhnliche Naturräume. Hier ist die Landschaft kein Hintergrund, sondern ein Erlebnis für sich.
- Römische Amphitheater, byzantinische Klöster, osmanische Basare und kommunistische Relikte – auf dieser Reise begegnen Sie nicht einer, sondern gleich mehreren Epochen, die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Was Albanien dabei so besonders macht: Vieles davon ist noch nicht museal eingefroren, sondern lebendig. Menschen wohnen in Festungen, Händler verkaufen im 400 Jahre alten Basar, und ein Kloster aus dem 9. Jahrhundert öffnet seine Tore für jeden, der klopft.
Diese Reise führen wir in Kooperation mit anderen Veranstaltern durch, die ebenfalls Gäste auf diese Gruppe buchen (Zubucherreisen). Sie sind nicht in einer reinen Eberhardt-Gruppe unterwegs. Sie reisen ohne Eberhardt-Reisebegleitung an und treffen Ihre örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung im Zielgebiet. Die Reisen sind von uns qualitativ geprüft und für gut befunden. Ihr Vorteil ist die große Auswahl an durchführungsgarantierten Terminen zu eindrucksvollen Preisen.
AL-ALBZB
ab/an Tirana
min. 2
9 Tage
8 FR, 8 AE
Leistungen inklusive
- Flug mit LOT ab/an Berlin über Warschau nach Tirana
- Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen ohne Reiseleitung
- Rundreise im örtlichen, klimatisierten Reisebus
- 8 Übernachtungen in ausgewählten 4-Sterne-Hotels
- 8x Frühstück
- 8x Abendessen
- örtliche, Deutschsprechende Reiseleitung von Tag 2 bis Tag 8
- Stadtführungen in Durrës, Gjirokaster, Korca, Ohrid und Tirana
- Eintritt zur Festung in Berat
- Eintritt zum Nationalpark Butrint
- Eintritt zur Festung in Gjirokaster
- Besichtigung des Klosters Sv. Naum
- Ruderbootsfahrt auf dem Ohridsee
- Eintritt zur Festung in Kruja
Wichtige Hinweise
- Mindestteilnehmerzahl 2, bei einer gesetzlichen Absagefrist von mindestens 33 Tagen. Wir informieren Sie unabhängig von diesen Fristen, jedoch sofort nach einer Entscheidungsfindung, in den allermeisten Fällen zu einem bedeutend früheren Zeitpunkt.
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Reiseablauf
13.06.26
Anreise nach Tirana - Weiterfahrt nach Durres
Sie fliegen von Berlin mit Zwischenlandung in die albanische Landeshauptstadt Tirana, wo Sie am Flughafen von einem örtlichen Transferunternehmen erwartet und nach Durrës zu Ihrem gebuchten 4-Sterne-Hotel gebracht werden. Durrës wurde um 627 v. Chr. von griechischen Kolonisten als Epidamnos gegründet und war in der Antike ein bedeutender Knotenpunkt der Via Egnatia – der Römerstraße, die von der Adria bis nach Konstantinopel führte. Die Stadt war Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse, u. a. der Seeschlacht von Actium und Kämpfe zwischen Caesar und Pompeius. Nach dem Zimmerbezug genießen Sie Ihr Abendessen und ruhen sich von der Anreise aus.
Abendessen14.06.26
Von der Adria ins Herz Albaniens: Durrës – Berat – Vlora
Am Morgen erkunden Sie zunächst Durrës, eine der ältesten Städte Albaniens und zugleich das bedeutendste Hafenzentrum des Landes. Gegründet bereits im 7. Jahrhundert vor Christus, trägt die Stadt die Spuren vieler Epochen in sich: griechische Kolonisten, römische Kaiser und venezianische Händler haben hier ihre Zeichen hinterlassen. Eindrucksvollstes Zeugnis dieser wechselvollen Geschichte ist das römische Amphitheater, das größte auf der gesamten Balkanhalbinsel – erbaut unter Kaiser Trajan für bis zu 20.000 Zuschauer und noch heute mitten im Stadtgefüge eingebettet. Ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart auf faszinierende Weise ineinanderfließen. Nach der Besichtigung führt Sie Ihre Reise weiter ins Landesinnere – nach Berat, einer Stadt, die man einmal gesehen haben muss. Kein Wunder, dass sie den Beinamen „Stadt der tausend Fenster" trägt: Die weißen Häuser aus osmanischer Zeit, dicht an dicht die Hänge hinaufgestaffelt, öffnen sich mit unzähligen großen Fenstern zum Licht – ein Anblick, der sich ins Gedächtnis einschreibt. Gemeinsam mit ihrer beeindruckenden Festung gehört Berat seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der besterhaltenen Beispiele osmanischer Stadtarchitektur auf dem Balkan. Besonders bemerkenswert: Die Burg von Berat, ein weitläufiges Festungsareal aus dem 13. Jahrhundert, ist bis heute bewohnt. Innerhalb der alten Mauern leben Menschen, gibt es Kirchen, kleine Cafés und Gassen aus Kopfsteinpflaster, die Sie in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen. Der Blick von der Festung über den Osum-Fluss und die roten Dächer der Altstadt ist schlicht atemberaubend. Nach einem unvergesslichen Besuch dieser lebendigen Geschichtsstadt setzen Sie Ihre Fahrt nach Vlora an die albanische Riviera fort, wo Sie Ihr Hotel für die Nacht erwartet.
Bus: ca. 200 KilometerFrühstück, Abendessen
15.06.26
Von Vlora durch den Llogara-Nationalpark nach Saranda
Der heutige Tag gehört zu den landschaftlich eindrucksvollsten der gesamten Reise. Sie verlassen Vlora und folgen der malerischen Küstenstraße der albanischen Riviera, einer Route, die zu den schönsten Panoramafahrten des Balkans zählt. Schon bald beginnt die Straße, sich in engen Serpentinen die Hänge der Ceraunischen Gebirge hinaufzuwinden, und gibt dabei Ausblick um Ausblick frei: das tiefblaue Adriatische Meer, schroffe Felswände, dichte Kiefernwälder und kleine Buchten, die sich weit unter Ihnen in das Licht schmiegen. Auf über 1.000 Metern Höhe erreichen Sie den Llogara-Nationalpark. Der Park bedeckt die Hochlagen des Gebirges und beherbergt eine außergewöhnlich vielfältige Flora und Fauna: Schwarzkiefernwälder, Wildblumenwiesen und eine Vogelwelt, die Naturfreunde begeistert. Vom Pass aus öffnet sich ein atemberaubendes Panorama über die gesamte albanische Riviera, ein Moment, den Sie so schnell nicht vergessen werden.
Die Fahrt hinunter zur Küste führt Sie nach Himara. Das Städtchen schmiegt sich zwischen den Bergen und dem Ionischen Meer und vereint auf engstem Raum Geschichte, Natur und mediterrane Lebensfreude. Besonders reizvoll ist die Altstadt von Himara, die sich auf einem Hügel rund 240 Meter über dem modernen Ort erhebt. Die Festungsmauern reichen bis in das 5. und 4. Jahrhundert vor Christus zurück – erbaut von den Chaoniern, einem antiken illyrischen Volk. Weiter geht die Fahrt zur Halbinsel von Porto Palermo, wo ein ganz besonderes Fotomotiv auf Sie wartet: das Fort von Ali Pascha, ein imposantes, dreieckiges Kastell aus dem frühen 19. Jahrhundert, das auf einem Felsvorsprung unmittelbar am Ionischen Meer thront. Erbaut von Ali Pascha von Ioannina, einem der mächtigsten und schillerndsten Herrscher seiner Zeit, wirkt die Festung mit ihren massiven Mauern und der dramatischen Lage über der türkisfarbenen Bucht wie ein Bild aus einem Abenteuerroman. Ein Fotostopp, der sich mehr als lohnt. Am Abend erreichen Sie Saranda, die südlichste Küstenstadt Albaniens und ein lebhaftes Tor zur ionischen Welt. Die geschwungene Uferpromenade, gesäumt von Palmen, Cafés und Restaurants, lädt zum Flanieren ein – und wer den Blick über die Bucht schweifen lässt, entdeckt am Horizont bereits die Silhouette der griechischen Insel Korfu, die nur wenige Kilometer entfernt liegt. Hier erwartet Sie Ihr Hotel für die Nacht.
Frühstück, Abendessen
16.06.26
Albaniens UNESCO-Doppelkrone: Butrint und Gjirokaster
Der heutige Tag führt Sie zu einigen der bedeutendsten Zeugnisse antiker und osmanischer Geschichte, die Albanien zu bieten hat.
Unweit von Saranda, eingebettet in eine stille Landschaft aus Olivenhainen, Lagunen und üppigem Grün, liegt Butrint, eine der faszinierendsten archäologischen Stätten des gesamten Mittelmeerraums und seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Geschichte dieser Stadt reicht weit zurück: Bereits im 7. Jahrhundert vor Christus als griechische Kolonie gegründet, erlebte Butrint unter römischer Herrschaft seine Blütezeit, bevor es in byzantinischer, venezianischer und schließlich osmanischer Zeit immer wieder neue Herren und neue Gesichter bekam. All diese Epochen haben ihre Spuren hinterlassen. Bei den Ausgrabungen, die bis heute andauern, wurde eine beeindruckende Vielzahl antiker Bauwerke freigelegt. Ein griechisches Theater, römische Thermen, eine frühchristliche Taufkapelle mit erhaltenen Mosaikböden, Stadtmauern, Tempel und Triumphbögen – vieles davon ist in einem erstaunlich guten Zustand erhalten und vermittelt ein lebendiges Bild vom einstigen Glanz dieser versunkenen Stadt. Das alles liegt eingebettet in einem Nationalpark von außergewöhnlicher Schönheit: Schildkröten wandern durch das Unterholz, Reiher streifen über die Lagune, und alte Olivenbäume spenden wohltuende Schatten auf den Wegen zwischen den Ruinen.
Auf dem Weg nach Gjirokastër legen Sie einen Halt in Ksamil ein, einem kleinen Küstenort, der mit seinem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser und den vorgelagerten kleinen Inseln zu den schönsten Flecken der albanischen Riviera zählt. Nicht umsonst wird Ksamil mitunter als das „Malediven Europas" bezeichnet. Ein kurzer Spaziergang entlang der Uferpromenade, ein Blick auf das leuchtende Ionische Meer und die sanft im Wasser liegenden Inselchen – dieser Moment ist eine willkommene Atempause, bevor Sie ins Landesinnere aufbrechen. Ihr Tagesziel ist Gjirokastër, eine Stadt, die wie kaum eine andere in Albanien die osmanische Vergangenheit des Landes lebendig hält. Auch sie trägt seit 2005 das Prädikat UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt mit ihren charakteristischen Steinhäusern, den mit Schieferplatten gedeckten Dächern und den engen, gepflasterten Gassen zählt zu den besterhaltenen osmanischen Stadtensembles auf dem Balkan. Gjirokastër ist auch die Geburtsstadt des weltbekannten albanischen Schriftstellers Ismail Kadare, ein Umstand, auf den die Stadt mit berechtigtem Stolz verweist. Hier übernachten Sie für die kommenden Nacht.
Frühstück, Abendessen
17.06.26
Von der Stadt der Steine ins kulturelle Herz Albaniens, Korça
Nach dem Frühstück entdecken Sie gemeinsam mit Ihrer örtlichen Reiseleitung die "Stadt der Steine", wie die Albanier ihre dritte UNESCO-Weltkulturerbestadt liebevoll nennen. Im Basar der Altstadt begegnen Sie dem Alltag der Stadt: Händler, Handwerker, der Duft von frisch gebrühtem türkischem Kaffee und die Wärme der albanischen Gastfreundschaft.
Hoch über der Stadt thront die mächtige Burg von Gjirokastër, ein weitläufiges Festungsareal aus dem 12. Jahrhundert, das einen atemberaubenden Blick über das Drino-Tal und die umliegenden Berge bietet. Diese weitläufige Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert ist weit mehr als ein bloßes Überbleibsel vergangener Zeiten – sie ist das steinerne Gedächtnis einer Stadt, die Jahrhunderte lang umkämpft, besetzt und immer wieder neu erfunden wurde. Innerhalb der Burgmauern laden ein Uhrturm, eine alte Kirche und weitläufige Innenhöfe zum Erkunden ein.
Die Fahrt nach Korça führt Sie tief in die Bergwelt Albaniens, durch eine Landschaft, die mit jedem Kilometer wilder und ursprünglicher wird. Weite Hochtäler, bewaldete Gebirgskämme und kleine Dörfer, die sich in die Hänge schmiegen, begleiten Sie auf dem Weg in den Osten des Landes. Sie erreichen Korça, wo Sie übernachten. Als kulturelles und intellektuelles Zentrum des Landes gilt sie vielen Albanern als ihre schönste Stadt: breit angelegte Boulevards, eine lebhafte Kaffeehauskultur und eine Altstadt, die den Geist der osmanischen Vergangenheit mit dem Flair einer europäisch geprägten Moderne verbindet.
Frühstück, Abendessen
18.06.26
Von Albaniens kultureller Hauptstadt ans Ufer des ältesten Sees Europas
Der Morgen gehört noch einmal Korça, einer Stadt, die man nicht so schnell wieder loslässt. Als kulturelles Herz Albaniens verbindet sie osmanische Tradition mit einem lebhaften, europäisch geprägten Stadtleben, das in keiner anderen albanischen Stadt so spürbar ist. Beim Morgenspaziergang durch den Alten Basar – ein malerisches Ensemble aus Kopfsteinpflastergassen, Handwerksbetrieben, kleinen Cafés und bunten Fassaden aus der osmanischen Epoche – begegnen Sie dem Alltag einer Stadt, die auf ihre Geschichte ebenso stolz ist wie auf ihre Weltoffenheit. Nicht weit vom Basar entfernt erhebt sich die beeindruckende Auferstehungskathedrale, Korças markantestes Wahrzeichen: ein moderner Bau im byzantinischen Stil, mit einer prachtvollen Kuppel, leuchtenden Fresken und einer Atmosphäre tiefer Stille, die selbst den flüchtigsten Besucher innehalten lässt. Die Kathedrale steht für die Wiedergeburt des religiösen Lebens in Albanien nach Jahrzehnten kommunistischer Unterdrückung – und ist zugleich ein Kunstwerk von außergewöhnlicher Schönheit. Mit diesem Eindruck von Korça verlassen Sie Albanien und passieren die Grenze zu Nordmazedonien. Die Landschaft öffnet sich, die Berge weichen zurück, und schon bald schimmert in der Ferne das Blau eines Gewässers, das seinesgleichen sucht: der Ohridsee. Er gilt als einer der ältesten Seen der Erde überhaupt und ist mit einer Tiefe von bis zu 300 Metern zugleich der tiefste See Europas. Seit 1979 steht er gemeinsam mit der gleichnamigen Stadt auf der UNESCO-Welterbeliste – als eines der wenigen Gebiete der Welt, das sowohl als Natur- als auch als Kulturerbe ausgezeichnet ist. Bevor Sie die Stadt Ohrid erreichen, führt Ihr Weg zunächst zum Kloster Sveti Naum, das am südlichen Ufer des Sees in eine Landschaft von geradezu unwirklicher Schönheit eingebettet ist. Das östlich-orthodoxe Kloster wurde im Jahr 905 n. Chr. vom Heiligen Naum gegründet und gehört zu den ältesten und ehrwürdigsten Klosteranlagen der gesamten Region. Die Kirche mit ihren fein gemalten Fresken und Ikonen, die frei umherstolzierenden Pfauen im Klosterhof und die Stille des Ortes schaffen eine Atmosphäre, die tief berührt. Doch Sveti Naum birgt noch ein weiteres, ganz besonderes Naturwunder: Unmittelbar am Kloster entspringen die Quellen des Ohridsees. Bei einer Ruderbootsfahrt gleiten Sie durch dieses stille Quellgebiet, vorbei an Schilf und Wasserlinsen. Schließlich erreichen Sie Ohrid, eine Stadt, die mit ihrer malerischen Altstadt, den zahllosen byzantinischen Kirchen und der Lage unmittelbar am Seeufer zu den schönsten Städten des Balkans zählt. Hier erwartet Sie Ihr Hotel für die nächste Nacht.
Bus: ca. 100 KilometerFrühstück, Abendessen
19.06.26
Auf den Spuren der Römer – von Ohrid durch Albanien nach Tirana
Der Morgen in Ohrid gehört ganz dem Erkunden zu Fuß – und kaum eine Stadt lädt dazu so sehr ein wie diese. Die Altstadt, die sich malerisch an den Hügel über dem See schmiegt, zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtensembles des gesamten Balkans. Enge Kopfsteinpflastergassen führen vorbei an Häusern aus der osmanischen Zeit, kleinen Handwerksbetrieben und gemütlichen Kaffeehäusern. In Ohrid wartet eines der schönsten und meistfotografierten Motive des gesamten Balkans: die Kirche des Heiligen Johannes des Theologen in Kaneo, die auf einem Felsvorsprung unmittelbar über dem See thront. Das kleine byzantinische Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert scheint förmlich über dem türkisfarbenen Wasser zu schweben. Anschließend nehmen Sie Abschied von Ohrid und treten die Rückreise nach Albanien an. Ihr Weg führt Sie dabei entlang einer der bedeutendsten Straßen der antiken Welt: der Via Egnatia. Diese legendäre Römerstraße wurde im 2. Jahrhundert vor Christus angelegt und verband die Adriaküste bei Durrës mit Konstantinopel. Sie war die wichtigste Ost-West-Achse des römischen Reiches, auf der Legionen marschierten, Händler reisten und Ideen die Welt veränderten. Noch heute sind in Albanien Abschnitte des ursprünglichen Kopfsteinpflasters erhalten, und wer die Augen offen hält, kann am Straßenrand die Spuren dieser jahrtausendealten Geschichte entdecken. Auf diesem historischen Weg erreichen Sie Elbasan, eine Stadt, die trotz ihrer industriellen Prägung im 20. Jahrhundert ein bemerkenswertes historisches Herz bewahrt hat. Nach einem kurzen Halt reisen Sie weiter zu Ihrem Hotel in Tirana.
Bus: ca. 130 KilometerFrühstück, Abendessen
20.06.26
Albaniens Nationalheld und eine Hauptstadt im Aufbruch
Der heutige Tag beginnt mit einer Fahrt, die bereits auf dem Weg ihr erstes Versprechen einlöst: Hoch oben auf einem Felsrücken der Kruja-Berge, mit einem weiten Blick über die albanische Tiefebene bis hin zur Adria, thront Kruja – die Stadt, die für jeden Albaner einen ganz besonderen Klang hat. Denn hier, in dieser Festungsstadt, schrieb Georg Kastriota Skanderbeg eines der bedeutendsten Kapitel der albanischen Geschichte. Skanderbeg verteidigte Kruja und mit ihr ganz Albanien zwischen 1443 und 1468 in insgesamt 25 Schlachten gegen die übermächtige osmanische Armee. Dreimal belagerten die Osmanen die Festung, dreimal mussten sie unverrichteter Dinge abziehen. Erst nach Skanderbegs Tod im Jahr 1468 fiel Albanien schließlich unter osmanische Herrschaft. Doch die Erinnerung an diesen Mann, der Europa vor der osmanischen Expansion schützte und dafür von Päpsten und Königen gefeiert wurde, lebt in Albanien bis heute mit ungebrochener Kraft fort. Die Festung von Kruja ist das steinerne Denkmal dieser Epoche. Innerhalb der Burgmauern erwartet Sie das Nationale Museum Gjergj Kastrioti Skanderbeg. Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit vergleichsweise kleinen Kräften eine der mächtigsten Armeen seiner Zeit in Schach hielt. Unterhalb der Festung wartet ein ganz anderes, aber ebenso reizvolles Erlebnis: der Alte Basar von Kruja. Dieser im 17. Jahrhundert angelegte Markt ist einer der besterhaltenen osmanischen Basare Albaniens und versprüht mit seinen hölzernen Ladenzeilen, dem Kopfsteinpflaster und dem bunten Treiben der Händler einen unverkennbaren orientalischen Charme. Hier finden Sie handgewebte Teppiche und Kelims, Kupferwaren, traditionelle Stickereien, Holzschnitzereien und lokale Spezialitäten wie duftenden Honig und kaltgepresstes Olivenöl. Am Nachmittag steht eine Stadtbesichtigung Tiranas auf Ihrem Programm. Die albanische Hauptstadt ist eine Stadt im Wandel. Bunte Fassaden, breite Boulevards und eine lebhafte Café- und Restaurantszene prägen das Bild einer Stadt, die sich nach Jahrzehnten kommunistischer Isolation mit Energie und Selbstbewusstsein in die Gegenwart aufgemacht hat. Herzstück der Stadt ist der weitläufige Skanderbeg-Platz, benannt nach demselben Nationalhelden, dessen Festung Sie heute Morgen besucht haben. Das imposante Reiterstandbild Skanderbegs dominiert den Platz, umgeben von einer beeindruckenden Kulisse aus Prachtbauten der italienischen Kolonialzeit: das Nationalhistorische Museum, das Opern- und Balletttheater sowie die elegant gegliederten Verwaltungsgebäude aus der Mussolini-Ära verleihen dem Platz eine urbane Grandezza, die überrascht. Inmitten dieser Architekturgeschichte fügt sich die zierliche Et'hem-Bey-Moschee aus dem frühen 19. Jahrhundert ein. Ein weiterer Höhepunkt der Stadtbesichtigung ist das Viertel Blloku. Einst hermetisch abgeriegelt und ausschließlich der kommunistischen Nomenklatura vorbehalten, ist es heute das lebendigste und angesagteste Viertel der Hauptstadt. Hier, in einer von Platanen gesäumten Wohnstraße, liegt auch die ehemalige Residenz von Enver Hoxha, dem Diktator, der Albanien von 1944 bis zu seinem Tod 1985 mit eiserner Hand regierte und das Land in eine der tiefsten Isolationen der Weltgeschichte führte.
Am Abend verabschieden Sie sich von Ihrer örtlichen Reiseleitung.
Frühstück, Abendessen
21.06.26
Auf Wiedersehen, Albanien – Rückflug nach Deutschland
Heute heißt es Koffer packen und Abschied nehmen von einem Land, das mit seiner jahrtausendealten Geschichte, seiner überwältigenden Naturlandschaft und der herzlichen Gastfreundschaft seiner Menschen sicher noch lange nachwirken wird. Der Transfer zum internationalen Flughafen Tirana „Nënë Tereza", benannt nach der wohl berühmtesten Albanerin der Welt, Mutter Teresa, die ihre Wurzeln in dieser Region hatte, bringt Sie bequem und rechtzeitig zu Ihrem Abflug-Terminal. An Bord Ihres Rückfluges bleibt noch Zeit, die Eindrücke dieser außergewöhnlichen Reise Revue passieren zu lassen: die antiken Ruinen von Butrint im Schatten der Olivenbäume, die tausend Fenster Berats, die dramatischen Serpentinen des Llogara-Passes, das kristallklare Wasser des Ohridsees, die stolze Festung Krujas und die bunte, aufstrebende Energie Tiranas.
FrühstückTermine & Preise
Diese Reise
ist nicht geeignet
für Personen mit eingeschränkter
Mobilität .
Eingeschränkte Mobilität auf Reisen betrifft jeden Reisegast, dessen Beweglichkeit aufgrund einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung eingeschränkt ist,
und er aus diesem Grund nicht an allen Führungen und Besichtigungen teilnehmen kann.
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Reisepreis für eine Privatreise zum Selbstfahren, mit Mietwagen, Driverguide oder Reiseleiter zu Ihrem Wunsch-Reisetermin.
Die Servicegebühr für die Erarbeitung eines individuellen Angebots beträgt je nach Aufwand 50 € bis 100 €, welche Ihnen bei Fest-Buchung der Reise wieder
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Vor jeder Reise erhalten Sie von uns umfangreiche Reiseinformationen und – falls notwendig – übernehmen wir für Sie die Visabeschaffung
(Gilt bei deutscher Staatsbürgerschaft, andere Staatsbürgerschaften auf Anfrage und Mehrpreis).
Unsere ReisemanagerInnen und ReiseleiterInnen sorgen in Vorbereitung und Durchführung der Reise für zuverlässige Beförderungsmittel und
Hotelunterkünfte mit modernen Standards. Sie bemühen sich um ein authentisches Erleben der Natur, der Kunst, der Kultur des Gastlandes,
um Einblicke ins Alltagsleben der Gastgeber und organisieren nach Möglichkeit Begegnungen mit diesen.
Allgemeine Informationen zum Reiseland und Einreisemodalitäten finden Sie hier vom Auswärtigen Amt:
Albanien
Nordmazedonien
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Anreise & Abreise
Eigene An- & Abreise zum Flughafen: Um Ihnen eine entspannte und stressfreie Anreise zu ermöglichen, organisieren wir Ihnen gern eine Übernachtung am Vorabend der Reise sowie einen Parkplatz während der gesamten Reise, in der Nähe des Flughafens bzw. eines Bus-Zustieges.
Eigene An- & Abreise ins Zielgebiet: Sollten Sie Ihre An- und Abreise lieber selbst organisieren wollen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich vor Ort der Gruppen-Rundreise anzuschließen. Alle Leistungen im Zielgebiet bleiben laut Ausschreibung erhalten.
Rail & Fly (Zug zum Flug): Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, die Deutsche Bahn (2. Klasse) für Ihre Anreise zum Hauptflughafen (Frankfurt/Main, München) zu nutzen. Der Zuschlag für Rail & Fly beträgt ab/an allen deutschen Bahnhöfen 100 € pro Person.
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