Studienreise Westukraine und Weißrussland

10 Tage Rundreise mit Flug – Ostgalizien und Belarus: Lemberg – Drohobytsch – Brody – Luzk – Brest – Bialowezher-Nationalpark – Kosava – Ruzhany – Minsk – Dorf Dudutki – Schloss Mir – Schloss Neswizh


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Reiseablauf und Leistungen können sich je nach Reisezeitraum unterscheiden.

Richtig reisen. Aha!-Erlebnisse in Westukraine und Weißrussland.

  • Lernen Sie zwei faszinierende osteuropäische Länder in einer perfekten Kombination kennen!
  • Erleben Sie westukrainische Galizien mit ihrer unter UNESCO-Schutz stehenden Hauptstadt Lemberg und den schönsten Schlössern der Region!
  • Bewundern Sie Karpaten und besuchen Sie Drohobych - den Geburtsort von Bruno Schulz - mit der UNESCO-Kirche der Heiligen Jura!
  • Seien Sie Gast bei einer ukrainischen Familie und genießen Sie regionale Köstlichkeiten!
  • Entdecken Sie Weißrussland und lassen Sie sich von der Schönheit und Gastfreundschaft dieses Landes überzeugen!
  • Besuchen Sie die Metropolen Brest und Minsk, bestaunen Sie die weißrussischen Schlösser, atmen Sie durch in den Urwäldern der Bialowezher Heide!

Unsere Studienreise entführt Sie in zwei einzigartige und noch weitgehend unentdeckte Länder Europas. Sie erleben die Westukraine mit ihrer wunderschönen historischen Städten, alten Kloster und prachtvollen Kathedralen, monumentalen Schlössern, hohen Bergen, pittoresken Dörfern und jahrhundertealten Traditionen. Und Sie entdecken Weißrussland - das Land der atemberaubenden Naturlandschaften und unzähligen Seen, alten Burgen und Schlösser, malerischen Städte und Dörfer. Sie lernen ihre reichen Geschichten und viele gemeinsame Seiten, aber auch unzählige Unterschiede kennen. Und immer wieder werden Sie über die Gastfreundschaft, die Lebensfreude und die Ursprünglichkeit der Bevölkerung staunen. Gehen Sie mit uns auf diese Entdeckungstour und lassen Sie sich von diesen zwei wunderschönen Ländern faszinieren!

  • 1. Tag: Привіт, Львiв! Hallo, Lemberg!

    Heute lassen Sie Deutschland hinter sich und fliegen nach Lemberg. Am hiesigen Flughafen werden Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen und fahren gemeinsam zum Hotel. Nach einer Erfrischungspause machen Sie sich auf den Weg zum Ihrem ersten Rendezvous mit dieser einzigartigen Stadt. Kaum eine andere Stadt in Europa kann Lemberg in Frage Kultur überbieten: dank ihrer äußerst wechselhaften Geschichte entwickelte sich die Stadt zu einem Kulturzentrum und bietet eine mannigfaltige kulturelle Vielfalt an. Nicht umsonst steht die ganze Altstadt auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Entdecken Sie die architektonische Vielfalt bei einem geführten Spaziergang! Sie flanieren auf dem Marktplatz und betrachten viele Bauten aus kaukanischer Zeit und besuchen unter anderem auch das jüdische und das armenische Viertel. Lemberg besitzt eine einmalige Atmosphäre, welche in der Stadt überall spürbar ist: Im Gestein alter Bauten, in schmalen verwickelten Gassen, in leidenschaftlichen Schachpartien der Einheimischen in der Allee vor der Oper und im verträumten Ambiente hiesiger Kaffeehäuser. (Abendessen/Übernachtung)

  • 2. Tag: Lemberg

    Nach dem Frühstück lernen Sie diese einst viertgrößte Stadt der Doppelmonarchie auf einer Rundfahrt näher kennen. Sie fahren zum Hohen Schlossberg – einem künstlichen Berg mitten in der Stadt mit vielen gemütlichen Terrassen und dem schönsten Blick auf die Altstadt von Lviv. Sie besichtigen (von außen) die Iwan-Franko-Universität, die älteste Universität in der Ukraine, und betrachten das berühmte Opernhaus. Sie besuchen die St.-Georgs-Kathedrale auf dem Jura-Berg – Zentrum des Griechisch-Katholischen Glaubens – und erfahren, welche Roll die Kirche in der heutigen Gesellschaft spielt. Anschließend besichtigen Sie den unter Denkmalschutz stehenden Lychakiver Friedhof - letzte Ruhestätte für viele der namhaften Persönlichkeiten, die die Stadtgeschichte mitgeschrieben haben. Nicht umsonst wurde der im Jahr 1786 gegründete Friedhof seit 1991 zum historischen Freilichtmuseum erklärt: Die Lychakiver Nekropolis zählt aktuell über 3.000 Grabmäler und Skulpturen. Darunter sind Meisterwerke bekannter Lemberger Architekten wie Gartman Witwer, Johann Schimser, Leonardo Markoni. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. (Frühstück/Übernachtung)

  • 3. Tag: Drohobytsch - die Geburtsstadt von Bruno Schulz und die ukrainischen Karpaten

    Am frühen Morgen führt Ihre Rundreise Sie weiter Richtung ukrainischer Karpaten, deren smaragdgrüne Buchenurwälder Sie nach knappen 100 Kilometern bewundern können. Ihr erstes Ziel ist heute die kleine Stadt Drohobytsch in Ostgalizien, einst bedeutendes Zentrum der Salzgewinnung. Bekannt wurde die Stadt durch ihren berühmten Sohn Bruno Schulz und sein Buch „Die Zimtläden“. Die sowjetische Regierung hat viel daran gesetzt, seinen Namen aus dem Gedächtnis des ukrainischen Volkes zu löschen, hat es aber nie geschafft. Sie besuchen den Platz, wo das Leben von Bruno Schulz tragisch endete und besichtigen Villa Landau, in der Bruno Schulz die Wände mit einzigartigen Wandmalereien bemalt hat. Im Stadtzentrum sehen Sie die neu restaurierte Synagoge und später besichtigen Sie die älteste Holzkirche Galiziens – Kirche des heiligen Jura, die 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Diese im 15. Jahrhundert errichtete Kirche wurde ohne einen einzigen Nagel gebaut und beherbergt in ihrem Inneren wertvolle Fresken sowie die Ikonenwand aus dem 17. Jahrhundert.

    Anschließend geht Ihre Reise weiter in die Karpaten. Während der Fahrt können Sie atemberaubende Landschaften genießen. Zum Mittagessen sind Sie heute bei einer einheimischen Familie in einem Karpaten-Dorf eingeladen und verkosten hausgemachte ukrainische Gerichte. Nach dem Mittagessen unternehmen Sie einen Spaziergang durch das Dorf und anliegenden Kiefernwald, in dem Sie die aromatische Bergluft atmen, das sauberste Quellwasser trinken und einen traumhaften Blick über die Berggipfel genießen. Sie besuchen einen Bauernhof und haben die Gelegenheit, mit den hiesigen Bauern über ihr alltägliches Leben zu sprechen. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Lemberg zurück und haben noch genügend Zeit für eigene Erkundungen. (Frühstück/Mittagessen/Übernachtung)

  • 4. Tag: Schlösser Galiziens und der Geburtsort von Joseph Roth

    Nach dem Frühstück starten Sie in das neue Abenteuer und erkunden die erhalten gebliebenen Schlösser um Lemberg.

    Als Erstes besuchen Sie das Schloss Oleska – das älteste in der Region Galizien, bereits in der Zeit der Kiewer Rus gebaut und auf einem 50 Meter hohen Hügel im südöstlichen Teil der Buska-Schlucht gelegen. Das Schloss blickt auf eine reiche und wechselhafte Geschichte, welche eng mit den politischen Kämpfen zwischen Ungarn, Polen und Litauen verbunden war. In Sowjetzeiten erlebte das Schloss schwierige Zeiten, heute erstrahlt es aber im neuen Glanz.

    Anschließend besichtigen Sie das fünf Kilometer entfernte Schloss Pidhirzi – eine prächtige alte Schlossanlage aus dem 17. Jahrhundert, welche seit 1997 restauriert wird und sich aktuell leider noch immer in einem etwas verwahrlosten Zustand befindet. Zu seiner Blütezeit galt das Schloss als ein der schönsten und prachtvollsten Schlösser Osteuropas. 1711 besuchte Zar Peter der Große die Schlossanlage und begann kurz nach diesem Besuch die Errichtung des Peterhofs. Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss „ukrainisches Versailles“ genannt. Sie betrachten auch die hiesige katholische Kirche und historische italienische Gartenanlage aus den 17.-19. Jahrhunderten, die einmalig in der ganzen Ukraine ist. Weiter führt Ihre Rundreise Sie nach Brody – ein Städtchen etwa 30 Kilometer östlich von Pidhirzi gelegen. Gegründet in der Zeiten der Kiewer Rus (1084 erstmals schriftlich erwähnt), wurde die Stadt Mitte des 18. Jahrhunderts zum Versammlungsort des Vier-Länder-Rats und entwickelte sich in den 18.-19. Jahrhunderten zu einer freien Handelsstadt und einem wichtigen Umschlagplatz für Kolonialwaren. Bis 1860 zählte Brody als die drittgrößte Stadt der Region Galiziens nach Lemberg und Krakau. Bekannt wurde Brody durch den Schriftsteller Joseph Roth, der 1894 hier zur Welt kam. In seinen Werken wie Das falsche Gewicht und Der Leviathan behandelt der Schriftsteller das Leben in seiner Heimatstadt. Sie besichtigen das Gymnasium, welches Roth besuchte, die Ruinen der größten Synagoge der Region, den alten jüdischen Friedhof und erfahren mehr über den Stadtteil Schwaby, in welchem Nachkommen schwäbischer Siedler wohnten. Anschließend fahren Sie weiter Richtung Luzk, welches Sie am Abend erreichen. Sie quartieren sich im Hotel ein und essen gemeinsam zu Abend. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen/Übernachtung)

  • 5. Tag: Luzk und sein Liubart-Schloss

    Gleich nach dem Frühstück gehen Sie auf Erkundungstour durch Luzk – die größte Stadt der Region Walhynien. Luzk wurde 1085 erstmals schriftlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer der größten Städte in beiden Fürstentümern Galizien und Walhynien. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde Luzk zu einem bedeutenden Zentrum der Ikonenmalerei. Später entwickelte sich die Stadt dank ihrer Lage an der Via Regia zwischen Kiew und Polen zu einem wichtigen Handelszentrum. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist Liubart-Burg, eine Burganlage aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, eine der wenigen gut erhalten gebliebenen Baudenkmäler des litauischen Fürstentums in der Ukraine. Heute beherbergt die Burg einige interessante Sammlungen und Museen wie das Glockenmuseum und die Rüstkammer. Sie besichtigen auch die prächtige Peter- und Paulkathedrale, die im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche ist auch durch die unter ihr liegenden unterirdischen Gänge interessant. Die Untergänge verlaufen über mehrere Niveaus und erstrecken über viele Kilometer. Mit ein wenig Glück können Sie diese Katakomben besuchen.

    Des Weiteren besichtigen Sie auch die hiesige lutherische Kirche, die Dreifaltigkeitskirche – ein Meisterwerk aus dem 18. Jahrhundert im Stil des späten Barock, das geheimnisvolle Chimärenhaus, verziert mit ungewöhnlichen Märchenfiguren und viele interessante Häuser aus dem 16.-19. Jahrhundert. Am Nachmittag verabschieden Sie sich vom Luzk und fahren weiter Richtung weißrussischer Grenze. Am Abend erreichen Sie die Grenzstadt Brest und genießen gemeinsam mit Ihrer Gruppe das Abendessen im Hotel.(Frühstück/Abendessen/Übernachtung)

  • 6. Tag: Brest und unberührte Natur der Bialowezher Heide

    Nach dem Frühstück lernen Sie auf einer Rundfahrt die weißrussische Westmetropole kennen. Brest blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück und wurde dank seiner strategischen Lage oft sehr hart umkämpft. Der Ort wurde erstmals 1019 in den Chroniken erwähnt und gilt somit als drittälteste Stadt Weißrusslands nach Polozk und Turow. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Brest (damals Berestje) zu einem wichtigen Handelszentrum dank seiner Lage an den Handelswegen von Westeuropa in den Nahen Osten. Später erlebte die Stadt mehrere Aufschwungs- und Niedergangsphasen. Sie hören viel über historische Hintergründe und erfahren mehr über wichtige Ereignisse wie z.B. über die Gründung der unierten Kirche im Jahr 1596 oder über den Abschluss des Friedensvertrags zwischen Lenin und dem Deutschen Reich.

    Der nächste Höhepunkt heutigen Tages bildet ein Besuch im Bialowezher Nationalpark in der Bialowezher Heide, welcher als letzter Tiefland-Urwald Europas gilt. Seit 1992 steht der Nationalpark unter dem UNESCO-Schutz, wobei er bereits seit 600 Jahren als ein Naturschutzgebiet bekannt ist. Hier findet man viele Reliktpflanzen- und –tiere, die in anderen Teilen Europas bereits ausgestorben sind, wie z.B. Zwergbirke, Arnika und Bärlauch. In den weiten Urwäldern leben noch zahlreiche Wisente, Wölfe, Füchse und Elche. Nach einem Mittagessen im hiesigen Restaurant kehren Sie nach Brest zurück. Hier erwartet Sie ein Treffen mit einem weißrussischen Naturwissenschaftler, mit dem Sie über aktuelle ökologische Probleme sowie den aktuellen Stand von Flora und Fauna sprechen können. Und natürlich wird auch das Thema der Atomkraftwerkkatastrophe in Tschernobyl und ihren Auswirkungen auf Weißrussland für den Diskussionsstoff sorgen. Der Abend steht Ihnen für individuelle Erkundungen in dieser interessanten Stadt zur Verfügung. (Frühstück/Mittagessen/Übernachtung)

  • 7. Tag: Brester Festung – Kosava mit Puslowski-Schloss – Sapiega-Palast in Ruzhany

    Direkt nach dem Frühstück besichtigen Sie die wohl bekannteste und meistbesuchte Sehenswürdigkeit Weißrusslands – die Festung Brest, welche der Schauplatz zahlreicher Schlachten, unter anderem auch im Zweiten Weltkrieg war.

    Nach dieser Besichtigung nehmen Sie Abschied von Brest und fahren Richtung Osten. Unterwegs in die weißrussische Hauptstadt besichtigen Sie das Städtchen Kosava - den Geburtsort des polnischen und weißrussischen Helden Tadeusz Kosciuszko. Hier besuchen Sie das Puslowski-Schloss aus dem Jahr 1838 und erfahren mehr über seine bewegte Geschichte. Das Gebäude verfügt über 12 Türmen, die 12 Jahresmonate symbolisieren. Das Schloss ist so errichtet, dass alle Zimmer überdurchschnittlich viel Sonnenlicht bekommen. Es ranken viele Legenden um das Schloss. Eine Legende besagt z.B., dass es einen 25 Kilometer langen Tunnel geben soll, welcher das Schloss mit dem Palast in Ruzhany verbindet. Zu diesem Palast fahren Sie weiter mit dem vertrauten Fortbewegungsmittel – dem Bus - und erreichen dieses nach ca. 30 Minuten.

    Der Ort Ruzhany, der erstmals 1490 schriftlich erwähnt wurde, ist heute eine kleine verträumte Siedlung. Im Jahr 1598 wurde der Ort dem litauischen Kanzler Leo Sapega verkauft, der Ende des 16. Jahrhundert mit dem Bau eines Palastes begann. Die prachtvolle Schlossanlage wurde im Laufe der Jahre mehrmals umgebaut und galt als ein der schönsten Schlösser der Region. Leider bliebt die Anlage von den Kriegen nicht verschont: Der Brand im Jahr 1914 vernichtete das Hauptgebäude und 1944 wurde der Schlosskomplex endgültig zerstört. Heute kann man die Ruinen des „weißrussischen Versailles“ besichtigen und sich seine einstige Dimensionen und Pracht vorstellen. Am Abend erreichen Sie Minsk und beziehen Ihr Hotel für die nächsten drei Nächte. Nach einer kurzen Erfrischungspause essen Sie zu Abend. (Frühstück/Abendessen/Übernachtung)

  • 8. Tag: Weißrussische Hauptstadt – Freilichtmuseum Dudutki

    Heute unternehmen Sie eine Rundfahrt durch die weißrussische Hauptstadt und lernen ihre Altstadt, die ehemalige Oberstadt, kennen. Minsk wurde im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstört und im monumentalen Zuckerbäckerstil der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Deshalb ist das architektonische Bild für das westliche Auge ziemlich ungewohnt. Sie besuchen auch die Unterstadt und sehen das Gebäude der Nationalbibliothek: Gebaut 1926 im Stil der Epoche des Konstruktivismus gehört das Gebäude heute zu den Wahrzeichen der Stadt. Sie bewundern die Heilig-Geist-Kirche, eine griechisch-katholische Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert, das alte Bernhardinnerinnenkloster aus dem Jahre 1628 und das nach historischen Plänen wiederaufgebaute Rathaus. Unterhalb der Altstadt, direkt am Ufer des Flusses Swislatsch, liegt die Troitskoje-Vorstadt – ein rekonstruiertes Viertel aus dem 19. Jahrhundert, welches unter dem Denkmalschutz steht. Heute befinden sich hier viele Museen, Antiquitäts- und Souvenirläden, Gemäldegalerien, Kaffeehäuser und Restaurants. Am Fluss besichtigen Sie die Träneninsel mit dem Mahnmal für die in den Kriegen gefallenen und ermordeten Weißrussen. Sie sehen auch den monumentalen Palast der Republik, den größten Kultur- und Geschäftszentrum des Landes.

    Nach der Mittagspause unternehmen Sie einen Ausflug in das größte Freilichtmuseum Weißrusslands – das Dorf Dudutki. Hier erwartet Sie eine lebendige Begegnung mit der weißrussischen Kultur, alten Handwerks und nationalen Traditionen. In Dudutki fand manch ein Handwerk seine Wiedergeburt in den Händen der Museumsmitarbeiter. Sie tauchen in die Atmosphäre des weißrussischen Dorflebens des 19. Jahrhunderts und verkosten regionale Spezialitäten während der drei Verkostungen: in der Bäckerei genießen Sie das frischgebackene Brot mit Käse und Butter und trinken dazu den traditionellen Tee; in der Mühle probieren Sie das Bauernbrot mit Speck; in der Schnapsbrennerei den selbstgebrannten Wodka mit Brot, eingelegten Gurken und Honig. Zurück in Minsk haben Sie genügend Zeit für eigene Entdeckungen. Erkunden Sie die vielfältige weißrussische Hauptstadt auf eigene Faust und sammeln Sie schöne Erlebnisse und Eindrücke! (Frühstück/Übernachtung)

  • 9. Tag: Weißrussische Schlösser Neswizh und Mir

    An diesem Tag besuchen Sie zwei sehr gut erhalten gebliebene Schlösser in den Städten Mir und Neswisz. Zuerst führt Sie Ihre Reise in das etwa 125 Kilometer entfernte Städtchen Neswizh, heute eine Provinzstadt mit ihrem gemächlichen Alltag. Neswizh hat aber im Laufe der Geschichte ein wichtige Rolle gespielt: die Entwicklung der Stadt ist mit der Blütezeit polnischer Adliger im 17. Jahrhundert aufs Engste verbunden. Aber auch in heutiger Zeit ist Neswizh ein wichtiger Punkt auf der touristischen Karte Weißrusslands, nicht umsonst wurde die Stadt 2012 zur Kulturhauptstadt des Landes ernannt. Sehenswert ist vor allem das Schloss von Neswizh aus dem 16. Jh. – die ehemalige Residenz der polnischen königlichen Familie. Seit 2006 gehört dieses legenden-umwobene Gebäude mit einer einzigartigen Stilmischung zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch das Schlossgelände mit schattigen Gärten, grünen Wiesen und himmelblauen Teiche lädt zu einem Spaziergang ein. Ein paar Kilometer weiter besuchen Sie das Schloss Mir – eine wahre Perle der weißrussischen Architektur. Das Schloss war das erste weißrussische Objekt, das in die UNESCO-Liste von Weltkulturerbe eingetragen wurde. Das Schloss selbst ist ein typisches Beispiel der Magnatenarchitektur aus der Zeit der polnisch-litauischen Herrschaft. Das prächtige Gebäude vereint gotische, Renaissance- und Barockelemente, es galt nicht nur als Ort für ausgiebige Gesellschaften, sondern auch als eine richtige Wehranlage mit Schießscharten und gewaltigen Mauern. Anschließend unternehmen Sie noch einen Spaziergang durch das Städtchen, besichtigen den alten Marktplatz, die Nikolauskirche und die Dreifaltigkeitskirche. Am Abend kommen Sie in Minsk an und besprechen Ihre Eindrücke vom Tag und von der ganzen Reise beim gemeinsamen Abschiedsabendessen.(Frühstück/Abendessen/Übernachtung)

  • 10. Tag: Да пабачэння! Auf Wiedersehen!

    Heute endet Ihre Rundreise durch zwei benachbarte Länder, zwei noch unentdeckte Perlen auf der touristischen Karte Europas. Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen voller Eindrücke zurück nach Deutschland. (Frühstück)


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Weitere Flughäfen sind auf Anfrage buchbar. Bitte kontaktieren Sie uns dazu.

Flug ab/an:

Reisetermine und Preise pro Person 2017

Termin / Infos
Preise
30.06. – 09.07.2017
max 25
im DZ  ab 1.768 €
im EZ  ab 2.108 €
Doppelzimmer, Bad oder Dusche/WC  ( Verpfl. lt. Programm ) DIXX 1.768 €
Einzelzimmer, Bad oder Dusche/WC  ( Verpfl. lt. Programm ) EIXX 2.108 €
Doppelzimmer zur Alleinbenutzung, Bad oder Dusche, WC  ( Verpfl. lt. Programm ) DI1X 2.170 €


Reisetermine und Preise pro Person 2018

Termin / Infos
Preise
18.05. – 27.05.2018
max 25
im DZ  ab 1.841 €
ab 1.898 €
im EZ  ab 2.142 €
ab 2.208 €
Einzelzimmer, Bad oder Dusche/WC  ( Verpfl. lt. Programm ) EIXX 2.142 € 2.208 €
Doppelzimmer, Bad oder Dusche/WC  ( Verpfl. lt. Programm ) DIXX 1.841 € 1.898 €


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Haustür-Transfer-Service

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Für alle, die Wert auf mehr Individualität legen, bieten wir den Express-Haustür-Transfer an. Für einen einmaligen Zuschlag von 180 € bringen wir Sie, ohne weitere Reisegäste, direkt zum Flughafen bzw. wieder nach Hause. (gilt pro Fahrzeug/Abholadresse, max. 7 Personen, bei Buchung des Hausür-Transfers).

Eigene An- und Abreise

Sollten Sie Ihre An- und Abreise lieber selbst organisieren wollen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich vor Ort der Gruppen-Rundreise anzuschließen. Alle Leistungen im Zielgebiet bleiben laut Ausschreibung erhalten.

Komfort-Anreise

Um Ihnen eine entspannte und stressfreie Anreise zu ermöglichen, organisieren wir Ihnen gern eine Übernachtung am Vorabend der Reise sowie einen Parkplatz während der gesamten Reise, in der Nähe des Flughafens bzw. der Bus-Route.

Reisetag
Hotel
1. – 4.
Hotel George
Lage: Das älteste Hotel der Ukraine befindet sich im Herzen von Lemberg in einem historischen Denkmalgebäude aus dem Jahr 1796. Bis zum Opernhaus und dem Rathausplatz benötigen Sie ca. 2 Minuten zu Fuß.
Zimmer: Alle 80 Zimmer sind elegant und kunstvoll eingerichtet und verfügen über Bad/WC, SAT-TV, Telefon und kostenlosen W-LAN.
Ausstattung: Das hauseigene restaurant verwöhnt Sie mit den Gerichten der ukrainischen sowie europäischen Küche, welche Sie auf einer gemühtlichen Sommerterrasse genießen können. Für individuelle Erkundung der Stadt können Sie das Fahrradverleih in Anspruch nehmen.


Internet: http://www.georgehotel.com.ua
4. – 5.
Ukraina
Lage: Das Hotel befindet sich im Zentrum von Lutzk. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind zu Fuß erreichbar. Die mittelalterliche Burg Liubart liegt einen Kilometer entfernt.
Zimmer: Jedes von 124 gemütlichen Zimmern verfügt über Bad/WC, TV-SAT, Kühlschrank und kostenloses Mineralwasser.
Ausstattung: Im hauseigenem Restaurant werden ukrainische und europäische Gerichte serviert. Im Spa-Zentrum können Sie sich verwöhnen lassen.

Internet: http://www.hotel-lutsk.com/en/
5. – 7.
Vesta Hotel
Lage: Dieses gemütliche Hotel liegt in einem ruhigen Stadtteil unweit vom Zentralpark der Stadt Brest. Unweit vom Hotel liegen viele wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Brester Festung, verschiedene Museen und das Schauspielhaus. Bis zur Hauptfußgängerstraße - ul. Sowetskaja - sind es ca. 500 Meter.
Zimmer: Alle 59 Zimmer sind Bad/WC mit Fön, Betten mit orthopedischen Matrazen, SAT-TV, Kühlschrank, Telefon ausgestattet.
Ausstattung: Das Haus verfügt über ein eigenes Café, wo Sie regionale Gerichte sowie Gerichte russischer und europäischer Küche genießen können. In der Snackbar werden verschiedene Getränke und Snacks rund um die Uhr angeboten. Den Gästen stehen ebenso ein Geldautomat, ein Friseur und das Fahrradverleih zur Verfügung.

Internet: http://www.hotelvesta.by/en.html
7. – 10.
Hotel Yubileyniy
Lage: Das moderne Hotel befindet sich im Herzen von Minsk unweit vom historischen Zentrum der Stadt. In der Umgebung finden Sie zahlreiche Einkaufszentren und Restaurants.
Zimmer: Alle 239 Zimmer sind im klassischen Stil eingerichtet und verfügen über Bad/WC, TV-SAT, Telefon, Minibar, Radio und kostenfreies W-LAN.
Ausstattung: Den Gästen stehen ein Friseur-Salon, ein Zeitungskiosk, ein Souvenirladen, eine Wechselstube und ein Geldautomat zur Verfügung. Im hauseigenen Restaurant können Sie internationale sowie weißrussische Küche genießen. Zwei Bars bieten eine große Auswahl an Geträmken und Snacks an.

Internet: http://www.yhotel.by/en/

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