Reisebericht: Silvester Schottland - Jahreswechsel in Edinburgh

29.12. – 02.01.2017, 5 Tage Silvesterreise Edinburgh - Whisky Heritage Museum - Rosslyn Chapel - Auchentoshan Distillery - Glasgow - schottisches Silvester Hogmanay

Dieses Silvester wird keiner so schnell vergessen, denn es war eine kleine Abenteuertour zum Jahresende in Schottland. Lasst uns die Reise noch einmal Revue passieren und schauen, wie es denn geschah

Tag 1 - Anreise


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Sehr früh am 29.12.2016 fand sich bereits eine kleine Gruppe im Transferfahrzeug zusammen, um zum Flughafen Berlin-Tegel transferiert zu werden und den ein oder anderen mit einzusammeln. Vollzählig in Berlin eingetroffen und festgestellt, dass wir nicht die einzigen sind, die wir nach Amsterdam fliegen würden, machten wir uns rechtzeitig auf den Weg zum Einchecken, damit wir in Ruhe nach der Sicherheitskontrolle noch etwas Essen oder Trinken konnten. Noch in der Dunkelheit starteten wir nach Amsterdam.

Amsterdam


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Und nun begann der Spaß. In Amsterdam herrschte so starker Nebel, dass man kaum etwas erkennen konnte und bald war klar, dass wir nicht pünktlich nach Edinburgh starten würden und uns ein Teil unserer Gruppe nicht rechtzeitig erreichen würde, um gemeinsam mit uns in Schottlands Hauptstadt zu fliegen. Mit Verspätung starteten wir dann glücklicherweise doch in Amsterdam und wurden in Edinburgh von strahlenden Sonnenschein empfangen.

Edinburgh


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Auch auf dem Edinburgher Flughafen kamen weitere Gäste zur Gruppe hinzu. Bis auf drei waren wir jetzt vollzählig. Wann unsere drei fehlenden eintreffen würden, darüber wagte man schon nicht mehr zu spekulieren, denn es gab nur die Hoffnung, dass es passieren würde.
Für alle Anwesenden hieß es nun zuerst kurz zur Stadtrundfahrt. Ein erstes Kennenlernen der Stadt, die uns spektakuläre Silvesterfeiertage bescheren würde.
Unser Hotel auf der South Bridge gelegen, befand sich somit mitten in der Altstadt Edinburghs und ein Großteil der Stadtsehenswürdigkeiten waren somit für uns sehr gut und auch schnell erreichbar. Ein jeder hatte am späten Nachmittag noch Gelegenheit das Pflaster selbst zu erforschen oder einfach auch nur auf dem Weihnachtsmarkt, den man noch nicht abgebaut hatte, vorbeizuschauen.
Nach Mitternacht trafen unsere noch fehlenden Mitstreiter der Reise auf dem Edinburgher Flughafen ein und mit Taxi ging es ins Hotel. Nicht zu vergessen, es wäre auch möglich mit der Straßenbahn. Jedoch um diese Uhrzeit war auch diese nicht mehr unterwegs.

Tag 2 - Rosslin Chapel, Glasgow, Auchentoschan Distillery


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Nach einer Mütze voll Schlaf starteten wir nach dem Frühstück in den Süden in die ehemalige Bergarbeitersiedlung Roslin, deren Hauptattraktion die atemberaubende Rosslyn Kapelle aus dem 15. Jahrhundert ist, die wir nach kurz umrundeten und dann über das neue Besucherzentrum auch betreten konnten. Nicht zu vergessen, dass erst der Weihnachtsbaum abgeputzt werden musste. Die extrem detailreichen und faszinierenden Steinmetzarbeiten dieser Kapelle lassen einen innerlich erstarren. Wieviel Wissen und Können besaßen die Erbauer vor so vielen Jahrhunderten. Nach einem kleinen Rundgang lauschten wir auch noch der örtlichen Gastgeberin und mussten dann leider doch weiter ziehen. Nicht wenige wären gern noch ein wenig geblieben.
Es rief die bevölkerungsreichste Stadt Schottlands - Glasgow. Mit unserem schottischen Bus erlaubte ich mir die Gruppe an die Punkte der Stadt zu bringen, die Glasgow genauso faszinierend machen können, wie die Hauptstadt. Kleine Animositäten sind Geschichte, doch die ganz anders gestrickte Architektur  - gerade Straßen, der Fluss Clyde mitten durch die Stadt fließend, das Fernsehen, die Universitäten und vieles mehr - verbirgt eine Industriestadt, die sich fleißig gemausert hat.

Whisky


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Und endlich durften wir das Lebenswasser der Schotten etwas genauer unter die Lupe nehmen. Aufgrund der Jahreswende wurde gerade nicht produziert, sondern es war Betriebsruhe, doch konnte man erfahren, wie der Whisky in dieser Whiskybrennerei hergestellt wird, denn jede ist für sich einzigartig. Wie die Menschen einen unterschiedlichen Geschmack haben, so gibt es extrem vielzählige Whiskybrennereien, die alle ihre eigenen Spezialitäten und natürlich Geschmacksrichtungen haben.

Fackelumzug


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Silvesterfeiern mag manchem vielleicht grau erscheinen, langweilig oder etwas was halt jedes Jahr passiert, doch EDINBURGH hat mit dem Hogmanay über drei Tage eine einzigartige Art und Weise entwickelt, das alte Jahr zu verabschieden und das neue Jahr zu begrüßen.
Da darf natürlich ein Fackelumzug nicht fehlen. In diesem Jahr haben wir einfach daran teilgenommen. Mitten im Menschenbad und einigem Warten entwickelten sich Gespräche, genoß man den Klang der sich entzündenden Fackeln und war verwundert, wieviel Menschen sich zusammen getroffen hatten. Selbst das Feuerwerk verzögerte sich um ein paar Minuten, denn manch einer war gerade erst in der Altstadt zum Laufen gestartet.
Natürlich blieb man nicht immer ganz wachslos, doch bekommt man es gut heraus. Gegen Brandlöcher hilft nur, vorausschauend Abstand zu halten und auch die Kunst des Fackeltragens zu beherrschen. Das Feuerwerk über dem Calton Hill war ein Vorgeschmack auf den nächsten Abend.

Tag 3 - Silvester =HOGMANAY mit Whisky Experience und Pubessen


Da auch diese Nacht gefeiert werden sollte, mochte manch einer erst sehr spät den Frühstücksraum betreten. Jeder konnte sich entscheiden, ob er hineinschlief oder schon mit vollen Elan in den Vormittag startete, um die Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Holyroodhouse Palace am Fuße der Royal Mile, die Pubs, Geschäfte etc dazwischen oder das Edinburgh Castle, wenn nicht gar die Unterwelt. Es pulsierte in dieser Stadt. Am späten Nachmittag zogen wir hinauf zur Burg, um dort in der Whisky Experience noch einmal die Herstellung von Whisky erläutert zu bekommen. Allgemein in einem Fass sitzend, verstand man nun vielleicht sogar besser, wie Lebenswasser - uisge beath hergestellt wird. Eine Probe durfte natürlich nicht fehlen und man darf nicht vergessen, das Glas konnte man sich gleich für den eigenen zu Hause behalten.

SILVESTER - HOGMANAY


Kurz zurück ins Hotel schlenderten wir von dort nur den kleinen Hügel in Richtung Royal Mile wieder ein wenig hinauf zum Pub. Abendessen traditionell. Mit Bier vom Fass und der eigenen Gemütlichkeit und Musikuntermalung genossen wir unser letztes Abendmahl. Manch einer wanderte hinaus, um sich die stündlichen Feuerwerkspiele anzuschauen. Nachdem man sich noch etwas wärmer angekleidet hatte, machten wir uns kurz nach 22 Uhr auf den Weg zur Princess Street. Überall in der Alt- und Neustadt gibt es verschieden abgeteilte Areale mit sehr unterschiedlichen Musikuntermalungen. Ziel war der keltische Bereich für unsere Gruppe, doch wir durften sehr bald feststellen: Wir sind nicht die einzigen und man kann sich auch verlieren.
In kleineren Grüppchen blieb man oder wanderte zurück ins Hotel, um dort von oben, den Platz zu finden, den man für das Feuerwerk gebrauchen konnte. Man sang, trank, klatschte...
Man fand jedoch auch Gelegenheit mit wildfremden Menschen einfach gemeinsam zu tanzen.
Abschied und Neuanfang zugleich mit einen wundervollen Feuerwerk über der Burg.
EDINBURG - zu HOGMANAY darf man NICHT MISSEN.
Im neuen Jahr wünschte man sich Glück und Gesundheit - auld lang syne und traf auf dem Heimweg, den ein oder anderen vermissten seelig wieder. Man verstehe, als Reiseleiterin sorgt man sich immer um seine Schäfchen - egal wie alt.

Tag 4 - Ausflug nach Stirling - Freizeit


Und was machte man nun mit dem angebrochenen Tag???
Etwas ruhen, frühstücken und im strahlenden Sonnenschein in nun klein windig frostiger Umgebung den Neujahrstag zum Ausflug nach Stirling nutzen. Mit und ohne Führung die Burganlage der Stuartkönige erforschen. Die Restaurationsarbeiten bewundern und genießen oder einfach einen Kaffee in wunderschöner Kulisse genießen. Zurück in Edinburgh flitzte der ein oder andere noch von Geschäft zu Geschäft, denn egal ob Neujahr oder Sonntag, diese haben in der Hauptstadt Schottlands nur bedingt Ruhetag.

Tag 5 - Rückflug nach Deutschland oder ...


Am Morgen hieß es nun doch Abschiednehmen. Sich erneut auf das Abenteuer Flug einstellen und hoffen, dass diesmal alle gleich gut ankommen.
Fast hätte es geklappt.
Wir sind jedoch alle gesund und mit vollzähligen Gepäck wieder in den Heimatorten eingetroffen und definitiv mit Eindrücken gesegnet worden, die wir nicht so schnell vergessen werden.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Euch allen für die wundervolle Hogmanay-Zeit in Schottland. Danke, dass ich Euch kennenlernen durfte und soviel Geduld hattet, um diesen Bericht zu erhalten und lesen zu können.
Ich wünsche viel Gesundheit und Freude auf Euren neuen Reisezielen.
Eure Simone Kaufmann

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Wir danken zuerst dem Team von Eberhardt-Reisen,für die perfekte Organisation dieser Reise. Wir bedanken uns vor allem bei Simone.Du hast es verstanden,mit deiner netten-liebens-hurmorvollen Art, uns wunderschöne,unvergessliche Tage zu bereiten.Du liebst dieses Land, das haben wir gespürt. Danke, Danke sagen Annemarie und Dietmar Dieses Sylvester wird uns in ewiger Erinnerung bleiben.Wir grüßen auch Alle aus unserer Reisegruppe, wir waren doch ein tolles Team.

Annemarie Gorzna
15.04.2017

Hallo Simone,Annemarie und Dietmar.Ich freue mich das ich diesen Betrag endlich gefunden habe.Tasächlich habe ich erst jetzt diesen Beitrag entdeckt. Es war tatsächlich eine faszinierende und eindrucksvolle Reise,besonders zum Jahreswechsel.Wir hatten ein fantastisches Wetter und das mitten im Winter. Die Unterwelt Tour zusammen mit der Simone war beeindruckend,auch haben wir zusammen,uns
Holyroodhouse abgeschaut und tolle Bilder mit dem Schotten im Kilt und seinem Hund gemacht .Generell fand ich alle Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen toll. Der Fackelumzug war schon ein ganz besonderes Highlight.In der Stadt selbst ist alles,wäred der Feierlichkeiten super organisiert und trotz der Menschenmassen absolut friedlich.Ich werde diese Reise gewiss nie vergessen, von den positiven Erlebnisen bin ich heute noch völlig überwältigt und regelrecht euphorisch,im positiven Sinne.Es war eine nette Reisegruppe, es hat mir viel Spaß gemacht an dieser Reise Teil zunehmen.Ich kann es nur empfehlen,dieses Erlebnis ist es absolut währt.Das ausgesuchte Hotel ist absolut super.Zentral gelegen und das gesamte Hotelteam super nett.Vom letzen Stockwerk ist auch die Aussicht auf das Feurwerk,auf beiden Seiten der Brücke super zusehen.
Ich grüße auch Alle aus unserer Reisegruppe.
Olga Schulz

Olga Schulz 15.07.2017
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