Rundreise Madagaskar & Mauritius – Natur & Kultur
Reisebericht: 08.05. – 23.05.2026
2 Länder - 12 Abenteurer - unzählige Lemuren, Schlaglöcher, und Erlebnisse! Das war unsere Rundreise Madagaskar und Mauritius!
Ein Reisebericht von
Sten Bernhardt
1. Tag: Flug nach Antananarivo auf Madagaskar
In Berlin fing unser großes Abenteuer an, eine kleine Gruppe startet gemeinsam mit mir vom Hauptstadtflughafen während andere Gäste von Nürnberg und Prag nach Istanbul flogen. Im Flughafen am Bosporus trafen wir uns gemeinsam als Gruppe und die Reise konnte so richtig losgehen!
2. Tag: Ankunft in Madagaskar – Übernachtung in Antananarivo
Nach einem Flug mit kurzem Zwischenstopp auf der Nachbarinsel Mauritius – die wir später auf dieser Reise noch ausgiebig erkunden werden – landeten wir am Nachmittag in der Hauptstadt des achten Kontinents: Madagaskar.
Die Einreise verlief erstaunlich zügig, auch wenn wir hier bereits einen ersten, charmanten Einblick in die madagassische Mentalität erhielten: viele Mitarbeiter, jeder mit einer klar definierten kleinen Aufgabe, eine ausgeprägte Hierarchie – und das alles in einer Gelassenheit, die man nur als wohltuend beschreiben kann. Willkommen auf Madagaskar.
Nach der Gepäckabholung wartete bereits unser Reiseleiter Sylvio auf uns – ein Madagasse, der uns in den kommenden zehn Tagen seine Heimat mit echter Leidenschaft und einem Herz voller Geschichten näherbringen sollte. Die Koffer wurden kurzerhand auf dem Dach des Busses verstaut, und schon ging die Reise los.
Unser erstes Ziel war das Hotel in Antananarivo – der Hauptstadt Madagaskars, die im Volksmund schlicht Tana genannt wird. Ein Name, der sich nicht nur leichter ausspricht, sondern auch irgendwie besser zur entspannten Seele dieser Stadt passt. Das Hotel liegt direkt am Basar und in der Nähe der Regierungsgebäude – mittendrin im Leben der Stadt.
Nach einer kurzen Erfrischungspause und einem Moment, um die ersten Eindrücke zu verarbeiten, trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Was uns dort erwartete, überraschte uns auf das Angenehmste: hervorragende Küche, ein gemütliches Ambiente – und als wäre das nicht genug, spielte ein Solotrompeter den perfekten Soundtrack zum Auftakt dieser Reise. Dazu ein erstes Briefing von Sylvio, der uns mit ruhiger Stimme und einem Lächeln auf die kommenden Tage einstimmte.
Eine Abenteuerreise mit Komfort und Charme – dieser erste Abend hat genau das versprochen.
3. Tag: Stadtrundgang in Antananarivo – Könniginnenpalast, Altstadt und Basar
Nach dem Frühstück brachen wir zu einer ausgedehnten Entdeckungstour durch Antananarivo auf. Unser erster Stopp führte uns zum Königinnenpalast – dem einstigen Regierungssitz der madagassischen Monarchen und ihrer letzten Ruhestätte. Die weitläufige Anlage beeindruckte mit einem herrlichen Panoramablick über die Stadt, einem gepflegten grünen Garten und einem modernen Museum, das die Geschichte Madagaskars, die Kolonialzeit und die jüngere Vergangenheit auf fesselnde Weise erzählt. Ein perfekter Einstieg.
Anschließend erkundeten wir die Altstadt zu Fuß. Unterwegs durften wir sogar eine prächtige Kathedrale besuchen – unmittelbar nach dem Gottesdienst, was dem Besuch eine ganz besondere Atmosphäre verlieh. Den Berg hinab schlenderten wir durch das historische Altstadtviertel, tauchten in den pulsierenden Alltag der Madagassen ein und genossen das Treiben bei bestem Wetter. Eine kurze Rast im Hotel, ein Supermarktstopp – und schon fühlte man sich fast wie ein Einheimischer.
Am Nachmittag erwartete uns der bunte Basar– ein wahres Fest für alle Sinne. Berge von frischem Gemüse, exotischen Früchten und allem, was das Herz begehrt, füllten die engen Gassen. Und dann: frische Frösche. Ein Zeichen des französischen Kulturerbes – und, wie sich am Abend herausstellen sollte, eine Art kulinarische Vorankündigung für die mutigeren Mitglieder unserer Gruppe. Mit dem Bus erkundeten wir anschließend die umliegenden Stadtviertel und fuhren am imposanten Stadion vorbei – denn Fußball ist auf Madagaskar auch Volkssport.
Den Abend verbrachten wir authentisch und gesellig in einem Lokal direkt gegenüber vom Hotel. Neben madagassischen Spezialitäten standen tatsächlich Froschschenkel auf der Karte – und wurden von einigen Unerschrockenen mit Begeisterung bestellt. Schmecken übrigens nach Hühnchen. Natürlich. Übrigens: Wer der französischen Sprache mächtig ist, wird auf Madagaskar überraschend gut zurechtkommen. Nahezu alles – von Straßenschildern bis zu Speisekarten – ist auf Französisch verfasst, und fast jeder spricht es. Wer kein Französisch kann, lächelt einfach – das funktioniert hier auch sehr gut. Oder fragt die tolle Reisebegleitung Sten und den örtlichen KENNER Silvio! :)
Ein weiterer unvergesslicher Tag neigt sich dem Ende – auch wenn die Nacht kürzer ausfallen wird als erhofft.
4. Tag: Weiterflug nach Toliara an die Westküste Madagaskars – Erholung am Kanal von Mosambik
Um 1:30 Uhr rollte unser Bus Richtung Flughafen – eine Nacht, die ihren Namen kaum verdiente. Aber der Inlandsflug in den Süden der Insel nach Toliara fliegt nun einmal zu nachtschlafender Zeit – und das soll uns nicht aufhalten. Ein Kaffee, ein kleines Frühstückspaket und ein paar aufmunternde Worte später saßen wir bereits im Check-in.
Nach einer – nennen wir es mal – lebhaften Sicherheitskontrolle hieß es warten auf den Abflug. Die kleine Propellermaschine vom Typ ATR-72 war bis auf den letzten Platz besetzt. Ein kurzer Flug, eine kleine Mahlzeit an Bord, der ein oder andere geschlossene Augendeckel – und schon tauchte unter uns der Kanal von Mosambik auf. Wir verließen das Flugzeug direkt in den Sonnenaufgang – ein Moment, der die kurze Nacht mit einem Schlag vergessen ließ.
Koffer abgeholt, und schon wartete unser neuer Bus samt Fahrer und Buspagen auf uns. Rund eine Stunde später erreichten wir Ifaty – einen kleinen Küstenort direkt am Indischen Ozean – und unser wunderschönes Hotel mit direktem Strandzugang. Für die Gäste hieß es nun: ankommen, durchatmen, erholen.
Sylvio und ich nutzten die Zeit für einen wichtigen Einkauf: Für die kommenden Tage hatten wir ein tägliches Picknick geplant – und so fuhren wir noch einmal in den Supermarkt und auf den Obstmarkt nach Toliara. Frische Baguettes, Käse, Wurst, knackiges Gemüse und reifes Obst wanderten in die Körbe – dazu noch ein Schneidebrett und ein Messer für die optimale Umsetzung. Picknick auf madagassisch – einfach, frisch und köstlich.
5. Tag: Vom Nationalpark Zombitse bis zum Isalo Nationalpark
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6. Tag: Wanderung im Isalo–Nationalpark – Fenster von Isalo
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7. Tag: Tierbeobachtungen im Anja–Lemurenpark – Besuch einer traditionellen Papier Manufaktur
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8. Tag: Fahrt in den Ranomafana Nationalpark – Besuch einer Grundschule – abendlicher Pirschgang: auf der suche nach Makis
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9. Tag: Wanderung Nationalpark Ranomafana – Dorf Ranomafana
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10. Tag: Besuch beim Volk der Zafimaniry in Ambositra – Ankunft in Antsirabe
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11. Tag: Fahrt in die Hauptstadt
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12. Tag: Freizeit – Flug nach Mauritius
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13. Tag: Botanischer Garten in Pamplemousse – Zucker–Museum – Inselhauptstadt Port Louis
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14. Tag: Grand Bassin – Black River Gorges Nationalpark – Chamarel–Gebiet
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15. Tag: Segeln auf dem Katamaran an der Westküste Mauritius
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16. Tag: Tee, Krokodile und Schildkröten – La Vanille Réserve – Abflug nach Deutschland
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