Reisebericht: Rundreise Schottland - Highlands und Inseln

17.07. – 28.07.2016, 12 Tage Rundreise Schottland mit Bus in den Highlands und Insel Mull, Iona, Skye, Harris/Lewis und Orkney-Inseln

Inselhüpfen leicht gemacht...Lassen Sie uns eine fantastische Reise mit hervorragendem Wetter Revue passieren

Tag 1 – Anreise zum Fährhafen in Ijmuiden


Der erste Tag unserer gemeinsamen Reise zu den schottischen Inseln begann recht früh, denn wir wollten die Nachtfähre in Ijmuiden nehmen, um gemütlich die weite Strecke nach Großbritannien zurückzulegen. Die Anreise verlief schnell und schon konnten wir nach dem Ablegen, auch gleich in der ersten Sitzung zu Abend essen. Auf dieser Fähre herrscht mitteleuropäische Zeit, so dass wir uns ganz gemütlich in die Kabinen zurückziehen konnten und nach dieser Zeit auch wieder aufstehen.

Tag 2 – Gretna Green


Der Morgen begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Fast pünktlich legten wir in North Shields an und unsere Weiterreise konnte dann entlang des Hadrianswalls beginnen. Unser erster Stopp in Schottland war dann in Gretna Green an der Hochzeitsschmiede, wo wir auch einer kleinen Zeremonie mit beiwohnen konnten. Von dort sollte unsere Reise vorbei an Glasgow, zum Glasgow Airport, wo dann endlich auch unsere Fluggäste zusteigen können, führen. Weiter geht die Reise zum Loch Lomond, in den Norden zum Tor der Hebriden, Oban. Gesagt, getan. Und was für ein Wetter wir dazu hatten. Fabelhaft.

Tag 3 – Isle of Mull – Isle of Iona – Fort William


Nachdem wir mit der Fähre in Craignure von Oban angekommen waren, fuhren wir im Süden der Insel nach Fionnphort. Dort setzt die Passagierfähre zur Insel Iona über. Diese vorgelagerte Insel ist ein wunderschönes Kleinod der Inneren Hebrideninseln. Die Christianisierung Schottlands wurde von dieser Insel begonnen unter dem Heiligen Columba. Seit 1966 existiert hier auch wieder die Iona Abbey, die heute eine übergeordnete ökumenische Gemeinschaft darstellt. Ein Rückzugsort für alle Suchenden. Sandstrand, Sonne, Ruhe. All dies kann man auf ihr finden. Das geht nur in Schottland. Über Fishnish und zwei weiteren Fährüberfahrten fuhren wir nach Fort William am Fuße des Ben Nevis, den wir auf unserer Fahrt sogar sehen durften.

Tag 4 – Fährüberfahrt zur Isle of Skye


An diesem Morgen starteten wir zu unserer Fahrt entlang der Straße zu den Inseln auf die Isle of Skye. Wir setzten mit der Mallaig-Armadale Fähre auf die Halbinsel Sleat über und wir fuhren zur gen Portree. Nach der Mittagspause in Sligachan ging es zurück über die Skyebrücke zur wieder entstandenen Burg Eilean Donan Castle, welche wir im Rahmen einer Führung besuchten. Auch heute kann diese Burganlage mit mehreren Attraktionen in ihrem Bankettsaal aufwarten. Versammlungsraum, Raum für Feierlichkeiten und gleichzeitig auch Kirche sein zu können, nicht schlecht. Es ist wie in einem gut aufgeräumten Haushalt. Wenn man nur weiß, wo alles steht, kann man manches auch für anderes verwenden. Übernachtet haben wir am Kyle of Lochalsh. Vorsicht. Midges-Alarm.

Tag 5 – Inselrundfahrt über die Halbinsel Trotternish der Isle of Skye


Heute sollte uns ein sehr interessanter Tag bevorstehen. Wir starteten in Broadford. Entlang der Westküste von Skye, um dort einen Ausblick auf diese beeindruckende Landschaft der größten Inneren Hebrideninseln zu gewinnen mit diversen Fotostopps machten wir in der Inselhauptstadt Portree Halt. Heute hatten wir sogar sonnigeres Wetter als bisher, was die Lichtverhältnisse sehr interessant gestaltete. Bei unserer Weiterfahrt auf die Halbinsel Trotternish, die besonders durch ihre beeindruckenden Basaltformationen hervorsticht, hing unser Blick immer wieder auf die Felsnadel des Old Man of Storr. Nun die Insel machte ihrem Namen als Wolkeninsel alle Ehre. Unsere folgenden Fotostopps, die auch immer wieder kleinere Spaziergänge mit beinhalteten, führten uns zu den Ruinen der Diatomiteverarbeitungsstätte, zum Kilt Rock und nicht zu vergessen natürlich auch in das Freiluftmuseum über das Inselleben auf Skye. Hier konnte man anhand von Werkzeugen und Einrichtungsgegenständen sowie vielen Fotos das Inselleben ein wenig näher kennen lernen. Und viel Zeit für den Besuch an Flora MacDonalds Grab. Nun war es nur noch ein Katzensprung über die letzten Singletrack-Serpentinen hinunter zum Hafen in Uig. Hier nahmen wir die Fähre hinüber zur Insel Harris/ Lewis. Mit der Abendfähre hinüber bedeutete dies Zeit für ein Stückchen des südlichen Teils der Insel Harris zu haben, bevor wir über Nordharris nach Lewis fuhren, nur getrennt durch die Clisham-Bergkette. Aber diesmal leider sehr regenverhangen.

Tag 6 – Inselrundfahrt auf der Isle of Lewis und Fährüberfahrt


Nach einer erholsamen doch kurzen Nacht stärkten wir uns an einem neuen schottischen Frühstück und auf ging unser Weg über die Insel Lewis. Unser Weg führte uns heute an die Westküste Lewis: der nördlichste Punkt war unser Leuchtturm, windumtost; der Walknochen, der Besuch der Küste selbst mit seinen alten Hütten, natürlich die Besichtigung des Wohnturmes von Dun Carloway wird ganz besonders der Besuch des uralten Steinkreises von Calanais in unserer Erinnerung bleiben. Denn wer hoffte hier nicht auf einen menschenleeren Steinkreis. Ruhig war es hier und über die Torflandschaft zurück ging es nach Stornoway, wo wir noch ein wenig Freizeit hatten. Am Abend erwartete uns der Tanz. Nicht unbedingt unser eigener.

Tag 7 - Nordküste


Am frühen Morgen starteten wir zum Fährhafen, um nach Ullapool überzusetzen. Gefrühstückt haben wir auf der Fähre. Doch ganz besonders schön war auch die Einfahrt auf den Broom und etwas Zeit in Ullapool. Von dort starteten wir in aller Ruhe hinauf an die Nordküste. Ein besonderes Ziel war der kurze Spaziergang am Knockan Crag. Ein wenig in alte Schmugglerzeiten wurde man beim Besuch der Smoo Cave versetzt, denn diese ist vom Meer kaum einzusehen. Berge, Wasser, Sand und Klippen wechselten sich immer wieder ab. Menschenleere. Egal wohin das Auge blickte, man konnte Ruhe finden.

Tag 8 - Orkneyinseln


Am achten Tage sollten wir unseren nördlichsten Punkt der Reise erreichen. In John O'Groats bestiegen wir die Personenfähre zu den Orkney Inseln. Nach der Überfahrt erwartet von unserer örtlichen Reiseleiterin Marita Lück, saßen wir nun auch einmal in einem schottischen Bus. Von South Ronaldsay führte uns unser Weg über die Churchill Barrieren, Aufschüttungen gleichzusetzen mit Dammanlagen, die die südlichen Inseln nun miteinander verbinden und gleichzeitig Schutz vor Schiffsangriffen sein sollten, bis zur Hauptinsel. Ziele natürlich auch hier die Steinkreise, das Steindorf Skara Brae und die Hauptstadt Kirkwall selbst, wo wir die wunderschöne Kathedrale kennenlernen durften. Stromness, wo wir uns unter anderem mit einem Imbiss versorgen konnten. Am Abend mussten wir jedoch leider wieder zurück.

Tag 9 - Dunrobin Castle und Ostküste


Nun würden wir entlang der Ostküste des Festlands von Schottland unterwegs sein. Der morgendliche Stopp galt der Küste in Wick und schon ging unsere Fahrt wieder in den Süden, um dort Dunrobin Castle zu besichtigen. Hier hatte man neben dem Besuch der Falknershow Gelegenheit die wunderschön eingerichteten Räume anzuschauen. Unser Übernachtungsort würde der ehemalige Abteiort Beauly sein.

Tag 10 - Blair Castle und Blair Atholl


Aber Abwechslung braucht der Mensch. Von Beauly vorbei an Inverness fuhren wir zurück in die Grampian Mountains in den Cairngorm Nationalpark wo uns bei strahlendem Sonnenschein nun Blair Castle erwartete - hier wäre manch einer einfach geblieben und eingezogen - und die Erfahrung wie uisge beatha, Whiskey, hergestellt wird. Eine Probe durfte nicht fehlen. Die letzten Einkäufe konnten wir in Pitlochry erledigen. An Edinburgh vorbei, wobei wir natürlich vorher auch den Firth of Forth überquert haben, durften wir in unserer letzten Nacht in Eddleston in einer ehemaligen Burg nächtigen. Und damit ging unsere Reise dem Ende zu.

Tage 11/ 12 - Zurück zum Fährhafen und Heimreise


Nun hieß es Abschied nehmen vom schottischen Lande. Aber doch nicht sofort. Mit einem kurzen Halt in Melrose und Jedburgh war unser vorletzter Tag im Grenzgebiet zu England gut gefüllt und dann mussten wir doch wieder nach England hinein, um zuallererst unsere Fluggäste sicher zum Flughafen dort zu bringen, bevor es selbst zum Fährhafen in North Shields ging. Damit stand uns eine Nachtfahrt nach Amsterdam im Wasserbett bevor und danach der Heimweg von Ijmuiden nach Hause. Am liebsten wäre man einfach umgekehrt und hätte die Reise noch einmal von vorn begonnen. Oder?

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