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Reisebericht: Rundreise Chile und die Osterinsel

15.10. – 08.11.2011, 22 Tage Einmalige Rundreise-Kombination: Santiago de Chile - Valparaiso - Atacama-Wüste - Seen- und Vulkanregion - Sieben-Seen-Gebiet in Argentinien - Anden-Überquerung - Patagonien - Torres del Paine-Nationalpark - Punta Arenas - Osterinsel - Colchagua-

Gleich drei Länder auf einen Streich, das erlebten wir auf einer Kreuzfahrt rund um die Südspitze Südamerikas. Vor der Schiffsreise erlebten wir einige Tage Chile mit den Schönheiten von Santiago de Chile, den chilenischen Wein und das Maipo-Tal.

Haustür-Transfer nach Berlin, Flug über Madrid nach Santiago de Chile

Der Haustür-Transfer-Service holt uns gegen Mittag direkt zu Hause ab. Mit dem Kleinbus geht es also nach in Berlin-Tegel, von wo unser Flug nach Santiago de Chile starten wird. Da wir mitten in den Berufsverkehr Berlins gelangen, ist etwas Stau vorm Flughafen Berlin-Tegel. Da die Haustürabholung zeitlich aber sehr großzügig geplant ist, sind wir trotzdem vollkommen rechtzeitig am Flughafen. Hier treffen wir die anderen Reisegäste. Gemeinsam checken wir das Gepäck am Iberia-Schalter ein. Die spanische Fluggesellschaft ist sehr streng beim Gepäckgewicht. Es sind wirklich nur 20 Kilo Gepäck erlaubt plus 8 Kilo Handgepäck. Jedes Kilo darüber kostet etwa 15 € Zuschlag. Nach dem Einchecken gibt Eberhardt TRAVEL noch einen kleinen Snack im Flughafen-Restaurant „Leysieffer“ aus. Und das ist gut so, denn bei unserem innereuropäischen Flug mit Iberia gibt es Essen und Getränke nur gegen Bezahlung. Lediglich einen kleinen Becher Wasser kann man kostenlos und auf Nachfrage bei den Stewardessen bekommen.

Gegen Mitternacht kommen wir nach etwa drei Stunden Flugzeit in Madrid an. Im Flughafen Madrid müssen wir mit der Flughafen-U-Bahn bis zur Abflughalle fahren und mehrere Treppen überwinden. Natürlich gibt es auch Fahrstühle. Gerade noch pünktlich erreichen wir unser Abfluggate nach Santiago de Chile. Hier treffen wir noch zwei Gäste, die von Frankfurt aus geflogen sind. Nun ist die kleine Reisegruppe von neun Gästen und mir als Reisebegleiterin komplett. Der lange Flug von 14 Stunden von Madrid nach Santiago de Chile kann beginnen.

Auf dem Langstreckenflug gibt es nun auch bei Iberia Speisen und Getränke inklusive. Wir sind erleichtert. Der Service ist nicht so gut wie bei vielen anderen Fluggesellschaften, aber trotzdem in Ordnung. Etwa eine Stunde vor der Landung in Santiago de Chile werden die Einreise-Formulare und Zollformulare für Chile ausgeteilt und ich bin meinen Gästen beim Ausfüllen behilflich.

Das erste Highlight der Reise ist der Flug über die mächtigen Gipfel der Anden. Da Santiago de Chile direkt an den westlichen Ausläufern der Anden-Kordillere liegt, beginnt der Landeanflug schon über den teils schneebedeckten Gipfeln, die nun zum Greifen nah erscheinen. Ein beeindruckendes Erlebnis!

Am späten Vormittag landen wir in Santiago de Chile. Da beide Flüge bei uns wetterbedingt Verspätung hatten, hat man es in Madrid nicht geschafft, alle Koffer umzuladen. So müssen wir leider feststellen, dass das Gepäck bei einem Teil der Gruppe nicht mitgeflogen ist. Ich gebe also am Iberia-Schalter eine Meldung zu unserem fehlenden Gepäck ab. Die Gepäck-Nummern werden gescannt und man muss beschreiben, wie die fehlenden Koffer aussehen. Deutsch spricht man hier natürlich nicht. Wenn man kein Spanisch redet, kommt man aber auch mit Englisch ganz gut zurecht. Ich gebe die Adresse unseres Hotels in Santiago de Chile an. Der Beamte verspricht, dass das Gepäck am nächsten Tag ins Hotel geliefert wird. Und so trifft es tatsächlich am nächsten Tag ein. Uns fällt ein Stein vom Herzen.

Auch wichtig bei der Einreise nach Chile ist, dass man keine Lebensmittel einführen darf – also weder Fleisch, Wurst oder Milchprodukte als auch Obst, Nüsse und Gemüse. Das Gepäck wird gründlich durchleuchtet und Beamte kontrollieren mit Spürhunden das Gepäck. Werden Lebensmittel gefunden, fallen Strafen von 80 bis 100 € an, die man gleich vor Ort bezahlen muss. Mithilfe unserer örtlichen Reiseleiterin Cecilia können wir das Problem nach langer Wartezeit zum Glück kostenfrei lösen. Nun sind wir in Chile!

Mit dem Reisebus und unserer Reiseleiterin Cecilia machen wir uns auf den Weg zu unserem Hotel. Cecilia hat als Kind in Deutschland gelebt und in Leipzig studiert. Sie spricht daher perfekt Deutsch. Die Fahrt zum Hotel „Bonaparte“ dauert etwa eine halbe Stunde. Wir beziehen unsere Hotelzimmer und machen uns etwas frisch. Das Hotel kommt sehr gut an. Die Zimmer sind hell und modern eingerichtet. Man fühlt sich gleich wohl. Das Hotel verfügt über ein kleines Restaurant, einen Pool und zwei gemütliche Sonnenterrassen.

 

Jetzt geht es aber erst einmal los zu unserem Programm in Santiago de Chile. Wir sind alle ziemlich hungrig und wir starten deshalb mit unserem ersten gemeinsamen Mittagessen in Chile. In einem Fischrestaurant direkt am bekannten Mercado Central lassen wir uns Salat, Fisch-Spezialitäten und chilenischen Wein schmecken. Langsam setzt Entspannung und Urlaubsgefühl ein. Das Wetter ist herrlich bei Sonnenschein und etwa 25 °C und das zur Weihnachtszeit!

Gut gestärkt führt uns Cecilia anschließend zu den Sehenswürdigkeiten Santiagos.

 

Wir spazieren über den Plaza de Armas, besichtigen die hier die bekannte Kathedrale, ein beliebtes Postkartenmotiv. Am Plaza de la Constitution sehen wir natürlich auch den Palacio de la Moneda, der Präsidentenpalast, in dem Salvador Allende ermordet wurde. Ein Denkmal erinnert an den damaligen Präsidenten Chiles. Zum Abschluss des Tages fahren wir mit dem Bus hinauf auf den Cerro San Cristobal, den Hausberg Santiago de Chiles. Von hier oben genießen wir einen herrlichen Blick auf Santiago in der Abendsonne. Sehenswert ist hier oben auch die riesige weiße Marien-Statue, die den Berg krönt und ihre schützenden Hände über die Stadt hält. Ein Symbol, das man sonst aus Rio de Janeiro mit seiner Christus-Statue kennt. Zurück im Hotel fallen wir nach einem erlebnisreichen Tag müde in die Betten.

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem sehr guten Frühstück im Hotel starten wir per Kleinbus zu unserem Ausflug in die Weinanbaugebiete rund um Santiago de Chile. Wir besuchen eines der größeten und bekanntesten chilenischen Weingüter, das Weingut "Concha y Toro". Von diesem Weingut gibt es auch bei uns zu Hause Weine im Supermarkt zu kaufen. Das habe ich nach der Reise von meinen Reisegästen erfahren. Lächelnd

Bei einer Führung im Weingut "Concha y Toro" bestaunen wir zunächst die schönen Parkanlagen des Gutes. Dann sehen wir die Weinfelder und natürlich die wohltemperierten Weinkeller. Dann bekommt jeder ein Weinglas und wir dürfen einen Weißwein und einen Rotwein verkosten. Das Glas kann man dann als Souvenir mit nach Hause nehmen. Es gibt auch ein kleines Geschäft, in dem man Weine und Souvenirs kaufen kann.

Mit dem Kleinbus fahren wir weiter, denn wir sind zum Mittagessen in einem schönen Landgut verabredet. Wir essen unter Palmen bei angenehmen 25 °C im Freien. Es gibt chilenische Spezialitäten vom Grill mit Würstchen und Rinderfilet, Salate, Empanadas (gefüllte Teigtaschen) und Seviche (ein kalter Salat mit Fisch und Meeresfrüchten) sowie ein Dessert aus Obst und Eis. Vor dem Essen gibt es den typischen Aperitif Chiles - einen Pisco Sour. Das ist ein Mixgetränk aus chilenischem Traubenschnaps, Zitronensaft und Wasser. Es schmeckt alles sehr gut und ist ein Erlebnis bei dem schönen Wetter! Es gefällt allen Gästen sehr gut und wir wollen am liebsten noch zwei Stunden hier sitzenbleiben und mit unserer Reiseleiterin über Gott und die Welt reden. Aber wir wollen natürlich noch mehr von der Umgebung Santiago de Chiles erkunden. Durch die bergige Landschaft entlang des Maipo-Flusses fahren wir durch das Maipo-Tal zu dem etwa 1.000 Meter hoch gelegene Örtchen San Jose de Maipo. Hier unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch den Ort und kehren zum Kaffeetrinken in einen kleinen Laden mit angeschlossenem Café ein. Hier gibt es sogar hausgemachten Kuchen. Durch das Maipo-Tal fahren wir anschließend zurück zu unserem Hotel in Santiago de Chile.

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