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Reisebericht: Rundreise Süditalien - Traumziele am Golf von Neapel

01.09. – 08.09.2019, 8 Tage Flugreise - Neapel - Halbinsel von Sorrent - Amalfiküste mit Positano und Amalfi - Neapel - Insel Capri - Pompeji - Vesuv - Sorrent

Eine Gruppe von Eberhardt macht sich heute auf in das Land, in dem die Zitronen blühen. Ziel ist der Golf von Neapel. Geschichte gepaart mit Natur und kulinarischen Köstlichkeiten.

1. Tag Anreise


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Aus allen Richtungen Deutschland, aber auch aus der Schweiz ging es heute über die Alpen nach Neapel. Hier wurden wir schon erwartet und zum Hotel nach Vico Equense gebracht. Mit einer traumhaften Lage und Blick auf das Meer wurden wir überrascht und es blieb bis zum Abendessen Zeit für erste Erkundungen.

2. Tag Amalfiküste


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Die Amalfiküste, der Ort wo die Zitronen blühen, sei die schönste Küste der Welt. Unsere Gruppe wollte sich heute selbst ein Bild davon machen. Senkrecht aufragende Felswände am glitzernden Tyrrhenischen Meer. Man hatte das Gefühl zwischen Himmel und dem Abgrund zu sein. Hier wurde in abenteuerlicher Weise eine der schönsten Küstenstraßen gebaut. An jeder Ecke ein interessantes Fotomotiv. Und einige der schönsten Dörfer Italiens scheinen fast wie an den Felsabhängen zu kleben. Positano war unser erster Stopp. Schon John Steinbeck nannte ihn „der einizige senkrechte Ort der Welt". Alle steilen Gassen laufen auf den kleinen Strand zu. Wir schlenderten durch die Gassen Positanos und dann setzten wir die Fahrt mit dem Boot fort. Eine ganz andere Perspektive – Gigantisch wirkt das Felsmasiv, das sogar einen Fjord besitzt. So steuerten wir Amalfi an. Entlang viele Villen bekannter Persönlichkeiten u. Grandhotels, die sich wie eine Perlenschnur entlang der Küste anreihen. Im Gegensatz zu Positano bietet Amalfi einen majestätischen Dom. Mit seiner pinsittoresk-bunten Fassade – ein kunstgeschichtliches Highlight - manifestiert er die Seerepublik Amalfis aus dem 11. Jahrhundert. Eine Besichtigung unter fachkundiger Führung von Esther war ein Erlebnis, besonders die Krypta, in dem die Reliquien des Hl. Andreas liegen. Natürlich durfte die Besichtigung des Papiermuseums nicht fehlen. Hier erfuhren wir viel über die Herstellung geschöpften Papiers. Übrigens der Vatikan bezieht heute noch Papier von der Amalfiküste.Zwischendurch hatte jeder auf auch seine Weise Gelegenheit diesen Ort zu entdecken. So mancher stellte auch fest, dass Schönheit seinen Preis hat. Kurve für Kurve, Serpentine für Serpentine hangelten wir uns dann in entgegengesetzter Richtung zurück zum Hotel. Nun wird dem letzten Bewusst, warum man hier nur mit einem einheimischen Busfahrer unterwegs sein kann. Staus sind auf Strecke manchmal inbegriffen und kostenlos. Geübt und mit der nötigen Gelassenheit umfährt er jede noch so kleine „Klippe". Tourist und andere große Gefährte sind für unseren italienischen Fahrer kein Problem. Am Ende kamen wir nach einem tollen Tag wieder wohlbehalten im Hotel an.

3. u. 4. Tag Neapel –Caserta – San't Agata de Goti


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Die Wetterprognosen sorgten für eine Planänderung, die auch noch durch Schließungen durchkreuzt wurde – am Ende konnte Neapel, Caserta u. San't Agata de Goti am 3. u. 4. Tag noch realisiert werden.
Zunächst ging es ging es nach San't Agata de Goti. Eine Gegend, die für ihren guten Wein bekannt ist. Auf dem Weingut Mustilli erfuhren wir einiges dazu und konnten natürlich das „flüssige Gold des Südens" bei kleinen Häppchen probieren. Vorher ging es aber in die geheiligten Hallen in dem die Köstlichkeiten lagerten. Heiter und beschwingt traten wir den Weg nach Neapel an
Ein Sprichwort der Einheimischen lautet: „In Neapel weint man zweimal; einmal wenn man kommt und einmal wenn man geht". Die Tränen wurden durch die sommerlichen Temperaturen schnell getrocknet als wir die Stadt erreichten. Autohupen und das Geschrei der Kinder benebeln uns ein wenig. Dennoch machten wir uns mit unserer Reiseleiterin Esther auf die Stadt zu erkunden. Durch die bunten und gefüllten Gassen mit lokalen Ständen oder die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie z. B. Basilica di Santa Clara, Piazza Plebiscito, Palazzo Reale oder die berühmte Galleria Umberto I waren die Fotomotive des heutigen bzw. folgenden Tages. Dabei erfuhren wir allerlei Wissenswerte über die Küche der Kampanie und natürlich zum Geburtsort der Pizza Margherita aber auch zur Geschichte der Stadt. Zum Mittagessen am 4. Tag durfte natürlich das probieren der Pizza Margherita nicht fehlen. In der bekannten Pizzeria Brandi frönten wir dem Gaumenschmaus mit historischem Hintergrund. Es blieb auch etwas Zeit für die quirlige Stadt , in der die Straßenkünstler um die Kunst der Touristen buhlen.
Nicht weit von Neapel und dem Vesuv steht die Bourbonen-Residenz Caserta. Diesen steuerten wir dann am 4. Tag nochmals an. Auf den ersten Blick ein Königspalast wie überall auf der Welt. Auf den zweiten Blick wurden wir vom weitläufigen Schlosspark überrascht. Viel Wasser mit Wasserspielen erinnert es ein wenig an Versailles – nicht umsonst wird es auch Versailles des Südens genannt. Die Besichtigung stand im Zeichen der Superlative. Größte europäische Schlossanlage aus dem 18. Jahrhundert. Die größten Architekten dieser Zeit haben die Wünsche der Auftraggeber erfüllt. Bei einer Fläche von 44.300 m² konnten wir auf unserer Besichtigung nur die wichtigsten Räume besuchen. Diese waren aber dafür prachtvoll ausgestattet. Bei einer Länge von 3-4 Km auf der Hauptachse war es sehr angenehm, mit dem Shuttle bequem die wichtigsten Bereiche des Parks zu erreichen. Hier erkundete jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen den Park. Zurück am Treffpunkt, den alle pünktlich erreichten, ging es nach Neapel. Mit einer zweiten Tour durch Neapel (Fotostopp eingeschlossen) und dem Essen in der Pizzeria Bradi endeten zwei erlebnisreiche Tage.

5. Tag Ausflug nach Capri


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Jeder verbindet mit der Insel Capri etwas anderes. Ob es das Lied ist von der Sonne, die bei Capri rot im Meer versinkt oder einfach nur das Wassereis „Capri-Sonne". Vielleicht kommen auch die vielen Erinnerungen an die Fahrten mit dem Ford-Capri bei diesem Besuch zurück. Unsere Gruppe machte sich jedenfalls heute von Sorrent aus auf, die Insel zu erobern. Mit der Fähre setzt man hinüber und bevor wir dort ankamen hieß es sich einreihen in den Strom der vielen Tagestouristen. Wegen zahlreicher Grotten und dem schönen Blick auf das Meer wird die Insel nicht umsonst auch die Diva des Mittelmeers genannt. Als Einstieg eine Inselrundfahrt. Dabei fehlte natürlich nicht die Blaue Grotte. Von der Ferne erlebten wir diese. Ein Blick auf die bekannte Grotte aus der Fern hat genügt. Viele weitere Grotten und herrliche Motive folgten. Die Liebenden gaben sich einen Kuss bei der Durchfahrt durch den die Faraglioni-Felsen und schon waren wir wieder am Ausgangspunkt.Als nächstes steuerten wir Anacapri an. Nur mit Kleinbussen zu erreichen hatten wir auf der spannenden Fahrt immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer. Eine Stelle wird sogar wegen der Enge u. dem sichtbaren Abgrund „Mama Mia" genannt. Am Ziel in Anacapri war es Mittag und Zeit eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Danach spazierten wir gemeinsam auf der einzigen Straße zur Villa Munthe. Dabei wurde an einem Stand für Limoncello die Köstlichkeit probiert. Gemeinsam besichtigten wir das Haus und den Garten Munthes, der einer der schönsten in Italien ist. Danach brachten uns die Kleinbusse nach Capri zurück, wo wir entlang edler Geschäfte zu den Augustusgärten spazierten. Noch einen Blick auf die Straße, die Krupp bauen ließ und dann hieß es nach einer ausgiebigen Freizeit Abschied nehmen von Capri, der Diva des Mittelmeers und es ging wieder zurück zum Festland nach Sorrento. Das Versinken der roten Sonne live über Capri erlebten wir in tollen Rotschattierungen. Ein schöner Ausflugstag mit vielen Eindrücken ging zu Ende.

6. Tag Vesuv und Pompeji


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Pompeji - eine Stadt der Antike, die bei Ausbruch des Vesuvs vollständig im Aschemeer versank. Nach Ausgrabung zu neuem Leben erweckt war sie auch unser Ziel. Romane, Filme, und nicht zuletzt der Lateinunterricht haben den Mythos der antiken Naturkatastrophe verfestigt
Der fachkundige Rundgang ermöglichte den Einblick in die öffentliche Infrastruktur einer antik-römischen Stadt.
Gepflasterte mit Gehwegen ausgestattete Straßen, überall Brunnen als ein Endglied einer komplizierten Kette der Wasserversorgung und nicht zuletzt das enge Beieinandersein von prunkvollen Wohnen u. gewerblichen Treiben setze alle in Erstaunen
In der damaligen Welt störte sich auch keiner wenn er seine Villa direkt neben einem Bordell hatte. Schon Johann Gottfied Seume sagte bei seinem Besuch die Worte „Die Alten wohnten doch ziemlich enge".
So liefen wir nun in Pompeji herum, und sahen, was die andern auch schon gesehen hatten. Die ausgegrabenen Ruinen, verfallen Fresken, Mosaike sowie wertvolle Inschriften – wie lange werden sie noch zu sehen sein – also jeder der will sollte sich einen Besuch schnell noch überlegen. Für uns war es beeindruckend und mit brennenden Füßen waren wir froh im Bus zu sein. Für die wohlverdiente Mittagspause ging es zu einem Weingut in der Nähe vom Pompeji. Vulkangestein lässt dort edel Tropfen reifen, die wir mit anderen Köstlichkeiten als Mittagslunch probierten. Nach einer kurzen Besichtigung des Gutes und einigen Flaschen Wein traten wir den Weg zum Vesuv an.Vesuv – „ein schlafender Riese", der den Anwohnern bis heute Respekt und Ehrfurcht einflößt. Dem Riesen statteten auch wir einen Besuch ab. Viele Kurven und die Landschaft des Nationalparks waren bis zum Busparkplatz unser Wegbegleiter.
Nun war ein gewisses Abenteuer angesagt. Auch wenn der Vulkan tief und fest schläft, der Aufstieg ist nicht ganz ohne. Mit festem Schuhwerk ging es den steilen Anstieg hinauf zum Kraterrand. Die Sicht heute war toll und wohlbehalten traten wir dann die Rückfahrt zum Hotel an.

7. Tag Sorrent und Besuch eines Landgutes


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Ein Landgut in Mitten von Zitronenhainen war unser erstes Ziel. Hier wuchsen unendlich viele Zitronen auf riesigen Bäumen. Wir konnten uns auf dem Rundgang überzeugen, dass nicht nur die Bäume groß waren, sondern auch die Zitronen aus dem der köstlicher Likör gewonnen wird. Nicht nur diesen konnten wir probieren. So manche weitere Köstlichkeit wie z. B. Olivenöl oder Marmelade galt es zu probieren. Danach ging es nach Sorrent. Hier erfuhren wir bei einem Rundgang wichtiges über die Stadt und ihre Gebäude. Dabei kamen wir u. a. am Piazza Tasso, Palazzo Veniero, Dom oder der Loggia Sedile Dominova vorbei. Danach blieb noch Zeit bis zur Rückfahrt für eigene Erkundungen. Heute war der letzte Tag seine Geschenke zu besorgen oder die heimischen Aufträge zu erledigen.

8. Tag Rückflug


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Die Koffer sind gepackt und nun heißt es Abschied nehmen vom Golf von Neapel und der Halbinsel von Sorrent. Mit vielen Eindrücken ging es vom Flughafen Neapel wieder über die Alpen zurück in die Heimat. An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen bedanken für die schönen Tage, die ich mit Ihnen verbracht habe. Ich hoffe natürlich, dass Esther und ich Ihnen die Region und Italien schmackhaft gemacht haben und vielleicht sieht man sich auf einer neuen Italien-Tour wieder. Bis dahin alles Gute und viel Gesundheit und natürlich viel Reisefreude
Ihr
Philipp Schmitz
Reiseleiter

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