Litauen erleben: Zwischen Mineralwasser, Moorbad und echten Begegnungen
Von Sandra Mahr, 18.09.2026
Manche Dienstreisen bestehen aus Hotelbesichtigungen, Terminen und Notizen. Und dann gibt es Reisen, bei denen man plötzlich morgens am Fluss steht, Stretching macht, Mineralheilwasser probiert und sich fragt, wie wohl Eis aus Mineralwasser schmeckt.
Genau so war unsere Reise nach Litauen.
Ich, Sandra, Produktmanagerin für Kur & Wellness, war gemeinsam mit Eberhardt-Reiseberaterin Anke und Mitarbeitenden verschiedener Reisebüros unterwegs, um die Eglės sanatorija in Birštonas und Druskininkai kennenzulernen. Und zwar nicht nur mit einem Blick hinter die Kulissen, sondern wirklich mittendrin.
Schon in Birštonas wurde schnell klar, dass Kur hier weit mehr bedeutet als Anwendungen nach Terminplan. Es geht um Ruhe, Natur und darum, sich ganz bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Der Ort wirkt angenehm entschleunigt, der Kurpark liegt direkt vor der Tür und am Morgen startet der Tag nicht mit Hektik, sondern mit Stretching am Fluss.
Natürlich gehörte auch das Probieren dazu. Wir testeten verschiedene Anwendungen selbst – von audiovisueller Entspannung über Massagesysteme bis hin zum Moor-Vollbad. Manche Behandlungen klingen zunächst etwas ungewohnt, sind aber genau deshalb spannend. Denn wie soll man Gästen später glaubwürdig davon erzählen, wenn man nicht selbst erlebt hat, wie es sich anfühlt?
Ein kleines Highlight zwischendurch: Mineralwasser-Eis. Ja, das gibt es wirklich. Und natürlich musste auch das getestet werden. Schließlich nehmen wir Produktkenntnis sehr ernst. 😉
Weiter ging es nach Druskininkai. Auch dort stand nicht nur das Sanatorium im Mittelpunkt, sondern das Gesamtgefühl des Ortes. Spaziergänge, viel Grün, Cafés, Kurangebote und eine entspannte Atmosphäre machen schnell deutlich, warum so viele Menschen hier bewusst zur Ruhe kommen.
Besonders wertvoll waren für uns die vielen Gespräche vor Ort. Mit Mitarbeitenden, Ärzten, Gastgebern und den anderen Teilnehmenden. Gerade diese persönlichen Begegnungen sind es, die am Ende hängen bleiben und die man in keinem Katalog nachlesen kann.
Und natürlich durfte auch ein bisschen Litauen abseits von Kur und Wellness nicht fehlen. In Trakai haben wir bei einem Kibinai-Workshop selbst Hand angelegt, die berühmte Wasserburg bewundert und zum Abschluss gab es noch ein paar Eindrücke von Vilnius.
Nach vier Tagen ging es zurück nach Deutschland – mit vielen neuen Ideen, persönlichen Eindrücken und dem guten Gefühl, die Häuser und Regionen jetzt wirklich zu kennen.
Denn für uns bedeutet Produktkenntnis nicht nur, Fakten und Leistungen zu kennen. Es bedeutet zu wissen, wie sich ein Ort anfühlt. Was Gäste erwartet. Wo vielleicht Fragen entstehen. Und welche kleinen Erlebnisse eine Reise besonders machen.
Genau dafür sind solche Reisen da.
Und ganz nebenbei haben wir gelernt: Eine Dienstreise kann tatsächlich mit Stretching beginnen und mit Moorbad, Pool und Mineralwasser-Eis enden. 😊
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