Reiseinformationen zu Botswana

Einreise

Ein Visum für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf 90 Tage pro Kalenderjahr. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, der mind. noch 2 freie Seiten enthält, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Gleichwohl findet die Kommunikation in der Bevölkerung auf Setswana, einer Bantusprache statt, die von dem überwiegenden Teil der Einwohner verstanden wird und die auch Unterrichtssprache in der Grundschule ist.

Stromspannung

220/250 Volt, 50 Hertz. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen. In Botswana sind englische dreipolige Stecke in Gebrauch.

Kommunikation

Die Vorwahl von Deutschland nach Botsuana ist 00267. Die Vorwahl von Botsuana nach Deutschland ist 0049. In Städten gibt es Telefonzellen für Münzen (blau) und Karten (grün); Karten sind bei der Botswana Telecommunications Corporation, an Tankstellen oder in einigen Geschäften und Supermärkten erhältlich. NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung 997, Feuerwehr 998.

Geld und Währung

Pula ist die Währung Botswanas. (BWP). Ein Pula (ortsübliche Abkürzung: P) wird in 100 Thebe (t) unterteilt. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Thebe.    Derzeitiger Kurs: 1 € = ca. 9.4 BWP   Bankautomaten sind in fast allen größeren Städten vorhanden. Mit der VISA-Karte plus PIN kann an einigen Bankautomaten Bargeld gezogen werden. Kreditkarten (insbesondere VISA und Mastercard, weniger AMEX) werden weitgehend akzeptiert. Die Mitnahme von Reiseschecks empfehlen wir nicht. Mit EC-Karte kann an einigen Bankautomaten (Stanbic Bank) Bargeld abgehoben werden. Bei der Nutzung von Bankautomaten sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gerichtet werden.   Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden.    
Änderungen vorbehalten. Stand 11/2014

Klima und Wetter

In Botswana herrscht trockenes Savannen-, und Halbwüstenklima. Die Temperaturen schwanken zwischen 35°C im Sommer und etwas über 20°C im Winter. Der Winter ist durch seine teils empfindlichen Nachttemperaturen gekennzeichnet. Im ganzen Land ist im Winter Frost möglich, Temperaturunterschiede von über 20°C zwischen Tag und Nacht sind normal. So werden z. B. in der Hauptstadt Gaborone im Juli tagsüber durchschnittlich 23°C gemessen, während es nachts nur etwa 3°C sind. Die Trockenzeit ist im ganzen Land mit 6 bis 9 Monaten sehr lang. Im Jahr fällt etwa 250-500 mm Regen, der meiste von Dezember bis März.

Kleidung und Reisegepäck

Sommerkleidung aus atmungsaktivem, gut waschbarem Material ist das ganze Jahr über angebracht. Für die kühlere Jahreszeit (Juni bis August) ist eine wärmere Jacke ratsam. Für Ausflüge in den Busch sowie ins Okawango-Delta sind lange Hosen und möglichst auch Jacken und Blusen mit langem Arm zum Schutz gegen Insektenstiche notwendig. Bitte vergessen Sie Sonnen- und Mückenschutz nicht.

Gesundheit

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist das nicht erforderlich. Es ist ratsam, Ihren Impfausweis als Nachweis während der Reise mitzuführen. Malaria Ein höheres Risiko besteht zwischen November und Juni im Norden in den Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume. Ein mittleres Risiko dort in der übrigen Zeit, nach Süden und in der Trockenzeit abnehmend. Ein geringes bzw. kein Risiko besteht in den übrigen Landesteilen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

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