Reiseinformationen zu Vereinigte Arabische Emirate

Einreise

Kostenloses Visum bei Ankunft. Notwendig sind: Am geplanten Ausreisedatum noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass oder vorläufiger Reisepass und bestätigtes Rückreiseticket. Zur schnelleren Beschaffung der Flugtickets benötigt Eberhardt TRAVEL ihre Passdaten.

Duty Free

Reisegut

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, können zollfrei mitgeführt werden.
Zollfreiheit besteht auch für sonstiges, vom Reisenden benötigtes Reisegut.
Im persönlichen Handgepäck können noch zollfrei eingeführt werden:
bis 2.000 Zigaretten oder 200 Zigarren oder 2 kg Tabak; Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
Nichtmoslems ab 18 Jahren dürfen noch 2 Liter Spirituosen und 2 Liter Wein mitführen (gilt nicht bei Einreise nach Sharjah, da dort Alkoholverbot herrscht).
Anmerkung: Die Flughäfen Abu Dhabi und Dubai besitzen auch im Ankunftsbereich sehr günstige Duty-Free-Shops, so dass sich Reisende auch dort noch mit Tabakwaren usw. versorgen können.
Einfuhrverbot besteht für:
- Waren, die israelischen Ursprungs sind;
- Produkte von Firmen, die von der Arabischen Liga boykottiert werden
- bestimmte Bücher, die in den VAE nicht erlaubt sind.
Große Vorsicht ist außerdem geboten bei der Einfuhr von Medikamenten, da die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ohne ärztliche Verschreibung in die VAE verboten ist. Auch wenn sie zum Eigenverbrauch bestimmt sind, sollte man deshalb einen Nachweis des verschreibenden Arztes über den Verwendungszweck und die für die Dauer des Aufenthalts zu benötigende Menge mitführen, damit es keinerlei Probleme bei der Ein- und Ausreise gibt. Hierfür reicht üblicherweise eine von Arzt unterzeichnete Kopie des Rezeptes aus. Jedoch auch das Vorliegen einer solchen ärztlichen Verschreibung garantiert noch nicht die Einfuhr in die VAE - ratsam ist das Mitführen von Beipackzetteln als Nachweis über Inhaltsstoffe usw. Generell jedoch sollten benötigte Medikamente mitgebracht werden, da die Einfuhrliste der VAE nicht alle Medikamente aufweist und es schwierig werden könnte, das gleiche oder ähnliche Präparat vor Ort zu bekommen. Es wird daher dringend empfohlen, sich vor einer Reise durch eine Vertretung der VAE in Deutschland beraten zu lassen.   Zitat Auswertige Amt:   "Manche arabische Staaten verweigern Reisenden, deren Reisepässe Einreisestempel von Israel tragen, die Einreise. Zur Vermeidung eventueller Probleme, empfiehlt es sich, den israelischen Grenzbeamten zu bitten, den Einreisestempel nicht in den Reisepass, sondern auf ein separates Blatt zu setzen.   In die Länder Ägypten, Jordanien, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate ist nach Kenntnis des Auswärtigen Amtes die Einreise problemlos möglich, auch wenn der Reisepass einen israelischen Einreisestempel enthält."

Landesdaten

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qawain, Ras al-Khaimah, Fujairah (geografische Reihenfolge und amtliche Schreibweise in den VAE). Sie liegen im nordöstlichen Teil der arabischen Halbinsel und grenzen im Norden an Katar und den Arabischen Golf, im Osten an den Golf von Oman und an den Oman, im Süden und Westen an Saudi-Arabien.
Fläche: ca. 90.000 km². Davon entfallen auf Abu Dhabi ca. 80.000 km², Dubai ca. 3.900 km², Sharjah, ca. 2.600 km², Ajman ca. 250 km², Um al-Qawain ca. 800 km², Ras al-Khaimah ca. 1.700 km², Fujairah ca. 1.300 km².
Verwaltungsstruktur: 7 Emirate (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qaiwain, Fujairah, Ras al-Khaimah).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.

Einwohner

In den VAE leben etwa 4,5 Millionen Menschen. Hiervon sind etwa 25 Prozent Einheimische, der Rest sind ausländische Einwohner.
Die meisten Ausländer kommen aus Ägypten, Jemen, Palästina, Indien, Iran, Bangladesch und Pakistan. Nur rund 1 % der Landesfläche ist besiedelt, entsprechend hoch ist der Verstädterungsgrad (ca. 87 %). Araber machen etwa 87 % der Bevölkerung aus, etwa 5 bis 10 % von ihnen leben als Nomaden. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe sind Pakistani und Inder mit rund 9 %. 96 % der Bevölkerung sind Anhänger des Islam, der Großteil von ihnen Sunniten, nur rund 16 % sind Schiiten. Christen und Hindus sind religiöse Minderheiten. Arabisch ist die Amtssprache, Englisch wird als Handelssprache verwendet, unter den Minderheiten sind auch Persisch, Indisch und Urdu verbreitet. Durch den Zuzug von Gastarbeitern beträgt das Bevölkerungswachstum 3,5 %, nur ein Teil davon beruht auf natürlichem Wachstum. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 75 Jahren. Durch den Erdölreichtum des Landes und die darauf basierende staatliche Unterstützung der Bevölkerung ist der Lebensstandard sehr hoch. Sozial- und Gesundheitswesen sind gut ausgebaut, erfassen allerdings nicht die nomadisierend lebenden Beduinen im Land. Die Staatsbürger haben Anspruch auf kostenlosen Wohnraum, Strom, Wasser und Altersversorgung. Der Schulbesuch ist kostenlos, Schulpflicht besteht für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Alphabetisierungsquote liegt bei 78 %. Städte: Abu Dhabi City (offizielle Hauptstadt der VAE) ca. 630.000 Einwohner, Dubai City 1,35 Millionen (Deira ist ein Stadtteil von Dubai City), Al Ain (in der Ostprovinz des Emirats Abu Dhabi), Sharjah City, Ras al-Khaimah Town, Khor Fakkan (Hafenstadt im Emirat Sharjah, am Indischen Ozean gelegen).

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen und verstanden.

Stromspannung

Abu Dhabi: 240 V, 50 Hz. Nordstaaten: 220 V, 50 Hz. Dreipolige Stecker sind weit verbreitet.  

Kommunikation

Post
Emirates Post bietet in seinen Postämtern alle Arten von Postservice an. Luftpost nach Europa braucht knapp eine Woche, im Ramadan länger.
Telefon
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung in Abu Dhabi, der Stadt Al-Ain, und Fujairah 998, in den übrigen Emiraten 999, Feuerwehr 997.
In Dubai gibt es Touristenpolizei, die z. B. Verhaltensempfehlungen gibt und auch im Fall eines Diebstahls oder Ähnlichem hilft, kostenlose Hotline unter Tel. 800 44 38.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900/1800.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in den VAE von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Internet
Länderkürzel: .ae
Überall sind preiswerte und schnelle Internetverbindungen möglich (Dial, ISDN, ASDL, Circuit, auch Flatrates), in allen Städten gibt es Internetcafes.

Geld und Währung

Währungseinheit: Dirham (Dh.)
1 Dirham = 100 Fils.
Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 4,74 Dh.
1 US-$ = ca. 3,67 Dh.
Hinweise
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Devisenbestimmungen/Umtausch Die Einfuhr von Fremdwährung und Landeswährung ist unbeschränkt möglich. Dies gilt auch für die Ausfuhr von Fremdwährung und Landeswährung. Geldtauschen ist in den Vereinigten Arabischen Emirate problemlos möglich. Es gibt überall Wechselstellen. Devisen können bis zu einer Summe von 90.000 Dirham frei getauscht werden. Am günstigsten ist der Geldwechsel meist bei offiziellen Wechselbüros in den Souks oder Malls. Internationale Kreditkarten werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen größeren Geschäften akzeptiert. In kleineren Läden ist dies nicht immer der Fall. Hier versuchen die Händler mitunter unerlaubterweise eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 2 bis 4 Prozent zu erheben. Das Abheben von Dirham an Geldautomaten ist möglich. Automaten befinden sich überall in den Städten und in vielen Shopping-Malls. Bitte beachten Sie die hierfür behobenen Bearbeitungsgebühren. Weitere Informationen zu den Gebühren erhalten Sie bei Ihrer Bank.
Änderungen vorbehalten. Stand 1/2011

Klima und Wetter

Der größte Teil der VAE besteht aus flachen Küstengebieten mit trockenen Salzseen, die in Wüste übergehen. Im Osten teilen breite Geröllebenen die Berge von Oman von den Dünen der Rub al-Khali. Die Temperaturen im Sommer sind sehr hoch; zwischen April/Mai und September ist mit Tagestemperaturen von über 40°C im Schatten zu rechnen. Im Juli und August kann es sogar zu Temperaturen bis zu 50°C kommen. Ab Oktober wird es dann wieder angenehmer; die Temperaturen sinken wieder unter 35°C. Während des ganzen Sommers herrscht oftmals eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in den Küstengebieten. In dieser Zeit fällt auch kein Regen, dieses gilt jedoch nicht für den Osten, wo gelegentlich Sommerstürme auftreten. Die Winter sind warm und zum größten Teil trocken. Es regnet sporadisch, manchmal in Form von Regenstürmen, bei denen der gesamte jährliche Regen (zwischen drei und zwölf cm) auf einmal niedergehen kann. Der meiste Regen fällt im Gebiet von Ras al-Khaimah. Im Januar und Februar sind bisweilen sehr kühle Nächte möglich, in denen die Temperatur auf 10 bis 13 °C sinken kann.

Kleidung und Reisegepäck

Für die heißen Monate sollte man leichte, atmungsaktive und gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da alle öffentlichen Gebäude, Hotels und Supermärkte klimatisiert sind, empfiehlt es sich, auf jeden Fall auch leichte Pullover und Jacken dabeizuhaben. In den Wintermonaten braucht man in den Abendstunden auch schon mal leichte Wollsachen. Zu empfehlen sind außerdem bequeme Schuhe, gute Sonnenbrillen und ein Sonnenschutz. Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. So sollte man beim Stadtbummel keine ärmellosen Kleider und keine Shorts tragen (dies gilt genauso für Herren). Bade- und Strandkleidung sind am Swimming-Pool oder am Hotel-Strand kein Problem. Shorts, Blusen/Kleider mit schmalen Trägern und Ähnlichem sind nur innerhalb der Hotelanlagen angebracht.   Für den Besuch des Burj al Arab müssen Herren Anzughosen sowie (geschlossene) Anzugschuhe und Hemd tragen, Jacket und Schlips/Fliege sind nicht notwendig. Damen empfehlen wir, sich schick zu kleiden, es muss jedoch kein Abendkleid sein.

Gesundheit

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 32 74 39. DUBAI:Dr. John Reilly, General Medical Center, Magrudy's Shopping Mall,, Dubai, Tel. (04) 349 59 59.

Feiertage und Öffnungszeiten

Feiertage 2012
  • Geburtstag des Propheten Maulid al-Nabi: 4. Februar 2012
  • Himmelsreise des Propheten, al-Isra'wal-Mi'radsch: 16. Juni 2012
  • Accession Day (Tag des Dienstantritts, 1972): 6. August 2012
  • Fitr-Fest zum Ende: 19. bis 21. August 2012
  • Berg-Arafat-Tag (letzter Tag des Hadsch): 25. Oktober 2012
  • Islamisches Opferfest: 26. bis 28. Oktober 2012
  • Islamisches Neujahr (1434): 11. November 2012
  • Nationalfeiertag: 2. Dezember 2012
  Die auf einen Freitag fallenden Feiertage werden durch den darauffolgenden Tag oder einen der Feiertagsfolge angehängten arbeitsfreien Tag abgegolten. Die einzelnen Emirate legen zusätzliche Feiertage fest. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Die Hauptferienmonate sind Juli und August.
Öffnungszeiten
Seit Herbst 2006 gibt es eine neue Wochenendregelung in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Es gelten seitdem der Freitag und der Samstag als Wochenende (zuvor Donnerstag und Freitag). Diese Regelung gilt für alle staatlichen und öffentlichen Institutionen. Banken: So bis Mi 8-14 Uhr, Do 8-12 Uhr, manche Filialen sind auch nachmittags zwischen 16.30 und 18.30 Uhr geöffnet. Kostenlose Telefonauskünfte - HSBC (Tel. 800 4440); Mashreq Bank (Tel. 800 4800) Post: Große Postämter haben So bis Do rund um die Uhr geöffnet, kleinere mit Mittagspause oder sogar nur vormittags. Postschalter gibt es auch an den Tankstellen der Kette "Emarat" Geschäfte: Einzelhandel teilweise sechs oder sieben Tage in der Woche 8-13 Uhr und 16-20 oder 22 Uhr. Große Supermärkte öffnen durchgehend von 8-23 Uhr (Dubai bis 24 Uhr). Einige Supermärkte haben 24 Stunden geöffnet, außer freitags 12.30-14.30 Uhr (Freitagsgebet) Behörden: So bis Do 8-16 Uhr Private Firmen und Büros: So bis Do 8-13/14 Uhr, 16-19 Uhr; viele Firmen haben inzwischen auch samstags frei, wobei andere Donnerstag 8-13 Uhr arbeiten. Während des islamischen Fastenmonats RAMADAN ruht das öffentliche und das geschäftliche Leben mehr oder weniger; der Einzelhandel öffnet später und länger.

Geschichte und Politik

Die Emirate sind sieben historische autarke Scheichtümer, die noch heute jeweils von einem Scheich regiert werden. Im Nordosten konzentrieren sich sechs dieser Scheichtümer auf verhältnismäßig kleinem Raum. Der zehnmal so große südliche Teil gehört allein zum Scheichtum Abu Dhabi. Bis 1971 standen diese Scheichtümer unter britischer Herrschaft. Dann wurden sie selbstständig und schlossen sich zum Bund der "Vereinigten Arabischen Emirate" zusammen. Das Emirat "Ras al Khaimah" folgte 1972. Damals bestanden die Scheichtümer noch aus zerstreuten Dörfern. Der Beginn der Förderung des Erdöls führte zu drastischen Veränderungen der Region. Städte und Infrastruktur sind gut ausgebaut. Insbesondere Abu Dhabi besitzt Prachtbauten modernster Architektur. Außenpolitisch treten die Emirate als Staatenbund auf. Doch jedes Scheichtum hat nach wie vor eigene (allerdings einander ähnliche) Gesetze. Beispielsweise verbieten die einen den Alkohol grundsätzlich, die anderen nur außerhalb der Touristenhotels und nur für Muslime. Die provisorische Verfassung von 1971 wurde 1996 zur geltenden Verfassung erklärt. Der Sitz der Regierung ist Abu Dhabi, und der Präsident der VAE ist immer der Herrscher des Emirates Abu Dhabi.

Religion

Der Islam und seine Wertvorstellungen beherrschen den Alltag in den Emiraten. 96 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (Sunniten). Christlichen Kirchen wird die Ausübung ihrer Religion nicht verwehrt, Dubai und Sharjah haben verschiedene christliche Kirchen.

Flora und Fauna

Über zwei Drittel der Landesfläche werden von den Ausläufern der Großen Arabischen Wüste (Ar Rub al Khali) eingenommen, die überwiegend in Saudi-Arabien liegt. Durch Wanderdünen droht sich die Wüste ständig in Richtung Norden auszudehnen, dies versucht man durch groß angelegte Bepflanzungen zu verhindern. Zwischen Wüste und der Küste befindet sich eine rund 15 km breite Salzsumpfebene mit Salztonpfannen. Der Küste am Persischen Golf sind zahlreiche Inseln, Korallenriffe und Sandbänke vorgelagert, dadurch ist das Gewässer nur extrem schwierig zu befahren. Im Nordosten haben die V.A.E. Anteil an der Halbinsel Ruus Al Dschibal, einer Landspitze zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Vor deren nördlichen Ende (das auf dem Staatsgebiet von Oman liegt) liegt die Straße von Hormus. Der östliche Teil der Halbinsel wird von den Ausläufern des Omangebirges eingenommen, hier liegt die höchste Erhebung der V.A.E., der Jabal Yibir mit 1 527 m.   Die Vegetation in den V.A.E. ist äußerst spärlich. Die Wüstengebiete sind nahezu vegetationslos, in den Oasen finden sich Dattelpalmen und Eukalyptusarten. Die ursprüngliche Vegetation der Küstenebene musste der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung weichen. Um das Vordringen der Großen Arabischen Wüste zu verhindern, wurden im vordersten Dünengürtel groß angelegte Bepflanzungen durchgeführt. Artenarm ist auch die Tierwelt. Nur wenige, an die Trockenheit extrem gut angepasste Tierarten wie z.B. Echsen und Wüstenmäuse finden hier einen geeigneten Lebensraum. Der Fischreichtum der Küstengewässer ist stark zurückgegangen.

Kulinarisches

Die Vielfalt im Speisezettel ist groß. In den Emiraten speist man nicht nur arabisch, sondern auch indisch, persisch, chinesisch, deutsch, italienisch, mexikanisch - bis hin zum amerikanischen Fast Food. Die originale Küche der Emirate zeichnet sich vor allem durch die vielen Gewürze aus. Es gibt zahlreiche gut gewürzte typische Gerichte - vom Auberginen-Püree bis zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, von den dicken Bohnen bis zu Lammfleisch mit Zimt. Man bekommt natürlich auch alle Arten von Fischen, Langusten und Hummerkrabben aus dem Arabischen Golf. Besonders die libanesische Küche ist in den VAE stark vertreten.
Bei den Getränken muss man sich daran gewöhnen, dass Alkohol jeglicher Art nicht landesüblich und zum Teil streng verboten ist. Man trinkt Kaffee und Tee, auch Obstsäfte. Vor allem aber: Wasser, das in Flaschen überall verkauft wird. Übrigens kann man in allen Hotels auch unbesorgt Wasser aus der Wasserleitung trinken.

Souvenirs

Die Arabischen Emirate kennen keine Steuern, wenn es ums Einkaufen geht. Besonders Waren aus der Elektronik-Branche können günstig gekauft werden. Aber auch die traditionellen Souvenirs sind preiswert: Teppiche, Silberwaren, Schmuck, Messingwaren, kunsthandwerkliche Gegenstände. Dabei kommt Silberschmuck beispielsweise überwiegend aus Jemen, Teppiche aus Afrika und Indien. Und die schönen alten arabischen Gebrauchsgegenstände wie Messingkannen oder Holzwaren sind kaum noch (oder nur sehr teuer) zu bekommen. Dubai ist ein besonders guter Einkaufstipp. Viele Touristen fliegen nur zum Shopping nach Dubai (als Zwischenstopp sehr empfohlen). Die Stadt hat als eines der großen Goldhandelszentren der Welt sehr günstige Goldpreise. Handeln ist beim Einkaufen üblich und geradezu ein Volksspaß, in den Basaren noch mehr als in den Geschäften. Ein Drittel herunterzuhandeln ist meist kein Problem - manchmal ist sogar die Hälfte möglich. Vor allem, wenn bar bezahlt wird.

Sitten und Gebräuche

Zu den wichtigen traditionellen Sportarten gehört in den Emiraten die Falknerei. Nicht selten sieht man Jagdfalken, die ihre Besitzer begleiten und dabei stolz auf dem handschuhgeschützen Handgelenk thronen. Die Kamelrennen sind meist hochdotiert und haben viele Anhänger. Die Rennkamele sind außerordentlich wertvoll. In der Nähe der Rennbahnen kann man als Besucher Training und Pflege der Tiere beobachten. Inzwischen ist man in den Emiraten längst so weit, dass am Strand Bikinis (nicht oben ohne!) möglich sind. Allerdings ist es für die Einheimischen an den öffentlichen Stränden nach wie vor üblich, bekleidet ins Wasser zu gehen. In den Städten sollte man darauf achten, keine Shorts und keine ärmellosen Kleider zu tragen. Die Vereinigten Emirate lassen auch keine pornografische Literatur zu, zu denen auch westliche Zeitschriften gezählt werden. Alkohol ist - dem Koran nach - für Muslime verboten. Doch in Hotelbars bekommt man (aber nicht überall!) auch einen Drink. Restaurants außerhalb der Hotels haben meist keine Lizenz, Alkohol auszuschenken, in Umm Al Qawain und Ras Al Khaimah gibt es Geschäfte (Baracuda Resort und Bin Majid beach Hotel), in denen alkoholische Getränke für den privaten Gebrauch erwerben kann. Offiziell ist allerdings der Transport von einem Eimirat in ein anderes an den Erwerb einer Lizenz gebunden, was aber selten kontrolliert wird. In Zeiten des Ramadan ist das öffentliche Leben stark beeinflusst. In der Öffentlichkeit sollte - aus Respekt vor den Gläubigen - nichts gegessen, getrunken oder geraucht werden. Umweltbewusstsein ist in den Emiraten seit jeher ausgeprägt. Das Wegwerfen von Papier oder Zigarettenstummeln wird auch bei Touristen bestraft.

Mit dem Eberhardt-Newsletter immer aktuell: Reiseberichte, Experten-Tipps & Angebote!
Sichern Sie sich 20 € auf Ihre nächste Buchung.

Folgen Sie uns in allen Netzwerken: