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Costa Rica – "PURA VIDA"

Reisebericht: 03.03. – 19.03.2012

Vom 03.03. - 19.03.12 erlebten wir eine wunderschöne Reise in Costa Rica. Mit einer super Reisegruppe, einer super Reiseleitung und gute Laune im Gepäck wurden diese Tage für uns unvergesslich. Versch

Ein Reisebericht von
Janine Wolf


Reisebericht


Costa Rica, die «reiche Küste» Mittelamerikas, macht seinem Namen alle Ehre. Das Land zwischen Pazifik und Karibik besticht durch seine üppige Vegetation und Artenvielfalt. Ob Strand, Natur oder Abenteuer - hier kommt jeder Reisende auf seine Kosten. Die Ticos, so nennen sich die Einwohner Costa Ricas, leben nach dem Motto «Pura Vida».


1.Tag 03.03.12 Anreise
Um 07.45 Uhr verabredete sich unsere Reisgruppe am Informationsschalter des Flughafens Berlin-Tegel. Nachdem wir unser Gepäck abgegeben hatten nahmen wir noch ein kleines Frühstück im Restaurant "Leysieffer" ein. Pünktlich um 10.20 Uhr startete unser Flug mit United von Berlin nach Newark - ein Vorort von New York.
Um 14.00 Uhr landeten wir in der Weltstadt. Leider blieb uns nur der Blick von oben, denn wir hatten nicht viel Zeit zum umsteigen. Die vielen Passkontrollen dauerten seine Zeit. Mit etwas Verspätung startete dann nach Amerikanischer Zeit unser Flug mit United nach San José. Am Flughafen wartete schon unsere Reiseleitung Margit auf uns und wir fuhren zum Hotel "Holiday Inn" in San José. Wir bezogen die Zimmer und fielen gegen Mitternacht alle schnell zu Bett.

2.Tag 04.03.12 Vulkan Poás - La Paz Wasserfälle
Auch wenn wir nur wenig Schlaf hatten, aber mit guter Laune und vollen Erwartungen fuhren wir 07.30 Uhr zum Vulkan Poás.
Um 09.00 Uhr begaben wir uns zum Vulkan. Zum Glück waren wir so zeitig da, denn es war strahlend blauer Himmel und die Wolken bedeckten den Krater noch nicht. So konnten wir tolle Bilder schießen. Anschließend begann unsere Wanderung durch den Nationalpark. Unterwegs hielten wir noch am schönen Lago Botos. Auch mit den Tieren machten wir unsere ersten Begegnungen. Vögel und Schmetterlinge konnten wir bestaunen. Hungrig fuhren wir weiter zu


unserem Restaurant. Ein herrliches Buffet wartete auf uns im gemütlichen Ambiente. Gestärkt vom Mittag spazierten wir durch den Nationalpark der La Paz Wasserfälle. Affen, Wildkatzen, Schmetterlinge, Papagein und Frösche bewunderten wir. Am Ende der Wanderung ging es vorbei an den La Paz Wasserfall. Am Abend erreichten wir unser Hotel in San José. Vor unserem Hotel befindet sich ein Park und an diesem Wochenende fand ein Kunstfestival statt mit schöner, landestypischer Musik. Wir schauten den Sängern zu, erkundeten die Parkanlage und zum Schluss durften wir noch ein langes und atemberaubendes Feuerwerk sehen.


3.Tag 06.03.12 San José - Braulio Carrillo
Um 08.00 Uhr starteten wir mit unserem Rungang durch San José. Zuerst hielten wir in der Markthalle und unsere Reiseleitung Margit zeigte uns die landestypischen Früchte sowie Fleisch- und Fischprodukte. Bevor wir zum Goldmuseum liefen, hielten wir noch im Theater. Im Foyer und im Kaffee des Theaters befindet sich eine wunderschöne Deckenmalerei. Im Goldmuseum bekamen wir einen ersten Einblick wie die Einheimischen früher gelebt haben.
Unsere Fahrt führt uns heute in die Karibik. Unterwegs wollten wir noch eine kleine Wanderung im Nationalpark Braulio Carrillo unternehmen, aber aufgrund des starken Regens riet uns der Ranger des Parkes davon ab. Deswegen fuhren wir direkt zu unserem Mittagessen. Ein landestypisches 3-Gänge-Menü wartete auf uns. Bevor wir zum Hotel fuhren unternahmen wir noch einen Spaziergang an der Hafenstadt Puerto Limón. Unweit der Küste vor Limón die Insel Uvita, bei der Christoph Kolumbus auf seiner vierten Reise in die neue Welt mit seinen Schiffen vor Anker ging. Hier gab er dem Land vor über fünfhundert Jahren den schönen Namen "Costa Rica". Am späten Abend erreichten wir dann unser Hotel „Cariblue“ in Puerti Viejo.

4.Tag 06.03.12 Faultierarztstation - Cahuita Nationalpark
Frau Holle meinte es heute nicht gut mit uns. Es schüttete wie aus Eimern. Deswegen entschieden wir uns erstmal zur Faultierarztstation zu fahren. Es regnete gerade mal micht, deswegen beschlossen wir eine kleine Bootstour zu unternehmen. Vor der Faultierstation floß ein kleiner Fluss entlang. Während unser kleinen Bootstour entdeckten wir unterwegs einen "Basilisk" - die sogenannte Jesus Christus Echse, weil sie über das Wasser laufen kann. Der Basilisk hatte ein herrliches, kräftiges grün. Auch wenn es unterwegs mit regnen anfing und wir etwas nass wurden, machte die Bootsfahrt viel Spaß. Im Anschluss der Tour führte uns eine Mitarbeiterin der Station zu den Faultieren. Am Nachmittag entschieden wir uns trotz des Wetters im Nationalpark Cahuita eine kleine Wanderung zu unternehmen. Wir wanderten direkt am Strand entlang und genossen das Rauschen des Meeres. Unterwegs sahen wir eine gelbe Greifschwanzlanzenotter genannt auch Palm Viper im Gebüsch sitzen. Das Wetter meinte es gut mit uns. Es regnete zum Glück nicht mehr.
Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unser Hotel. Das Abendessen nahmen wir dieses mal in der Stadt ein, in einem landestypischen Restaurant und musikalischer Unterhaltung.

5.Tag 07.03.12 Tortugero
Bereits um 06.00 Uhr verabredeten wir uns an der Rezeption. Wir erhielten ein Lunchpaket und fuhren zu unserer Bootsanlegestelle. Unterwegs hielten wir noch an einer Bananenplantage. Hier konnte man eindeutig sehen wie hart die Menschen arbeiten, denn sie mussten die schweren Bananenstauden tragen, waschen und sortieren. Um 10.30 Uhr fuhren wir dann inklusive Gepäck mit dem Boot los. Über eine 1 1/2 Stunde dauerte unsere Fahrt. Die netten Bootsführer hielten unterwegs mehrmals an, um uns die Tiere zu zeigen die er entdeckt hat wie z.B. ein gefährliches Krokodil. Pünktlich zum Mittag erreichten wir die "Mawamba Lodge". Mit einem Begrüßungsgetränk wurden wir überrascht. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Boot in das Zentrum. Wir spazierten entlang des Dorfes, nutzen die Möglichkeit um einige Souvenirs zu kaufen oder um eine erfrischende Kokosnuss zu trinken. Gemütlich liefen wir am späten Nachmittag am Strand zurück zur Lodge. Bevor es Abendbrot gab, haben wir uns noch mit Margit getroffen um die Rotaugenfrösche zu beobachten. Bei einem köstlichen Cocktail verabschiedeten wir uns vom fünften Reisetag.

6.Tag 08.03.12 Bootsfahrt Tortugero - Nationlpark
Viele Tiere sieht man nur sehr früh am morgen. Deswegen beschlossen wir bereits um 06.00 Uhr eine Bootstour zu unternehmen. Leider fing es nach 45 Minuten an mit Regnen. Ein Ende war leider nicht in Sicht und wir kehrten zurück zum Hotel um zu frühstücken. Wir entschieden uns es später noch einmal zu probieren. Gesagt, getan und um 09.00 Uhr sassen wir strahlender Sonne im Boot. Keine Wolke war mehr am Himmel zu sehen. Mit voller Freude auf die bevorstehende Bootsfahrt starteten wir. Unsere örtlichen Bootsführer sahen unterwegs viele Tiere die wir so niemals entdeckt hatten. So bewunderten wie die Brüllaffen, Kapuzineraffen. Auch eine Schildkröten beim Sonnen durften wir beobachten, die von vielen gelben Schmetterlingen geärgert wurde.

Zum Mittag erreichen wir wieder unsere Lodge. Nach einer Mittagsstärkung hatte unsere Reisegruppe die Wahl eine Wanderung im Nationalpark zu unternehmen oder Annehmlichkeiten des Hotels zu nutzen. Um 14.30 Uhr liefen Margit, 11 weitere Gäste und ich zum Nationalpark. Bei einem netten älteren Mann konnten wir uns Gummistiefel ausleihen, um uns vor Schlangen oder anderen Tieren zu schützen. Zurück spazierten wir wieder entlang des einmaligen Strandes.
Am frühen Abend erreichten wir dann wieder unsere Lodge und ließen den Abend bei einem köstlichen Buffet und Cocktails ausklingen.

7.Tag 09.03.12 Vulkan Arenal - Thermalquellen
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Boot zur Anlegestelle Pavona. Dort wartete unser Busfahrer José schon auf uns, um unsere Koffer wieder auf das Dach zu laden. Unterwegs hielten wir im Dorf Guapiles im Restaurant "Rio Danta" um uns zu stärken. Am frühen Nachmittag hielten wir noch in einem Café. Vor dem Café befand sich eine Brücke und viele Bäume. Dort lagen mindestens 20 große Leguana. Um 17.00 Uhr erreichten wir unsere wunderschöne Hotelanlage "Arenal Springs", die sich unmittelbar am Fuße des Vulkan Arenal befindet. Leider war die Sicht so schlecht, dass wir ihn nicht in voller Bracht bestaunen konnten. Da wir anschließend in die Ecothermes Thermalbäder wollten, beschlossen wir auf das Abendessen zu verzichten und jeder holte sich eine Kleinigkeit im Supermarkt.

Wir konnten uns in vier mineralhaltigen Bäder entspannen und dabei die natürliche Umgebung und exotische Vegetationen Costa Ricas in aller Ruhe genießen. Das war herrlich! Um 20.00 Uhr kehrten wir wieder in unser Hotel zurück.

8.Tag 10.03.12 Tenorio National Park
Gestärkt vom köstlichen Frühstücksbuffet fuhren wir zum Tenorio National Park. Unterwiegs hielten wir noch an einer Indianer Verkaufsstelle. Hier erklärte uns der Einheimische das Leben und die Traditionen seines Indianer-Volkes. Um 10.45 Uhr erreichten wir den Nationalpark. Unser örtlicher Ranger machte uns schon darauf aufmerksam, dass es schlammig sein wird und es ab und zu regnen würde. Aber das es so schlimm wird, ahnte niemand. Wir wanderten zuerst Bergauf über Stock und Stein, unterwegs wurde es dann immer schlammiger. Meine weißen Schuhe waren dann nicht mehr weiß :-). Nachdem wir nun schon ewig wanderten beschlossen wir nun noch den Weg zum "Rio Celeste" auf uns zu nehmen.


Der Fluss ist bekannt geworden aufgrund seiner unnatürlich türkisblauen Färbung. Diese kommt zustande, wenn am Oberlauf des Flusses zwei Flüsse mit unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung aufeinander treffen und diese tiefblaue Farbe hervorrufen. Der Fluss sah wirklich gigantisch aus. Um 14.00 Uhr kehrten wir alle heil von der Wanderung zurück. Ein defitges Mittagessen hatten wir uns da umso mehr verdient. Zum Abendessen fuhren wir in das Restaurant "Los Nenes".

9.Tag 11.03.12 Nationalpark Arenal  - Monteverde
Bei super Wetter starteten wir zu unserer Wanderung in den Nationalpark Arenal und kletterten unter anderen die Lavafelder hoch. Von dort aus hatte man super Sicht auf den Vulkan und auf die See Arenal. Anschließend fuhren wir entlang des Arenalsees in Richtung Monteverde. Auf der halben Strecke hielten wir in einem Schweizer Dorf.
Direkt am Ufer des Sees lebt seit über 20 Jahren der Schweizer Franz Ulrich. Was damals mit einem Bauernhof begann wurde rasch grösser. Es folgte ein Hotel, eine Kirche, ein Drehrestaurant und sogar eine 3,5 km lange Eisenbahnstrecke. Alles gebaut nach Schweizer Vorbild. Unterwegs stärkten wir uns in einem landestypischen Restaurant. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel "Montana Monteverde". Das Abendessen nahmen wir in einem italienischen Restaurant ein. Ein köstliches 3-Gänge-Menü wurde uns serviert. Den restlichen Abend verbrachten wir noch in der hoteleigenen Bar. Ein wunderbarer Tag ging zu Ende.

10.Tag 12.03.12 Nationalpark Santa Elena & Sky Walk

Der Höhepunkt von Monteverde ist das Naturschutzgebiet Santa Elena. Dieses Naturschutzgebiet schützt einen herrlichen Nebelwald, wo eine große Vielfalt von Aufsitzerpflanzen und Vögel der Hochregionen beobachtet werden kann. Auch hier ist der Quetzal heimig. Obwohl wir genau ausschau hielten, sahen wir ihn leider nicht. Nach einer 3-stündigen Wanderung fuhren wir gemeinsam mit dem Bus zumn Sky Walk und assen unser Lunch-Paket. Am Nachmittag genossen wir die Baumkronen von den Hängebrücken des Sky Walks aus. Nein nicht über 7 Brücken mussten wir gehen sondern, über 5 lange Brücken . Auch wenn es manchmal wackelte, der Ausblick war fantastisch. Nur wenige Meter von uns entfernt sass ein Faultier in den Baumgipfeln, dies lies sich aber von uns nicht stören. Als wir wieder am Ausgang waren wurden wir vom Restaurant auf ein Fruchtgetränk und einen Keks eingeladen. Das Abendessen verbrachten wir wieder in einem landestypischen Restaurant nur wenige Meter vom Hotel entfernt. Auch an diesem Abend kehrten wir wieder in der Hotelbar ein.


11.Tag 13.03.12 Liberia - Rincón de la Vieja

Am Morgen starteten wir in Richtung Rincón de La Vieja. An diesem Tag stand eigentlich nur die Busfahrt auf dem Programm. Unsere Reiseleitung Margit wollte uns aber noch etwas besonders zeigen. So hielten wir an einer Puma Station an. Hierbei handelt es sich um eine Tier-Auffangstation ca. 5 km nördlich von Canas an der Schnellstraße nach Liberia, welche sich dem Schutz bedrohter Katzenarten in Costa Rica widmet. "Las Pumas" wurde vor mehr als 40 Jahren von der Schweizerin Lilly Hagnauer (im Jahr 2001 verstorben) während der großen Kahlschläge der Trockenwälder in Guanacaste gegründet.

Zu sehen sind Pumas, Jaguare, Ozelots und Jaguarundis die aus Beschlagnahmungen von Wilderern stammen oder verletzt gefunden wurden, aber auch Papageien, Tukane, Affen und Waschbären. Noch ein weiteres Highlight stand im Anschluss auf unserem Programm - Picknick am Wasserfall. Bereits am Vortag organisierte ich als Überraschung Wein, Wasser, Obst und verschiedene Chips und Dips. Bei herrlichstem Wetter picknickten wir am Wasserfall und stießen mit einem Glas Wein auf die wunderschöne Reise und die restlichen bevorstehenden Tage an. Weit und breit war nur unsere Reisegruppe und ein paar wenige Einheimische zu sehen. Natürlich nutzen wir gleich noch die Gelegenheit um ein kühles Bad zu nehmen. Ein einmaliges Erlebnis. Anschließend fuhren wir noch nach Liberia. In einem Jumbo-Supermarkt kauften wir noch fix Getränke ein. Am Nachmittag erreichten wir unsere "Hacienda Guachipelin". Das Abendessen nahmen wir im hoteleigenen Restaurant ein. Ein köstliches Buffet. Diesen phänomenalen Tag ließen wir, trotz starken Windes, auf unserer Terrasse ausklingen.


12.Tag 14.03.12 Rincón de la Vieja  - Wasserquellen

Am Morgen wartete Abenteuer und Adrenalin auf uns. Mit einigen Gästen unternahmen wir Canopy. Beim Canopy kommt man durchaus in schwindelerregenden Höhen und rast mit hoher Geschwindigkeit durch und über den Urwald entlang eines Drahtseiles. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Auch in eine Schlucht mussten wir uns abseilen, den Tarzansprung wagen und eine Kletterwand hinauf klettern. Anschließend fuhren wir zum Nationalpark Rincón de la Vieja.
Ein einzigartiges und interessantes Gebiet des Nationalparks ist "Las Pailas", ein etwa 50 Hektar grosser Sektor am südlichen Hang des Vulkans, mit zahlreichen geothermischen Aktivitäten.
Dieses relativ kleine Gebiet beeindruckte uns mit dampfenden und sprudelnden Teichen, blubbernden Schlammlöchern und heissen Schwefelquellen. Nach der Wanderung fuhren wir zurück zum Hotel. Auch zum Mittag wartete ein feines Buffet auf uns. Am späten Nachmittag fuhren wir dann zu den Wasserquellen am Rio Negro. Die bis zu 40°Grad heißen Thermalquellen waren einfach nur fantastisch. Wir konnten wunderbar entspannen und den Tag ausklingen lassen.
 
13.Tag 15.03.12 Samara Strand

Gestärkt vom Frühstück starteten wir in Richtung Samara. Unterwegs hielten wir noch in Nicoya. Dort besichtigten wir die Kirche.

Die auf den Grundmauern einer alten Chorotega-Siedlung von den Spaniern 1544 gegründete Stadt besitzt die zweitälteste Kirche des Landes. Die Iglesia de San Blas (nach dem alten Stadtnamen) wurde 1634 an der Stelle errichtet, an der die unterworfenen indígenas ihre Kultstätte unterhielten. Das nach einem Erdbeben ein Jahrzehnt später erneut aufgebaute Gotteshaus, weiß mit roten Ziegeln und imposantem Glockenturm, liegt gegenüber dem von Mangobäumen beschatteten Parque Central. Anschließend tranken wir noch einen grandiosen Guanabana Saft und fuhren weiter in Richtung Küste. Gegen Mittag erreichten wir unser Hotel "Villa Playa Samara". Leider waren die Zimmer noch nicht fertig, so mussten wir uns bei einem Begrüßungsgetränk noch etwas gedulden.


Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Strand. Unser Abendessen nahmen wir in einem Restaurant ein, direkt am Strand. Herrlich.










14.Tag 16.03.12 Samara - Monte Alto

Der heutige Vormittag stand uns zur freien Verfügung. 35 °Grad und kein Wölkchen am Himmel.
Aufgrund der Hitze blieb uns nichts anders übrig als im Pazifik baden zu gehen oder einen Strandspaziergang zu unternehmen um Muscheln zu sammeln. Bevor wir in Richtung Monte Alto fuhren hielten wir noch im Restaurant der "Matscha". Die Dame macht die weltbeste Ceviche (Roher Fisch mit Zitrone), meinte unsere Reiseleitung Margit. Davon wollten wir uns natürlich überzeugen. Sie hatte Recht. Die Cevice war einfach nur köstlich. Auch frisch gespresste Säfte wurden uns serviert - Banane, Mango und Kokosnuss. Bevor wir die Monte Alto Lodge erreichten hielten wir noch in einer kleinen Stadt. Dort kauften wir noch ein paar Getränke, da in der Lodge nichts verkauft wurde. Wir tranken außerdem noch Kaffee und Saft in einem kleinen Café. Am späten Nachmittag erreichten wir die Monte Alto Lodge. Da wir schon einiges über die Lodge gehört hatten, waren wir umso mehr gespannt. So entschieden sich acht mutige Frauen oben im offenen Bereich des Hauses zu schlafen. Wir hatten ein einfaches Bett mit Muskitonetzen bespannt. Cecila, eine Bewohnerin des Dorfes, bereitete uns das Abendessen zu. Ein einfaches, aber gutes Buffet machte uns stark für die Nachtwanderung. So spazierten wir mit unseren Taschenlampen im dunklen Wald. Unterwegs trafen wir ein paar Riesenspinnen und winzige Insekten. Den Abend ließen wir gemütlich bei Wein und Bier ausklingen.

15.Tag 17.03.12 Monte Alto Reservat- San José

Bereits 05.45 Uhr weckten uns die Brüllaffen laut stark. Der Affe sass genau neben unserer Loge, brüllte und warf mit Mangos. Mit schlafen war da nichts mehr. Cecila bereite schon das Frühstück vor. Danach starteten wir mit dem örtlichen Wanderguide unsere Wanderung durch Monte Alto. Wir liefen den gleichen Weg wie zur Nachtwanderung, nur dieses mal sahen wir wenigstens etwas. Außerdem liefen wir entlang des Orchideenpfades. Leider waren die meisten Orchideen schon verblüht.

Am Ende der Wanderung liefen wir auf einen Berg hinauf. Dort wartete eine Berghütte auf uns. Dort befand sich eine kleine Ausstellung über die Tiere des Waldes. Nach der gemütlichen Wanderung liefen wir zur Lodge zurück und holten unser Gepäck und fuhren in Richtung San José. Am Nachmittag erreichten wir unser Hotel "Country Inn" in San José. Unser letztes gemeinsames Abendessen verbrachten wir im Steakhouse "Restaurant El Rodeo".


16.Tag 18.03.12 Heimreise
Um 04.30 Uhr haben wir uns an der Rezeption getroffen. Dort wurde uns ein kleines Frühstück serviert. Leider klappte es mit dem Kaffee nicht so wie wir wollten, also fuhren wir schnell zum Flughafen. Von Margit mussten wir uns schwerenherzens verabschieden. Wir bezahlten die Ausreisesteuer, gaben unser Gepäck ab und warteten bis unser Flug um 08.00 Uhr in Richtung Newark (New York) startete. 13.00 Uhr landeten wir in Newark und wieder hieß es anstehen, Passkontrolle, Foto, Gepäckkontrolle...! Nach diesem Hin- und Her hatten wir uns einen kleinen Snack verdient. Um 19.00 Uhr starteten wir dann wieder nach Deutschland.






17.Tag 19.03.12 Ankunft Heimat

Pünktlich 08.00 Uhr landeten wir in Berlin-Tegel und fuhren mit unseren Transferen nach Hause.


Fazit: Eine wunderschöne Reise mit vielen Eindrücken aus der Natur und Kultur. Unsere Reisegruppe war auch super. Es wurde nie langweilig. Vielen Dank an meine HERRLICHE Reisegruppe und an unsere örtliche Reiseleitung Margit, die Costa Rica zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. "PURA VIDA" - Costa Rica. :-)


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