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Auf geht's ins schöne Berchtesgadener– und Salzburger Land, wir freuen uns !

Reisebericht: 21.09. – 27.09.2026

Wir sind neugierig, sehen der Reise erwartungsvoll entgegen und hoffen, dass uns das Wetter während der Tage nicht im Stich lässt :-)

Brigitte Mühle

Ein Reisebericht von
Brigitte Mühle

Viktualienmarkt München.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Ramsau . Malerwinkel.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) St. Bartholomä, mit WatzmannKönigsee .jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Rossfeld Höhenstrasse, Blick auf die Berge.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Berchtesg.Parrkirche St. Andreas, Altar.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) auf geht's.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) SB, Mozart Geburtshaus.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Salzburg, Edmundsburg.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Schloss Herrenchiemsee und Ludwug II..jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) angekommen.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Fraueninsel, Kloster, Frauenwörth.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL) Fraueninsel.jpg – © Brigitte Mühle (Eberhardt TRAVEL)

21.9. 2026, Anreise über München nach Golling

Wir starten pünktlich 6 Uhr am Flugplatz in Dresden, sind 26 Personen im Bus, in Chemnitz steigen noch zwei Gäste zu, in Golling erwarten uns noch 2 Gäste, die selbst angereist sind.

Wir sind guter Dinge, der Wetterbericht sagt super Wetter voraus, was will man mehr.
Wir begrüßen die Gäste, stellen uns und die organisatorischen Dinge vor, Bordservice, Toil.pausen etc. werden kurz erläutert und wir stimmen uns allmählich auf den Tag ein.
Bei mir kommt Freude auf, ich erkenne zwei Frauen, die letztes Jahr mit mir schon auf Reise waren und auch Jörg erkennt zwei bekannte Gesichter aus vorherigen Reisen mit Eberhardt, so soll es doch sei...

Wir fahren in Richtung München, wo wir uns auf einen kleinen Spaziergang freuen und eine Brotzeit einnehmen werden.
Die Fahrt verlief störungsfrei, trotz hoher Verkehrsdichte........entlang der A4 , über die A72 und dann direkt auf die A9..
Ich gab diverse Streckenberichte und wir lernten uns so langsam kennen, auch eine Würstchenpause gab es und die ersten Getränke wurden gereicht , Kaffee hatte Jörg auch bereits gekocht..
Entlang der Hallertau, dann kurz vor München, entdeckten wir die bereits abgeernteten Hopfenfelder und wussten , das bayrische Bier für das nächste Jahr wird auch gesichert sein..
Das Hopfenland Hallertau ist mit ca. 14.780 ha Hopfenanbaufläche das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Das deutsche Reinheitsgebot von 1516, das übrigens das älteste Lebensmittelgesetz der Welt ist, bestimmt seither, dass zur Herstellung des Bieres ausschließlich Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe verwendet werden darf...
Wir kamen der Landeshauptstadt von Bayern immer näher, die mit 1,5 Mio. Einwohnern
drittgrößte und wohl teuerste Stadt Deutschlands ist, bestaunten im Vorbeifahren
die Allianz Arena, das Fußballstadion des FC Bayer München, das nun auch schon seit 2005 besteht und ca. 75 .000 Zuschauern Platz bietet.
Wir fuhren in München ein, ca. 12. 45 Uhr, und waren erstaunt, dass weniger Verkehr herrschte, als erwartet, da ja gerade Oktoberfest war.
Am Karl Scharnagel Ring bekamen wir wider Erwarten recht schnell einen Busparkplatz.
Ich gab den Gästen einige Tipps zur Besichtigung, Frauenkirche, Marienplatz , Hofbräuhaus, Odeonsplatz, Nationaltheater...
Die meisten liefen mit mir zusammen bis zum Marienplatz, es war ganz schön warm geworden inzwischen.
Einige starteten dann individuell ihren Rundgang, einige blieben vorerst mit mir auf dem Marienplatz, wir bestaunten die Mariensäule, die Maximilian I. 1638 errichten ließ, als Dank , dass München im 30 jährigen Krieg von schwedischen Truppen verschont blieb, die Figur zeigt Maria als Patrona Bavariae, die Schutzpatronin und Schutzfrau Bayerns
Weiterhin erkundeten wir den Fischbrunnen , 1318 erbaut, der an die Zeit erinnert, als der Marienplatz noch zentraler Marktplatz war und die Fischhändler ihre lebenden Fische in Körben in das Brunnenwasser hängten.
Das Neue Rathaus am Marienplatz, erbaut 1867 bis 1909 , erstreckte sich vor uns, das Glockenspiel hatten wir leider zeitlich verpasst.
Wir gingen weiter in Richtung Viktualienmarkt, vorbei am Alten Rathaus, erbaut 1470 bis 1475, in dem sich jetzt ein Spielzeugmuseum befindet, vorbei am Alten Peter, dessen Turm keiner ersteigen wollte.
Am Viktualienmarkt angekommen, der übrigens seit 1807 besteht, gab es das eine oder andere bayrische Schmankerl oder auch einfach " nur" eine Bratwurst.
Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann mit 5 Gästen weiter zur Frauenkirche, Münchner Dom, das Wahrzeichen der Stadt, geweiht 1494, der mit seinen beiden markanten Zwiebeltürmen schon von Weitem zu sehen war. Auf dem Weg dahin kam uns schon das eine oder andere Dirndl oder ne Lederhose entgegen :-)
Dann ging es zurück zum Bus, entlang der Maximilianstrasse, dem Prachtboulevard Münchens, über den Max Joseph Platz , er war der erste König von Bayern, vorbei am Nationaltheater und der Münchner Residenz.
Alle waren pünktlich und kurz nach 15 Uhr ging es weiter in Richtung Österreich nach Golling..ich gab unterwegs noch einige Infos zum Oktoberfest, das es nun schon seit 1810 gibt.
Wir kamen pünktlich 17.30 in unserem Hotel Hauslwirt in Golling an, der Senior Chef empfing uns, trug die Koffer ins Haus, ich begrüßte die beiden selbst angereisten Gäste, wir bezogen unsere Zimmer und nach dem langen Tag freuten wir uns echt auf das Abendessen.
Wir wurden nicht enttäuscht, uns erwartete ein tolles Buffet und danach ein super 3 Gänge Menü, wir waren begeistert, vorher hatte uns der Junior Chef noch herzlich begrüßt , auch mit einem Schnaps.
Gesättigt und zufrieden freuten wir uns auf den nächsten Tag..

22. 9. 2026, Bad Reichenhall– Ramsau/ Malerwinkel, Hintersee

Ausgeschlafen und erholt starteten wir nach einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet aller Couleur gegen 9 Uhr unsere nächste Ausfahrt, wir waren gespannt und freuten uns , auch das Wetter meinte es wieder sehr, sehr gut mit uns.
Gegen 10 Uhr in Bad Reichenhall angekommen, 18300 Einwohner, erwarteten uns zwei Stadtführerinnen und wir teilten uns in zwei Gruppen auf.
Wir begannen die Führung am Kurgastzentrum mit einigen allgemeinen Informationen über die Stadt.
Dann ging es voller Erwartungen schnurstracks in den Kurpark mit seinen Highlights.

Bad Reichenhall ist ein anerkannter Atemkurort , dessen Geschichte untrennbar mit dem "weißen Gold", dem Salz ,verbunden ist.
Im Kurgarten umweht uns das Alpen- Sole Gradierhaus mit einer frischen Brise, man meint , man ist zu einem Kurzurlaub am Meer.
Die Badekurtradition besteht seit nunmehr 175 Jahren durch die drei natürlichen Schätze, der Alpen Sole , der Heilkraft der Latschenkiefers und dem Alpenklima.
Wir bestaunten das 1912 erbaute Alpen Sole Gradierwerk und bestaunten ebenso den Anblick der arbeitenden Sole., wobei man die feine salzhaltige Luft einatmen konnte. Das Gradierhaus ist das größte Alpen-Sole-Freiluft-Inhalatorium der Welt.
Anschließend besuchten wir die Wandelhalle, erbaut 1900 vom Architekten Max Littmann.
Wir durften mit dem sehr salzhaltigen Wasser NUR gurgeln, was sich positiv auf die Atemwege ausüben soll und mussten es dann in dem Spucknapf im Nebenzimmer ausspucken, war interessant 😁 Das Hinunterschlucken solle der Gesundheit nicht dienlich sein.
Einige Gäste nahmen auch kleine Salzpackungen mit, die als Mitbringsel angeboten wurden, ich auch und Salzbonbons für die Rückfahrt,,,

Wir waren sehr angetan von diesen Ausführungen, auch darüber, dass jeder in diesem Kurpark sich an die entsprechenden Stellen hinsetzen kann ,um die Lift zu inhalieren, haben auch mehrere Leute da getan, wir mussten allerdings weiter.
Wir liefen über den Boulevard entlang der Poststraße bis zum Marktplatz , dem Alten Rathaus, erbaut 1849 bis 1851, und dem Wittelsbacher Brunnen, der 1905 enthüllt wurde, er sollte die Dankbarkeit der Reichenhaller Bürger gegenüber dem Haus Wittelsbach ausdrücken, oben thront die Bavaria mit ihrem Eichenkranz und einem goldenen Zepter.
Unser Rundgang endete an der Alten Saline, , der ältesten bestehenden Binnensaline Europas. Man kann da eine einstündige Führung machen durch das unterirdische Stollensystem bei ganzjährig 12 Grad. Da dort 270 Stufen nach unten führen, wollte keiner von uns diese Führung machen, klar, wir mussten ja auch wieder nach oben kommen..🤷‍♂️
Unsere beiden Gruppen trafen sich nach ca. 2,5 Stunden wieder im Vorhof der Alten Saline, nun begann unsere Freizeit bis ca. 15 Uhr.
9 Gäste entschieden sich , auf den Predigtstuhl, 1613 m hoch, zu fahren mit der Predigtstuhlbahn, ca. 850 m von der Alten Saline entfernt.
Die anderen wollten noch etwas in der Stadt bummeln, etwas essen gehen o.ä., ich schloss mich zwei Gästen an..
Die Zeit verging recht schnell, 15 Uhr holte uns Jörg am Parkplatz gegenüber der Alten Saline ab und wir starteten nach Ramsau.

Kurz danach in Ramsau, dem ersten offiziellen Bergsteigerdorf mit gerade mal 1700 Einwohnern , angekommen, stiegen wir direkt an der Kirche St. Sebastian aus, die das Wahrzeichen von Ramsau ist. Sie wurde 1512 gebaut und weltweit bekannt durch die Werke von Landschaftsmalern aus dem 19.Jh., u.a. Ludwig Richter, Carl Spitzweg , Carl Rottmann... Im Hintergrund sieht man die Reiteralpe und weiter vorn die berühmte , kleine Holzbrücke , offiziell Ertlsteg genannt, die ursprünglich als Kirchweg Steg für die Bevölkerung über die Ramsauer Ache gebaut wurde, und das ist er , der berühmte MALERWINKEL von Ramsau.. !!! Natürlich haben alle Fotos gemacht und auch gefilmt als Beweis , dass wir da waren und vielleicht nicht so schnell wieder kommen werden...oder vielleicht doch ??
Nach einem kurzen Aufenthalt in Ramsau freuten wir uns auf eine kurzweilige Schiff- bzw. Bootsfahrt auf dem nahegelegenen smaragdgrünen Hintersee.
Aber... Pustekuchen.... Nachdem uns Jörg am benachbarten Parkplatz aussteigen ließ , liefen wir durch den kleinen angrenzenden Wald zum Anleger "Annerl". Kein Boot weit und breit zu sehen. Wir fanden ein Hinweisschild "..werft den weißen Rettungsring , der am Baum liegt, ins Wasser, dann sehen wir Euch von der Gegenseite aus und holen euch ab.. " Leider war kein Ring zu sehen, telefonisch war keiner erreichbar.
5 Gäste hatten sich entschlossen, keine Bootsfahrt mit zu machen, sie wollten eine Runde um den See laufen, ca. 45 Minuten... hätten wir auch tun sollen. Natürlich ärgerten wir uns alle darüber, entschlossen uns dann mit dem Bus auf die andere Seite zu fahren und den Anleger zu suchen, eine freundliche Mitarbeiterin des Alpenhotels da zeigte mir den Weg, ich fand das Boot ,verwaist und abgedeckt, es war Feierabend... 😢
Der Ärger war groß, aber wir konnten nichts tun...Wir sammelten unsere fünf Fußgänger ein und traten die Rückfahrt
an. Natürlich mussten wir unseren Frust darüber im Bus mit einem kleinen Kümmerling u.ä. runterspülen, was uns allen ersichtlich doch
gut tat..😊
Im Hotel angekommen, sahen wir wieder voller Erwartung unserem Abendessen entgegen, wurden natürlich nicht enttäuscht und es gab danach auch noch das eine oder andere Bierchen oder nen Schoppen Wein...
Wer wollte ,konnte danach auch noch im Bauernstüberl des Hauses Platz nehmen.

23. 9. 2026, Königsee, Rossfeld – Höhenstraße, Enzianbrennerei Grassl Berchtesgaden

Nach dem Frühstück ging es 8.15 Uhr am Hotel los.
Blauer Himmel und Sonnenschein ,etwas kühl am Morgen,, aber es sollten noch 24 Grad werden, tja, wenn Engel reisen !
KAISERWETTER 💕💕👏
Wir waren bereits kurz nach 9 Uhr am Parkplatz in Schönau angekommen, unser Schiff war für 10 Uhr bestellt. Der Betrieb hielt sich noch sehr in Grenzen.
Also noch genügend Zeit, um entlang des Weges zum Schiff etwas zu bummeln, es gab da diverse Geschäfte und auch Cafés.
Ich ging voraus , musste ja noch die Karten für das Schiff abholen..
Hat alles gut geklappt, ging auch relativ schnell, so dass wir nach Absprache schon das Schiff 9.30 Uhr nehmen konnten.
Wir gehen an Bord eines der legendären Elektroboote, die schon 1909 von Prinzregent Luitpold von Bayern eingeführt wurden, da ihm die Fahrt bis zur Insel zu lange dauerte und da er die Natur rund um den Königsee als Jagdrevier nutzte und die dortige Ruhe schätzte, fühlte er sich durch den Lärm der Verbrennungs- und Dampfmotoren gestört.
Der Königsee ist der tiefste See Bayerns , 192 m.
Man fühlt sich teilweise wie auf einer Reise durch die norwegischen Fjorde, links und rechts ragen die Felswände senkrecht empor und das Wasser ist hellgrün und glasklar. Mitten in der Fahrt stellt der Bootsführer den Motor ab und das weltberühmte Flügelhorn Echo hallt glasklar von der Echowand des Watzmann -Massives wider, Gänsehaut pur...
Nach ca. 35 Minuten kommen wir auf der Halbinsel Hirschau an , die Wallfahrtskirche St. Bartholomä war schon von Weitem zu erkennen und bildete ein hervorragendes Fotomotiv, sie ist eine Wallfahrtskirche , wurde 1134 gegründet, die barocke Gestalt erhielt sie im 17 Jh., die Gaststätte daneben war ein ehemaliges Jagdschloss.
Hier begann unsere Freizeit, 15 Uhr sollte es mit dem Bus weiter gehen.

Einige machten den kleinen Rundgang von ca. 30 Minuten oder setzten sich einfach in die Sonne am See., andere besichtigten die Kirche von innen, keiner bekam genug von den tollen Fotos, die man überall machen musste. Und natürlich wurde auch gegessen und getrunken, es gab Fischbrötchen mit Forelle , Saibling oder der Renke, geräucherte Forelle mit Brot aus der ansässigen Räucherei ,u.a.. Wir ließen es uns so richtig gut schmecken.
Jeder fuhr dann individuell mit dem Boot , fuhr alle 30 Minuten, zum Anleger zurück und schlenderten dann mit einem Eis oder einem Cappuccino zum Bus zurück. Inzwischen war der Ansturm am Schiff immens angestiegen, wir hatten also eine gute Zeit gewählt.
Tja 4 Gäste hatten wohl ein Boot verpasst . es war ja auch soo schön auf der Insel ,und kamen dann verspätet am Bus an, was solls, wir hatten Zeit und es wurde ganz gelassen genommen, wichtig war, dass alle gesund wieder eintrafen.
Drei Gäste waren eher zurückgefahren und sind dann noch zum Malerwinkel Schönau gelaufen, ca. knapp 30 Minuten, den man mit dem Bus nicht erreichen kann. der Blick umfasst den Königsee, St. Bartholomä, die Echowand und die Berge...
Nun ging es weiter über die mautpflichtige Rossfeld Höhen- und Panoramastraße , die bis auf 1600 m hoch führt. An verschiedenen Aussichtspunkten hielten wir an, es war traumhaft ,der Blick über die Berchtesgadener- und Salzburger Alpen , u. a. den Großen Göll, den Kehlstein, den Untersberg bis hinunter ins Tal. Es wurde wieder fotografiert und gefilmt vom Feinsten, die klare Sicht lud uns ja definitiv dazu ein.

Nun hatten wir uns IHN aber verdient, den Enzian !! Wir steuerten die Enzianbrennerei Grassl in Berchtesgaden an, waren etwas eher da als geplant, machten selbständig einen Rundgang durch die Brennerei , sahen uns einen kurzen, aber sehr interessanten Film über die Arbeit der " Brenner" an, die ja fast den ganzen Sommer auf der Alm sind, den Enzian sammeln und dann auch verarbeiten, keine leichte Arbeit, hat aber in dieser Familie schon eine lange Tradition, also den meisten wird das" Brennen" bereits in die Wiege gelegt 😁
So, nun wartete sie auf uns, die Chefin mit der Verkostung, es waren viele Gläschen gefüllt und es wurde gekostet und gekostet, wir wurden alle sehr lustig, war ja auch soo lecker und dann die vielen verschiedenen Sorten.... Haben natürlich alle dann fleißig gekauft, es gibt da ja noch diverse andere leckere Dinge, Pralinen, gefüllte Enziankugeln und auch andere regionale Accessoires.

Nach einer reichlichen Stunde traten wir die Rückfahrt ins Hotel an, waren belustigt und auch müde, es war ein anstrengender, aber wunderschöner Tag voller schöner und interessanter Impressionen.

Wir haben wieder das leckere Abendessen genossen, das bereits immer schon auf uns wartete, als wir ankamen.
Ich glaube , danach hatte jeder die nötige Bettschwere, um bei einem erholsamen Schlaf den Tag ausklingen zu lassen.

24. 9. 2026, Berchtesgaden, Brotzeit auf dem Obersalzberg, Kehlsteinhaus

8.30 Uhr nach dem Frühstückging es los.
Das Wetter zeigte sich mittelmäßig ,etwas trübe, jedoch mild und trocken.
Es erwartete uns ein ganz besonderer Tag, ein Tag voller Kontraste aus Natur und Geschichte, wir waren sehr gespannt.
Unsere erste Station war Berchtesgaden. mit ihren 7700 Einwohnern , ist sie bekannt für ihre spektakuläre Bergkulisse um den Watzmann..., auch durch die Krimiserie "Watzmann ermittelt ", es gab wohl unter unseren Gästen einige Fans davon..

Angekommen ca.9.oo Uhr begaben wir uns zu einem Spaziergang durch den Ort, einigen Gäste individuell, nachdem ich ihnen einige Tipps gegeben hatte, andere mit mir gemeinsam.
Wir schlenderten durch die engen Gassen mit den wunderschönen Häusern entlang in Richtung Schloss. Das ehemalige Chorherrenstift , gegründet um 1102 ,gehört bis heute den Wittelsbachern, ist Wohnschloss und Sommerresidenz und nur mit einer Führung zu besichtigen.
Heute ist es Nebenwohnsitz und persönliche Residenz von Franz Herzog von Bayern , der stattliche 93 Jahre ist.
Wir besichtigten die Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer am Schlossplatz, die Ursprünge reichen bis zum Anfang des 12 .Jh., sie gehört heute zum Komplex des königlichen Schlosses und dient als katholische Pfarrkirche..
Außerdem bestaunten wir gleich nebenan die Kirche St. Andreas am Rathausplatz, die 1397 von den Bürgen von Berchtesgaden erbaut wurde,
getrennt von der klösterlichen Herrschaft und außerhalb der Schlossmauern. Allerdings waren wir erstaunt über den Prunk im Innenraum, besonders des Altars.
Nun ging es zurück, wir entdeckten am historischen Marktplatz den Marktbrunnen, der 1558 aus Holz gebaut wurde und der Trinkwasserversorgung diente. Ludwig I. spendete das Marmormaterial für die Säule mit der Figur des bayrischen Löwen. er sollte die enge Verbindung von Berchtesgaden mit den Wittelsbachern, eines der ältesten deutschen Hochadelsgeschlechter von Bayern, bekunden.
Wir schlenderten weiterhin durch die Fußgängerzone und kamen auch an das bekannte Hirschenhaus, früher erhielten Bürger- und Gasthäuser oft die Namen von Tieren..., mit der berühmten Affenfassade an der Hinterseite, die die Affen bei menschlichen Tätigkeiten zeigen, das war definitiv satirisch gemeint.
Übrigens thronte hoch droben auf dem Berg das Kehlsteinhaus und wir sahen, dass sich wettermäßig wohl einiges zusammenbraute..
Zurück entlang der Fußgängerzone, vorbei an vielen kleinen Geschäften mit alpinem Flair ,die wieder zum Shoppen einluden , auch die Brennerei Grassl hatte da ein Geschäft und der eine und andere fand da wieder ein prozentiges Mitbringsel.

Angekommen am Busparkplatz gegenüber vom Kongresszentrum starteten wir gegen 9.45 Uhr.
Nun sahen wir unserer Fahrt in die "dunkle Vergangenheit" erwartungsvoll entgegen.
Vorher erwartete uns allerdings noch eine deftige Brotzeit oben am Obersalzberg, 1000 m hoch, im Alpengasthof Hochlenzer, davor wiederum eine anspruchsvolle Fahrt entlang der sehr steil fallenden Serpentinen, die teilweise sehr gefährlich war , da es mittlerweile begonnen hatte, leicht zu regnen. Aber Jörg , unser Busfahrer hat das perfekt und gekonnt gemeistert und ihm wurde danach auch die Anerkennung von allen zuteil.
Der Obersalzberg war währen der Zeit des Nationalsozialismus Hitlers und einiger seiner " Vertrauten" Zweitsitz und ein wichtiges Machtzentrum ,von da aus wichtige " Entscheidungen " getroffen wurden.
Das Areal wurde systematisch umgestaltet ,die Bauern und Grundbesitzer wurden vertrieben.
Der Berghof wurde im April 1945 bombardiert , nach dem Krieg die übrig gebliebenen Ruinen gesprengt und nie wieder aufgebaut.
es gibt am Busparkplatz zum Kehlsteinhaus eine tolle DOKUMENTATION OBERSALZBERG für die uns leider die Zeit fehlte, schade.
Im Alpengasthof wurden wir begrüßt und zur Brotzeit empfangen, es gab eine Suppe , ein tolles bayrisches Brotzeitbrettl und zur Abrundung zum Schluß natürlich einen Schnaps. Wir führten noch das eine oder andere Gespräch und machten uns dann auf zum Bus, merkten ganz schnell, dass das Wetter umgeschlagen hatte, es war sehr stürmisch, es regnete in Strömen und der Blick nach unten ins Tal war verhangen,
unten am Parkplatz zum Kehlsteinhaus angekommen, blieben die Gäste bei diesem Wetter noch etwas im Bus sitzen, tranken ggf. noch einen Kaffee von Jörg, drei Gäste besuchten doch noch die Dokumentation , bringt aber in der Kürze der Zeit nix. Ich besorgte inzwischen die Karten und 13.55 Uhr startete unser Sonderbus nach oben, die kurvenreiche Fahrt führte 700 m nach oben, führte durch 5 Tunnel, dauerte ca. 15 Minuten, es regnete und regnete....Oben angekommen führte der Weg durch einen 124 m langen Tunnel zum Fahrstuhl, der uns dann nochmals 100 m nach oben fuhr zum Plateau des Kehlsteinhauses. Im Tunnel war sehr, sehr, viel Betrieb , es war zeitweise etwas mystisch, da wir bis zum Fahrstuhl nochmals ca. 15 Minuten brauchten, eine Frau aus unserer Gruppe, die sowieso schon schlecht laufen konnte, bekam etwas Panik , ich habe mich dann ihrer angenommen, dafür sind wir ja da.
Das Kehlsteinhaus, 1835 m hoch, auch Eagles Nest , Adler Nest genannt, da es wie ein Adlernest am Gipfel des Kehlsteins "klebt ". Es wurde als Treffpunkt für sie nationalsozialistische Führung 1937/1938 gebaut im Auftrag der NSDAP, diente als Ausflugsziel für den engsten Kreis von Adolf Hitler, er selbst besuchte es sehr selten. Es wurde nach dem 2. Weltkrieg nicht zerstört, es wurde sozusagen "verfehlt".
Seit 1952 ist es öffentlich zugänglich und bietet einen atemberaubenden Blick über das Berchtesgadener - und Salzburger Land.
Leider bekamen wir davon nichts mit, der Biergarten oben war überflutet und der Blick zum Gipfelkreuz war vernebelt. Ein Gast aus unserer Gruppe hat mir dankenswerter Weise zwei Bilder davon zur Verfügung gestellt, die er noch vor dem ganz großen Regen aufgenommen hat, danke nochmals dafür..
Leider war es im Gebäude dann so voll und laut, dass wir auch nicht viel von der Fotogalerie mitbekommen haben, schade, aber nicht zu ändern, wir retteten uns dann irgendwie in das Restaurant ,um uns bei einem Tee oder einem Aperol Spritz aufzuwärmen und noch einige Gespräche zu führen. 16 Uhr fuhr dann unser Gruppenbus nach unten, mussten die Zeit bis dahin noch etwas " totschlagen" war nicht einfach bei diesem gruseligen Wetter... Hatten wir das eigentlich verdient nach den vorangegangen Tagen bei Kaiserwetter ???? Das würde sich noch zeigen.😎
Unten angekommen fuhren wir dann tatsächlich etwas " erfroren" zurück ins Hotel , es gab erst mal eine heiße Dusche und dann freuten wir uns wieder auf das Abendessen in gemeinsamer Runde.

25.9.2026, Salzburg

Als wir aufwachten trauten wir unseren Augen nicht, Sonnenschein pur, etwas kühl am Morgen, aber es wurden wieder 22 Grad vorausgesagt. jemand hatte Erbarmen mit uns 😊
Nach dem Frühstück starteten wir 9.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein nach Salzburg , ca. 159000 Einwohner, es war ja nicht allzu weit und der Verkehr hielt sich auch in Grenzen.
Von weitem sahen wir schon die Festung Hohensalzburg , das Wahrzeichen von Salzburg, auf dem Festungsberg thronen .
Angekommen gegen 9.50 Uhr verließen wir unseren Bus und die Stadtführerin erwartete uns am Bushaltepunkt Nonntal.
Es gab einige einführende Worte und dann begann unsere ca. 2 stündige Führung.
Es war sehr viel Betrieb in der Stadt, es gab eine Art Volksfest, es war Ruperti Festtag, zu Ehren des heiligen Rupert, dem Schutzpatron des Landes.
Es ging entlang der Innenstadt über den Kapitelplatz, auf dem der Kapitelmarkt stattfand, über den Mozartplatz, über den Rathausplatz, zur Getreidegasse, vorbei am Stift St. Peter und zum Domplatz. immer hoch droben über uns, die Festung Hohensalzburg. Sie wurde von den Salzburger Fürsterzbischöfen im 11, Jh. erbaut und genutzt. Heute dient sie als Kulturstätte und Museumszentrum .

Der Barockbau des Salzburger Doms wurde während des 30jährigen Krieges vollendet und gehört zum UNESCO- Welterbe Historisches Zentrum von Salzburg. Er ist den Heiligen Rupert und Virgil geweiht.

Der Mozartplatz befindet sich im Zentrum neben dem Residenzplatz und dem Salzburger Dom, als wir da waren , befand sich eine größere Baustelle und vieles war abgesperrt wegen des Festtages. Die Statue des Mozart wurde von Ludwig Schwanthaler entworfen, der auch die Bavaria Statue in München konzipiert hat, und wurde 1842 enthüllt unter dem Beisein von Mozarts Söhnen... Weiter zu Mozart später nochmals..
Die Getreidegasse ist die bekannteste historische Einkaufsstraße in Salzburg, ist ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Sie ist geprägt von hohen, schmalen Bürgerhäusern mit ihren verzierten Fassaden und und von kunstvoll vergoldeten Nasenschildern ( Zunftszeichen ) der alten Handwerksbetriebe und Geschäfte. Das Bekannteste Haus ist die Nummer 9 , nämlich das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart, der 1756 hier geboren wurde, heute befindet sich darin ein Museum, Mozart ist sozusagen der bekannteste " Sohn" der Stadt, was man auch überall an dem Flair bemerkt. Er arbeitete von 1779 bis 1781 im Salzburger Dom als Hoforganist. Er starb 1791 in Wien am rheumatischen Fieber. Wir erhielten noch viele interessante Details zu Mozarts Tätigkeit in Salzburg von unserer Stadtführerin.

Nach ca. 2,5 Stunden verabschiedeten wir unsere Stadtführerin und bedankten uns für den kompetenten Rundgang .Auf Grund der Laustärke in der Stadt und unserer großen Gruppe wurde beanstandet, dass sie kein Tour Guide-System benutzte, um besser verstanden zu werden, obwohl sie sich tatsächlich bemüht hat, laut zu sprechen, ich habe das weitergeleitet.
Wir hatten jetzt Freizeit bis 15.45 Uhr , die Gäste suchten sich individuelle Ziele aus, die Burg, den Dom, die Edmundsburg , auf der man nach einem kurzen Aufstieg einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt hat, die Getreidegasse oder auch noch mal das Mozarthaus, einen Spaziergang am Ufer der Salzach oder eben ein uriges Café ,um einen Verlängerten mit einem Stück Mozarttorte zu genießen oder vielleicht auch eine deftige Portion Kasnockn ? Natürlich durfte auch der Einkauf der berühmten Mozartkugeln nicht fehlen..

Ich lief mit zwei Gästen noch über den Domplatz in Richtung Markt und wir gönnten uns da im Café Tomasselli, es existiert bereits seit 1700 und ist das älteste noch bestehende Kaffeehaus in Österreich, auch einen "Großen Brauner" Kaffee und ein kleines Eis, da holten wir auch wieder unsere Dame aus der Reisegruppe ab, die schlecht laufen konnte , sie hatte es sich da in der Sonne gut gehen lassen.
16 Uhr fuhren wir mit dem Bus vom Terminal Nonnberg wieder zurück ins Hotel.
Es war noch nicht so spät an diesem Nachmittag, deshalb nutzen einige Gäste die Zeit noch für einen kleinen Spaziergang in Golling, etwa zum Egelsee, zur Burg Golling oder zur Pfarrkirche , in der der Dichter und Priester Joseph Mohr beschäftigt war, der den Text zum Lied " Stille Nacht" verfasste.
Übrigens hatten an diesem Tag 2 Gäste die Fahrt nach Salzburg nicht mitgemacht, da sie SB bereits kannten und unternahmen individuelle Erkundungen in der Gegend , zum Beispiel die Salzach Klamm.
So ging auch dieser Tag voller schöner Erlebnisse und Eindrücke zu Ende und das Abendessen übertraf wieder alle unsere Erwartungen.

26. 9. 2026, Chiemsee , Schloss Herrenchiemsee und Fraueninsel

Und wieder brachte uns die Sonne am Morgen zum Strahlen und die Voraussage von sogar 25 Grad ließ unsere eh schon freudige Erwartung auf diesen Tag nochmals beflügeln.
Nach dem Frühstück starteten wir 9 Uhr in Richtung Grenze.
Es war gemäßigter Verkehr , es war ja Samstag und das Kaiserwetter lockte natürlich die Ausflügler heraus, an der Grenze ging es relativ zügig voran und wir freuten uns riesig auf all das , was kommen sollte.
Ich gab einige Vorabinformationen über das Schloss Herrenchiemsee, über den Märchenkönig Ludwig II., der von 1864 bis zu seinem tragischen Tod am 13. 7. 1886 im Starnberger See, König von Bayern war und bis heute einen Mythos in sich trägt, auch über seine weiteren Schlösser, z. B. Neuschwanstein ..und über die Fraueninsel, auch die Krautinsel, die nur als Weidefläche dient und die winzige unbewohnte Miniinsel Schalch, ich bin ehrlich, ich habe sie gar nicht gesehen.
Es dauerte auch gar nicht lange, da lag es an der rechten Seite neben uns, das bayrische Meer, wie der Chiemsee auch genannt wird, das blau-türkise Wasser des Sees mit dem Panorama der Chiemgauer Alpen machen den Anblick atemberaubend.
Er ist der größte See Bayerns mit einer maximalen Tiefe von 73 m.
Wir kamen gegen 10.15 Uhr in Prien an. Geplant war das Schiff um 11 Uhr zur Herreninsel.
Ich besorgte die Karten und Fahrpläne für die Gäste , wir schlenderten zur Anlegestelle , ich gab noch einige Infos zum Ablauf des Tages.

11 Uhr ging es los, die wunderschöne 20 minütige Fahrt über den See, das Wasser glänzte , die Sonne spiegelte sich darin, ein Traum. Es wurde wieder fleißig gefilmt und fotografiert.
Angekommen auf der Herreninsel gingen die Gäste voran den 20 minütigen Fußweg zum Schloss, einige hatten sogar einen Kutsche ergattert und ich besorgte die Karten für die Führung im Schloss, die 12.15 Uhr stattfinden sollte, hat alles prima geklappt.
Vorher konnten wir noch den herrlichen Schlosspark bewundern, den Ludwig II. nachdem Vorbild von Versailles anlegen ließ, ebenso wie das Schloss, er war begeistert von dem Prunk des Ludwig XIV. und wollte ihn mit Schloss Herrenchiemsee noch übertreffen, hat es teilweise auch geschafft, z.B. mit dem Spiegelsaal und dem Paradeschlafzimmer, der Bau von Schloss Herrenchiemsee blieb jedoch durch den plötzlichen Tod von Ludwig II. unvollendet. Herrenchiemsee diente Ludwig II. im Gegensatz zu Versailles , Ludwig XIV., lediglich als einsamer Rückzugsort. er selbst weilte so gut wie nie dort.
Nach der kurzweiligen, interessanten Führung ging es für jeden individuell weiter, einige besuchten noch das anliegende Museum Ludwig II, , was ich sehr empfehlen konnte, wenn man wie ich Fan von diesem Ludwig ist, andere besorgten sich einen kleinen Snack, andere spazierten noch in der Sonne bei 25 Grad im Schlosspark und andere fuhren bereits auf die Fraueninsel.
Auf der Fahrt dahin sah man schon den Campanile, den freistehenden Glockenturm vom Kloster Abtei Frauenwörth, das bereits 782 geweiht wurde. Heute arbeiten immer noch Benediktinerinnen da, die der Arbeit im Garten, im Haus und im traditionellen Klosterladen nachgehen, wo man u. a,. das bekannte Klostermarzipan und den Kräuterlikör kaufen kann, haben wir natürlich getan. Wir bestaunten die 1000 jährigen Linden und auch die Torhalle, die als Eingangsbereich des Klosters diente.
Natürlich genossen wir auch die Kulinarik, in Form von Fischbrötchen, geräucherter Renke und vieles mehr mit einem frischen Bier oder einem Schoppen kühlen Weißwein. Bei dem 30 minütigen Rundgang waren wir tief berührt von dem zauberhaften Flair dieser Insel und waren uns einig, wir müssen unbedingt wiederkommen, denn die Zeit war viel zu kurz.
Mit dem nächsten Schiff, dass anlegte, verließen wir die Insel, um pünktlich am Bus zu sein, inzwischen hatte sich auch der Betrieb da sehr verstärkt, trotz des späten Nachmittages, aber bei diesem Sonnenschein kein Wunder..
17.15 Uhr ging es zurück ins Hotel, wieder mit diesen tollen Impressionen im Gepäck, die noch lange nachhallen sollten.
Das Abendessen , wie immer köstlich, und eine Weile saßen wir noch beisammen am letzten Abend.

27. 9. 2026, Abreise

So schnell vergehen wunderschöne Tage, es ist kaum zu glauben, dass sieben Tage schon vorüber sind.
Ich denke mal, das hervorragende Wetter, bis auf eine einzige Ausnahme, die tolle Unterkunft , das einzigartige Essen, die Freundlichkeit aller Mitarbeiter des Hotels, die wunderschöne Gegend und nicht zuletzt unser super Team als Reisegruppe machen diese Superlative möglich , ich bin mir ganz sicher, dass ich nicht übertreibe. Oder ??
Unsere beiden Gäste, die selbst angereist sind, hatten wie gemeinsam gestern Abend schon verabschiedet, ich glaube, ihnen hat es gut gefallen, ich meine, ein positives Feedback aus ihren Abschiedsworten entnommen zu haben .🙂
Nach dem Frühstück traten wir etwas eher als geplant, 8 Uhr , die Heimreise an, wir wussten ja nicht, wie es auf der Autobahn aussieht.
Vorher hatte ich mich noch bei der Belegschaft des Hotels bedankt für die gute Betreuung der letzten 7 Tage.
Als alles im Bus verstaut war, kam der Junior Chef noch in den Bus und hat sich für alles auch bei uns bedankt und dass er hofft, eine Gruppe von EHT recht bald bald wieder begrüßen zu dürfen, ich denke, das kann ich so weitergeben.
Bei der Abfahrt standen dann alle vor dem Hotel bereit, der Senior Chef, die Chefin und der Junior Chef , um uns zum Abschied zu winken. Auch unsere beiden Gäste, die allein nach Hause fuhren, gesellten sich dazu und winkten uns alle zum Abschied nach, das hat uns gefreut und auch sehr berührt..🥰

Die Fahrt verlief relativ störungsfrei, wir kamen auch wieder gut über die Grenze, verabschiedeten uns vom Untersberg, dem Grenzberg zwischen Österreich und Deutschland, 1942 m hoch,....und nahmen so jeder für sich in Gedanken Abschied.
Wir erledigten die üblichen Pausen, auch wieder mit Würstchen.
Ich machte während der Rückfahrt noch etwas Werbung für meine HH Reise im nächsten Jahr, generell für EHT Reisen, verteilte auch noch einige Flyer für Tagesfahrten 2026 /2027. Und als kleine Inspiration vielleicht für den nächsten Urlaub mit EHT legte ich eine DVD über den Gardasee ein, sie kam wohl recht gut an und zwischendurch verteilte ich noch echte Mozartkugeln, die ich in Salzburg besorgt hatte, wurde gut angenommen..☺
Der Verkehr war gering, da ja auch am Sonntag so gut wie keine LKWs unterwegs waren.
Es zeichnete sich ab, dass wir eher zu Hause ankommen, ca. eine Stunde, habe das mit dem EHT Notruf alles abgeklärt wegen der Transfer Fahrzeuge. Zwischendurch ergab sich noch das eine oder andere Gespräch während der Fahrt.
Doch dann ,kurz vor Stollberg, entstand plötzlich ein längerer Stau durch einen Unfall, sogar mit Rettungshubschrauber.
Es dauerte auch gar nicht lange, da wurde die Autobahn gesperrt , wir mussten abfahren und dann kurze Zeit später wieder auffahren, musste demzufolge nochmals mit EHT telefonieren.
Letztendlich hatte sich die kurze Verspätung wieder relativiert , wir kamen trotz allem eher in Chemnitz, 16. 20 Uhr, und in Dresden, 17.30 Uhr ,an.
Wir hatten uns noch vor Ankunft bei allen bedankt und verabschiedet, auch Jörg wurde nochmals gebührender Dank ausgesprochen, der uns tatsächlich souverän und sicher von Tag zu Tag und auch wieder nach Hause chauffiert hat.
Alle Transfere waren da und so konnten wir ruhigen Gewissens, auch mit etwas Wehmut, die Reise als beendet betrachten..😐


Ich bedanke mich bei allen Gästen unserer Reisegruppe dafür, dass wir gemeinsam mit EHT eine so schöne Reise unternehmen durften.
Ihre Disziplin, auch was die Pünktlichkeit betrifft😉😉, war beispielgebend und das erleichtert natürlich vieles. Ich denke , wir sind uns alle auf Augenhöhe begegnet, auch dafür nochmals mein herzlicher Dank.
Auch an Jörg nochmals danke, wir waren ein gutes Team.
Bleiben Sie alle gesund weiterhin reiselustig, natürlich mit EHT 😉. Vielleicht sehen wir uns irgendwann mal auf einer Reise wieder, ich würde mich sehr darüber freuen.
Wie sagte Goethe einst "....Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen..."..
In diesem Sinne , kommen Sie noch recht oft an auf Ihren Reisen...

Alles Liebe und alles Gute für Sie
herzliche Grüße
Ihre Brigitte Mühle


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