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Single–Weihnacht im Spessart

Reisebericht: 22.12. – 27.12.2012

Unsere Weihnachtsreise führte uns in diesem Jahr in das Spessart Mainland. Der Spessart und der Main sind die beiden Naturschönheiten dieser gleichnamigen Region. Durch die idyllischen Uferlandschafte

Kerstin Hugel

Ein Reisebericht von
Kerstin Hugel

Rothenburg ob der Tauber – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Schloss Johannisburg – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Blick auf Lohr – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Franziskushöhe Blick auf Lohr – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Häckerbrotzeit weingut Runge – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Wildgehege Bad Soden – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Wildgehege Bad Soden – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Sektempfang im Alten Rathaus in Dürrfeld – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Weingut Runge – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Weingut Runge – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Weingut Runge – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL) Weingut Runge – © Kerstin Hugel (Eberhardt TRAVEL)

22.12.2012 Rothenburg ob der Tauber

Pünktlich reisten wir durch Thüringen in das romantische Rothenburg ob der Tauber. Wie es der Name schon sagt liegt die Stadt auf einem Hügel oberhalb der Tauber. Eingebettet in die malerische Kulisse zwischen Rathaus und Kirche befand sich der "Reiterlesmarkt", einer der reizvollsten Weihnachtsmärkte in Bayern. Und als einer der wenigen hat er eine jahrhundertealte Tradition. Der germanischen Sagenwelt entnommen ist das "Reiterle", gleich dem Weihnachtsmann, eine glückbringende Gestalt, die alle Menschen durch ihren Besuch erfreut. Selbstverständlich zieht das "Reiterle" während "seines" Marktes durch die Gassen der Stadt, um nach dem Rechten zu sehen und den Besuchern den Frieden zu geben, den sie zur besinnlichen Jahreszeit suchen. Wir genießen einen Glühwein in heimlicher Atmosphäre. Alles ist schön beleuchtet und es kommt richtige Weihnachtsstimmung auf. Die richtige Einstimmung auf unsere Weihnachtsreise.
Anschließend fahren wir in den Spessart nach Heimbuchental zum Hotel "Christel". Nachdem Abendessen sehen wir uns noch einen Film über den Spessart an.

23.12.2012 Aschaffenburg – Schloss Ramholz – Weihnachtsfeuer

Heute besuchten wir die  geschichtsträchtige Stadt Aschaffenburg. Bayerns König Ludwig I. nahm sich die Stadt zur Zweitresidenz. Die romantische Altstadt auf dem Stiftsberg erstreckt sich rund um das Rathaus bis hin zum Schloss. Hier befindet Sie auch die Stiftskirche mit dem Stiftsmuseum, die Jesuitenkirche mit der Kunsthalle, die Muttergottespfarrkirche und das Stadttheater mit dem Theaterplatz.
Wir besuchen das Schloss Johannisburg, das Wahrzeichen Aschaffenburgs. Die fast 90 mal 90 Meter messende Vierflügel-Anlage mit ihren markanten Ecktürmen wurde 1605 - 1614 im Stil der Renaissance erbaut. Das Schloss beherbergt neben den fürstlichen Wohnräumen auch eine einzigartige Sammlung von Architekturmodellen aus Kork. Diese Ausstellung hat uns besonders begeistert. Besonders die einzelnen Details und Kleinigkeiten die an diesen Modellen zu sehen waren. Einige Gäste waren erst in Rom und konnten die Vergleiche hautnah erleben. Außerdem ist das Städtische Schlossmuseum mit Kunstwerken vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert untergebracht. Wir besichtigen ebenso eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, deren Schwerpunkt auf Werken von Lucas Cranach dem Älteren und seiner Werkstatt liegt.
Nach unserer interessanten Führung durch das Schloss kehrten wir in den Schlossweinstuben ein oder bummelten über den kleinen Weihnachtsmarkt. Besonders lecker fanden wir den Pfirsichglühwein.
Unser nächstes Ziel ist in Schlüchten das Schloss Ramholz. Dieses Schloss befindet sich immer noch in Privatbesitz. Das Alte Schloss wurde  1482 gebaut und ist heute noch ein Teil des jetzigen Schloss Ramholz. Das heutige Schloss wurde Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut. Zu verschiedenen Terminen werden im Jahr auch Führungen durch das Schloss und die 80 Hektar Parkanlage angeboten. Wir besuchten den kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt.
Es wird schon langsam dunkel und wir erreichten die Waldschloss-Brauerei in Frammersbach. Dort erwartete uns ein Weihnachtsfeuer. Es ist schon Tradition sich kurz vor dem Weihnachtsfest mit guten Freunden im Brauereihof  zu treffen. Man trinkt ein "Unfiltriertes" oder ein "Bockbier" und isst dazu eine Bratwurst oder eine Gulaschsuppe.
Auch wenn wir schon etwas zeitig da waren konnten wir doch die Atmosphäre im Brauereihof genießen. Zur Unterhaltung spielten eine Blaskapelle und die Alphornbläser  - eine schöne Einstimmung auf die Festtage.

24.12.2012 Miltenberg – Franziskushöhe – Weihnachtsfeier

Am Heiligabend besuchten wir die Stadt Miltenberg. Sie blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Weinbau, Weinhandel, Schifffahrt, Fischerei, Holz- und Steinindustrie bildeten neben Handel und Handwerk die wichtigsten Wachstumsmotoren. Die günstige Lage an der alten Handelsstraße von Nürnberg nach Frankfurt und das Stapelrecht bescherten Miltenberg schon früh wirtschaftliche Blütezeiten. Bayern. Das mittelalterliche Stadtbild konnte bis heute erhalten werden. Man erkennt die frühere Bedeutung Miltenbergs an den prächtigen Fachwerkbauten wie am Alten Marktplatz - besser bekannt als "Schnatterloch" - oder am "Gasthaus zum Riesen", der ältesten Fürstenherberge Deutschlands. Das Schwarzviertel, der älteste Teil der Stadt, schmiegt sich eng zwischen Main und Greinberg. Während der Stadtführung lauschten wir Geschichten und Legenden.
Anschließend fuhren wir nach Lohr auf die Franziskushöhe der ehemaligen Heilstätte „Luitpoldheim". Vor mehr als 100 Jahren begann die Geschichte. Am 1. Juni 1901 wurde der Betrieb der Heilstätte „Luitpoldheim" für ausschließlich männliche Patienten aufgenommen. Das damalige Luitpoldheim verfügte über eine katholische Kapelle, einen evangelischen Betsaal, Garten- und Obstbaumanlage, Waldwege, Wäschetrockenhalle, Bleichrasen, eine meteorologische Station. Ende der 60er Jahre kauften die Dillinger Franziskanerinnen das Gebäude und Grundstück des Luitpoldheims. Es wurde in ein Familienerholungsheim Franziskushöhe umgebaut. Aus finanziellen Gründen entschlossen sich die Dillinger Franziskanerinnen im Jahr 2001, die Franziskushöhe zu verkaufen. Die Gebäude wurden umfassend renovieren, die Sonnenterrasse anlegt und das gesamte Objekt Schritt für Schritt in das 4-Sterne Hotel Franziskushöhe verwandeln. Im Restaurant wurden wir schon erwartet und köstlich versorgt. Von der Terrasse hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt Lohr.
Am Nachmittag besuchten wir in der St. Johannes Kirche die Christmette. Im Hotel wurden wir schon zum festlichen Menü erwartet. Anschließend fand unsere Weihnachtsfeier mit dem Chef des Hauses statt. Natürlich durfte der Weihnachtsmann nicht fehlen. Er erschien mit seinem dicken Bauch und der Weihnachtsfrau und verteilte unsere Geschenk. Es war ein sehr schöner und lustiger Heiligabend.

25.12.2012: Schloss Lohr – Spessart–Räuberland Mespelbrunn

Am Morgen reisten wir nach Lohr, auch bekannt als "Tor zum Spessart". Bevor wir das  Spessart-Museum im Schloss Lohr besuchten wurden wir von Schneewittchen erwartet. Zu Weihnachten schlafen die kleinen Zwerge. Doch wir wussten uns zu helfen. Wer hätte es gedacht aber in unserer Gruppe waren die „Sieben Zwerge" versteckt. Ein lustiger Auftritt. Es wurden sogar Äpfel verteilt. Doch es war kein giftiger dabei. Nun erwartete uns ein interessante Führung durch das Spessartmuseum. Das Leben der Spessartbewohner war früher meist von Dürftigkeit und Not bestimmt. Wie sie mit Einfallsreichtum und Geschick überlebten, zeigt das Museum anhand unterschiedlicher Handwerke und Gewerbe. Steinhauer, Schmiede, Häfner (Töpfer), Zimmerleute, Schiffbauer, Wagner, Büttner, Schreiner und Glasmacher machten sich die vorhandenen Rohstoff- und Energiequellen zunutze. Dabei setzten sie bereits in früheren Jahrhunderten die jeweils neueste Technik ein, vor allem im Bereich der Eisenverarbeitung, Glas- und Spiegelherstellung. Während des Rundgangs konnten wir anhand von Originalobjekten und zahlreichen Rauminszenierungen die Lebenswelten der kleinen Leute und der sie beherrschenden großen Herren erleben, ebenso wie das Milieu der legendären "Spessarträuber".
Unser nächstes Ziel ist das Kloster Engelberg. Bereits im 13. Jahrhundert wurde hier schon eine kleine Holzkapelle gebaut. Bereits damals wurde diese schon für Wallfahrten genutzt. Als die Zahl der Wallfahrer immer mehr zunahm ließen die Kapuziner auf den Engelsberg ein Kloster erbauen. Heute leben nur noch 4 Mönche in diesem Kloster. Wir kehrten in der Klosterschänke ein und probieren das Klosterbier und den Wein aus dem eigenen Anbau.
Anschließend fahren wir zurück in das Spessart-Räuberland nach Mespelbrunn. Im Schlosshotel lade ich alle zu Kaffee und Kuchen ein. Viele haben die Räubertorte probiert. Wir unternahmen noch einen kleinen Spaziergang zum Wasserschloss Mespelbrunn. Das Schloss ist noch in Privatbesitze und leider im Winter nicht geöffnet. Bekannt wurde es durch den Film "Das Wirtshaus am Spessart".

26.12.2012 Heigenbrücken – Kristallstube – Weinverkostung

Am Vormittag besuchten wir die Heigenbrückener Kristallstube, ein einzigartiges Privatmuseum im Spessart mit einer einmaligen Ausstellung von über 1.000 verschiedenen Edelsteinen aus allen fünf Kontinenten. Hier ist der größte Rosenquarz in Deutschland zu bewundern. Er stammt aus Namibia. Ein weiteres Highlight ist der Stern vom Rio Grande, der größte Amethyst in Deutschland.  Sehenswert ist die naturgetreue Natursteingrotte aus über einer Tonne Bergkristall. Anschließend fuhren wir in das Fränkische Weinland nach Dürrfeld. Im Weingut Runge wurden wir schon in der gemütlichen und weihnachtlichen Weinstube, wo der Himmel voller Geigen hing, erwartet. Wir probierten die 6 Weine aus der Region und ließen uns die Häckerbrotzeit schmecken. Herr Runge unterhielt uns mit seinen eigenen Weinliedern und erklärte dabei die verschiedenen Weinsorten. Bei viel Spaß und guter Laune verbrachten wir einen schönen Nachmittag. Mit seiner Posaune verabschiedete sich Herr Runge im Bus.

27.12.2012 Rückreise der Weihnachtsgäste

Heute heißt es bereits wieder Abschied nehmen. Nach erlebnisreichen und festlichen Tagen im schönen Spessart treten wir die Heimreise an. Eine schöne Weihnachtsfahrt ging schon wieder zu Ende.
Auf  Wiedersehen zur Weihnachtsreise 2013. Viele Gäste haben sich auch für diese bereits angemeldet.
Bleibt schön gesund und Reisefreudig.
Eure Kerstin

28.12.2012 Rothenburg ob der Tauber

Wir erreichten pünktlich Rothenburg ob der Tauber. Enge gepflasterte Gassen, Giebelhäuser, Kirchen und Stadttürme prägen das romantische Stadtbild. Einen ersten Eindruck erhielten wir während einer interessanten Stadtführung. Wir nutzten noch unseren Aufenthalt für einen Besuch des Weihnachtslandes der Käte Wohlfahrt oder kehrten zum Kaffeetrinken ein. Auch die Demonstration der Herstellung der „Schneebälle", eine Spezialität aus Rothenburg, war sehr Aufschlussreich. Schneeballen sind ein traditionelles fränkisches Gebäck aus Mürbeteig  Ursprünglich wurden Schneeballen nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten serviert, Heute werden sie in der Region um Rothenburg in vielen Bäckereien und Cafés überall angeboten. Anschließend fuhren wir  nach Heimbuchenthal zum familiengeführten 3-Sterne-Hotel „Christl".

29.12.2012 Lohr Schulmuseum – Halsbach – Obsthof Stenger

Unser heutiger Tag stand unter dem Motto „Von der Schulbank ins Grüne". Wir fuhren  fahren nach Lohr und besuchten das Schulmuseum. Wir nahmen in einem Klassenzimmer in alten Schulbänken Platz. Unser Lehrer Herr Stenger erzählte uns einiges über den Unterricht aus alten Zeiten bzw. auch aus heutiger Zeit, da er selbst als Schuldirektor gearbeitet hat. Exponate aus den verschiedenen Epochen waren auf mehreren Etagen ausgestellt. Wir fuhren nach Halsbach, in eines der schönsten Dörfer Frankens wo wir uns im Gasthaus "Am Dorfbrunnen" zum Mittagessen einkehrten. Herr Stenger vom Obsthof führte uns ein in die Herstellung hauseigenen Likören und Schnäpsen. Ein kleiner Spaziergang und weiter geht es zu einem Rundgang über den Obsthof Stenger. Von einem Aussichtspunkt hatten wir einen schönen Blick über die Region. In den Plantagen erfuhren wir viel über den Obstanbau. Vor allem die Schädlinge und die Witterungsverhältnisse machen den Obstbauern zu schaffen. Wir essen alle sehr oft Obst. Aber über die Arbeit machen wir uns wohl keine Gedanken. Auch die Lagerhallen, die Entsaftungsanlage und die Schapsbrennerei fanden unser Interesse.
Anschließend fahren wir zurück ins Hotel. Von dort aus geht es in den Wald. Wie im Film "Das Wirtshaus im Spessart" leben auch heute noch die Spessarträuber in den Wäldern. Davon konnten wir uns leibhaftig überzeugen. Unser Bus wurde plötzlich von den Räubern angehalten. Mitten im Wald hatten Sie sich versammelt und warteten schon auf uns. Wie es Räuber so an sich haben wurden zwei in Gefangenschaft genommen und mehrere Gäste verloren Ihre Uhr. Diese konnten Sie später für 5,- € wieder abkaufen. Ein Räuberschnaps durfte nicht fehlen und ein Apfelpunsch aus dem Kessel gehörte genauso dazu wie typische Spessartlieder. Ein sehr schönes Erlebnis hat uns viel Spaß bereitet. Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir die „Hohe Warth" das „Wirtshaus im Spessart". Ein frisch gebackenes Spanferkelessen wurde vor unseren Augen zerlegt und mit Klößen und Rotkraut gereicht. Ein besonderer Genuss für unseren Gaumen. Dazu konnten wir das Bier aus der Hauseigenen Brauerei probieren. Ein Stimmungsvoller Abend ging zu Ende.

30.12.2012 Schloss Erbach – Michelstadt

Der heutige Tag führte uns in den Odenwald nach Erbach. Hinter den dicken Mauern des Erbacher Schlosses mit seiner neobarocken Fassade scheinen die Uhren stehen geblieben zu sein. Nach einem letzten Blick auf den mittelalterlichen Bergfried und dem Überschreiten der Türschwelle des Eingangsportals betraten wir den Boden längst vergangener Zeiten. Unsere Führung  durch die einzigartigen Gräflichen Sammlungen, deren Grundstein Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754 - 1823) legte. Sehen Sie den Rittersaal mit den zahlreichen originalen Rüstungen, die Hirschgalerie, die Römischen Zimmer mit originalen antiken Skulpturen, das Chinesische Zimmer mit kostbarer ostasiatischer Keramik, den Grünen Salon mit der umfangreichen Sammlung antiker griechischer und süditalienischer Vasen und die weiteren Repräsentations- und Privaträume der gräflichen Familie.
Nach der Führung reisten wir nach Michelstadt. Auf Schritt und Tritt erlebten wir in der Altstadt Sehenswürdigkeiten, die Zeugen der wechselvollen Geschichte der Stadt sind - unter anderem das 1484 erbaute Rathaus und den Bereich des Marktplatzes. Am heutigen Sonntag war die Stadt Menschenleer. Im historischen Gasthaus „Zum Grünen Baum" kehrten wir zum Mittagsimbiss ein.
Weiter ging es in den Weinort Rück. Wir liefen hinauf in die Weinberge. Heute hatte sich ein Verein entschieden das typische Lakefleisch anzubieten. Diese Spezialität im Spessart muss man unbedingt probiert haben. Das Schweinefleisch wird mariniert und über Nacht in Alufolie eingelegt. Am Morgen wird ein großes Feuer entfacht. Das Fleisch wird in ein Eisengitter gelegt und anschließend in die Glut. Nach ca. 1 Stunde ist das Fleisch fertig. Es schmeckte wirklich sehr lecker. Leider spielte das Wetter nicht mit. Deshalb wurde unser Aufenthalt etwas kurz. Wir fuhren zurück zum Hotel. Doch mit einigen unternahm ich noch einen Spaziergang zum Schloss Mespelbrunn. Am Schlosshotel war gerade ein Glühweinempfang für ihre Gäste vorbereitet.  So konnten auch wir die romantische Stimmung bei einem Grog und Schwedenfeuer genießen.
Der Abend klang bei einer lustigen Bingorunde mit Herr Spieler aus.

31.12.2012 Bad Soden – Saalmünster

Am letzten Tag des Jahres reisten wir in nach Bad Soden. Wir unternahmen einen Stadtrundgang durch die Altstadt von Bad Soden. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Salzgewinnung und des Kurbetriebs, die Parkanlagen und viele historische Gebäude, in denen Prominente logierten, wenn sie zur Kur in Bad Soden weilten. Ein kurzer Besuch im Hof des Huttenschlosses und der St. Laurentius-Kirche in Bad Soden schlossen sich an. Nach einem Mittagessen im Hotel Hubertus spazierten wir noch durch das Wildgehege. Anschließend besuchten wir die Veranstaltung „Wir verabschieden das alte Jahr" in der Brunnenpassage der Spessart Therme. Es erwartete uns Auftritte der Blaskapelle und des Männerchor. Die Salzprinzessin und der Schornsteinfeger verteilten am Ende für jeden die Glücksschweine.  Am Abend erwartete uns die Silvesterfeier. Bei guter Stimmung tanzten wir in das Neue Jahr 2013. Nach einem schönen Feuerwerk konnten wir uns noch bei einem „Berliner" und einer Gulaschsuppe stärken. Es wurde noch ein langer Morgen.

01.01.2013 Musikalische Weinverkostung

Nach dem Katerfrühstück reisten wir in das Fränkische Weinland nach Dürrfeld.  Herr Runge erwartete uns schon. Im historischen Rathaus konnten wir alle gemeinsam während eines Sektempfang noch einmal alle anstoßen. Im Weingut „Runge" ging es dann zu einer „Musikalischen Weinprobe". Als „Singender Winzer" nahm uns Herr Runge mit Liedern aus der eigenen Feder mit auf eine unterhaltsame musikalische Reise durch die Weinvielfalt Frankens. In der gemütlichen Weinstube konnten wir eine herzhafte fränkische Häckerbrotzeit und dazu sechs erlesene Frankenweine genießen. Das musikalische Programm begleitete uns dabei. Es war ein sehr schöner Nachmittag mit viel Spaß und Guter Laune, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!

02.01.2013 Festung Marienberg

Mit vielen neuen Erlebnissen verließen wir den Spessart und traten die Heimreise an. In Würzburg unternahmen wir noch einen Abstecher zur Festung Marienberg. Bei schönem Wetter konnten wir einen Blick über die Altstadt von Würzburg genießen.
Eine schöne Reise ging wieder einmal zu Ende. Auf Wiedersehen zum Silvester 2013/2014.


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