Von der Champagne bis zur Normandie – Frankreichs schönste Seiten entlang der Seine entdecken
Reisebericht: 16.09. – 25.09.2026
Frankreich erleben zwischen Weinbergen, Ufern der Seine und den malerischen Landschaften der Normandie. Eine Reise voller Geschichte, Genuss und und besonderer Momente, bei der schon der Weg zum Ziel
Ein Reisebericht von
Mireille Fuhrmann
Auf nach Frankreich
Früh am Morgen beginnt unsere Reise am Flughafen Dresden. Nach und nach treffen die ersten Teilnehmer ein, und mit jedem neuen Gast wird unsere Reisegruppe ein Stück vollständiger. Schließlich sitzen alle an Bord und wir machen uns auf den langen Weg nach Frankreich.
Kilometer um Kilometer lassen wir Deutschland hinter uns und kommen unserem ersten Ziel näher: Reims, die Hauptstadt der Champagne. Am frühen Abend erreichen wir schließlich unser Hotel – und werden gleich mit einem besonderen Ausblick belohnt: Von unserem Hotel aus haben wir einen wunderschönen Blick auf die berühmte Kathedrale von Reims.
Nach der langen Anreise lassen wir den ersten Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel gemütlich ausklingen. Die Reise kann beginnen!
Tag 2: Von Reims in die Champagne und an Bord
Der zweite Reisetag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück und einem letzten Blick auf Reims. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe nutzen wir den Morgen, um die berühmte Kathedrale in aller Ruhe zu besuchen. Nach einem kurzen Spaziergang erfahren wir mehr über dieses beeindruckende Bauwerk, das seit Jahrhunderten das Stadtbild von Reims prägt.
Anschließend verlassen wir Reims und fahren in Richtung Épernay – mitten hinein in die Champagne. Unser Ziel ist ein charmantes Champagnerhaus. Bei einer Führung erfahren wir mehr über die Herstellung des Champagners, die Reifung in den Kellern und natürlich auch über die Besonderheiten dieses berühmten französischen Weins. Die anschließende Verkostung darf dabei natürlich nicht fehlen.
Von Épernay geht es weiter in Richtung Paris. Während die Landschaft langsam wieder städtischer wird, wächst die Vorfreude auf den nächsten Teil unserer Reise: Am Nachmittag erreichen wir Le Pecq an der Seine, wo unser Schiff bereits auf uns wartet.
Nun heißt es: Koffer nehmen und an Bord! Nach dem Einchecken können wir uns mit dem Schiff vertrauen machen.
Am Abend genießen wir gemeinsam unser erstes Abendessen an Bord. Die großen Fenster bieten dabei einen schönen Blick auf die Seine und die vorbeiziehende Landschaft.
Das Schiff liegt nimmt Kurs auf Rouen und damit beginnt unser eigentlicher Seine-Kreuzfahrt – und während draußen langsam die Dunkelheit hereinbricht, freuen wir uns auf die kommenden Tage zwischen Flusslandschaften, historischen Städten und der Küste der Normandie.
Tag 3: Rouen bei Tag und bei Nacht
Nach unserer ersten Nacht an Bord wachen wir am nächsten Morgen in Rouen auf. Die Hauptstadt der Normandie empfängt uns bei angenehmem Wetter und mit ihrer ganz besonderen Mischung aus Geschichte, Fachwerkhäusern und lebendiger Atmosphäre.
Wir machen uns auf den Weg, um Rouen zu entdecken – einige gemeinsam, andere ganz in ihrem eigenen Rhythmus. Unser Weg führt uns durch die historischen Gassen, über den Place du Vieux-Marché und vorbei an der Kirche Sainte-Jeanne-d’Arc. Weiter geht es zum Gros-Horloge und schließlich zur beeindruckenden Kathedrale Notre-Dame, deren Fassade durch Claude Monet weltberühmt wurde.
Zwischendurch bleibt immer wieder Zeit, den Blick schweifen zu lassen, ein schönes Fotomotiv zu entdecken oder einfach ein wenig durch die Straßen von Rouen zu bummeln. So lässt sich die Stadt ganz in Ruhe und im eigenen Rhythmus erleben.
Am Abend genießen wir unser gemeinsames Abendessen an Bord. Doch der Tag ist noch nicht zu Ende: Am späteren Abend machen wir uns noch einmal zu Fuß auf den Weg zur Kathedrale. Dort erwartet uns ein besonderes Erlebnis – das abendliche Mapping auf der Fassade der Kathedrale.
Tag 4: Von Rouen an die Alabasterküste
Der Vormittag steht ganz im Zeichen von Rouen. Nach den gemeinsamen Entdeckungen des Vortages bleibt noch etwas Zeit, die normannische Hauptstadt auf eigene Faust zu genießen – vielleicht für einen letzten Spaziergang durch die historischen Gassen, einen Cafébesuch oder einen weiteren Blick auf die beeindruckende Kathedrale.
Am Nachmittag wartet dann ein ganz anderer Höhepunkt: Wir verlassen Rouen und fahren mit dem Bus hinaus in Richtung Ärmelkanal. Unser Ziel ist die berühmte Alabasterküste, deren weiße Kreidefelsen zu den eindrucksvollsten Landschaften der Normandie gehören.
In Le Havre begegnen wir zunächst einer Stadt, die sich deutlich von den historischen Städten der Region unterscheidet mit ihrer modernen Architektur und ihrer Geschichte.
ein kurzer Blick ins Innere der Kirche Saint-Joseph genügt uns, um von der sanften Lichtstimmung fasziniert zu sein. Ein schöner Kontrast zu der eher strengen und markanten Architektur, die uns von außen erwartet.
Anschließend geht es weiter nach Étretat, wo uns die berühmte Küstenlandschaft erwartet: weiße Kreidefelsen, das Meer und die spektakulären Felsformationen, die den kleinen Ort weltberühmt gemacht haben.
Die Sonne zeigt sich an diesem Nachmittag nur gelegentlich – doch gerade das wechselnde Licht verleiht der Küste einen besonderen Reiz. Wolken, Meer und helle Felsen verändern ständig ihr Erscheinungsbild und schaffen jene ganz eigene, fast malerische Atmosphäre, für die die Normandie so bekannt ist.
In Étretat bleibt Zeit, die Umgebung auf eigene Faust zu entdecken, entlang der Küste zu spazieren, den Blick über den Ärmelkanal schweifen zu lassen oder einfach das besondere Flair dieses berühmten Badeortes zu genießen.
Am Abend geht es zurück nach Rouen und an Bord. Während unser Schiff schließlich wieder Fahrt aufnimmt, zieht die normannische Landschaft langsam an uns vorbei – und die Reise geht weiter Richtung Caudebec-en-Caux.
Tag 5: Von Caudebec nach Honfleur und Deauville
Der Vormittag beginnt mit einem Spaziergang durch Caudebec-en-Caux. Wir kommen am ehemaligen Gefängnis und an der Kirche Notre-Dame vorbei und werfen einen Blick auf die Seine und die Brotonne-Brücke. Besonders schön: Dank der Journées du Patrimoine können wir das direkt am Quai gelegene Muséo Seine kostenlos besuchen und dabei mehr über die Geschichte der Seine und das Leben an diesem Fluss erfahren.
Am Nachmittag geht es weiter nach Deauville und Honfleur. In Deauville genießen wir einen Spaziergang auf den berühmten Planches, bei leichtem Nieselregen und angenehme ruhe.
Danach fahren wir weiter nach Honfleur. Hier führt uns Christine durch die Stadt und rund um den alten Hafen. Und tatsächlich zeigt sich der Nachmittag von seiner freundlicheren Seite: Der Himmel klart auf und wir können Honfleur bei einem schönen Licht genießen.
Zum Abschluss erwartet uns eine Verkostung normannischer Spezialitäten: Cidre, Pommeau, Calvados und Likör. Damit endet unser Ausflug mit einem kleinen Vorgeschmack auf die kulinarische Seite der Normandie, bevor es zurück nach Caudebec und an Bord geht.
Am Abend legt das Schiff wieder ab und setzt seine Fahrt auf der Seine fort.
Tag 6: Von den Andelys nach Giverny
Der sechste Tag unserer Reise beginnt ganz still: Am Morgen liegt noch Nebel über der Seine, und die Landschaft rund um Les Andelys wirkt fast ein wenig geheimnisvoll.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Château-Gaillard, der eindrucksvollen Festung, die hoch über der Seine thront. Der Aufstieg ist zwar kurz, aber durchaus sportlich – und oben angekommen, werden wir mit einem wunderschönen Blick über das Tal und die vielen Schleifen der Seine belohnt. Anschließend bleibt noch etwas Zeit, um durch den kleinen Ort Les Andelys zu bummeln, bevor unser Schiff wieder Kurs auf Vernon nimmt.
Während des Mittagessens zieht die Landschaft langsam an uns vorbei. Am Nachmittag erreichen wir Vernon – und inzwischen hat sich das Wetter völlig verändert: Der Nebel ist verschwunden, die Sonne scheint, und bei 24 Grad zeigt sich die Normandie von ihrer besonders freundlichen Seite.
Unser Nachmittagsausflug führt uns nach Giverny, an einen Ort, der untrennbar mit Claude Monet verbunden ist. Nur wenige Minuten von Vernon entfernt, betreten wir seine Welt: den Garten, die berühmte japanische Brücke, den Seerosenteich und das Haus, in dem der Maler viele Jahre lebte und arbeitete.
Ein abwechslungsreicher Tag zwischen Geschichte, Seine-Landschaft und Impressionismus geht schließlich in Vernon zu Ende. Unser Schiff bleibt über Nacht am Kai – bereit für die nächste Etappe unserer Reise.
Tag 7 – Mantes–la–Jolie und ein Abend in Paris
Am Morgen hieß es noch einmal: Leinen los! Von Vernon aus ging es auf der Seine weiter in Richtung Mantes-la-Jolie. Bei sonnigem Wetter konnten wir den Vormittag ganz entspannt an Bord verbringen und die Landschaft an uns vorbeiziehen lassen.
Am Nachmittag machten wir uns zu einem kleinen Rundgang durch Mantes-la-Jolie auf. Unser Weg führte durch die Porte aux Prêtres zur imposanten Stiftskirche Notre-Dame. Auch der Place Saint-Maclou mit seinem historischen Stadtbild durfte natürlich nicht fehlen. Anschließend blieb noch Zeit, Mantes auf eigene Faust zu erkunden.
Am Abend wartete für einige unserer Gäste noch ein besonderes Erlebnis: Sie entschieden sich für eine Lichterfahrt durch Paris, um die französische Hauptstadt einmal bei Nacht zu erleben.
Während das Schiff über Nacht in Mantes-la-Jolie liegen blieb, stieg bei uns die Vorfreude auf den nächsten Tag: Paris erwartete uns!
Tag 8 – Ein Tag in Paris
Nach dem Frühstück hieß es heute: Auf nach Paris!
Schon die Fahrt in die Stadt sorgte für einen kleinen Vorgeschmack auf das Pariser Leben: dichter Verkehr, hupende Autos und vor allem jede Menge Motorroller, die sich scheinbar mühelos ihren Weg durch die kleinsten Lücken bahnten. Willkommen in Paris!
Dort angekommen, erwartete uns unser örtlicher Reiseleiter Lorenzo. Mit viel Wissen, Humor und einer sehr sympathischen Art zeigte er uns die großen und kleinen Seiten der französischen Hauptstadt. Champs-Élysées, Arc de Triomphe und die großen Boulevards gehörten ebenso dazu wie die vielen Eindrücke, die man einfach nur auf sich wirken lassen muss.
Zur Mittagszeit machten wir eine Pause im wunderschönen Jardin du Luxembourg. Anschließend ging es weiter nach Montmartre, wo wir das besondere Flair dieses berühmten Pariser Viertels entdecken konnten. Künstler, kleine Gassen, Cafés und natürlich die strahlend weiße Basilika Sacré-Cœur machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Am späten Nachmittag hieß es schließlich wieder Abschied nehmen von der französischen Hauptstadt. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir zurück zu unserem Schiff und ließen den ereignisreichen Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Tag 9 – Nancy – Schokolade, Jugendstil und Stanislas
Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen von unserem Schiff. Doch bevor wir die Île-de-France endgültig hinter uns ließen, wollte uns Paris offenbar noch ein letztes Souvenir mitgeben: dichter Verkehr und etwas Geduld gehörten noch einmal zur Fahrt dazu.
Zunächst stand ein Besuch in der Chocolaterie auf dem Programm. Wir erhielten einen interessanten Einblick in die Herstellung von Schokolade, begleitet von der sympathischen und humorvollen Art von Guy. Bei der anschließenden Verkostung war schnell klar: Schokolade geht eben immer!
Direkt im Anschluss ging es ins Zentrum von Nancy. Dank unserer beiden Stadtführerinnen konnte jeder die Stadt in seinem eigenen Tempo entdecken und dabei die vielen Facetten von Nancy kennenlernen.
Natürlich führte unser Weg auch zur Place Stanislas, dem prachtvollen Herzen der Stadt. Die goldenen Gitter, die eleganten Fassaden und das harmonische Ensemble machten schnell deutlich, warum dieser Platz zu den großen Sehenswürdigkeiten Frankreichs gehört.
Zum Abendessen erwartete uns mit dem L’Excelsior ein ganz besonderer Ort. Das außergewöhnliche Jugendstil-Ambiente, die elegante Einrichtung und die Atmosphäre des traditionsreichen Restaurants passten wunderbar zu unserem Tag in Nancy. Bei einem guten Abendessen ließen wir die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren.
Anschließend war es nur noch ein kurzer Spaziergang bis zum Hotel. So ging ein abwechslungsreicher Tag in Nancy gemütlich zu Ende – mit Schokolade, Jugendstil und vielen schönen Eindrücken.
Tag 10: Rückreise
Eine schöne Reise geht zu Ende
Nach zehn abwechslungsreichen Tagen heißt es heute Abschied nehmen. Unsere Reise durch Frankreich führt uns ein letztes Mal durch die Landschaften, die uns in den vergangenen Tagen begleitet haben.
Von Nancy aus machen wir uns auf den Weg zurück nach Dresden. Im Gepäck haben wir nicht nur Souvenirs und vielleicht die eine oder andere Flasche Champagner, sondern vor allem viele schöne Eindrücke: die Weinberge der Champagne, die Seine, romantische Landschaften, historische Städte und die besondere Atmosphäre der Normandie.
Während die Kilometer langsam hinter uns liegen bleiben, ist Zeit, die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Eine abwechslungsreiche Reise voller Entdeckungen, Genuss und schöner gemeinsamer Erlebnisse geht zu Ende.
Am Abend erreichen wir schließlich Dresden. Frankreich verabschiedet sich – aber die Erinnerungen an unsere Reise bleiben.
Zehn Tage voller abwechslungsreicher Eindrücke liegen hinter uns. Unsere Reise hat uns durch ganz unterschiedliche Facetten Frankreichs geführt – von der traditionsreichen Champagne über die Seine bis in die Normandie und schließlich zurück in den Osten Frankreichs.
Dabei war es nicht nur die Vielfalt der Landschaften und Orte, die diese Reise besonders gemacht hat, sondern auch die gemeinsame Zeit als Reisegruppe. Ob an Bord, bei unseren Ausflügen oder bei den gemeinsamen Mahlzeiten – überall gab es Gelegenheit zum Austausch, zum Lachen und natürlich dazu, Frankreich gemeinsam zu genießen.
Ein herzliches Dankeschön gilt daher unseren Reisegästen für die angenehme Atmosphäre, die gute Stimmung und das schöne Miteinander während der gesamten Reise.
Wir hoffen, dass wir Ihnen Frankreich mit
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