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Bonjour à Paris

Reisebericht: 28.09. – 04.10.2011

Unsere Reise zur Weltmetropole Paris begann schon am frühen Morgen des 28.September in Kesselsdorf am „ Qualityhotel". Hier stiegen unsere Gäste aus Berlin zu, die schon am Vortag angereist ware

Ein Reisebericht von

Place de la Bastille – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Stadtrundfahrt, Notre Dame – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Place de la Concorde – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Madeleine – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Tuileriengarden, Louvre – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Mona Lisa – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) im Louvre – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) v.Eiffelturm auf La Defense – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Brücken v.Paris – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Montparnasse – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) Hufeisentreppe – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL) V.Montparnaase zum Eiffelturm – © Volker Jungklaus (Eberhardt TRAVEL)

Reisebericht

verbringen. Erster Zustieg an der A4 war in Hainichen, der Haustürtransfer super pünktlich und erwartete uns schon. Der Rolli war schnell verstaut, die Gäste plaziert und weiter gings zum nächsten Zustieg. Die Fahrt verlief entlang der A4 , vorbei an Chemnitz ,Jena, Erfurt bis zum letzte Zustieg in Neudietendorf mit Gästen aus Thüringen. Vorbei an Eisenach und Bad Hersfeld erreichten wir bald das Kirchheimer Dreieck in Hessen, gute Gelegenheit für eine längere Pause an einer Raststätte.
Ein guter Start in den Tag und die Reise - alle Haustürtransfere waren pünktlich, das Reisewetter mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen und wir kamen gut voran.
Frankfurt am Main mit seinem Airport rauschte an uns vorbei, der Rhein bei Mainz und die
ersten Weinfelder in der Pfalz. Auf einem Parkplatz vor Kaiserslautern war der letzte Zustieg
und jetzt war unsere Reisegruppe komplett. Am späten Nachmittag fuhren wir mit einem Blick auf Saarbrücken über die Saar und schon nach wenigen Minuten hieß es „bonjour la France „ ,wir waren schon in Lothringen , unser ersten Region in Frankreich. Unser Tagesziel war Metz, die Stadt an der Mosel , Hauptstadt der Region Lothringen. Wir überfuhren zahlreiche große Kanäle, die die Stadt und die Mosel verbinden - Zeugen einer Zeit, als in
Lothringen noch Eisenerz gefördert wurde und diese Region ein Symbol für Eisen und Stahl war. Unser Hotel „Campanile" lag in einem Vorort von Metz, unweit der Autobahn.
Am Abend kamen wir an , einchecken , und das erste Abendessen in Frankreich, natürlich mit einem regionalem Wein. Der erste Tag neigte sich seinem Ende wir waren müde nach diesem Tag voller Eindrücke. Am Vormittag des Donnerstag,29.09.2011, starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zur Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang ins Zentrum von Metz
Unsere Stadtführerin erwartete uns schon am Bahnhof Metz-Ville und dann fuhren wir mit unserem Bus zu den bekannten Plätzen und Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt an der Mosel .Auf dem Boulevard Poincaire entlang ,an der Esplanade vorbei fuhren wir in das Innere von Metz, durch das historische Gerberviertel bis zum futuristisch anmutendem Centre Pompidou und endeten an der Kathedrale St.Etienne, dem Wahrzeichen von Metz mit einer Fensterfläche von über 6500 qm. Besonders beeindruckend waren die durch Marc Chagall gestalteten Fenster. Nach einem kleinen Spaziergang durch das historische Zentrum
bis zum eindrucksvoll gestaltetem Platz de la Republique verabschiedeten wir uns von Metz,
der Stadt des Lichtes.
Nächstes Ziel war Reims die Hauptstadt der Region Champagne. Die Fahrt auf der Autobahn
brachte uns die leidvolle deutsch-französische Geschichte ins Bewusstsein. Vorbei an den
Schlachtfeldern von Verdun, von Zweig und Remarque für alle Menschen unvergesslich beschrieben, erreichten wir am Nachmittag Reims - die Stadt des Champagners. Hier konnten wir die Kathedrale bestaunen - eine der schönsten gotischen Kathedralen Frankreichs. Die Kathedrale von Reims - ein Wunder von Architektur und Bildhauerei - die
Krönungskathedrale der französischen Könige feierte in diesem Jahr ihr 800 jähriges Bestehen. Unter dem Eindruck dieses Bauwerkes fuhren wir die letzte Etappe des Tages -
2 h noch bis Paris. Bald hatten wir die Region um die französische Hauptstadt erreicht-
Ile de France genannt mit einer Einwohnerzahl von 11,5 Mio Menschen.
Nach dem Areal von Disneyland - Paris begann der zähe Verkehr, man hatte den Eindruck
die Menschen dieser Region wollten an diesem Abend ihre Hauptstadt aufsuchen.
Zum Glück hatten wir unseren Chauffeur Thomas Köhler, der in Paris genau so flott unterwegs ist wie in seiner Heimatstadt Dresden. So erreichten wir über die ihm bekannten
„Schleichwege", Nebenstraßen der Vororte ,unser Quartier nach am frühen Abend.
Unsere Unterkunft für die Tage in Paris - Residence Internationale de Paris- Hauptsitz des
Französischen Behindertensportverbandes - lag direkt verkehrsgünstig an der Pariser Stadtautobahn. Obwohl wir durch den Stau uns verspätet hatten, schnelles Einchecken und
ein verdientes Abendessen zum Ausklang des Tages stand für uns noch bereit.
Unser erster Tag in Paris lag vor uns. Die Temperaturen waren hochsommerlich und am blauen Himmel strahlte die Sonne über der Stadt. Die" Residence" hat fast ausnahmslos behindertengerechte Zimmer, ist aber etwas in die Jahre gekommen. Die Mahlzeiten werden über ein Selbstbedienungsrestaurant gereicht.
Nun, die Rollis waren schnell verstaut, der Ablauf im Bus nach 2 Tagen Fahrt allen geläufig und da konnte es ja losgehen. Ein anspruchsvolles Programm hatte dieser Tag zu bieten, eine
halbtätige Standrundfahrt und die Besichtigung des Louvre am Nachmittag. Unsere Stadt -
führerin Anna, war superpünktlich, gab sich als Brandenburgerin zu erkennen, und lotste Thomas durch den morgenlichen Berufsverkehr. Wir fuhren zuerst Richtung Bastille, der Platz auf dem sie stand, und der heute auch der „Neuen Oper" Paris Platz bietet. Fast 4 h Fahrt durch Paris entlang der Seine , die Sehenswürdigkeiten wie auf einer Perlenschnur
gereit, die Seinebrücken , hier die Alexanders III., Louvre, Grand Palais, Triumpfbogen auf
den Champs Elysees und natürlich - der Eiffelturm - das Wahrzeichen der Stadt. Anna legte
am Trocadero einen Fotostopp für uns ein - wirklich der beste Platz für ein Foto vom Eiffel -
turm. Am Place de la Concorde, unmittelbar am Tuileriengarten, endete unsere Stadtrund -
fahrt und für Interessierte hielt die Busküche einen Mittagssnack bereit. Die Pause bis zur Führung im Louvre verbrachten wir bei herrlichem Sonnenschein im Tuileriengarten.
Treff an der Pyramide, Renate, unsere Führerin durch den Louvre erwartete uns schon und an den vielen warteten Besucher vorbei rollten wir in das Innere. Bis zur Mona Lisa ist es ein
Stück Weg, dieses Lächeln muss man sich wirklich „erarbeiten". Einige Aufzüge und Gänge und dann hatten wir es geschafft. Ein Augenblick - den man nicht vergessen wird. Ich dachte
kurz mal an den Kaiser der Franzosen, der sich zum Vergnügen dieses Bild im Schlafgemach
aufhängen ließ, (war da etwa ein wenig Verständnis im Aufkeimen).Welche Schätze haben wir gesehen, es ist nicht zu beschreiben, man benötigt um jedes Bild im Louvre zu sehen ungefähr ein Jahr. Am Ende der Führung fanden wir uns tief unter den Ausstellungsräumen in der Tiefgarage am Bus, auch diese eine „Sehenswürdigkeit" und fuhren zum Abendessen in ein Ibishotel nahe unserer Unterkunft. Zum Abendessen nimmt man sich in Frankreich Zeit, zwischen den einzelnen Gängen ist Zeit zum Plaudern und für ein Glas Wein und vor 19 Uhr findet sich niemand zum Diner ein. Ein Tag voller Eindrücke ging zu Ende.
Einige von uns nutzten die angenehmen Temperaturen noch für einen Spaziergang zu der ca
1km entfernten Residence.
Unser 4.Reisetag, ein Samstag empfing uns wieder mit strahlendem Sonnenschein.
Montmarte hieß unser erstes Ziel und am Nachmittag wollten wir den Eiffelturm erklimmen.
Die Fahrt durch Paris zum Montmartre war wieder ein Erlebnis. Von weitem schon war die immer im in strahlendem Weis erscheinende Kathedrale Sacre Coeur sichtbar, eine gute Orientierung in den Straßen von Paris. Vom Place Bastille fuhren wir den Boulevard Beaumar chais über den Place de la Republique Richtung Norden zum Montmarte. Das Flair der Belle
Epoque begleitete uns, der" Hausmann Stil" mit den großzügigen Boulevards aus der Zeit
Napoleons III. und den typischen Stadthäusern dieser Zeit mit den bis zum Fußboden reichenden 2 flüglichen Fenstern und den eisernen Gittern davor.
Mit der Zahnradbahn „Funiculaire" fuhren wir auf den "Hügel" bis vor die Mauern von Sacre Coeur. Ich denke jeder Tourist in Paris und es sind über 20Mio im Jahr genießt von hier oben
einen Blick auf die zu Füßen liegende Stadt. Nach einem gemeinsamen Spaziergang über den Place du Tertre war noch Zeit sich hier oben individuell umzuschauen, vielleicht den berühmten Malern , wie S.Dali oder P.Picasso, auf der Spur, die ihre Ateliers in den Seitzengassen hatten. Unser nächstes Ziel - La Tour Eiffel - das Wahrzeichen von Paris.
Nicht daran zu denken das viele Pariser ihn damals als Zumutung empfanden und den Abriss
forderten. Hat nicht geklappt und so konnten wir von der 2.Plattform einen Rundumblick auf diese einmalige Stadt genießen. Die Auffahrt war kein Problem ,eine zeitliche Reservierung, eine reservierte Aufzugkabine und freundliches Personal.
Von da oben lag uns die Stadt zu Füßen. Jeder konnte nach eigenem Ermessen auf der Plattform verweilen oder eines der zahlreichen Cafes im Quartier aufsuchen. Der Besuch eines Cafes mit Sitzplatz auf dem Bürgersteig ist ein Muss für einen Besucher der Stadt.
Nach diesem Höhepunkt fuhren wir in unser Ibishotel zum Abendessen.
Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Lichterfahrt durch da nächtliche Paris. Ein grandioses
Erlebnis, alle Seinebrücken illuminiert und die prachtvollen Gebäude strahlen im Licht der
Scheinwerfer. Der Eiffelturm ist mit Beginn der Dunkelheit beleuchtet und weithin sichtbar,
aber seit dem Millenium blickern die tausenden von Lichtern.
An diesem warmen Septemberabend war Paris voller Menschen und wir brauchten einige Zeit bis in unser Quartier. Uns war heute Abend der Satz - Paris schläft nie - richtig bewußt geworden. In der letzten Stunde des Tages erreichten wir die Residence, was für Erlebnisse an diesem Tag.
Am Sonntag,2.Oktober gingen wir es gemütlicher an, Ein Ausflug zum Schloss Fontainebleau
war angesagt. Ein Strecke von fast hundert Kilometer durch Vororte , Wälder und kleine
Städtchen bis zu dieser reizenden fast provinziell anmutenden Stadt in Mitten des riesigem
Waldes von Fontainebleau, dem ehemaligen Jagdgebiet der französischen Könige lag vor
uns. Eine schöne Fahrt bei bestem Wetter und um die Mittagszeit parkten wir schon an der Schlossmauer. Der Zugang zum Schloss , dem Schloss Napoleons Bonapartes, denn hier hielt er sich am liebsten auf, führte über den repräsentativen Hof mit historischem Pflaster ,das war nicht einfach und beschwerlich, aber wir haben es geschafft. Ausgerüstet mit einem Audioguide konnten wir die einzelnen Prunkräume und - säle besichtigen und sehen was der Stil der Epoche Napoleons -der Empire- für Kunstwerke an Mobilar, Teppiche ,Raumschmuck geschaffen hatte. Nach der Besichtigung blieb noch Zeit für einen Bummel durch das Zentrum von Fontainebleau bevor wir die Rückfahrt nach Paris antraten.
Später Sonntagnachmittag auf einer Autobahn kurz vor Paris ist immer mit Stau verbunden,
die Millionen möchten zurück aus dem Wochenende. Aber auch der Stau gehört zum Paris
besuch, denn er gehört zum Leben in dieser Stadt und ist alltäglich. Der letzte Abend in Paris.
Am Montag, 3.Oktober hieß es Au revoir Paris. Auf dem Montparnasse steht ein Hochhaus mit dem schnellsten Lift Europas, 38 sec für56 Stockwerke in 196 m Höhe.
Die schönste Gelegenheit von der Aussichtsplattform von Paris Abschied zu nehmen.
Wir hatten noch genügend Zeit um durch die Seitenstraßen zu flanieren, die Gegend hier war einmal in den 20 zigern das Szeneviertel von Paris. Studenten wohnten hier wie auch Bohemiens, Schriftsteller und Künstler, die Bar in der Ernest Hemmingway seine Cocktails
trank gleich hinter der nächsten Ecke. Unsere Abfahrt verzögerte sich etwas, ein Gast hatte sich verlaufen und dann in einem Cafe meine Visitenkarte mit Telefonnummern gezeigt für
einen Anruf, aber leider sehr spät. So verzögerte sich der Abschied von Paris aber wir kamen
nach der Fahrt vorbei an Reims, durch die Champagne und die Argonnen erst am Abend in unserem Hotel in Metz an.
Dienstag,4.Oktober - Heimreise. Saarbrücken erreichten wir nach einer Stunde Fahrzeit.
In der ersten Pause nach 2h Fahrt Gelegenheit zum Kauf der ersten deutschen Zeitung, was
war in den Tagen denn alles so passiert. Die Landschaft flog an uns vorbei, der Pfälzer Wald,
die Felder voller Wein, Rhein bei Mainz usw., einmal von West nach Ost durch unser Land.
Alle Transfere nach Hause waren an den vereinbarten Stellen pünktlich und der Haustürtransfer verlief reibungslos.
Am späten Abend erreichten wir Dresden, die Reise nach Paris hatte Ihr Ende gefunden.
Uns war allen klar, die vielen Eindrücke, all das Gesehene wird sich noch einmal vor unserem
„geistigen Auge" abspielen, noch nach Tagen , Wochen und nie vergessen.
Und wir haben es geschafft, Paris mit Eiffelturm, Louvre und - PARIS SCHLÄFT NIE!


Bildergalerie zur Reise


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