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Paris für Liebhaber

Reisebericht: 07.09. – 13.09.2026

Ein Höhepunkt nach dem Anderen folgt auf dieser Reise der Superlativen durch Paris.

Gina Egenolf

Ein Reisebericht von
Gina Egenolf

Eingang zur römischen Arena Paris  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Pont-Neuf Paris  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Straßenmusikanten in Paris  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) der Papst wird erwartet  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Medici-Brunnen im Jardin Luxembourg  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) St. Sulpice Paris  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Musee d'Orsay  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Schattenspiele Katakomben Paris – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Katakomben Paris  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Blick von der anderen Seite auf Triumphbogen  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) Graffiti Montmartre  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL) La Liberté von Paris  – © Gina Egenolf (Eberhardt TRAVEL)

Montag, 07.09.2026: Anreise nach Paris – Quartier Latin    

Es ist schon später Nachmittag als wir uns zu einem Umtrunk und zum Kennenlernen in der Bar unseres Hotels treffen. Wir sind eine Gruppe aus verschiedenen Himmelsrichtungen Deutschlands.

Nach einem ersten Austausch starten wir zu einem kleinen Orientierungsrundgang im Quartier Latin und laufen zunächst zur nächsten Metrostation und danach weiter zu einem Relikt aus der römischen Epoche, dem Amphitheater, welches sich hinter einem Hauseingang versteckt. Es wurde im Laufe der Zeit zu einem Aufenthaltsort für die Pariser Bevölkerung.

Anschließend geht es zu einer der ältesten noch erhaltenen Straßen von Paris, die Rue Mouffetard.
Sie entkam der Modernisierung durch Baron Haussmann der im 19.Jahrhundert Paris ein neues Gesicht verlieh.

Danach aber treibt uns der Hunger zu einem ersten Abendessen in Paris.
In Bistro Atmosphäre stillen wir unseren Hunger nach der für einige von uns etwas längeren Anreise.

Dienstag, 08.09.2026: in Paris per Métro – Ile da la Cité mit Notre Dame und Sante Chapelle  

Nach dem Frühstück geht es heute zeitig zur Bushaltestelle um ein paar Stationen bis St.Michel, am Boul’Mich gelegen, zu fahren.
Es ist der Boulevard St. Michel der das Quartier Latin von St. Germain trennt.
Mit unseren vorab geladenen Navigo-Karten klappt alles wie am Schnürchen und nicht lange und wir stehen vor dem ältesten zentralen Platz der Stadt, der Ile-de-la-Cité. Rechts vor uns liegt Notre-Dame die wir ebenso wie die St.Chapelle später besichtigen werden.

Wir spazieren entlang der Seine und an der Pont-Neuf
Überqueren wir den Fluss am Reiterstandbild von Henry IV. Vorbei an der Conciergerie dem Rest des einstigen Königspalastes erreichen wir den Tour St.Jacques, Rest der einstigen Kirche der Fleischer und eine Pilgerstation auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Der Physiker Blaise Pascal führte hier seine Versuche durch.

Wir fahren anschließend  mit der ältesten Metro M1 zum Place de la Concorde. Allerdings ist die heute modernisiert und fährt sicher und unbemannt.

Der Place de la Concorde ist einer von den 5 sog. Königlichen Plätzen der von einem Obelisken, ein Geschenk der Ägypter, geziert wird. Hier und auch in den angrenzenden Tuilerien rüstet man schon alles für den Papst-Besuch Ende September und die berühmte Haussmann Blickachse ist etwas gestört.

Also geht es mit der Metro zurück zum Rathaus von Paris und zu einer verdienten Pause mit französischer Zwiebelsuppe.

Da wir nach der Pause noch ein wenig Zeit haben erkunden wir noch die Ile-St.Louis auf der bis in das 16. Jahrhundert noch die Kühe weideten und heute eine sehr teure Wohnadresse ist.

Dann aber geht es zu unserem Treffpunkt mit Martin unserem Stadtführer für die Notre-Dame und besichtigen mit ihm sehr ausführlich das Innere der Kathedrale und erfahren auch spannende Details von der Brandkatastrophe in der jüngeren Zeit. Nach der Restaurierung, die fast abgeschlossen ist, erstrahlt sie wieder im alten Glanz.

Gesteigert wird das Ganze durch die anschließende Besichtigung der Ste. Chapelle, deren Bau von Ludwig dem Heiligen veranlasst wurde und durch ihre fantastischen originalen Glasfenstern fast überirdisch wirkt.

Aber unsere Köpfe sind voll angesichts der Fülle an Eindrücken und so verabschieden wir uns bei Martin bis übermorgen und fahren mit dem Bus zu unserem Hotel zurück um wenigstens vor dem Abendessen ein wenig auszuruhen.

Später dann spazieren wir vorbei am Panthéon, der berühmten Begräbnisstätte von Paris, zu unserem Restaurant, welches im Keller liegt und uns in einem gemütlichen Ambiente mit Musik und gutem Essen einen wunderbaren Tagesausklang beschert.

Mittwoch, 09.09.2026: Musée d‘Orsay – Marais–Viertel – Tour Eiffel mit Abendessen 

Heute Morgen steht für die Meisten von uns das berühmte Musée d’Orsay mit seinen berühmten impressionistischen Werken auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin machen wir eine Stippvisite in den Jadin du Luxembourg den Maria von Medici hat anlegen lassen und von dem einstigen italienischen Charme ist ein wunderbarer plätschernder Brunnen verblieben der bei heißen Tagen ein wenig Kühlung bringt. Auch für uns wird es heute wieder ein warmer Tag werden und uns begegnen heute morgen Frühsportler die die Kühle des Morgens nutzen. Die Kirche St. Sulpice, vor der mal wieder ein Filmteam seine Gerätschaften aufbaut, die älteste Kirche St. Germain, das Cafè des Deux Magots, in dem viele Künstler und Literaten verkehrten und das Musée Delacroix liegen auf unserem Weg bevor wir am einstigen Bahnhof, von dem die Züge nach Orléans führten, ankommen.

Das Musée d’Orsay ist ein prächtiges Gebäude und wir genießen die Kunstwerke großer Künstler des 19. Und 20. Jahrhunderts.
Danach geht es mit der Metro in das Marais-Viertel, welches sich in den letzten Jahrzehnten in ein angesagtes Ziel verwandelt hat. Seine Hôtels die heute Ausstellungen und Museen bergen bieten Vieles fürs Auge und Gemüt. An der grünen  Oase des Viertels, am Place des Vosges, essen wir unseren gekauften Imbiss. Die Wohnung von Victor Hugo befand sich hier an diesem Platz der heute zahlreiche Kunstgalerien birgt. Wir drehen noch eine Runde im jüdischen Viertel welches eine Heimat für Generationen von Juden war und ist. Paris hat eine der größten jüdischen Gemeinden Europas.
Anschließend fahren wir mit der Metro in unser Hotel zurück.
Später fahren wir zu einem spektakulären Abendessen auf der ersten Etage des Eifelturms. Am Fuss können wir nach der Sicherheitskontrolle, während wir auf die Tickets warten, diesen 330 m hohen Turm der anlässlich des 100jährigen Jubiläums der französischen Revolution 1889 zur Weltausstellung errichtet wurde ausgiebig betrachten.
Er hat heute noch eine wichtige Funktion für die Stadt, außerhalb des Tourismus. Dann geht es mit dem Fahrstuhl nach oben und wir genießen die Aussicht über Paris und unser Abendessen.

Donnerstag, 10.09.2026: Pariser Katakomben – Opéra Garnier – optional: Show im Moulin Rouge

Unser Ziel ist heute Paris mit ihrem unterirdischen Friedhof, der die Gebeine von Zahlreichen Friedhöfen von Paris enthält, welche hier am Ende des 18. Jahrhunderts hergebracht und neu bestattet wurden. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Stopp am Planetarium von Paris das auf dem Weg liegt. Wir kommen gerade rechtzeitig und werden durch ein hochmodernes Audioguide-System durch die unterirdischen Stollen geleitet. Die Schädel und Knochen von Hunderten von Jahren schauen uns an.
Sie wurden fein säuberlich aufgeschichtet und auch Ihre Herkunft, d.h. von welchem Friedhof sie stammen ist markiert.
Ein Ort der zu denken gibt und uns an das Ende des Lebens erinnert.

Nach diesem besinnlichen Besuch und einer anschließenden Mittagspause fahren wir mit der Metro zur Opéra Garnier, wo wir Martin unseren Pariser Stadtführer noch einmal treffen.
Mit ihm machen wir eine ausführliche Besichtigung dieses prächtigen Opernhauses aus dem 19. Jahrhundert von Herrn Garnier. Es ist eines der prächtigen Bauten der Epoche von Napoléon III.

Wir sehen die Prunktreppe und das gigantische Foyer, welches an den Spiegelsaal von Versailles erinnert.
Auch eine von Marc Chagall ausgemalte Decke ist prächtig anzuschauen.
Nach dieser ausführlichen Besuchtigung bei der Martin mit seinem Fachwissen punkten kann verabschieden wir uns von Martin und auch voneinander denn für die meisten von uns ist jetzt Freizeit.

Ein kleiner Teil der Gruppe geht heute Abend noch in das Moulin Rouge zum Abendessen und zur Show.
Wir treffen uns nach einer kleinen Pause im Hotel und fahren gemeinsam mit dem Bus zum Place de Clichy.
Von dort erreichen wir das berühmte Kabarett in wenigen Minuten.
Nach dem Abendessen wird eine rasante Show geboten mit viel Akrobatik und charmanten Tänzern und Tänzerinnen. Der Nachhauseweg wird kurzweilig und fröhlich.

Freitag  11.09.2026  Louvre – Triumphbogen – Montmartre–Rundgang und Abendessen bei La Bonne Franquette

Heute fahren wir alle etwas früher los denn wir haben heute den Eintritt in den Louvre gleich nach der Eröffnung.

Wir gehen gemeinsam zur Mona Lisa und danach geht jeder seiner eigenen Wege nach Interesse.

Wir treffen uns danach am Ausgang unter der Pyramide und treffen dann an der Metro Palais Royal diejenigen wieder die nicht mit im Louvre waren. Nach einem kurzen Spaziergang zum Palais Royal der einst für den Kardinal Richelieu erbaut worden war und einem kurzen Blick zum aus Murano-Glas gestalteten Metro Eingang von Othoniel
machen wir eine Pause.

Danach fahren wir zum berüchtigtsten Kreisverkehr von Paris, dem Place de l’Étoile mit dem Triumphbogen. Fast 300 Stufen müssen wir nach oben erklimmen und es kommen nicht alle mit, macht sich doch langsam die Müdigkeit breit bei dem umfangreichen Programm.

Der Fahrstuhl funktioniert auch nicht und so bleibt für einige, dieses Nationale Denkmal  von unten zu betrachten und uns an die sinnlosen Kriege der letzten Jahrhunderte zu erinnern.

Zur mentalen Entspannung ist da der Montmartre genau das Richtige. Wir fahren den Hügel mit der Metro bergauf, sodass wir fast nur hinunter laufen müssen. Hier an dem Ort wo früher Kalkmühlen, Gärten, Kabaretts und andere Vergnügungsstätten waren herrscht eine eigene Atmosphäre. Wir spazieren vom kleinen Friedhof St.Vincent langsam vorbei am Musée de Montmartre, dem einstigen Wohnort zahlreicher Maler zur berühmten Kirche Sacre-Coeur aus dem 20. Jahrhundert. Die etwas verruchte Atmosphäre des Viertels zog auch die später ganz großen Künstler an, immerhin waren die Mieten billiger als unten in der Stadt.

Hier oben auf „La Butte“, wie die Pariser das Viertel nennen,
machen wir eine lange Pause zum Schauen und Stöbern bevor wir uns zum Abendessen treffen und gemeinsam zum Traditionslokal „La Bonne Franquette“ laufen, das sich wohl auf auch größeren Reisegruppen spezialisiert hat. Wir werden von gemäßigten Klaviermusik unterhalten.

Aber die Party findet in der Nachbarkneipe statt, vor der ein Gitarrist umringt von illustren Fans französische Chansons zum besten gibt. Wir fallen ein wenig aus der Zeit heraus und eine unserer Mitreißenden wagt sogar ein Tänzchen. Das ist das Frankreich das Kenner so lieben: Spontanität gepaart mit Fröhlichkeit in geselliger Runde.

Wir verabschieden uns trotzdem und streifen beim Abstieg die Künstlerateliers  Bateau Lavoir, wo einst Picasso malte und auch wohnte. Es geht über die Rue Lépic mit den zahlreichen Feinkostgeschäften vorbei am Café welches durch den Film „Die sagenhafte Welt der Amélie“ vor allem bei jungem Volk berühmt wurde. Schließlich stehen wir vor dem berühmten Moulin Rouge dessen Flügel sich eifrig jede Nacht drehen.

Der Bus bringt uns auch heute sicher nach Hause.

 

 Samstag , 12.09.2026: Freizeit – Bootsfahrt auf der Seine mit Mittagessen – Schloss Versailles mit Serenade und Feuerwerk

Heute am letzten Tag unserer Reise wollen wir uns bei einer Schiffsfahrt auf der Seine verwöhnen lassen.

Wir schiffen in der Nähe des Eifelturms ein und bei strahlendem Sonnenschein ziehen die imposanten Monumente der Stadt an uns vorbei. Währenddessen werden wir mit köstlichen Speisen verwöhnt. Noch eine Runde um die Freiheitsstatue auf der Seine und wir verabschieden uns langsam von dieser Stadt die nie schläft.

Heute Abend noch werden wir dem berühmten Schloss Versailles der absolutistischen Könige, allen voran dem  Sonnenkönig Ludwig XIV., einen Besuch abstatten.

Ein Bus der eigens für uns bestellt wurde bringt uns direkt vor den Haupteingang des französischen Gartens und des Palastes. Weithin glänzt das Gold des Gebäudes.

Wir werden anläßlich dieser
besonderen Veranstaltung durch die wichtigsten  Räume, wie die königliche Kapelle und den Spiegelsaal, geleitet. Die Musikbegleitung und die kostümierten Musiker und Tänzern versetzen uns in die Zeit Marie Antoinettes und Ludwig XVI., also die Zeit vor der Französischen Revolution 1789, als für den Adel alles endete und die beiden am Place Concorde mit der Guillotine hingerichtet wurden.

Danach geht es in den interressant  beleuchteten
Garten mit Sprinbrunnen und Wasserspielen. Den Höhepunkt bildet ein Drohnenspektakel der besonderen Art.
Wir fahren voll der unterschiedlichen Eindrücke in das Hotel zurück.

 

Sonntag, 13.09.2026: Heimreise

Schon nach dem Frühstück verlassen die ersten Gäste mit einem Taxi das Hotel. Wir verabschieden uns voneinander.
Die anderen Transfers sind pünktlich zur Stelle und die Reise endet mit einem letzten Blick auf die Stadt Paris und mit vielen neuen Eindrücken.


Eine Reise der Superlativen in einer der schönsten Städte der Welt wird mit diesem Programm geboten was auch für einige aus der Gruppe ein wenig anstrengend war. Dafür haben wir viel gesehen und erfahren und bringen schöne Erinnerungen mit nach Hause.
Vielen Dank für Ihre Disziplin und Freundlichkeit!
Liebe Grüße
Gina


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