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Städtereise klassisches Paris mit Mittagessen auf dem Eiffelturm

Reisebericht: 09.06. – 14.06.2026

15 Gästen reisen per Bus, Bahn oder Zug nach Paris, um die Stadt der Liebe, der Schriftsteller und Künstler, der Könige und Kaiser auf dieser abwechslungsreichen Städtreise zu erkunden. On y va !

Dr. Andreas Wolfsteller

Ein Reisebericht von
Dr. Andreas Wolfsteller

3. Tag: Spaziergang durch das Marais-Viertel – Street Art – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 3. Tag: Mittagessen auf dem Eiffelturm – Blick zu den Jardins du Trocadéro – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 3. Tag: Spaziergang über die Île de la Cité – Sainte-Chapelle – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 3. Tag: Spaziergang über die Île de la Cité – Notre-Dame de Paris – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 4. Tag: Ausflug nach Versailles – Kapelle – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 4. Tag: Ausflug nach Versailles – Äußerer Schlosshof – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Bootsfahrt auf der Seine – Pont Neuf – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Bootsfahrt auf der Seine – Île Saint-Louis – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Bootsfahrt auf der Seine – Musée d’Orsay – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Freizeit in Paris – Pont Neuf – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Freizeit in Paris – Blick zur Pont des Arts – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Freizeit in Paris – Église Saint-Eustache – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL)

1. Reisetag (Dienstag, 09. Juni 2026): Anreise nach Paris/Frankreich

Es klappt alles gut an jenem Dienstag, als wir guter Dinge in Richtung Paris aufbrechen. Wir bekommen von Eberhardt trotz unserer kleinen Gruppengröße den neuesten Bus zugeteilt und mit Sergej auch einen freundlichen und gutgelaunten Anfahrer. Am frühen Morgen sind wir natürlich alle noch ein bisschen müde, doch mit steigendem Sonnenstand und steigendem Koffeinspiegel werden wir zunehmend munter. Auch vereinzelte kurze Schauer können an diesem Tag unsere Stimmung nicht trüben. Am Kirchheimer Dreieck findet der Fahrerwechsel statt und wir lernen Frank kennen, der uns nun bis Paris und auch vor Ort durch die französische Hauptstadt fahren wird. Nach der deutsch-französischen Grenze wird das Fahren deutlich entspannter, obgleich sich die automatischen Mautstationen etwas zickig haben. Doch beharrliches Probieren hat noch jede Schranke geöffnet und so können wir unsere Fahrt stets fortsetzen. Wir passieren Metz, fahren durch die südliche Champagne und schließlich noch an Reims vorbei. Unser modernes Hotel am Rande der Pariser Innenstadt erreichen wir dann am Abend sogar über eine Stunde vor dem Zeitplan, worüber wir sehr glücklich sind. Im Hotelrestaurant haben wir bei Bedarf noch die Möglichkeit zum Abendessen. Das Novotel N17 wird jedenfalls für die nächsten fünf Nächte unser Zuhause sein. Von hier aus wollen wir die Stadt der Liebe und auch Versailles ausgiebig erkunden – und sind schon sehr gespannt!

2. Reisetag (Mittwoch, 10. Juni 2026): Stadtrundfahrt – Rundgang auf dem Montmarte mit Abendessen

Bonjour , Paris ! Die nächsten beiden Tage werden wir gemeinsam mit unserer Stadtführerin Stefanie die mondäne Hauptstadt Frankreichs an der Seine erkunden. Sie holt uns vom Hotel ab und entpuppt sich sehr schnell als nette und kompetente Person. Zwar werden wir Paris später größtenteils zu Fuß erkunden (wie es am besten ist), doch zunächst verschaffen wir uns vom Bus aus einen ersten Überblick zur Orientierung und Gewöhnung an die chaotische Verkehrssituation. Wir beginnen in unserem Viertel, dem 17. Arrondissement, und kämpfen uns dann über den Gare Saint-Lazare und die Oper bis zur Place de la Concorde vor. Von dort aus geht es (im Schneckentempo) über die Champs-Elysées zum Arc de Triomphe. An der Place du Trocadéro unterbrechen wir die Tour für einen Fotostopp mit Blick auf den Eiffelturm. Dann geht es mit dem Bus an der Seine entlang zum Louvre, zur Kathedrale Notre-Dame, zum Pantheon und schließlich vorbei am Jardin du Luxembourg wieder zurück zum Louvre, wo wir in der großen Tiefgarage für Busse einen Stellplatz finden. Durch das unterirdische Einkaufszentrum bahnen wir uns einen Weg an die Oberfläche und finden uns zurück in der Sonne am Übergang zwischen Louvre und Tuilerien wieder. Hier bekommen wir Zeit für die Mittagspause und/oder einen Spaziergang durch den großen Park. Der Nachmittag ist dann ganz dem Stadtviertel Montmartre gewidmet. Gemeinsam mit Stefanie unternehmen wir einen gemütlichen Spaziergang hinauf zur Basilika Sacre-Coeur — allerdings nicht direkt die steile Treppe hinauf, sondern in einem schönen weiten Bogen. Das Wetter wird nun immer besser; die Wolken hängen nicht mehr so tief und dunkel über Paris wie am Vormittag. Stefanie zeigt uns unter anderem die Mauer der vielen „Ich liebe dich“, die ehemalige Künstlerkommune und den Mann in der Mauer. Wir laufen an unserem Restaurant vorbei, über die Place du Tertre und stehen schließlich vor der Basilika, wo sich Stefanie schnell von uns verabschiedet, denn die Schlange am Eingang ist gerade sehr kurz. Also nichts wie hinein in eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt der Liebe! Danach können wir bis zum Abendessen die Aussicht über Paris genießen und in Souvenirläden stöbern. Zum guten französischen Essen bekommen wir nacheinander Wasser, Kir, Wein und Kaffee serviert, sodass wir nicht nur gut genährt, sondern auch getränketechnisch gut versorgt die Rückfahrt zum Hotel antreten.

3. Reisetag (Donnerstag, 11. Juni 2026): Rundgang durch das Marais–Viertel (fakultativ) – Mittagessen auf dem Eiffelturm – Île de la Cité mit Kathedrale Notre Dame

Für den Rundgang durch das Marais-Viertel am Vormittag haben sich genügend Teilnehmer gemeldet, was natürlich auch die liebe Stefanie freut. Somit kann sie uns das interessante Viertel zwischen Rathaus und Place de la Bastille zeigen, in dem die ältesten noch existierenden Häuser, große Stadtpaläste berühmter Persönlichkeiten und mit der Place de Vosges der vielleicht schönste öffentliche Platz von Paris zu finden sind. Für das Mittagessen hat sich Eberhardt TRAVEL etwas ganz besonderes überlegt: Wir speisen in der Brasserie Madame, und zwar auf dem Eiffelturm! Frank setzt uns unterhalb des berühmten Wahrzeichens ab und wir spazieren (durch zwei Sicherheitskontrollen) zum historischen Fahrstuhl, der uns auf die erste Aussichtsebene bringt. Während wir auf den Einlass warten, bekommen wir vom sehr höflichen und aufmerksamen Personal jeder ein Glas Eistee serviert. Dann werden wir nach oben geleitet und zu unseren Plätzen geführt. Über den Dächern von Paris ein 3-Gänge-Menü mit Weinbegleitung serviert zu bekommen, hat etwas Surreales. Mit dem Besuch des Eiffelturms geht für uns alle schließlich auch ein Traum in Erfüllung! Wer möchte, kann im Anschluss an das Essen noch die Stufen zur nächsten Ebene erklimmen und hat von dort aus natürlich eine noch bessere Aussicht. Besonders toll ist der Blick hinüber zur Basilika Sacre-Coeur auf dem Montmartre. Am Nachmittag kehren wir dann zum Hôtel de Ville zurück und laufen diesmal mit Stefanie in die Gegenrichtung, d. h. auf die Île de la Cité, den Geburtsort der Stadt Paris. Beim Schreiben dieser Zeilen bekomme ich gerade immer noch Gänsehaut. Denn natürlich besuchen wir auch die neueröffnete Kathedrale Notre-Dame de Paris. Während wir die wunderschöne Kirche besichtigen, beginnt gerade ein Gottesdienst, der von einem Sänger musikalisch begleitet wird. Und das ist wirklich eine Erfahrung, die ich vermutlich für den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen werde. Notre-Dame hat einen so großen Stellenwert im kulturellen Gedächtnis der Menschheit, dass ihr Wiederaufbau nach dem Brand wahrlich an ein Wunder grenzt. Ganz beeindruckt kehren wir mit Stefanie über die Île Saint-Louis zum Rathaus zurück. Hier verabschieden wir uns von ihr und danken ihr für die letzten beiden Tage, in denen sie uns ihre Wahlheimat Paris gezeigt hat. Ein bisschen Zeit bleibt uns noch, bevor uns Frank freundlicherweise erneut abholt und zum Hotel zurückbringt.

4. Reisetag (Freitag, 12. Juni 2026): Tagesausflug nach Versailles (fakultativ) – Freizeit in Paris – Traditionslokal Les Noces de Jeannette

Ein Ausflug nach Versailles vor den Toren von Paris sollte bei einer solchen Reise nicht fehlen, vervollkommnet er doch die geschichtliche Erzählung und die bisherigen Eindrücke. Und wer möchte nicht ein bisschen vom Glanz des Sonnenkönigs abhaben? Jedoch, so wird uns rasch klar: So ein vollkommen öffentliches Alltagsleben, wie es Ludwig XIV. verbrachte, wäre nichts für uns. Und noch dazu getrennte Schlafzimmer am jeweils anderen Ende des Gebäudetrakts? Jeweils direkt neben dem großen Ballsaal? Ruhig, gemütlich und romantisch war das ganz bestimmt nicht. Nicht nur der Sonnenkönig wird in Versailles in Szene gesetzt, auch Napoleon und seinen vielen siegreichen Schlachten sind viele Räume mit unzähligen Gemälden gewidmet. Im großen Gartenreich verlaufen sich dann die Besucherströme zumindest ein bisschen. Zur Mittagszeit treffen wir uns am Bus alle wieder, fahren jedoch noch nicht zurück nach Paris, sondern lassen uns von Frank zum Marktplatz führen. Hier gibt es unzählige Stände und Restaurants, sodass für jeden etwas dabei ist. Außerdem sehen wir auf diese Weise ein bisschen mehr von der Stadt Versailles, die neben dem prächtigen Schloss oft genug zu kurz kommt. Am sehr sonnigen Nachmittag haben wir dann noch ein Freizeit in Paris. Frank setzt uns an der Opéra Garnier ab, von wo aus wir vor der Sonne erstmal gemeinsam in die Galeries Lafayette flüchten. Wir sind aber nicht zum Shoppen hier (dazu fehlt uns höchstwahrscheinlich auch das nötige Geld in der Portokasse), sondern wollen die prächtige Kuppel bewundern und mit dem historischen Aufzug zur Dachterrasse fahren, um von dort aus die Blicke über Paris schweifen zu lassen. Die Oper ist dann unser Treffpunkt für den kurzen Spaziergang zum Traditionslokal „Les Noces de Jeannette“, wo wir mit Zwiebelsuppe und Boeuf Bourgignon typisch französische Gerichte serviert bekommen.

5. Reisetag (Samstag, 13. Juni 2026): Bootsfahrt auf der Seine – Freizeit in Paris

Eine Bootsfahrt auf der Seine beendet unser offizielles Programm in Paris. Dazu zeigt sich das Wetter gegen Ende unserer Reise von seiner besten Seite. Es wird ein herrlich sonniger Tag, sodass sogar die kurzen Hosen und die Sonnencreme zum Einsatz kommen. Wer sich auf dem Oberdeck platziert, bekommt auch mit Sicherheit etwas Farbe. Wir gleiten an den berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir inzwischen gut kennen: Louvre, Musée d’Orsay, Notre-Dame, Eiffelturm. Und trotzdem eröffnen sich uns vom Wasser neue Perspektiven, vor allem auf die schönen Brücken und die beiden Seine-Inseln, sodass sich die Tour auf jeden Fall gelohnt hat. Ein paar hübsche Hausboote sehen wir natürlich auch. Anschließend fahren wir wieder zu unserer üblichen Ausstiegsstelle am Rathaus. Ab hier haben meine Gäste noch einmal etwa fünf Stunden Freizeit für eigene Erkundungen. Wer mag, kann mit mir bis zum schönen Jardin du Luxembourg laufen und unterwegs noch ein paar hübsche Straßen und Gassen von Paris kennenlernen. Zwei Gäste haben sich Tickets für den Louvre organisieren lassen und freuen sich auf die Mona-Lisa. Besonders vor Notre-Dame herrscht heute unheimlich viel Betrieb. Auch die Geschäfte und Kaufhäuser in der Innenstadt und im Marais-Viertel erleben an diesem sonnigen Samstag einen gewaltigen Ansturm. (Ein bisschen deprimierend, dass ich nur in einem Buchladen Ruhe und Erholung (und auch ein leckeres Stück Kuchen) finde, während die Boutiquen und Souvenirläden rammelvoll sind. Und das in der Literatur-Weltstadt Paris …) Frank holt uns um 17:30 Uhr wieder am Rathaus ab. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, länger in der Stadt zu bleiben und später mit der Metro zum Hotel zu fahren. Diesmal nimmt Frank gleich die Peripherie-Autobahn um die Stadt herum, sodass wir tatsächlich noch Neues sehen, wie z. B. die Philharmonie. Zurück im Hotel heißt es dann allmählich Abschied nehmen von Paris und die Koffer packen, denn nach vier abwechslungsreichen Tagen voller Eindrücke wartet nun morgen (leider schon) die Heimreise auf uns.

6. Reisetag (Sonntag, 14. Juni 2026): Rückreise aus Paris/Frankreich nach Deutschland

Als wir zum Frühstück gehen wollen, stehen wir vor verschlossenen Türen, die sich jedoch zumindest schnell öffnen. Aber die Kaffeemaschinen (und Toaster) funktionieren nicht — ein Teil des Stromnetzes im Restaurant ist ausgefallen. Immerhin ist das Personal sehr bemüht, schnell für Abhilfe zu schaffen. Bei unserer ersten Pause in der Nähe von Reims geben wir dann trotzdem für alle Gäste im Bus einen Kaffee aus, denn den haben wir für die lange Rückfahrt nötig. Paris haben wir zügig verlassen und schnell die südliche Champagne erreicht. Noch vor der Grenze machen wir unsere Mittagspause. Dann sind wir wieder in Deutschland und der Verkehr wird deutlich aggressiver. In Rheinland-Pfalz fahren wir an vielen Weinbergen und Weingütern vorbei — doch Frank lässt sich nicht zu einem Verkostungsstopp überreden. Je östlicher wir kommen, umso kühler werden die Temperaturen. Damit entkommen wir zwar der nächsten Hitzewelle, die Paris zu überrollen droht, lassen aber auch Croissants, leckere Torten und Kuchen, guten Wein und überhaupt die gute französische Küche und das einmalige Lebensgefühl unserer westlichen Nachbarn hinter uns. Ich denke, dass wir alle irgendwann noch einmal nach Paris reisen werden, denn es hat uns dort sehr gefallen. Frank bringt uns noch bis Thüringen, wo er von Beata abgelöst wird. Er ist wirklich ein guter, geduldiger Chauffeur und ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Aber auch Beata ist natürlich eine gute Fahrerin und bringt uns sicher zu unseren Ausstiegen in Erfurt, Teufelstal, Meerane und Dresden.


Liebe Gäste meiner Paris-Reisegruppe im Juni 2026,

ich danke Euch allen für die schöne gemeinsame Zeit in Frankreich! Es war eine sehr abwechslungsreiche Reise in die französische Hauptstadt, die nicht zuletzt dank Euch allen und dank Stefanie und Frank zu einem rundum tollen Erlebnis geworden ist. Gerade Frank gebührt meine größte Anerkennung und Wertschätzung. Im Pariser Verkehrschaos hat er immer die Ruhe bewahrt und uns stets sicher ans Ziel gebracht. Und ihr wart wiederum eine sehr „pflegeleichte“ und angenehme Reisegruppe. Deshalb würde mich sehr freuen, wenn ich Euch alle bald wieder als Gäste auf einer Eberhardt-Reise begrüßen darf.

Herzlichst

Euer Andreas Wolfsteller


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