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Weltmetropole Paris 30.04. – 05.05.14

Reisebericht: 30.04. – 05.05.2014

Die Weltmetropole Paris - die Stadt der Liebe sowie der Kultur und der französischen Lebensart. Wir erkundeten auf dieser erlebnisreichen Reise die weltbekannten Sehenswürdigkeiten und bummelten durch

Ein Reisebericht von
Claudia Bernhardt

Blick von La Defense zum Triumphbogen – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Blick zu Sacre Coeur – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Blick zur Sacre Coeur – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Heilige Herz Basilika auf Montmartre – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Kulturzentrum George Pompidou mit Strawinsky Brunnden – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Paris - Hotel de Sens – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Paris Sacre Coeur auf dem Montmartre – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Paris Weinberge auf Montmartre – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Versailles - Kapelle – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Versailles Blick zum Drachenbecken – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Versailles Gärten – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL) Versailles Latonabecken – © Claudia Bernhardt (Eberhardt TRAVEL)

30.04.2014 Mittwoch – Anreise nach Paris

Bonjour! Paris ist immer eine Reise wert! Von der Weltmetropole Paris verzaubern lassen wollten sich 24 Personen und reisten über Frankfurt, Kaiserslautern, Saarbrücken und Reims in die Seinemetropole. Im Bus der Firma Braunmiller aus Dessau mit unseren Fahrern Dirk Fischer sowie Michael Lehmann fühlten wir uns sehr wohl und so vergingen die gut 1000 km wie im Fluge. Apropos Flug - unsere 12 Fluggäste hatten Paris bereits erreicht und sich in das turbulente Leben der Stadt gewagt. Zwei Gäste zeigten besonderen Mut und reisten mit ihrem eigenen Pkw in die Weltmetropole. 38  Personen wollten nun mit uns Paris entdecken.
Am Abend erreichten wir unser Novotel Hotel am Porte d´Asnieres und bezogen unsere komfortablen Zimmer.

01.05.2014 Stadtrundfahrt Paris – Marais Viertel Rundgang – Abendessen

Ausgeruht und gestärkt durch ein recht reichhaltiges Frühstück - für französische Verhältnisse - starteten wir mit unserer örtlichen Reiseleiterin Anna Steinbach die Stadtrundfahrt. Sie zeigte uns ihre neue Wahlheimat. Unseren ersten Stopp legten wir am Trocadero ein und konnten das Wahrzeichen von Paris - den Eiffelturm - bestaunen. Am Palais du Luxembourg legten wir einen weiteren Stopp ein. Ein kleiner Bummel durch den Garten mit seinen alten Bäumen und Springbrunnen erfreute früher schon unzählige Maler und Schriftsteller und heute uns. Der Park gehört zum Palais du Luxembourg, der 1627 als Refugium für die Witwe Heinrichs IV., Maria von Medici, vollendet wurde. Die aber konnte hier nur fünf Jahre wohnen - dann verwies Kardinal Richelieu sie des Landes. Nach der Revolution wurde die königliche Residenz zum Gefängnis umfunktioniert und seit 1879 ist der Palast Sitz des französischen Senats. Die Freiheitsstatue von Bartoldi ist eine weitere Sehenswürdigkeit in dieser Parkanlage. Unsere Rundfahrt setzten wir fort und sahen die Flaniermeile Champs-Elysees, die Prachtbauten entlang des Seineufers, den Triumphbogen, den Invalidendom sowie das Grand und Petit Palais. Aufgrund des Feiertages konnten wir uns fast alle Sehenswürdigkeiten bis hin zur Bastille ansehen. Danach verschwand unser Bus in der Tiefgarage des Louvre. Leider fing es an zu regnen und wir wurden auf dem Weg zum Selbstbedienungsrestaurant Rivoli am Tuileriengarten naß. Gestärkt für den Nachmittag fuhren wir zum Montmartre Hügel. Den Montmartre Hügel erkundeten wir zu Fuß und lernten somit die ersten kleinen Gassen dieser Metropole kennen. Zur Verstärkung gesellte sich Michael Schramm, unser zweiter örtlicher Reiseleiter dazu.
Dieser Stadtteil hat heute noch dörflichen Charakter. Er liegt auf einer sanften Erhebung (La Butte). Seinen Namen erhielt er von einem des Götterboten Merkur geweihten Tempel. Erst die frühen Christen nannten ihn „Berg der Märtyrer", nach dem Martyrium des heiligen Denis, dem ersten Bischof von Paris. Im 19. Jahrhundert wurde es zum Mekka für Maler, Schriftsteller, Dichter und Musiker, die sich der Atmosphäre des Cabarets und Tanzlokale angezogen fühlten. Unser Ziel war die Kirche Sacre Coeur. Als Wahrzeichen des ganzen Viertels erhebt sich ihre große weiße Kuppel mit einem Turm, der eine der schwersten Glocken der Welt trägt über das Häusermeer der Metropole. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, der mit der demütigenden Niederlage des Kaiserreiches endete, wurde der Bau einer dem Herzen Jesu geweihten Kirche der Unsterblichkeit Frankreichs und seines katholischen Glaubens gelobt. Anschließend nutzten wir die Zeit, um uns ins Getümmel auf dem Place du Tertre zu begeben.
Etwas Pflastermüde freuten wir uns auf das Abendessen im Traditionslokal Les Noces de Janette. Nach diesem ersten erlebnisreichen Tag freuten wir uns auf die kommenden Tage.

02.05.2014 Versailles – Seinebootsfahrt – La Defense – Eiffelturm

Am Morgen starteten wir zum Schloss Versailles, das einfach zu einer Parisreise dazu gehört. Empfangen wurden wir von Menschenmassen, die sich bereits planlos auf dem Vorplatz angesammelt hatten. Die sehr spät erschienen Ordnungshüter waren leider noch planloser, sodass wir uns langsam zum Eingang vordrängelten - mit Erfolg. Nach 45 min waren alle im Schloss. Bereits Ludwig XIII. ließ sich einen Landsitz in der damals wildreichen Gegend errichten. Die Pracht dieser Anlage geht auf den Willen eines einzigen Mannes zurück, dem legendären „Sonnenkönig" Ludwig XIV., der seine absolute Macht und sich selbst ein Denkmal setzte. Für dieses Werk wurden keine Mühen und Kosten gescheut. Beim Besuch des Schlosses sahen wir die Grands Appartements im Erdgeschoss mit den königlichen Schlafgemächern und dem Spiegelsaal.
Die Gärten von Versailles sind genauso prachtvoll und überlegt geplant wie das Innere des Schlosses. Überall stößt man auf Skulpturen, künstliche See und Teiche sowie Kolonnaden. Die zahlreichen Brunnen wurden zum Leben erweckt während der Musikalischen Festspiele. Man glaubt hinter jeder Hecke sitzt ein kleines Orchester und spielt die schönsten Melodien, die zum verweilen und genießen einladen. Den Park schmücken 15000 Blütenpflanzen sowie über 3000 Büsche und Sträucher sowie 50 Springbrunnen. Das alltägliche Markttreiben in Versailles ließen wir uns nicht entgehen. Leider war die Blütenpracht im Garten sehr dürftig und deshalb der Eintritt frei. Nach einer Mittagspause mit Macarons zum Dessert fuhren wir zurück nach Paris an den Eiffelturm. Dort stand uns bis zur Seinebootsfahrt die Zeit zur freien Verfügung. In Paris wurden wir mit einem kräftigen Regenschauer empfangen, sodass wir erstmal im trockenen blieben. Leider blieb der Nachmittag total verregnet. Zur Bootsfahrt um 17:00 Uhr zog es sich langsam auf, sodass wir mit dem Bateaux Parisienne die Sehenswürdigkeiten entlang der Seinekais genießen konnten. Paris gehört zu einen der wenigen Weltstädte, die man auch gut vom Fluss aus besichtigen kann. Bei einer einstündigen Bootsfahrt zu den Insel Ile St.-Louis und Ile de la Cite lernten wir die Stadt vom Wasser aus kennen.
Im Anschluss zeigte uns Anna das moderne Paris - La Defense. Wir unternahmen einen ausgedehnten Spaziergang zum dritten großen Triumphbogen aus Carraramarmor. Auf dem Spaziergang zeigte sie uns diverse Kunstwerke. Wir konnten einen tollen Blick auf den in der Abendsonne beleuchteten Triumphbogen sowie die große Achse genießen. Alle Gäste waren von diesem modernen Paris beeindruckt.
Pünktlich zur gebuchten Zeit um 22:00 Uhr konnten wir zur zweiten Aussichtsplattform des Eiffelturms gelangen. Der Eiffelturm ist das berühmteste Wahrzeichen von Paris. Die Idee zur Errichtung des Turmes hatte der Ingenieur Gustave Eiffel bei der Konstruktion metallener Brückenpfeiler. 1889 war das Bauwerk vollendet und wurde schnell zu einem Besuchermagnet.
Nach diesem sehr langen Tag waren alle froh wieder im Hotel zu sein. Das kalte und nasse Wetter tat sein übriges.

03.05.2014 Stadtspaziergang – Marais Viertel – Paradis Latin

Paris ist eine Stadt die nie schläft. Auch unsere Nacht war kurz. Unsere Reiseleiterin bot uns am Vormittag einen Spaziergang durch die Gassen von Paris an. Mit der Metro fuhren wir Richtung Oper und spazierten durch den Garten des Palais Royal, das alte Markthallenviertel zum Kulturzentrum Georg Pompidou. Nach einer Mittagspause gingen wir zum Treffpunkt mit Anna für den Maraisviertel Rundgang.
Das ehemals aristokratische Marais - Viertel mit seinen so genannten Hôtels, den Stadtwohnungen des Adels aus dem 17. Jh., verdient einen ausgedehnten Besuch. Den Rundgang begannen wir auf dem schönsten und ältesten Pariser Platz - dem Place des Vosges. Dieser Platz war der Treffpunkt der eleganten Welt und erhielt seinen Namen zu Ehren es Departements Vosges (Vogesen), das als erstes seine Steuern bezahlt hatte. Wir erreichten ihn durch den Ehrenhof des Hôtel de Sully, welcher eines der schönsten Beispiele für den Louis-treize-Stil ist. Weiterhin sahen das Hôtel de Soubise, welches heute das Nationalarchiv sowie das Museum der Geschichte Frankreichs beherbergt. Der Bummel durch das alte jüdische Viertel mit den zahlreichen kleinen Restaurant gefiel uns besonders.
Einige Gäste bummelten mit unserer Reiseleiterin durch den ältesten Teil dieses Viertel mit der Stadtmauer sowie alten Fachwerkhäusern und besuchten das Hotel de Sense, welches zu den drei großen mittelalterlichen Privatresidenzen gehört.
Im Anschluss begaben wir uns durch das hohe Verkehrsaufkommen zum Hotel, um uns für den Abend schick zu machen.
Etwas Ruhe gönnten sich die Gäste, welche am Abend das Paradis Latin besuchen wollten. Dies ist eines der renommiertesten Cabaret - Häuser in der pulsierenden Metropole, welches von Gustave Eiffel errichtet wurde. Uns erwartete ein schmackhaftes 3-Gänge-Menü mit Wein und Champagner. Die Show war eine spektakuläre Abwechslung zwischen dem typisch französischen Cancan, Akrobatik am Trapez und auf dem Einrad sowie Tanzeinlagen mit musikalischer Unterhaltung. Es war ein gelungener Abend.

04.05.2014 Seine Insel Rundgang – Montparnasse – Abendessen im Montmartre Viertel

Der Vormittag stand uns heute zur freien Verfügung. Mit unserer Reiseleiterin fuhren wir zum Louvre, um der Mona Lisa einen Besuch abzustatten. Durch den Seiteneingang kamen wir auch sehr zügig in den Louvre. Von der Größe der Mona Lisa waren wieder viele Gäste enttäuscht, allerdings von dem Gebäude sehr beeindruckt.
Am Nachmittag stand der Rundgang auf den Seine Inseln Ile de la Cite und Ile St. Louis auf dem Programm. Anna zeigte uns die Sehenswürdigkeiten dieser beiden Inseln. Die Ile de la Cite, Wiege und Herz von Paris, ist aufgrund der besonderen Lage, die Bedeutung der Kirchen sowie der allgegenwärtigen Geschichte ein Muss für alle Parisreisenden. Gallische Schiffer und Fischer vom Stamm der Parisii errichteten erste Hütten auf der Stadtinsel - das war die Geburtsstunde Lutetias („vom Wasser umgeben"). Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale Notre Dame de Paris. Sie erhebt sich in ganzer Schönheit und wurde u.a. durch Victor Hugos Roman Der Glöckner von Notre-Dame berühmt. Weiterhin bewunderten wir den Place Dauphine, die Conciergerie, den Justizpalast, die Ste Chapelle und sowie den Uhrturm. Die benachbarte Ile St. Louis mit ihren stillen, hübschen Kais und kleine Straßen lässt ganz vergessen, dass sie im Herzen einer betriebsamen Weltstadt liegt. Wir bewunderten die Häuser mit eleganten Fassaden aus dem 17. Jh., an denen Gedenktafeln an die früheren Bewohner sowie an historische und anekdotische Ereignisse erinnern sowie die schmiedeeisernen Balkone.
Vorbei am Pariser Rathaus endete dieser Rundgang am Tour St. Jacques. Der Abschluss des sehr umfangreichen Programmes in Paris war die Aussicht vom Hochhaus Montparnasse. Der Fahrstuhl führte uns in 38 Sekunden in Schwindel erregende Höhe. Von der Aussichtsterrasse in 209 m Höhe genossen wir bei traumhaftem Wetter einen schönen Blick auf die französische Metropole. So konnten wir nochmals alle Sehenswürdigkeiten von oben bewundern. Dies war ein gelungener Abschluss einer erlebnisreichen Reise. Den Abend ließen wir im Restaurant Le Paprika auf dem Montmartre Hügel ausklingen.

05.05.14 Heimreise

Am frühen Morgen reisten wir auf der gleichen Strecke wieder nach Hause. Es war eine recht anstrengende, jedoch sehr schöne Reise. In den vier Tagen in Paris bekamen wir einen sehr guten Überblick über die pulsierende französische Metropole.
Wir bedanken uns, dass Sie mit uns gereist sind und würden uns freuen Sie wieder mal an Bord von Eberhardt Travel begrüßen zu können. Bleiben Sie bis dahin gesund und weiterhin recht neugierig auf weitere schöne Reiseziele. Mit herzlichen Grüßen verbleiben Ihre Busfahrer Dirk Fischer und Michael Lehmann sowie Ihre Reiseleitung Claudia Bernhardt


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