London erleben– auf geht´s
Reisebericht: 02.09. – 08.09.2026
London ohne den berühmten englischen Rasen... aber mit Tradition und Moderne, die überrascht.
Ein Reisebericht von
Marlies Thrum
Mittwoch, 02.09.2026– Anreise nach London, Kensington Gardens und Palast
Heute starten wir von Dresden, Leipzig, Frankfurt, Berlin, München, Hannover und Düsseldorf unsere Reise nach London. Dafür geht es zeitig los, denn wir wollen am Mittag schon in der Stadt sein. Aber es wird zeitiger Nachmittag, als wir uns alle in der Lobby unseres Hotels treffen. Unsere Zimmer werden erst später fertig, also stellen wir kurzerhand unsere Koffer unter und spazieren gemeinsam zu den Kensington Gardens. Unterwegs erste Hinweise: hier ist unsere Metrostation, hier ein Supermarkt ... Gemütlich schlendern wir die High Street in Kensington entlang und lassen die wunderschöne viktorianische Architektur auf uns wirken. Bald schon haben wir die Kensington Gardens erreicht, bummeln gemeinsam zum Kensington Palast und zum Denkmal für Queen Victoria. Jetzt ist es Zeit, sich individuell umzuschauen, den sunken Garden mit dem Denkmal für Prinzessin Diana zu entdecken, die Orangerie oder den Pond, den großen See, in dem sich allerhand Schwäne, Enten und Gänse offensichtlich sehr wohlfühlen. So vergeht die Zeit und wir machen uns auf den Rückweg zum Hotel. Hier ist jetzt alles fertig, wir können unsere Zimmer beziehen und in aller Ruhe ankommen. Ein gemeinsames Abendessen im Hotel bringt uns noch einmal alle zusammen. Das Essen vom Buffet ist sehr lecker und so lernen wir uns am ersten Abend gegenseitig kennen. Ein kurzer Ausblick noch auf den Tag morgen und dann verabschieden wir uns für heute - es war ein langer, aber auch schöner Tag.
Donnerstag, 03.09.2026– Stadtrundfahrt, Covent Garden und Afternoon Tea im OXO–Tower
Heute Morgen starten wir mit einer Stadtrundfahrt, um London etwas kennenzulernen. Heike zeigt uns ihre Stadt und zu unserer Freude ist Jury wieder unser Fahrer. An den Museen geht es entlang Richtung City, heute ist es nicht allzu voll und bald schon haben wir den Buckingham Palast erreicht. Hier ist Zeit für einen Foto-Stopp. Dann geht es weiter, ans Südufer der Themse und zurück über die Westminster Bridge. Tolle Ausblicke auf das London Eye, die Houses of Paliaments und natürlich den Elisabeth Tower mit Big Ben inklusive. Etwas nördlich passieren wir Picadilly Circus, benannt nach dem berühmten Kragen, an Soho und China Town vorbei bis zum Trafalger Square. The Strand darf natürlich nicht fehlen, hier floß früher die Themse, bevor sie in ihr enges Bett gezwängt wurde. An der St. Pauls- Kathedrale machen wir einen Service-Stopp und nutzen den für eine Auffahrt auf die Dachterrasse- wow, was für ein Blick über die Stadt. Dann darf natürlich das Finanzviertel nicht fehlen und der Tower of London. Über die Tower Bridge geht es wieder ans Südufer, hier ist noch einmal Gelegenheit für einen Fotostopp. Heike begleitet uns bis zum Covent Garden, der ehemalige Gemüsemarkt ist erhalten geblieben, der viktorianische Bau beherbergt heute Märkte, Geschäfte, Cafes...hier verabschieden wir uns von Heike und Jury. Haben Zeit für einen Bummel und eine Mittagspause. Am frühen Nachmittag treffen wir uns wieder, spazieren gemeinsam zum OXO-Tower, früher Hauptquartier eines Produzenten von Würfelzucker... heute werden wir im Restaurant zum Afternoon Tea erwartet. Was für ein tolles Ambiente. Wir lassen uns Sandwiches, Pralines und Scones schmecken, genießen noch einmal den Blick auf die Themse und die Stadt bevor wir aufbrechen Richtung Hotel. Wir erkunden den Weg zur Metrostation und setzen zum ersten Mal unsere Oyster Cards ein. Mit ihnen werden wir in den nächsten Tagen viel unterwegs sein, also erkläre ich kurz das System der U-Bahn mit Eastbound und Westbound, den Stationen und verschiedenen Linien. So erreichen wir wieder Kensington. Etliche wollen noch etwas einkaufen, also verabreden wir uns zum Abendessen, bis später. Beim Buffet dann ist wieder für jeden etwas dabei, wir lassen den Tag Revue passieren und tauschen uns über unsere Erlebnisse aus. Es wird auch Zeit, einige zusätzliche Programmwünsche zu planen, Zeitfenster zu finden und so wird es möglich, dass jeder sich seinen besonderen Wunsch erfüllen kann.
Freitag, 04.09.2026 – Wachablösung am Buckingham Palast, Royal Albert Hall Abendessen im Pub
Wir starten nach unserem schon gewohnt guten Früstück. Die Metro bringt uns nach Westminster und ein Ausgang führt uns zum Westminster Pier. Hier haben wir einen tollen Blick auf das London Eye und auch den Elisabeth Tower (gleich um die Ecke). Wir nutzen die frühe Stunde und spazieren durch Whitehall, sehen die Westminster Abbey. Wow! Hier in der Krönungskirche wurde Charles III. gekrönt, selbst der schottische Krönungsstein, der Stein des Schicksals, wurde extra dafür hierher gebracht. Richtung Whitehall geht es dann, viele Ministerien haben hier ihrem Sitz und auch Downing Street 10, den Sitz des Premierministers sehen wir. Eines der vielen Demkmäler zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich: es ist ein Denkmal für die Frauen des 2. Weltkrieges. Uniformen und Trachten zeigen, welche Aufgaben sie übernommen haben, als ihre Männer im Krieg waren. Am Horse Guards Parade dürfen wir nicht durch den großen Torbogen- dieser ist der königlichen Familie vorbehalten...aber heute ist niemand hier... also... und laufen über den Paradeplatz. Hier finden alle großen Paraden statt, die zu Ehren des Königs zu seinem Geburtstag, dem Trooping the Colour u.a. Auf der anderen Seite empfängt uns eine völlig andere Welt: der St. James`s Park. Sofort sind wir im Relax- Modus, genießen den Blick auf den See, die vielen Eichhörnchen, die jetzt Erntezeit haben, die Schwäne, die ja königlich sind, da sie der Krone gehören, die Pelikane, die hier ihr Refugium haben. An der Brücke dann der erste Bick auf den Buckingham Palast. Unser Weg führt uns zu den Wellington Barracks- hier startet die neue Garde mit Musikkapelle, um die alte Garde am Buckingham Palast abzulösen. Zeitgleich kommt die alte Garde vom St. James´s Palst und auch die neue berittene Garde kommt zum Buckingham Palast. Gar nicht so einfach, einen guten Platz für die Wachablösung zu finden. Aber alle von uns finden den und am Canada Gate treffen wir uns nach der Wachablösung wieder. Eine mehr als 700-jährige Tradition konnten wir verfolgen. Wow. Den Konstitution Hill spazieren wir hinauf, passieren den Wellington Arch und gegenüber Hyde Park steigen wir lieber in den Bus ein. Durch den Park möchte niemand, die lange Trockenheit hat ihre Spuren hinterlassen- überall braune Flächen statt englischer Rasen. An der Royal Albert Hall steigen wir aus- sie werden wir später besuchen. Erst einmal locken die kostenfreien Museen, hier kann man trefflich Pause machen. Am Nachmittag treffen wir uns alle an der Royal Albert Hall. Durch das Quartier geht es, das übrigens auch den Namen Albertolis trägt (in Anlehnung an Metropolis), da hier Kunst- und Musikschulen enstanden, die Museen, und Wissenschaftszentren. Genau wie Albert es sich vorgestellt hatte. Die Royal Albert Hall wollen wir uns nun anschauen und nach einer kurzen Pause starten wir unsere Tour mit John und Derek. So konnte unsere große Gruppe zusammenbleiben. Wir lernten die verschiedenen Tore kennen, konnten einen Blick in die königliche Loge werfen, die größte Orgel mit 9999 Pfeifen sehen, in einer Loge Platz nehmen und die Atmosphäre genießen, lauschten der Probe des Orchesters für die heutige Night of the Proms, konnten hinauf in die Galerie spazieren und die Geschichte der "Mushrooms" erfahren. Das "Gin-Tonic-Zimmer" ist der königlichen Familie vorbehalten, hier empfangen sie ihre Gäste für die Aufführungen oder deren Künstler. WOW, war das ein imposanter Rundgang! Wir danken unseren beiden Guides, besuchen noch das Albert Memorial direkt gegenüber. Der Ehemann von Queen Victoria stammte ja aus Thüringen, sein Name Sachsen-Coburg-Gotha war lange der des Königshauses. Erst 1917, als der Krieg mit Deutschland einen deutschen Titel für das Königshaus unmöglich gemacht hatte wurde er in Windsor umbenannt. Nach dem Lieblingssitz des damaligen Königs. Eigentlich war Prinz Albert als sehr bescheiden bekannt, seine Frau, Queen Victoria, jedoch ließ ihm nach seinem frühen Tod dieses Denkmal errichten. Ein anderes Denkmal setzte er sich selber: die Royal Albert Hall. Gemeinsam ging es dann durch den ellenlangen Tunnel zur Metro und schließlich zum Hotel. Zum Abendessen treffen wir uns wieder, genießen unser Buffett und tauschen uns über unsere Erlebnisse aus.
Samstag, 05.09.2026 – Houses of Parliament– Bootsfahrt auf der Themse– Tower Bridge Experience– St. Pauls–Kathedrale
Nach dem guten Frühstück starten wir wieder mit der Metro- in die Unterwelt- Westminster tauchen wir wieder auf. Big Ben begrüßt uns, er schlägt halb 10. Sonne begleitet uns auf unserem Weg zu den Houses of Parliament. Schon von außen ein Hingucker erwartet uns im Inneren nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle eine Pracht ohne Ende. Das House of Lords und das House of Commons wollen von uns "erobert" werden, leider ohne Fotos, aber auch so überwältigen die Architektur und Geschichte. Wir erleben hautnah die "politische Schaltzentrale", können am Thron vorbeidefilieren, beherzigen, dass darum gebeten wird, dass Besucher bitte nicht auf den Bänken Platz nehmen sondern stehen...Eine unglaubliche Erfahrung! Wir treffen uns schließlich am Ausgang und spazieren zur Anlegestellt unsere Schiffes. Eine Themsefahrt bis zum Tower of London steht auf unserem Programm und die genießen wir mit Sonne satt. Eigentlich ist jetzt Freizeit angesagt, aber fast alle hatten sich entschieden, die Tower Bridge Experience zu buchen- also los. Wir spazieren am Tower vorbei auf die Tower Bridge. - der Lift steht für uns bereit- Gott sei dank. Oben übersetze ich einiges zur Geschichte und Entstehung der Brücke, dann können wir uns umsehen, über die Stege in 43 Metern Höhe spazieren und natürlich die Glasböden für uns inszenieren. Etliche überwinden sich- und sind stolz auf ihren Mut-zu Recht! Im Westturm überrascht uns ein Spiegel an der Decke, tolle Fotos entstehen. Dann geht es hinab, wir folgen der blauen Spur und besuchen die Maschinenräume. Können uns kaum vorstellen, wie hier tonnenweise Kohle geschaufelt wurde, um die Dampfmaschinen anzutreiben, die die Öffnung der Brücke ermöglichten. Heute dauert eine Brückenöffnung nicht mal 90 Sekunden. Funktioniert aber auch mit Hydraulik. :-) Als Highlight wird dann auch noch die Brücke geöffnet- was für ein Schauspiel. Ein kurzer Spaziergang führt uns zum Tower Hill, hier treffen wir uns an der Bushaltestelle und fahren mit dem Bus zur St. Pauls Kathedrale. Ein kurzer Abstecher in die Secret Gardens- eigentlich ein schönes Spiegelbild der Kuppel der Kathedrale hier im Brunnen- allerdings fehlt auch hier das Wasser... Das Meisterwerk von Sir Christopher Wren wollen wir uns nun ansehen und ausgerüstet mit Tickets und Audio Guides kann jeder individuell entscheiden: nach oben steigen auf die Flüstergalerie und vielleicht noch höher bis zur Laterne? Oder lieber am Boden bleiben und in die Krypta hinab? Oder beides? Auf jeden Fall nehmen erst einmal die Kuppel und der Chor uns gefangen. In der Krypta liegen berühmte Persönlichkeiten wie Admiral Nelson oder General Wellington. Auch der Architekt hat hier seine letzte Ruhe gefunden. Als man ihn fragte, was für ein Denkmal man ihm bauen könne meinte er nur: ich brauche keines- ich habe St. Pauls gebaut. Gemeinsam oder individuell geht es zurück zum Hotel, wieder mit der Metro und wir genießen unser Abendessen.
Sonntag, 06.09.2026 – Shakespeare The Globe – Tower of London
Heute geht es zunächst wieder mit der Tube bis Blackfriars. Die St. Pauls Kathedrale grüßt und wir biegen zur Millenium Bridge ab. Diese wurde als Fussgängerbrücke 2000 eröffnet- als Hängebrücke. Diese wackelte aber so gewaltig, dass sie schon nach zwei Tagen wieder gesperrt werden mußte. Seitdem heißt sie bei den Londonern die "Wobbly Bridge"- die Wackelbrücke. Bei unserem Besuch allerdings war alles in Ordnung und ich konnte die Aufmerksamkeit auf kleine Kunstwerke lenken: Ben, ein Maler, verwandelt hier nämlich häßliche Kaugummiflecken in tolle Bilder. Am Südufer der Themse sehen wir The Tate, eine Kunstausstellung, die in einem alten Kraftwerk untergebracht ist. Und gleich daneben ist ein ungewöhliches Gebäude mit einem Reetdach- das einzige seiner Art in London. Das ist der originalgetreue Nachbau des Globe- Shakespeare Theaters. Hier sind wir für eine Führung angemeldet und bis dahin genießen wir die frühe Morgensonne und die Ruhe an einem Sonntag-Morgen. Unser Guide Michael aus Neuseeland erzählt so mitreißend und begeisternd vom The Globe, dass wir sofort alle in seinem Bann sind. Er entführt uns in das Londons Shakespeares, als am Südufer der Themse die Theater, Kneipen, Bars und Vernügungsstätten waren, während in der Stadt am Nordufer Etikette und Prüderie zu Hause waren, Die "Stadt ohne Freude" nannte er sie. Das Theater selber brannte während einer Aufführung ab, man wollte originalgetreu das Stück Heinrich VIII. erzählen und schoß eine echte Kanone ab- das Strohdach fing Feuer- das Theater brannte nieder. Sie bauten es wieder auf und spielten weiter bis eine puritanische Regierung alle Vergnügungsstätten schließen ließ. Das Theater geriet in Vergessenheit und verfiel. Bis in die 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, als Sam Wannamaker, ein Schauspieler und Regisseur aus Amerika, vergeblich nach dem Shakespeare Theater gesucht hatte. Er beschloß, es wieder aufzubauen und sammelte unermüdlich Gelder und Spenden. Es wurde sein Lebenswerk und tatsächlich wurde The Globe - Shakespeare Theater 1997 wieder eröffnet. Seitdem spielt es jeweils eine Sommersaison, Schaupieler aus der ganzen Welt werden eingeladen, hier zu spielen. Und das ist so ungewöhnlich: Es gibt kein Dach, man kann direkt vor der Bühne stehen oder auf den Rängen Platz nehmen- man ist immer mitten im Stück. Früher wurden Frauenrollen von Jungen gespielt, sie lernten die Schauspielerei von den älteren, es gab keinen Regisseur und jeder bekam seinen Text auf einer Rolle, auf der man den Text weiterdrehen konnte (daher kommt auch der Ausdruck" jemanden eine Rolle geben"). Den Text zu lernen war kaum möglich, denn jeden Abend wurde ein anderes Stück gespielt. Und so erfuhren wir so viel über die das Theater und seine Zeit, dass wir Michael herzlichst dankten. Wer wollte schaute sich noch in der Ausstellung um, nutzte die Requisiten für Fotos;-) und verabschiedete sich dann in die Freizeit. Gemütlich spazierten wir dann über die London Bridge wieder ans Nordufer der Themse. Bis zum Tower of London. Wieder eine kleine Sicherheitskontrolle- wir werden aber lächelnd durchgewunken. Also hole ich für alle- Eberhardt machts möglich- Audio Guides für unseren Besuch des Tower of London. So ausgestattet und mit einem kleinen Übersichtsplan machen sich alle individuell ans Erkunden. Einige Hinweise hatte ich im Vorfeld gegeben, zu den Kronjuwelen, der Hinrichtunsgstätte, dem White Tower und natürlich den Raben. Der Tower of London hat eine so uglaubliche Geschichte: Königsresidenz, Münzprägestätte, Hinrichtungsstätte, Gefängnis und sogar ein Zoo waren hier untergebracht. Gleichzeitig verabschiedeten wir uns für heute voneinander, so unterschiedlich waren die Planungen für den Nachmittag und den Abend und auch das Abendessen war individuell. Nach dem Besuch des Towers traf sich eine erste Gruppe und fuhr mit mir zum London Eye. Natürlich ging es wieder mit der Tube bis Westminster und über die Westminster Bridge gelangten wir zum weiteren Milleniums- Projekt der Londoner: das Riesenrad. Eigentlich sollte es nur 5 Jahre stehen bleiben, mittlerweile sind es 26 und es gehört längst zu den größten Sehenswürdigkeiten Londons. Ohne große Wartezeit geht es auch hier zur Sicherheitskontrolle und dann fahren wir hinauf. Was für ein Blick auf die Stadt, das Wetter ist perfekt, die Sonne schenkt uns viele tolle Fotos. Wieder unten angekommen verabschieden wir uns voneinander, jeder hat andere Pläne für den Abend, einige zieht es ins Musical, andere in die St. Katharina Docks, wieder andere bummeln weiter. Also dann bis morgen.
Montag, 07. 09. 2026 Windsor Castle, Harrods, Abendessen im Scoff & Banter
Heute morgen warten wir alle gespannt: Wer ist heute unser Fahrer? Tatsächlich ist es wieder Jury und so starten wir entspannt nach Windsor. Wir wollen das älteste, durchgehend bewohnte Schloß der Welt besuchen: Windsor Castle. Am Busparkplatz steigen wir aus und spazieren gemeinsam durch den ehemals königlichen Bahnhof mit seinen Läden, Shops und Restaurants. Und stehen direkt auch schon an der Außenmauer des "unteren Hofes". Vor dem Castle wieder ein Denkmal für Queen Victoria, sie ist nach wie vor sehr beliebt, auch wenn ihre Rolle bei der Errichtung der "Weltmacht" neu beleuchtet wird. Wir brauchen uns nicht anstellen und schon nach einer halben Stunde haben wir es die Sicherheitskontrolle geschafft und gehen gemeinsam zum St.-Andreas-Tor. Das ist der Schutzheilige Englands, eine Darstellung, wie er den Drachen tötet ist, oben im Torbogen zu sehen. Dahinter befindet sich die königliche Residenz, also für uns kein Zutritt. Deshalb spazieren wir Richtung Rundturm, der auf einem Erdhügel, einer sogenannten Motte, thront. Nehmen unterwegs unsere Audio Guides mit und orientieren uns: der Rundturm trennt den "oberen Hof" mit der königlichen Residenz vom unteren Hof mit der St. Georgs- Kapelle. Viele beginnen ihre Erkundung bei den Staatsgemächern, die in der Residenz für alle zugänglich sind. Doch zuvor werfen wir einen Blick auf das Puppenhaus von Queen Mary. Originalgetreu im Maßstab 1:12 ist hier das Leben in einer herrschaftlichen Familie nachgebildet. Namhafte Künstler haben Gegenstände, Möbel, Gemälde oder Bücher dafür gestaltet. Von hier geht es zu den Staatsgemächern- wow! Was für eine Pracht. Anschließend ist Zeit für die Kapelle, ein wunderschöner Kirchenbau und selbstverständlich besuchen viele auch das Grab von Queen Elisabeth II. Es bleibt noch Zeit für einen Bummel durch Windsor oder nach Eton. Am frühen Nachmittag treffen wir uns dann wieder und machen uns auf den Weg, ein besonderes Kaufhaus kennenzulernen. Es soll nichts geben, was man hier nicht kaufen könne: Harrods. Gemeinsam erkunden wir die Lebensmittelabteilungen und dann schaut sich jeder individuell um. Hier wird selbst Rolltreppe- oder Lift fahren zum Erlebnis. Allerdings liegen die meisten Artikel etwas außerhalb unserer Budgets... was uns nicht daran hindert, alles anzuschauen und ausgiebig zu begutachten. Jury wartet derweil mit seinem Bus auf uns, auf besonderen Wunsch bringt er noch einige Gäste zur Westminster Abbey, damit sie den Gottesdienst hier besuchen können bevor es zurück zum Hotel geht. Hier nutzen wir die Zeit, checken online ein und treffen uns dann zur Fahrt zum Abendessen im Scoff & Banter. Unsere Plätze sind liebevoll vorbereitet, der Service umwerfend, und jeder bekommt noch ein paar Harrods-Taler (natürlich aus Schokolade) zur Erinnerung an seinen Platz gelegt, als kleines Dankeschön für eine tolle gemeinsame Woche. Dann lassen wir es uns schmecken, die Woche Revue passieren und schon heißt es: Auf Wiedersehen. Einige Gäste starten morgen erst später- also auch für sie ein herzliches Danke für die schöne Zeit und kommt gut nach Hause. Gemeinsam geht es mit der Metro oder zu Fuss zum Hotel- bis morgen.
Dienstag, 08.09.2026 –Rückreise mit Hindernissen
Ein letztes Frühstück im Hotel, das wie gewohnt keine Wünsche offen ließ, lassen wir uns schmecken. Wer wird uns ab morgen verwöhnen? Alles vor- und sogar frische Omelettes zubereiten? Wir werden es vermissen. Ein großer Dank an das Hotel und das Restaurant. Dann wartet schon unser Bus- ja, wieder mit Jury als Fahrer. Er bringt uns zum Flughafen Heathrow, hier checken wir dann selber ein, Koffer selber aufgeben, scannen, Bordkarten drucken- gut, dass immer eine freundliche Servicekraft da ist und weiterhilft, wenn es mal "klemmt". Die Sicherheitskontrolle passieren wir problemlos und dann heißt es wie immer: warten. Der Münchner Flug ist pünktlich und auch unser nach Frankfurt startet nur mit etwas Verspätung. Passkontrolle, nochmals Sicherheitskontrolle und dann heißt es wieder warten.... Für die Berliner wird es eng, aber sie schaffen ihren Flieger, ebenso die Leipziger. In Dresden dann ist alles unproblematisch, alle Koffer sind da und so verabschieden wir uns voneinander. Es war toll und vielen Dank für diese Woche in London. DIe Düsseldorfer und Hannoveraner Gäste hatten weniger Glück. Ihre Flüge wurden wegen Problemen der Flugsicherung abgesagt und sie bekamen eine unfreiwillige "Verlängerung" in London. Aber auch sie kamen irgendwann gut nach Hause.
Was haben wir alles gesehen und erlebt in dieser Woche! Vielen Dank Euch, Eure Freude auf diese Stadt London und Eure Neugier machten es mir zu einem großen Vergnügen, Euch zu begleiten. Bleibt gesund und weiterhin neugierig,
Eure Marlies Thrum
Europa
Asien
Orient
Nordamerika
Südamerika
Afrika
Ozeanien