London in kleiner Reisegruppe
Reisebericht: 18.08. – 23.08.2026
Vom 18.08. bis 23.08.26 gings mal wieder in meine zweite Heimat - nach London. Es hat sich wieder so viel geändert, gut, dass ich mal wieder da war :-)
Ein Reisebericht von
Gerhard Stefan Döring
Anreise und Willkommens–Cocktail auf der Dachterrasse
Die Teilnehmer unsere Reise kamen aus ganz Deutschland, von den unterschiedlichsten Flughäfen, die meisten Gäste haben wir am Gate in Frankfurt getroffen, andere reisten individuell oder per Transfer zum Hotel. Mit einem örtlichen Bus gings dann vom Flughafen London Heathrow aus quer durch die Stadt ins Hotel nach Aldgate, dies liegt östlich der City of London. Seit Einführung der City Maut ist es zwar etwas ruhiger im Verkehr geworden, aber eben nur etwas. London baut sein Strassensystem zunehmend für Radfahrer um, was auch den motorisierten Verkehr beeinflusst. Wir konnten aber die Fahrzeit nutzen um uns ein erstes Gefühl von London, seiner Dimension und der Stimmung in dieser Weltstadt zu bilden.
Das Hayatt-Hotel Aldgate liegt wunderbar zentral, nur 20 min zu Fuß vom Tower, umgeben von Restaurants, Banken und Supermärkten, natürlich auch Pubs. Wirklich ideal für ein Kennenlernen der Stadt, die nächste Tube Station (so nennen die Londoner "ihre" U-Bahn) ist nur wenige Meter entfernt.
Unsere Gruppe lernte sich dann am Abend auf der wunderbaren Dachterrasse des Hotels bei einem Cocktail kennen, wir besprachen die folgenden Tage und teilten die Oyster-Cards aus.
Wachablösung, Starufa, London Eye und Buckingham Palace
Unser erstes Londoner Highlight sollte die Wachablösung sein, diese findet mehrfach wöchentlich im Hof des Buckhingham Palace, dem Sitz der Königsfamilie, statt. Wir fuhren via Tube zum Embankment und liefen über den Parliament Square und quer durch den St.-James-Park, vorbei an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt, zum Buckinham Palace.
Die Parade selbst dauer rund 45 Minuten, die Strassen sind gesäumt von vielen Touristen aus aller Welt, die sich dieses Spektakel natürlich nicht entgehen lassen will. Wer alles insbesondere betrachten will, muss schon sehr zeitig da sein, um einen Platz in der ersten Reihe des Zaunes zu ergattern, aber auch von den "restlichen" Plätzen ist die Wachablösung ein tolles Erlebnis.
Für den Nachmittag war eine Stadtrundfahrt mit einem örtlichen Reiseleiter und einem Londoner Bus vorgesehen. Unser Guide, Markus, zeigt uns seine Heimat mit allerhand Hintergrundinformationen und tollen Fotospots, u.a. an der Mellenium-Bridge.
Einige Gäste hatten vorab das London-Eye oder den Buckingham Palace gebucht, Markus brachte uns mit dem Bus zu beiden Stationen.
Camden Market, Kanalfahrt, Kensington Palace und Afternoon Tea
Heute gings nach Camden Town, einem durch seine Alternativszene der 60er-80er bekannten Stadtteil im Norden. Durch eine Störung der Tube "mussten" wir ab Baker Street den Bus nehmen, eigentlich gar nicht schlecht, denn da kommt man zwar deutlich langsamer voran als mit der Tube, sieht aber dafür deutlich mehr.
In Camden Town hatte ein jeder etwas Freizeit, um sich im Getümmel des Camden Lock Markets das ein oder andere Andenken zu kaufen. Gleich danach trafen wir uns an der Anlegestelle am Regents Canal, um von da aus mit einem zum Touristenboot umgebauten Narrowboat nach "Little Venice" zu schippern. Diese Kanäle und die Narrowboots sind ein Überbleibsel aus dem 19./20. Jahrhundert, wo beide zur Verteilung von Seegütern im ganzen Land verwendet wurden. Heute sind die Bootsfahrten zumeist touristisch, mach ein Engländer baut sich ein Narrowboat zum Zweitwohnsitz aus.
Von Little Venice aus ging es dann via Queensway in den Hyde Park und zum Kensington Palace, wo wir eine perfekt gemachte Tour durch den Palast via Audioguide erhielten.
Der eigentliche Höhepunkt des Tages folgte in der Orangerie: der Afternoon-Tea. Einen soclhen sollte man auf keinen Falls verpassen und dieser hier war mit seinen leckeren Scones, Sandwiches und den süssen Teilchen einfach unbeschreiblich. Gerne jedezeit wieder !
Tower Bridge, Tower of London, Docklands und Jack the Ripper
Der 4. Tag begann mit einem Besuch der Towerbridge. Wir hatten Glück und konnten sogar das seltene Erlebnis einer geöffneten Brücke erleben. Diese Tours ist ein Highlight für alle Technik- und Architekturbegeisterten.
Gleich danach ging es zu einer individuellen Besichtigung, geführt durch Audioguides, durch den Tower of London, gleichfalls ein unbeschreibliches Erlebnis, dem Ursprung von "Londinium" so nahe zu kommen oder auch die Kronjuwelen zu bestaunen.
Am Nachmittag hatten wir Gelegenheit zu individuellen Erkundungen oder nahmen an einer spontan organisierten Entdeckungstour nach Greenwich, zur Cutty Sark, dem Royal Observatory und der Themsebarriere teil.
Am Abend wurde es dann gruselig, eine örtliche Reiseleiterin führte uns durch die Gassen der City of London und dem angrenzenden Whitecheapel, wo eins Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Sehr spannend, bis heute weiß man nicht, wer dieser "Jack" wirklich war.
Westminster Abbey, Freizeit, Sky Garden
Dieser Tag war besonders aufregend: eine Störung der Tube hatte die ganze Stadt erfasst, alle, auch wir, fuhren mit dem Bus oder liefen. Entsprechend voll waren die Strassen und das Vorankommen gestaltete sich schwierig.
Aber wir schafften es gerade noch pünktlich zu unserem ersten Tagespunkt: Westminster Abbey. Dank unserer Gruppenbuchung mussten wir uns nicht an die lange Schlange anstellen und kamen inklusive unserer örtlichen Reiseleitung, Anna, ohen Wartezeit ins Gebäude. Sehr imposant.
Nach der Westminster Abbey war individuelle Freizeit angesagt und alle schwärmten aus: zur Oxford Street oder nach Covent Garden zum Einkauf, in die Museen der Stadt in Kensington oder um sich den Buckingham Palace noch einmal ganz in Ruhe anzuschauen.
Der Abend brachte ein weiteres Highlight: auf der 36. Etage des "Walkie Talki" befindet sich "Sky Garden", der höchste öffentlich zugängliche Park London. Wir besichtigten nicht nur diesen 2stöckigen Park, sondern hatten im zugehörigen Restaurant ein Dinner bestellt. Spektakulär !
Abschied und Heimreise
Der 6. Reisetag galt der Heimreise. Einige Gäste hatten für ihren Flug noch etwas Zeit und schauten sich noch etwas an.
Die Transfere erfolgten individuell je nach Heimatdestination.
Mit einem Koffer voller toller Erinnerungen an eine der aufgregendsten Städte Europas kehrten wir am nachmittag bzw. Abend in die jeweiligen Ausgangsorte zurück.
London, ich komme sehr bald wieder !
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