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Irland – eine schöne Insel mit ganz besonderen Menschen

Reisebericht: 13.09. – 21.09.2026

Irland wollten wir erleben, mit all dem Grün, der Musik, den unzähligen Pubs und insbesondere auch der irischen Freundlichkeit; genau das ist uns ganz gut gelungen.

Walter Neuwirth

Ein Reisebericht von
Walter Neuwirth

Cong – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Monks Abbey in Cong – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Galway Kathedrale – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Lahinch – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) beschaulicher Hafen – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) so viele Surfer – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Slea Head – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Dingle-Town – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) unterwegs..... – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) und überall diese Blumen – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Blick nach Derrynane am Ring of Kerry – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL) Cahir Castle – © Walter Neuwirth (Eberhardt TRAVEL)

Sonntag, 13.09.2026 – Flug nach Dublin – Fahrt nach Oranmore an der Galway Bay

Die Mitglieder unserer Gruppe landen zu verschiedenen Zeiten am Flughafen Dublin. Nachdem wir vollständig versammelt sind, treffen wir unseren Busfahrer Michael, einen besonnenen, freundlichen Nordiren, am Parkplatz – und schon geht die Reise los in unserem bequemen Reisebus.

Wir fahren nach Westen, quer über die grüne Insel, in Richtung der wunderschönen Studentenstadt Galway am River Corrib und an der Bucht von Galway zu unserem heutigen Etappenziel Oranmore, wo unser Hotel liegt.

Einige Kilometer vorher legen wir jedoch einen genussvollen Zwischenstopp an der Ahascragh Distillery ein, wo wir eine Führung mit anschließender Verkostung erhalten. Es ist ein noch junges Unternehmen; dieser Gebäudekomplex einer ehemaligen Mühle wurde von einem irischen Ehepaar auf wunderbare Weise in die Moderne überführt.

Gleich danach erreichen wir dann die Kleinstadt Oranmore vor den Toren Galways, beziehen unser Hotel „Oranmore Lodge" und genießen das gemeinsame Abendessen mit einem ersten Guinness.

So mancher unermüdliche Geist schafft es an diesem langen Anreisetag noch in einen der Pubs von Oranmore, wo wir an diesem Abend bereits erste mitreißende Live-Musik erleben.

Montag, 14.09.2026 – Connemara, Kylemore Abbey & Kathedrale von Galway

Heute fahren wir weit hinein nach Connemara in dieses wildromantische Hinterland von Galway.
Zunächst besuchen wir den kleinen, entzückenden Ort Cong, an dem seinerzeit John Wayne und Maureen O’Hara den legendären Filmklassiker „The Quiet Man" gedreht hatten. Natürlich weisen viele Schilder und Statuen auch genau darauf hin, ganz besonders schön ist aber auch der Spazierweg am Fluss entlang, über die Brücke und hinüber zu „Monks Fishing Cottage" und gleich danach durch die Ruinen des Augustinerklosters Cong Abbey.

Natürlich haben wir geschickt gerade den Zeitraum abgepasst, in dem es gerade nicht regnet, und so dürfen wir diesen besonderen Ort in aller Gemütlichkeit erleben, bevor wir weiter nach Connemara hineinfahren.

Unser nächstes Ziel ist nun die berühmte Kylemore Abbey, eines der Wahrzeichen von Connemara, welche auf keiner Connemara-Rundfahrt fehlen darf. Obwohl auch heute eine Vielzahl von Reisebussen auf dem Parkplatz steht, können wir dieses wunderschöne Benediktinerkloster am Seeufer ausgiebig erkunden und einige Postkartenfotos festhalten.

Wegen der eher unsicheren Wetterlage entscheiden wir uns, die viktorianischen Gärten heute auszulassen und dafür lieber über den mondänen Stadtteil Salthill in die Stadt Galway, zu fahren, um dort die phantastische Kathedrale zu besuchen.

Natürlich erwischt auch uns der in Irland meist vorhandene Verkehrsstau am Abend, aber letztlich kommen wir froh gelaunt wieder in unserem Hotel in Oranmore an, wo wieder ein besonders gutes Abendessen und so mancher Drink schon auf uns wartet.

Dienstag, 15.09.2026 – Lahinch, Cliffs of Moher, Galway–City

Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir morgens vom Hotel in Oranmore los, vorbei am morgendlichen Stau von Galway, in Richtung Süden.

Zunächst fahren wir durch das County Clare und „The Burren", den rund 1.500 Hektar großen Nationalpark aus Kalkstein, in dem man je nach Jahreszeit auch wilde Orchideen blühen sehen kann. Diese 300 Millionen Jahre alte Steinlandschaft wurde so geprägt durch Eiszeit und Witterung und hat gleichzeitig ein unterirdisches Netz an Höhlen und Flüssen gebildet.

Wir wollen aber weiter zu unserem eigentlichen Tagesziel, den Cliffs of Moher, diesen monumentalen Klippen, die bis zu 214 Meter aus dem Meer herausragen und eines der wohl meistfotografierten Motive Irlands ist.

Auch hier treffen wir wieder exakt den trockenen Zeitraum des irischen Wetters und so können wir den Weg hinauf zu den verschiedenen Aussichtspunkten über die Klippen gehen und die Cliffs of Moher sogar auch bei Sonnenschein erleben.

Für eine ausgiebige Mittagspause zieht es uns dann in den nahegelegenen und beschaulichen Ort Lahinch, wo wir das rauhe Meer, einige Surfer, die Aussicht und natürlich endlich auch einmal den Klassiker Fish & Chips genießen können.
Das Wetter in Lahinch ist die ganze Zeit über wunderbar und nach unserer Pause fahren wir dann wieder zurück in Richtung Galway, wo wir heute Nachmittag die quirlige Innenstadt erleben wollen.
Wir steigen am zentralen Eyre Square aus, und nachdem wir uns gemeinsam orientiert haben, macht sich jeder alleine auf seinen Weg in diese wirklich besondere Studentenstadt, die stets voller Leben, Musik und guter Laune ist. Eine solch internationale Stadt hätte man im eigentlich eher verträumten Westen Irlands wohl eher nicht erwartet und es macht Freude, an einem sonnigen Tag in dieser Stadt zu sein, wo an jeder Ecke Jemand musiziert.

Nach einem diesem schönen Nachmittag erreichen wir am frühen Abend wieder unser schönes Hotel in Oranmore und nach dem gemeinsamen Abendessen packt Jeder schon seinen Koffer, da morgen ja ein Hotelwechsel ansteht.

Mittwoch, 16.09.2026 – Dingle–Halbinsel & Killarney

Heute liegt eine längere Fahrstrecke vor uns und so fahren wir zunächst über Gort und Limerick immer weiter in Richtung Süden.

Auf dem Weg liegt das kleine Örtchen Adare, welches einst zum schönsten Dorf Irlands gewählt wurde. Besonders bekannt ist Adare aber auch durch den Golfsport. Im dortigen Adare Manor findet 2027 das bedeutendste Mannschaftsevent der Golfwelt statt, der prestigeträchtige „Ryder Cup". Hier machen wir natürlich eine schöne Kaffeepause, betrachten die reetgedeckten Häuschen und spazieren etwas im angrenzenden, grünen Park.

Weiter geht es dann durch die Stadt Tralee im County Kerry und hinaus auf die Dingle-Halbinsel in das Hafenstädtchen Dingle.

Hier ist erst einmal eine ausgiebige Mittagspause angesagt genauso wie der Besuch der dort ganz besonderen Pubs „Dick Mack’s" und „Foxy John’s". Während der eine gleichzeitig ein Pub und Schuhmacherwerkstatt ist, befindet sich im anderen Pub gleichzeitig ein kleiner Mini.-Baumarkt. In diesen beiden Pubs scheint die Uhr immer noch etwas langsamer zu laufen als anderswo auf der Welt.

Das kleine, bunte Städtchen ist zwar touristisch, dennoch hat es sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt und es macht wirklich Spaß, hier durch die Gassen zu schlendern. Ein Fotomotiv reiht sich an das nächste und zuletzt lässt sich so Mancher dann auch noch von einem irischen Softeis verführen.

Am frühen Nachmittag geht es dann hinaus aus dem quirligen Städtchen Dingle über die wunderschöne aber kurvenreiche Steilküste zum Slea Head. Diese enge Panoramaroute bietet immer wieder neue, atemberaubende Ausblicke auf die Küste mit einsamen Stränden.

Und wieder einmal kommt uns genau auf dieser engen, kurvenreichen Küstenstrecke tatsächlich ein Mietwagen mit Touristen entgegen, denen man offenbar nicht erklärt hatte, dass man diese Route besser entgegen dem Uhrzeigersinn fährt. Aber wie immer löst sich auch dieser Umstand völlig ohne Stress oder Hektik – ganz so, wie wir die entspannte, irische Lebensweise bisher auch anderswo erlebt haben.

Bald danach erreichen wir das „Blasket Centre" mit dem schicken Besucherzentrum, Neben einer Kunstausstellung erfährt man auch etwas über die Hintergründe der Blasket Islands, einer vorgelagerten Inselgruppe, von der im Jahr 1953 die letzten Bewohner aufs Festland umgesiedelt wurden, da eine zeitgemäße Versorgung dort nicht mehr möglich war. Heute wohnen dort nur noch saisonweise wenige Leute zur Betreuung von Tagestouristen.

Unsere Rundfahrt führt uns dann wieder durch das Städtchen Dingle und danach weiter in das touristische Zentrum Irlands, die Stadt Killarney, wo wir unser Hotel beziehen.

Bereits vorher hatten wir uns Tickets für die berühmte Tanzshow der „Celtic Steps" besorgt und so erleben wir nach einem etwas flotteren Abendessen noch rechtzeitig diesen wunderbaren, musikalischen Abend.

Donnerstag, 17.09.2026 – Ring of Kerry & Skibbereen

Am heutigen Tag wartet der weltberühmte „Ring of Kerry" auf uns, eines der vielen Highlights unserer Irlandreise.

Glücklicherweise müssen wir nicht durch den morgendlichen Stau fahren, da wir zunächst direkt zur Stadt Killorglin fahren. Diese ist besonders bekannt durch die „Puck Fair", ein jährlich stattfindendes Volksfest, bei dem ein zuvor gefangener Ziegenbock als „König Puck" auf einer hohen Plattform gehalten und zum Ende der Feier wieder in die Freiheit entlassen wird. Ihm zu Ehren steht auch ein Ziegenbock als Denkmal am Brückenkopf, das wir uns natürlich etwas genauer ansehen wollen.

Weiter geht es dann auf den Ring of Kerry. Im Örtchen Cahersiveen machen wir erneut einen Kaffeestopp und besichtigen dort auch die besondere Kirche, die nicht nach einem Heiligen benannt wurde, sondern nach dem großen „Liberator" Irlands, Daniel O’Connell.

Vorbei an der Whiskey-Destillerie „Skellig Six18" führt unser Weg in Waterville dann zu einem Parkplatz direkt am Meer, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Hier bekommen wir unsere üblichen, selbst zusammengestellten Sandwiches und auch einen leckeren Kaffee dazu. Zum Abschluss noch ein Bild von der Charlie-Chaplin-Statue –Chaplin war zu seinen Lebzeiten nämlich immer wieder gerne zu Gast an diesem beschaulich friedlichen Ort am Meer.

Hoch geht es dann an der Küste zu einem wunderschönen Aussichtspunkt am Coomakista-Pass mit Blick hinunter Richtung Waterville und auf der anderen Seite zu den weißen Stränden und der Küste von Derrynane.

Unser nächster Halt ist dann im farbenfrohen Ort Sneem mit einem schönen Blick von der Brücke oder vielleicht einem irischen Softeis.

Bald danach biegen wir ab von der Originalroute auf die eher einsamere Strecke durch endlos grüne Flächen in Richtung der Stadt Kenmare, direkt an der gleichnamigen Kenmare Bay gelegen.

Auf dem Weg dorthin halten wir bei „Molly Gallivan’s", wo man zwar alle möglichen Souvenirs kaufen und schön Kaffee trinken kann, zusätzlich aber erfahren kann, wie das Torffeuer riecht oder man den irischen Poitín brennt, den einst schwarzgebrannten Vorläufer des irischen Whiskeys. Der Besitzer führt dort mit seiner Familie diesen wirklich erlebenswerten Ort, den wir gerne besuchen.

Nach Kenmare gelangen wir dann über Glengarriff in das mondäne Bantry mit seinen alten Herrenhäusern und Parks. Hier im Raum West-Cork können wir eine ganz besonders ausgeprägte Flora und subtropische Vegetation erleben, die durch das milde Golfstromklima entsteht.

Am späten Nachmittag erreichen wir dann die kleine Stadt Skibbereen mit unserem schönen „West Cork Hotel". Heute Nachmittag haben wir auch noch etwas Zeit, dieses schöne Städtchen selbst zu erkunden. Ganz besonders interessant zu sehen ist da natürlich auch das schicke Restaurant in einem ehemaligen Kirchengebäude.

Der Abend endet wieder mit einem guten Abendessen und einem Besuch im „Corner Bar Pub" mit Musik, den wir nach 50 Metern direkt neben dem Hotel erreichen.

Freitag, 18.09.2026 – Kinsale & Cork mit „English Market

Der Wetterbericht für heute sah nicht gerade rosig aus, umso mehr freuten wir uns auf die Tour, als wir bei ganz ordentlichem Wetter die wunderschöne Küste Südirlands entlang fuhren.

Ein ungeplanter Stopp an den Klosterruinen von Timoleague sowie immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer hinaus – und nach vielen Kurven am Wasser entlang erreichen wir das wirklich zauberhafte Städtchen Kinsale, wo wir uns eine ausgiebige Pause gönnen und durch die Gassen schlendern.

So viele, geradezu wild durcheinandergewürfelte Farben an den Häuserfassaden: von gedämpftem Beige bis hin zu Grellgelb oder Knallgrün, und dazu immer direkt nebeneinander! Irgendwie drückt auch das die durchgängig spürbare, fröhliche Atmosphäre der Iren aus, die jeder von uns während der Reise selbst erlebt.
Es macht also ganz besonderen Spaß, genau durch diesen farbenfrohen Ort zu spazieren und hier in dem kleinen Hafenstädtchen die Mittagspause genießen zu können.
Nun sind wir also angekommen am südlichen Beginn des sogenannten „Wild Atlantic Way".
Nach dieser schönen Pause zieht es uns in die zweitgrößte Stadt der Republik Irland, nach Cork hinein, wo wir zunächst unser Hotel in der Innenstadt beziehen.

Zu Fuß machen wir uns auf den Weg durch die quirlige Fußgängerzone zum „English Market", einer historischen Markthalle mit allen erdenklichen, frischen Produkten. Es bilden sich wie immer kleine Grüppchen, und so verbringt jeder seine Zeit nach eigenen Wünschen in der Stadt. Zum Abendessen treffen wir uns dann wieder im Hotel.

Tatsächlich sind wir allesamt am Abend meist eher müde, und daher schafft es kaum jemand mehr, noch durch die Kneipen von Cork zu ziehen.

Samstag, 19.09.2026 – Blarney Castle & Cobh

Heute Morgen werden wir von der Sonne begrüßt und so fahren wir nur wenige Kilometer hinaus in den schönen Park von „Blarney Castle & Gardens". Dieser Park ist oftmals zwar auch ein Ziel von Kreuzfahrtschiffen, die im nahen Hafen von Cobh vor Anker liegen, aber dennoch verlaufen sich hier auch größere Besuchergruppen in diesem äußerst weitläufigen Park.
Den berühmten „Blarney Stone" küsst kopfüber wohl kaum jemand von uns, denn auch ohne dies sind wir bereits mit der Gabe der Beredsamkeit ausreichend gesegnet! Dafür aber schauen wir uns diesen riesigen Park mit seiner üppigen und artenreichen Blumen- und Pflanzenwelt in aller Ruhe an; was kann es Schöneres geben, als bei schönem Wetter gemütlich durch solch eine wunderschöne Parkanlage zu spazieren?
Im Anschluss fahren wir dann zur Küste in die bedeutende Hafenstadt Cobh.

Auch hier bleibt uns die Sonne treu und wir erkunden auf eigenen Wegen diese geschichtsträchtige Stadt mit ihrem riesigen Naturhafen; auch an den ehrwürdigen Häusern und Hotels lässt sich die historische Bedeutung der Stadt erkennen. So war der Hafen Cobh der letzte Haltepunkt der Titanic vor ihrem späteren Untergang, und direkt vor Cobh wurde seinerzeit auch das Passagierschiff Lusitania von einem deutschen U-Boot torpediert, was viele Menschenleben forderte. Gerade diese beiden tragischen Ereignisse prägen das heutige Bild dieser besonderen Hafenstadt – genauso wie der Umstand, dass hier seinerzeit große Teile der irischen Bevölkerung vor der Hungersnot mit irgendeinem Schiff überwiegend in die USA oder nach Australien in die Ungewissheit flohen.

Heute ist Cobh eine wirklich angenehme und mondän wirkende, kleine Hafenstadt mit viel Farbe, ehrwürdigen Gebäuden und einem schönen Park an der Promenade, wo wir die Nachmittagssonne genießen können.

Zurück in Cork hat dann jeder noch etwas Zeit für einen Bummel durch die Innenstadt und dann treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen im Hotel.

Sonntag, 20.09.2026 – Cahir Castle & Dublin

Heute fahren wir wieder zurück nach Dublin, wollen aber unterwegs gerne die etwas längere Fahrt an einem schönen Ort unterbrechen.

Aus diesem Grund halten wir bereits nach etwa einer Stunde Fahrt an diesem frühen Sonntagmorgen im Städtchen Cahir und dort direkt am wunderschönen „Cahir Castle", welches wir von außen betrachten und dort etwas umherspazieren können. Es ist ein ruhiger, sonniger Sonntagmorgen ohne viele Menschen, und auch deswegen ist es äußerst angenehm, diesen Ort gerade jetzt zu besuchen.

Von hier aus fahren wir nur wenige Kilometer weiter nach „Cashel" mit der bekannten Festung „Rock of Cashel" im County Tipperary. Hier machen wir einen passenden Fotostopp, bevor die Fahrt weitergeht in Richtung Dublin.

Nach einem weiteren Kaffeestopp an der modernen Raststätte „Junction 14" erreichen wir am frühen Nachmittag die Innenstadt von Dublin, die sich am heutigen Sonntag glücklicherweise mit weniger Verkehr zeigt.

Nachdem unsere örtliche Reiseleiterin für Dublin zugestiegen ist und uns einige wichtige Gebäude der Stadt gezeigt hat, fahren wir hinaus in den etwa 700 Hektar riesigen Phoenix Park. Hier sehen wir neben verschiedenen Regierungs- und Botschaftsgebäuden auch das riesige Kreuz, welches zu Ehren des Besuchs von Papst Johannes Paul II. 1979 errichtet wurde, bevor wir einen weiteren Halt am viktorianischen Garten dort machen.
Zurück in der Innenstadt und vorbei an den mächtigen Brauereianlagen von „Guinness" erreichen wir am späten Nachmittag unser schickes Hotel mitten in der City von Dublin und nur zwei Purzelbäume entfernt vom bekannten „Temple-Bar-Distrikt", wo gefühlt 24 Stunden Live-Musik zu hören ist und durchgehend Feierlaune herrscht.

Nach einem guten Abendessen in schickem Ambiente zieht dann so mancher noch ein letztes Mal los in die irische Kneipenlandschaft, um sich ein letztes Guinness oder einen Cider zu gönnen, bevor dann endgültig die Koffer für den morgigen Heimflug gepackt werden.

Montag, 21.09.2026 – Heimreise

Heute haben wir noch Zeit, bis uns der Bus gegen 14:30 Uhr vom Hotel zum Flughafen von Dublin bringt. So verbringt jeder diesen sonnigen Morgen auf seine gewünschte Weise. Die Innenstadt liegt quasi direkt vor der Tür und so gibt es vielerlei Möglichkeiten, diesen schönen Morgen in Dublin zu erleben.

Am Flughafen gibt es ein letztes Mal eine große Auswahl an Souvenirs oder für manchen auch noch ein allerletztes Guinness. Anschließend fliegen wir zu unterschiedlichen Zeiten zu unseren jeweiligen Heimatflughäfen, wo wir alle pünktlich und wohlbehalten wieder ankommen.

Zuhause angekommen meldet sich dann zwar die ein oder andere Erkältung – vielleicht war so manches Pint eben schlichtweg etwas zu kühl.....

Dennoch dürfen wir mit Gewissheit sagen, dass wir uns trotz unserer Unterschiedlichkeit zu einer so lustigen und stets rücksichtsvollen Gruppe entwickelt haben, in der jeder auch immer seinen eigenen Freiraum genießen konnte. Genau das war auch eines der Ziele des Reiseleiters, nämlich den direkten Kontakt zu all diesen überaus freundlichen und entspannten Menschen herzustellen, neben dem Erleben all der atemberaubenden Naturschönheiten dieses Landes.

Die Iren haben ganz ähnliche oder andere Alltagssorgen wie wir, aber wir können aus Irland etwas von dieser herrlich unbeschwerten Fröhlichkeit mitnehmen, die sie tagtäglich ausstrahlen.

Sicher ist man wieder gerne zu Hause, aber man blickt dennoch immer wieder gerne und mit einem breiten Lächeln zurück auf die besonderen Erlebnisse dieser wunderbaren Reise durch Irland.


Als Euer Reiseleiter war es mir eine wirkliche Freude, diese Insel mit ihren herzlichen Menschen gemeinsam zu erleben und Euch das irische Lebensgefühl etwas näherzubringen. Eure offene und unvoreingenommene Art machte es erst möglich, diese Tage so harmonisch zu gestalten.

Für die vielen guten Gespräche, Eure Flexibilität und die stete Neugier auf Land und Leute möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Euer Reiseleiter
Walter Neuwirth


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