Singlereise Island
Reisebericht: 07.07. – 16.07.2015
Nirgendwo sonst in der Welt liegen die Wunder von Mutter Natur so nah beieinander - zahlreiche Gletscher, spuckende Geysire, Vulkane, reißende Flüsse und eindrucksvolle Wasserfälle.
Ein Reisebericht von
Kerstin Hugel
1. Tag: Anreise nach Island
Am Morgen werden treffen wir uns mit den ersten Gästen am Flughafen in Dresden und und fahren mit dem Bus nach Berlin Schönefeld wo wir auf weitere Mitreisende treffen. Etwas verspätet fliegen wir mit der WOW Air nach Keflavik. Rosa unsere örtliche Reiseleiterin wartete schon auf uns. Die Stadt erwartete uns mit blauen Himmel und Sonnenschein. So könnte es bleiben. Auf dem Weg nach Reykjavik über die Halbinsel Reykjanes bekommen wir bereits einen ersten Eindruck von der wilden, vulkanischen Landschaft Islands. Während unserer orientierenden Stadtrundfahrt lernen wir Reykjavik kennen. Dabei fallen uns die Kontraste zwischen den kleinen, wellblechverkleideten Holzhäusern und futuristischen Glasbauten auf. Auf einem kleinen Hügel erreichten wir den Perlan. Er wurde ursprünglich als Thermalwasserspeicher erbaut und thront der Stadt und beherbergt heute ein Restaurant, ein Cafe und verschiedene Ausstellungen. Wir gingen auf die Aussichtsplattform und hatten einen fantastischen Blick über die Stadt und die sie umgebende Landschaft. Anschließend erreichten unser zentral gelegenen Hotel Arnarhvoll. Wir hatten noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel durch die Einkaufsstraßen bevor wir zum Abendessen in einem kleinen typischen Restaurant einnahmen.
2. Tag: Der Goldene Kreis: Gullfoss – Geysir – Nationalpark Thingvellir
Etwas verspätet beginnt unsere Fahrt auf dem Goldenen Kreis. Eine der schönsten und beliebtesten Routen in Island. Unser erstes Ziel ist der Thingvellir Nationalpark. Dort wurde im Jahre 930 das erste demokratische Parlament der Welt ausgerufen. Besonders geologisch ist der Nationalpark von wichtiger Bedeutung. Den mitten durch den Nationalpark verläuft die geotektonische Grenze zwischen Europa und Amerika. Hier driften die eurasische und die amerikanische auseinander und dazwischen befindet sich der See Thingvallavatn. Wir könnten sehr schöne Felsformationen bewundern. Und mit viel Phantasie konnte man auch einige Gesichter entdecken. Schon wartet die nächste Attraktion auf uns das Hochtemperaturgebiet Haukadalur. Dort bestaunten wir den großen Geysir. Er ist der Namensgeber aller Springquellen. Er ruht zwar, den er bricht meistens erst nach einem Erdbeben aus, aber sein "kleiner Bruder" Strokkur zeigt in regelmäßigen Abständen eine ca. 30 Meter hohe Fontäne mit viel Kraft in den blauen Himmel schießt. Jetzt machen wir uns auf zu einem der schönsten und bekanntesten Wasserfälle, der Gullfoss Wasserfall. Das Wasser des Gletscherflusses Hvítá stürzt in einer breiten Front über zwei Kaskaden in eine 2,5 km lange und 70 m tiefe Schlucht. Nach diesen schönen Erlebnissen fahren wir zum Hotel zurück. Wir entschließen uns gemeinsam zum Abendessen zu gehen. Aber diesmal nicht in ein "normales" Restaurant sonder in eine typischen isländischen Imbiss. Im Seabaron ließen wir uns die verschiedenen frischen Seefische schmecken. Sogar ein Walsteack konnten wir probieren.
3. Tag: Reykjavik - Snaefellsnes
Bei blauen Himmel verlassen wir Reykjavik und fahren in den Norden zur Halbinsel Snæfellsnes, die auch Island in Minatur genannt wird. Wir durchfahren den Walfjord Tunnel (6,4 km und ca. 170 Meter unter dem Meer) und wieder vorbei an schöner Berglandschaft und vielen Alaska Lupinen. Die Landschaft wird karger. Entlang des Fjords erreichen wir die kleine Stadt Borgarnes. Nach einem kleinen Bummel durch den Ort fahren wir durch das Moorgebiet. Wir erreichen den Nationalpark Snæfellsjökull mit dem gleichnamigen Vulkan 1446 m, der von einem Gletscher bedeckt ist. Er ist einer der berühmtesten Berge Islands und vielen Menschen bekannt - obwohl das den meisten gar nicht bewusst ist. Der Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Vernes hat seinen Ausgangspunkt unterhalb des Gletschers. Rosa erzählte uns die Geschichte über Eliet??? Weiterfahrt nach Budir zur Kirche. Fährt in den s... NP.
Djabalon küstenwanderung zum Strand - Wellen Runde SteineBesuch von Hebestreit - Erkllärung der Kirche wo schon Delagationen aus dem Vatikan die Kirche besucht haben. Auch Brautpaare werden hier getraut. Anschliessend besuchen wir das Haimuseum. Ein Film Zeigt uns wie die Haie aus Grönland kommen, verarbeitet werden und dann 6 Monate an der Luft getrocknet werden. So entsteht der Gammelhai. Er richt etwas streng und schmeckt ähnlich wie unser Harzer Käse. Alle haben wir probiert und haben festgestellt man kann aber muss ihn nicht essen.
Der Westen der Insel gehört zu den äußerst dünn besiedelten und seltener besuchten Regionen, bietet aber Naturwunder in Hülle und Fülle. Die Halbinsel Snaefellsnes reicht nördlich von Reykjavik weit in den Atlantik, dramatisch schneiden sich die Fjorde tief ins Landesinnere. Auf relativ engem Raum befinden sich hier viele unterschiedliche Landschaftsformen, die so typisch für Island sind, dass diese Region auch als Island in Miniatur bezeichnet wird. Der vergletscherte Vulkankegel des Snæfellsjökull ist eine Augenweide und thront am Ende der Halbinsel - hier soll nach Jules Vernes Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" der Einstieg in die Unterwelt liegen. Kleine, arktisch anmutende Ortschaften, Sandbuchten und Steilküsten sowie vegetationslose Lavafelder prägen das Landschaftsbild. Sie übernachten in Stykkisholmur.
4. Tag: Snaefellsnes – Pferdehof – Akureyri – Walsafari
Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gestärkt haben, sind wir in den nächsten Tag gestartet. Wir verliessen Stykkisholmur und fuhren in das Tal Norduradalur, wo wir einen Spaziergang am erloschenen Krater Grabrok unternahmen. Diesen vor 3.000 Jahren entstanden Vulkankrater haben wir selbstverständlich genauer unter die Lupe genommen. Über zahlreiche Stufen sind wir an den Rand des 175 Meter hohen Kraters gewandert und haben in das Innere des Vulkans geschaut. Durch das herrliche Wetter hatten wir auch einen schönen Blick in das Umland. Anschließend erreichten wir den Pferdehof von Anna, auf dem die berühmten Islandpferde gezüchtet werden. Nach einer kleinen Führung über den Pferdehof erhielten wir interessante Informationen und erfahren viel Wissenswertes über die Besonderheiten der robusten Islandpferde. Während wir mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen verwöhnt wurden führten uns die Tochter und eine Freundin uns die verschieden Gangarten fuhr. Nach diesem Besuch haben wir unsere Fahrt in Richtung Akureyri fortgesetzt. Unterwegs hat uns Rosa zahlreiche Mythen und Legenden über das Land aus Feuer und Eis erzählt und traditionelle isländische Volkslieder vorgesungen! Am frühen Abend erreichten wir die Hafenstadt Akureyri. Unser Hotel Edda haben wir nach einen kleinen Stadtrundfahrt bezogen. Am Abend haben wir dann ein köstliches Buffet genossen. Fast alle spazierten wir zum Hafen um uns auf eine Walsafari zu begeben. Auch wenn wir nur einen Buckelwal gesehen haben, war es ein tolles Erlebniss. Diese Wale werden 10 - 15 m lang und bis 30 t schwer. Sie sind meistens Einzelgänger und ernähren sich von frischem Krill und kleinen Fische. Aber nur im Sommer in den Wintermonaten leben sie davon. Nach der Rückkehr im Hotel erlebten wir einen sehr schöner Sonnenuntergang wie am Ayersrock.
5. Tag: Husavik - Asbyrgi - Godafoss
Am Morgen führt Sie die Reise auf die Halbinsel Tjörnes. Im malerischen Fischerstädtchen Husavik haben Sie Gelegenheit für einen kleinen Bummel bevor Sie zur bizarren Felsenschlucht Asbyrgi fahren. Auf der Rückfahrt nach Akureyri legen Sie einen Halt beim sagenumwobenen Wasserfall Godafoss ein. Am Abend bietet sich die Gelegenheit, einen Reitausflug auf den Rücken der berühmten Island-Pferde zu unternehmen übernachten im Hotel vom Vortag.
6. Tag: Myvatn - Dimmuborgir - Dettifoss - Hochtemperaturgebiet Namaskard - Ostfjorde
Kaum eine andere Region Islands bietet eine solch breite Palette an Naturwundern wie das Gebiet rund um den See Myvatn - dem vulkanisch aktivsten und einem der schönsten Gebiete Islands. Bewundern Sie die zahlreichen Pseudokrater inmitten des Naturschutzgebietes Myvatn! Genießen Sie anschließend die bizarren Landschaften während eines Spazierganges durch das Lava-Labyrinth in Dimmuborgir. Heute haben Sie auch die Möglichkeit, ein Bad in einer der heißen Quellen Islands zu nehmen. Die Badelandschaft Jardbödin lädt zum Entspannen ein . Im farbenprächtigen Hochtemperaturgebiet Namaskard bestaunen Sie später die kochenden Schlammquellen und Solfataren sowie die Spuren des letzten Ausbruches des Vulkans Krafla. Ihr nächstes Ziel ist der gewaltige Wasserfall Dettifoss, der mit unglaublicher Kraft in den Canyon hinabstürzt. Lassen Sie sich für ein paar Momente von dieser einzigartigen Atmosphäre verzaubern! Durch die eiszeitlich geprägte Landschaft gelangen Sie an die Ostfjorde zum heutigen Übernachtungsort.
7. Tag: Ostfjorde - Gletscher - Höfn
Die Strecke führt Sie entlang der eindrucksvollen Ostküste. In Petras Steinhaus bestaunen Sie eine umfangreiche und vielfältige Sammlung verschiedener isländischer Steinformationen. In der Ferne bahnen sich die Ausläufer des mächtigen Vatnajökull ihren Weg bis weit ins Tal. Die tiefblauen Fjorde, die schroffen Berge und die weißen Gletscherzungen begleiten Sie noch ein Stück mit atemberaubenden Ausblicken. Sie übernachten in Höfn. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, eine unvergessliche Gletscherauffahrt mit Jeeps oder Schneemobilen zu unternehmen (Zusatzkosten: 22.500 ISK oder 145 €), wobei Sie den Vatnajökull hautnah erleben und ein fantastisches Panorama auf den größten Gletscher Europas genießen.
8. Tag: Gletscherlagune Jökulsarlon - Nationalpark Skaftafell
Die zahlreichen Ausläufer des gewaltigen Vatnajökull begleiten Sie noch ein Stück entlang des Weges bis Sie die faszinierende Gletscherlagune Jökulsarlon erreichen. Eisberge, die sich vom Gletscher getrennt haben, treiben glitzernd blau auf dem Wasser. Hier unternehmen Sie eine eindrucksvolle Fahrt mit einem Amphibien-Fahrzeug zwischen den mächtigen Eisbergen und erfahren viel Wissenswertes über die Lagune. Nächstes Ziel ist der Nationalpark Skaftafell, über dem der höchste Gipfel Islands, der Hvannadalshnukur (2.110 Meter), ragt. Hier legen Sie einen Stopp am Besucherzentrum ein. Kontrastreich geht die Reise weiter durch die Sand- und Lavawüste, vorbei an Kirkjubaejarklaustur bis nach Vik zur Übernachtung. Unternehmen Sie einen Spaziergang am feinsandigen, schwarzen Strand von Vik, wo in der Ferne die markanten Felsnadeln Reynisdrangar aus dem Meer ragen!
9. Tag: Abenteuerliche Südküste - Reykjavik
Die Landspitze Dyrholaey, gehört zu den bekanntesten Foto-Motiven Islands. Tausende von Seevögeln haben an den schroffen Felsen der Südküste ihre Nistplätze. Der wohl bekannteste Vertreter ist der schwarz-weiß gefiederte Papageitaucher, den Sie mit etwas Glück beobachten können. Auf Ihrer Weiterreise erreichen Sie den eindrucksvollen Wasserfall Skogafoss. Im nahe gelegenen Heimat- und Freilichtmuseum von Skogar erfahren Sie bei einer Führung wie die Isländer früher lebten, wohnten und arbeiteten. Am späten Nachmittag erreichen Sie wieder Reykjavik, wo Sie übernachten werden.
10. Tag: Heimreise
Heute heißt es Abschied nehmen von der Insel aus Feuer und Eis. Früh am Morgen klingelte bereits der Wecker. Das Transferfahrzeug war pünktlich und wir fuhren zum Flughafen.
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