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Benvenuti in Calabria – Rundreise durch Italiens sonnlichen Süden

Reisebericht: 11.10. – 18.10.2026

Von Tropea bis Gerace entdeckten wir Kalabriens Vielfalt: eindrucksvolle Küsten, historische Orte und regionale Köstlichkeiten machten unsere Reise durch Süditalien zu einem besonderen Erlebnis.

Alyssa Zucchini

Ein Reisebericht von
Alyssa Zucchini

Ausblick unter der Burg von Scilla – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Burg von Scilla – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Tropea  – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Waffenmuseum – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Botanischer Garten Villa Vittoria – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Botanischer Garten Villa Vittoria – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Scilla  – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Olivenöl-Mühle – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Museum in Locri – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Museum in Locri – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Gerace Kathedrale – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL) Gerace Kathedrale – © Alyssa Zucchini (Eberhardt TRAVEL)

Flug nach Lamezia Terme und Transfer nach Tropea

Unser erster Reisetag begann mit einem Treffen am Flughafen. Über Frankfurt flogen wir nach Lamezia Terme. Nach der Ankunft warteten wir noch auf die weiteren Mitreisenden, bevor zum Bus gingen.

In unserer Unterkunft verlief das Check-in schnell und unkompliziert. Das freundliche Personal half beim Tragen der Koffer. Bei einem Begrüßungsgetränk lernten wir unsere örtliche Reiseleiterin Rosa kennen, die uns das Programm vorstellte und unsere Fragen beantwortete. Anschließend unternahm ich mit einigen Gästen einen ersten Spaziergang nach Tropea. Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir unseren Anreisetag gemütlich ausklingen.

Stadtführung in Tropea und Ausflug nach Pizzo

Nach dem Frühstück machten wir uns mit unserem sympathischen Reiseleiter Alessandro auf den Weg nach Pizzo. Mit seiner humorvollen Art sorgte er für gute Stimmung. Wir besichtigten die über einige Stufen erreichbare Höhlenkirche und erkundeten anschließend die Stadt. Dabei durfte auch das typische Tartufo-Eis in einem Café nicht fehlen.
Zurück in Tropea lernten wir die Stadt bei einem Rundgang näher kennen und probierten verschiedene Aufstriche an einem kleinen Laden. Nach etwas Freizeit ging es weiter zu einem Weingut. Dort verkosteten wir sechs verschiedene Weine, begleitet von kleinen Köstlichkeiten – für viele das Highlight des Tages.
Den erlebnisreichen Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.

Freizeit oder fakultativer Ausflug auf die Liparischen Inseln

Da unser geplanter Ausflug zu den Liparischen Inseln, aufgrund des Wetters, leider nicht stattfinden konnte, stand der Tag zur freien Verfügung. Nach dem Frühstück zog es viele an den Strand, während andere die Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola in Tropea besichtigten.
Auch der Pool bot Gelegenheit zum Entspannen.
Beim gemeinsamen Abendessen kamen wir wieder zusammen und tauschten uns über die Erlebnisse des Tages aus.

Geschichte im Landesinneren: Soriano Calabro – Serra San Bruno

Nach dem Frühstück machten wir uns mit unserer freundlichen Reiseleiterin Claudia auf den Weg ins Landesinnere Kalabriens. Unterwegs erzählte sie uns viel Wissenswertes über die Region und begleitete uns mit ihrer herzlichen Art durch den Tag. Unser erster Halt führte uns nach Soriano, wo wir uns nach einer kurzen Erkundung eine Pause bei den Cafés direkt vor der Kirche gönnten.
Anschließend ging es weiter nach Serra San Bruno. Bei einem Rundgang lernten wir den Ort näher kennen, bevor wir das Museum des Kartäuserklosters Santa Maria della Torre besuchten. Hier erhielten wir Einblicke in das Leben der Kartäusermönche. Auch ein Besuch am Wunderteich stand auf unserem Programm.
Zum Mittagessen kehrten wir in ein Restaurant in der Nähe ein. Besonders die Tagliatelle mit Steinpilzen waren ein Genuss und sehr zu empfehlen. Dazu gab es Bruschetta als Vorspeise sowie Wein und weitere Getränke – eine willkommene Stärkung während unseres abwechslungsreichen Ausflugstages.
Am Nachmittag besuchten wir auch ein Waffenmuseum.
Danach führte uns unser Weg in einen botanischen Garten. Zwar blühte aufgrund der herbstlichen Jahreszeit nur wenig, doch die schöne Anlage lud trotzdem zu einem Spaziergang ein.
Mit vielen Eindrücken, aber auch etwas müde vom umfangreichen Programm, kehrten wir in unsere Unterkunft zurück. Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.

Ausflug nach Reggio Calabria und Scilla

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Scilla. Begleitet wurden wir diesmal von einer anderen, ebenfalls sehr freundlichen Reiseleiterin namens Claudia. Bei unserem Rundgang erkundeten wir den Küstenort mit seinen schmalen Gassen und den dicht am Meer stehenden Häusern. Auch hinauf zur Burg Castello Ruffo führte uns unser Weg. Hoch auf dem Felsen gelegen, bot sie uns einen weiten Blick über die Küste und die Straße von Messina – eine schöne Gelegenheit, die besondere Lage Scillas zu genießen.
Zum Mittagessen kehrten wir in ein familiengeführtes Restaurant direkt am Strand ein. Das leckere Essen und die Lage am Meer machten die Pause zu einem genussvollen Zwischenstopp.
Anschließend fuhren wir weiter nach Reggio Calabria. Dort besuchten wir das Archäologische Nationalmuseum mit den berühmten Bronzen von Riace. Die beiden antiken griechischen Bronzestatuen beeindrucken mit ihren fein ausgearbeiteten Details. Wer wollte, konnte noch länger im Museum bleiben, die meisten zog es jedoch weiter in die Stadt.
Bei einem kurzen Spaziergang entlang der Strandpromenade sammelten wir weitere Eindrücke von Reggio Calabria. Danach bestand die Möglichkeit, den Dom zu besichtigen oder die Zeit nach eigenen Wünschen zu gestalten. Anschließend machten wir uns auf die längere Rückfahrt zu unserer Unterkunft.

Ausflug an die Götterküste – Capo Vaticano – Olivenöl–Mühle

Nach dem Frühstück begrüßten wir erneut unsere Reiseleiterin Claudia, die uns bereits nach Serra San Bruno begleitet hatte. Unser erstes Ziel war das Capo Vaticano. Hier genossen wir den Blick auf die eindrucksvolle Küstenlandschaft mit ihren Felsen und dem weiten Meer – ein schöner Auftakt für unseren Ausflugstag.
Anschließend fuhren wir nach Nicotera. Bei einem gemeinsamen Rundgang erkundeten wir den historischen Ortskern mit seinen schmalen Gassen und ließen die Atmosphäre des kalabrischen Städtchens auf uns wirken. Claudia begleitete uns dabei mit vielen Informationen über die Region.
Danach führte uns unser Weg nach Zungri. Bei einer Verkostung in einem örtlichen Geschäft probierten wir verschiedene regionale Spezialitäten. So lernten wir Kalabrien auch von seiner kulinarischen Seite näher kennen.
Am Nachmittag besuchten wir die Grotten von Zungri. Die in den Fels gearbeiteten Räume und Höhlen gaben uns einen Eindruck davon, wie Menschen hier einst lebten und die natürlichen Gegebenheiten für ihren Alltag nutzten. Zwischen den Felswohnungen gab es viel zu entdecken – ein besonderer Abschluss unseres Tages, bevor wir die längere Rückfahrt zu unserer Unterkunft antraten.

Ausflug nach Gerace mit Blick zum Ionischen Meer – Freilichtmuseum MUSABA

Nach dem Frühstück brachen wir zu unserem heutigen Ausflug auf. Unterwegs legten wir an einer Raststätte eine Pause ein. Da der geplante Besuch im Museum MUSABA aufgrund von Bauarbeiten leider nicht möglich war, besuchten wir stattdessen das Museum in Locri und erhielten Einblicke in die antike Geschichte der Region.
Anschließend führte uns unser Weg nach Gerace. Vom Busparkplatz brachte uns eine kleine Bimmelbahn hinauf in den historischen Ort – eine angenehme Gelegenheit, bereits erste Eindrücke zu sammeln. Bei unserem Rundgang erkundeten wir die verwinkelten Gassen und besichtigten die Kathedrale sowie eine weitere Kirche. Besonders die Kathedrale beeindruckte mit ihrem weitläufigen Innenraum und ihrer schlichten, eindrucksvollen Architektur.
Die Mittagspause konnte jeder nach eigenen Wünschen gestalten. Eine schöne Einkehrmöglichkeit bot das kleine Restaurant links vor der Kathedrale. Mit leckerem Essen und freundlichem Personal war es eine empfehlenswerte Adresse für eine gemütliche Pause.
Danach ging es mit der Bimmelbahn zurück zum Busparkplatz. Vor der längeren Rückfahrt blieb noch Zeit für eine Toilettenpause, und auch unterwegs machten wir erneut Halt an der Raststätte. Zurück in unserer Unterkunft ließen wir den erlebnisreichen Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Rückflug von Lamezia Terme

Nach einem frühen Frühstück hieß es Abschied nehmen von Kalabrien.
Am Flughafen Lamezia Terme verabschiedeten wir uns zunächst von den Gästen, die nach München flogen. Für die übrigen Reisenden ging es weiter nach Frankfurt.
Hier trennten sich weitere Wege: Einige Gäste setzten ihre Heimreise nach Berlin fort, während eine Mitreisende mit dem Zug weiterfuhr.
Mit den verbleibenden Gästen flog ich schließlich nach Dresden. Dort hieß es auch für uns Abschied nehmen. Hinter uns lag eine abwechslungsreiche Reise mit eindrucksvollen Küstenlandschaften, historischen Orten und vielen kulinarischen Entdeckungen.
Mit schönen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den letzten Weg nach Hause.


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