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Die wunderbaren Landschaften von Kanada und Alaska

Reisebericht: 18.08. – 06.09.2026

Von den türkisblauen Seen Kanadas ging es mit der Norwegian Jade durch die Inside Passage, vorbei an beeindruckender Natur, gewaltigen Gletschern und tiefen Fjorden bis nach Alaska.

Natalie Hady

Ein Reisebericht von
Natalie Hady

Flug über Grönland – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Olympic Park – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Banff Falls – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Hoodos Viewpoint – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Kanadagänse – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Sonnenuntergang auf der Norwegian Jade – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Ketchikan Alaskas erste Stadt – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Seerobbe bei der Lachszuchtbetrieb – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Blick auf den Skagway Hafen – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) White Pass Summit Scenic Railway  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Icy Strait Point – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Aussichten auf dem Weg nach Denali – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL)

Tag 1 : Ankunft in Calgary

Aus den verschiedensten Städten kamen wir in Frankfurt zusammen, bevor es von dort aus auf einen langen Flug Richtung Calgary ging. Nach vielen Stunden in der Luft erreichten wir schließlich Kanada. In Calgary wurden wir bereits von unserem örtlichen Reiseleiter Ingo und unserem Busfahrer Bill erwartet, die uns zu unserem zentral gelegenen Hotel brachten.

Nach einer kurzen Erholungspause zog es viele von uns direkt wieder nach draußen. Einige erkundeten die Stadt zu Fuß und andere gingen gemeinsam oder individuell essen. Ein paar besonders Ausdauernde ließen sich sogar den Calgary Tower nicht entgehen und genossen von oben den Blick über die Stadt.

So konnte jeder den ersten Abend auf seine eigene Art ausklingen lassen. Schließlich hieß es: Kräfte sammeln, denn die nächsten Tage und die großen Erlebnisse in den Rocky Mountains warteten bereits auf uns.

Tag 2: Banff Nationalpark

Heute ging unser Reiseprogramm richtig los: Wir machten uns auf den Weg Richtung Norden und in den berühmten Banff National Park. Doch bevor wir Calgary endgültig hinter uns ließen, erkundeten wir die Stadt noch ein wenig genauer.

Unser erster Stopp führte uns zur Peace Bridge, der markanten roten Fußgängerbrücke über den Bow River. Anschließend ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen schönen Blick über Calgary hatten. Besonders auffällig war der Scotiabank Saddledome, die große Sport- und Veranstaltungshalle der Stadt. Hier finden unter anderem Eishockeyspiele, Konzerte und andere große Veranstaltungen statt. Während wir den Ausblick genossen, entdeckten wir sogar einen Adler, der gemütlich in einem Baum saß, unser erstes kleines Wildtiererlebnis der Reise.

Weiter ging es zum Canada Olympic Park, der an die Olympischen Winterspiele von 1988 erinnert. Dort konnten wir unter anderem die Skisprungschanzen und weitere Sportanlagen sehen, die noch heute an dieses große Sportereignis erinnern.

Danach hieß es endgültig: raus aus der Stadt und hinein in die Rocky Mountains! Unser nächstes Ziel war der berühmte Lake Louise. Das intensive Türkisblau des Sees war sofort beeindruckend. Noch eindrucksvoller wurde es beim anschließenden Besuch des Lake Moraine, der mit seiner außergewöhnlichen Farbe und der gewaltigen Bergkulisse zu den schönsten Landschaften der Reise gehörte.

Einige aus unserer Gruppe nutzten am Lake Moraine die Gelegenheit, den Rock Pile Trail hinaufzusteigen. Von oben eröffnete sich ein fantastischer Blick über den türkisblauen See und die umliegenden Berge. Dazu hatten wir auch noch großes Glück mit dem Wetter: strahlender Himmel, angenehme Temperaturen und eine Landschaft, die fast zu schön wirkte, um wahr zu sein.

Doch nicht nur die Landschaft sorgte an diesem Tag für Begeisterung. Auch unser Busfahrer Bill bewies, dass er neben dem Fahren ein hervorragendes Auge für Wildtiere hat. Während er aufmerksam die Straße im Blick behielt, entdeckte er gleich zweimal Tiere am Straßenrand. Zuerst machten wir Halt wegen eines Schwarzbären, und kurze Zeit später konnten wir sogar einen Braunbären beobachten.

Am Abend erreichten wir Banff. Dort blieb noch etwas Zeit, durch die lebendige Stadt zu schlendern, die ersten Eindrücke auf sich wirken zu lassen und gemeinsam oder individuell etwas essen zu gehen.

Tag 3: Athabasca–Gletscher

Am dritten Tag erkundeten wir zunächst noch ein wenig mehr von Banff und seiner Umgebung. Unser erster Stopp führte uns zum Mount Norquay Lookout, von wo aus wir wieder einen wunderschönen Blick auf die beeindruckende Bergwelt hatten.

Anschließend fuhren wir am berühmten Banff Springs Hotel vorbei. Das imposante, schlossähnliche Hotel liegt wunderschön inmitten der Rocky Mountains und hat im Laufe seiner Geschichte schon zahlreiche berühmte Gäste beherbergt, unter anderem Marilyn Monroe. Danach machten wir einen Spaziergang zu den Bow Falls, den Wasserfällen direkt bei Banff.

Weiter ging es zum Peyto Lake, einem weiteren türkisblauen Juwel der Rocky Mountains. Durch seine besondere Form erinnert der See aus der Vogelperspektive an einen Wolfskopf. Im Hintergrund konnten wir den Peyto Glacier sehen, der den See mit seinem Schmelzwasser speist. Eigentlich war für diesen Tag Regen vorhergesagt, doch wie sagt man so schön: Wenn Engel reisen, lacht der Himmel.

An einem weiteren Aussichtspunkt erwarteten uns gleich zwei besondere Motive: Auf der einen Seite konnten wir die Bridal Veil Falls sehen, auf der anderen Seite blickten wir auf den Mount Cirrus.

Danach ging es weiter zum Athabasca Glacier. Hier wurde es deutlich kälter, sodass unsere warmen Jacken zum Einsatz kamen. Einige aus der Gruppe spazierten am Gletscher entlang, während viele sich für eine Fahrt mit dem Ice Explorer entschieden. Diese speziell für das Gelände entwickelten Fahrzeuge können auch sehr steile Gletscherhänge befahren. Oben angekommen, hatten wir die einmalige Gelegenheit, tatsächlich auf dem Gletscher zu stehen und die beeindruckende Eislandschaft aus nächster Nähe zu erleben.

Doch das sollte noch nicht das letzte Highlight des Tages gewesen sein: Auf dem Weg nach Jasper entdeckte unser aufmerksamer Busfahrer Bill erneut einen Bären. Damit hatten wir innerhalb kürzester Zeit bereits drei Bären in freier Wildbahn gesehen!

Am Abend erreichten wir den Jasper National Park und unsere Unterkunft, Becker’s Chalets. Die kleinen gemütlichen Holzhütten lagen mitten in der Natur und waren mit Kamin ausgestattet. Die Lage direkt am Wasser und umgeben von Wald und Bergen machte die Unterkunft zu etwas ganz Besonderem.
Auf dem Weg dorthin konnten wir allerdings auch die Spuren eines großen Waldbrandes sehen, der hier vor zwei Jahren gewütet hatte. Die Landschaft sah dadurch stellenweise völlig anders aus als die unberührten Wälder, die wir zuvor gesehen hatten.
In unserer gemütlichen Unterkunft ließen wir den ereignisreichen Tag bei einem gemeinsamen, sehr guten Abendessen ausklingen.

Tag 4 : Mount Robson und Wells Gray Park

Unser erster Stopp war der Mount Robson, mit knapp 4.000 Metern der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains. Unser Busfahrer Bill erzählte uns, dass er den Gipfel in seinen 15 Jahren als Fahrer nur ein einziges Mal vollständig gesehen hatte. Umso größer war die Freude, dass wir genau an diesem Tag so viel Glück mit dem Wetter hatten und den gesamten Berg in seiner beeindruckenden Größe bestaunen konnten.

Danach lag eine längere Fahrt vor uns. Am Nachmittag erreichten wir schließlich den Wells Gray Provincial Park, der für seine spektakulären Wasserfälle bekannt ist. Unser erster Stopp war der Helmcken Falls. Mit gewaltiger Kraft stürzt das Wasser hier in die Tiefe und bot von der Aussichtsplattform aus ein beeindruckendes Fotomotiv.

Doch damit war der Wasserfalltag noch nicht vorbei. Nicht weit entfernt warteten bereits die Dawson Falls. Hier erwartete uns zusätzlich eine kleine Überraschung: Mitten in der Natur veranstalteten wir eine kleine kanadische Whisky-Verkostung. Dazu gab es Whisky mit Ahornsirup, entsprechend süßlich und sehr kanadisch. Als kleine Begleitung durften natürlich auch Timbits nicht fehlen: die kleinen, kugelförmigen Leckereien von Tim Hortons, die im Grunde aus Donut-Teig bestehen. So wurde aus einem normalen Wasserfall-Stopp eine kleine kanadische Genuss-Pause mitten in der Wildnis.

Anschließend ging es weiter nach Kamloops, wo wir unsere nächste Unterkunft bezogen, ebenfalls wunderschön in der Natur gelegen. Zum Empfang spendierte uns der Manager einen kleinen Hauswein, bevor wir gemeinsam zu Abend aßen und einen weiteren ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen ließen.

Tag 5: Kamloops bis Vancouver

Heute stand ein längerer Fahrtag auf dem Programm: Es ging immer weiter Richtung Süden bis nach Vancouver. Unterwegs legten wir noch einen kurzen Stopp in Hope ein. Die kleine Stadt ist vor allem als Drehort der Serie Supernatural und durch ihre Lage am Fraser River bekannt. Außerdem erinnern zahlreiche Holzschnitzereien und Skulpturen im Ort an die Geschichte und Kultur der Region.

Schließlich erreichten wir Vancouver und machten uns direkt auf, die Stadt ein wenig zu erkunden. Ein erster Höhepunkt war die berühmte Steam Clock in Gastown. Die Dampfuhr wurde 1977 errichtet und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Vancouvers. Besonders unterhaltsam ist sie, weil sie tatsächlich mit Dampf betrieben wird: Zu jeder vollen Viertelstunde ertönt eine kleine Melodie, während aus der Uhr Dampf aufsteigt. So versammeln sich regelmäßig Besucher davor und warten gespannt auf das nächste „Dampfspektakel“.

Anschließend spazierten wir ein Stück am Wasser entlang. Dabei kamen wir auch zum Canada Place, dem bekannten Kreuzfahrtterminal von Vancouver und Ausgangspunkt unserer bevorstehenden Kreuzfahrt. Besonders auffällig ist das Gebäude durch seine fünf großen weißen Segel, die wie ein riesiges Schiff wirken und inzwischen zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden sind.

Danach führte uns unser Weg durch den Stanley Park, eine riesige grüne Oase direkt am Rande der Innenstadt. Der Park gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Vancouvers und bietet neben Wäldern und Spazierwegen auch wunderschöne Ausblicke auf die Skyline, das Meer und die Berge. Bei einem Fotostopp an den berühmten Totempfählen konnten wir einen weiteren Eindruck von der indigenen Kultur der Region gewinnen.

Anschließend bezogen wir unser sehr zentral gelegenes Hotel. Während sich einige Teilnehmer für das Abendessen fertig machten oder noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt unternahmen, trafen drei weitere Teilnehmer ein, die erst an diesem Tag angereist waren. Hinter ihnen lag bereits ein langer Flug, und entsprechend groß war die Freude, nun endlich den Rest der Gruppe kennenzulernen.
Beim gemeinsamen Abendessen im wunderschönen Sylvia Hotel bot sich dafür die perfekte Gelegenheit. An einer langen Tafel saßen wir alle zusammen, lernten uns noch besser kennen und ließen den Tag bei wirklich gutem Essen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Damit war unsere Gruppe nun vollständig und bestens auf die kommenden Tage eingestimmt.

Tag 6: Vancouver und Vancouver Island

Heute teilte sich unsere Gruppe: Ein Teil machte sich auf den Weg nach Vancouver Island, während sich die anderen dazu entschieden, Vancouver noch einmal ganz individuell zu erkunden.

Wer in der Stadt blieb, nutzte den Tag zum ausgiebigen Bummeln und für die letzten Shoppingerledigungen. Einige schlenderten über die Robson Street, eine der bekanntesten Einkaufs- und Flanierstraßen Vancouvers, oder erkundeten die Granville Street mit ihren zahlreichen Geschäften, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten. Andere besuchten Granville Island, eine ehemalige Industrieinsel, die heute vor allem für ihren großen Public Market, kleine Geschäfte, Kunsthandwerk, Cafés und Restaurants bekannt ist. So konnte jeder den Tag ganz nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten.

Für den anderen Teil der Gruppe ging es dagegen früh los zu einem Tagesausflug nach Vancouver Island. Unser erstes Ziel war Victoria, die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia. Besonders beeindruckend ist dort das prachtvolle Parlamentsgebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Stil errichtet wurde und mit seiner imposanten Architektur, den Kuppeln und zahlreichen Türmchen zu den Wahrzeichen der Stadt gehört.

Anschließend erkundeten wir die Gegend rund um den Hafen bei einem Spaziergang. Vorbei an kleinen Ständen und durch die schöne Uferpromenade ging es für einige noch weiter bis nach Chinatown. Das Viertel gehört zu den ältesten Chinatowns Kanadas und ist besonders für seine historischen Gebäude, asiatischen Geschäfte und Restaurants sowie die charakteristische Atmosphäre bekannt.

Ein weiterer interessanter Stopp war die sogenannte Mile 0. Hier erinnert ein Denkmal an den kanadischen Sportler Terry Fox, der mit seinem „Marathon of Hope“ Spenden für die Krebsforschung sammeln wollte. Obwohl ihm aufgrund einer Krebserkrankung ein Bein amputiert worden war, lief er täglich große Strecken quer durch Kanada. Sein Lauf musste schließlich aufgrund seiner Erkrankung abgebrochen werden, doch seine Geschichte wurde zu einem Symbol für Mut, Durchhaltevermögen und Hoffnung.

Der krönende Abschluss unseres Tages waren die Butchart Gardens. Die weltberühmten Gartenanlagen entstanden aus einem ehemaligen Kalksteinbruch und begeistern heute mit einer unglaublichen Vielfalt an Blumen, Pflanzen und liebevoll gestalteten Gartenbereichen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die wunderschöne Anlage in vollen Zügen genießen.

Zurück in Vancouver ließen einige von uns den Tag noch bei einem gemütlichen Abendessen in einem schönen Fischrestaurant am Wasser ausklingen.

Tag 7: Einschiffung auf die Norwegian Jade

Heute war es endlich so weit: Der zweite Teil unserer Reise begann: die Kreuzfahrt mit der Norwegian Jade.

Da wir erst zur Mittagszeit zum Schiff aufbrachen, konnten wir den Vormittag noch ganz entspannt verbringen. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, noch Sehenswürdigkeiten nachzuholen, die in den vergangenen Tagen zu kurz gekommen waren, während andere bei schönem Sonnenschein einen letzten Spaziergang durch Vancouver machten.

Zur Mittagszeit machten wir uns schließlich auf den Weg zum Hafen. Voller Vorfreude gingen wir an Bord der Norwegian Jade und waren gespannt auf die kommenden Tage entlang der Inside Passage und durch die beeindruckende Landschaft Alaskas.

Nachdem alle ihre Kabinen bezogen hatten, blieb noch etwas Zeit, das Schiff zu erkunden und sich mit den verschiedenen Bereichen vertraut zu machen. Am Abend trafen wir uns dann zum ersten gemeinsamen Abendessen im Grand Pacific, dem eleganten À-la-carte-Restaurant des Schiffes. Bei gutem Essen und einem schönen Ambiente ließen wir den ersten Tag an Bord ausklingen und freuten uns auf alles, was die nächsten Tage bringen würden.

Tag 8: Seetag auf der Inside Passage

Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage stand heute zunächst einmal Erholung auf dem Programm. Wir verbrachten einen entspannten Seetag an Bord der Norwegian Jade, bevor in den kommenden Tagen zahlreiche Ausflüge und Landgänge auf uns warteten.

Jeder konnte den Tag ganz individuell gestalten. Einige starteten mit einem gemütlichen Frühstück am Buffet, andere nutzten das À-la-carte-Angebot. Anschließend bot das Schiff ein abwechslungsreiches Programm: Von Quizveranstaltungen über Tanzkurse bis hin zu Musik- und Unterhaltungsshows war für jeden etwas dabei. Wer wollte, konnte sich den ganzen Tag von einer Aktivität zur nächsten bewegen.

Besonders schön war auch die angenehme Atmosphäre innerhalb unserer Gruppe. Immer wieder traf man sich zufällig an Bord, unternahm etwas in kleineren Gruppen oder verabredete sich am Abend noch auf einen gemeinsamen Drink. Trotz der vielen individuellen Möglichkeiten fanden wir abends immer wieder als gesamte Gruppe zusammen und ließen den Tag gemeinsam bei einem Essen in einem der Restaurants ausklingen. Einige probierten zwischendurch auch einmal eines der Spezialitätenrestaurants an Bord aus.

So verging unser erster kompletter Tag auf See ganz entspannt, genau die richtige Einstimmung auf die kommenden Tage in Alaska.

Tag 9: Ketchikan

Heute hieß es zum ersten Mal auf unserer Kreuzfahrt: Land in Sicht! Unser Schiff machte in Ketchikan Halt, einer der bekanntesten Städte im Südosten Alaskas und einem beliebten Ausgangspunkt für Ausflüge in die beeindruckende Natur der Region.

Bei einem Rundgang erkundeten wir unter anderem die berühmte Creek Street. Die historische Straße verläuft auf Stelzen entlang des Ketchikan Creek und war früher das Rotlichtviertel der Stadt. Heute befinden sich dort liebevoll restaurierte Holzhäuser, kleine Geschäfte, Galerien und Restaurants. Besonders interessant ist der Bach selbst: Während der Lachswanderung kann man hier Lachse beobachten, die zu ihren Laichplätzen schwimmen.

Einige Teilnehmer starteten den Tag mit einem Ausflug auf dem Wasser. Bei einer Bootstour durch die Gewässer rund um Ketchikan konnten wir die Landschaft einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Unterwegs entdeckten wir eine Insel mit eindrucksvollen Totempfählen, mehrere Weißkopfseeadler und sogar kleine Robben, die im Wasser herumtollten.
Während der Fahrt wurden uns außerdem regionale Spezialitäten serviert, unter anderem geräucherter Lachs und Lachscreme. Dazu gab es heiße Getränke, sodass wir es uns an Bord gemütlich machen konnten.


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