Naturreise West–Kanada für Genießer
Reisebericht: 22.08. – 04.09.2026
Auf in den wilden Westen nach Kanada! Wir entdecken die Rockies, genießen traumhafte Landschaften und erleben die Natur hautnah– in kleiner Runde und mit unzähligen besonderen Momenten zum Staunen.
Ein Reisebericht von
Susanne Schirmann
Anreise nach Calgary/Alberta/Kanada
Heute beginnt unser gemeinsames Kanada-Abenteuer. Nachdem wir uns aus verschiedenen Richtungen in Frankfurt eingefunden haben, sitzen wir schließlich im Flugzeug Richtung Kanada und nehmen Kurs auf Alberta. Vor uns liegt der Atlantik, hinter uns Europa – und mit jeder Flugstunde steigt die Spannung auf das, was uns in den kommenden Tagen erwartet. Nach etwa neuneinhalb Stunden erreichen wir Calgary. Schon bei der Ankunft merken wir: Diese Stadt ist anders als viele andere kanadische Metropolen. Calgary verbindet den Charakter einer modernen Großstadt mit der Geschichte des amerikanisch geprägten Westens. Genau diese Mischung hat ihr auch den Beinamen „Cowtown“ eingebracht. Heute leben hier mehr als 1,3 Millionen Menschen, und neben ihrer Bedeutung als Wirtschaftsstandort ist die Stadt vor allem als Ausgangspunkt für Reisen in die Rocky Mountains bekannt. Am Flughafen empfängt uns herzlich Marina, unsere Reiseleiterin, und Sam, unser Busfahrer, mit ihnen werden wir auf unserer kompletten Tour unterwegs sein. Auf dem Weg in die Stadt folgen wir zunächst dem Bow River. Zwischen dem Grün entlang des Flusses tauchen immer wieder die Hochhäuser von Downtown auf. Ein besonders schöner Blick auf dieses Zusammenspiel von Natur und Großstadt bietet sich uns anschließend vom Scotsman’s Hill. Hier heißt es erst einmal: Kamera raus! Vor uns breitet sich Calgary mit seiner markanten Skyline aus. Gleichzeitig fällt unser Blick auf das weitläufige Stampede-Gelände und den Saddledome. Die ungewöhnliche Dachform der Arena erinnert tatsächlich an einen Sattel und passt damit perfekt zu Calgarys Western-Image. Jedes Jahr im Juli wird die Stadt zur Bühne der Calgary Stampede, einem der bekanntesten Rodeo- und Westernfestivals der Welt. Für viele Besucher gehört dieses Ereignis zu den Höhepunkten des Jahres. Nach diesen ersten Eindrücken fahren wir zu unserer Unterkunft. Im Westin Hotel mitten in Downtown beziehen wir unsere Zimmer und haben Gelegenheit, uns nach der langen Anreise kurz zu erfrischen. Am Abend spazieren wir gemeinsam zu Earl’s Kitchen & Bar. Bei einem guten Essen lassen wir die ersten Eindrücke sacken und lernen uns in entspannter Atmosphäre kennen. Anschließend zieht es uns noch um die Häuser. Wir bummeln über die Stephen Avenue und erleben Calgary am Samstagabend. Die Innenstadt ist belebt, aus verschiedenen Ecken klingt Musik, und zwischen den Häusern sorgen die Lichter für eine ganz eigene Stimmung. Unser Blick wandert immer wieder hinauf zum Calgary Tower, der weithin sichtbar über Downtown ragt. Zurück im Hotel heißt es nun sich von der Anreise zu erholen. Ab morgen führt es uns weiter hinein in die grandiose Bergwelt Westkanadas-Rocky Mountains-wir kommen!
Fahrt nach Banff mit Johnston Canyon, Emerald Lake und Bow Falls
Die frühe Morgenstunde macht uns heute nichts aus – der Jetlag sorgt dafür, dass wir bereits hellwach sind. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Westin Hotel starten wir voller Tatendrang in unseren ersten großen Reisetag in Kanada. Noch einmal durchqueren wir Calgary und lassen die Mischung aus moderner Skyline, historischen Gebäuden und Vororte auf uns wirken, bevor wir die Stadt hinter uns lassen und Kurs auf die majestätischen Rocky Mountains nehmen. Am Stadtrand kommen wir am Olympiazentrum vorbei. Die markanten Sprungschanzen erinnern an die Olympischen Winterspiele von 1988 und werden bis heute für Training und Wettkämpfe genutzt. Schon bald führt uns unsere Route auf den Trans-Canada-Highway, der sich auf mehr als 8.000 Kilometern quer durch Kanada zieht, den Pazifik mit dem Atlantik verbindet und dessen Beginn "Mile 0" wir zum Schluss in Vancouver noch kennenlernen werden.
Unser erster Naturstopp ist der Johnston Canyon im Banff-Nationalpark. Über gut befestigte Wege folgen wir dem Verlauf des Johnston Creek und tauchen immer tiefer in die beeindruckende Schlucht ein. Das Wasser bahnt sich mit ordentlich Kraft seinen Weg durch den Fels, während links und rechts spektakuläre Gesteinsformationen aufragen. Dass wir uns den beliebten Weg heute mit zahlreichen anderen Besuchern teilen, überrascht uns angesichts des Ferienbetriebs nicht – die eindrucksvolle Landschaft ist die kleine Geduldsprobe aber allemal wert und wir sind froh, bereits am frühen Morgen dort gewesen zu sein.
Anschließend geht es weiter Richtung Lake Louise. Im gleichnamigen Village legen wir eine gemütliche Mittagspause ein und versorgen uns in einer kleinen Bäckerei mit frisch zubereiteten Leckereien. Mit Blick auf den Fluss und die umliegenden Berge bei herrlichem Wetter schmeckt es gleich noch einmal so gut. Danach halten wir am sogenannten Spiral Tunnel. Von einem Aussichtspunkt beobachtet man die spektakuläre Bahnstrecke, die sich durch mehrere Schleifen und Tunnel durch die Berge windet. Auf diese Weise überwinden die Züge die enormen Höhenunterschiede der Rocky Mountains – eine beeindruckende technische Lösung mitten in einer gewaltigen Naturlandschaft. Leider ist die Sicht mittlerweile beinahe zugewachsen und darf aufgrund der Nationalparkbestimmungen auch nicht zurückgeschnitten werden. Weiter geht die Reise zu einem der schönsten Bergseen der Region: Der Emerald Lake macht seinem Namen alle Ehre. Je nach Licht schimmert die Wasseroberfläche in wunderschönen Grün- und Türkistönen und bildet zusammen mit den dicht bewaldeten Berghängen eine traumhafte Kulisse. Wir nutzen die Gelegenheit für einen Spaziergang und genießen die Schönheit dieses besonderen Bergsees. Nur wenige Kilometer später zeigt uns die Natural Bridge, wie eindrucksvoll die Kräfte der Natur wirken können. Der Kicking Horse River hat sich über unzählige Jahre durch das Gestein gearbeitet und dabei eine faszinierende natürliche Brücke geschaffen. In Banff angekommen, besuchen wir zunächst das berühmte Fairmont Banff Springs Hotel. Das imposante Gebäude erinnert tatsächlich an ein märchenhaftes Schloss und gilt als das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Anschließend fahren wir mit unserem Bus weiter zu den Bow Falls. Da das Wetter am Nachmittag etwas unbeständig ist, verzichten wir auf den Spaziergang vom Hotel und genießen die beeindruckenden Wasserfälle ganz bequem bei unserem Aufenthalt vor Ort.
Danach beziehen wir unsere Zimmer in der zentral gelegenen Aspen Lodge. Zum Abendessen geht es heute ins Restaurant The Boss, wo wir den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen lassen. Anschließend bleibt noch Zeit, ein wenig durch Banff zu bummeln. In den Straßen herrscht am Abend eine lebendige Atmosphäre, und zahlreiche Geschäfte, Boutiquen und Cafés machen Lust darauf, den charmanten Ferienort noch näher kennenzulernen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck lassen wir unseren ersten Tag in den Rocky Mountains entspannt ausklingen.
Die fantastischen Seen in Alberta: Lake Louise, Moraine Lake, Peyto Lake und Floßfahrt Athabasca River
Heute macht das Wetter seinem guten Ruf alle Ehre: Schon am Morgen strahlt die Sonne vom Himmel und begleitet uns auf unserem Weg durch die Rocky Mountains. Wir wollen die berühmten Bergseen möglichst in ruhiger Atmosphäre erleben und sind deshalb schon früh unterwegs. Bereits die Fahrt dorthin ist absolut beeindruckend. Der mächtige Castle Mountain erhebt sich mit seinen 2766 Metern über dem Tal und erinnert mit seiner markanten Silhouette tatsächlich ein wenig an ein gewaltiges Schloss. Unser erster großer Höhepunkt des Tages ist vermutlich der bekannteste See Kanadas: Lake Louise. Der auf rund 1750 Metern gelegene See gehört zweifellos zu den berühmtesten Landschaftsmotiven Kanadas – und als wir vor dem glasklaren Wasser stehen, wissen wir auch warum. Die umliegenden Gipfel bilden einen wunderschönen Rahmen, während die ersten Sonnenstrahlen die Bergwelt zum Leuchten bringen. Direkt am See liegt das berühmte Fairmont Chateau Lake Louise, dessen Geschichte bis ins Jahr 1911 zurückreicht. Wir genießen den Anblick allerdings lieber bei einem Spaziergang am Ufer und lassen die besondere Morgenstimmung auf uns wirken. Anschließend führt uns unsere Route noch ein Stück höher hinauf zum Moraine Lake. Auf 1884 Metern liegt der See eingebettet zwischen den imposanten Gipfeln des Valley of the Ten Peaks. Ein kurzer Aufstieg über die steinigen Stufen lohnt sich sofort: Von oben eröffnet sich vor uns ein Panorama, das kaum spektakulärer sein könnte. Das intensiv türkisfarbene Wasser hebt sich leuchtend von den dunklen Bergflanken ab – da zücken auch wir natürlich sofort die Kameras. So viele wunderschöne Motive lassen sich unmöglich einfach vorbeiziehen lassen! Doch auch nach diesem Naturerlebnis ist der Tag noch lange nicht vorbei. Vor uns liegt der Icefields Parkway, eine der eindrucksvollsten Panoramastraßen Nordamerikas. Auf rund 233 Kilometern reiht sich ein Aussichtspunkt an den nächsten, und bei diesem strahlenden Wetter ist die Landschaft einfach nur grandios. Wir kommen am Bow Lake vorbei und erreichen wenig später den Peyto Lake. Von der Aussichtsplattform haben wir einen fantastischen Blick auf den ungewöhnlich geformten See, dessen Umriss an einen Wolfskopf erinnert. Das leuchtende Türkis des Wassers und die umliegenden Berge wirken beinahe unwirklich – ein Anblick, bei dem wir gerne noch ein wenig länger verweilen. Am Columbia Icefield wartet anschließend ein ganz anderes Naturerlebnis auf uns. Vor uns liegt die gewaltige Zunge des Athabasca-Gletschers. Auch wenn das Eis sich aufgrund des Klimawandels Jahr für Jahr weiter zurückzieht, vermittelt die Gletscherfront noch immer eine Vorstellung von den gewaltigen Dimensionen dieser Eiswelt. Ein beeindruckender Moment, wenn wir unmittelbar vor dieser mächtigen Landschaft stehen – und kaum zu glauben, dass der Pariser Eiffelturm einst theoretisch unter der heutigen Gletscherzunge Platz gefunden hätte. Nach so viel Bergpanorama wechseln wir am Nachmittag die Perspektive und gehen aufs Wasser. Auf dem Athabasca River wartet bereits unser Schlauchboot, auf Englisch Raft genannt und unser Guide Siggi. Während er sicher durch die Strömung navigiert, können wir uns zurücklehnen und die Landschaft vom Fluss aus betrachten. Doch ganz so gemütlich bleibt es nicht: Einige Stromschnellen bringen ordentlich Bewegung ins Boot und sorgen gleichzeitig für eine willkommene Abkühlung. Dass dabei die eine oder andere Hose nass wird, gehört offenbar einfach zum heutigen Abenteuer dazu. Bei den angenehm milden Temperaturen nehmen wir es mit Humor und genießen die Fahrt in vollen Zügen. Am Abend erreichen wir Jasper und unsere Unterkunft für die kommenden beiden Nächte: Becker’s Chalets. Die gemütlichen Blockhütten liegen etwas außerhalb des Ortes direkt am Athabasca River und mitten in der Natur. Nach diesem erlebnisreichen Tag ist das genau der richtige Platz zum Ankommen und Durchatmen.
Auch kulinarisch werden wir verwöhnt, denn das Gourmetrestaurant der Unterkunft ist über die Region hinaus bekannt. Bei einem hervorragenden Abendessen lassen wir den Tag gemütlich ausklingen. Später zieht es uns noch einmal nach draußen: Über den Berggipfeln steigt der Mond empor und taucht die umliegende Landschaft in eine ganz besondere Stimmung. Wir genießen diesen ruhigen Abschluss unseres ereignisreichen Tages – und freuen uns, dass wir gleich zwei Nächte an diesem schönen Ort verbringen dürfen.
Ortserkundung Jasper und Besuch des Maligne Lake mit Spirit Island
Mit einer fantastischen Aussicht auf die Bergwelt rund um Jasper genießen wir ein herrliches Frühstück bei Becker’s Chalets. Der Himmel ist wolkenlos, die Sonne strahlt – besser könnte unser Start in diesen erlebnisreichen Tag kaum sein. Anschließend fahren wir ins nur wenige Kilometer entfernte Jasper. Bei einem gemütlichen Bummel durch das Zentrum entdecken wir die kleinen Läden und verschaffen uns einen ersten Eindruck von dem charmanten Bergort. Im Anschluss geht es Richtung Maligne Lake. Unterwegs begegnen uns allerdings auch die sichtbaren Spuren des verheerenden Waldbrandes, der 2024 große Teile des Jasper Nationalparks und auch den Ort Jasper selbst getroffen hat. An den Berghängen stehen noch immer zahllose schwarz verkohlte Baumstämme und erinnern eindrucksvoll an die gewaltige Kraft des Feuers. In diesen Bereichen wirkt die Landschaft fast still und verlassen. Es wird viele Jahrzehnte dauern, bis sich die Natur hier wieder vollständig erholt hat. Und doch entdecken wir zwischen den dunklen Baumstämmen bereits erste zarte grüne Triebe – kleine, aber hoffnungsvolle Zeichen dafür, dass die Natur ihren eigenen Weg zurückfindet.
Unsere Fahrt führt uns weiter vorbei am Medicine Lake. Der geheimnisvolle See ist vor allem für ein ungewöhnliches Naturphänomen bekannt: Im Laufe des Jahres kann er nahezu vollständig verschwinden, weil sein Wasser durch ein unterirdisches Höhlensystem abfließt. Schon bald erreichen wir schließlich den berühmten Maligne Lake, der auf rund 1.670 Metern Höhe liegt. Bei diesem herrlichen Wetter bietet sich uns hier ein traumhaftes Panorama. Bevor am Nachmittag unsere Bootsfahrt zur legendären Spirit Island beginnt, nutzen wir die Zeit um uns noch etwas die Beine zu vertreten und unternehmen einen Spaziergang auf dem Mary Schaeffer Loop. Der Weg führt uns ein Stück am Ufer des Maligne Lake entlang. Wir genießen die frische Bergluft, das glitzernde Wasser und die friedliche Atmosphäre. Anschließend bleibt noch Zeit für eine kleine Stärkung auf der Sonnenterrasse am See– bei so viel Sonne und dieser grandiosen Kulisse schmeckt unser Mittagssnack gleich noch einmal so gut. Dann heißt es: Leinen los! Gemeinsam mit unserer charmanten Kapitänin und Guide an Bord gleiten wir hinaus auf das tiefblaue Wasser des Maligne Lake. Während der Fahrt erfahren wir viel Interessantes über diesen beeindruckenden See. Er erstreckt sich über rund 22 Kilometer, erreicht eine Tiefe von bis zu 97 Metern und ist aufgrund der winterlichen Eisverhältnisse nur etwa von Mitte Juni bis Mitte Oktober mit dem Boot befahrbar. Umgeben von mächtigen Bergen und schroffen Gipfeln wird die Fahrt selbst bereits zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unser Ziel ist nach vierzig Minuten Fahrt die berühmte Spirit Island. Schon beim ersten Blick auf die kleine Insel vor der gewaltigen Bergkulisse verstehen wir, warum dieser Ort zu den bekanntesten Fotomotiven der kanadischen Rocky Mountains gehört. Für die indigene Bevölkerung besitzt Spirit Island eine besondere Bedeutung, und eine überlieferte Legende erzählt von einem jungen Liebespaar aus zwei verfeindeten Stämmen. Ihre Liebe durfte nicht sein, und nachdem die junge Frau die Insel nicht mehr betreten durfte, kehrte ihr Geliebter immer wieder an diesen Ort zurück. Der Legende nach starb er schließlich hier und sein Geist soll seitdem über die Insel wandeln – daher der Name Spirit Island. So eine Variante, wie die Insel zu ihrem Namen kam.
Auch außerhalb dieser Legende hat der kleine Flecken mitten im Maligne Lake eine erstaunliche Geschichte. Ein Foto dieser einzigartigen Landschaft gewann einst einen Kodak-Wettbewerb und wurde anschließend sogar in der New Yorker U-Bahn präsentiert. Damit begann der weltweite Siegeszug dieses außergewöhnlichen Fotomotivs. Heute stehen wir selbst an diesem berühmten Ort und haben ausreichend Zeit, die spektakuläre Kulisse mit unseren Kameras festzuhalten. Diese Bilder werden sicherlich zu den schönsten Erinnerungen unserer Kanada-Reise gehören. Am Nachmittag kehren wir schließlich zu unserem gemütlichen Becker’s Chalet zurück. Dort erwartet uns erneut ein kulinarischer Höhepunkt: Bei einem wunderbaren Gourmet-Abendessen lassen wir den erlebnisreichen Tag genussvoll ausklingen und schwelgen noch einmal in den vielen Eindrücken dieses traumhaften Tages im Jasper Nationalpark.
Fahrt nach Kamloops über Mount Robson Visitor Centre und Besuch des Wells Gray Parks
Schon der Blick aus dem Fenster verspricht uns einen herrlichen Reisetag. Nach einem gemütlichen Frühstück heißt es Abschied nehmen von Jasper und den Rocky Mountains. Wir lassen Alberta hinter uns und rollen über die Provinzgrenze nach British Columbia. Dabei wechseln wir nicht nur das Bundesland, sondern auch die Zeitzone – unsere Uhren werden erneut eine Stunde zurückgestellt. Unsere Fahrt führt uns durch eine Landschaft, die kaum abwechslungsreicher sein könnte. Entlang des Fraser River begleiten uns dichte Wälder, mächtige Bergketten und immer wieder fantastische Ausblicke. Dann taucht er vor uns auf: Mount Robson, mit 3.954 Metern der höchste Berg der kanadischen Rockies. Der gewaltige Gipfel trägt nicht ohne Grund den Beinamen „The Great One“. Häufig versteckt er sich hinter Wolken und gibt sich nur schemenhaft zu erkennen. Heute allerdings meint es das Wetter ausgesprochen gut mit uns: Bei strahlendem Sonnenschein steht der Berg majestätisch vor uns. Wir können unser Glück kaum fassen und nutzen die Gelegenheit natürlich ausgiebig für Fotos. Doch unser Tag hält noch weitere Naturerlebnisse bereit. Wir machen einen Abstecher in den Wells Gray Provincial Park, der wegen seiner außergewöhnlichen Dichte an Wasserfällen gerne als „Waterfall Park“ oder „Land of Waterfalls“ bezeichnet wird. Mehr als 40 größere Wasserfälle gibt es hier zu entdecken – und zwei davon liegen heute auf unserer Route.
Zunächst erreichen wir die Dawson Falls. Über eine Breite von rund 90 Metern stürzt der Clearwater River hier über eine breite Felsstufe in die Tiefe. Die Wassermassen verteilen sich dabei über die gesamte Breite des Flusses und vermitteln tatsächlich ein wenig den Eindruck einer kleinen kanadischen Version der Niagara-Fälle. Das tosende Wasser und die Gischt machen schnell klar, warum dieser Wasserfall zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Parks gehört.
Nur wenig später wartet mit den Spahats Falls ein ganz anderes Naturschauspiel auf uns. Schon vom Aussichtspunkt aus geht es spektakulär tief hinunter: Der Spahats Creek stürzt rund 75 Meter in die Tiefe und erreicht schließlich den Clearwater River. Besonders faszinierend ist dabei nicht nur die Höhe des Wasserfalls, sondern die gewaltige Schlucht, die sich unterhalb des Aussichtspunktes auftut. Der Spahats Creek hat sich hier tief in das vulkanische Gestein eingeschnitten und einen markanten Canyon geschaffen.
Die Felswände erzählen dabei eine spannende Geschichte aus der Vergangenheit der Region. Sie bestehen zu einem großen Teil aus erkalteten Lavaschichten, die durch frühere vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Über Jahrtausende haben Wasser, Eis und Verwitterung dieses Gestein immer weiter bearbeitet und die heutige Schlucht herausgeformt. Wir blicken also nicht einfach nur auf einen Wasserfall, sondern gleichzeitig in ein beeindruckendes Stück Erdgeschichte. Tief unten bahnt sich der Clearwater River seinen Weg durch das Tal, während der Spahats Creek aus schwindelerregender Höhe in ihn hinabstürzt. Ein wirklich spektakulärer Anblick! Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck setzen wir unsere Fahrt fort. Schließlich erreichen wir Kamloops, das am Zusammenfluss von North und South Thompson River liegt und wegen seines ausgesprochen sonnigen Klimas gerne als „Sonnenstadt“ bezeichnet wird. Unser Hotel liegt direkt am Wasser – perfekt, um nach diesem erlebnisreichen Tag ein wenig zur Ruhe zu kommen. Bei hochsommerlichen 36 Grad sind wir besonders froh über die angenehm kühlen Zimmer. Am Abend lassen wir den Tag ganz entspannt bei einem gemeinsamen BBQ ausklingen. Zwischen leckerem Essen, guten Gesprächen und den Erlebnissen des Tages sind wir uns schnell einig: Westkanada hat uns heute wieder einmal mit seiner großartigen Natur begeistert.
Von Kamloops in die Wildnis
Heute lassen wir die trockene Landschaft rund um Kamloops hinter uns und tauchen immer tiefer in die ursprüngliche Wildnis British Columbias ein. Unser Ziel ist die abgelegen und idyllisch am Tyaughton Lake gelegene Tyax Lodge – doch bis dorthin erwartet uns noch eine besonders spannende Fahrt. Unterwegs machen wir Halt in Lillooet, einem kleinen Ort mit großer Vergangenheit. Während des Goldrauschs herrschte hier einst reges Treiben und die Einwohnerzahl schoss zeitweise auf rund 25.000 Menschen an. Heute geht es deutlich ruhiger zu, doch die Geschichte des Ortes ist noch überall spürbar. Am Seton Lake haben wir ein Picknick am Fluss organisiert. Bei herrlicher Kulisse lassen wir es uns gemeinsam schmecken, genießen die Ruhe und die wunderschöne Landschaft – genau diese besonderen Momente in der Natur machen unsere Reise so einzigartig. Gut gestärkt setzen wir unsere Fahrt fort. Eigentlich wäre heute die Strecke entlang des Carpenter Lake vorgesehen gewesen. Doch eine Straßensperrung macht die Weiterfahrt auf dieser Route unmöglich. Kurzerhand nehmen wir eine alternative Strecke, die uns durch dichte Wälder und immer tiefer in die beeindruckende Wildnis führt. Und diese Umleitung erweist sich schon bald als echter Glücksfall: Plötzlich heißt es „Bär!“ Gleich mehrere Schwarzbären zeigen sich entlang unserer Strecke. Insgesamt entdecken wir tatsächlich vier dieser faszinierenden Tiere – ein Erlebnis, mit dem wir auf unserer alternativen Route ganz sicher nicht gerechnet haben. Natürlich sind die Kameras sofort zur Hand und die Freude unter uns ist riesig. Je weiter wir Richtung Tyax Lodge kommen, desto mehr haben wir das Gefühl, wirklich in die Wildnis einzutauchen, besonders auf diesem ungewöhnlichen Forstweg auf dem sonst nur die gefürchteten Logging Trucks unterwegs sind. Am frühen Abend erreichen wir schließlich den wunderschönen Tyaughton Lake und unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte. Die gemütliche Tyax Lodge liegt herrlich abgeschieden mitten in der Natur und empfängt uns in einer wunderbar entspannten Atmosphäre. Doch bevor wir es uns richtig gemütlich machen, bekommen wir noch eine ganz besondere Information: Sieben Grizzlybären sind derzeit in der Umgebung unterwegs! Durch die Waldbrände in der weiteren Region verändern sich die Bewegungsmuster der Tiere, und offenbar zieht es sie momentan vermehrt in die Täler – und damit näher an die Lodge. Auch ein Elch wurde bereits gesichtet. Da wird aus einem ohnehin schon besonderen Aufenthalt ganz schnell ein kleines Wildnis-Abenteuer. Wir sind gespannt, welche tierischen Begegnungen uns noch erwarten und was der morgige Tag für uns bereithält. Eines ist jedenfalls sicher: Langweilig wird es in der kanadischen Wildnis ganz bestimmt nicht!
Tag zur freien Verfügung in der Wildnis
Heute lassen wir es entspannt angehen und genießen einen Tag, an dem die Seele einfach einmal baumeln darf. Der besondere Höhepunkt wartet am Vormittag auf uns: Mit dem Wasserflugzeug starten wir in zwei Gruppen zu einem spektakulären Rundflug über die umliegende beeindruckende Bergwelt. Schon der Start vom Tyaughton Lake ist ein Erlebnis, wenn die Maschinen über das Wasser beschleunigen und sich schließlich in die Lüfte erheben. Unter uns eröffnet sich eine atemberaubende Landschaft aus tiefgrünen Wäldern, glitzernden Seen und schroffen Gipfeln der Coast Mountains. Als besonderes Highlight steuern unsere Piloten den Bridge Glacier an und setzen dort zur Landung an. Die gewaltige Gletscherlandschaft und der türkisfarbene See bieten einen besonderen Anblick. Der neunzig minütige Flug mit vielen besonderen Eindrücken vergeht sprichwörtlich wie im Flug und wir kehren wir zur Lodge zurück – und sind uns schnell einig, dass sich dieser Ausflug mehr als gelohnt hat und man ohne ihn ein besonderes Erlebnis verpasst hat.
Am Nachmittag steht dann Entspannung pur auf dem Programm. Statt einer Wanderung genießen wir die Zeit rund um die Lodge, denn in der näheren Umgebung wurden mehrere Grizzlybären gesichtet. Da heißt es lieber Abstand halten und die beeindruckende Natur ganz gemütlich von einem sicheren Platz aus genießen. Manche von uns paddeln mit einem Kanu auf dem Tyaughton Lake oder gönnen sich eine wunderbare Massage. Später treffen wir uns auf der Hotelterrasse zu einem geselligen Umtrunk mit kanadischem Wein und Bier. Besonders erstaunt uns dabei die herzliche kanadische Gastfreundschaft: Es ist tatsächlich möglich, unsere selbst erworbenen Getränke ganz unkompliziert auf dem Gelände zu genießen. So verbringen wir gemeinsam einige wunderschöne Stunden gemütlich am Lagerfeuer. Bei angeregten Gesprächen lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren, tauschen unsere schönsten Eindrücke aus. Ein rundum gelungener Tag in der Wildnis Kanadas klingt in entspannter Atmosphäre aus. Morgen erwartet uns schließlich ein ganz anderer Kontrast: Wir verlassen die Ruhe und Abgeschiedenheit der Tyax Lodge und machen uns auf den Weg nach Whistler, wo uns wieder mehr Trubel, Leben und das besondere Flair eines kanadischen Skiortes erwarten.
Von der Wildnis nach Whistler und Besuch des Squamish Museums
Heute heißt es Abschied nehmen von der beeindruckenden Abgeschiedenheit der Tyax Lodge. Noch einmal genießen wir die Stille und die grandiose Bergkulisse, bevor wir uns auf den Weg machen und immer tiefer in die Landschaft der Coast Mountains eintauchen. Die Straße schlängelt sich entlang des Carpenter Lake, der sich über viele Kilometer durch die Berge zieht. Immer wieder eröffnen sich uns fantastische Ausblicke auf das tiefblaue bis türkis schimmernde Wasser und die kargen, steil aufragenden Berghänge. Nach den Tagen inmitten der Wildnis wird uns dabei noch einmal bewusst, wie außergewöhnlich die Landschaft rund um die Tyax Lodge ist. In Lillooet legen wir einen Zwischenstopp ein und nutzen die Gelegenheit, uns mit kleinen Leckereien für unterwegs einzudecken. Anschließend geht es weiter durch eine Landschaft, die sich hinter jeder Kurve wieder ein wenig verändert. Die Coast Mountains begleiten uns auf unserem Weg, und natürlich darf auch ein Halt am Duffy Lake nicht fehlen. Eingebettet zwischen hohen Bergen liegt der See malerisch vor uns – ein wunderschöner Platz, um noch einmal die Kamera zu zücken und die Aussicht zu genießen. Je näher wir Whistler kommen, desto deutlicher verändert sich die Szenerie. Aus der einsamen Bergwelt wird langsam ein lebendiger Ferienort. Whistler gehört zu den bekanntesten Urlaubszielen Westkanadas und wurde spätestens durch die Olympischen Winterspiele 2010 weltweit bekannt. Heute treffen hier Bergsport, Natur und internationales Flair aufeinander. In der autofreien Village-Zone herrscht eine ganz andere Atmosphäre als noch wenige Stunden zuvor in der stillen Wildnis. Bevor wir unser Hotel beziehen, erwartet uns allerdings noch ein ganz besonderer kultureller Einblick: Wir besuchen das Squamish Museum. Schon bei unserer Ankunft werden wir auf eindrucksvolle Weise von zwei Frauen der Squamish First Nation mit ihrem traditionellen Gesang begrüßt. Dieser besondere Moment sorgt sofort für eine ganz eigene Atmosphäre und gibt uns einen ersten Eindruck von der tiefen Verbundenheit der Squamish mit ihrer Heimat und ihrer Kultur.
Anschließend erkunden wir das Museum in Eigenregie. Die Ausstellung vermittelt interessante Einblicke in die Geschichte, Kultur und Lebensweise der Squamish First Nation und zeigt, wie eng die Menschen seit Generationen mit der Landschaft rund um Squamish und die Coast Mountains verbunden sind. Interessant ist auch der Film, den wir vor Ort anschauen und der unseren Museumsbesuch wunderbar ergänzt. Danach geht es gemeinsam zurück Richtung Hotel. Einige aus unserer Gruppe entscheiden sich für einen Spaziergang und laufen mit mir, Susanne, gemütlich durch den Ort direkt zum Hotel. So können wir Whistler gleich ein wenig zu Fuß entdecken und die besondere Atmosphäre des Ortes genießen. Die übrigen Gäste fahren gemeinsam mit Marina und unserem Busfahrer Sam zum Hotel. Nun haben wir Zeit, Whistler auf eigene Faust zu erkunden. Während die einen durch die Geschäfte bummeln, lassen sich andere einfach treiben, beobachten das bunte Treiben im Village oder suchen sich ein gemütliches Plätzchen für einen Kaffee oder ein kühles Getränk. Nach den ruhigen Tagen in der Natur bietet uns Whistler einen kontrastreichen Aufenthalt. Am Abend treffen wir uns wieder alle zum gemeinsamen Essen im „Caramba!“. Bei leckerem Essen, guten Gesprächen und vielen Eindrücken des Tages lassen wir unseren ersten Tag im Skiort gemütlich ausklingen. Und eines steht fest: Kanada zeigt uns heute einmal mehr, wie abwechslungsreich eine Reise sein kann – von der stillen Bergwildnis bis zum lebhaften Ferienort, und mittendrin ein spannender Einblick in die Kultur der First Nations.
Fährüberfahrt nach Vancouver Island
Heute heißt es Abschied nehmen von Whistler und Kurs auf ein neues Kapitel unserer Reise: Vancouver Island wartet auf uns! Nach einem gemütlichen Frühstück außer Haus in der Brasserie Lloret starten wir gut gestärkt in Richtung Pazifikküste. Schon bald verändert sich die Landschaft, und die Berge machen allmählich den ersten Blicken auf das Meer Platz.
Unser erster Zwischenstopp führt uns zu den Shannon Falls, die zu den eindrucksvollsten Wasserfällen British Columbias zählen. Durch den dichten, sattgrünen Küstenwald gelangen wir zu den Aussichtspunkten. Zwischen Farnen und moosbedeckten Felsen rauscht das Wasser des Shannon River über eine gewaltige Felswand rund 335 Meter talwärts. Ein beeindruckendes Naturschauspiel – und zugleich ein Vorgeschmack auf die üppige Vegetation, die uns auf Vancouver Island erwartet.
Wenig später erreichen wir Horseshoe Bay, den Fährhafen nordwestlich von Vancouver. Hier heißt es: Fahrzeuge parken, durchatmen und einfach die Überfahrt genießen. Die Fähre bringt uns über die Strait of Georgia hinüber nach Vancouver Island. Zwar lässt sich die Sonne heute nicht blicken, doch dafür präsentiert sich das Meer angenehm ruhig – beste Voraussetzungen für eine entspannte Passage. Während die Küstenlandschaft langsam hinter uns verschwindet, genießen wir die frische Seeluft und den Blick über das Wasser. Alles klappt wunderbar, und schon bald heißt es: Willkommen auf Vancouver Island!
Mit rund 450 Kilometern Länge und einer Fläche von mehr als 31.000 Quadratkilometern ist Vancouver Island alles andere als eine kleine Insel. Sie gehört sogar zu den größten Inseln Nordamerikas. Wer hier unterwegs ist, vergisst deshalb tatsächlich schnell, dass er sich überhaupt auf einer Insel befindet – so vielfältig und weitläufig präsentiert sich die Landschaft.
Nach unserer Ankunft in Nanaimo setzen wir unsere Fahrt in Richtung Norden fort. Unterwegs darf natürlich ein Besuch im berühmten Old Country Market in Coombs nicht fehlen. Der etwas kuriose Markt ist vor allem für seine grasenden Ziegen auf dem begrünten Dach bekannt. Und wir haben Glück: Tatsächlich zeigen sich die tierischen Bewohner und sorgen damit für den einen oder anderen amüsierten Blick und natürlich für unsere Kameras. Ein kleiner Zwischenstopp, der uns allen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Anschließend tauchen wir noch einmal tief in die ursprüngliche Natur Vancouver Islands ein. Im Cathedral Grove des MacMillan Provincial Park spazieren wir zwischen gewaltigen Douglasien und mächtigen Rotzedern. Manche dieser Baumriesen sind viele Jahrhunderte alt und erreichen Höhen von weit über 70 Metern. Während wir zwischen den riesigen Stämmen stehen, wird uns einmal mehr bewusst, wie klein wir Menschen im Vergleich zu diesen beeindruckenden Zeitzeugen der Natur sind. Der Wald wirkt beinahe wie eine eigene Kathedrale – nur dass hier nicht Stein und Glas, sondern Bäume das Dach bilden.
Am Nachmittag nehmen wir schließlich Kurs auf unser heutiges Ziel Campbell River. Die Stadt an der Ostküste Vancouver Islands trägt den Beinamen „Salmon Capital of the World“ und ist vor allem für ihre Lage zwischen Meer, Bergen und ursprünglicher Wildnis bekannt. Von hier aus bieten sich ideale Möglichkeiten, die faszinierende Natur der Insel zu entdecken – und genau das steht in den kommenden Tagen bei uns auf dem Programm.
Für die nächsten zwei Nächte beziehen wir unser Quartier im Naturally Pacific Resort. Schon die Lage direkt am Wasser und der Blick auf die umliegende Landschaft machen deutlich: Hier sind wir genau richtig! Nach der abwechslungsreichen Fahrt und unserer gelungenen Überfahrt lassen wir den Tag ganz entspannt ausklingen. Auch ohne Sonnenschein hat Vancouver Island uns heute bereits eindrucksvoll begrüßt – und wir freuen uns auf alles, was uns hier noch erwartet.
Tag zur freien Verfügung in Campbell River oder optionaler Ausflug zur Bärenbeobachtung
Heute erwartet uns ein Tag auf Vancouver Island, an dem sich unsere Gruppe auf zwei ganz unterschiedliche Naturerlebnisse verteilt. Für elf unserer Gäste beginnt bereits am frühen Morgen ein ganz besonderes Abenteuer: die optionale Kombination aus Whale Watching und Bärenbeobachtung. Nach dem Frühstück fahren wir gemeinsam zum Hafen von Campbell River. Dort angekommen, erfolgt die Einweisung durch den Kapitän Geoff und Guide Rebecca. Anschließend geht es an Bord und nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung heißt es schließlich: Leinen los! Das Boot bietet Platz für maximal 30 Personen – 20 Gäste finden im geschützten Innenbereich Platz, weitere zehn können die Fahrt oben an Deck genießen. Insgesamt liegen rund 180 Kilometer auf dem Wasser vor der Gruppe, denn die Tour führt etwa 90 Kilometer hinaus in die beeindruckende Fjordlandschaft und anschließend wieder zurück. Begleitet werden unsere Gäste von der erfahrenen Bootscrew, die während der Fahrt viel Wissenswertes über die Region und ihre faszinierende Tierwelt vermittelt.
Während unsere Ausflügler auf dem Wasser unterwegs sind, schlagen wir mit den übrigen Gästen einen ganz anderen Weg ein. Unser Ziel ist der Elk Falls Provincial Park, wo eine wunderschöne Wanderung auf uns wartet. Der rund zweistündige Elk Falls Loop führt uns mitten durch den ursprünglichen Küstenwald. Wir wandern über weichen Waldboden, vorbei an mächtigen Bäumen und immer wieder entlang des Flusses. Die Natur zeigt sich hier von ihrer besonders eindrucksvollen Seite: dichtes Grün, das Rauschen des Wassers und eine wohltuende Ruhe begleiten uns auf unserem Weg. Ein besonderer Höhepunkt ist natürlich der Elk Falls selbst. Über die Hängebrücke und auch auf einer seitlichen Plattform gelangen wir zu einem fantastischen Aussichtspunkt und können den Wasserfall und die darunterliegende Schlucht aus einer ganz besonderen Perspektive betrachten. Wir nehmen uns Zeit, die Landschaft zu genießen, Fotos zu machen und einfach die herrliche Natur auf uns wirken zu lassen. Auf dem Rückweg legen wir noch einen spontanen Zwischenstopp an einer Brücke ein. Unter uns beobachten wir zahlreiche Angler, die sich links und rechts des Flusses verteilt haben. Immer wieder wird ein Fisch aus dem Wasser gezogen – ein interessantes Schauspiel, das wir eine Weile verfolgen. Gerade jetzt, wenn die Lachse in die Flüsse zurückkehren, wird deutlich, wie eng das Leben in dieser Region mit den Gewässern verbunden ist. Während wir anschließend zum Hotel zurückkehren, geht der Ausflug unserer anderen Gruppe weiter. Nach der Bootsfahrt zum Gebiet der Homalco First Nation steht für unsere Gäste die Bärenbeobachtung auf dem Programm. An Land angekommen, gibt es zunächst eine Mittagspause auf einer Holzplattform, bevor es mit zwei Bussen weiter zum Orientierungszentrum geht. Dort erhalten die Teilnehmer weitere Informationen und eine Sicherheitseinweisung. Anschließend führen mehrere Stationen in das Beobachtungsgebiet, wo die Gäste gemeinsam mit ihren Guides nach den beeindruckenden Grizzlys Ausschau halten. Die einzelnen Beobachtungspunkte ermöglichen dabei unterschiedliche Perspektiven auf die umliegende Natur. Am Nachmittag geht es wieder zurück zum Boot und anschließend 90 km über das Wasser in Richtung Campbell River. An Bord wird den Gästen noch ein kleiner Snack mit Lachshäppchen serviert, bevor schließlich wieder der Hafen erreicht wird. Für uns ist inzwischen freie Zeit angesagt. Nach unserer Wanderung können unsere daheim gebliebenen Gäste nach kurzen Besorgungen im Supermarkt den Nachmittag ganz entspannt verbringen – bevor Marina und Sam am späten Nachmittag zum Hafen fahren, um unsere Ausflügler abzuholen. Als schließlich alle wieder im Hotel eintreffen, ist unsere Gruppe komplett und wir tauschen die Erlebnisse des Tages aus. Heute haben wir Vancouver Island auf zwei ganz unterschiedlichen Wegen entdeckt: auf dem Wasser und mitten durch den Wald – und beide Wege haben uns die faszinierende Natur dieser Region wieder ein Stück nähergebracht.
Fahrt nach Victoria und Whale Watching
Nach einem entspannten Frühstück mit köstlichen Frühstücksspezialitäten, welches uns pünktlich um 07.00 Uhr von unserem Stammkellner Manish serviert wird, verlassen wir unser Hotel und setzen unsere Reise entlang der abwechslungsreichen Ostküste von Vancouver Island fort. Unser erstes Ziel an diesem Tag ist das charmante Städtchen Chemainus, das weit über die Grenzen Kanadas hinaus für seine außergewöhnlichen Wandgemälde bekannt ist. Schon bei unserer Ankunft ist offensichtlich, dass dieser Ort einen ganz besonderen Charme besitzt. Chemainus blickt auf eine lange Geschichte als bedeutender Standort der Holzindustrie zurück. Wo früher Sägewerke und die Arbeit mit dem Holz das Leben bestimmten, lädt heute ein liebevoll gestaltetes Städtchen zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Wir entdecken historische Gebäude, kleine beschauliche Straßen und immer wieder neue Kunstwerke, die die Hausfassaden schmücken. Die berühmten Wandmalereien erzählen auf eindrucksvolle Weise Geschichten aus vergangenen Zeiten und lassen die Geschichte des Ortes lebendig werden. Mal begegnen wir Arbeitern der Holzindustrie, mal historischen Szenen aus dem Alltag der einstigen Siedler – und so wird unser Spaziergang durch Chemainus zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit. Auch das Holz spielt natürlich weiterhin eine wichtige Rolle. Ein beeindruckendes Holzdenkmal erinnert an die traditionsreiche Geschichte des Ortes, während eine alte Wassermühle das idyllische Bild perfekt ergänzt. Gemütlich schlendern wir durch die Straßen, entdecken immer neue liebevolle Details und genießen den ganz besonderen Charme dieses kleinen Ortes. Unsere Reise führt uns weiter in die Hauptstadt von British Columbia: Victoria. Schon bei der Einfahrt wird deutlich, warum diese Stadt für viele Besucher zu den schönsten Städten Kanadas zählt. Bei einer kurzen orientierenden Rundfahrt erhalten wir einen ersten Eindruck von der charmanten Hauptstadt am Meer. Wir fahren durch das historische Chinatown, eines der ältesten chinesischen Viertel Nordamerikas, und vorbei an der lebhaften Government Street, die mit ihren Geschäften, Restaurants und historischen Gebäuden zum Bummeln einlädt. Natürlich dürfen auch die Wahrzeichen Victorias nicht fehlen. Wir bewundern das prachtvolle Parlamentsgebäude, das direkt am Inner Harbour liegt, und werfen einen Blick auf das traditionsreiche Fairmont Empress Hotel. Rund um den Hafen herrscht geschäftiges Treiben, Wasserflugzeuge starten und landen, Boote gleiten über das Wasser und die besondere maritime Atmosphäre begleitet uns auf Schritt und Tritt.
Doch der eigentliche Höhepunkt des Tages wartet noch auf uns: Whale Watching! Voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg zu unserem Boot und lassen Victoria langsam hinter uns. Wir fahren heute weit hinaus, immer auf den Spuren der Wale, es öffnet sich vor uns die weite Wasserlandschaft der Salish Sea. Während wir über die Wellen gleiten, genießen wir die frische Meeresluft und halten gespannt Ausschau nach den Giganten des Pazifiks. Und tatsächlich werden wir belohnt: In einiger Entfernung entdecken wir vier Orcas! Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wir ihre Bewegungen und genießen diesen besonderen Moment, denn eine Begegnung mit diesen faszinierenden Meeressäugern in freier Wildbahn bleibt einfach unvergesslich. Doch unser Ausflug hält noch eine weitere Überraschung für uns bereit. Später zeigen sich auch zwei Buckelwale. Gespannt beobachten wir das Geschehen auf dem Wasser und sind einmal mehr beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt der Natur rund um Vancouver Island. Drei Stunden lang sind wir unterwegs und genießen jede Minute dieser besonderen Tour. Die frische Seeluft, das Glitzern des Wassers und die Begegnungen mit Orcas und Buckelwalen machen diesen Nachmittag zweifellos zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Victoria zeigt sich am Abend noch einmal von einer ganz anderen, besonders stimmungsvollen Seite. Nach unserem schmackhaften Abendessen im Milestones Restaurant , bleibt noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt. Die Straßen laden zum Bummeln ein, die Fußgängerzone ist noch belebt und rund um den Hafen erstrahlt Victoria in einem ganz besonderen Licht. Besonders beeindruckend präsentiert sich das prachtvolle Parlamentsgebäude, das nach Einbruch der Dunkelheit wunderschön illuminiert wird und gemeinsam mit den Lichtern des Hafens eine fast magische Kulisse bildet. So geht ein weiterer abwechslungsreicher Tag zu Ende, der uns von den historischen Straßen und kunstvollen Wandgemälden Chemainus' bis hinaus auf das offene Meer zu Orcas und Buckelwalen führt. Mit vielen wunderbaren Eindrücken im Gepäck genießen wir diesen stimmungsvollen Abend in Victoria – und treten morgen den letzten Tag unserer Rundreise an. Vancouver-wir kommen!
Fährüberfahrt nach Vancouver mit Citytour
Unser letzter gemeinsamer Tag im Westen Kanadas beginnt in Victoria. Noch einmal ziehen die vertrauten Straßen der Hauptstadt British Columbias an unseren Fenstern vorbei, bevor wir uns endgültig von Vancouver Island verabschieden. Einen besonderen Moment erleben wir am „Mile 0“-Marker des Trans-Canada Highway. Genau hier nimmt eine Straße ihren Anfang, die Kanada einmal quer durch das Land durchquert und sich über fast 8.000 Kilometer bis nach St. John’s auf Neufundland erstreckt. Direkt daneben erinnert das Denkmal an Terry Fox an einen außergewöhnlichen Kanadier. Mit seinem „Marathon of Hope“ wollte er trotz seiner schweren Erkrankung Geld für die Krebsforschung sammeln und wurde damit zu einem Symbol für Mut und Durchhaltevermögen. Seine Geschichte berührt uns sehr und besonders, dass auf sein Engagement hin 22 Millionen Dollar von der Bevölkerung für die Krebsforschung zusammenkamen. Von Swartz Bay aus bringt uns die Fähre anschließend zurück auf das Festland. Während die Landschaft langsam an uns vorbeizieht, genießen wir die rund eineinhalbstündige Überfahrt durch die Strait of Georgia. Bewaldete Inseln, felsige Küsten, kleine Leuchttürme und zahlreiche Seevögel begleiten unsere Fahrt. Auch wenn sich die Sonne heute eher zurückhält, fühlt sich diese Passage fast wie eine kleine Kreuzfahrt an – ein wunderbar entspannter Übergang zu unserem letzten Kapitel dieser Reise. Dann heißt es: Vancouver, da sind wir! Die kanadische Pazifikmetropole empfängt uns mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Großstadt, Hafen und Natur. Unser erster ausführlicher Stopp führt uns nach Granville Island. Wo einst Industrie, Werften und Sägewerke das Bild bestimmten, herrscht heute geschäftiges Treiben. Zwischen Marktständen, kleinen Geschäften, Galerien und Cafés gibt es viel zu entdecken. Farben, Düfte und kulinarische Spezialitäten machen den Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Natürlich lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und nutzen unsere Mittagspause für eine kleine kulinarische Entdeckungsreise. Anschließend erkunden wir Vancouver weiter vom Bus aus. In Gastown, dem historischen Herzen der Stadt, treffen wir auf die charmante Mischung aus alten Backsteinfassaden, modernen Läden und historischem Flair. Benannt ist das Viertel nach John „Gassy Jack“ Deighton, der hier einst einen Saloon eröffnete. Besonders bekannt ist Gastown für seine berühmte Dampfuhr, die alle fünfzehn Minuten mit Dampf und Tönen auf sich aufmerksam macht. Morgen früh werden wir noch einmal zurückkommen und uns dieses besondere Schauspiel ganz in Ruhe und bei besserem Wetter zu Fuß anzuschauen. Weiter geht es zum Canada Place. Die charakteristischen weißen Dachsegel gehören längst zu den Wahrzeichen Vancouvers. Vor der beeindruckenden Hafenkulisse liegen Kreuzfahrtschiffe, während in unmittelbarer Nähe Wasserflugzeuge starten und landen. Auch das olympische Feuer erinnert an ein großes Kapitel der Stadtgeschichte: die Olympischen Winterspiele von 2010. Im Moment präsentiert sich das Monument allerdings etwas verhüllt, da es renoviert wird. Natürlich gehört zu einem Vancouver-Besuch auch der Stanley Park. Wir drehen eine Runde durch diese riesige grüne Oase und fahren entlang der Seawall. Besonders faszinierend ist dabei der Kontrast, der Vancouver so einzigartig macht: Auf der einen Seite ragen die modernen Hochhäuser von Downtown in den Himmel, auf der anderen Seite erleben wir dichten Wald, Pazifikküste und die Totempfähle der First Nations. Großstadt und Natur liegen hier tatsächlich direkt nebeneinander. Im Stanley Park ist schließlich der Moment gekommen, unseren beiden treuen Begleitern dieser Reise ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Unser Busfahrer Sam hat uns mit seiner sicheren und souveränen Fahrweise, seinem stets sauberen Bus und seiner freundlichen, hilfsbereiten Art begleitet. Unsere liebenswerte Reiseleiterin Marina hat mit ihm dafür gesorgt, dass wir die fast 2.500 Kilometer dieser Reise nicht nur sicher, sondern auch mit viel Humor, Herz und viele spannende Informationen durch Marina erleben konnten. Ein großes Dankeschön an beide! Am späten Nachmittag beziehen wir unser Zimmer im zentral gelegenen Pinnacle Hotel. Doch der Tag ist noch lange nicht zu Ende. Zum krönenden Abschluss unserer gemeinsamen Reise erwartet uns ein ganz besonderer Abend: Im „Top of Vancouver“ geht es hoch hinaus. In 167 Metern Höhe dreht sich das Restaurant langsam um die eigene Achse, während unter uns die Lichter Vancouvers erstrahlen. Downtown, der Hafen, die Berge und der Pazifik bilden die Kulisse für unser gemeinsames Abschiedsessen. Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren und stoßen auf all die Erlebnisse an, die uns auf dieser Reise begleitet haben. Und wer danach noch Lust auf ein letztes Abenteuer hat, taucht bei „FlyOver Canada“ noch einmal in die Landschaften unseres Reiselandes ein. Auf einer virtuellen Reise geht es über Gletscher, Wälder, Prärien und pulsierende Städte – beinahe so, als würden wir unsere gesamte Reise noch einmal in rasantem Tempo erleben. So endet unser letzter gemeinsamer Abend in Westkanada.
Rückreise nach Deutschland
Unser letzter Morgen in Vancouver beginnt ganz entspannt. Noch einmal sitzen wir gemütlich gemeinsam beim Frühstück und genießen ein kanadisches Buffet, das exklusiv für unsere Eberhardt-Gruppe vorbereitet ist. In angenehmer, privater Atmosphäre lassen wir unseren Aufenthalt in Vancouver Revue passieren, bevor wir uns von den Gästen verabschieden, die noch ein wenig länger in Kanada bleiben. Doch bevor wir endgültig die Koffer verstauen und zum Flughafen aufbrechen, nutzen wir die letzten Stunden in Vancouver noch einmal richtig aus. Bei einem rund zweistündigen Spaziergang erkunden wir vormittags die Stadt zu Fuß und genießen ein letztes Mal das besondere Flair der kanadischen Metropole. Unser erster Halt ist die olympische Flamme, die an die Olympischen Winterspiele 2010 erinnert. Von dort geht es weiter zum Canada Place mit seinen charakteristischen weißen Segeln, die längst zu einem der Wahrzeichen Vancouvers geworden sind. Anschließend schlendern wir durch die historischen Straßen von Gastown und lassen uns noch einmal vom besonderen Charme dieses Viertels begeistern. Natürlich darf auch ein kleiner Bummel durch einige Geschäfte nicht fehlen –und natürlich fand sich noch das eine oder andere schöne Andenken an unsere gemeinsame Reise. So vergeht die Zeit wie im Flug, und ehe wir uns versehen, ist es tatsächlich Zeit, Abschied von Vancouver zu nehmen. Am Flughafen läuft alles problemlos und schnell: Check-in, Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle sind bald erledigt. Wenig später nehmen wir unsere Plätze im Lufthansa-Flieger ein und heben pünktlich in Richtung Frankfurt ab. Von dort verteilt sich unsere Gruppe schließlich auf die verschiedenen Anschlussflüge und Bahnverbindungen in die Heimat.
Im Gepäck haben wir diesmal nicht nur unsere Koffer, sondern vor allem zahlreiche schöne Erinnerungen: an grandiose Landschaften, besondere Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und die faszinierende Vielfalt Westkanadas. Eine Reise, die noch lange nachwirken wird.
Ankunft in Frankfurt
Nach einer leicht verspäteten Rückkehr in Frankfurt, führt uns der Weg nun wieder nach Hause – mit vielen Bildern im Kopf, Geschichten im Gepäck und einem kleinen oder doch gar großen Stück Kanada im Herzen. Zwei ereignisreiche Wochen voller beeindruckender Landschaften, faszinierender Tierbeobachtungen und ganz besonderer Momente liegen hinter uns. Ob auf dem Wasser, mitten in der Natur oder hoch über den Bergen – jeden Tag durften wir neue Eindrücke sammeln und dieses vielseitige Land auf ganz besondere Weise erleben. Doch nicht nur die Erlebnisse werden uns in Erinnerung bleiben. Auch unsere gemeinsame Zeit als Reisegruppe, das Lachen, die vielen schönen Gespräche und die besonderen Augenblicke unterwegs haben diese Reise zu etwas Einzigartigem gemacht. Irgendwann ist dann auch die letzte Hürde per Flug oder Zug geschafft und es bleibt nun Zeit, die vergangenen zwei Wochen sacken zu lassen.
Ein herzliches Dankeschön zum Abschluss! Nach 14 wunderschönen Tagen durch den Westen Kanadas bleiben uns vor allem unvergessliche Erlebnisse und die schöne Gemeinschaft mit euch Gästen. Wir als Reiseteam – Marina, Sam und Susanne – haben euch als ausgesprochen angenehm, unkompliziert und sympathisch erlebt. Danke an Marina für die akribische Vorbereitung & ihr großes Wissen über Land, Leute, Kultur und Tierwelt. Danke an Sam, für sicher gefahrene 2.500 Kilometer durch Kanada. Und ein besonderes Dankeschön an Reisemanagerin Daniela Paulan von Eberhardt TRAVEL und unserem örtlichen Partner CTP für die großartige Vorbereitung & Organisation. Danke an alle – es war uns eine Freude, diese Reise mit euch zu erleben. Eure Susanne Schirmann, Reisegleiterin Eberhardt TRAVEL!
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