Rundreise Kenia für Kenner und Genießer im kleinen Kreis durch besondere Nationalparks und Schutzgebiete
Reisebericht: 26.06. – 10.07.2026
Erlebt mit uns Kenia von seiner schönsten Seite: Unsere Rundreise für Kenner und Genießer führt zu beeindruckenden Schutzgebieten, Nationalparks und unvergesslichen Safari-Momenten.
Ein Reisebericht von
Susanne Schirmann
Anreise nach Nairobi/Kenia
Unsere Kenia Reise für Kenner und Genießer beginnt mit den Flügen ab Stuttgart, Hamburg und Berlin über Istanbul nach Nairobi. Dank pünktlicher Verbindungen verläuft die Anreise angenehm und auch der Umstieg in Istanbul und seinem top modernen Flughafen gelingt völlig reibungslos. Nach der Landung in Nairobi geht es zunächst zur Passkontrolle. Hier heißt es zunächst etwas Geduld haben, doch mit dem bereits von Eberhardt TRAVEL vorab beantragten E-Visum und dem Reisepass ist die Einreise unkompliziert. Anschließend nehmen wir unser Gepäck in Empfang und freuen uns besonders darüber, dass alle Koffer gemeinsam mit uns sicher in Kenia angekommen sind – ein gelungener Start in unser Safari-Abenteuer. Nach den letzten Formalitäten verlassen wir das Terminal, wo wir bereits herzlich von Susanne Schirmann, Eberhardt TRAVEL Reisebegleiterin und unserem kenianischen Ankunftsbetreuer Baraka freundlich begrüßt werden. Gemeinsam fahren wir zum nah gelegenen 5 ***** Hotel Crowne Plaza, das nur wenige Minuten vom Flughafenterminal entfernt liegt. Dort ist bereits alles für uns vorbereitet, die Zimmer bezugsbereit, sodass wir nach der langen Anreise ohne Verzögerung einchecken können. Zur Begrüßung erhalten wir von unserem örtlichen Partner eine praktische Trinkflasche, ein Safari-Poloshirt sowie eine Landkarte von Kenia – schöne Begleiter für die kommenden Tage. Mit großer Vorfreude beziehen wir unsere Zimmer und freuen uns darauf, dass unser gemeinsames Abenteuer in Ostafrika nun endlich beginnt.
Besuch einer Kaffeefarm und Fahrt zum Samburu Schutzgebiet
Nach einem reichhaltigen Frühstück erfolgt eine herzliche Begrüßung seitens unserer beiden Safari-Guides Nick und Armstrong, die uns in den kommenden beiden Wochen durch Kenias faszinierende Tierwelt und Natur begleiten werden. Mit unseren Toyota Landcruiser Geländewagen, in denen maximal sechs Gäste Platz haben, verlassen wir Nairobi und machen uns auf den Weg Richtung Norden. Unser erster Halt führt uns auf das wunderschön gelegene Fairview Estate, eine traditionsreiche Kaffeefarm, eingebettet in üppiges Grün. Während einer interessanten Führung durch Guide Raymon erfahren wir, wie aus der roten Kaffeekirsche Schritt für Schritt aromatischer Kaffee entsteht. Vom Anbau über die Ernte bis hin zur Röstung wird der gesamte Herstellungsprozess anschaulich erklärt. Natürlich darf auch eine Verkostung nicht fehlen. Bei einer Tasse frisch gebrühten kenianischen Kaffees und einigen Keksen genießen wir die idyllische Atmosphäre des Gartens. Viele von uns sind von der Qualität des Kaffees begeistert und nutzen die Gelegenheit, ein paar Päckchen als Erinnerung oder Mitbringsel zu erwerben. Besonders praktisch ist der angebotene Lieferservice, sodass unsere Einkäufe erst am Ende der Reise wieder auf uns in unserem Flughafenhotel warten. Anschließend setzen wir unsere Fahrt fort und erleben unterwegs, wie sich die Landschaft langsam verändert. Fruchtbare Felder und kleine Ortschaften weichen immer mehr der trockeneren Savannenlandschaft des Nordens. Bei einem gemeinsamen Mittagessen stärken wir uns für die weitere Strecke und gewinnen dabei einen kleinen Einblick in das alltägliche Leben entlang der kenianischen Fernstraßen. Je weiter wir in Richtung Samburu fahren, desto ursprünglicher und beeindruckender wird die Natur. Am Abend erreichen wir schließlich das Eingangstor des Samburu-Nationalreservats und dürfen noch in den Park einfahren. Bereits die letzten Kilometer vermitteln echtes Safari-Feeling. Im Camp erwartet uns ein außergewöhnlich herzlicher Empfang: Mit traditionellen Gesängen und Tänzen heißen uns die Samburu-Krieger und das Team der Lodge willkommen. Nach einem erfrischenden Willkommensgetränk beziehen wir unsere komfortablen Zimmer, die mitten in der Wildnis liegen und dennoch viel Komfort bieten. Während draußen die afrikanische Nacht vorherrscht, genießen wir unser erstes gemeinsames Abendessen in einzigartiger Atmosphäre. Die Geräusche der Natur begleiten uns und machen deutlich, dass wir nun mitten in einer der faszinierendsten Landschaften Kenias angekommen sind. Nach einem langen, erlebnisreichen Tag freuen wir uns auf eine erholsame Nacht und morgen auf die ersten Pirschfahrten und alles, was die kommenden Tage für uns bereithalten.
Safari im Samburu Schutzgebiet
Nach einer geruhsamen Nacht in unseren fantastischen Zimmern, gefolgt von einem genussvollen Frühstück mit frischen Köstlichkeiten, starten wir voller Vorfreude zu unserer ersten Pirschfahrt im faszinierenden Samburu-Reservat. Dieses Schutzgebiet zählt zu den ursprünglichsten Landschaften Kenias und begeistert mit seinen weiten Ebenen, dem trockenen Buschland entlang des Ewaso-Ng'iro-Flusses, der unzähligen Tieren das Überleben sichert. Schon unmittelbar in der Nähe unserer Lodge werden wir reich beschenkt: Eine Elefantenkuh zieht gemeinsam mit ihrem Kalb gemächlich durch das Buschland, wenig später begegnen wir einer stattlichen Elefantenherde, die sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht gestört fühlt. Elegante Netzgiraffen schreiten zwischen den Akazien hindurch, während eine kleine Dik-Dik-Familie aufmerksam zwischen den Sträuchern verschwindet. Impalas und Grantgazellen grasen friedlich in der Morgensonne, Helmperlhühner und Geierperlhühner mit markantem Gefieder, huschen geschäftig über den Boden, und mehrere Gelbkehlfrankoline lassen ihre markanten Rufe erklingen. Besonders faszinierend sind die seltenen Gerenuk-Antilopen, die sich mit ihren langen Hälsen deutlich von anderen Antilopen abheben, sich auf ihre Hinterbeine stellen und scheinbar mühelos die frischen Blätter der Bäume erreichen – eine außergewöhnliche Anpassung an ihren trockenen Lebensraum. In der Ferne beobachtet ein Schreiseeadler, ob sich nicht doch ein Fisch im Fluss zeigt, der eine tolle Mahlzeit bieten könnte. Den Höhepunkt bildet schließlich ein Löwenrudel, das ganz in der Nähe unseres Weges ruht und uns einen unvergesslichen Einblick in das Leben der Könige der Savanne schenkt. Samburu ist weit über Kenia hinaus bekannt für seine außergewöhnliche Tierwelt. Neben den berühmten "Big Five" leben hier auch mehrere seltene Tierarten, die fast ausschließlich im trockenen Norden des Landes vorkommen und dem Reservat seinen ganz besonderen Reiz verleihen. Als die Sonne immer höher steigt und die Hitze spürbar zunimmt, kehren wir erfüllt von den vielfältigen Eindrücken in unsere Lodge zurück. Auf der schattigen Terrasse genießen wir ein ausgezeichnetes Drei-Gänge-Menü mit herrlichem Blick auf den Fluss. Während wir entspannt zusammensitzen, beobachten wir auf der gegenüberliegenden Uferseite eine Elefantenherde, die sich genüsslich im Schlamm suhlt und sich damit eine wohltuende Abkühlung verschafft – ein wunderbares Naturschauspiel, das wir in aller Ruhe auf uns wirken lassen. Wer möchte, genießt anschließend eine erfrischende Auszeit im Pool oder entspannt im Jacuzzi, bevor wir am Nachmittag erneut zur Pirschfahrt in die faszinierende Wildnis Samburus aufbrechen. Auch bei dieser Pirschfahrt zeigt sich die beeindruckende Vielfalt der Tierwelt Nordkenias. Immer wieder begegnen wir Elefanten, die in aller Ruhe durch die malerischeLandschaft ziehen, die nun in ein warmes Licht eingetaucht scheint.
Nochmals entdecken wir wieder einige der typischen Tierarten, die das Samburu-Schutzgebiet so besonders machen. Die eleganten Grevy-Zebras mit ihren schmalen Streifen und den großen runden Ohren ziehen gemächlich durch die Savanne, während uns ein Somali-Strauß mit seinem auffälligen blauen Hals aus sicherer Entfernung beäugt. Auch eine Oryx-Antilope mit ihren langen, geraden Hörnern zeigt sich in ihrem natürlichen Lebensraum. Zwischendurch richten wir den Blick immer wieder in die Bäume und Büsche. Dort entdecken wir die emsigen Schwarzkappensozialwebervögel, die kunstvolle Eigenheime bauen. Ein farbenprächtiger Flammenkopfbartvogel sorgt mit seinem leuchtend roten Gefieder für einen schönen Farbtupfer in der Landschaft. Besonders freuen wir uns außerdem über die Sichtung eines Löffelhundes. Mit seinen außergewöhnlich großen Ohren ist er sehr selten anzutreffen und bestens an das Leben in der Savanne angepasst. Der unbestrittene Höhepunkt unserer Pirschfahrt erwartet uns jedoch zum Schluss. Wir entdecken auf der Suche nach einem Leoparden ein Löwenrudel – und sogar ein stattliches Löwenmännchen hält sich in unmittelbarer Nähe auf. Wir können uns mit unseren Toyota Landcruisern ganz behutsam bis auf kurze Distanz heranpirschen, sodass wir den König der Tiere in aller Ruhe beobachten können. Die majestätische Ausstrahlung des Männchens, das entspannte Verhalten des Rudels und die Nähe zu diesen beeindruckenden Raubkatzen bescheren uns unvergessliche Momente und bilden einen würdigen Abschluss unserer Safari. Zurück in der Samburu Lodge lassen wir den erlebnisreichen Tag bei einem besonderen Abendessen ausklingen. Ein mongolisches Buffet erwartet uns, bei dem die Köche unsere ausgewählten Zutaten direkt vor unseren Augen frisch im Rahmen eines Showcookings zubereiten. Die Speisen sind ausgesprochen schmackhaft und sorgen für einen gelungenen kulinarischen Abschluss. Gemeinsam sitzen wir in geselliger Runde zusammen, lassen die vielen Eindrücke des Tages Revue passieren und genießen die besondere Atmosphäre unserer einzigartigen Unterkunft.
Safari im Samburu Conservancy
Mit den ersten Sonnenstrahlen starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt durch die faszinierende Savanne des Samburu-Nationalreservats. Schon nach kurzer Zeit begegnet uns eine Herde Giraffen. Besonders beeindruckend sind zwei Giraffenbullen, die sich in einem kraftvollen Kampf messen. Mit ihren langen Hälsen schwingen sie gegeneinander und zeigen eindrucksvoll, wer der Stärkere ist. Nicht weit entfernt entdecken wir eine Bachelor-Gruppe von Impalas – junge Männchen, die noch keine eigene Herde führen. Auch der markante Zahnbürstenbaum fällt uns ins Auge. Seine Zweige werden von den Einheimischen seit Generationen zur natürlichen Zahnpflege verwendet. Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns wenig später: Abseits ihres Rudels beobachten wir ein Löwenpaar, welches sich zur Paarung zurückgezogen hat. Kurz darauf zieht eine Elefantenherde gemächlich durch das Flussbett und überquert vor unseren Augen den Fluss. Anschließend erwartet uns mitten in der Savanne ein herrliches Buschfrühstück. Die Mitarbeiter unserer Lodge haben mit viel Liebe alles vorbereitet und versorgen uns fürsorglich mit einer beeindruckenden Auswahl an Köstlichkeiten. Von frisch gebackenen Pfannkuchen über Sandwiches und Wraps bis hin zu frischem Obst, Joghurt, knusprigem Granola-Müsli und frisch gepressten Säften ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu genießen wir Kaffee, Tee oder eine heiße Schokolade. Auf Campingtischen und Campingstühlen, mit freiem Blick über die weite Savanne, lassen wir uns dieses besondere Frühstück schmecken. Nur unsere kleine Gruppe und unsere beiden Guides Nick und Armstrong verbringen diesen einzigartigen Moment gemeinsam inmitten der Natur. Die Ruhe, die Weite und die einmalige Atmosphäre machen dieses Buschfrühstück zu einem unvergesslichen Erlebnis, auf das niemand von uns hätte verzichten wollen. Gestärkt und alles wieder verpackt, setzen wir unsere Pirschfahrt fort und entdecken die eleganten Beisa-Oryx-Antilopen, flinke Zwergmangusten und einen Singhabicht, der aufmerksam seine Umgebung beobachtet. Unvergesslich bleibt auch der Anblick von etwa fünfzehn Giraffen, die zum Fluss gekommen sind, um zu trinken. Eine unwirkliche Kulisse, die auch unsere Guides sprachlos machen. Nachdem sie ihren Durst gestillt haben, ziehen sie ganz gemächlich wieder hinaus in die weite Savanne – ein wunderschönes Bild, das wir noch lange in Erinnerung behalten werden. Zum Abschluss begegnen uns noch zwei Ellipsen-Wasserböcken, bevor wir mit vielen neuen Eindrücken und unvergesslichen Erinnerungen ins Camp zur Mittagspause zurückkehren. Auch unsere Pirschfahrt am Nachmittag beschert uns noch einmal unvergessliche Erlebnisse. Gleich zu Beginn entdecken wir zwei stattliche Löwenbrüder. Sie ruhen entspannt im Gras und zeigen dabei eine überraschend innige Seite. Immer wieder schmiegen sie sich aneinander, reiben die Köpfe und bekräftigen mit dieser herzlichen Begrüßung ihre enge Bindung – ein faszinierendes Verhalten, das wir aus nächster Nähe beobachten dürfen. Wenig später erreichen wir den Fluss. Dort erwartet uns zunächst eine Löwenfamilie mit zwei kleinen Jungtieren. Neugierig erkunden die beiden ihre Umgebung und kämpfen spielerisch miteinander, während die Löwin aufmerksam über ihren Nachwuchs wacht. Nur wenig entfernt genießen wir den Anblick einer Elefantenherde, ebenfalls mit jungen Tieren. Die kleinen Elefanten liegen entspannt beieinander und sorgen für viele schöne Fotomotive. Zwischendurch entdecken wir sogar noch ein leuchtend grünes Chamäleon, das sich direkt vor uns über den Weg traut und unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Den krönenden Abschluss unserer Pirschfahrt bildet schließlich eine weitere außergewöhnliche Begegnung. In der weiten Savanne spüren wir einen Geparden auf, der aufmerksam durch die Umgebung streift. Ihn in seiner natürlichen Umgebung zu erleben, ist noch einmal ein ganz besonderer Moment und ein würdiger Höhepunkt dieses erlebnisreichen Nachmittags. Am Abend kehren wir voller Eindrücke in unsere wunderschöne Lodge zurück und genießen ein letztes gemeinsames Abendessen in entspannter Atmosphäre. Uns erwartet zum Abschied noch eine ganz besondere Überraschung: Die Samburu-Mitarbeiter singen und tanzen ausschließlich für uns. Mit ihrer traditionellen Kleidung, den traditionellen Liedern, den rhythmischen Tänzen und ihrer herzlichen Ausstrahlung schenken sie uns einen unvergesslichen Abschied, der diesen ereignisreichen Tag auf wunderbare Weise abrundet. Morgen heißt es leider Abschied nehmen von dieser traumhaften Lodge – doch die vielen besonderen Begegnungen während unseres Aufenthalts werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Abreise Samburu und Fahrt zum Ol Pejeta Reservat
Der Morgen beginnt noch einmal vor dem Frühstück mit einer letzten Pirschfahrt durch das Samburu-Gebiet. Die afrikanische Savanne verabschiedet sich dabei von ihrer schönsten Seite. Elefantenherden grasen gemächlich durch das Buschland, während Oryxantilopen und die seltenen Grevy-Zebras zwischen den Akazien zu sehen sind. Winzige Dik-Dik Pärchen huschen durchs Gebüsch, und besonders amüsant sind die Mangusten, die neugierig aus einem Termitenhügel Ausschau halten. Nicht jede Safari verläuft völlig reibungslos – ein platter Reifen gehört in Afrika fast schon zum Abenteuer dazu, auch wenn ich dies in all den Jahren, die ich Kenia mit Gästen bereise, noch nie erlebt habe. Aber: Hakuna Matata-unsere Guides machen das schon. Während Armstrong und Nick routiniert Hand anlegen und das Problem schnell beheben, wir haben ja genügend Reserveräder dabei, bleibt genügend Zeit, die Landschaft, die Ruhe der Wildnis und den Reifenwechsel auf uns wirken zu lassen. Nach dem Frühstück verlassen wir Samburu und fahren in Richtung Zentralkenia. Unterwegs legen wir eine angenehme Pause in Kisima ein. Der liebevoll angelegte Garten mit seinen Blumen, schattigen Bäumen und duftendem Kaffee bildet einen wunderbaren Kontrast zur trockenen Savannenlandschaft der vergangenen Tage. Unser heutiges Ziel ist das Maisha Sweetwaters Camp, das unmittelbar am berühmten Ol Pejeta Conservancy liegt. Nach einem herzlichen Empfang durch die Campmitarbeiter, wir kennen uns schon vom letzten Jahr, genießen wir ein abwechslungsreiches Mittagsbuffet und den Blick in die Landschaft. Die zahlreiche Auswahl, die uns der Küchenchef bei einer Führung präsentiert sowie die indischen Gerichte überraschen, mit ihren intensiven Gewürzen und zeigen den kulturellen Einfluss der großen indischstämmigen Bevölkerung Kenias. Das Camp selbst bietet großzügige Safarizelte inmitten einer gepflegten Gartenanlage. Insgesamt verfügt es über 60 komfortable Zelte und verbindet Naturerlebnis mit viel Komfort. Von vielen Bereichen aus reicht der Blick bis zum mächtigen Mount Kenya, dessen schneebedeckter Gipfel mit 5.199 Metern der zweithöchste Berg Afrikas und der Höchste Kenias ist. Der erloschene Vulkan ist UNESCO-Weltnaturerbe und spielt für viele Volksgruppen Kenias eine wichtige spirituelle Rolle. Am Nachmittag geht es auf unsere erste Pirschfahrt im Ol Pejeta Conservancy. Das private Schutzgebiet umfasst rund 360 Quadratkilometer und zählt zu den erfolgreichsten Naturschutzprojekten Ostafrikas. Es verbindet klassischen Safari-Tourismus mit aktivem Artenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft. Internationale Bekanntheit erlangte Ol Pejeta vor allem durch sein außergewöhnliches Nashornschutzprogramm. Hier lebt die größte Population Spitzmaulnashörner Ostafrikas. Darüber hinaus befinden sich im Schutzgebiet die letzten beiden nördlichen Breitmaulnashörner der Welt, die rund um die Uhr von bewaffneten Rangern bewacht werden. Das Reservat engagiert sich außerdem für den Schutz vieler weiterer bedrohter Tierarten und unterstützt die umliegenden Gemeinden mit Bildungs- und Sozialprojekten. Schon kurz nach der Einfahrt begegnet uns der erste Büffel, der sich, abgesondert von der Herde, durch die Savanne bewegt. Ein Kronenkiebitz sitzt aufmerksam auf seinem Nest und lässt sich auch von unserem Fahrzeug kaum stören. Immer wieder entdecken wir Thomson-Gazellen, bevor schließlich die ersten Nashörner auftauchen. Den Höhepunkt bildet eine Gruppe von gleich sechs Breitmaulnashörnern, darunter zwei Jungtiere, die dicht bei ihren Müttern bleiben – ein eindrucksvoller Anblick und ein wunderbarer Beweis dafür, wie erfolgreich der Schutz dieser gewaltigen Tiere hier ist. Zurück im Camp erwartet uns erneut ein reichhaltiges Abendbuffet. Doch nicht nur das Essen begeistert. Zum Abschluss des Tages überrascht uns die Restaurant- und Küchenmannschaft mit herrlichem Gesang und Tanz. Die ansteckende Lebensfreude, mit der gesungen, geklatscht und getanzt wird, reißt alle mit und sorgt für einen stimmungsvollen Ausklang eines erlebnisreichen Tages – von den Elefanten Samburus bis zu den beeindruckenden Nashörnern von Ol Pejeta.
Safari Ol Pejeta Schutzgebiet+Sweetwaters Chimpanzees Sanctuary
Nach einem frühen Morgen und versorgt mit Lunchpaketen wollen wir heute bis Nachmittag im Ol Pejeta Schutzgebiet bleiben. Wir tauchen in die faszinierende Wildnis des Ol Pejeta Conservancy ein – eines der bedeutendsten privaten Schutzgebiete Kenias und ein Vorzeigeprojekt für Natur- und Artenschutz. Die weiten Ebenen, sanften Hügel und Akazienlandschaften bieten zahlreichen Wildtieren einen geschützten Lebensraum und bescheren uns eine außergewöhnlich eindrucksvolle Pirschfahrt. Immer wieder entdecken wir die besonderen Tiere hier aus allernächster Nähe, die sich von unserer Anwesenheit kaum stören lassen. Besonders überwältigend ist die unglaubliche Zahl an Nashörnern, die wir heute beobachten dürfen. Sowohl Breitmaul- als auch die deutlich selteneren Spitzmaulnashörner stehen oder liegen ganz entspannt in der Landschaft, ziehen gemächlich durch das Gras oder ruhen im Schatten. Ein solches Erlebnis, so viele Nashörner in freier Natur und aus nächster Nähe zu sehen, gehört zweifellos zu den Höhepunkten unserer Reise. Auch zahlreiche Elefantenherden mit verspielten Jungtieren kreuzen unseren Weg. Wir beobachten sie lange beim Grasen, Fressen und liebevollen Umgang innerhalb der Familienverbände. Auf einem offenen Plateau verweilt zudem eine riesige Büffelherde, deren beeindruckende Größe und Gelassenheit uns in ihren Bann zieht. Die Tiere wirken vollkommen entspannt und lassen sich in aller Ruhe beobachten – genau solche Begegnungen machen eine Safari in Kenia eben unvergesslich. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist unser Besuch im Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary. Bei einer außergewöhnlich informativen und eindrucksvollen Führung begleitet uns Alice durch die Anlage und vermittelt mit viel Engagement die bewegenden Geschichten der Schimpansen. Das Schutzgebiet ist das einzige Refugium für Schimpansen in Kenia und entstand mit Unterstützung der Primatenforscherin Jane Goodall. Hier finden Schimpansen, die aus illegaler Haltung, dem Wildtierhandel oder aus Konfliktgebieten gerettet wurden, ein dauerhaftes und möglichst artgerechtes Zuhause. Alice erklärt uns anschaulich das Verhalten der Tiere, ihre sozialen Bindungen und die wichtige Arbeit des Schutzprojekts. Die Begegnung mit den intelligenten Primaten hinterlässt bei uns einen tiefen Eindruck und regt zum Nachdenken über den Schutz unserer nächsten tierischen Verwandten an. Während unserer Rundfahrt erfahren wir außerdem viel über die Schutzarbeit des Reservats und besuchen den Nashornfriedhof. Hier erinnern die Gräber an Tiere, die über viele Jahre Teil der Schutzprogramme waren, und machen eindrucksvoll deutlich, wie wichtig der Einsatz gegen Wilderei und für den Erhalt bedrohter Arten ist. Auch das berühmte blinde Breitmaulnashorn Baraka ist eines der bekanntesten Tiere des Schutzgebiets. Trotz seiner Erblindung lebt er dank der Fürsorge der Ranger ein sicheres Leben und gilt als Botschafter für den Nashornschutz. Zum Abschluss halten wir am Äquator, dessen Markierung mitten in der herrlichen Landschaft liegt. Hier genießen wir noch einmal die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes, bevor wir mit unzähligen Eindrücken und vielen begeisterten Gesprächen ins Camp zurückkehren. Die Vielzahl an Tierbeobachtungen, die großartige Natur und die intensive Begegnung mit den Schimpansen machen diesen Tag zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse unserer Keniareise.
Thomson Falls und Fahrt zum Lake Nakuru
Nach dem Frühstück verlassen wir das schöne Maisha Sweetwaters Camp und werden genauso herzlich verabschiedet, wie wir empfangen wurden. Nun endet auch allmählich das zentrale Hochland Kenias und machen uns auf den Weg in Richtung Lake Nakuru. Die abwechslungsreiche Fahrt führt durch grüne Hügellandschaften, kleine Orte und landwirtschaftlich geprägte Regionen, bevor sich schließlich eine der spektakulärsten Landschaften Afrikas vor uns öffnet. Unser erster Höhepunkt sind die Thompson Falls bei Nyahururu. Der rund 74 Meter hohe Wasserfall stürzt mit gewaltiger Kraft in eine enge Schlucht und sorgt für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Benannt wurden die Fälle nach dem schottischen Afrikaforscher Joseph Thomson, der diese Region im 19. Jahrhundert bereiste. Am Aussichtspunkt werden wir bereits von Angehörigen der Kikuyu begrüßt. Mit Gesang, Tanz und farbenfroher Kleidung geben sie uns eine kleine Darbietung. Die Kikuyu sind die größte Volksgruppe Kenias und leben traditionell vom Ackerbau in den fruchtbaren Regionen des zentralen Hochlands. Auf unserer Weiterfahrt erreichen wir schließlich den Rand des Großen Ostafrikanischen Grabenbruchs, des Rift Valley. Diese gewaltige geologische Senke zählt zu den eindrucksvollsten Landschaftsformen der Erde. Sie erstreckt sich über rund 6.000 Kilometer vom Libanon bis nach Mosambik und ist je nach Region zwischen 30 und über 100 Kilometer breit. Entstanden ist das Rift Valley vor etwa 25 bis 30 Millionen Jahren, als sich die afrikanische Kontinentalplatte langsam auseinander zubewegen begann – ein Prozess, der bis heute andauert. In Kenia präsentiert sich der Grabenbruch besonders eindrucksvoll: Steile Abbruchkanten rahmen das Tal ein, dazwischen liegen fruchtbare Ebenen, erloschene Vulkane und eine Kette von Seen, zu denen auch der Lake Nakuru gehört. Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere wunderschön gelegene Lodge im Lake Nakuru National Park. Hoch über dem Tal genießen wir von unserer nächsten Unterkunft, der Lake Nakuru Sopa Lodge, einen herrlichen Blick auf den Lake Nakuru und die weite Landschaft des Rift Valley. Nach dem Mittagessen beziehen wir unsere Zimmer, die erfreulicherweise alle auf einer Ebene in unmittelbarer Nähe der Rezeption liegen – komfortabler geht es in der weitläufigen Anlage kaum. Nachmittags startet unsere nächste Pirschfahrt im Nationalpark. Der flache Sodasee gehört zu den bekanntesten Seen des Rift Valley und ist ein bedeutendes Schutzgebiet für zahlreiche Tier-und Vogelarten. Einst machten Millionen Flamingos den See weltberühmt; heute schwankt ihre Zahl je nach Wasserstand und Nahrungsangebot. Dafür bietet der Park hervorragende Möglichkeiten, viele andere Vogelarten und Säugetiere zu beobachten. Am Seeufer entdecken wir Graupelikane, Kormorane und sogar einen majestätischen Schreiseeadler, die wir eher hören als sehen. Anschließend fahren wir hinauf zum Baboon Cliff. Er machte einst seinem Namen alle Ehre als sich hier noch eine Vielzahl an Pavianen aufhielt. Wir haben den Aussichtspunkt fast für uns allein und genießen einen grandiosen Panoramablick über den unter uns gelegenen Lake Nakuru und die weite Landschaft des Grabenbruchs. Ein besonderes Erlebnis sind auf unserer Rückfahrt bei Einbruch der Dunkelheit die zahlreichen Rothschild-Giraffen, die wir beobachten können. Immer wieder kreuzen die eleganten Tiere unseren Weg, darunter auch beeindruckend große Bullen. Die Rothschild-Giraffe zählt zu den seltensten Giraffen-Unterarten Afrikas und war lange Zeit stark vom Aussterben bedroht. Der Lake-Nakuru-Nationalpark gehört heute zu den wichtigsten Schutzgebieten dieser imposanten Tiere und leistet einen bedeutenden Beitrag zu ihrem Erhalt. Gemeinsam mit den Wasserböcken und der beeindruckenden Vogelwelt erleben wir einen gelungenen Auftakt unserer Safari im Lake Nakuru Nationalpark. Zurück in der Lodge lassen wir den erlebnisreichen Tag bei einem guten Abendessen Revue passieren. Mit den Eindrücken der tosenden Thompson Falls, den Tänzen der Kikuyu, den gewaltigen Dimensionen des Rift Valley und unserer ersten Safari am Lake Nakuru geht ein abwechslungsreicher und eindrucksvoller Tag zu Ende.
Safari rund um den Nakuru See
Heute widmen wir uns ganz dem faszinierenden Lake Nakuru Nationalpark. Gemeinsam entscheiden wir uns für eine ausgedehnte Pirschfahrt am Vormittag, sodass der Nachmittag ganz im Zeichen der Erholung steht. So bleibt genügend Zeit, die vielen Eindrücke der vergangenen Tage wirken zu lassen, Fotos zu sortieren oder einfach den herrlichen Infinity-Pool mit seinem spektakulären Blick über den Nationalpark und den Nakuru-See zu genießen.
Schon kurz nach der Ausfahrt aus der Lodge zeigt sich, warum Lake Nakuru zu den schönsten Schutzgebieten Kenias zählt. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Akazienwäldern, offenen Grasflächen, dichtem Busch, der einem Urwald gleicht und dem weitläufigen Sodasee, bietet zahlreichen Tierarten einen idealen Lebensraum. Schon bald entdecken wir die ersten Breitmaulnashörner. Der Nationalpark gehört zu den wichtigsten Schutzgebieten für Nashörner in Kenia und bietet hervorragende Chancen, sowohl Breitmaul- als auch Spitzmaulnashörner wiederum in freier Wildbahn zu beobachten. Immer wieder sehen wir außerdem große Giraffenherden am Rande unserer Strecke, während Kapbüffel gemächlich durch die Savanne ziehen oder uns träge beäugen. Sogar eine Tüpfelhyäne entdecken wir, die aufmerksam die Umgebung und die in unmittelbarer Nähe stehenden Steppenzebras beobachtet. Auch die kleinen Dikdiks zeigen sich zwischen den Büschen, während grüne Meerkatzen geschickt durch die Bäume klettern. Der Weg führt uns nun steil hinunter zum Nakuru-See. Aufs Neue wird uns wieder verdeutlicht, über welches Können unsere Driverguides und unsere Toyota Landcruiser verfügen. So überwinden wir beinahe spielerisch mit einigem Gerüttel die unebenen Wege hinunter zum See. Heute entdecken wir lediglich drei Flamingos – dafür aber unzählige Pelikane, die in großen Gruppen auf dem Wasser treiben oder elegant über den See gleiten. Besonders beeindruckend sind die Rosapelikane mit ihrer Flügelspannweite von bis zu dreieinhalb Metern. Auch zahlreiche andere Wasservögel nutzen den See als Rast- und Brutplatz, darunter der imposante Nimmersattstorch. Nachdem wir die Vogelwelt ausgiebig bestaunt haben, fahren wir weiter zum idyllisch gelegenen Makalia-Wasserfall, dessen Wasser sich malerisch zwischen Felsen und dichtem Grün seinen Weg bahnt – ein schöner Kontrast zur offenen Savannenlandschaft. Hier begegnen wir vielen kenianischen Schülern, die heute einen Ausflug unternehmen. Es müssen an die 120 Kinder sein, die uns neugierig betrachten und vermutlich im Alltag nicht viel mit Touristen in Kontakt kommen. Auf einer landschaftlich reizvollen Strecke setzen wir unsere Pirschfahrt fort. Noch einmal begegnen wir zahlreichen Giraffen und Kapbüffeln. Einen Braunschlangenadler sichten wir, der hoch oben in einer Akazie Ausschau nach Beute hält. Den krönenden Abschluss bildet schließlich eine Gruppe von fünf Nashörnern, die gemeinsam unter einer Gelbrindenakazie im Schatten stehen – ein beeindruckender Anblick und ein gelungener Abschluss unserer Safari. Zurück in unserer Lodge genießen wir das gemeinsame Mittagessen. Der restliche Tag gehört ganz unseren Gästen: Manche entspannen am Infinity-Pool mit seiner grandiosen Aussicht auf den Nationalpark und den Nakuru-See, andere lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren oder genießen einfach die Ruhe dieses besonderen Ortes. Gerade diese kleinen Auszeiten bei grandioser Kulisse direkt vor der Tür machen eine Safari ebenso unvergesslich wie die spannenden Tierbeobachtungen.
Fahrt über Nairobi nach Tsavo West
Am Morgen verlassen wir den Lake Nakuru National Park und nehmen Abschied von einem der schönsten Nationalparks Kenias. Zum Abschluss hält der Park noch einige besondere Momente für uns bereit: Direkt am Wegesrand begegnen wir noch einmal einer beeindruckenden Giraffenherde, die gemächlich durch die Landschaft zieht. Wenig später sorgt ein Pavian für einen amüsanten Abschied, als er auf einem Hinweisschild sitzt, uns scheinbar noch einmal mustert und ausgiebig gähnt – fast so, als würde auch er uns eine gute Weiterreise wünschen. Mit diesen schönen Eindrücken machen wir uns auf den Weg in Richtung Nairobi. Nach einem letzten Blick auf die fruchtbaren Landschaften rund um den Lake Nakuru führt unsere Reise weiter in Richtung Tsavo West. Dabei durchqueren wir erneut das beeindruckende Rift Valley, den Ostafrikanischen Grabenbruch – eines der größten geologischen Naturwunder der Erde, das sich über mehrere tausend Kilometer von Syrien bis nach Mosambik erstreckt. Auch der berühmte Lake Nakuru liegt in diesem gewaltigen Grabensystem und erinnert uns daran, wie eng Kenias einzigartige Landschaften mit dieser geologischen Besonderheit verbunden sind. Zur Mittagszeit erreichen wir den Karen Blixen Coffee Garden. Alles hier in der Region dreht sich um die berühmte Dänin, die wir alle aus dem Film „Jenseits von Afrika“ kennen. In der herrlichen Gartenanlage erwartet uns ein abwechslungsreiches Buffet mit einer großen Auswahl an fantastischen nationalen und internationalen Spezialitäten. Die entspannte, gepflegte Atmosphäre und das ausgezeichnete Essen begeistern uns sehr und machen die Mittagspause zu einem besonderen Genuss. Am Nachmittag führt unsere Reise weiter in Richtung Tsavo. Gegen Abend erreichen wir das Mtito Andei Gate des Tsavo West National Park. Da wir später als üblich eintreffen, hat unser Fahrer Armstrong vorausschauend bereits die Kilaguni Serena Safari Lodge informiert, sodass auch das Parkgate über unsere verspätete Ankunft Bescheid weiß und wir noch problemlos in den Nationalpark einfahren können, der eigentlich bereits geschlossen ist. Von hier aus liegen noch rund dreißig Kilometer Safari-Piste vor uns. Schon auf dieser letzten Etappe tauchen wir wieder in die faszinierende Wildnis Tsavos ein und genießen die besondere Abendstimmung.
Schließlich erreichen wir unsere liebgewonnene Stammunterkunft, die Kilaguni Serena Safari Lodge und werden wie gewohnt, herzlich empfangen. Nach dem kurzen Check-in beziehen wir unsere wunderschönen Unterkünfte, die separat neben dem Haupthaus liegen und sich harmonisch in die Natur einfügen. Bereits auf dem Weg zum Abendessen werden wir mit einem beeindruckenden Schauspiel begrüßt: Am beleuchteten Wasserloch versammeln sich Elefanten, Büffel und Gnus, während sich sogar Hyänen blicken lassen. Schöner könnte unsere Ankunft in den Tsavo West Nationalpark kaum beginnen – mit Blick mitten in die afrikanische Savanne und einer Vielzahl von Tieren, die hier ihren Durst stillen.
Safari in Tsavo West mit Shentani Lavafeld
Der heutige Tag gehört ganz der Safari im Tsavo-West-Nationalpark und schon bevor wir überhaupt aufbrechen, werden wir am Wasserloch unserer Lodge mit ersten Tierbeobachtungen begrüßt. Kaum sind wir unterwegs, erwartet uns bereits ein ganz besonderer Moment: Ein kleines grünes Chamäleon verharrt bei der Überquerung der Straße und gerät dabei immer wieder in Gefahr, von nachfolgenden Fahrzeugen übersehen zu werden. Wir warnen alle Fahrzeuge und schließlich greift unser Guide Nick beherzt ein, hilft dem winzigen Kletterkünstler mit einem Stöckchen vorsichtig über den Weg und begleitet ihn sicher bis ins schützende Gebüsch. Ein Einsatz, der uns allen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wenig später sorgt eine Sumpfkobra für den nächsten spannenden Augenblick, als auch sie jedoch ziemlich zügig die Straße überquert. Natürlich entdecken wir noch viele weitere Bewohner der Savanne: Wasserböcke, imposante Massai-Giraffen, elegante Büschelohr-Oryxe und Trappen. Besonders die Massai-Giraffen beeindrucken mit ihrem markanten, unregelmäßigen Fleckenmuster und sie von anderen Giraffenarten der Netz-und Rothschildgiraffen unterscheiden. Sie sind die größte Giraffenunterart Afrikas und erreichen mit ihrem langen Hals eine Höhe von bis zu sechs Metern. Die Büschelohr-Oryxe fühlen sich dagegen in den trockenen Landschaften Ostafrikas besonders wohl. Mit ihren langen, geraden Hörnern und den auffälligen schwarzen Gesichtszeichnungen sind sie unverwechselbar. Sie kommen erstaunlich lange ohne Trinkwasser aus und gewinnen einen Großteil ihrer Flüssigkeit aus Pflanzen – eine perfekte Anpassung an das raue Leben in der Savanne. Nach einem schmackhaften Mittagessen und einer Pause für unsere eigene Idylle direkt vor der Tür fahren wir am Nachmittag erneut mit unseren Safarifahrzeugen hinaus. Da jedoch genau zur Abfahrtszeit ein riesiger Elefantenbulle unser Wasserloch ansteuert, verlängern wir unseren Lodgeaufenthalt ein wenig und widmen uns erst mal dieser tollen Begegnung. Anschließend erreichen wir mit unseren Fahrzeugen das beeindruckende Shetani-Lavafeld. Schon der Name fasziniert, denn „Shetani“ bedeutet in der Sprache der Swahili „Teufel“. Als vor rund 200 Jahren glühende Lavamassen aus den nahegelegenen Chyulu Hills austraten, glaubten die Menschen, hier seien übernatürliche Kräfte am Werk. Heute erstreckt sich das schwarze Lavafeld über viele Quadratkilometer und bildet mit seinen schroffen Felsen einen spektakulären Kontrast zur grünen Vegetation ringsum. Nick erklärt uns anschaulich die Entstehung dieser Landschaft und wir können uns gut vorstellen, welche gewaltigen Naturkräfte hier einst gewirkt haben. Zwischen den dunklen Lavabrocken entdecken wir einen Klippschliefer, der beinahe regungslos dort verharrt und sich kaum von der Lavamasse abhebt. Zurück Richtung Lodge sehen wir nochmals mehrere Massai-Giraffen, außerdem einen prächtigen Kudubock und weitere Büschelohr-Oryxe, die vom roten Staub der Savanne gefärbt scheinen. Auch wenn die Tierbeobachtungen heute insgesamt etwas ruhiger ausfallen als an anderen Tagen, genießen wir die abwechslungsreichen Landschaften des Tsavo-West-Nationalparks und erleben wieder viele unvergessliche Begegnungen mit der faszinierenden Tierwelt Kenias.
Safari in Tsavo West mit Poachers Lookout
Unser letzter voller Tag im Tsavo-West-Nationalpark beginnt mit einer herrlichen Morgensafari. Zu einem ersten Kaffee um sechs Uhr morgens treffen wir uns mit Blick auf unsere Wasserlöcher. Die aufgehende Sonne taucht die weite Savannenlandschaft in ein warmes Licht und schon kurz nach unserer Abfahrt erleben wir die ersten beeindruckenden Tierbeobachtungen. Eine riesige Büffelherde zieht geschlossen durch die Landschaft und ist auf dem Weg zu einer Wasserquelle. Wenig später sorgt eine Elefantenherde für einen ganz besonderen Moment, als die Tiere direkt vor uns zügig die Straße überqueren. Dieses Erlebnis verdanken wir unseren Guides, die die Tiere und deren Verhalten genau lesen können und somit einschätzten, dass diese bald die Straße kreuzen würden. Bereits am Morgen beschert uns der Nationalpark damit unvergessliche Begegnungen mit seiner faszinierenden Tierwelt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Safari zu Fuß entlang der Mzima Springs. Das kristallklare Quellwasser bildet eine grüne Oase mitten in der trockenen Landschaft des Parks. Bei unserem Rundgang mit Ranger Willie erfahren wir viel über die Bedeutung dieser Quellen, die von den unterirdischen Wasserläufen des Kilimandscharo und der Chyulu Hills gespeist werden und den Menschen in Mombasa das Trinkwasser liefern. Besonders eindrucksvoll ist die Beobachtung der Flusspferde, die sich ganz in unserer Nähe im Wasser aufhalten und sich von ihrer entspannten Seite zeigen. Zurück in unserer Kilaguni Serena Safari Lodge genießen wir ein ausgiebiges Frühstück und lassen anschließend den Blick immer wieder über die Wasserlöcher vor dem Restaurant schweifen. Auch hier gibt es ständig etwas zu entdecken, denn zahlreiche Tiere kommen zum Trinken und wir genießen die Freizeit in der Lodge mit Tierbeobachtungen oder einem schönen Spaziergang in unserem herrlichen Garten, in dem sich viele Vögel wohlfühlen. Am Nachmittag brechen wir noch einmal zu einer Pirschfahrt auf. Unser Ziel ist der Poacher's Lookout, ein spektakulärer Aussichtspunkt auf einer Anhöhe im Tsavo-West-Nationalpark. Von hier aus und auf knapp 1000 m Höhe eröffnet sich ein weiter Panoramablick über die endlose Savanne, erkaltete Lavafelder und die sanften Hügel des Parks. Der Name erinnert an die Zeit, als Wildhüter von hier aus das Gebiet beobachteten, um Wilderer frühzeitig zu entdecken. Heute ist dieser Ort vor allem ein Platz zum Genießen, Staunen, Fotografieren oder für uns für einen kleinen Umtrunk, um mit unseren Gästen auf diese einzigartige Reise anzustoßen. Während wir den Tag langsam ausklingen lassen, begleitet uns immer wieder ein traumhafter Blick auf den mächtigen Kilimandscharo. Sein schneebedeckter Gipfel hebt sich bei klarem Himmel eindrucksvoll über der Landschaft ab und bildet eine einzigartige Kulisse für unsere Safari. Auch auf der Rückfahrt zur Lodge zeigt sich Afrikas höchster Berg in voller Pracht und sorgt für begeisterte Blicke. Zurück in der Kilaguni Serena Safari Lodge erwartet uns schließlich ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk. Erstmals präsentiert sich der Kilimandscharo auch hier und völlig frei von Wolken direkt hinter den Wasserlöchern der Lodge – ein atemberaubender Anblick, der die ohnehin schon wunderschöne Szenerie perfekt macht. Beim Abendessen wird dieser außergewöhnliche Tag schließlich auf die schönste Weise abgerundet: Eine riesige Elefantenherde mit großen Tieren und vielen kleinen Jungtieren zieht zum Wasserloch, um zu trinken. In aller Ruhe beobachten wir dieses beeindruckende Schauspiel und genießen die friedliche Atmosphäre. Es ist ein unvergesslicher Abschluss unseres Aufenthalts im Tsavo-West-Nationalpark, den wir morgen mit vielen wunderbaren Erinnerungen verlassen werden.
Von Tsavo West ins Lumo Schutzgebiet
Nach einem letzten Frühstück in unserer schönen Kilaguni Lodge verlassen wir den Tsavo-West-Nationalpark. Noch einmal sehen wir prächtige Maasaigiraffen, die gemächlich durch die Savanne ziehen, dazu hoch über uns ein Singhabicht im Geäst und auch ein stattlicher Raubadler hält nach Beute Ausschau. Ein Maasaistrauß mit seiner Henne, die vermutlich auf Ihrem Nest sitzt sehen wir im Buschland, ein einzelner Elefantenbulle spaziert unseres Weg entlang. Wir halten inne, während sich eine riesige Puffotter über unsere Piste schlängelt.
Schon wenig später verlassen wir den Nationalpark und erreichen nach kurzer Fahrt das Lumo Community Wildlife Conservancy, eines der spannendsten privaten Schutzgebiete Kenias. Das rund 190 Quadratkilometer große Reservat verbindet die Nationalparks Tsavo West, Tsavo East und die Taita Hills miteinander. Es wurde gemeinsam von mehreren Dorfgemeinschaften aus drei Ranches gegründet und zeigt eindrucksvoll, wie Naturschutz und nachhaltiger Tourismus Hand in Hand gehen können. Mitten in diesem Schutzgebiet liegt unser neues Zuhause für zwei Nächte – das Soroi Cheetah Tented Camp. Das kleine Camp verfügt über nur acht komfortable Safarizelte und bietet dadurch eine besonders persönliche Atmosphäre. Heute genießen wir sogar das Privileg, die einzigen Gäste zu sein. Nach einem herzlichen Empfang durch Campmanager Hizydory beziehen wir unsere geschmackvoll eingerichteten Zelte und lassen uns anschließend das stilvolle Mittagessen servieren. Alle Mahlzeiten werden als Menü angeboten und passen hervorragend zum exklusiven Charakter des Camps. Am Nachmittag brechen wir zu unserer ersten Pirschfahrt im Lumo-Schutzgebiet auf. Schon bald treffen wir auf eine große Herde der berühmten roten Elefanten von Tsavo. Durch den eisenhaltigen, roten Staub färben sich ihre Körper oft rötlich – ein Anblick, der diese Tiere so einzigartig macht. Die Begegnung mit der imposanten Herde gehört zweifellos zu den Höhepunkten des Tages, da wir diesen auch hier in Lumo besonders nah sein dürfen. Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt etwas ganz Besonderes: unsere Nachtsafari. Nur wenige Schutzgebiete in Kenia erlauben solche Fahrten, sodass wir die seltene Gelegenheit erhalten, das nächtliche Afrika kennenzulernen. Mit zwei erfahrenen Spottern an Bord suchen wir die Dunkelheit nach leuchtenden Augenpaaren ab. Tatsächlich entdecken wir eine Afrikanische Wildkatze, die lautlos durch das Gras streift. Wenig später zeigt sich ein Schakal auf Nahrungssuche. Besonders aufregend sind die Beobachtungen mehrerer Servalkatzen. Mit ihren langen Beinen und den riesigen Ohren gehören sie zu den elegantesten Jägern Afrikas und sind selbst auf Nachtsafaris keineswegs selbstverständlich zu sehen. Auch eine Herde Elandantilopen – die größten Antilopen Afrikas – erscheint im Licht unserer Scheinwerfer und rundet dieses außergewöhnliche Naturerlebnis eindrucksvoll ab.
Zurück im Camp genießen wir das Abendessen und besprechen die vielen Eindrücke des Tages. Da das Camp nicht eingezäunt ist und sich die Wildtiere frei bewegen können, werden wir anschließend von den Mitarbeitern sicher zu unseren Zelten begleitet. Während draußen die Geräusche der afrikanischen Nacht erklingen, endet ein erlebnisreicher Tag, der uns die faszinierende Tierwelt Kenias sowohl im Sonnenlicht als auch unter dem Sternenhimmel nähergebracht hat.
Safari im Lumo Schutzgebiet–Foto Hide–Besuch der Taitas
Gut gestärkt verlassen wir das Soroi Cheetah Tented Camp im Lumo-Schutzgebiet und besuchen heute die Taita, eine der ältesten Volksgruppen Kenias, die seit Jahrhunderten in den Taita Hills lebt. Herzlich werden wir im Dorf empfangen und erhalten einen authentischen Einblick in das Leben der Menschen. Wir sehen Ziegen und Fischzuchtbecken in denen Talapiafische aufgezogen werden, erfahren viel über die traditionelle Lebensweise und dürfen sogar einen Blick in eine der Küchen werfen, in der gerade Speisen zubereitet werden. Mit farbenfrohen Trachten, mitreißendem Gesang und traditionellen Tänzen bereiten uns die Dorfbewohner einen unvergesslichen Empfang. Schon bald werden auch wir in die Tänze einbezogen und erleben die große Herzlichkeit und Lebensfreude der Taita hautnah. Sehr beeindruckend sind die trommelnden Männer, die mit einer unglaublichen Energie für den einzigartigen Rhythmus sorgen. Besonders auch der Moment, als wir die mitgebrachten Gastgeschenke von uns Reisenden überreichen. Die Freude ist den Menschen deutlich anzusehen und machen diese Begegnung zu einem ganz besonderen Erlebnis. Zurück im Lumo-Schutzgebiet erwartet uns zunächst eine herrliche Aussicht vom Lions Bluff Camp, welches das Partnercamp und somit die Luxusvariante des Cheetah Camps ist. Von hier genießen wir einen beeindruckenden 360-Grad-Blick über die weite Savanne bis hin zu den fernen Hügeln. Tief unter uns entdecken wir den Fotohide am Wasserloch, an dem sich gerade eine große Elefantenherde versammelt. Die Dickhäuter stillen ihren Durst jedoch nur für wenige Augenblicke und verschwinden anschließend wieder lautlos im Busch – ein eindrucksvolles Naturschauspiel aus luftiger Höhe. Nach einem weiteren köstlichen Mittagessen in unserem Camp brechen wir am Nachmittag erneut zur Pirschfahrt auf.
Unser erster Stopp führt uns zum Fotohide in Campnähe. Durch einen Tunnel gelangen wir in einen geschickt angelegten Beobachtungsraum direkt auf Höhe des Wasserlochs. Die verspiegelten Fenster ermöglichen Tierbeobachtungen, ohne selbst entdeckt zu werden. Am heutigen Nachmittag bleibt das Wasserloch jedoch erstaunlich ruhig und wir haben dort leider kein Tierglück. Dafür begegnen uns unterwegs zahlreiche Bewohner der Savanne: Kuhantilopen, Warzenschweine, ein majestätischer Raubadler sowie ein prächtiger Massaistrauß nebst Gattin, der mit seinen leuchtend roten Beinen und dem roten Schnabel besonders auffällt. Zwischendurch legen wir einen kurzen Halt an der berühmten Salt Lick Lodge ein. Die außergewöhnliche Unterkunft ist vollständig auf Stelzen errichtet und erinnert mit ihrer Architektur fast an ein Märchenschloss. Während unserer weiteren Pirsch genießen wir noch einmal die faszinierende Landschaft des Lumo-Schutzgebietes, das als wichtiger Wildtierkorridor zwischen den Nationalparks Tsavo West und Tsavo Ost dient. Hier finden Elefanten, Löwen, Giraffen, Antilopen und viele weitere Tierarten geschützte Wanderwege und wertvolle Lebensräume. Unvergessen werden die wunderbaren Wege im Schutzgebiet bleiben, die rot gefärbt von der Erde scheinen, dazu die Farben der Savanne, was ein einzigartiges Naturschauspiel bietet. Nach unserer Rückkehr lassen wir unsere gemeinsame Reise in gemütlicher Atmosphäre Revue passieren. Wir bedanken uns herzlich bei unseren großartigen Driver-Guides Nick und Armstrong, die uns mit ihrer Herzlichkeit, ihrem enormen Wissen, ihrer Erfahrung und ihrem unermüdlichen Einsatz unvergessliche Safari-Erlebnisse ermöglicht haben. Gemeinsam blicken wir auf viele bewegende Momente, spannende Tierbeobachtungen und zahlreiche schöne Erinnerungen zurück – die Zeit mit beiden, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Morgenpirschfahrt–Abreise nach Nairobi
Zum Abschluss unserer erlebnisreichen Safari brechen wir noch einmal zu einer letzten Morgenpirsch auf. Jede Begegnung mit den Tieren erinnert uns noch einmal daran, wie einzigartig und abwechslungsreich die vergangenen Wochen waren. So zeigen sich nochmals die stets zuverlässigen Zebras, Kuhantilopen, ein Wiedehopf grüßt vom Ast und Elefanten grasen in der Ferne. Nach einem gemütlichen Frühstück in der wunderschönen Atmosphäre unseres Cheetah Camps heißt es schließlich Abschied nehmen von der Lodge mit seinen wunderbaren Mitarbeitern, die uns sehr persönlich und herzlich versorgt haben. Über die morgendliche Savanne machen wir uns auf den Weg zurück nach Nairobi. Die Rückfahrt verläuft angenehm, reibungslos und völlig unkompliziert. Erneut wird deutlich, wie sehr wir uns auf unsere erfahrenen Driver Guides verlassen können, die uns während der gesamten Reise sicher, umsichtig und mit beeindruckendem Wissen durch Kenia begleitet haben. Unterwegs genießen wir noch einmal die vorbeiziehenden Landschaften und legen eine entspannte Mittagspause ein und verzehren unsere leckeren Mittagssnacks, die uns von der Lodge mitgegeben wurden, bevor wir unser Hotel am Flughafen am späten Nachmittag erreichen. Emotional wird schließlich der Abschied von unseren beiden Driverguides Nick und Armstrong. Nach all den gemeinsamen Erlebnissen, den unzähligen Tierbeobachtungen, den vielen Gesprächen und den herzlichen Momenten sind sie für uns längst mehr als nur Reiseleiter. Sie sind zu Freunden und zu einem Teil unserer Reisefamilie geworden. Entsprechend schwer fällt uns das Lebewohl, doch wir sind dankbar für eine unvergessliche Zeit voller gemeinsamer Erinnerungen an das Erlebte und die beiden, die uns noch lange begleiten werden. Bei einem schmackhaften 3-Gänge Menü im Crowne Plaza Hotel lassen wir die vielen Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Da für uns nochmals Zimmer hier im Haus gebucht wurden, können wir uns nach dem Essen noch ein wenig ausruhen oder etwas vorschlafen, bevor es dann nachts zum Flughafenterminal geht, der nur einen Katzensprung entfernt ist.
Rückflug über Istanbul nach Berlin, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt/Main
Unter dem nächtlichen Himmel von Nairobi treten wir gemeinsam unsere Heimreise an. Der ruhige Flug nach Istanbul schenkt uns noch einmal Zeit zum Ausruhen und zum Nachdenken über die vielen unvergesslichen Erlebnisse der vergangenen Tage. Am Flughafen in Istanbul heißt es schließlich Abschied nehmen. Unsere Wege führen in verschiedene Richtungen – nach Berlin, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt. Mit herzlichen Umarmungen, einem Lächeln und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck endet eine Reise, die uns alle bereichert und miteinander verbunden hat.
Mögen wir alle viel von der Herzlichkeit der Kenianer mit uns nehmen und uns noch oft an die vielen strahlenden Gesichter und bezaubernden Lächeln gepaart mit Aufmerksamkeit, Fröhlichkeit und Höflichkeit erinnern. Lasst uns öfters mal ein Auge zu drücken-Hakuna Matata und pole pole mögen unseren Alltag zu Hause begleiten.
EIn herzliches Dankeschön gilt unseren Gästen für ihr Vertrauen, ihre Offenheit und die vielen schönen Momente, die diese Kenia-Rundreise zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Driver Guides Nick und Armstrong, die mit ihrer Herzlichkeit, ihrem beeindruckenden Wissen, ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft jeden Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen. Ebenso danken wir Vicky Kern von Eberhardt TRAVEL, sowie unserem Partner in Kenia für die perfekte Organisation, die großartigen Unterkünfte und die hervorragende Verpflegung. Asanteni sana und Kwaheri, tuonane tena – auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal! Eure Susanne Schirmann, Reisebegleiterin Eberhardt TRAVEL GmbH
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