Singlreise Madeira – mit mehr Bewegung und Naturerlebnissen
Reisebericht: 31.08. – 07.09.2026
Madeira aktiv erleben: Wandern, Natur genießen und spektakuläre Landschaften entdecken - eine Reise voller Bewegung und unvergesslicher Erlebnisse.
Ein Reisebericht von
Franciska Bauer
1. Tag Flug nach Funchal auf Madeira – Fahrt zum Hotel
Heute geht’s endlich los: Unsere Reise nach Madeira startet! Mit jeder Menge Vorfreude und vielleicht auch ein bisschen Kribbeln im Bauch machen wir uns von verschiedenen Flughäfen in Deutschland auf den Weg nach Funchal. Schon am Flughafen und im Flugzeug treffen wir auf die ersten Mitreisenden. Ein freundliches „Hallo“, ein kurzer Plausch – und schon beginnt das erste vorsichtige Kennenlernen. Schließlich weiß noch niemand so genau, wer uns in den nächsten Tagen begleiten wird und welche Geschichten wir miteinander teilen werden. Nach der Landung in Funchal werden wir herzlich von der örtlichen Reiseleitung begrüßt. Die warme Luft, das besondere Licht und die ersten Blicke auf die beeindruckende Landschaft sorgen sofort für Urlaubsstimmung. Madeira heißt uns willkommen! Die Gäste aus Frankfurt und Leipzig kommen ungefähr zur gleichen Zeit an, und so fahren wir gemeinsam mit dem Transfer zum Hotel. Unterwegs gibt es schon einiges zu erzählen, und die Vorfreude auf die kommenden Tage wächst. Im Hotel angekommen, heißt es erst einmal: einchecken, wir sind angekommen! Am Abend treffen wir uns zur ersten gemeinsamen Begrüßung mit unserem örtlichen Guide und unserer Reisebegleitung, Franciska Bauer. Jetzt lernen wir uns als komplette Gruppe kennen. Es wird erzählt, gelacht und neugierig gefragt, wer eigentlich hinter den vielen neuen Gesichtern steckt. Wir erfahren jede Menge Interessantes über Madeira und bekommen einen ersten Überblick über unser gemeinsames Reiseprogramm. Dabei merkt man schnell: Jeder bringt seine eigene Geschichte mit – und genau das macht so eine Reise besonders. Noch ist alles neu – die Insel, das Hotel und vor allem die Menschen um uns herum. Bei unserem ersten Abendessen werden die ersten Kontakte geknüpft, und aus vielen einzelnen Reisenden wird langsam eine kleine Reisegemeinschaft. Ein wunderschöner erster Tag geht zu Ende. Die, die noch nicht schlafen können, erkunden noch die Umgebung, lauschen dem Meer und schauen in die Sterne. Die Koffer sind angekommen, die ersten Bekanntschaften gemacht und die Vorfreude auf die nächsten Tage ist riesig. Madeira, wir sind da.
2. Tag Funchal mit Markthalle, Botanischer Garten und Madeira Wein – Camara de Lobos – Cabo Girao
Nach einem richtig leckeren Frühstück starten wir heute voller Vorfreude in unseren ersten gemeinsamen Ausflugstag. Mit dem Bus geht es Richtung Funchal, der lebendigen Hauptstadt Madeiras. Schon unterwegs erfahren wir von unserer Reiseleiterin, Fatima, jede Menge Interessantes über die Insel und ihre Hauptstadt. Wir erfahren, wo genau Funchal liegt, welche Längen- und Breitengrade Madeira hat, wie das Klima der Insel ist und welche Besonderheiten das Leben hier prägen. Funchal zwischen Markt, Geschichte und bunten Gassen Unser erster Stopp führt uns zur berühmten Mercado dos Lavradores, der Markthalle von Funchal. Schon beim Betreten werden wir von einem Meer aus Farben und Düften empfangen. An den verschiedenen Ständen entdecken wir exotische Früchte, Gemüse, Gewürze, Blumen und regionale Produkte. Besonders die Vielfalt der Früchte ist beeindruckend. Vieles davon kennen wir aus Deutschland, anderes sehen wir heute zum ersten Mal. Natürlich darf dabei eine kleine Kostprobe der beliebten Pastéis de Nata nicht fehlen. Anschließend erkunden wir die charmante Altstadt. Wir besuchen die beeindruckende Sé Catedral und schlendern durch die engen Gassen der Zona Velha mit ihren bemalten Türen, kleinen Geschäften und gemütlichen Cafés. Immer wieder entdecken wir neue Motive und bleiben stehen, um Fotos zu machen. Von dort geht es weiter durch die historischen Straßen in Richtung Praça do Município, den wunderschönen Rathausplatz. Der schwarz-weiße portugiesische Mosaikboden, die historischen Gebäude rund um den Platz und die besondere Atmosphäre laden dazu ein, einen Moment stehen zu bleiben und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Wir sehen unter anderem das imposante Rathaus von Funchal und das ehemalige Jesuitenkolleg mit seiner beeindruckenden Kirche. Dann wartet bereits ein besonderer Genuss auf uns: der Besuch bei Blandy’s. Bei einer interessanten Führung bekommen wir Einblicke in die Geschichte des Madeiraweins und erfahren, wie dieser besondere Wein hergestellt und gelagert wird. Natürlich darf anschließend eine Weinverkostung nicht fehlen. Gemeinsam stoßen wir an, probieren verschiedene Madeiraweine und tauschen unsere Eindrücke aus. Nach unserem Stadtrundgang geht es weiter zum Botanischen Garten von Madeira. Was für ein wunderschöner Ort! Überall blüht und wächst es. Farbenprächtige Blumen, exotische Pflanzen, Kräuter und eine unglaubliche Vielfalt an Gewächsen lassen uns immer wieder staunen. Wir spazieren durch die liebevoll angelegten Bereiche, bleiben hier und da stehen und hören gespannt den Erklärungen zu. Die Farbenpracht ist überwältigend. An jeder Ecke scheint schon das nächste schöne Fotomotiv auf uns zu warten. Cabo Girão – hoch über dem Atlantik . Doch der nächste Höhepunkt wartet bereits auf uns: Cabo Girão. Bei unserem Fotostopp verschlägt es uns fast die Sprache. Die Steilküste ragt hier rund 580 Meter über dem Atlantik empor und zählt damit zu den höchsten Steilküsten Europas. Die spektakuläre Glasplattform bietet einen überwältigenden Blick hinunter auf das tiefblaue Meer und entlang der Küste. Von den Höhen geht es anschließend wieder hinunter in das kleine, idyllische Fischerdorf Câmara de Lobos. In der geschützten Bucht liegen die bunten Fischerboote, und wir schlendern gemütlich durch den Ort. Die kleinen Gassen, die Fischerhäuser und die besondere Atmosphäre machen diesen Ort zu einem wunderschönen Abschluss unseres Ausfluges. Irgendwann heißt es dann doch: Gute Nacht, Madeira. Müde, glücklich und mit unzähligen neuen Eindrücken fallen wir schließlich ins Bett. Was für ein Tag! Funchal, Blumen, Madeirawein, atemberaubende Ausblicke, ein idyllisches Fischerdorf, gutes Essen und ganz viele schöne Begegnungen. Und wir sind erst am zweiten Tag unserer gemeinsamen Reise.
3. Tag Freizeit oder fakultative Wanderung entlang der Levada von Marocos – fakultatives Abendessen in Funchal
Nach dem Frühstück starten wir zu unserer fakultativen Levada-Wanderung. Schon während der Fahrt gibt uns Fatima interessante Informationen über Madeira und insbesondere über den Flughafen der Insel. Der Flughafen liegt unmittelbar an der Küste und ist für seine besondere Lage und die anspruchsvollen Anflugbedingungen bekannt. Wir haben heute sogar das Glück, einen landenden Flieger zu beobachten – ein beeindruckender Moment, denn die Landung ist hier aufgrund der geografischen Gegebenheiten etwas ganz Besonderes. Anschließend erfahren wir mehr über die für Madeira so typischen Levadas. Diese künstlich angelegten Bewässerungskanäle prägen die Landschaft der Insel und haben eine jahrhundertealte Geschichte. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurden solche Wasserwege angelegt und immer weiter ausgebaut, um das Wasser aus den niederschlagsreicheren Regionen in die trockeneren Gebiete zu leiten. Die Levadas erfüllen bis heute wichtige Aufgaben. Sie dienen vor allem der Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Flächen, aber auch der Energiegewinnung. Einige Wasserkraftwerke nutzen das über die Kanäle geführte Wasser zur Erzeugung von Elektrizität. Gleichzeitig sind die Wege entlang der Levadas zu beliebten Wanderwegen geworden und ermöglichen ganz besondere Einblicke in die Natur und Kulturlandschaft Madeiras. Unsere Wanderung beginnt entlang eines typischen Levada-Kanals. Wir gehen durch eine beeindruckend grüne Landschaft mit landwirtschaftlich genutzten Terrassenfeldern, die sich oberhalb des fruchtbaren Tals von Machico erstrecken. Überall entdecken wir die enge Verbindung zwischen Natur und Landwirtschaft. Die sorgfältig angelegten Terrassen machen deutlich, wie die Menschen auf der bergigen Insel über Generationen hinweg gelernt haben, die vorhandenen Flächen optimal zu nutzen. Immer wieder eröffnen sich uns fantastische Ausblicke auf die umliegenden Berge, das Tal und die Küste. Die Wanderung wird dadurch zu einem besonderen Naturerlebnis. Das gleichmäßige Plätschern des Wassers begleitet uns, während wir durch die üppig grüne Vegetation wandern. Dabei bekommen wir einen sehr authentischen Eindruck von der landwirtschaftlichen Tradition Madeiras und davon, welche Bedeutung das Wasser für das Leben auf der Insel besitzt. Nach unserer Wanderung fahren wir zurück zum Hotel. Dort bleibt Zeit zur freien Verfügung, sodass jeder den Nachmittag nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann. Am Abend wartet noch ein besonderes kulinarisches Erlebnis auf uns. Gemeinsam fahren wir nach Funchal, um eine traditionelle madeirische Spezialität kennenzulernen: Espetada – große Fleischspieße, die traditionell über offenem Feuer gegrillt werden. Bei einer tollen Aussicht genießen wir das gemeinsame Abendessen. Es wird ein ausgesprochen geselliger Abend mit vielen angeregten Gesprächen, viel Lachen und guter Stimmung. So lassen wir einen abwechslungsreichen Tag zwischen Natur, madeirischer Geschichte, Landwirtschaft und kulinarischen Traditionen gemütlich ausklingen.
4. Tag Ausflug in den Osten Madeira: Pico do Areeiro – Ribeiro Frio – Santana – Wandern Pico Ruivo – Machico
Heute steht ein besonders erlebnisreicher Tag auf dem Programm. Nach dem Frühstück brechen wir früh auf in Richtung Osten der Insel. Unser erstes Ziel ist der beeindruckende Pico do Arieiro, mit 1.818 Metern einer der höchsten Gipfel Madeiras. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch eine abwechslungsreiche Landschaft. In Camacha, das für seine traditionelle Korbflechterei bekannt ist, erfahren wir Interessantes über ein altes Handwerk Madeiras. Die für die Körbe verwendete Weide wird auf der Insel angebaut und anschließend überwiegend in Heimarbeit zu den typischen Korbwaren verarbeitet. Es ist schön zu sehen, dass diese traditionelle Handwerkskunst bis heute gepflegt wird. Je höher wir kommen, desto stärker verändert sich die Vegetation. Während weiter unten noch üppiges Grün und subtropische Pflanzen die Landschaft bestimmen, wird die Vegetation in den höheren Regionen zunehmend karger. Unterwegs können wir die besondere Flora und Fauna Madeiras beobachten. Die unterschiedlichen Höhenlagen sorgen dafür, dass sich die Landschaft ständig verändert. Pico do Arieiro Schließlich erreichen wir den Pico do Arieiro. Bei guter Sicht bietet sich uns ein spektakulärer Blick über die zerklüftete Bergwelt Madeiras. Schroffe Felswände, tiefe Schluchten und bizarre Gipfelformationen prägen das Landschaftsbild. Die Wolken ziehen teilweise durch die Bergtäler und verleihen der Szenerie eine fast mystische Atmosphäre. Vom Pico do Arieiro geht es weiter in Richtung Ribeiro Frio, einem kleinen Ort mitten im Laurisilva-Wald. Dieser einzigartige Lorbeerwald gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zu den wertvollsten Naturlandschaften Madeiras. Die feuchte, grüne Umgebung mit ihren moosbewachsenen Bäumen, Farnen und dichtem Pflanzenbewuchs vermittelt einen ganz anderen Eindruck von der Insel. Weiter führt unsere Fahrt nach Santana, das vor allem für seine traditionellen strohgedeckten Häuser bekannt ist. Die kleinen, farbenfrohen Häuser mit ihren steil herabgezogenen Dächern sind zu einem Wahrzeichen Madeiras geworden. Sie erinnern an die traditionelle Lebensweise der Inselbewohner und zeigen, wie früher mit den vorhandenen natürlichen Materialien gebaut wurde. Nach diesen Eindrücken geht es weiter zu einem der Höhepunkte des heutigen Tages: der Wanderung in der Bergwelt Madeiras. Wanderung in Richtung Pico Ruivo. Der Pico Ruivo ist mit 1.862 Metern der höchste Berg Madeiras. Die Wanderung führt durch eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Immer wieder öffnen sich fantastische Ausblicke auf die tief eingeschnittenen Täler und die schroffen Bergkämme. Der Weg ist teilweise anspruchsvoll und führt über schmale Bergpfade, Treppen und felsige Passagen. Dafür werden wir immer wieder mit beeindruckenden Panoramen belohnt. Besonders faszinierend ist der Wechsel zwischen tiefen Wolkenfeldern und sonnigen Berggipfeln. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie abwechslungsreich und ursprünglich die Bergwelt Madeiras ist. Die Wanderung ist für viele von uns sicher einer der eindrucksvollsten Momente der Reise. Die Ruhe der Berge, die gewaltigen Felsformationen und die Aussicht über die Insel machen die Anstrengung schnell vergessen. Nach der Wanderung fahren wir weiter in Richtung Machico. Die zweitälteste Stadt Madeiras liegt an der Ostküste und besitzt eine lange Geschichte. Hier landeten im 15. Jahrhundert die portugiesischen Entdecker, die Madeira besiedelten. Heute ist Machico eine lebendige Küstenstadt mit einer schönen Bucht, einer Promenade und einem kleinen Sandstrand. Nach dem abwechslungsreichen und teilweise anstrengenden Tag lassen wir die vielen Eindrücke noch einmal Revue passieren. Von den hohen Gipfeln des Pico do Arieiro über den geheimnisvollen Lorbeerwald von Ribeiro Frio und die traditionellen Häuser von Santana bis hin zur beeindruckenden Bergwelt rund um den Pico Ruivo haben wir heute viele unterschiedliche Facetten Madeiras kennengelernt. Ein langer, aber wunderschöner Tag geht zu Ende.
5. Tag Nonnental und Wanderung nach Monte –Kräutergarten – Spezialitäten–Abendessen
Nach dem Frühstück starten wir zu unserer Wanderung. Unser Ausgangspunkt ist Curral dos Romeiros, von wo aus wir uns auf den Weg hinauf nach Monte machen. Der Weg führt durch die für Madeira so typische grüne Berglandschaft. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf die Hänge und die Landschaft rund um Funchal. Nach unserer Wanderung erreichen wir Monte mit seiner weithin sichtbaren Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte. Die Kirche liegt eindrucksvoll auf einem Hügel und ist einer der bekanntesten Wallfahrtsorte Madeiras. Bei der Besichtigung erfahren wir viel über die Geschichte dieses besonderen Ortes. Besonders interessant ist die Geschichte des österreichischen Kaisers Karl I., der nach seiner Absetzung nach Madeira ins Exil kam. Gemeinsam mit seiner Familie lebte er in Monte. Hier starb er 1922. In der Wallfahrtskirche befindet sich heute sein Grab, das wir uns ebenfalls ansehen. Danach steht eine der bekanntesten Attraktionen Madeiras auf unserem Programm: die Korbschlittenfahrt von Monte. Schon beim Anblick der traditionellen Korbschlitten sind wir gespannt. Die beiden „Carreiros“, die Schlittenführer, tragen ihre typische weiße Kleidung und Strohhüte. Mit viel Geschick lenken sie die Schlitten über die steilen Straßen bergab. Für uns ist diese Fahrt ein ganz besonderes und etwas aufregendes Erlebnis. Anschließend geht es weiter zum Aussichtspunkt Eira do Serrado auf rund 1.094 Metern Höhe. Von hier haben wir einen spektakulären Blick in das tief unter uns liegende Nonnental – Curral das Freiras. Ringsum ragen die steilen, zerklüfteten Berge empor. Es ist kaum vorstellbar, wie abgeschieden dieses Tal früher gewesen sein muss. Natürlich hören wir auch die Geschichte, wie das Nonnental zu seinem Namen kam. Im 16. Jahrhundert sollen Nonnen aus dem Kloster Santa Clara in Funchal hierher geflohen sein, als Piraten die Insel bedrohten. Das schwer zugängliche Tal bot ihnen Schutz. Die Geschichte macht den beeindruckenden Anblick der Landschaft für uns noch interessanter. Am Nachmittag wartet dann ein besonders schöner Kontrast zu unserem ereignisreichen Vormittag. In der Splendida Quinta erwartet uns ein liebevoll angelegter botanischer Garten. Zwischen Blumen, Pflanzen und viel Grün können wir zur Ruhe kommen und die Eindrücke des Tages auf uns wirken lassen. Bei einer Tasse Kräutertee und leckerem Gebäck gönnen wir uns eine entspannte Atempause. Zum Abschluss dieses abwechslungsreichen Tages geht es noch einmal um den Genuss. Bei unserem Spezialitäten-Abendessen erwartet uns eine kleine kulinarische Reise durch die Köstlichkeiten Madeiras. Wir probieren verschiedene typische Spezialitäten und lassen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen. So endet ein Tag, der wieder ganz unterschiedliche Seiten Madeiras miteinander verbunden hat: eine schöne Wanderung, Geschichte und Kaiserhaus, eine rasante Korbschlittenfahrt, spektakuläre Bergblicke, die Ruhe eines botanischen Gartens und schließlich die kulinarischen Genüsse der Insel. Ein rundum gelungener fünfter Reisetag.
6. Tag Freizeit – Funchal auf eigene Faust entdecken
Heute dürfen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Nach den erlebnisreichen Tagen mit Wanderungen, Ausflügen und vielen neuen Eindrücken steht der heutige Tag ganz im Zeichen der Freizeit. Jeder kann selbst entscheiden, was er unternehmen möchte – ganz nach Lust und Laune. Einige nutzen die Gelegenheit, noch einmal durch Funchal zu bummeln, durch die Gassen der Altstadt zu schlendern, kleine Geschäfte zu entdecken oder einfach bei einem Kaffee das bunte Treiben der Stadt zu beobachten. Schließlich gibt es in Funchal immer wieder etwas Neues zu sehen. Wer Madeira noch einmal vom Wasser aus erleben möchte, konnte eine Bootsfahrt mit der „Santa Maria“ unternehmen. Die Küste und die Stadt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ist sicherlich ein besonderes Erlebnis. Auch eine Fahrt mit der Seilbahn steht auf dem Wunschzettel einiger Mitreisender. Von oben bietet sich ein herrlicher Blick über Funchal, den Atlantik und die grünen Hänge Madeiras. Für alle, die die beeindruckende Pflanzenwelt der Insel lieben, bietet sich ein Besuch der tropischen Gärten an. Madeira trägt schließlich nicht ohne Grund den Beinamen „Blumeninsel“. Zwischen exotischen Pflanzen, Palmen und farbenprächtigen Blüten lässt sich die besondere Atmosphäre der Insel noch einmal ganz in Ruhe genießen. Andere wiederum entscheiden sich dafür, den Tag ganz entspannt im Hotel zu verbringen. Nach den anstrengenden Wanderungen der vergangenen Tage tut ein wenig Ruhe gut. Zeit zum Ausspannen, Lesen, Plaudern oder einfach zum Genießen der Annehmlichkeiten des Hotels – auch das gehört zu einem gelungenen Urlaub. So verbringt jeder diesen freien Tag auf seine ganz persönliche Weise. Und genau das macht ihn so schön: Kein fester Zeitplan, kein gemeinsames Programm – sondern Zeit für eigene Wünsche und Interessen. Am Abend kommen wir beim gemeinsamen Abendessen im Hotel wieder zusammen. Es gibt viel zu erzählen, denn jeder hat den Tag anders erlebt. Bei gutem Essen werden die schönsten Erlebnisse ausgetauscht und so manche Geschichte sorgt für ein Lächeln und herzhaftes Lachen. Ein entspannter Tag geht zu Ende – und wir merken, wie schnell unsere gemeinsame Madeira-Reise voranschreitet. Noch einmal genießen wir die besondere Atmosphäre der Insel und freuen uns auf das, was die letzten Reisetage für uns bereithalten.
7. Tag Ribeira Brava – Wanderung im Lorbeerwald Fanal – Porto Moniz – Sao Vicente
Der letzte Reisetag führte uns zunächst nach Ribeira Brava, wo wir das Dorf und die Benediktkirche besichtigten. Bei einer kleinen Kostprobe konnten wir auch Bananenchips probieren. Anschließend ging es über den Encumeada-Pass hinauf auf die Hochebene Paul da Serra. Unterwegs erfuhren wir von unserer Reiseleiterin Fatima viel wissenswertes über den Zuckerrohranbau und erhielten interessante Einblicke in das Leben auf Madeira.
Auf der Hochebene führte unser Weg weiter nach Fanal. Bei einer etwa einstündigen Wanderung auf rund 1.400 Metern Höhe erlebten wir den mystischen Lorbeerwald, auch Feenwald genannt, mit seinen knorrigen Bäumen und der besonderen Atmosphäre. Bei angenehmen 18 Grad war diese Wanderung ein eindrucksvolles Naturerlebnis.
Danach fuhren wir weiter nach Porto Moniz. Dort bestand Gelegenheit, in den natürlichen Meeresschwimmbecken im vulkanischen Gestein zu baden. Entlang der spektakulären Nordwestküste, vorbei an beeindruckenden Wasserfällen, ging es anschließend nach São Vicente.
Am Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen unsere erlebnisreiche Madeira-Reise noch einmal Revue passieren. Ein gelungener letzter Tag und ein schöner Abschluss einer Reise voller Natur, Bewegung, Begegnungen und besonderer Erlebnisse.
8. Tag Rückflug von Funchal
Nach erlebnisreichen und abwechslungsreichen Tagen heißt es heute Abschied nehmen von der Blumeninsel Madeira. Farbenprächtige Gärten, spektakuläre Bergwelten und leichte Wanderungen haben uns unvergessliche Momente geschenkt.
Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise nach Deutschland an. Adeus Madeira – auf Wiedersehen, du wunderschöne Blumeninsel!
Acht erlebnisreiche Tage auf Madeira liegen hinter uns – voller beeindruckender Landschaften, blühender Gärten, abwechslungsreicher Wanderungen und besonderer Begegnungen. Gemeinsam haben wir die Schönheit und Vielfalt der Blumeninsel entdeckt und dabei viele unvergessliche Momente erlebt. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Eindrücken und vielleicht auch dem einen oder anderen Muskelkater im Gepäck heißt es nun Abschied nehmen von Madeira. Danke für die schöne gemeinsame Zeit – und vielleicht bis zum nächsten Reiseabenteuer! Adeus eure Franciska
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