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Mexiko – Frida Kahlo, Kulturschätze und bunte Lebensfreude

Reisebericht: 09.10. – 18.10.2026

Zehn unvergessliche Tage voller faszinierender Kunst und Geschichte, beeindruckender Kulturschätze, köstlicher mexikanischer Küche und herzlicher Begegnungen liegen hinter uns.

Natalie Hady

Ein Reisebericht von
Natalie Hady

Teatro de los insurgentes – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Samstags Bazar – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Caza Azul Frida Kahlo Museum  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Leon Trotzky Haus – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Museum of Modern Art – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Engel der Unabhängigkeit – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Archäologische Maya Stätte Tulum  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Ausblicke von der Archäologischen Maya Stätte Tulum  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Tulum – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Agutis im Hotel – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Valladolid Parque Principal Francisco Cantón Rosado – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Spezialitäten Restaurant Ayami Teppanyaki  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL)

Tag 1: Anreise nach Mexiko–Stadt

Am Flughafen Frankfurt trafen sich zehn reiselustige Singles, die gemeinsam in ein spannendes Abenteuer starteten. Alle freuten sich darauf, die kommenden zehn Tage zusammen zu verbringen, die faszinierende Kultur Mexikos kennenzulernen und mehr über das Leben und Wirken der berühmten Künstlerin Frida Kahlo zu erfahren.

Nach dem langen Flug landeten wir schließlich in Mexiko-Stadt, einer der größten Metropolen der Welt. Dort wurden wir herzlich von unserer Reiseleiterin Leticia empfangen, die uns während der Reise begleiten und ihr Heimatland näherbringen würde. Anschließend fuhren wir gemeinsam zu unserem zentralgelegenem Hotel, wo wir die nächsten vier Nächte verbringen würden.

Tag 2: Auf den Spuren von Diego Rivera und Frida Kahlo

Am heutigen Tag erkundeten wir die ersten Highlights von Mexiko-Stadt. Unser erster Halt war das Teatro de los Insurgentes, dessen berühmte Fassade mit einem Wandgemälde von Diego Rivera geschmückt ist. Anschließend besuchten wir das Diego Rivera Studio Museum. Hier erhielten wir Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt des Künstlers und erfuhren mehr über seine Beziehung zu Frida Kahlo. Besonders beeindruckend waren die beiden Gebäude, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind, ein schönes Symbol für die enge und zugleich bewegte Verbindung der beiden Künstler.

Danach ging es in das Künstlerviertel San Ángel. Auf dem bekannten Kunsthandwerksmarkt rund um den Plaza San Jacinto konnten wir zwischen Bildern, handgefertigten Kunstwerken und Souvenirs stöbern. Auch auf dem bekannten Samstags-Bazar schlenderten wir durch die vielen schönen Geschäfte. Des Weiteren besichtigten wir die Kirche Parroquia de San Jacinto mit ihrem wunderschönen Innenhof. Die zahlreichen weißen Blumen, mit denen für eine Veranstaltung geschmückt wurde, verliehen dem Ort eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre.

Zur Mittagszeit fuhren wir weiter nach Xochimilco. Dort erwartete uns eine fröhliche Bootsfahrt auf den farbenfrohen Kanälen. Überall erklang Musik, Menschen tanzten, aßen und feierten. Auch wir genossen die ausgelassene Stimmung und bereiteten unsere eigenen Tacos zu.

Zum Abschluss besuchten wir die Nationale Autonome Universität von Mexiko. Die Fassade der Universitätsbibliothek, die der Künstler Juan O’Gorman mit einem riesigen Mosaik gestaltete zeigt die Geschichte Mexikos von der vorspanischen Zeit über die Kolonialzeit bis zur modernen Gesellschaft. Leticia erklärte uns die vielen Details und ihre Bedeutung.

Nach diesem Tag ließen einige von uns den Abend in einem gemütlichen Restaurant ausklingen. Wir genossen Nachos und weitere mexikanischen Köstlichkeiten wie zum Beispiel den Biercocktail "Michelada".

Tag 3: Coyoacán und Frida Kahlos Welt

Am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Coyoacán, dem charmanten Stadtteil, in dem Frida Kahlo geboren wurde, einen Großteil ihres Lebens verbrachte und schließlich auch starb. Bei einem Spaziergang entdeckten wir zunächst den berühmten Kojotenbrunnen. Der Name Coyoacán stammt aus dem Nahuatl und bedeutet so viel wie „Ort der Kojoten“. Anschließend besichtigten wir die wunderschöne Kirche San Juan Bautista, bevor es zum Höhepunkt des Vormittags ging: dem berühmten Casa Azul, dem Blauen Haus und heutigen Frida-Kahlo-Museum. Der großzügige, farbenfrohe Innenhof und die persönlichen Wohnräume gaben uns einen bewegenden Einblick in ihr Leben. Beeindruckend waren auch ihr Tages- und Nachtbett, die noch heute von ihrer bewegten Lebensgeschichte erzählen.

Danach besuchten wir das Museum von Leon Trotzky. Der russische Revolutionär lebte hier während seines Exils, bevor er 1940 ermordet wurde. Noch heute sind die stark gesicherten Mauern, Wachtürme und sein Arbeitszimmer zu sehen. Im Garten befinden sich außerdem die Urnen von ihm und seiner Frau. Auch die Verbindung zu Frida Kahlo ist spannend: Trotzky lebte zeitweise bei Frida und Diego Rivera, und zwischen ihm und Frida entwickelte sich eine kurze Affäre.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige nutzten die Zeit für einen Besuch im Museum of Popular Art, das mit farbenfrohen Masken, traditionellen Figuren und kunstvollen Handwerksarbeiten die kulturelle Vielfalt Mexikos zeigt. Andere besuchten das Museum für moderne Kunst, in dem unter anderem Frida Kahlos berühmtes Gemälde „Die zwei Fridas“ sowie Werke von Diego Rivera und weiteren mexikanischen Künstlern zu sehen waren.

Am Abend trafen sich viele aus unserer Gruppe in der Cantina La 20, einem stilvollen Restaurant mit mexikanischer Küche und Live-Musik. Eine Mariachi-Band sorgte mit ihrer traditionellen mexikanischen Musik für eine ausgelassene Stimmung. Am Ende wurde unserer Gruppe als Überraschung ein Dessert serviert, begleitet von Musik und einem Auftritt als Zeichen der Gastfreundschaft.

Tag 4: Mexiko–Stadt und die Pyramiden von Teotihuacán

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am Vormittag mit einem Spaziergang durch das historische Zentrum von Mexiko-Stadt. Unser erster Halt war der zentrale Stadtplatz Zócalo, einer der größten Plätze der Welt. Hier befinden sich wichtige politische und religiöse Bauwerke, darunter der Nationalpalast und die Kathedrale. Ganz in der Nähe entdeckten wir die Überreste des Templo Mayor, des einstigen Haupttempels der Azteken in ihrer damaligen Hauptstadt Tenochtitlán. Die Ausgrabungen zeigen eindrucksvoll, wie die spanische Kolonialstadt direkt auf den Fundamenten der aztekischen Metropole entstand.

Anschließend ging es zur beeindruckende Metropolitan-Kathedrale, deren gesamter Bau leicht schief steht. Der Grund dafür ist der weiche Untergrund des ehemaligen Sees, auf dem Mexiko-Stadt erbaut wurde. Da der Boden im Laufe der Jahrhunderte ungleichmäßig absank, geriet auch die Kathedrale in Schieflage, ein eindrucksvolles Beispiel für die Herausforderungen, mit denen die Stadt bis heute zu kämpfen hat.

Weiter ging es zum prachtvollen Hauptpostamt, dessen goldene Verzierungen und elegante Architektur uns begeisterten. Aufgrund von Demonstrationen mussten wir unsere ursprüngliche Route anschließend ändern und fuhren mit der U-Bahn weiter. So erlebten wir den Alltag der Einheimischen hautnah. Interessant waren auch die Darstellungen zur Entwicklung der Stadt in einer der Stationen, die zeigten, wie sich Mexiko-Stadt im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Auch die Sauberkeit und die Gestaltung mit Pflanzen überraschten uns positiv.

Danach besuchten wir das berühmte Casa de los Azulejos, das „Haus der Kacheln“. Die blau-weißen Fliesen an der Fassade machen das Gebäude zu einem echten Hingucker. Im Inneren konnten wir die Architektur bewundern und einen Blick von der Terrasse genießen. Auf unserem Weg zurück zum Bus kamen wir außerdem am Palacio de Bellas Artes, dem Palast der Schönen Künste, vorbei. Das prachtvolle Gebäude ist für seine beeindruckende Architektur, seine Opern- und Ballettaufführungen sowie seine Wandgemälde bekannt.

Zur Mittagszeit machten wir uns auf den Weg nach Teotihuacán. Zuvor stärkten wir uns im Restaurant Gran Teocalli an einem großen Buffet. Das Restaurant war bereits festlich für den Día de Muertos geschmückt, mit bunten Totenköpfen und farbenfroher Dekoration. Der mexikanische Tag der Toten ist ein bedeutendes Fest, bei dem Familien ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken und deren Leben mit Blumen, Speisen und persönlichen Erinnerungsstücken feiern.

Am Nachmittag erreichten wir schließlich die beeindruckende archäologische Stätte Teotihuacán. Die einstige Großstadt gehörte zu den bedeutendsten Zentren des alten Mesoamerika. Wir bestaunten die Sonnenpyramide und die Mondpyramide, die von der sogenannten Straße der Toten miteinander verbunden werden. Beim Spaziergang durch die weitläufige Anlage konnten wir die gewaltigen Bauwerke und die Überreste der einstigen Stadt bestaunen. Einige von uns erklommen sogar die Stufen der Mondpyramide. Unsere Reiseleiterin erklärte uns außerdem die Besonderheiten verschiedener Souvenirs und deren kulturelle Bedeutung, sodass einige von uns ein ganz Erinnerungsstück mitnahmen.

Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp für eine Mezcal-Verkostung ein. Wir probierten vier verschiedene Sorten, die sich deutlich in ihrem Geschmack unterschieden, von milden, fruchtigen Noten bis hin zu kräftigeren, rauchigen Aromen. Das war für viele eine spannende neue Erfahrung und einige nahmen gleich eine Flasche als Souvenir mit.

Tag 5: Weiterreise an die Riviera Maya

Am heutigen Tag hieß es Abschied nehmen von Mexiko-Stadt. Obwohl wir vier Nächte in dieser faszinierenden Metropole verbracht hatten, waren wir uns einig, dass es noch so viel mehr zu entdecken gegeben hätte. Die Stadt ist riesig und bietet unzählige Sehenswürdigkeiten, kulturelle Highlights und spannende Einblicke in die mexikanische Geschichte. Doch unsere Reise führte uns nun in einen ganz anderen Teil des Landes.

Bevor es zum Flughafen ging, legten wir noch einen Fotostopp am berühmten Engel der Unabhängigkeit ein. Das goldene Monument auf der Prachtstraße Paseo de la Reforma und erinnert an die Unabhängigkeit Mexikos.

Anschließend flogen wir von Mexiko-Stadt nach Cancún, wo bereits der Transfer zu unserem Hotel auf uns wartete. Dort angekommen, waren wir von der riesigen Anlage des All-inclusive-Resorts begeistert: mehrere Pools, zahlreiche Restaurants, vielfältige Freizeitangebote und die direkte Lage am Strand versprachen entspannte Urlaubstage. Auch kulinarisch wurden wir verwöhnt. Am Abend trafen wir uns zum ersten gemeinsamen Essen im Buffetrestaurant, das uns mit seiner riesigen Auswahl überraschte. Von verschiedenen Grillstationen über frische Gemüse- und Obstvariationen bis hin zu zahlreichen weiteren Gerichten war für jeden Geschmack etwas dabei.

Obwohl uns für die kommenden Tage auch Spezialitätenrestaurants zur Verfügung standen, waren viele von uns vom Buffet so begeistert, dass sie dieses gerne den gesamten Aufenthalt besuchen wollten. Bei unserem ersten gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und stießen auf den zweiten Teil unserer Reise an.

Tag 6: Die Maya–Ruinen von Tulum

Am Morgen fuhren wir von unserem Hotel in Puerto Aventuras nach Tulum. Dort erwarteten uns die beeindruckende archäologische Stätte der Maya direkt an der Karibikküste. Die Ruinen liegen auf einer Klippe über dem Meer und bieten einen herrlichen Ausblick auf die Küste. Zwischen den alten Tempeln und Gebäuden konnten wir uns vorstellen, wie die Maya hier einst lebten und handelten. Tulum war ein wichtiger Hafen- und Handelsplatz, über den Waren entlang der Küste transportiert wurden. Auch die zahlreichen Leguane, die sich zwischen den Ruinen sonnten, sorgten für schöne Fotomotive.

Im Anschluss schlenderten wir noch ein wenig durch den Ort, wo zahlreiche kleine Geschäfte zum Shoppen einluden. Da wir diesmal früher als an den vergangenen Tagen zum Hotel zurückkehrten, blieb genügend Zeit, die weitläufige Anlage unseres Hotels genauer kennenzulernen und die Annehmlichkeiten unseres All-inclusive-Resorts zu genießen. Viele nutzten die Gelegenheit, am Pool zu entspannen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Am Abend trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen und ließen den entspannten Tag gemütlich ausklingen.

Tag 7: Chichén Itzá, Cenote Saamal, Mezcal und Valladolid

Am heutigen Tag stand wieder ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Unser erstes Ziel war Chichén Itzá, eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Maya und eines der sieben neuen Weltwunder. Chichén Itzá war ein bedeutendes politisches, religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Die ausgeklügelte Architektur und das astronomische Wissen der Maya machen die Anlage bis heute zu einem faszinierenden Ort.

Zur Mittagszeit ging es weiter zur Cenote Saamal. Diese natürlichen, durch den Einsturz von Kalksteindecken entstandenen Wasserbecken sind typisch für die Halbinsel Yucatán und waren für die Maya wichtige Wasserquellen und teilweise heilige Orte. Nach einem stärkenden Mittagessen vom Buffet konnten wir die Cenote aus nächster Nähe bestaunen. Über eine Treppe gelangten wir hinunter in die beeindruckende Höhle, in der das klare Wasser von den einfallenden Sonnenstrahlen beleuchtet wurde. Einige von uns genossen den Anblick von oben, während andere die Gelegenheit nutzten, im erfrischenden Wasser zu baden.

Anschließend besuchten wir eine Agavenplantage, wo wir mehr über die Herstellung von Mezcal erfuhren. Unser Reiseleiter Enrique erklärte uns anschaulich die einzelnen Schritte: Zunächst werden die Agaven geerntet und ihre Herzen, die sogenannten Piñas, verarbeitet. Diese werden gegart, zerkleinert und anschließend fermentiert. Danach folgt die Destillation, durch die das charakteristische alkoholische Getränk entsteht, welches wir am Ende auch probieren durften.

Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp in Valladolid ein. Die hübsche Kolonialstadt begeistert mit ihren bunten Häuserfassaden, kleinen Geschäften und dem zentralen Platz rund um die Kirche San Servacio. Bei einem kurzen Spaziergang konnten wir die entspannte Atmosphäre genießen und noch einmal einen Eindruck vom Leben in einer typisch mexikanischen Kleinstadt gewinnen.

Zurück im Hotel ließen einige von uns den Tag bei einem Abendessen im italienischen Spezialitätenrestaurant ausklingen, die restliche Gruppe traf sich wieder im Buffetrestaurant.

Tag 8: Ein immersives Frida–Kahlo–Erlebnis und tierische Begegnungen

Am Morgen fuhren wir erneut nach Tulum, wo ein außergewöhnliches Museum auf uns wartete: das immersive Frida-Kahlo-Erlebnis. Anders als im klassischen Museum wurden wir hier auf eine sinnliche Reise durch das Leben der berühmten Künstlerin mitgenommen. Eine Mitarbeiterin führte uns durch verschiedene Themenräume, in denen wir Fridas Geschichte auf ganz neue Weise kennenlernen konnten. Zunächst erfuhren wir mehr über ihre Familie und ihren Vater Guillermo Kahlo, der als Fotograf arbeitete. Seine Arbeit in der Dunkelkammer und seine Fotografien prägten Fridas Blick für Bildkomposition und Perspektive und inspirierten sie auf ihrem künstlerischen Weg.

Anschließend durchliefen wir verschiedene Stationen ihres Lebens. In der Dunkelkammer tauchten wir in die Welt ihres Vaters ein, bevor wir in einem nachgebildeten Bus mehr über den schweren Unfall erfuhren, den Frida 1925 in Mexiko-Stadt erlitt. Dieser prägte ihr gesamtes weiteres Leben und führte zu langen Phasen des Leidens und der Genesung. In weiteren Räumen wurden ihre Träume, Gedanken und Gefühle dargestellt, unter anderem durch die Inszenierung ihres Bettes, in dem sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen viel Zeit verbrachte und zahlreiche ihrer Kunstwerke schuf. Diese kreative und emotionale Art der Vermittlung machte Fridas Lebensgeschichte besonders greifbar und bildete einen gelungenen kulturellen Abschluss unserer Reise.

Am Nachmittag entschieden sich einige für entspannte Stunden im Hotel, während andere einen Ausflug zum Monkey Sanctuary in Akumal unternahmen. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Zoo, sondern um eine Auffangstation für Tiere, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in freier Wildbahn leben können. Viele Tiere hatten eine schwierige Vergangenheit, wurden beispielsweise als Haustiere gehalten oder zu Dekorationszwecken in Hotels eingesetzt. Da sie dadurch oft nicht mehr selbstständig in der Natur zurechtkommen, werden sie hier versorgt oder, wenn möglich, schrittweise auf eine spätere Auswilderung vorbereitet.

Die Mitarbeiter erklärten uns die individuellen Geschichten der Tiere und ihre wichtige Arbeit im Tierschutz. Neben zahlreichen Affen begegneten wir unter anderem einer Schlange, afrikanischen Ziegen, Eseln und Kaninchen. Einige der Affen waren durch ihre Vorgeschichte an den Kontakt mit Menschen gewöhnt, sodass wir ihnen nahekommen durften. Es war ein außergewöhnliches Erlebnis, einen Affen direkt auf der Schulter sitzen zu haben. Im Anschluss besichtigten wir noch eine weitere Cenote und konnten Flamingos beobachten, bevor es zurück zum Hotel ging.

Am Abend ließen einige den Tag in einem japanischen Teppanyaki-Restaurant ausklingen. Hier wurde das Essen direkt vor unseren Augen auf einer heißen Stahlplatte zubereitet. Mit kleinen Tricks, humorvollen Einlagen und viel Show sorgte der Koch für Unterhaltung. Es war ein lustiger Abend und eine ganz andere kulinarische Erfahrung, die uns sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Anschließend trafen wir uns alle in der Bar El Abuelo wieder, wo eine lateinamerikanische Band Salsa-, Bachata- und Merengue-Songs spielte und ausgelassene Tanzstimmung verbreitete.

Tag 9: Abschied von Mexiko

Der Vormittag stand uns noch einmal zur freien Verfügung. So blieb Zeit, die Annehmlichkeiten des Hotels zu genießen und die vielen schönen Erlebnisse unserer Reise noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Am Nachmittag hieß es schließlich Abschied nehmen von Mexiko. Wir wurden zum Flughafen Cancún gebracht und traten von dort aus über Zürich unsere Heimreise an.

Tag 10: Rückblick auf eine wunderschöne Reise

Heute landeten wir wieder in Deutschland und blickten auf zehn erlebnisreiche Tage in Mexiko zurück. Hinter uns lag eine Reise, die uns allen sehr gut gefallen hat und auf der wir nicht nur ein faszinierendes Land kennenlernen, sondern auch tief in das Leben und Wirken von Frida Kahlo eintauchen konnten.

Neben den kulturellen Höhepunkten und beeindruckenden archäologischen Stätten waren es vor allem die herzlichen Menschen, die vielfältige mexikanische Küche und die vielen Begegnungen, die diese Reise ausmachten. Auch unsere Gruppe war etwas ganz Besonderes: Wir führten wunderbare Gespräche, lernten uns gegenseitig kennen und verbrachten viele schöne gemeinsame Momente miteinander.

Am liebsten wären viele von uns wohl noch ein wenig länger geblieben. Doch so kehrten wir mit unzähligen Eindrücken, tollen Erinnerungen und dem Gefühl nach Hause zurück, eine ganz außergewöhnliche Reise erlebt zu haben. Mexiko und diese Reise auf den Spuren von Frida Kahlo können wir allen, die sich für Kunst, Kultur und ein faszinierendes Land begeistern, nur ans Herz legen.


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