DIE SCHÖNSTEN FJORDE
Reisebericht: 01.07. – 09.07.2026
„Die Natur Norwegens ist wie ein Gedicht, das auf den höchsten Gipfeln und tiefsten Fjorden geschrieben steht.“ So die Norweger über ihrer Heimat.
Ein Reisebericht von
Marta Rass
VON DRESDEN NACH KIEL UND MIT DER FÄHRE NACH GÖTEBORG
Die Strapazen der Anreise, ob mit dem Bus oder mit der Bahn, waren im Nu vergessen, sobald man seinen Fuß an Bord der Fähre Stena Germanica gesetzt hatte. Es kam jemandem vor wie im Ameisenbau – alles eilte hin und her, suchte nach Decks, nach Kojen oder Restaurants, oder einfach nach dem Ausgang zum Sonnendeck. Apropos, Sonnendeck ohne Sonne? Egal, wir waren auf der Reise, und nichts konnte unsere gute Laune wegfegen. Ein Getränk oder ein Foto, vom Winde verweht, und schon ging man dorthin, wo nicht nur der Magen, sondern auch die Augen satt wurden: zum skandinavischen Buffet. Die erste Begegnung mit dem Gastland. Und immer wieder bestätigt sich der Spruch: „Liebe geht durch den Magen“. Macht aber auch angenehm müde. Wenn einige noch den freien Himmel genossen oder die anderen das Nachtleben auf dem Schiff kosteten, entschieden sich viele für eine angenehme Nachtruhe in der Koje.
VON GÖTEBORG NACH OSLO UND WEITER NACH HAMAR
„Wir sind die ersten“ zog sich wie ein roter Faden weiter: am Vortag die ersten auf dem Schiff, an diesem Tag die ersten von Bord und die ersten im Bus. Auch die ersten bei der Masthuggetkirche, hoch der Stadt. Weil bekanntlich die Kraft in der Ruhe liegt, holten wir uns diese in der Stille der Kirche.
Es schien so, als ob uns das Wetter seine skandinavische Seite zeigen wollte: es regnete wie aus Eimern. Allerdings nur zwischen der Fahrt. In Oslo beruhigte es sich und nur ein leichtes Nieseln begleitete uns durch die Stadt und durch den Vigeland Park – ich habe noch nie einen so menschenleeren Skulpturengarten Vigeland gesehen, als an dem Tag. Ein Glück für uns: jede Skulptur konnte in Ruhe von allen Seiten betrachtet werden, ohne Schubserei und Gedrängel. Man konnte fotografieren und sogar machen, was normalerweise fast unmöglich ist: den Trotzigen an der Hand halten und ein Selfie machen. Die Rosen im Rosengarten dufteten um die Wette und Vigeland als Steinfigur stand da, gewaschen durch den Regen und fast etwas einsam inmitten der Blumenbeete.
Auch der Mjösa See und die Landschaft drum herum wog sich im Grau und wir entschieden uns, das berühmte umgekippte Schiff – die olympische Eishalle – am nächsten Tag zu besichtigen. Vielleicht ein kleiner Spaziergang nach dem Abendessen? Aber der Tag war lang und das Bett verführerisch weich……..
VON LILLEHAMMER NACH DOMBAS UND ÜBER DOVREFJELL NACH TRONDHEIM
Vor uns lag eine der längsten Abschnitte unserer Reise. Lillehammer, noch immer sehr olympisch angehaucht, enthüllte uns seine Schätze: nebst schon erwähnten Vikingskipet auch die olympische Skischanze, wo manch einem schon beim Schauen hinauf zum Startpunkt mulmig wurde und dann noch die wunderbare Sammlung an Häusern aus dem Gudbrandsdal aus den vergangenen Jahrhunderten, gesammelt durch Hr. Sandvik. Er selbst sagte einmal: Wer Großes erreichen will, muss die Kunst des Wartens erlernen. Und das taten wir auch: ab dem Tag brauchten wir defacto keinen Regenschirm mehr 😊
Ein Abstecher zur Ringebu Kirche ist immer willkommen, schließlich ist sie eine der schönsten Stabkirchen Norwegens. Und schon ging´s weiter bis Dombas. Auch wenn dieser Ort ein Wintersportort ist, ist er im Sommer ein Dreh- und Angelpunkt für viele Reisende. Und so sah er auch an diesem Tag aus. Die erste Erkundigung von norwegischen Läden: spätestens hier erinnerten die Preise, dass man sich in Norwegen befand.
Dann die Fahrt über unser erstes Fjell, das Dovrefjell. Man fand zwar keine Moschusochsen, dafür aber jede Menge tolle Fotomotive. Die abgerundete Hochebene, die im Anschluss in einer Klamm, ähnlich dem Tal Richtung Oppdal endete. Und dann noch der letzte Teil unseres Weges durch die großangelegten Getreidefelder, bis zu unserem letzten Ziel des Tages: Trondheim. Ganz mystisch spannte sich in der Abendröte die alte Brücke zwischen dem Gelände der Nidaros Kathedrale und dem Bakklandet. Viele kleine und große Motive: wie Mosaiksteine eines Stadtbildes, einladend und so kurzweilig, dass man die Zeit schlicht vergaß. Aber das war seinen Preis wert. Auch der nächste Tag begann im Zeichen von……….
VON TRONDHEIM NACH KRISTIANSUND, ÜBER ATLANTIKSTRASSE ENTLANG DER KÜSTE VON FRAENA NACH MOLDE
……Nidaros. Nur diesmal in der Kirche mit einer reichen, bunten Geschichte. Gegründet durch den Wikinger Olav dem Heiligen, dessen Gebeine irgendwo auf dem Gelände liegen. Er brachte vielen Pilgern das Heil durch Wunder. Heutzutage stillt die Kathedrale die Neugier vieler Touristen. Also, doch ein Wunder. Zumindest für Trondheim 😉
An dem Tag fuhren wir zum ersten Mal durch die liebliche Fjordlandschaft gen Westen. Unterwegs nahmen wir für uns die erste norwegische Fähre über den Fjord, fuhren über karge, moosbedeckte Landschaften und dann erreichten wir die Westküste mit der ersten größeren Stadt – Kristiansund. Ein Besuch bei der Klippfischfrau, Fischjungen und einigen Hochseeschiffen und dann gings auch schon wieder weiter.
Über die Insel Averoy erreichten wir die berühmte, von den Touristen als einer den schönsten Panoramastraßen gekürte Atlantik Straße. Ein Spaziergang um das Halbinselchen Eldhusoya, wo man vieles Interessantes entdecken konnte, egal in welche Richtung man schaute: ob in die Ferne über den Schärengarten oder zum Boden hin, mit winzigen oder größeren Gräser, Blümchen und Kräutern, oder entlang der Straße mit der Brücke wie eine Sprungschanze. Die Höhe von 23 Meter kam jemanden viel höher vor, als sie tatsächlich war.
Die schmale Straße entlang der Küste führte uns durch die malerischen Dörfer. Selbst Hustadvika schien friedlich und verspielt und keiner konnte sich so richtig vorstellen, dass dies eine Grabstätte von vielen Booten und Schiffen ist. Der Ort Bud, das kleine Schmuckstück der Halbinsel Fraena, wurde just ein Platz für Freiluftspiele.
Molde, die Stadt der Rosen samt Aker Stadion und Seilet Hotel begrüßte uns zur späten Stunde mit einem schmackhaften Buffet. Den Blick durch das Fenster direkt auf das Wasser und der Schiffsroute, die direkt am Hotel vorbei führete, wird keiner so schnell vergessen.
VON MOLDE ÜBER DEN TROLLSTIGEN, VALLDAL ENTLANG UND AM STORFJORD BIS ALESUND
Wir konnten alle 222 Gipfeln der Romsdalsalpen vom Varden aus nicht zählen, weil sich einige davon mit Wolken umhüllten, aber ein Panoramabild von Molde war allemal schön und interessant.
Weiter ging es an dem Tag in puncto Trolle: Trollwand, Trollweg, Trollwetter……Es schien so, als wir den Regen hinterherjagten. Aber wo wir aus dem Bus stiegen, kam sogar die Sonne zum Vorschein. Am Plateau der Trollstigen stieg man aus dem Bus, machte den Regenschirm auf und machte ihn wieder zu. Die Wolken öffneten sich für eine Stunde, gewährten uns die wunderbare Aussicht und schloßen sich wieder, als wir den Platz verließen. Die dramatischen, spitzen und teils mit Schnee bedeckten Bergen begleiteten und bis ins Tal von Valldola. Die ersten reifen Erdbeeren von Valldal waren leider gnadenlos ausverkauft, wir mussten uns mit dem Blick auf die vollen roten Erdbeerfelder begnügen.
Der Storfjord präsentierte sich in aller Pracht und wo sich der Sunnylvsfjord abzweigt, bot sich ein Bild wahrer Naturgröße, schön, gewaltig und imposant.
Alesund begrüßte uns – noch eine Perle an der norwegischen Westküste. Ein lebendiger Beweis dafür, dass in jeder Katastrophe auch was Gutes steckt. Hätte das Feuer Anfang des 20.Jh. die Stadt nicht in Asche und Schutt gelegt, wäre sie nicht wie Phoenix aus der Asche auferstanden, in der Pracht des Jugendstils, mit einer großen Hilfe des deutschen Kaisers Wilhelm II, den die Norweger noch heute würdigen. Der Hausberg Aksla lag direkt hinter unserem Hotel, mit über 400 Treppen, für jeden zugänglich. Oder man wählte einen Spaziergang entlang des Kanals, testete die beheizbaren Bänke und wenn man noch nicht müde war, konnte man sich noch ein Abstecher zur Bierhalle leisten, wenn jemand das einheimische Bier testen wollte. Und mit dem berühmten Wikinger-Rudern feierte Norwegen bei der WM freudestrahlend ihren Sieg.
VON ALESUND NACH HELLESYLT ÜBER DEN GEIRANGER FJORD, DER GEIRANGER STRASSE ENTLANG BIS LOM UND ELVESETER
Samt Mann und Bus stiegen wir an dem Tag Hellesylt auf den Schiff. Eigentlich eine normale Fähre, allerdings sehr begehrt von den Touris, weil der Wasserweg so sehr berühmt ist. Der Geiranger Fjord, eine 12 km lange Wasserstrecke bis zum Ort Geiranger, ist als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Ein Fjord, geschaffen durch die Kraft des Wassers in jeglicher Form, umarmt von den Bergen, meist senkrecht aus dem Wasser emporsteigend auf fast 1800 m Höhe. Ein Fjord und ein Ort, wo im Winter die Sonnenstrahlen nur die Bergspitzen berühren. Ein megagroßes Kreuzfahrtschiff stand am winzigen Kai und verdeckte damit fast vollkommen die Sicht auf den umliegenden Teil des Ortes Geiranger. Etwas kurios das Ganze, wenn man betrachtet, dass es auf so einem Schiff mehr als die 10 fache Menge an Touristen gibt, als Einwohner in Geiranger. Es herrschte ein Wirrwarr. Auf den Treppen entlang den Fluss Kaskaden drängelten sich alle Arten von Menschenspezies: die Sportlichen, die Schlenderer, die Selfiemacher, die Schönen und die Andersschönen. Was denkt sich eigentlich der Fluss? Vielleicht: Ach, es vergeht!
Über die vielen Kurven knackten wir am Djupvatnet See die 1000 Meter Höhe und leisteten uns noch einen drauf: zusätzliche 476 Höhenmeter hinauf zum Dalsnibba. Da erlebten wir alle Wettergesichter: Wind, Sonne, Schnee und keine 5 Grad Wärme…… wahrlich ein Trollwetter.
Wieder zurück am See, an Grotli vorbei und entlang des lieblichen Tales des Otta Flusses bis Lom, mit einer der berühmten Stabkirchen, die die Evangelisierung nicht zum Opfer gefallen ist. Scheinbar sind nicht weniger bekannt die Zimtschnecken aus der örtlichen Bäckerei – zu diesem Zeitpunkt schon gnadenlos ausverkauft. Aber auch die anderen Gebäcksorten waren wirklich köstlich.
Das Elveseter Hotel ist allemal eine Besichtigung wert. Draußen grüßte uns die Saga Säule, mit fast 1000 Jahren in Stein gemeißelte Geschichte Norwegens, fertig- und aufgestellt vom Besitzer des Hotels, Amund Elvesaeter, nachdem dass man sich nach mehr als 150 Jahren nicht einigen konnte, wo die Säule stehen sollte. Aber auch das Innere des Hotels – es spiegelte sich die ganze Mythologie, Natur und das Leben durch die Epochen, seit das Anwesen besteht. Und bei frischen 3 Grad Außentemperatur ließ es sich gut schlafen.
ÜBER DAS SOGNEFJELL – JOTUNHEIMEN – BIS FLAM, AM TWINDEFOSSEN VORBEI NACH BERGEN
Natur pur an diesem Tag: ich glaube, das war es, wenn man die Bergwelt Norwegens erwähnt: Land der Riesen. Wir fuhren den Sognefjellvegen – die höchst gelegene Straße Nordeuropas, entlang einer Landschaft, die einzigartiger nicht sein konnte. Weitgezogene Bergmassive, weiß-blau-schwarz schimmernd, dazwischen die Seen wie blaue Augen. Viele Kurven hat der Sognefjellvegen und genauso viele Facetten an Landschaft haben wir gesehen. Wenn die Riesen wirklich einmal gelebt haben, dann war dies wahrlich ihre Heimat.
Später trafen wir noch andere, lieblichere und vieeeeel kleinere Geschöpfe auf der Straße oder am Straßenrand – die Schafe. Allmählich kamen wir ins Grüne und erlebten zum zweiten Mal in diesem Jahr den Spätfrühling. Die Bauern waren mit dem Mähen beschäftigt, die Tiere grasten und genossen die freie Natur. Wie von Bob Ross gemalt, verzauberte der Lustra Fjord mit seinem smaragdgrünen Wasser jeden, der an seinem Ufer für ein Moment verweilte. Auch uns.
Und dann im Tunnel – mehr als 24 km lang. 25 Minuten Fahrt, uns kam es länger vor, aber wir fuhren durch den längsten Tunnel der Welt. Gelegentlich ins Blaue – im wahrsten Sinne des Wortes.
Flam und seine Flambahn – der Lockvogel für jede Menge Touristen. Wir hatten Glück: irgendwie hat sich alles verlaufen und so konnte man noch ruhig was von dem Ortschaft haben: ein Blick in das Bahnmuseum, etwas kaufen, bisschen über die Promenade schlendern, bevor es weiter ging.
Und noch ein Wasserfall, der einen Stopp wert war – der Twindefossen. Über rechteckförmige Kaskaden hüpfte das Wasser hin und her und kam dem Betrachter sehr nah. Und letztendlich verwandelte er sich in einen Bach, ganz unspektakulär.
Bergen erwartete uns mit einem Geschenk: einen regenfreien Tag. Und wir nahmen ihn dankend an. Mit Freude konnten wir die schönen Ecken der Stadt entdecken und noch spät in der Nacht auf den Floyen fahren, zusammen ein paar schöne Momente verbringen und sich des Lebens freuen. Mit einem wunderbaren Sonnenuntergang als Krönung des Tages – man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.
ENTLANG DES HARDANGER FJORDES BIS VÖRINGSFOSSEN UND VON DA ÜBER HARDANGERVIDDA NACH NOREFJELL
Um 8.00 Uhr in Bergen unterwegs zu sein – da ist die Welt noch in Ordnung. Fast menschenleere Straßen, die Geschäfte sind noch zu und die berühmte Brygge noch in Stille eingehüllt. Ja, da kann man die Stadt noch „atmen“ und noch viel sehen. Und wenn man noch einen Stadtführer hat, der jemanden zum Schmunzeln bringt, dann war das ein guter Start in den Tag.
Der König der Fjorde: Der Hardanger Fjord mit vielen kleinen malerischen Ortschaften an seinen Ufern, als ob ein Impressionist seine Hand mit dem Pinsel angelegt hätte. Die Obstgärten und lieblichen Wiesen, reich an Blumenpracht – das Alles dank dem Fjord und seinem warmen Strom. Und dann noch die Hardanger Brücke – ein imposantes Bauwerk, das sich wunderbar mit der Umgebung vereint.
Der Vöringsfossen: man meinte, das ganze Gebiet hat sich gerade entzweit und die ganzen Wassermassen frei gegeben. Die stürzten in die Tiefe und schufen ein enges Tal, wo es nur noch Platz für einen Fluss gab. Schroff und majestätisch die Felsen vor unseren Augen und man kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Hardangervidda, die größte Hochebene Norwegens, Fjell also, weitete sich vor unseren Augen und es schien so, als es kein Ende gäbe und keine Grenzen. Die Straße schlängelte sich Kilometer um Kilometer über das Bergmassiv, die Schneepfosten ließen ahnen, wie hoch der Schnee liegen kann, wenn der Winter kommt.
Eine letzte Übernachtung auf dem Festland für uns: ein Sporthotel hoch oben auf dem Norefjell. Man kann jetzt noch nicht Ski fahren, aber man ist dem Himmel sehr nah.
VON NORESUND NACH OSLO UND WEITER NACH GÖTEBORG
Noch einmal das gemeinsame Frühstück, eine Fotosession mit der ganzen Gruppe und noch einmal das berühmte Wiking-Rudern, dann ging die Fahrt entlang der schönen Fjordlandschaft Richtung Oslo. Hier hieß es von einigen Gästen Abschied zu nehmen. Mit einer Melancholie im Herzen genossen wir noch die letzten Momente in der Hauptstadt, die sich im Sonnenschein badete. Vielleicht wieder auf die Oper oder zum Deichman. Letzteres ist schon sehenswert im Bezug, wie man ein Buch jedermann näherbringen kann – angefangen von ganz Kleinen, die noch im Kinderwagen sitzen, bis hin zu den Senioren. Man sollte sowas in jeder Stadt errichten – damit wäre die Welt einiges besser.
Eine deutlich kleinere Gruppe stieg wieder in den Bus und nach ein paar Stunden Fahrt – der Weg war uns schon bekannt – landeten wir wieder auf dem Gelände der Stena Line in Göteborg. Jeder von uns war froh, nochmal zusammen auf das Schiff zu gehen und „Skandinavien“ langsam ausklingeln zu lassen. Und diesmal war das Sonnendeck wirklich dem Namen gerecht. Nochmal alle liebgewordenen Gerichte zu kosten und die Gedanken auf unserer Reise freien Lauf lassen.
10. Tag: HEIMFAHRT
So standen wir wieder an der Tür, die uns über der Gangway zu unserem Bus brachte, wie am Anfang unserer Reise. Nur die Gedanken waren anders: Erwische ich noch den Zug? oder: Wann soll ich zuhause anrufen? oder vielleicht sogar: Wann muss ich schon zur Arbeit? Auch wenn man noch etliche Kilometer vom zuhause entfernt war, jeder war schon mit einem Fuß daheim. Und das ist auch in Ordnung so. Vielleicht soll ich hier mein Bericht mit einem Spruch aus Norwegen abschließen und ich denke, dem ist nichts hinzuzufügen: „Das Leben ist wie ein Buch. Wer nie reist, liest nur die erste Seite“.
Es ist ein simples Wort, das alles beinhaltet, was ein Buch füllen könnte. Ein gewichtiges Wort und das sage ich euch mit ganzem Herzen: DANKE! Jedem einzelnen! Es war schön mit euch und ich wünsche mir, dass wir uns einmal wieder sehen.
Jörg, es war eine Freude und Ehre mit dir „das Gespann“ zu meisten. Man fühlte sich im Bus sehr wohl und kurzweilig.
Und so wie immer: Tusen takk, Norje!! Vi ses!
Eure Marta
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