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Rundreise Masuren

Reisebericht: 12.05. – 20.05.2016

Erlebnisreiche Tage gepaart mit gemischtem Wetter. Wunderbare Tage mit Städten, viel Natur und schönen Seen sind zu Ende

Reinhard Kappes

Ein Reisebericht von
Reinhard Kappes

IMG 5087 ... und hält fit – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5121 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5127 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5155 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5171 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5184 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5193 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5213 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5214 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5285 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5311 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL) IMG 5324 – © Reinhard Kappes (Eberhardt TRAVEL)

Reisebericht

Alle Transfers waren pünktlich an Ort und Stelle, so langsam füllte sich der Bus mit unserer Reisegruppe und alle waren voller Erwartung auf Nordpolen und die Masuren.
 Die Fahrt nach Stettin verlief ohne Zwischenfälle, immer wieder unterbrochen von Pausen. In Stettin angekommen waren wir überrascht wie sher das Leben hier pulsierte. Unser Hotel erwartete uns schon und wir bezogen (fast) alle unsere Zimmer. Ein paar Gäste mussten noch einige Minuten warten. Wir waren ja auch zeitig dran.
Um 14 Uhr strteten wir zu einer Stadtführung und unsere Führerin Anna Wilczewska zeigte uns humorvoll und ausgiebig Ihre Stadt. Da wir nun im Bus sassen konnte uns der kräftige Schauer da draussen nichts anhaben. Wir erfuhren viel über die unterschiedlichen Baustile und natürlich auch über die Geschichte dieser Stadt die die ständigen wechselnden Herrschaftverhältnisse viel Leid erfahren hat. Stettin ist die 7 größte Stadt Polens und hat trotz der vielen Industrie auch sehr viel Grün zu bieten. Ihre Lage an der Odermündung und einer der größten Häfen des Ostseeraums sind überall erlebbar. Leider wurde die cAltstadt nur teilweise wieder aufgebaut. So konnten wir lediglich das Schloß der pommerschen Herzöge besichtigen.
Nach dieser Besichtigung spürten wir den langen Tag. Einige machten sich noch mit der Umgebung vertraut und genossen vom Cafe 22 den Blick aus dem 22. Stockwerk über sie Stadt.
Der nächste Tag führte uns dann nach Danzig.
Unterwegs vertrieb uns unser Reiseleiter die Zeit und machte uns mit der wechselvollen Geschichte Polens vertraut.
Unsere Mittagsoause in der Nähe von Wodnovo brachte Abwechslung  ins Spiel. An der Raststätte waren einige Trimmgeräte aufgestellt und so konnten wir uns nach dem Essen ein wenig bewegen.
Jetzt konnten wir die restliche Fahrt entspannt angehen.
Da wir früh im Hotel ankamen nutzten manche die Zeit für einen ersten Stadtbummel.
Am nächten Tag erwartet uns mit Dorota Prelewska eine fröhliche und sachkundige Führerin die keine Antwort schuldig blieb.
Wir gingen gemeinsam in das Zentrum der Stadt und staunten das die Gebäude nicht alle alt waren, sondern nach dem Krieg nach Fotos und alten Plänen wieder aufgebaut worden war. So konnten wir immer auch einen Blick in die Vergangenheit machen. Dorota erzählte interessant und mit Anekdoten durchsetzt, es machteSpass ihr zuzuhören- Bis zum Treffen am nachmuttag hatten wir noch etwas Zeit den viele zu einem bummel und einem Spaziergang zurück zum Htel nutzten.
Kurz nach 12 bestiegen wir wieder den Bus der uns zuerst nach Oliwa brachte wo wir ein stimmungsvolles Orgelkonzert erleben durften. Danach fuhren wir nach Sobot , einem schönen Seebad und nach Gdynia, dem Tor zur Ostsee.
Jetzt ging es wieder zurück zum Hotel . Unterwegs erfuhren wir noch viel über Land und Leute,
Müde aber auch erfüllt von Eindrückenerreichten wir unser Hotel wo wir unsere Reiseleiterin verabschiedeten.
Von Danzig nach Mragowo
Am abend hatten wir uns entschlossen die ursprünglich geplante Abfahrtszeit um eine halbe Stunde zu verschieben, da am nächsten Tag Sonntag war und wir nicht mit viel Verkehr rechneten Zügig kamen wir auch aus der Stadt und erreichten so zeitig die Marienburg, das noch Zeit für eine kleine Pause blieb. Unsere Führerin Maria Senko erwartete uns und so konnten wir die Führung pünktlich starten.
Wir erfuhren viel über die Geschichte der Kreuzritter, die Geschichte der Burg und die Geschichte Polens, frisch und interessant erzählt. Trotz der gewaltigen Ausmassen der Analgewurde es nie langweilig und die 2 Stunden vergingen fast wie im Flug. Den Abschluss der Führung bildete die erst vor wenigen 'Tagen fertiggstellte und neu eingeweihte Kapelle.
Auf Grund der nun wieder kühler gewordenen Außentemperaturen nahmen wir einen kleinen Mibiss in unserem warmen Bus ein bevor wir uns auf dem weiteren Weg nach Mragowo machten. Bei Olstyn ( Allenstein ) passieren wir eine  lange Baustelle, den Ausbau der Autobahn nach Warschau.
Bals erreichten wir unser Ziel, das Hotel Totu , direkt am See in Mragowo  gelegen. Die Sonne hatte uns auch wieder gefunden und so nutzen einige die Zeit bis zum Abendessen zu einem kleinen Spaziergang am See.
Mit der Schmalspurbahn unterwegs
Früh starteten wir an diesem Tag mit Helga , unserer heutigen Begleiterin. Sie brachte uns ihre Heimat in Geschichten und Anekdoten shcnell näher und mit Kilometerchen und ein bischen "nötigen" gab es viel zu Schmunzeln. Wir lerneten neue (alte) Baustiele wie Stalin Barock oder Würfelgotik kennen und so unterhalten kamen wir gut nach Elk. An der Bahnstation der Kleinbahn war schon alles gut vorbereitet und wir zuckelten  leicht schaukelnd und gemächlich unserem Ziel entgegen. Durch weite Felder und Wälder ging unsere Fahrt völlig unaufgeregt.
Dort war schon alles für unser Picknick auf gut ponische Art vorbereitet und bei einem heißen Bigosch, einem kleinen Wodka und einer Wurst , selbst am Spieß gebraten wurde uns auch schnell warm. Wieder zurück in Elk besichtigten wir das kleine Museum und machten uns dann rasch auf den Weg zum Hotel- Unterwegs lass uns Helga noch aus Siegfried Lenz vor. So verging die Zeit wie im Flug und wir erreichten unser Quartier .
Die heilige Linde
Am Morgen erwartete uns unser Guide Likas bereits am Bus. Er sollte für die nächsten beiden Tage unser Führer sein und hatte mit seiner launigen Art bald alle für sich eingenommen. Unsre Fahrt ging zuerst nach Mikoleiki. Nach einem kurzen Stadtrundgang gingen wir zur Anlegestelle und bestiegen unser Ausflugsboot zu einer Fahrt über den Spirzingsee. Wegen der Außentemperaturen blieben wir gerne unter Deck und ließendie Landschaft ruhig an uns vorüberziehen. Am Bus konnten wir uns dann wieder mit Kaffe und warmen Speissen versorgen bevor wir weiter fuhren. nach Rastenburg und zur Wolfsschanze. Diese riesige Bunkeranlage lässt trotz der Zerstörung durch die Wehrmacht ihre  Eine kenntnisreic´he, durch Fakten untermauerte Führung durch den Autor Jan Zduniak liess keine Frage offen.  Ausmasse erahnen. Bekannt ist ja die Wolfsschanze durch das mißglückte Attentat auf Hitler durch Stauffenberg. Zum Glück greift die Natur wieder Raum und bedeckt die Ruinen nach und nach wieder mit frischem Grün Von hier fuhren wir weiter zur bekanntesten Wallfahrtskirche Ostpreussens , Heilige Linde ( Swieta Lipka ). Schon von außen ein beeindruckendes Bauwerk staunten wir ím Inneren über die Baukunst. Hier wurde mit einigen hervorragend genachten optischen Täuschungen ( Deckengewölbe, Säulen ) gearbeitet. Auch die Monumentale  , mit beweglichen Figuren versehen Orgel ist ein echter Hingucker. Hier erlebten wir auch ein beeindruckendes Konzert.
Unsere letzte Fahrt für heute ging nuzr noch zum Hotel und eine schönes abendessen beschloss einen abwechslungsreichen und interessanten Tag.
Staakenbootfahrt und Eulalia
Unser Tag begann mit einem Bummel durch Mragowo, eine geschäftige Kleinstadt in der der Wandel spürbar ist. Weiter ging die Fahrt durch die Johannisburger Heide durch die in leuchtendem Grün stehen Mischwälder. Auf den schmalen Straßen war wenig Verkehr. Bald schon hatten wir den Ausgangspunkt für unsere Staakenbootsfahrt erreicht. Heute herrschte eitel Sonneschein und wir bestiegen die bereit stehenden Boote. In ruhiger Fahrt ging es durch die bezaubernde Natur über klares Wasser und wir genossen die Stille. Kleine Fische glitten durchs Wasser und auf dem Grund konnten wir sogar Muscheln sehen. Viel zu schnell ging diese entspannende Tour zu Ende und beim Mittagessen, bei Zander und Kartoffeln mit Gemüse konnten wir unsere Eindrücke schildern.
Wir fuhren wieder zum Hotel und genossen die Zeit bis zur Abendveranstaltung jeder auf seine Weise.
Später am Nachmittag brachte uns der Bus zu "Eulalia", einem Gandenhof. wie wir von der Besitzerin, die dem Anwesenauch ihren Namen gab, später erfuhren.
Was für ein Kontrast. Wir fuhren mit Pferdegespannen durch den Wald in dem schon die Blaubeeren knospten. Immer wieder ritt Eulalia mit ihrem braunen Hengst an uns vorbei, auch im Galopp, und man fühlte sich wie in einem Mantel und Degen Film.
Auf einer Lichtung wurde dann in einer schönen Zeremonie ein "Brautpaar" gekürt und in einem weiten Bogen gings zurück zu dem Anwesen, woe die Bauernhochzeit gefeiert wurde.
Bei leckerem Essen, unterbrochen mit humorvollen Einlagen verging die Zeit wire im Fluge.
Bals war es Zeit zum Aufbruch und wir fuhren wieder zum Hotel um unsere letzte Nacht in Masuren zu geniessen.
Auf nach Torun (THORN)
Gut geschlafen. Jetzt hieß es mal wieder die Koffer zu packen und diese schöne Landschaft zu verlassen. Da alle Erinnerungen mit hinein sollten war der Koffer irgendwie zu klein. Nach einem guten Frühstück und einem letzten Blick über den spiegelglatten See hieß es einladen und einsteigen.
Die Strecke bis Ostroda Kannten wir ja schon von der Anreise. Jetzt ging es von hier weiter nsch Torun. InOstroda verliessen wir die Masurische Seenlandschaft und die Wälder. Der Blick wurde nun weiter und Felder und Wiesen bestimmten nun mehr und mehr das Landschaftsbild. . Zu unserer Überraschung servierte uns unser Reiseleiter Pirogi - eine polnische Spezialität.
Im Hotel war schon alles bereit und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Eine Gruppe fand sich zu einem Stadtrundgang zusammen, einige gingen aber auch individuell in die nahe Altstadt. Diese quirlte mit vielen Schulklassen, zahlreiche Maskierte Studenten baten um einen Obulus für ihr Fest und natürlich war auch die Innenstadt klein und Attraktiv.
Es blieb genügend Zeit sich treiben zulassen, etwas auszuruhen oder gemütlich einen Kaffee zu trinken.
Nach Hause
Zu unserer Letzten Etappe starteten wir bei schönem Wetter.
Unsere Fahrt ging nach Gniezno wo wir eine längere Pause einlegten. Hier konnten wir die nahegelegene Kirche besuchen und einen Rundgang durch die Altstadt machen. Hier stand die Wiege von Polen, ein geschichtsträchtiges Örtchen.
Zum letzten Mal gab es das Busmenue zu geniessen.
Jetzt ging es weiter in Richtung Poznen und über die Grenze nach Frankfurt / Oder.
Bald war dieerste Ausstiegsstelle bei Berlin erreicht. Auf der weiteren Fahrt kamen wir dann doch in einen ausgewachsenen Stau, der unseren Zeitplant etwas durcheinander brachte.
Trotzdem kamen wir alle wohlbehalten nach Dresden und Chemnitz.
Eine ereignisreiche schöne Reise war zu Ende.
Nach dieser Pause verliessen wir diese nette Kleinstadt


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