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Portugal auf dem Douro – Genuss, Geschichte und große Flussmomente

Reisebericht: 07.09. – 16.09.2026

10 Tage Portugal voller Sonne, Lebensfreude und Genuss: Von Porto bis ins Douro-Tal entdecken wir charmante Orte, edle Tropfen und die Schönheit Portugals ganz entspannt vom Fluss aus.

Marcus Hasselhorst

Ein Reisebericht von
Marcus Hasselhorst

Erste Eindrücke (2) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Lissabon Impressionen (7) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Aveiro (1) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Lamego (4) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Lamego (14) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Am und auf dem Douro (14) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Am und auf dem Douro (2) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Ein Tag in Salamanca (15) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Ein Tag in Salamanca (22) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Ein Tag in Salamanca (25) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Ausblicke (6) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL) Porto am Abend (2) – © Marcus Hasselhorst (Eberhardt TRAVEL)

Montag, den 7. September 2026 – Auf nach Portugal!

Ein sonniger Morgen in Frankfurt und nach und nach trudeln unsere Gäste aus ganz Deutschland am Gate ein. Die Vorfreude ist spürbar: Portugal und vor allem der Douro warten auf uns – und damit zehn Tage voller Genuss, Landschaften und hoffentlich ganz viel Sonnenschein.

Pünktlich steht unser Airbus A320neo der Lufthansa zum Einsteigen bereit. Die Vorfreude steigt, die Plätze werden eingenommen und schon bald heben wir mit nur leichter Verspätung ab. Über den Golf von Biskaya geht es Richtung Lissabon. Beim Landeanflug legt der Pilot noch eine kleine Extraschleife ein – sehr zur Freude unserer Fotofreunde. So bekommen wir noch einmal einen tollen Blick auf die portugiesische Hauptstadt aus der Vogelperspektive. Ein schöner Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Tagen erwartet.

Pünktlich setzt der Flieger schließlich auf der Landebahn in Lissabon auf. Nun beginnt der erste kleine Test einer jeden Gruppenreise: Kommen alle Koffer mit? Nach etwas Wartezeit drehen sich die ersten Gepäckstücke auf dem Band und tatsächlich – alle sind da und kein Koffer hat unterwegs Schaden genommen. Besser kann eine Reise kaum beginnen!

Am Ausgang wartet bereits unsere örtliche Reiseleiterin Maria auf uns. Sie begrüßt die Gruppe herzlich und geleitet uns zu José, unserem Busfahrer. Das Gepäck ist schnell verladen und schon geht es mit dem Bus zum nahe gelegenen Hotel.

Dort heißt es zunächst: Personalausweise heraus und Zimmerschlüssel entgegennehmen. Ganz so einfach ist die Orientierung im Hotel allerdings nicht. Das Haus besteht aus zwei Flügeln und je nachdem, wo sich das Zimmer befindet, muss man schon einmal den passenden Fahrstuhl erwischen. Für die nächsten beiden Tage haben wir also ausreichend Gelegenheit, das hoteleigene Orientierungssystem gründlich zu trainieren. Schließlich gehört auch das zur Reisevorbereitung!

Noch bleibt etwas Zeit, um den nahe gelegenen Praça Marquês de Pombal zu besuchen. Der große Marquis thront auf seinem hohen Podest und schaut gewohnt souverän auf den Platz und den angrenzenden Park. Wir nutzen die Gelegenheit für ein paar Schritte im Grünen und natürlich auch für die ersten Fotos.

Am Abend treffen wir uns dann alle wieder zum gemeinsamen portugiesischen Dinner. Bei einer typischen Kohlsuppe, Bacalhau à Brás und einem leckeren portugiesischen Wein lernen wir die kulinarische Seite des Landes kennen. Der erste Abend ist damit ganz nach portugiesischer Art eingeläutet: gutes Essen, ein Gläschen Wein und nette Gespräche.

Doch irgendwann fordert auch der längste Reisetag seinen Tribut. Für viele von uns begann der Tag bereits mitten in der Nacht – einige bestiegen schon um 3.00 Uhr ihr Taxi zum Flughafen. Entsprechend zieht es die meisten nun doch recht zügig Richtung Bett.

Portugal ist erreicht, die Koffer sind da, die Gruppe ist komplett und der erste Abend war gelungen. Was will man mehr? Morgen wartet Lissabon auf uns – und damit kann unsere gemeinsame Portugal-Reise nun richtig beginnen.

Dienstag, den 8. September 2026 – Lissabon, Treppen, Pfauen und jede Menge Pastéis

Der Morgen beginnt mit dem Frühstück – und das gerät leider etwas außer Kontrolle. Gleich vier Reisegruppen wollen gleichzeitig gestärkt in den Tag starten und bringen das Frühstückspersonal damit doch ziemlich an die Grenzen der Belastbarkeit. Aber wir lassen uns davon die gute Laune nicht verderben. Schließlich wartet draußen Lissabon auf uns!

Pünktlich steht unser Bus vor dem Hotel und Maria übernimmt wieder das Kommando. Während sie uns auf der Fahrt mit interessanten Informationen über Lissabon versorgt, steuern wir unseren ersten Aussichtspunkt an: den Parque Eduardo VII. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein wunderbares Panorama über die Stadt bis hinunter zum Tejo. Natürlich wird erst einmal fotografiert – schließlich muss Lissabon auch ordentlich dokumentiert werden.

Anschließend geht es hinunter in die Innenstadt und weiter Richtung Tejo. Dort beginnt unser Aufstieg durch die Alfama zur Burg. Und schon bald merken wir: Lissabon ist nicht unbedingt die Stadt der kurzen, ebenen Wege. Die engen Gassen der Alfama bieten dafür jede Menge Eindrücke. Wäsche hängt über unseren Köpfen, Unterhosen flattern auf den Leinen und durch die offenen Küchenfenster gibt es teilweise erstaunlich tiefe Einblicke in den Alltag der Bewohner. Privatsphäre scheint hier manchmal eher eine freiwillige Angelegenheit zu sein.

Die Sonne meint es gut mit uns – vielleicht sogar ein bisschen zu gut. Wir schwitzen, machen Pausen und arbeiten uns Treppe für Treppe nach oben. Irgendwann erreichen wir die erste wunderschöne Aussichtsterrasse und genießen den Blick über die Dächer der Alfama und den Tejo. Einmal tief durchatmen, Fotos machen – und weiter geht es. Schließlich wartet oben die Burg.

Nach weiteren Treppen und einigen durchaus sportlichen Einlagen erreichen wir schließlich den Eingang der Burg. Dort treffen wir auch auf die Taxifahrer, die offensichtlich einen besonders guten Draht zu ihren Fahrzeugen haben müssen. Denn was die sich mit ihren Autos hier durch die engen Straßen hinauf und wieder hinunterquälen, verdient durchaus unsere Bewunderung. Gleiches gilt für die Bus- und Lieferwagenfahrer – Lissabon scheint für Menschen mit Höhenangst und schwachen Nerven nicht unbedingt das ideale Arbeitsrevier zu sein.

Oben angekommen, werden wir für unsere Mühen reichlich belohnt. Die fantastische Aussicht über Lissabon und den Tejo ist einfach beeindruckend. Und wie so oft teilen wir uns die besten Plätze mit den eigentlichen Hausherren: den prächtigen Pfauen, die hier völlig selbstverständlich herumspazieren und sich von den Besuchern kaum beeindrucken lassen.

Maria versorgt uns mit Geschichte und interessanten Geschichten rund um die Burg und die Stadt. Wir dagegen kümmern uns um die moderne Form der Dokumentation: Fotos aus allen Perspektiven und natürlich möglichst mit jedem sehenswerten Detail im Bild.

Anschließend geht es durch die Altstadt wieder hinunter ins Zentrum – natürlich weiterhin zu Fuß. Die Beine melden sich inzwischen deutlich zu Wort, sodass die anschließende Mittagspause besonders willkommen ist. Jetzt heißt es erst einmal stärken, etwas trinken und die müden Knochen wieder auf Betriebstemperatur bringen.

Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Unser Bus bringt uns zum Hieronymus-Kloster nach Belém. Zum Glück müssen wir dort nicht lange warten, denn inzwischen brennt die Sonne ordentlich vom Himmel. Im beeindruckenden Kreuzgang erklärt uns Maria ausführlich die Geschichte und die Besonderheiten des Klosters. Bei diesem Wetter zeigt sich der Kreuzgang von seiner schönsten Seite und lädt mit seinen kunstvollen Details geradezu dazu ein, aus allen möglichen Blickwinkeln fotografiert zu werden.

Und dann gibt es noch ein kleines Goodie von Marcus: die berühmten Pastéis de Belém. Ihr Ursprung liegt genau hier im Kloster, und die kleinen knusprigen Köstlichkeiten gelten als das Original aus Belém. Warm, knusprig und herrlich lecker – da ist selbst nach einem langen Tag noch Platz für ein kleines portugiesisches Kalorienwunder.

Auf der anderen Seite der Eisenbahnlinie geht es anschließend noch einmal ans Wasser. Der Torre de Belém und das Seefahrerdenkmal stehen auf unserem Programm. Der Weg dorthin führt allerdings nicht ganz so romantisch am Wasser entlang, wie man vielleicht hoffen könnte, sondern zunächst einmal quer durch die Stadt. Doch auch das hält unsere Gruppe nicht auf. Schließlich warten zwei weitere Wahrzeichen und jede Menge tolle Fotomotive.

Danach geht es zurück ins Hotel. Duschen, frisch machen, kurz die Beine hochlegen – und schon treffen wir uns wieder. Ein kurzer nächtlicher Spaziergang führt uns zum Restaurant Rubro.

Dort werden wir anschließend richtig verwöhnt. Tapas werden aufgetischt, und zwar so reichlich, dass man allein beim Anblick schon satt werden könnte. Doch das ist erst der Anfang. Es folgen hervorragend filetierte T-Bone-Steaks, dazu wird Wein ausgeschenkt und auch das Bier scheint niemals wirklich zur Neige zu gehen. So entwickelt sich aus dem Abendessen ein ausgesprochen geselliger und langer Abend.

Zum Abschluss dürfen natürlich Schokotarte und Espresso nicht fehlen. Danach machen wir uns auf den kurzen nächtlichen Rückweg zum Hotel. Nach einem Tag voller Treppen, Sonne, Geschichte, Aussicht, Pastéis und kulinarischer Genüsse fallen wir schließlich ziemlich glücklich in unsere Betten.

Lissabon hat uns heute ordentlich auf Trab gehalten – aber die Stadt hat uns dafür auch reichlich belohnt.

Mittwoch, den 9. September 2026 – Märchenstadt, Kanäle und endlich an Bord

Heute ist beim Frühstück deutlich mehr Ordnung eingekehrt. Die vier Reisegruppen vom Vortag scheinen sich besser verteilt zu haben und so gibt es Plätze satt, ein reichhaltiges Angebot und vor allem: Alles wird regelmäßig aufgefüllt. So darf ein Reisetag gerne beginnen!

Die Koffer sind schnell gepackt, die A-ROSA-Anhänger vom Reiseleiter sind angebracht und das Gepäck ist verladen. Nun verlassen wir langsam Lissabon und machen uns auf den Weg Richtung Norden. Unser erstes Ziel heißt Óbidos – eine kleine portugiesische Märchenstadt, die uns schon bei der Ankunft verzaubert.

Die Sonne lässt heute allerdings ein wenig auf sich warten. Das tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch, denn hinter jeder Ecke warten schöne Fotomotive. Die historischen Gassen, die weißen Häuser und die mit Blumen geschmückten Fassaden laden geradezu zum Bummeln ein. Und natürlich gibt es auch jede Menge Möglichkeiten, sich mit einem kleinen Souvenir einzudecken.

Kulinarisch lockt vor allem der Ginja, der portugiesische Sauerkirschlikör. Ob im Schokobecher oder ganz klassisch im Glas – überall wird zur Verkostung eingeladen. Auch andere Liköre warten darauf, probiert zu werden. Bei so vielen Versuchungen wird der Rundgang durch Óbidos schnell zur kleinen Genussreise.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch das Örtchen heißt es schließlich wieder: alle Mann zum Bus! Wir setzen unsere Fahrt Richtung Porto fort. Unser nächster Zwischenstopp ist Aveiro, die hübsche Stadt an den Kanälen, die gerne als „Venedig Portugals“ bezeichnet wird.

Zunächst unternehmen wir eine kurze Führung durch die Stadt, bevor anschließend Zeit für eine individuelle Mittagspause bleibt. Einige aus unserer Gruppe haben sich dabei offenbar etwas zu viel vorgenommen und müssen feststellen, dass ein mehrgängiges Menü und ein pünktlicher Treffpunkt nicht immer die allerbesten Freunde sind. Mit etwas sportlichem Einsatz schaffen es aber schließlich alle wieder rechtzeitig zum Treffpunkt – zumindest fast.

Mit leichter Verspätung steigen wir in unser typisch portugiesisches Langboot und starten zur Fahrt durch die Kanäle von Aveiro. Unser Schiffsmaat Edgar sorgt dabei nicht nur für die sichere Fahrt, sondern unterhält uns mit einer gehörigen Portion pantomimischer Komik. Große Gesten, noch größere Gesichtsausdrücke – Verständigungsprobleme gibt es jedenfalls keine.

Und dann wartet noch eine kleine Überraschung von Marcus auf die Gruppe: der originale Ginjinha aus dem Schokobecher. Eine ausgesprochen portugiesische Kombination und eigentlich die perfekte Begleitung zu unserer Bootsfahrt. Allerdings haben wir die Rechnung ohne die Sonne gemacht. Der Schokobecher ist zwar lecker, aber seine Standfestigkeit bei sommerlichen Temperaturen ist begrenzt. Mehr als einen Ginja schafft er nicht, bevor er beginnt, sich langsam selbst zu verabschieden.

Nach der schönen Bootsfahrt gibt es deshalb am Bus kurzerhand noch einen kleinen Nachschlag vom Sauerkirschlikör. Schließlich soll niemand behaupten können, wir hätten in Portugal nicht ausreichend Land und Leute kennengelernt!

Nun steht die letzte Etappe des Tages bevor. Wir fahren weiter Richtung Porto und erreichen nach gut einer Stunde Vila Nova de Gaia auf der Südseite des Douro. Hier wartet bereits unser Zuhause für die kommende Woche: die A-ROSA ALVA.

Bevor wir an Bord gehen, heißt es zunächst Abschied nehmen. Maria hat uns die vergangenen Tage durch Lissabon und Umgebung begleitet und wir bedanken uns herzlich bei ihr für die schöne gemeinsame Zeit. Dann nehmen wir unsere Koffer und machen uns auf den Weg zum Schiff.

Der Zugang führt zunächst über ein Schiff der Viking-Reederei, bevor wir schließlich unsere A-ROSA ALVA erreichen. An Bord angekommen, geht der Check-in erstaunlich schnell und unkompliziert über die Bühne. Bei einem ersten Drink sind die Formalitäten erledigt und kurze Zeit später stehen auch schon unsere Koffer auf den Kabinen.

Nach den ersten Informationen rund um das Schiff geht es an die Rezeption. Dort werden gleich unsere Tische für die kommenden Tage reserviert. Und Marcus hat offensichtlich einen guten Tag erwischt: Wir bekommen Premiumplätze direkt am Fenster und dazu noch eine angenehm ruhige Ecke. Besser kann unser schwimmendes Zuhause kaum starten.

Und dann geht es auch schon zum ersten Dinner an Bord. Am Buffet gibt es reichlich Auswahl und die Hauptspeise wird serviert. Unsere Kellner geben sich alle Mühe, dafür zu sorgen, dass auch die Kehlen nicht trocken bleiben. Wein, Bier und natürlich auch Portwein fließen reichlich – Portugal lässt sich schließlich nicht nur anschauen, sondern auch genießen.

Während des Essens wird es draußen langsam dunkel. Und plötzlich eröffnet sich gegenüber ein wunderbarer Blick auf das nächtliche Porto. Die Lichter der Stadt spiegeln sich im Douro und lassen die ohnehin beeindruckende Kulisse noch einmal ganz anders wirken. Unser erster Abend an Bord könnte kaum schöner sein.

Irgendwann fordert allerdings auch dieser lange Reisetag seinen Tribut. So schwer der Abschied von dieser herrlichen nächtlichen Stimmung auch fällt – die Betten auf der A-ROSA ALVA warten bereits.

Mit einem letzten Blick auf das beleuchtete Porto verabschieden wir uns in die Nacht. Morgen beginnt dann endlich unsere eigentliche Douro-Flussreise.

Donnerstag, den 10. September 2026 – Schleusen, Lamego und ein Abend mit Luis

Schon in aller Frühe legt unsere A-ROSA ALVA in Porto ab. Während die meisten von uns noch etwas verschlafen zum Frühstück erscheinen, gleitet das Schiff bereits ruhig durch das Douro-Tal. Und was für ein Frühstücksausblick! Statt Hotelfassade oder Parkplatz schauen wir nun auf die steilen, von Weinbergen bedeckten Hänge des Douro. So darf der Tag gerne beginnen.

Doch lange bleibt es nicht beim entspannten Dahingleiten. Schon bald wartet die erste von insgesamt fünf Schleusen auf uns. Bevor wir allerdings in die technischen Geheimnisse des Schiffes eintauchen, steht zunächst die obligatorische Sicherheitseinweisung auf dem Programm. Safety first – schließlich wollen wir nicht nur entspannt, sondern auch gut vorbereitet durch die kommenden Tage schippern.

Anschließend folgt die Präsentation der angebotenen Ausflüge. Für unsere Gruppe heißt das noch einmal genau hinschauen, überlegen und gegebenenfalls nachbuchen. Marcus übernimmt die Organisation der letzten Nachbuchungen und sorgt dafür, dass auch die letzten Ausflugswünsche unserer Gäste unter Dach und Fach gebracht werden.

Dann wird es richtig spektakulär: Wir nähern uns der Schleuse Carrapatelo. Sie gehört zu den größten Schleusen Europas und wirkt schon von außen gigantisch. Langsam steuert unser Schiff auf das gewaltige Bauwerk zu und verschwindet förmlich darin. Die Dimensionen sind beeindruckend. Dann schließen sich die Schleusentore und plötzlich beginnt sich unsere A-ROSA ALVA wie ein riesiger Fahrstuhl nach oben zu bewegen. Ein faszinierendes Schauspiel, das natürlich von allen Seiten fotografisch festgehalten wird.

Nach diesem technischen Erlebnis folgt das kulinarische Kontrastprogramm. Beim Mittagessen erwartet uns ein reichhaltiges Buffet, an dem sich jeder nach Herzenslust bedienen kann. Schließlich braucht man für einen Ausflugstag nicht nur gute Laune, sondern auch etwas Energie.

Am Nachmittag erreichen wir Régua. Während unser Schiff dort anlegt, beginnt für unsere Gruppe der Ausflug nach Lamego. Gemeinsam machen wir uns mit den Bussen auf den Weg hinauf zur Kirche Nossa Senhora dos Remédios.

Schon die Auffahrt lässt erahnen, dass uns dort oben etwas Besonderes erwartet. Die imposante Wallfahrtskirche thront über der Stadt und die berühmte Treppenanlage führt spektakulär den Hang hinunter. Unsere A-ROSA-Guides erklären uns die Geschichte und die Besonderheiten der Anlage.

Nun haben wir die Wahl: Wer möchte, kann die angeblich rund 600 Stufen hinunter in die Stadt zu Fuß bewältigen. Eine durchaus sportliche Variante! Die anderen entscheiden sich für die bequemere Möglichkeit und fahren mit dem Bus hinunter. Unten angekommen, treffen sich beide Gruppen wieder und erkunden gemeinsam die Stadt.

Wir besichtigen die Kathedrale und haben anschließend noch etwas Freizeit. Die Gelegenheit wird natürlich genutzt, um durch die Straßen zu bummeln und das eine oder andere Souvenir zu erstehen. Lamego präsentiert sich mit schöner Architektur und einer angenehmen Mischung aus Geschichte, portugiesischem Stadtleben und kleinen Geschäften.

Gegen 17 Uhr geht es vom zentralen Busbahnhof wieder zurück. Allerdings wartet unser Schiff nicht mehr in Régua auf uns. Die A-ROSA ALVA ist inzwischen bereits weitergefahren und nimmt uns in Pinhão wieder an Bord. Eine kleine Besonderheit einer Flusskreuzfahrt: Man muss manchmal dem eigenen Schiff hinterherfahren!

Zurück an Bord bleibt gerade noch Zeit für eine kurze Erfrischung. Ein Bier, eine Dusche – oder wer besonders schnell ist, schafft sogar beides. Denn schon wartet das nächste Highlight auf uns.

Mit den Bussen geht es hinauf zur Quinta de Avessada. In zahlreichen Serpentinen windet sich die Straße auf rund 600 Meter Höhe. Rundherum begleiten uns die für das Douro-Tal typischen Weinberge. Je höher wir kommen, desto eindrucksvoller wird die Aussicht.

Auf der Quinta werden wir zunächst mit einem Muscatel-Wein begrüßt. Danach folgt eine Führung durch das Weingut, bevor wir zum gemeinsamen Abendessen Platz nehmen. Für unsere Gruppe sind zwei große Tische am Rand organisiert worden – beste Plätze also für einen langen und geselligen Abend.

Und dann lernen wir den Besitzer des Weinguts, Luis, kennen. Er besitzt nicht nur ein ausgezeichnetes Weingut, sondern offensichtlich auch ein ausgesprochen erfrischendes komödiantisches Talent. Luis bringt uns mit seinen Gesten, seinem Auftreten und seinen Geschichten immer wieder zum Lachen. Irgendwie erinnert er an eine Mischung aus Louis de Funès und Mr. Bean – nur eben auf portugiesische Art und mit einem guten Glas Wein in der Hand.

Das Essen ist ausgezeichnet und natürlich darf auch der passende Wein nicht fehlen. Und davon gibt es reichlich. Sehr reichlich. Die Gläser bleiben jedenfalls selten lange leer und so entwickelt sich der Abend zu einem ausgesprochen fröhlichen und geselligen Erlebnis.

Irgendwann ist dann aber auch der schönste Abend vorbei. Spät am Abend bringen uns die Busse wieder die Serpentinen hinunter Richtung Pinhão und zurück zur A-ROSA ALVA.

Nach einem Tag voller Flusslandschaften, Schleusen, Treppen, Weinberge, gutem Essen und noch besserer Unterhaltung sind wir uns einig: Portugal kann nicht nur schön, sondern auch ausgesprochen unterhaltsam sein.

Zurück an Bord dauert es nicht lange, bis die letzte Energie verbraucht ist. Die Betten warten bereits – und so folgt nach diesem ereignisreichen Tag eine ausgesprochen glückselige Nachtruhe.

Freitag, den 11. September 2026 – Geburtstag, Portwein und Schleusenabenteuer

Am Morgen liegt unsere A-ROSA ALVA noch gemütlich in Pinhão und wir starten den Tag ganz entspannt beim Frühstück. Doch heute gibt es zunächst einen besonderen Grund zum Feiern: Armin hat Geburtstag!

Natürlich darf dazu das obligatorische Geburtstagsständchen nicht fehlen. Dazu gibt es herzliche Glückwünsche und natürlich auch ein kleines Präsent. Armin bedankt sich standesgemäß mit einer kleinen Rede und lädt die gesamte Gruppe für den Abend zum Tanz ein. Außerdem verspricht er großzügig, jeden Getränkewunsch zu erfüllen. Nach diesem Versprechen dürfte die Vorfreude auf den Abend bei einigen Gästen noch einmal deutlich gestiegen sein.

Anschließend geht es mit den Bussen nur ein kurzes Stück durch Pinhão zu unserem Ausflug auf das Weingut Roeda. Hier tauchen wir ein in die Welt des Douro-Weins. Bei der Führung erfahren wir einiges über die Arbeit in den Weinbergen, die Rebstöcke und natürlich die Verarbeitung der Trauben.

Besonders interessant ist der Blick auf die traditionelle Verarbeitung. Früher wurden die Trauben mit den Füßen gestampft – eine Tätigkeit, die heute wohl nicht mehr jeder freiwillig übernehmen möchte. Bei uns bleibt das persönliche Stampfen allerdings aus. Wir dürfen uns ganz auf die fachkundigen Erklärungen konzentrieren und anschließend auf das Wesentliche kommen: die Portweinprobe.

Verschiedene Portweine werden verkostet und so mancher findet dabei seinen persönlichen Favoriten. Besonders der Pink Port hat es einigen angetan. Nicht wenige lassen deshalb die Gelegenheit nicht verstreichen und nehmen gleich eine Flasche für zu Hause mit. Schließlich muss man die Urlaubserinnerungen ja auch kulinarisch konservieren.

Auf der Rückfahrt steigt der Großteil unserer Gruppe bereits am Bahnhof von Pinhão aus. Und der hat es durchaus in sich. Die wunderschön gestalteten Kachelbilder sind ein echtes Schmuckstück und natürlich ein gefundenes Fressen für unsere Fotografen. Ein Motiv reiht sich an das nächste und entsprechend viele Fotos entstehen. Nach der ausführlichen fotografischen Dokumentation geht es noch ein kurzes Stück zu Fuß zum Anleger zurück.

Kaum wieder an Bord, wartet auch schon das Mittagessen auf uns. Das Buffet bietet reichlich Auswahl und damit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, denn am Nachmittag heißt es: Leinen los!

Die A-ROSA ALVA verlässt Pinhão und setzt ihre Fahrt auf dem Douro fort. Schon bald erwartet uns ein besonders spektakulärer Abschnitt. Der Fluss wird immer schmaler und wir passieren die engste Stelle des Douro. Die Felsen rücken links und rechts so dicht an das Schiff heran, dass man beinahe das Gefühl bekommt, man könnte sie vom Deck aus berühren.

Ein beeindruckendes Erlebnis – und natürlich stehen wieder zahlreiche Gäste an Deck, um diesen besonderen Moment festzuhalten. Schließlich fährt man nicht jeden Tag mit einem Flusskreuzfahrtschiff durch eine Felsenschlucht.

Kurz darauf erreichen wir die Schleuse von Valeira. Doch hier heißt es zunächst einmal warten. Ein anderes Schiff ist noch unterwegs und muss die Schleuse passieren. Also gehen wir in Warteposition und beobachten geduldig das Geschehen.

Irgendwann ist es dann so weit: Das ausfahrende Schiff passiert uns und endlich beginnt auch für uns die Schleusung. Wieder erleben wir hautnah, wie unser Schiff in das gigantische Bauwerk einfährt und anschließend Stück für Stück auf das nächste Niveau gehoben wird.

Doch damit ist das Schleusenkapitel für heute noch nicht beendet. Später folgt noch die Schleuse von Pocinho. So langsam könnte man meinen, die A-ROSA ALVA sammelt Schleusen wie andere Leute Kühlschrankmagnete.

Nach all den Eindrücken ist irgendwann wieder Zeit für eine kleine Stärkung. Bei unserem Come Together werden Tapas und Sangria serviert. Dazu gibt es einen Vortrag über Barca d’Alva und Salamanca, der uns schon einmal auf die nächsten Reiseerlebnisse einstimmt.

Während wir anschließend beim Abendessen sitzen, passiert etwas Besonderes: Unser Schiff erreicht direkt vor beziehungsweise während des Dinners die Anlegestelle Vega Terrón. Damit ist unser Tagesziel erreicht.

Doch der Tag ist damit noch lange nicht zu Ende. Schließlich hat unser Geburtstagskind am Morgen nicht nur einen Tanzabend versprochen, sondern auch zum gemeinsamen Feiern eingeladen. Also geht es am Abend in die Lounge.

Die Musik spielt und schon bald wird das Tanzparkett erobert. Und auch Armin lässt sich nicht lange bitten. Das Geburtstagskind hält Wort und legt selbst noch eine fleißige Sohle aufs Parkett. So wird aus dem Geburtstagsständchen vom Frühstück endgültig ein richtig geselliger Abend.

Ein erfüllter Tag geht langsam zu Ende: Weinberge, Portwein, Kacheln, Felsen, zwei Schleusen, Tapas, Sangria, Geburtstag und Tanz – viel mehr kann man in einen Douro-Tag eigentlich kaum hineinpacken.

Zum Abschluss gönnen wir uns an Deck noch einen kleinen Absacker, genießen die nächtliche Stimmung am Douro und lassen den Tag Revue passieren. Dann heißt es endgültig: Schuhe aus, Licht aus und ab ins Bett. Morgen wartet bereits das nächste Abenteuer auf uns.

Samstag, den 12. September 2026 – Salamanca, Tapas und spanische Sommerhitze

Die Sonne geht auf – und wir befinden uns inzwischen in Spanien. Damit beginnt am Morgen für einige von uns zunächst einmal das tägliche kleine Grenzritual: Welche Uhrzeit zeigt eigentlich gerade unser Handy an? Portugal, Spanien, Schiff, Handy – irgendwie scheint jeder seine eigene Vorstellung von der richtigen Zeit zu haben. Ein kurzer Kontrollblick und schon ist die Zeitfrage geklärt.

Dann geht es los zu unserem Ausflug nach Salamanca. Unser Bus schraubt sich zunächst aus dem Douro-Tal empor. Serpentine folgt auf Serpentine und immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke zurück in die Landschaft. Je höher wir kommen, desto karger wird die Umgebung. Die üppigen Weinberge des Douro weichen einem weiten, eher spärlichen Weideland. Zwei Stunden später erreichen wir schließlich die Stadtgrenze von Salamanca.

Am Busbahnhof steigen wir aus und machen uns zunächst auf die Suche nach einem ganz wichtigen Programmpunkt: einem geeigneten Ort für dringende menschliche Bedürfnisse. Den finden wir im Fünf-Sterne-Hotel Palacio de San Esteban, das uns freundlicherweise kurzfristig Asyl gewährt. Damit ist der wichtigste Punkt schon einmal erledigt.

Hier treffen wir auch auf unseren örtlichen deutschsprachigen Guide Marc, der uns anschließend auf eine ausführliche Entdeckungstour durch Salamanca mitnimmt.

Die Gruppe wird in zwei Gruppen aufgeteilt – wobei die Aufteilung eher dem Motto „eine kleine und eine große Gruppe“ folgt. Ganz optimal ist das nicht, aber wir nehmen es sportlich und starten unsere Stadtführung.

Und Salamanca hat einiges zu bieten. Kirchen, Paläste, historische Gebäude und natürlich die berühmten Kathedralen reihen sich aneinander. Marc führt uns kenntnisreich durch die Stadt und vermittelt uns viel Interessantes über Geschichte und Architektur.

Allerdings sorgt an diesem Tag nicht nur die Stadtgeschichte für Bewegung. Rund um eine Hochzeit herrscht an verschiedenen Stellen ordentlich Betrieb und plötzlich sind einige unserer Gäste vorübergehend nicht mehr dort, wo sie eigentlich sein sollten. Der Guide bekommt von der kleinen Reisegruppen-Sonderaktion zunächst nichts mit. Zum Glück leben wir im Zeitalter der Mobiltelefone. Nach einigen Telefonaten und kleinen navigatorischen Hilfestellungen finden die Vermissten schließlich wieder zurück zur Gruppe. Ende gut, alles gut!

Nach diesem kleinen Schreck haben wir uns erst einmal eine Belohnung verdient. Bei Wein und leckeren Tapas lassen wir die Aufregung hinter uns und probieren uns durch die spanischen Köstlichkeiten. Die Auswahl ist groß und schnell sind die ersten Teller leer. So gestärkt können wir Salamanca anschließend noch einmal auf eigene Faust erkunden.

Nun bleibt Zeit, noch tiefer in die Stadt einzutauchen. Einige besuchen Museen, andere schlendern durch die Einkaufsmeile und nutzen die Gelegenheit zum Shoppen. Wieder andere machen es deutlich entspannter und suchen sich ein schönes Plätzchen am Plaza Mayor. Bei einem kühlen Bier oder einem Glas Wein lässt sich die Atmosphäre dieses beeindruckenden Platzes schließlich ganz hervorragend genießen.

Während wir Salamanca erkunden, bewegt sich unser Schiff inzwischen unbemerkt von uns weiter. Gegen Mittag hat die A-ROSA ALVA den Liegeplatz in Vega de Terrón verlassen und in Barca d’Alva angelegt. Unser schwimmendes Zuhause wartet also bereits wieder auf uns.

Am späten Nachmittag heißt es schließlich auch für uns Abschied nehmen von Salamanca. Nach einem langen und erlebnisreichen Tag steigen wir wieder in die Busse und machen uns auf den Rückweg. Gut zwei Stunden später erreichen wir erneut das Douro-Tal.

In Barca d’Alva herrscht inzwischen reger Betrieb. Zahlreiche Boote, Schiffe und Busse drängen sich in dem kleinen Ort und sorgen für ordentliches portugiesisch-spanisches Verkehrsaufkommen. Dazu zeigt das Thermometer immer noch hochsommerliche 35 Grad. September? Davon ist heute jedenfalls wenig zu spüren.

Zurück an Bord wartet das Abendessen auf uns. Nach diesem langen Tag ist der Hunger entsprechend groß und das Buffet beziehungsweise die servierten Köstlichkeiten werden mit großer Begeisterung angenommen. Langsam kehren die Lebensgeister zurück.

Die laue und immer noch sehr warme Septembernacht lädt anschließend dazu ein, den Tag nicht sofort in der Kabine zu beenden. Auf dem Sonnendeck treffen sich noch einige Gäste zu einem oder auch dem einen oder anderen Drink. Der Douro liegt ruhig vor uns, die Wärme des Tages ist noch überall zu spüren und die Stimmung könnte kaum angenehmer sein.

Irgendwann siegt dann aber doch die Müdigkeit. Salamanca, Tapas, 35 Grad und mehr als vier Stunden Busfahrt hinterlassen ihre Spuren. Also geht es schließlich in die Kabinen – mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck und der angenehmen Gewissheit: Auch dieser Tag war wieder randvoll mit Erlebnissen.

Sonntag, den 13. September 2026 – Burgen, Geier und Pastéis de Nata

Mit dem Frühstück beginnt unser nächster Douro-Tag. Schon am Morgen ist klar: Heute wird es wieder richtig warm. Umso besser, dass unser Ausflug zum Castelo de Rodrigo bereits früh startet. Die Busse bringen uns zunächst hinauf auf die Hochebene. In zahlreichen Serpentinen überwinden wir die Höhenmeter und nach rund 45 Minuten erreichen wir den kleinen Ort, der unterhalb der imposanten Burgruine liegt.

Unsere Guides erzählen uns Wissenswertes über die Geschichte dieses einst wichtigen Grenzortes und das Leben in der damaligen Burg. Die Lage macht schnell deutlich, warum dieser Platz früher von strategischer Bedeutung war. Heute geht es allerdings wesentlich entspannter zu.

Nach den historischen Informationen bleibt genügend Freizeit, um den Ort auf eigene Faust zu erkunden. Einige suchen die schönsten Fotomotive, andere entdecken kleine Gassen und Plätze oder gönnen sich auf einer gemütlichen Terrasse einen Kaffee. Und natürlich findet auch das eine oder andere Souvenir seinen neuen Besitzer. So lässt sich Geschichte durchaus angenehm mit ein wenig Shopping verbinden.

Anschließend steigen wir wieder in unsere Busse und fahren weiter zum Miradouro da Marofa. Hier erwarten uns eine kleine Kapelle, eine imposante Christusstatue und vor allem eine Aussicht, die man eigentlich gar nicht wieder verlassen möchte. Der Blick reicht weit über die Landschaft und tief hinein nach Spanien.

Wir schauen, staunen und fotografieren ausgiebig. Schließlich muss ein Panorama dieser Größenordnung auch entsprechend dokumentiert werden. Die Kameras und Handys haben heute jedenfalls reichlich Arbeit.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Aussichtspunkt entdecken wir immer wieder Raubvögel, die hoch über uns ihre Kreise ziehen. Die Thermik trägt sie scheinbar mühelos nach oben – während wir uns schon wieder auf den nächsten Aussichtspunkt freuen.

Am Miradouro da Spinha angekommen, bietet sich erneut ein spektakulärer Blick in die Schlucht und auf den Douro, der hier die Grenze zwischen Portugal und Spanien bildet. Und auch hier gehören die Geier fast schon zum festen Bestandteil der Aussicht. Majestätisch kreisen sie in der warmen Luft auf und ab und halten dabei offenbar Ausschau nach einer passenden Mahlzeit.

Wir dagegen haben unser Mittagessen bereits sicher eingeplant. Nach so vielen Eindrücken und der zunehmenden Wärme ist eine Stärkung mehr als willkommen.

Während wir essen, setzt sich auch unser Schiff wieder in Bewegung. Die A-ROSA ALVA verlässt den Anleger und nimmt Kurs zurück in Richtung Pinhão. Damit beginnt der gemütlichere Teil unseres Tages – zumindest theoretisch.

Am Nachmittag wartet nämlich noch eine kleine kulinarische Lehrstunde auf uns: Wir lernen, wie man die berühmten Pastéis de Nata herstellt. Unter fachkundiger Anleitung wird gerollt, gefüllt und gebacken. Und natürlich gehört zur Ausbildung auch die anschließende Verkostung. Schließlich muss das Ergebnis ja fachgerecht kontrolliert werden. Das Urteil der Gruppe fällt entsprechend eindeutig aus: lecker!

Auf unserer weiteren Fahrt passieren wir noch zwei Schleusen. Inzwischen sind wir darin schon echte Profis. Das Einfahren, das Anheben des Schiffes und natürlich das Schließen der Decks wegen der Sicherheitsbestimmungen gehören mittlerweile fast zum normalen Bordalltag. Was am ersten Tag noch ein spektakuläres Ereignis war, wird langsam zur Routine – auch wenn die Dimensionen der Schleusen weiterhin beeindruckend bleiben.

Während am Abend das Dinner serviert wird, erreichen wir schließlich wieder Pinhão. Die Anleger sind inzwischen ordentlich gefüllt und rund um den Fluss herrscht reger Betrieb.

Wer möchte, kann am Abend noch tiefer in die Welt des berühmten Portweins eintauchen. Bei einer Verkostung gibt es die Möglichkeit, mehr über den Portwein zu erfahren und sogar einen gereiften Vintage Port zu probieren. Eine interessante Gelegenheit für alle Weinfreunde.

Viele aus unserer Gruppe entscheiden sich anschließend allerdings für die entspanntere Variante. Die warme Sommernacht lockt nach oben auf das Sonnendeck. Bei einem Glas Wein oder Portwein lässt sich der Tag wunderbar ausklingen.

Und dann gibt es nebenbei sogar noch Sportgeschichte zu erleben: Alexander Zverev gewinnt die US Open. Einige bekommen dieses Ereignis noch mit, andere erleben es eher als kleinen sportlichen Betthüpferl vor der Nachtruhe.

So klingt ein weiterer abwechslungsreicher Tag aus. Burgen und Geschichte, fantastische Ausblicke, Geier im Thermikflug, Pastéis de Nata, Schleusen und Portwein – der Douro zeigt uns auch heute wieder seine ganze Vielfalt.

Irgendwann wird es dann doch ruhig an Bord. Die Kabinen rufen und nach einem langen, sonnigen Tag kehrt auch bei uns die Nachtruhe ein.

Montag, den 14. September 2026 – Barock, Geburtstagssekt und ein festliches Finale

Früh am Morgen verlässt unsere A-ROSA ALVA den Anleger in Pinhão. Während das Douro-Tal langsam an uns vorbeizieht, beginnt der Tag zunächst mit einem besonderen Programmpunkt beim Frühstück: Heute gibt es wieder etwas zu feiern!

Unser Geburtstagskind Uli bekommt sein wohlverdientes Ständchen und natürlich die herzlichsten Glückwünsche der gesamten Gruppe. Uli bedankt sich mit einer kleinen Rede und lädt kurzerhand zum gemeinsamen Dinner an Bord ein. Nach den Erfahrungen der vergangenen Geburtstagsfeiern wissen wir inzwischen: Wenn ein Gast zum Essen einlädt, darf man sich auf einen besonders geselligen Abend freuen! Zwinker !

Kurz darauf wartet bereits die nächste Schleuse auf uns. Die Schleusung in Bagaúste läuft inzwischen fast schon routiniert ab. Tore auf, Schiff hinein, Tore zu und langsam geht es nach oben. Unsere Gruppe kennt das Prozedere mittlerweile bestens – und trotzdem bleiben die gewaltigen Dimensionen dieser Bauwerke immer wieder beeindruckend.

Anschließend legt das Schiff in Peso de Régua an. Kurz darauf geht es für uns schon wieder auf einen Ausflug. Unser Ziel ist der Palacio de Mateus bei Vila Real.

Schon die etwa 20-minütige Panoramafahrt durch die Landschaft des Douro ist ein Erlebnis. Die Weinberge ziehen an den Busfenstern vorbei und bieten immer wieder neue Ausblicke auf die charakteristische Landschaft des Douro-Tals.

Dann erreichen wir den Palacio de Mateus – ein kleines barockes Juwel. Die Architektur ist ausgesprochen beeindruckend und macht schon von außen neugierig auf das Innere. Ein Teil der Räumlichkeiten kann besichtigt werden und besonders interessant sind die Räume, deren Ausstattung mit brasilianischem Kastanienholz gestaltet wurde.

Unser örtlicher Guide führt uns auf Deutsch durch den Palast und vermittelt uns interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur dieses besonderen Ortes. Danach bleibt noch etwas Freizeit. Die wunderschönen Gärten laden zum Spaziergang ein und natürlich besteht auch die Möglichkeit, ein wenig Wein zu probieren. Schließlich befinden wir uns mitten in einer der bekanntesten Weinregionen Portugals – da wäre es fast schade, den Wein links liegen zu lassen.

Zurück an Bord wartet bereits das Mittagessen auf uns. Wieder gibt es reichlich Auswahl und so können wir uns stärken, bevor der nächste Programmpunkt beginnt.

Am Nachmittag stehen spannende Vorträge auf dem Programm. Wir erfahren mehr über die Schifffahrt auf dem Douro und über die Geschichte Portugals. So wird aus unserer Flussreise nicht nur eine Reise durch eine wunderschöne Landschaft, sondern auch eine kleine Zeitreise durch die Geschichte des Landes.

Und natürlich darf auch eine letzte spektakuläre Schleusung nicht fehlen. Die Schleuse Valeira erwartet uns. Wieder bestaunen wir die gewaltigen Tore und die Technik, die es ermöglicht, unsere A-ROSA ALVA auf dem Douro durch die unterschiedlichen Höhenlagen zu bewegen.

Am späten Nachmittag wird es dann noch einmal richtig voll in der Lounge. Die Ausschiffungsinformationen stehen auf dem Programm und spätestens jetzt wird allen bewusst: Unsere gemeinsame Flussreise neigt sich tatsächlich dem Ende entgegen.

Im Anschluss heißt es Abschied nehmen von der Crew. Bei einem Glas Sekt bedanken wir uns für die Betreuung während der vergangenen Tage. Viele freundliche Worte werden ausgetauscht und so mancher denkt sicherlich schon ein wenig wehmütig daran, dass unser schwimmendes Zuhause bald wieder verlassen werden muss.

Doch bevor es so weit ist, wartet noch ein ganz besonderer Abend auf uns.

Das Farewell Dinner wird zu einem echten Höhepunkt. Mehrere Gänge werden serviert, jedes Gericht ist ausgesprochen liebevoll angerichtet und auch geschmacklich gibt es keinen Grund zur Klage. Das Abendessen wird regelrecht zelebriert und wir genießen die letzten gemeinsamen Stunden an Bord.

Währenddessen erreicht die A-ROSA ALVA unseren heutigen Übernachtungsort Leverinho. Draußen wird es langsam dunkel und drinnen geht der Abend noch einmal richtig weiter.

In der Lounge sorgen Fado und portugiesische Folklore für einen stimmungsvollen Abschluss unserer Kreuzfahrt. Die Musik bringt noch einmal ein Stück Portugal direkt zu uns an Bord und so wird gesungen, gestaunt und natürlich auch das eine oder andere Glas getrunken.

Draußen liegt eine angenehm laue Sommernacht über dem Douro. Ein perfekter Rahmen für unseren vorletzten Abend an Bord.

Noch einmal genießen wir die besondere Atmosphäre, bevor es schließlich heißt: Koffer packen, Abschied nehmen und die letzte Nacht auf der A-ROSA ALVA genießen.

Ein wunderschöner letzter Abend geht zu Ende – und morgen wartet Porto auf uns.

Dienstag, den 15. September 2026 – Porto, Portwein und ein letzter Abend am Douro

Am Morgen verlassen wir den Anleger in Leverinho. Während unser Schiff langsam den Douro hinuntergleitet, wartet noch einmal ein besonderes technisches Erlebnis auf uns: die Schleusung in Crestuma.

Diesmal können wir das Schauspiel ganz entspannt beim Frühstück beobachten. Und während die Schleusentore sich öffnen und schließen, gibt es gleich noch einen weiteren Grund zum Feiern. Unsere Renate hat Geburtstag! Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, ihr ein Ständchen zu bringen und herzlich zu gratulieren. So beginnt auch dieser Tag wieder mit Musik, guten Wünschen und bester Stimmung.

Kurz vor dem Anleger in Vila Nova de Gaia erreichen wir schließlich unser heutiges Ziel. Hier heißt es von Bord gehen und auf zum letzten großen Ausflug unserer Reise: Porto wartet auf uns!

Unser Bus bringt uns zunächst auf die andere Seite des Douro. Der morgendliche Verkehr meint es allerdings nicht ganz so gut mit uns und beschert uns eine kleine Stadtrundfahrt der besonderen Art – Stau inklusive. Dafür werden wir immer wieder mit tollen Blicken auf Porto und Vila Nova de Gaia belohnt. Und irgendwann geht es dann doch weiter ins Zentrum.

Unser erster Halt ist die Kathedrale von Porto. Schon die Lage hoch über der Stadt ist beeindruckend. Wir genießen die Aussicht und bewundern das imposante Bauwerk, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.

Als Nächstes wartet ein echtes Schmuckstück auf uns: der Bahnhof São Bento. Von außen wirkt er zunächst eher unscheinbar, doch sobald wir die Bahnhofshalle betreten, staunen wir nicht schlecht. Rund 20.000 Azulejos schmücken die Wände und erzählen in kunstvollen Bildern Geschichten aus Portugals Vergangenheit. Ein echtes Gesamtkunstwerk – und entsprechend viele Kameras und Handys werden gezückt.

Danach geht es mit dem Bus weiter auf Panoramafahrt durch Porto. Die Stadt zeigt sich heute endlich auch von ihrer sonnigen Seite und macht es uns damit besonders leicht, sie ins Herz zu schließen. Wir passieren den Kristallpalast, fahren durch schöne Parks und entdecken immer wieder neue Perspektiven auf die Stadt.

Schließlich überqueren wir erneut den Douro und kehren nach Vila Nova de Gaia zurück. Am Schiff steigen wir aus – allerdings nicht, ohne noch einen kleinen Abstecher am Ufer einzulegen.

Denn natürlich darf bei einem Porto-Besuch eines nicht fehlen: Portwein!

Zu Fuß geht es entlang des Douro zur Portwein-Kellerei Burmester. Dort erwartet uns Gabi, die uns in deutscher Sprache durch die Geschichte des Hauses und die Herstellung des berühmten Tropfens führt. Wir erfahren Interessantes über die Tradition und Produktion des Portweins und kommen schließlich zum wichtigsten Teil jeder Führung: der Verkostung.

Ein heller Port und ein Tawny stehen zur Probe bereit. Beide werden fachkundig verkostet und finden erwartungsgemäß großen Anklang. Nach dieser kleinen flüssigen Geschichtsstunde geht es dann aber zügig zurück zur A-ROSA ALVA.

Das Mittagessen wartet bereits und nach den vielen Eindrücken ist die Stärkung auch dringend nötig. Anschließend teilen sich die Interessen der Gruppe. Die meisten entscheiden sich für einen entspannten Nachmittag auf dem Sonnendeck. Bei reichlich Sonne, einem kühlen Getränk und dem Douro vor Augen lässt es sich hier hervorragend aushalten.

Einige Gäste sind allerdings offensichtlich noch nicht ganz satt vom Sightseeing. Für sie gibt es am Nachmittag noch die Möglichkeit, die pittoreske Kleinstadt Guimarães zu erkunden. Während die einen also auf dem Sonnendeck die Seele baumeln lassen, sammeln die anderen weiter portugiesische Eindrücke.

Zum Abendessen sind schließlich wieder alle vereint. Das Essen schmeckt und wir genießen den letzten gemeinsamen Abend an Bord. Doch Marcus hat noch einen Programmpunkt vorbereitet.

Nach dem Dinner machen wir uns zu einem abendlichen Spaziergang auf den Weg. Über die imposante Ponte Luís I. geht es hinüber auf die andere Seite des Douro in das historische Viertel Ribeira.

Und dort zeigt Porto noch einmal seine ganz besondere Seite. Straßenmusiker sorgen für die passende Begleitung, die Häuser leuchten im Abendlicht und am Douro herrscht eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre. Wir schlendern gemeinsam durch die Straßen, genießen die Stimmung und lassen die letzten Eindrücke unserer Portugalreise auf uns wirken.

Irgendwann heißt es dann doch Abschied nehmen von Ribeira. Über die Brücke geht es zurück nach Vila Nova de Gaia und zur A-ROSA ALVA.

An Bord gönnen wir uns noch einen letzten Absacker. Schließlich will auch der letzte Abend ordentlich verabschiedet werden.

Dann geht es zum letzten Mal in die Kabinen und ins Bett auf unserem schwimmenden Zuhause. Morgen heißt es Abschied nehmen von der A-ROSA ALVA – und damit auch von unserer Douro-Kreuzfahrt.

Ein letzter Abend voller Porto-Atmosphäre, Musik, Portwein und schöner gemeinsamer Momente geht zu Ende.

Mittwoch, den 16. September 2026 – Abschied vom Douro und Heimreise

Nun ist er tatsächlich gekommen: unser letzter Reisetag. Beim letzten Frühstück im Restaurant der A-ROSA ALVA genießen wir noch einmal das reichhaltige Angebot und lassen die vergangenen Tage Revue passieren. Danach heißt es Koffer schließen, letzte Dinge verstauen und die Koffer vor die Kabinentür stellen.

Noch einmal zieht es uns auf das Sonnendeck. In der warmen Morgensonne genießen wir den Blick auf den Douro und schauen etwas wehmütig hinüber nach Porto. Die Ponte Luís I. liegt noch einmal majestätisch vor uns – ein vertrauter Anblick, den wir in den vergangenen Tagen immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven bewundern durften.

Doch irgendwann heißt es endgültig Abschied nehmen. Der Bus steht bereit und wir verabschieden uns herzlich von der Crew, die uns während unserer Flussreise bestens umsorgt hat. Die Koffer werden verladen und eigentlich könnte es nun ganz entspannt Richtung Flughafen gehen.

Eigentlich!

Denn kaum wollen wir die Hafenanlage verlassen, sorgt ein querstehender Pkw für die erste kleine Überraschung des Tages. Unser Busfahrer und der Pkw-Fahrer führen spontan eine sehr lautstarke Unterhaltung – leider ohne dass wir die portugiesische Version der Argumente vollständig verstehen. Die Lautstärke lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass hier unterschiedliche Vorstellungen von Verkehrsführung aufeinandertreffen.

Als wir schließlich die Hafenanlagen verlassen wollen, wartet bereits die nächste Überraschung. Das Sicherheitspersonal stoppt unseren Bus. Der Fahrer hat offenbar vergessen, die Hafengebühr zu bezahlen. Also heißt es noch einmal: anhalten, nachzahlen und warten. Hinter uns wächst währenddessen die Ungeduld, begleitet von einem kleinen Konzert aus Hupen.

Irgendwann ist auch dieses Hindernis beseitigt und wir dürfen weiterfahren. Nun beginnt allerdings der nächste Klassiker einer Abreise aus einer Großstadt: Dauerstau Richtung Flughafen. Meter für Meter geht es voran und wir haben ausreichend Gelegenheit, die letzten portugiesischen Straßen noch einmal ausgiebig kennenzulernen.

Am Flughafen angekommen, werden die Koffer ausgeladen und wir machen uns auf zum Check-in. Und siehe da: Ab hier klappt plötzlich alles wie am Schnürchen. Gepäck abgeben, Sicherheitskontrolle passieren und noch etwas Zeit für die letzten Shopping- und Souveniraktivitäten – der Rückflug kann kommen.

Am Gate 34 heißt es schließlich Abschied nehmen. Noch einmal werden herzliche Worte ausgetauscht, letzte Fotos gemacht und dann besteigen wir unseren Lufthansa-Jet Richtung Frankfurt.

Der Rückflug verläuft angenehm und eine ausgesprochen charmante Stewardess sorgt mit ihrem Humor dafür, dass sich die Flugzeit gefühlt noch einmal verkürzt. So landen wir schließlich sogar überpünktlich in der Mainmetropole Frankfurt.

Hier trennen sich unsere Wege zunächst noch einmal. Für viele geht es mit Anschlussflügen weiter nach Hamburg, Dresden, Leipzig, München oder Berlin. Nach und nach verstreut sich unsere Gruppe also wieder über ganz Deutschland.

Am Ende kommen alle gut an ihrem jeweiligen Ziel an und eine wunderschöne gemeinsame Reise findet damit ihr Ende.

Zehn Tage Portugal liegen hinter uns – mit Lissabon, Óbidos, Aveiro, Porto, dem Douro-Tal, Salamanca, Burgen und Kathedralen, Weinbergen und Portwein, Schleusen und Flusslandschaften. Dazu kamen viele gemeinsame Erlebnisse, gutes Essen, reichlich Getränke, Geburtstagsständchen, Musik, Sonne und natürlich jede Menge Geschichten, die noch lange erzählt werden dürften.

Und vielleicht ist genau das das Schönste an einer Reise: Nicht nur die Orte bleiben in Erinnerung, sondern vor allem die Menschen, mit denen man sie erlebt hat.

Unsere A-ROSA ALVA bleibt am Douro zurück, Portugal liegt hinter uns – aber die Erinnerungen reisen natürlich mit nach Hause.


Zum Abschluss dieser Reise möchte ich mich bei euch allen ganz herzlich für die vergangenen zehn Tage bedanken. Es war eine wunderbare Zeit mit vielen schönen Erlebnissen, herrlichen Landschaften, gutem Essen, reichlich Portwein und vor allem mit einer tollen Reisegruppe. Ob in Lissabon, auf dem Douro, in den Weinbergen oder unterwegs nach Salamanca – gemeinsam haben wir viele besondere Momente gesammelt, über die wir sicher noch lange sprechen werden.
Danke für eure gute Laune, eure Geduld und das stets unkomplizierte Miteinander. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Guides, Fahrern und der Crew der A-ROSA ALVA, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben.
Ich hoffe, ihr nehmt viele schöne Erinnerung
Euer Marcus


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