Städtereise Stockholm
Reisebericht: 02.07. – 07.07.2026
Als kleine, familiäre Gruppe erkundeten wir sechs Tage lang die schwedische Hauptstadt Stockholm und ließen uns von ihrer Vielfalt aus Kultur, Geschichte und Kulinarik begeistern.
Ein Reisebericht von
Franziska Bergmann
Tag 1, 02.07.26 // Willkommen in Stockholm!
Ganz früh am Morgen traf ich am Berliner Flughafen auf die ersten beiden Reiseteilnehmer unserer Gruppe und gemeinsam starteten wir in Richtung Stockholm. Nach dem Flug und dem Transfer erreichten wir unser 4-Sterne-Hotel Elite Marina Tower, das in einem historischen Mühlengebäude aus dem 19. Jahrhundert direkt am Kai von Saltsjöqvarn residiert. Die Lage hätte kaum schöner sein können: direkt am Wasser, mit freiem Blick auf die grüne Insel Djurgården, und die Fähre direkt vor der Hoteltür, die uns in den kommenden Tagen bequem ins Stadtzentrum bringen sollte.
Im Laufe des Tages kamen auch die übrigen Gäste an, bis unsere familiäre Gruppe von neun Personen vollständig war. Wir freuten uns auf die gemeinsamen Tage und stießen mit Blick auf das Wasser darauf an, bevor wir zum Abendessen in ein nahegelegenes Restaurant schlenderten.
2. Tag, 03.07.26 // Panoramafahrt und kulinarische Stadtführung
Der Tag begann mit einem guten Frühstück im Hotel, bevor wir unsere Reiseleiterin Renata und unseren Busfahrer Gabriel in Empfang nahmen und gemeinsam zur Panoramafahrt durch Stockholm aufbrachen.
Unser erster Halt war der Fjällgatan, einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, hoch oben über den Dächern von Södermalm. Wer genau hinschaute, entdeckte dort eine kleine, unscheinbare Bronzefigur: Karlsson vom Dach, jener freche, dickliche Herr mit dem Propeller auf dem Rücken, den Astrid Lindgren unsterblich gemacht hat und der angeblich in Södermalm sein Unwesen trieb. Auf dem Weg weiter passierten wir die Södra Teatern, das älteste Theater des Stadtviertels. Das prächtige Haus aus dem 19. Jahrhundert blickt auf eine lange Geschichte als kulturelles Herz von Södermalm zurück und beherbergt heute neben klassischen Bühnenproduktionen auch Konzerte und Veranstaltungen. Weiter ging es zum Monteliusvägen, einer Promenade mit einem wunderbaren Blick über die Altstadt und das Wasser.
Anschließend führte uns Renata in das Stockholmer Rathaus, den Stadshuset, ein nationales Wahrzeichen, das 1923 fertiggestellt wurde. Der Architekt Ragnar Östberg schuf hier ein Meisterwerk des Nationalromantismus aus rotem Backstein mit vergoldeten Details. Berühmt ist das Rathaus vor allem für seinen Blauen Saal, in dem alljährlich das festliche Bankett zu Ehren der Nobelpreisträger stattfindet, sowie für den Goldenen Saal, dessen Wände mit schimmernden Goldmosaiken bedeckt sind. Renata ließ uns mit Geschichten über schwedische Könige und die Geschichte des Königshauses tief in die Vergangenheit des Landes eintauchen und verstehen.
Nach so viel Geschichte war eine Fika-Pause im Vette Katten mehr als verdient. Fika, die schwedische Kunst des Kaffeepausenmachens, ist in Schweden keine bloße Kaffeepause, sondern eine gepflegte Lebenseinstellung. Gestärkt fuhren wir weiter zum Konserthuset, dem neoklassizistischen Konzerthaus am Hötorget, vor dem wir unsere ganz persönliche Nobelverleihung zelebrierten. Denn hier, in diesem 1926 eröffneten Haus, werden jeden Dezember die begehrten Nobelpreise in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin, Literatur und Wirtschaft verliehen, während der Friedensnobelpreis traditionell in Oslo vergeben wird.
Vom Bus wechselten wir auf Schusters Rappen und schlenderten vorbei am schwedischen Parlament zum Königlichen Schloss in der Altstadt. Das barocke Prachtgebäude mit seinen rund 600 Räumen zählt zu den größten Schlössern der Welt und ist bis heute offizieller Amtssitz des schwedischen Königs. Ein kurzer Regenguss sorgte dafür, dass wir spontan ins Innere des Rikssalen, den prachtvollen Reichssaal des Schlosses huschten und einen kurzen Blick auf den Silbernen Thron der Königin Christina erhaschen konnten. Auch der kleinen Bronzefigur Järnpojke, dem winzigen „Eisenjungen", der in einer Gasse der Altstadt sitzt und angeblich Glück bringt, statteten wir einen Besuch ab.
Weiter bummelten wir durch die engen Kopfsteinpflastergassen der Gamla Stan zum Stortorget, dem malerischen Hauptplatz der Altstadt, der von bunten Häuserfassaden in Rot, Ocker und Gelb gesäumt wird und zu den fotogensten Plätzen der Stadt gehört. Der wieder einsetzende Regen bescherte uns einen unverhofften Glücksmoment: Die Deutsche Kirche, die sonst selten geöffnet ist, hatte ihre Türen aufgesperrt und wir warfen einen kurzen, beeindruckenden Blick in die überraschend reich verzierte Kirche hinein.
Per Metro fuhren wir dann zur Östermalmshallen, der eleganten Markthalle aus dem Jahr 1888, die nach einer aufwendigen Restaurierung 2020 wiedereröffnet wurde. In ihrer prachtvollen Architektur reihten sich Stände mit frischem Fisch, Meeresfrüchten, Käse und nordischen Spezialitäten aneinander. Bei Fågel & Vilt probierten wir Rentier, Bär und Elch, dazu ein leichtes Bier, und bei Melanders ließen wir uns verschiedene Hering und Janssons Versuchung schmecken, den schwedischen Klassiker aus Kartoffeln, Sardellen und Sahne, der mit einem Schluck Aquavit seinen krönenden Abschluss fand. Renata stimmte dazu ein Lied an, wie es die schwedische Tradition beim Aquavit verlangt, und verabschiedete sich anschließend herzlich von uns.
Den restlichen Nachmittag nutzten wir noch für einen individuellen Bummel: die engste Gasse der Gamla Stan, ein kurzes Schnuppern in der Drottninggatan und dann, als der Regen wieder einsetzte und der lange Tag seine Spuren hinterließ, die Fähre zurück zum Hotel.
3. Tag, 04.07.26 // Bootstour und Freilichtmuseum Skansen
Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Fähre zum Nybroplan und schlenderten von dort zum Schiffsanleger am Strömkajen, den wir in unserer Gruppe liebevoll das „linke Öhrchen" getauft hatten. Bei strahlendem Sonnenschein gingen wir an Bord und ließen Stockholm von seiner schönsten Seite auf uns wirken: vom Wasser aus.
Die Bootstour führte uns in zweieinviertel Stunden durch das Wasserherz der Stadt. Vom Strömkajen aus fuhren wir durch die Schleuse in den Mälarsee, vorbei am modernen Stadtviertel Hammarby Sjöstad, unter zahlreichen Brücken hindurch und an der Insel Långholmen vorbei, auf der bis 1975 eines der bekanntesten Gefängnisse Stockholms in Betrieb war und das heute als Hotel und Museum ein zweites Leben führt. Weiter ging es vorbei am Rathausviertel, wo wir vor dem imposanten Stadshuset wendeten und dabei einen herrlichen Blick auf die Insel Riddarholmen mit ihrer markanten Kirchturmspitze genossen, bevor wir denselben Weg zurück zum Strömkajen nahmen.
Mittags waren wir wieder in der Stadt und nutzten die Gelegenheit für einen Fotostopp an der Skeppsholmsbron, wo sich mit der goldenen Krone im Vordergrund ein herrlicher Blick über das Wasser bot. Per Straßenbahn ging es weiter zum Skansen, dem ältesten Freilichtmuseum der Welt, das 1891 vom Ethnografen Artur Hazelius gegründet wurde, der sich um das Verschwinden der schwedischen Landtraditionen sorgte. Historische Höfe, Kirchen und Werkstätten aus allen Teilen Skandinaviens wurden hier originalgetreu wieder aufgebaut und bewahrt. Wir schlenderten zu den Werkstätten, wo wir in einer Glasbläserei und einer mechanischen Werkstatt beim Arbeiten zusahen, und erlebten im Anschluss noch eine Vorführung traditioneller schwedischer Volkstänze. Danach erkundete jeder den weitläufigen Park auf eigene Faust.
Besonderer Anziehungspunkt waren natürlich die Elche, und der Nachwuchs sorgte für das obligatorische „Ohh, wie süß!" in der Gruppe. Natürlich durfte auch ein Abstecher in den Giftshop nicht fehlen, der erfahrungsgemäß kaum jemanden ohne Einkauf entlässt.
Am Abend fanden wir uns in der Gamla Stan zum gemeinsamen Abendessen im gemütlichen Restaurant Under Kastanjen zusammen, das sich, ganz wie der Name verspricht, unter einem Kastanienbaum mitten im Herzen der Altstadt befindet. Bei einem kleinen Verdauungsspaziergang durch die Gassen fiel uns auf, dass die Stadt an diesem Abend besonders voll war. Der Grund: Mitten in unsere Reisewoche fiel ein riesiger Kongress der Zeugen Jehovas mit rund 30.000 zusätzlichen Besuchern in der Stadt. Stockholm zeigte sich also von seiner belebtesten Seite. Auf dem Weg zurück entdeckten wir im Hafen noch ein besonderes Schiff: die M/S Juno, eines der drei historischen Kanalschiffe des Göta-Kanals. Die Juno wurde 1874 in der Motala-Werkstatt gebaut und ist damit das älteste registrierte Kreuzfahrtschiff mit Übernachtungsmöglichkeit weltweit. Seit 2004 steht sie unter Denkmalschutz. Gemeinsam mit ihren Schwesterschiffen M/S Wilhelm Tham und M/S Diana verbindet sie auf der klassischen Kanalroute Stockholm und Göteborg und schlängelt sich dabei durch 58 Schleusen und 190 Kilometer Wasserstraße quer durch Schweden. Mit der Fähre ging es dann wieder zurück zum Hotel.
4. Tag, 05.07.26 // Vasa–Museum, Vaxholm und Metro–Kunsttour
Am Vormittag stand einer der bekanntesten Museumsbesuche Stockholms auf dem Programm: das Vasa-Museum auf Djurgården. Die Geschichte des Schiffes, das hier ausgestellt ist, beginnt mit einem spektakulären Fiasko. Die Vasa war 1628 Schwedens ganzer Stolz, ein mächtiges Kriegsschiff, in das rund vier Prozent des schwedischen Bruttonationalprodukts geflossen waren. Doch bereits auf ihrer Jungfernfahrt im Stockholmer Hafen kenterte sie und sank, noch bevor sie die Schären erreicht hatte. Erst 1961, nach genau 333 Jahren auf dem Meeresgrund, wurde sie geborgen. Zu 96 Prozent aus Originalteilen restauriert, steht sie heute in dem eigens für sie errichteten Museum und empfängt jährlich rund 1,5 Millionen Besucher. Wir bummelten durch die verschiedenen Ausstellungsebenen, betrachteten das gewaltige Schiff von allen Seiten und tauchten tief in das Schweden des frühen 17. Jahrhunderts ein.
Gestärkt von einem gemeinsamen Spaziergang zum Kungsträdgården, wo wir eine kleine Verkostung von Polarbröd mit geräuchertem Käse aus der Tube genossen, machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Ziel war die Schäreninsel Vaxholm, das Tor zum Stockholmer Schärengarten. Die Fahrt durch den Archipel war ein Genuss für sich, vorbei an kleinen bewaldeten Inseln und bunten Holzhäuschen. Vaxholm selbst blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Bereits 1548 ließ König Gustav Wasa hier eine Festung errichten, um Stockholm vor Angriffen aus dem Meer zu schützen. Die Insel wurde damit zum strategischen Schlüsselpunkt der schwedischen Könige im Schärengarten und ist bis heute das Wahrzeichen der Region. Fans der Pippi-Langstrumpf-Verfilmungen werden die Festung übrigens als Piratenburg wiedererkennen.
Leider hatte das Wetter andere Pläne. Eine Schlechtwetterfront brachte Regen und Gewitter, und die sonst so malerisch-beschaulichen Gassen von Vaxholm wurden von den Regenmassen regelrecht geflutet. Wir flüchteten ins Vaxholms Hembygdsgårds Café und ließen es uns bei Kaffee und leckerem Kuchen gut gehen. Schwedische Gemütlichkeit at its best. Irgendwann gaben wir dem Regen nach und traten per Fähre und Bus den Rückweg in die Stadt an.
Doch der Tag hatte noch nicht sein Ende erreicht: eine Metro-Kunsttour durch die Stockholmer Tunnelbana, die sich selbst als „längste Kunstgalerie der Welt" bezeichnet. Mehr als 90 der 100 Stationen sind künstlerisch gestaltet, viele davon direkt aus dem Fels gehauen. Wir fuhren zunächst zur Station Stadion, die 1973 eröffnet wurde und von den Künstlern Åke Pallarp und Enno Hallek in einen leuchtenden Regenbogen mit hellblauem Himmel verwandelt wurde. Weiter ging es zur Tekniska Högskolan, wo ein großes Glaspolyeder in der Mitte des Bahnhofs die technisch-wissenschaftliche Ausrichtung der angrenzenden Königlichen Technischen Hochschule widerspiegelt. Die Station Solna Centrum empfing uns in leuchtendem Rot und Orange, ein feuriger Sonnenuntergang über den grünen schwedischen Wäldern, mit Hunderten kleiner Wandzeichnungen, die Alltagsthemen wie Entwaldung und Politik zeigen. Den krönenden Abschluss bildete die T-Centralen, der Knotenpunkt aller drei Linien, dessen blauer Bahnsteig mit Motiven des Künstlers Per Olof Ultvedt verziert ist und die Silhouetten der Arbeiter zeigt, die den Bahnhof einst gebaut haben. Den Abend ließen wir mit einem gemeinsamen Abendessen in der Altstadt ausklingen, bevor wir mit der letzten Fähre des Abends zum Hotel zurückfuhren.
5.Tag, 06.07.26 // Schloss Drottningholm und Abschlussabendessen
Der Morgen begann mit einem Spaziergang am Parlament vorbei zum Schiffsanleger, wo wir am Wegesrand eine kleine Figur entdeckten, die man leicht übersehen kann: den Hemlös Räv, den „Obdachlosen Fuchs". Die Bronzeskulptur der britischen Bildhauerin Laura Ford zeigt einen Fuchs, der in zerschlissene Decken gehüllt am Boden sitzt, ein paar alte Stiefel vor sich, und stumm die Passanten anschaut. Seit 2008 sitzt er an der Ecke Drottninggatan und Strömgatan, platziert per Bürgerabstimmung mitten im Herzen der Stadt, dort wo Touristen und Wohlhabende täglich vorbeieilen und die Politik direkt gegenüber ihre Entscheidungen trifft. Er soll daran erinnern, dass es auch im wohlhabenden Schweden Obdachlosigkeit gibt. Zu seinen Füßen findet sich meist etwas Kleingeld, das Passanten hinterlassen haben.
Am Anleger wartete unser Schiff für die Fahrt über den Mälarsee zum Schloss Drottningholm, dem Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie seit 1981 und seit 1991 als erste Kulturstätte Schwedens in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert gilt als das am besten erhaltene Königsschloss Schwedens und trägt nicht ohne Grund den Beinamen „schwedisches Versailles", spiegelt es doch die wichtigsten Elemente des französischen Barocks wider. Höhepunkt des Vormittags war die Führung im Drottningholmer Schlosstheater, einem der bedeutendsten Theaterbauten der Welt. Das Theater wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist weltweit das einzige Haus, in dem die originale Kulissen- und Bühnentechnik aus dieser Epoche vollständig erhalten geblieben ist. Noch heute wird die gesamte Bühnenmaschinerie mit reiner Muskelkraft bewegt, ganz so wie vor 250 Jahren. In den Sommermonaten werden hier nach wie vor Opern des 17. und 18. Jahrhunderts aufgeführt, und wer einmal unter diesen Decken gesessen hat, versteht, warum.
Anschließend erkundeten wir auf eigene Faust die prachtvollen Schlossräume und schlenderten durch den weitläufigen Barockgarten zum Chinesischen Pavillon, dem sogenannten Kina Slott. Dieser hat eine besonders charmante Entstehungsgeschichte: Am 24. Juli 1753 hatte Königin Lovisa Ulrika Geburtstag. Ihr kleiner Sohn Gustav, der später als Gustav III. den schwedischen Thron besteigen sollte, erschien zu diesem Anlass als chinesischer Mandarin verkleidet und überreichte seiner Mutter feierlich ein Brokatkissen mit einem goldenen Schlüssel darauf. Das Geschenk seines Vaters, König Adolf Frederick, wartete im Garten: ein ganzes chinesisches Dorf, ganz im Geiste der damaligen Chinamode. Mit dem Schlüssel öffnete die Königin den zentralen Pavillon. „Plötzlich wurde ich Teil eines Märchens", schrieb sie später in ihren Aufzeichnungen.
Per Schiff ging es zurück in die Stadt, wo jeder den Nachmittag nach eigenem Gusto verbrachte. Den Abschluss des Abends bildete das gemeinsame Abschlussabendessen im Restaurant Ulla Winbladh auf Djurgården, einem der schönsten und bekanntesten Restaurants Stockholms. Das Haus trägt den Namen der Muse des schwedischen Volkstroubadours Carl Michael Bellman, der die grüne Insel Djurgården in vielen seiner Werke besang. Bei einem stimmungsvollen Drei-Gang-Menü ließen wir die gemeinsamen Tage Revue passieren. Zurück am Hotel stießen wir, ganz so wie wir es am ersten Abend getan hatten, mit einem schwedischen durchsichtigen Getränk auf die vergangenen Tage an.
6. Tag, 07.07.26 // Rückreise aus Stockholm
Je nach Abflugzeit blieb uns am letzten Morgen noch etwas Zeit, Stockholm auf eigene Faust zu genießen. Wer einen Flug am Nachmittag hatte, nutzte die Gelegenheit für einen Besuch im ABBA-Museum auf Djurgården, wo die Geschichte der wohl bekanntesten Popband Skandinaviens auf mitreißende Weise lebendig wird, oder im Nobelpreismuseum in der Gamla Stan, das die Geschichten der Preisträger und die Geschichte des Preises selbst auf faszinierende Weise erzählt. Andere schlenderten noch einmal zum Königlichen Schloss, um die tägliche Wachablösung zu erleben, ein farbenfrohes Spektakel aus Uniformen, Marschmusik und preußischer Präzision. Wieder andere nutzten die verbleibende Zeit schlicht für einen letzten Bummel durch die Stockholmer Einkaufsstraßen.
Am frühen Nachmittag hieß es dann Koffer schnappen und Abschied nehmen. Der Transfer brachte uns zum Flughafen, und mit dem Flieger traten wir die Rückreise nach Deutschland an, im Gepäck jede Menge Eindrücke, ein paar schwedische Mitbringsel und die Gewissheit, eine Stadt kennengelernt zu haben, die noch lange nachhallt.
Liebe Gäste,
sechs schöne Tage Stockholm liegen hinter uns. Wir haben viel gesehen, gut gegessen, Aquavit mit Gesang begrüßt und gemeinsam sowohl Sonnenschein als auch die gefluteten Gassen von Vaxholm tapfer überstanden.
Es war mir eine Freude, diese Reise mit euch zu teilen, und ich hoffe, dass ihr die eine oder andere Erinnerung mit nach Hause nehmt. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald wieder auf einer unserer nächsten Reisen!
Bleibt schön gesund und bis bald wieder!
Eure Franzi Bergmann
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