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Unvergessliche Momente im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Reisebericht: 13.09. – 27.09.2026

Go West: Unser ein Roadtrip ins Abenteuer.

Thomas Krupp

Ein Reisebericht von
Thomas Krupp

Grand Canyon – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Grand Canyon – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Grand Canyon – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Moab – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Las Vegas – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Las Vegas – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Death Valley – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Furnace Creek  – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) schroffe Landschaft – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Chinatown SF – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Chinatown SF – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Alcatraz – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL)

Vorfreude im Herzen und der Pazifik vor den Augen – Ankunft in Los Angeles & Santa Monica

Am Mittag des 13. September 2026 nahm unser Traum Gestalt an: 14 erwartungsvolle Gäste bestiegen in Frankfurt am Main das Flugzeug gen Westen. Nach einem entspannten Flug setzten wir am frühen Nachmittag kalifornischen Boden unter die Füße. In Los Angeles wurden wir herzlich von unserem örtlichen Reiseleiter Michael und unserem Busfahrer Raymund empfangen.
Schon wenig später spürten wir den ersehnten kalifornischen Lebensstil: Wir schlenderten über den berühmten Pier von Santa Monica, blickten auf den endlosen Pazifik und standen genau an jenem legendären Schild, das das offizielle Ende der historischen Route 66 markiert. Ein Spaziergang entlang des goldenen Sandstrandes, der durch die Serie Baywatch Weltruhm erlangte, rundete unseren ersten Nachmittag ab. Nach dem Einchecken im Hilton Hotel ließen wir den Anreisetag bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant ausklingen.

Zwischen Glamour, Geschichte und Meeresbrise – Die Metropole Los Angeles

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Stadt der Engel – einer Metropole der Superlative, die wie kaum eine andere für den kalifornischen Traum steht. Unsere ganztägige Stadtrundfahrt führte uns zunächst in das historische Herz der Stadt: Nach Vorbeifahrt am imposanten Civic Center erkundeten wir die Olvera Street im Viertel El Pueblo, wo Los Angeles im Jahr 1781 als kleine spanische Siedlung seinen Anfang nahm. In Little Tokyo staunten wir über das Dorothy Chandler Pavilion, ehe wir mit Angels Flight – einer der kürzesten Standseilbahnen der Welt – einen Hauch Nostalgie erlebten.
Über die belebten Docks von Marina del Rey und vorbei am kultigen Muscle Beach ging es weiter in die Welt des Films. Auf dem legendären Walk of Fame in Hollywood suchten wir nach den Sternen der Weltstars und bewunderten die berühmten Hand- und Fußabdrücke vor dem Grauman’s Chinese Theatre am Sunset Boulevard. Ein eleganter Abstecher nach Beverly Hills führte uns vorbei an glamourösen Villen und durch die gepflegten Memorial Gardens, bevor wir über den exklusiven Rodeo Drive flanierten. Den krönenden Abschluss bildete ein geselliges Abendessen im Bubba Gump Shrimp Co. direkt auf dem Pier von Santa Monica.

Von der Geisterstadt zum Colorado River – Durch die Mojave–Wüste nach Laughlin

Wir kehrten dem Pazifik den Rücken und brachen auf gen Osten. Unsere Route führte uns durch die eindrucksvolle, karge Weite der Mojave-Wüste. Hier, wo einst Goldsucher ihr Glück versuchten, machten wir Halt in der historischen Silberbergbaustadt Calico. Beim Bummel durch die liebevoll erhaltenen Holzhaus-Gassen fühlten wir uns direkt in die Ära des Wilden Westens zurückversetzt.
Im komfortablen Reisebus setzten wir unsere Fahrt mit unserer versierten Fahrerin Stefanie fort, überquerten die Grenze nach Nevada und erreichten schließlich die Oasenstadt Laughlin, die malerisch an den Ufern des mächtigen Colorado River liegt. Nach dem Einchecken im Aquarius Casino Resort vollendeten wir diesen Tag voller neuer Eindrücke bei einem schmackhaften Abendessen im Brew Brothers Tap House.

Mythos Route 66 und die ehrfurchtgebietende Tiefe – Der Grand Canyon

Das Herz pocht ein Stück schneller, als der Motor des Busses startet – heute steht pure Nostalgie und Freiheit auf dem Programm! Auf der legendären Route 66 rollen wir gen Osten. Ein Hauch von Geschichte liegt in der Luft, während das schier endlose Band des Asphalts vor uns im Sonnenlicht glänzt. Im kultigen Seligman halten wir die Zeit kurz an: Bunte Reklamen, alte Oldtimer und der Charme vergangener Jahrzehnte wecken dieses unbeschreibliche, klassische American Way of Life-Gefühl.
Dann schlagen wir den Weg nach Norden ein – dem nächsten großen Abenteuer entgegen. Als wir schließlich an den Rand des Grand-Canyon-Nationalparks treten, stockt allen für einen Moment der Atem. Keine Kamera, kein Bildband dieser Welt kann auf das vorbereiten, was sich hier vor den eigenen Augen auftut. 350 Kilometer lang und knapp 29 Kilometer breit erstreckt sich ein gigantisches Meisterwerk der Natur. Unwirklich tief – bis zu 1.500 Meter – hat sich der Colorado River über Jahrmillionen durch das Gestein gegraben.
Wir lassen die Seele baumeln und saugen jeden einzelnen Moment auf. Vom Aussichtspunkt aus blicken wir in ein Meer aus Klippen und Schluchten, das in unzähligen Rot-, Orange- und Goldtönen im Licht schimmert. Ein Gefühl von Ehrfurcht und winziger Demut vor der Macht der Natur macht sich breit.
Ein kleiner Wermutstropfen schleicht sich ein, als am Himmel dunkele Wolken aufziehen: Wegen eines aufziehenden Gewitters muss der ersehnte Helikopterflug über die Schlucht leider ausfallen. Doch die Natur zeigt sich eben nach ihren eigenen Regeln – und das Donnern über den Abgründen verleiht diesem gewaltigen Panorama nur noch mehr Magie und Dramatik.
Nach diesen überwältigenden Eindrücken lassen wir den Tag gemütlich und warm ausklingen. Bei feurigem mexikanischem Essen, ansteckendem Lachen und bunten Gesprächen stoßen wir auf ein Abenteuer an, das sich für immer in unsere Herzen eingebrannt hat.

Das Land der Red Rocks und Legenden – Mather Point & Monument Valley

Der Morgen begann mit einem letzten, magischen Blick in die Tiefe am Mather Point, bevor wir dem Grand Canyon Lebewohl sagten und uns auf den Weg in die Welt der Western-Klassiker machten: das Monument Valley.
Schon von Weitem ragten die isolierten, tiefroten Hüllfelsen (Buttes und Mesas) aus dem roten Wüstensand empor – eine Kulisse, die durch Regisseure wie John Ford und Filme wie Forrest Gump Weltberühmtheit erlangte. Die Wüste erstreckt sich über ein Gebiet von 25 mal 16 Meilen und liegt im Territorium der Navajo Nation. Am Nachmittag stiegen wir in Jeeps um und ließen uns von einheimischen Navajo-Guides tiefer in ihr heiliges Land führen. Der Höhepunkt der Tour war ein zutiefst berührender Moment, als ein Navajo-Indianer inmitten der Felsen ein traditionelles Lied anstimmte. Erfüllt von dieser Magie fuhren wir weiter zu unserem Hotel in Moab.

Kunstwerke aus Stein – Arches–Nationalpark & Dead Horse Point

Der sechste Tag stand ganz im Zeichen des Sandsteins. Wir besuchten den Arches-Nationalpark, in dem Wind, Wasser und Frost über Millionen von Jahren hinweg mehr als 2.000 natürliche Steinbögen geformt haben. Bei einem gemütlichen Picknick am Fuße des Grand Arch genossen wir die einmalige Kulisse. Auf unseren Spaziergängen aus nächster Nähe bestaunten wir Formationen wie das Nord- und Südfenster, den spektakulär balancierenden Balanced Rock, den Buccaneer Rock, die humorvoll anmutende Elefantenparade, den Elephant Butte und die faszinierende Labyrinth-Landschaft des Devils Garden.
Am Nachmittag setzten wir noch eins drauf: Wir besuchten den nahegelegenen Dead Horse Point. Von dieser hoch aufragenden Klippe bot sich uns ein schwindelerregender, atemberaubender Panoramablick auf eine gigantische Schleife des Colorado River, der sich 600 Meter tief unter uns durch den Canyon windet.

Märchenhafte Hoodoos und Lasso–Romantik – Dixie National Forest & Bryce Canyon

Unsere Reise führte uns morgens westwärts durch den schattigen, dicht bewaldeten Dixie National Forest, der sich über sagenhafte 7.500 Quadratkilometer im Südwesten Utahs erstreckt. Nach der Mittagspause erreichten wir den Bryce-Canyon-Nationalpark – und traten ein in eine fast außerirdisch wirkende Märchenwelt.
Der Bryce Canyon ist streng genommen kein Canyon, sondern eine Kette natürlicher Amphitheater. Hier ragen zehntausende filigrane, stalagmitenartige Felsnadeln – sogenannte Hoodoos oder „Feen-Felsen“ – in den Himmel. Wenn das Sonnenlicht die Felsen in leuchtenden Schattierungen von Weiß über Rosa bis hin zu tiefem Orange erstrahlen lässt, bietet sich ein unvergessliches Fotomotiv. Am Abend tauchten wir komplett in die Wild-West-Romantik ein: Bei einem zünftigen Western-Abendessen mit Live-Show feierten wir das Lebensgefühl der alten Pioniere.

Stille Giganten und glitzerndes Lichtermeer – Zion–Nationalpark & Las Vegas

Am Morgen besuchten wir den ältesten Nationalpark Utahs: den Zion-Nationalpark. Anders als beim Bryce Canyon blickten wir hier von unten nach oben – auf massiv aufragende, bewachsene Sandsteinwände und majestätische Felsdome, die der Virgin River geformt hat. Nach eindrucksvollen Fotostopps schlug das Pendel unserer Reise radikal um: Wir steuerten Nevada an und fuhren mitten hinein nach Las Vegas.
Inmitten der Wüste stiegen wir im ikonisierenden Hotel Luxor am berühmten Las Vegas Strip ab. Wenn die Sonne untergeht, erwacht die Stadt zu ihrem wahrem Leben. Bei einer exklusiven Abendtour führte uns unser Reiseleiter durch das schillernde Lichtermeer der Stadt. Bei Spaziergängen und Fotostopps entlang des Strips staunten wir über die nachgebauten Weltwunder und die unvergleichliche Energie dieser Unterhaltungsmetropole.

Extreme der Natur – Die glühende Stille des Death Valley

Nach dem Frühstück ließen wir den Glamour von Las Vegas hinter uns und tauchten in eine der extremsten Landschaften der Erde ein: das Death Valley (Tal des Todes). Flankiert von steil aufragenden Gebirgsketten liegt die Talsohle am tiefsten Punkt (Badwater Basin) bis zu 85 Meter unter dem Meeresspiegel.
Hier herrscht eine unwirkliche, beinahe ehrfurchtgebietende Stille. Wir erinnerten uns an die ersten Siedler und Cowboys, die diese lebensfeindliche Senke einst treffend beschrieben: „Kein Fluss zum Trinken, kein Baum zum Anlehnen.“ Die karge Schönheit der Salzebenen und Wüstenstrukturen hinterließ bei uns allen einen bleibenden Eindruck.

Granitgiganten und rauschende Wasser – Der Yosemite–Nationalpark

Der zehnte Tag gehörte dem wohl legendärsten und beliebtesten Nationalpark der Amerikaner: dem Yosemite-Nationalpark in der Sierra Nevada. Nach einem idyllischen Picknick inmitten der Natur erkundeten wir das Tal zu Fuß.
Die Geografie des Yosemite wurde vor allem durch eiszeitliche Gletscher geformt, die U-förmige Täler und steile Granitwände hinterließen. Wir blickten voller Staunen auf die fast senkrecht aufsteigenden Felsgiganten wie den El Capitan und den imposanten Half Dome. Anschließend spazierten wir entlang des kristallklaren Merced River. Die friedliche Atmosphäre belohnte uns nicht nur mit traumhaften Fotomotiven, sondern auch mit der Beobachtung der heimischen Tierwelt in ihrem natürlichen Lebensraum.

Von der Künstleroase über die Bay – Sausalito & die Golden Gate Bridge

Wir verabschiedeten uns von den Bergen und steuerten die Pazifikküste an. Unser erstes Ziel war das malerische Küstenstädtchen Sausalito. Mit seinen feinen Villen an den Hängen, dem geschäftigen Yachthafen, den palmengesäumten Promenaden und den bunten, historischen Hausbooten einstiger Künstlerkolonien versprühte der Ort ein mediterranes Flair.
Von Sausalito aus bestiegen wir die Fähre über die Bucht nach San Francisco. Vom Deck aus genossen wir ein grandioses Panorama auf die Skyline der Stadt und die legendäre Gefängnisinsel Alcatraz. Ein absoluter emotionaler Höhepunkt folgte im Anschluss: Wir überquerten das Wahrzeichen der Stadt – die majestätische, art-déco-rote Golden Gate Bridge – zu Fuß und spürten den Wind der Bucht hautnah. Am Abend bezogen wir unser zentral gelegenes Hotel.
Nach einem Spaziergang an der Fishermans Wharf aßen wir im traditionellen Swiss Louis Italian & Seafood Restaurant zu Abend und ließen so den Tag ausklingen.

Die Perle am Pazifik – Faszination San Francisco

San Francisco empfing uns mit all seinen Facetten auf einer umfassenden Stadtrundfahrt. Wir bewunderten die liebevoll restaurierten, viktorianischen Häuserzeilen am Alamo Square (die berühmten „Painted Ladies“), tauchten ein in das bunte Treiben von Chinatown – der ältesten und größten chinesischen Gemeinde außerhalb Asiens – und blickten im Financial District zur markanten Transamerica Pyramid empor.
Ein echtes Erlebnis war der Spaziergang auf der berühmten Lombard Street, die sich als kurvenreichste Straße der Welt mit ihren Blumenbeeten den steilen Hügel hinabwindet. Vom Aussichtspunkt auf den Twin Peaks genossen wir schließlich einen fantastischen Rundumblick über die gesamte Bay Area.

Die Unzähmbare Festung und der Hafenzuber – Alcatraz & Fisherman’s Wharf

Heute stand ein geschichtsträchtiges Highlight auf dem Programm: der Ausflug zur Gefängnisinsel Alcatraz. Das eiskalte Wasser der Bucht und die unberechenbaren, tückischen Strömungen machten eine Flucht aus diesem Hochsicherheitsgefängnis nahezu unmöglich – weshalb die Insel ehrfurchtsvoll nur The Rock („Der Fels“) genannt wurde. Bei der Tour wandelten wir auf den Spuren historischer Insassen wie dem berüchtigten Gangster Al Capone oder dem deutschen Weltkriegs-Spion Erich Gimpel.
Den Nachmittag nutzten wir für eigene Erkundungen in dieser einmaligen Stadt und eine Fahrt mit dem Cable Car.
Am Abend feierten wir den Abschluss unserer Erlebnisse an der belebten Fisherman’s Wharf. Zwischen historischen Holzdocks, bunten Geschäften und Seelöwen ließen wir uns in einem Restaurant direkt am Wasser nieder. Bei hervorragendem Essen und Blick auf den glitzernden Ozean ließen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.

Abschied vom Westen – Heimreise

Am Vormittag begaben wir uns zum Flughafen von San Francisco.
Am Nachmittag hieß es schließlich Abschied nehmen von Michael und den USA. Wir traten unseren Rückflug nach Deutschland an.

Willkommen zu Hause – Ankunft in Frankfurt

Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck landeten wir wieder pünktlich in Frankfurt am Main.


Liebe Reisegäste,
eine Reise misst man nicht in Meilen, sondern in den Erinnerungen und der Gemeinschaft, die auf ihr entsteht. In 15 Tagen haben wir gemeinsam Wüsten durchquert, tiefe Canyons bestaunt, Metropolen entdeckt und unvergessliche Naturwunder erlebt.
Ein besonderer Dank gilt unserem fantastischen Team: Michael, der uns mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft begeistert hat, und Stefanie, die uns auf Tausenden Meilen stets sicher und souverän ans Ziel brachte.
Ebenso danke ich euch allen. Eure Neugier, Pünktlichkeit und der tolle Zusammenhalt machten diese Rundreise zu einem echten Traumabenteuer.
Mögen die Erinnerungen in euren Herzen noch lange nachleuchten. Bis zum nächsten Abenteuer!
Herzliche Grüße, Euer Thomas


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