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Wolkenbruch, Sonnenschein und Erdbeermond für Rockefeller, Chrysler & Co.

Reisebericht: 07.06. – 14.06.2025

Wolkenbruch, Sonnenschein und Erdebeermond für Rockefeller, Chrysler & Co.


Es wird wohl einer meiner Standardsätze bleiben und auch so wahr: „ Jede New York Reise ist anders, je

Diana Mendel

Ein Reisebericht von
Diana Mendel

© Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL) © Diana Mendel (Eberhardt TRAVEL)

Ein Anreisetag und ein viertel Tag New York

Sichtlich entspannt und routiniert treffen meine Gäste für die „kleine feine“ am Abfluggate Z der Lufthansa Richtung USA ein und schnell haben wir uns alle im Blick. Ich werde nun umdenken müssen auf die Vornamen meiner Gäste, kann ich auch noch Tage später lediglich mit den Nachnamen glänzen. Der Flug unkompliziert und angenehm, die Einreiseprozedur ebenfalls erstaunlich zügig und so gehen wir voller Tatendrang einer Woche New York sinnbildlich durch den Ausgang des JFK unserer Frederique entgegen. Es ist ab dem ersten Moment entzückend ihr zuzuhören, gibt sie uns erste Eindrücke mit charmant französischem Akzent auf dem Weg in die Stadt, die da auf uns wartet. Und sie wartet offensichtlich wild und voller Menschen…..wir müssen uns den Weg zum Hotel auf den letzten Metern zu Fuss erkämpfen - Puerto Rico feiert und die Strassen überfüllt von mittelamerikanischen Imbissständen,, Musik und natürlich feiernden Puerto Ricanern. Das also als erster Eindruck - das ist New York. Und wer ein Hotel am Times Square bucht, hat genau das erwartet:- sich scheinbar unendlich drängende Menschen aller Herrenländer auf engstem Raum, kaum ein Bordstein zu erkenne, die Ampel frei oder auch nicht….man läuft mit im Rhythmus der Stadt. An diesem ersten tag sogar mit großem Gepäck…..bis in unser Hotel. Klimatisierte Hallen lassen aufatmen, wir bekommen zügig die für uns vorbereiteten Zimmerkarten und staunen über die Logik des Fahrstuhlsystems. Und so brauchen meine Gäste auch nur eine knappe Stunde und wir stürzen uns schon zurück in das wilde Gedränge des Times Square. Hier ist fast jeder ein Unikum, man staunt ein jedes Mal und fragt sich, wie es hier aussieht, wenn dich alle nach hause gegangen sind. Wird es hier überhaupt leer? Wir wohnen so zentral mit direktem Blick und erforschen diese Frage in der vor uns liegenden Woche nahezu jeden Tag aufs Neue. Müdigkeit und tatsächliche Erschöpfung stellt sich dann nach unserem Abendessen bei Hurleys ein. Ein gefühlt letztes, vergessenes Kleinod inmitten gigantischer Wolkenkratzer mit dem Charme der 60iger Jahre wie man ihn aus alten Mafiafilmen rund um italienische Einwanderfamilien kennt und erwartet. Aber wir haben sehr gut gegessen und freuen uns auf Schlaf und das, was uns da nun die kommenden Tage erwartet.

Stadtrundfahrt mit Frederique

Der Tag beginnt für uns mit einem wunderbaren Frühstück, so wie nun jeden Morgen. Nette, zuvorkommende Bedienung gepaart mit einem großartigen Büffet und wir sind täglich aufs Neue gemacht für den Tag…..
Neun Uhr stehen wir dann auch bereit und wir starten die Stadt zu erobern. Alles ist faszinierend, alles ist neu, alles ist anders. Man schaut eigentlich in den ersten Minuten, nein eigentlich immer einfach nur und beobachtet. Alles scheint so anders, so New York. Und eigentlich fehlt es in der Stadt an Sitzgelegenheiten im Freien……man könnte tagelang immer nur sitzen und schauen und staunen. Die Stadt würde so an einem vorbei ziehen und es wird vermutlich nie langweilig. Und dennoch genießen wir auf unserer Tour, dass wir regeläßig den Bus verlassen und auch selbst Teil der Läufer werden…..fasziniert von Bügeleisengebäude und Eataly…..Musiker im Washington Square Park, Feuertreppen wie wir sie sonst nur aus Filmen kennen…..und ja, ich denke es sind die vielen unendlichen Filmbilder die wir in den Köpfen haben. New York in so vielen Passagen gesehen, nun aber hier, reell.Und die Stadt hat so viele Gesichter, nur Ausschnitte für uns wahrzunehmen. Wie lange muss man hier sein, um die Stadt zu lesen, zu verstehen? Frederique gibt gute Einblicke, zeigt uns natürlich Orte wie das 9/11 Area, spaziert mit uns durch den Central Park und meine Gäste schiessen Fotos an allen Ecken. Da bin ich sehr froh, dass das Wetter für meine Gäste nur eine Nebenrolle spielt. Und wieder ist es unser gut klimatisiertes Hotel, das mit seiner Broadway Lounge ein hervorragendes Ambiente für unser Abendessen bietet. Und wenn wir es beim Eintreffen noch nicht wahr hatten, nach dem essen war nicht mehr vor dem Essen: der erste Tag hatte uns hübsch müde gemacht und wir verbredeten uns nur nich für den nächsten Tag unserer Reise. (Ergänzung: der Shop im Hotel hat ein gutes, umfangreiches Angebot….da traf man dann abends trotz aller Müdigkeit immer noch bekannte Gesichter…..und das, obwohl das Hotel doch so riesig war .-)))

Ellis Island und Lady Liberty mit einem grauen Summit

Der Tag begann regnerisch, ich kann es gleich voraus schicken - das war noch nicht der „echte“ Regen und so liefen wir an diesem Tag mit wetterfester Kleidung präpariert Richtung U-Bahn. Hier übte die Reiseleitung noch für den richtigen Eingang , aber wir hatten ja keine Zeitnot. Wir fuhren an diesem Morgen in den äussersten Süden Manhattans, wir wollten per Schiff die kleinen vorgelagerten Inseln, die geprägt vom Grundgedanken dieses Landes ein Muss auf jeder Reise sind. Offensichtlich liessen sich auch an einem so grauen, verregneten tag die vielen anderen new York Besucher nicht von einer Tour zu Lady Liberty abbringen….aber wo in New York ist man schon alleine? Und so werden es graue Fotos, die wir machen, aber man muss sie einmal gesehen haben, die Dame, die da erinnern und vielleicht auch etwas mahnen soll, Freiheit symbolisiert.
Die zweite Insel, das heutige Einwanderungsmuseum für mich immer ganz besonders mit den vielen spannenden Geschichten um die Stadt und die Menschen, die sie gebaut haben, verbunden. Ansätze und Grundgedanken so interessant, aber schon überlebt? Geschichte muss erzählt werden, muss berühren und nachdenklich machen. Geschichte muss Impulse geben für das Heute. Es darf nicht reduziert werden auf Event und Shops, auf denen ein jeder mit grünen Kopfkränzen heraus läuft. Es muss ein anderes Bewegen sein.
Wir bewegen uns dann am frühen Nachmittag einfach wieder Richtung Manhattan, das Wetter stürmisch und regnerisch, argwöhnisch der blick gen Himmel….wir wollen doch noch auf unseren ersten Wolkenkratzer.
Also etwas Zeit für Individuelles und Hotelpause und wir treffen uns zu einem Spaziergang Richtung Summit. Zu viel zu sehen, zu viel zu fotografieren, ein wirklich geniales Motiv: der Grand Central eingebettet in riesige Überbauung. Und wir gehen hinein und staunen weiter. Auch hier werden unzählige Fotos geschossen. Auch hier gibt es unzählige spannende Geschichten zu erzählen.
Wir haben für 19 uhr die Auffahrt zum Summit gebucht, ich erzähle und doch wechseln wir die Schlange…..wir beschliessen das Angebot der netten Crew anzunehmen und verlegen unsere Auffahrt, die uns womöglich nur ins Grau der Wolken gefahren hätte. Aber es war nicht umsonst, kein Weg in New York ist umsonst. Wie sonst hätten wir erleben dürfen, wie es sich mit Ray Charles tanzt? Der wie ein Hot Dog schmeckt? Und da werde ich eigentlich auf jeder tour gefragt, ob man Hot Dogs aus einem der fahrenden Hot Dog Stände bedenkenlos essen kann…..ich antworte stets, dass ich mir den jeweiligen Stand von hinten angucken und dann entscheiden würde…..und glatt riefen mir Gäste zu, ich möge doch mal was zum Stand von hinten sagen…..und so war das auch meine erste New York Reise, bei der ich „mitziehen“ musste ( und natürlich auch mal wollte) : auch ich hatte meinen ersten New Yorker Hot Dog !

Starkregen und Segeltörn

Es ist grau an diesem Morgen, wir alle gemäß den Wettervorhersagen bewaffnet mit Regenschirmen; Capes und festen Schuhen, treffen uns schon in guter Gewohnheit in der Halle unseres Hotels- bereit für einen ereignisreichen Tag.
Wr laufen los und kaum 100m gelaufen wird es auch schon spektakulär, ein Wolkenbruch - Starkregen der die Strassen um den Times Square binnen kürzester Zeit flutete. Wir konnten hier nur noch unter einer Überdachung Schutz finden und ausharren. Etappenweise arbeiten wir uns vor in Richtung Bryant Park, der Eingang in den Untergrund gefunden müssen wir nun lediglich noch die Einlasschranken für die U.Bahnkarten überwinden und hoffen, dass das Wetter sich beim Aussteigen und Aufsteigen im Stadtteil Brooklyn einfach nur etwas bessern würde.
Unser erstes Vorhaben: eine Food Tour durch Brooklyn. Das Wetter


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