Rundreise Bulgarien für Singles und Alleinreisende
10 Tage Rundreise für Singles und Alleinreisende mit Sofia – Rila-Kloster – Plovdiv – Shipka – Kazanlak – Stara Zagora – Pomorie – Nessebar – Goldstrand – Veliko Tarnovo – Arbanassi – Etar – Sofia
- Entdecken Sie die UNESCO-Schätze Bulgariens – von der malerischen Altstadt von Nessebar über das beeindruckende Rila-Kloster bis zu den geheimnisvollen thrakischen Königsgräbern von Kazanlak.
- Genießen Sie herzliche Gastfreundschaft auf einem kleinen Öko-Bauernhof, wo Gastgeberin Elli ein traditionelles Mittagessen aus frischen, regionalen Bio-Produkten für Sie zubereitet.
- Freuen Sie sich auf erlesene Weinverkostungen und entdecken Sie einige der schönsten Weinlandschaften Bulgariens.
- Diese Reise ist speziell für Singles und einzelreisende Gäste konzipiert, die gemeinsam in der Sicherheit einer Gruppe unterwegs sein möchten. Es findet keinerlei Form von Partnervermittlung statt! Sie reisen völlig zwanglos zusammen mit Gleichgesinnten. mehr erfahren
GO-VARNA
in Planung
min. 10
10 Tage
2 FR, 2 AE
Leistungen inklusive
- Flüge ab/an Dresden, Berlin, Leipzig/Halle, Hamburg, Düsseldorf oder Stuttgart über München oder Frankfurt/Main nach/von Sofia (weitere Flughäfen buchbar - ggf. gegen Aufpreis) | Reisepreis abhängig vom ausgewählten Abflughafen, Flughafenauswahl unter Termine & Preise
- Transfers Flughafen - Hotel - Flughafen
- Rundreise im modernen, örtlichen Reisebus bzw. Minibus
- 9 Übernachtungen in ausgewählten 4-Sterne-Hotels
- 9 x Frühstück vom Buffet
- 1 typisch bulgarisches Mittagessen auf dem Öko-Bauernhof
- 7 Abendessen vom Buffet oder als 3-Gang-Menü
- 1 Abendessen mit Folklore und bulgarischen Spezialitäten in Sofia
- bulgarische, Deutsch sprechende Reiseleitung vor Ort
- Eberhardt-Reisebegleitung ab/an Deutschland
Eberhardt-Vorteile inklusive
- Stadtrundgänge in Sofia, Melnik, Nessebar, Varna, Veliko Tarnovo inklusive Eintritten
- Weinprobe in Melnik
- Weinverkostung in der Weinkellerei Yustina
- Weinverkostung in Baltschik
- Folkloredarbietung und Verkostung von Teigspezialitäten und Joghurt-Getränken bei Deshka
- Ausflug in das Rosental mit Besuch des thrakischen Grabmales
- Besuch einer authentischen Rosenfabrik im Rosental
- Verkostung von Rosenprodukten in Kazanlak
- Spaziergang durch die Altstadt von Plovdiv
- Eintritt in den Sommerpalast Baltschik und Botanischen Garten
- Eintritt in das Freilichtmuseum Etar
- Eintritt in das Rila-Kloster
- Eintritte in die Kirche von Arbanasi
Wichtige Hinweise
- Maximalteilnehmerzahl: 20
- Ein gültiger Personalausweis ist erforderlich.
- Bitte beachten Sie, dass die Straßen in den Altstädten in Bulgarien oft mit groben Steinen gepflastert und deshalb nicht so gut begehbar sind. Auch viele Sehenswürdigkeiten wie Kirchen und Kloster sind abgelegen und nur zu Fuß zu erreichen. Bequemes flaches Schuhwerk mit Gummisohle und eine gute körperliche Kondition sind bei dieser Rundreise unabdingbar.
- Mindestteilnehmerzahl 10, bei einer gesetzlichen Absagefrist von mindestens 366 Tagen. Wir informieren Sie unabhängig von diesen Fristen, jedoch sofort nach einer Entscheidungsfindung, in den allermeisten Fällen zu einem bedeutend früheren Zeitpunkt.
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Reiseablauf
07.06.27
Ankunft in Sofia
Ihre Reise beginnt mit dem Flug über München oder Frankfurt direkt in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Am Flughafen erwartet Sie bereits Ihre bulgarische Reiseleitung — und schon auf der Fahrt zum Hotel lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.
Nach einer kurzen Erfrischungspause erkunden Sie Sofia gemeinsam zu Fuß. Auf den berühmten gelben Pflastersteinen — einem unverwechselbaren Wahrzeichen der Innenstadt — schlendern Sie zur Alexander-Newski-Kathedrale: Mit ihren goldenen Kuppeln und Platz für über 5.000 Menschen ist sie die größte Kathedrale der gesamten Balkanhalbinsel und eines der eindrucksvollsten Bauwerke Südosteuropas. Nur wenige Schritte weiter beeindruckt das Volkstheater mit seiner neobarocken Fassade und den vergoldeten Elementen — ein Prachtbau, der selbst Theaterlaien ins Staunen versetzt. Wer Glück hat, erlebt noch die feierliche Wachablösung vor dem Präsidentensitz.
Mitten in der Stadt stoßen Sie auf das sogenannte Religiöse Dreieck: die orthodoxe Kirche Heilige Nedelja, die Moschee Banja Baschi und die Synagoge — drei Gotteshäuser dreier Religionen auf engstem Raum, ein stilles Zeichen für Jahrhunderte gelebter Vielfalt. Den Abend beschließen Sie gemeinsam bei einem Abendessen mit schmackhaften bulgarischen Spezialitäten und mitreißenden Folklorevorführungen.
08.06.27
Rila-Kloster – Melnik – Bansko
Nach dem Frühstück bricht die Gruppe gemeinsam Richtung Süden auf, zum ersten Höhepunkt: das Rila-Kloster, Bulgariens bedeutendstes Kulturdenkmal und seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe. Gegründet im 10. Jahrhundert vom Einsiedler Ivan Rilski, war es über Jahrhunderte geistiges und kulturelles Zentrum des Landes — auch in den dunkelsten Zeiten der osmanischen Herrschaft. Die mächtigen Festungsmauern, die farbenprächtigen Arkaden mit ihren schwarz-weißen Streifenbögen, die über 1.200 Wandfresken in der Klosterkirche und die kunstvoll geschnitzten Ikonostasen hinterlassen einen Eindruck, der noch lange nachwirkt. Ihre Reiseleitung erzählt von Bränden, Plünderungen und dem zähen Wiederaufbau — eine Geschichte, die berührt.
Weiter geht es nach Melnik, der kleinsten Stadt Bulgariens mit gerade einmal rund 200 Einwohnern. Die weißen Sandpyramiden der Umgebung, die engen Gassen und die typischen Häuser der Wiedergeburtszeit verleihen Melnik eine ganz eigene Atmosphäre. Im historischen Kordopulov-Haus — einem der prächtigsten Bürgerhäuser Bulgariens aus dem 18. Jahrhundert — wartet im Weinkeller eine Probe des berühmten Melniker Weins, einer der ältesten Rebsorten des Landes. Ein Glas, das Geschichten erzählt.
Den Abend verbringen Sie in Bansko, am Fuße des Pirin-Gebirges.
09.06.27
Dobarsko – Kellerei Ustina – Plovdiv
Der heutige Tag beginnt mit einer kleinen Kuriosität: Im Dorf Dobarsko besuchen Sie die Kirche des Heiligen Theodor Tiron und Theodor Stratilat aus dem 12. Jahrhundert. Was sie so besonders macht? Eine Wandmalerei aus dem Jahr 1622, die Jesus Christus in einem Objekt zeigt, das Raumfahrtfans sofort an ein Raumschiff erinnert — und Religionshistoriker bis heute beschäftigt. Im nahen Gorno Draglishte empfängt Sie Deshka mit einem fröhlichen Unterhaltungsprogramm, frischen Joghurtgetränken und einheimischen Teigspezialitäten. Hier lacht man schnell zusammen — das verbindet.
Auf dem Weg nach Plovdiv machen Sie Halt in der Kellerei Ustina inmitten der thrakischen Weinregion. Über 400 Hektar eigene Weinberge mit Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Noir und Cabernet Franc — bei der Verkostung in der Enothek erklären Önologen, was das thrakische Klima so besonders macht. Aus einer Reisegruppe wird dabei schnell eine Weinrunde.
Am Nachmittag erreichen Sie Plovdiv, eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt und 2019 Kulturhauptstadt Europas. In der malerischen Altstadt überlagern sich Jahrtausende: Das antike Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert fasste einst 7.000 Zuschauer und ist bis heute so gut erhalten, dass hier Konzerte stattfinden. Das Ethnographische Museum in einem prachtvollen Wiedergeburtshaus gibt Einblicke in das bulgarische Alltagsleben vergangener Jahrhunderte. Die Kirche der Heiligen Konstantin und Helena aus dem 4. Jahrhundert gehört zu den ältesten christlichen Gotteshäusern des Landes. Und beim Spaziergang entlang der Hauptstraße begegnen Ihnen noch das Forum Romanum und die Jumaya-Moschee aus osmanischer Zeit — Geschichte zum Anfassen auf Schritt und Tritt. Übernachtung im zentral gelegenen Grand Hotel Plovdiv.
10.06.27
Rosental – Schipka – Buzludzha
Nach dem Frühstück führt die Reise ins Rosental, eines der schönsten Täler Bulgariens, das zwischen dem Balkangebirge und den Sredna-Gora-Bergen liegt. In Kazanlak besuchen Sie eine authentische Rosenfabrik mit über 100-jähriger Geschichte: 1909 gegründet, destilliert sie bis heute ätherisches Rosenöl, das nach Europa, Asien und Australien exportiert wird. Bulgarien produziert rund 70 % des weltweiten Rosenöls, ein Tropfen davon steckt in vielen der bekanntesten Parfüms der Welt. Nach dem Besuch des Rosengartens können Sie Rosenprodukte verkosten und das eine oder andere Mitbringsel erstehen.
Anschließend steigen Sie auf den Hügel über der Stadt zur thrakischen Grabstätte von Kazanlak, einem UNESCO-Weltkulturerbe aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. In der Replik der unterirdischen Kuppelkammer bewundern Sie farbenprächtigen Wandmalereien, die eine Beerdigungszeremonie eines thrakischen Fürsten und seiner Gattin darstellen: zarte Figuren, leuchtende Farben, erstaunlich modern wirkend für ein 2.400 Jahre altes Kunstwerk.
Im kleinen Dorf Schipka erinnert die russisch-orthodoxe Schipka-Gedächtniskirche an die Soldaten, die im russisch-osmanischen Krieg 1877/78 für die Befreiung Bulgariens gefallen sind. Die fünf goldenen Kuppeln leuchten weithin sichtbar ins Tal — ein bewegender Ort. Dann geht es hinauf zum Buzludzha-Denkmal: Auf dem Gipfel des Berges Chadschi Dimitar thront ein sozialistischer Monumentalbau in Form einer fliegenden Untertasse — 70 Meter hoch, von weitem sichtbar und von einer geradezu surrealen Wucht.
11.06.27
UNESCO-Weltkulturerbe Nessebar – Goldstrand
Am Nachmittag fahren Sie nach Nessebar und entdecken bei einem geführten Rundgang eine der schönsten Städte Bulgariens. Die malerische Altstadt liegt auf einer kleinen Halbinsel, die über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden ist. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich Nessebar zu einem bedeutenden religiösen und kulturellen Zentrum. Einst prägten rund 40 Kirchen das Stadtbild, von denen noch heute zahlreiche beeindruckende Zeugnisse erhalten sind. Mit ihren verwinkelten Gassen, den charakteristischen Holzhäusern und den historischen Sakralbauten zählt die Altstadt seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach dem Besuch setzen Sie Ihre Rundreise in den beliebten Badeort Goldstrand fort, wo Sie übernachten.
12.06.27
Goldstrand & Baltschik
Ein entspannter Tag erwartet Sie: Nach dem Frühstück fahren Sie nach Baltschik, einer kleinen Hafenstadt im Norden der bulgarischen Schwarzmeerküste. Hier befindet sich einer der schönsten botanischen Gärten des Landes: Die Sommerresidenz der rumänischen Königin Maria mit ihrem terrassierten Garten direkt über dem Meer beherbergt über 3.000 Pflanzenarten, darunter eine der größten Kakteensammlungen Europas. Königin Maria ließ sich hier in den 1920er Jahren ein märchenhaftes Refugium errichten — die Anlage mit ihren Kapellen, Terrassen und Brunnen hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.
Zurück am Goldstrand bleibt der Rest des Tages ganz Ihnen: Strandspaziergang, Café, Bummel durch den Ort — oder einfach die Sonne genießen und den Abend in der Gruppe ausklingen lassen.
13.06.27
Varna – Reiter von Madara – Veliko Tarnovo
Heute führt Sie die Reise nach Varna, der drittgrößten Stadt Bulgariens und lebhaften Metropole an der Schwarzmeerküste. Im Historischen Museum wartet ein Fund, der die Geschichtsbücher neu schrieb: das älteste verarbeitete Gold der Welt — über 6.000 Jahre alt, entdeckt 1972 in einem Gräberfeld vor den Toren der Stadt. Die kunstvoll gefertigten Schmuckstücke und Zeremonialobekte zeigen, dass hier bereits in der Kupfersteinzeit eine hochentwickelte Zivilisation lebte. Das Museum, 1888 gegründet, dokumentiert mit seiner umfangreichen Sammlung die gesamte Geschichte der Region von der Urzeit bis in die Neuzeit.
Weiter geht es zum Reiter von Madara: Hoch oben in einer Felswand, 23 Meter über dem Boden, ist ein Reiter mit Speer in den Stein gemeißelt — flankiert von einem Löwen zu seinen Füßen, einem Hund und einem Adler. Das Relief aus dem 8.–9. Jahrhundert ist eines der ältesten bekannten Reiterdarstellungen der Welt und seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Botschaft der bulgarischen Herrscher, die es in Auftrag gaben, ist unmissverständlich: Stärke, Macht, Unbesiegbarkeit.
Den Abend verbringen Sie in Veliko Tarnovo.
14.06.27
Freilichtmuseum Etar & Öko-Bauernhof
Der Morgen besichtigen Sie die Kirche Christi Geburt in Arbanassi, erbaut Ende des 16. Jahrhunderts, ist von außen unscheinbar — doch wer eintritt, steht vor einem der reichsten Freskenprogramme Bulgariens. Über 3.500 Figuren bedecken die Wände und Decken, darunter ein beeindruckendes Jüngstes Gericht. Die Kirche war absichtlich schlicht gebaut, um in der Zeit der osmanischen Herrschaft keine Aufmerksamkeit zu erregen — und bewahrte so im Verborgenen einen Schatz.
Dann wartet das Freilichtmuseum Etar bei Gabrowo: Hier lebt die bulgarische Wiedergeburtszeit des 18. und 19. Jahrhunderts weiter. In authentischen Werkstätten arbeiten Handwerker noch heute nach alten Methoden — Holzschnitzer, Töpfer, Weber, Kupferschmiede. Das Wasser eines kleinen Flusses treibt historische Mühlen an, und der ganze Komplex hat die Atmosphäre einer längst vergangenen Epoche bewahrt. Ein Ort, an dem man verweilen möchte.
Den Höhepunkt des Tages bildet der Besuch auf Ellas kleinem Öko-Bauernhof: Mit selbstgebackenem Brot und Salz — dem bulgarischen Willkommensgruß — heißt die Hausherrin die Gruppe herzlich willkommen. Sie zeigt, wie ihre Familie lebt, wie Joghurt und Käse aus eigener Produktion entstehen und was es bedeutet, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Das anschließende Mittagessen mit traditionellen bulgarischen Gerichten aus Eigenanbau ist mehr als eine Mahlzeit — es ist ein echtes Stück Bulgarien, das man so in keinem Restaurant bekommt. Am Nachmittag kehren Sie nach Veliko Tarnovo zurück.
15.06.27
Veliko Tarnovo
Heute steht Veliko Tarnovo auf dem Programm, die alte Zarenhauptstadt Bulgariens, malerisch über den Steilufern des Jantra-Flusses gelegen. Ockerfarbene Wohnhäuser, Kirchen und Paläste schmiegen sich an die steilen Hänge, Treppengassen winden sich zwischen Türmen und Mauern hindurch. Auf dem Hügel Zarevez stehen die Ruinen des einst gewaltigen Zarenpalastes aus dem 13. und 14. Jahrhundert — Zentrum des Zweiten Bulgarischen Reiches, das hier auf seinem Höhepunkt über weite Teile des Balkans herrschte. 21 Kirchen gehörten einst zur Palastanlage; was geblieben ist, lässt die einstige Größe noch erahnen. Auf der Samovodska Tscharschia, der Straße der Handwerker, begegnen Sie dem lebendigen Kunsthandwerk der Stadt — Töpfer, Goldschmiede und Ikonenmaler bei der Arbeit.
Am Nachmittag führt der Weg zur Prohodna-Höhle, einem der faszinierendsten Naturwunder Bulgariens. Zwei ovale Öffnungen im Felsendach — die größte davon 35 Meter hoch — lassen Licht ins Innere fallen und erinnern verblüffend an ein Augenpaar. Die Bulgaren nennen sie schlicht die „Augen Gottes". Anschließend kehren Sie zurück in die Hauptstadt Sofia und beziehen Ihr Hotel.
16.06.27
Sofia - Rückflug
Termine & Preise
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Bulgarien
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