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14 Tage Ägypten–Rundreise von Kairo über den Nil bis zum Roten Meer in Hurghada

Reisebericht: 13.03. – 26.03.2026

"Habibi" lautete der Ruf, mit dem uns unser Reiseleiter Essam zwei Wochen lang in Ägypten immer wieder zu sich rief, um uns über Pharaonen, Tempel, Felsengräber und das moderne Ägypten zu erzählen.

Anette Rietz

Ein Reisebericht von
Anette Rietz

Grabbeigaben GEM Grand Egyptian Museum Kairo – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Pyramiden Panorama – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Eingang Luxor-Tempel Säulenhof – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Farbige Malereien im Felsengrab Tal der Könige – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Cocktail-Empfang MS Nile Style – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Kom Ombo Doppeltempel – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Kom Ombo by night – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Felukenfahrt Assuan – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Esna-Schleuse – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Blick auf den Pool vom Hotelzimmer Makadi star – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Weg zum Strand Hotel Jaz Makadi Star – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL) Poolbereich Hotel Jaz Makadi Star – © Anette Rietz (Eberhardt TRAVEL)

Anreise nach Kairo

Aus verschiedenen Städten trafen wir heute in Kairo ein, der Großteil der Gruppe reiste gemeinsam mit mir von Berlin an. Am Abend erreichten wir unser Hotel in der Nähe der Pyramiden. Schon während der Fahrt mit unserem Transfer-Guide erhaschten wir einen ersten Blick auf das eindrucksvoll beleuchtete Grand Egyptian Museum (GEM), das wir am nächsten Tag besuchen würden. In Kairo werden die Uhren eine Stunde vorgestellt, und die Temperaturen sind angenehm. Wir erleben Ägypten zur Zeit des Ramdan-Festes. Die Stadt ist hell erleuchtet und die Bewohner feiern am frühen Abend gemeinsam mit Freunden und Familie das Fastenbrechen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, lassen einige den Abend noch entspannt in der Hotelbar ausklingen. Weitere Gäste reisen aus Frankfurt und München an. Morgen steht der erste spannende Tag unserer Reise auf dem Programm: das im November 2025 eröffnete Grand Egyptian Museum (GEM) sowie Alt-Kairo.

Frühstart in Giza – das heutige Kairo und das neue Grand Egyptian Museum GEM erleben

Voller Vorfreude treffen wir nach dem Frühstück unseren Reiseleiter Essam, der uns auf das heutige Programm einstimmt. Wir sind früh aufgestanden, denn unser Ziel war klar: Wir wollen heute zu den ersten Besuchern im neuen Grand Egyptian Museum (GEM) gehören. Die Straßen waren um diese Uhrzeit noch angenehm leer. Unser Bus fuhr zügig durch die Stadt, vorbei an immer dichter werdendem Verkehr. Am Eingang des Museums lagen zahlreiche Reisebusse hinter uns – ein kleiner Triumph am frühen Morgen, der sich vielerorts während der Reise wiederholen wird.

Bereits beim Näherkommen beeindruckt uns das riesige Museumsgebäude. Die Architektur ist modern und monumental zugleich: gewaltige geometrische Formen, viel Glas und heller Stein, der in der Morgensonne golden schimmert. Die Fassade wirkt wie eine abstrakte Interpretation der Pyramiden – passend zum Standort nahe der weltberühmten Monumente von Giza. Durch die großen Glasfronten fällt viel Tageslicht ins Innere und verleiht den weiten Hallen eine fast majestätische Atmosphäre. Die riesige Eingangshalle mit ihren hohen Decken vermittelt sofort das Gefühl, einen ganz besonderen Ort zu betreten. Drinnen zog es uns direkt zu den größten Schätzen des alten Ägyptens: den legendären Fundstücken aus dem Grab des Tutanchamun. Mit der Rolltreppe fahren wir hinauf bis ganz oben. Goldene Masken, kunstvoll verzierte Sarkophage, Schmuck und zeremonielle Gegenstände – jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte. Besonders beeindruckend ist die Detailverliebtheit der Handwerkskunst, die selbst nach Jahrtausenden nichts von ihrer Faszination verloren hat. Zusammen mit Essam gehen wir in das Gebäude, in dem die riesige Sonnenbarke untergebracht ist. Morgen wird er uns zeigen, wo sie genau gefunden wurde.

Nach diesem kulturellen Höhepunkt ging es weiter zur berühmten Zitadelle von Saladin, die auf einem Hügel über der Stadt thront. Von hier bietet sich uns ein spektakulärer Blick über das Häusermeer Kairos, auch wenn der Himmel leider etwas vom Sand verhangen ist. Wir besichtigen die prächtige Muhammad-Ali-Moschee, auch Alabastermoschee genannt. Ihre großen Kuppeln und schlanken Minarette prägen die Skyline der Stadt. Im Inneren beeindruckten die gewaltigen Kronleuchter und die reich verzierten Decken. Der Blick von hier auf die Stadt ist vom verhangenen Himmel des Sandsturms getrübt. Nur wenige Minuten entfernt wartete ein weiteres architektonisches Meisterwerk: die Sultan-Hassan-Moschee. Das massive Bauwerk mit seinen hoch aufragenden Mauern und dem weitläufigen Innenhof vermittelt Ehrfurcht und Stille zugleich. Die Kombination aus Moschee und Koranschule macht diesen Ort zu einem der bedeutendsten Bauwerke der islamischen Welt. Der Muezzin stimmt für uns einen Gebetsruf an.

Nach so vielen Eindrücken war es Zeit für eine wohlverdiente Mittagspause. Bei lokalen Spezialitäten und einer kurzen Erholung sammelten wir neue Energie für den Nachmittag. Enge Gassen, farbenfrohe Stoffe, funkelnder Schmuck, duftende Gewürze und kunstvolle Handwerksarbeiten – ein Fest für alle Sinne - erwarteten uns auf dem berühmten Basar Khan el-Khalili. Händler riefen ihre Angebote, während wir uns durch das bunte Labyrinth treiben ließen. Am Abend kehrten wir voller unvergesslicher Eindrücke in unser Hotel zurück, in dem die Ägypter begannen das heutige Fastenbrechen zu feiern. Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir die Erlebnisse Revue passieren und hatten endlich Zeit, uns einander näher vorzustellen.

Zeitreise ins Alte Ägypten – Von Sakkara bis zu den Pyramiden von Giza

Nach dem Frühstück im Hotel begann unser Tag mit einer Fahrt hinaus in die weite Wüstenlandschaft südlich von Kairo. Unser erstes Ziel war die antike Nekropole von Sakkara – ein Ort, an dem Geschichte spürbar lebendig wird. Schon von weitem ragte die berühmte Stufenpyramide des Djoser aus dem Wüstensand empor. Sie gilt als die älteste Pyramide der Welt und markiert den Beginn monumentaler Steinarchitektur. Im weitläufigen Areal spürt man die Stille der Wüste besonders intensiv. Zwischen alten Grabanlagen und steinernen Reliefs bekommen wir eine Vorstellung davon, welche Bedeutung das Jenseits im Alten Ägypten hatte. Essam erklärte uns "Habibis" anschaulich die Entwicklung vom einfachen Mastaba-Grab zur Pyramidenform. Bevor wir weiter nach Memphis fuhren, besuchten wir ein Mastaba-Grab, von dem aus wir bei der heutigen guten Sicht sogar einen Blick auf die entfernte Rote Pyramide und die Knick-Pyramide erhaschen konnten.

Nach kurzer Zeit erreichten wir Memphis, die erste Hauptstadt des vereinten Ägypten. Heute ist das Gebiet ein Freilichtmuseum voller beeindruckender Relikte. Besonders eindrucksvoll ist die riesige liegende Statue von Ramses II.. Selbst in liegender Position vermittelt sie noch immer Macht und Größe. Daneben bestaunten wir gewaltige Steinfiguren und Überreste alter Tempelanlagen – stille Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit. Ein weiteres Fotomotiv dieses Freilichtmuseums ist eine Sphinx, die unter dem Sand gefunden wurde. Sie ist die größte aus Alabaster gefertigte Sphinx in Ägypten und wurde aus einem einzigen Block gefertigt.

Zur Mittagszeit erreichen wir ein kleines Bauerndorf, fernab vom touristischen Trubel. Hier erleben wir eine besonders herzliche Form ägyptischer Gastfreundschaft. In einem schattigen Innenhof wurde frisches, noch warmes Fladenbrot serviert, direkt aus dem traditionellen Lehmofen. Dazu gibt es regionale Spezialitäten, gegrilltes Fleisch, aromatische Gewürze und frisches Gemüse. Das einfache, authentische Essen schmeckte köstlich und sollte uns einen Einblick in den ländlichen Alltag geben.

Am Nachmittag näherte sich der Höhepunkt des Tages: das weltberühmte Pyramidenplateau von Giza. Plötzlich stehen wir vor der Cheops-Pyramide, der Chephren-Pyramide und der Mykerinos-Pyramide. Kein Foto und kein Film kann auf diesen Moment vorbereiten, man muss es mit den eigenen Augen sehen. Die schiere Größe, die Präzision der Bauwerke und ihre majestätische Lage am Rand der Wüste sind überwältigend. Man fühlt sich plötzlich ganz klein – und gleichzeitig privilegiert, eines der letzten Weltwunder der Antike vor sich zu haben. Zunächst sehen wir die Pyramiden von der neu angelegten Aussichtsterrasse, danach fahren wir mit dem Bus nah heran. Je nach Sonnenstand verändern die Pyramiden ihre Farbe von hellem Sandton zu warmem Gold – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Mit unserem Reiseleiter spazieren wir um die Cheops-Pyramide herum. Nicht weit entfernt wacht der geheimnisvolle Große Sphinx von Giza über das Plateau. Eine kurze Busfahrt bringt uns hin. Mit dem Körper eines Löwen und dem Gesicht eines Pharaos strahlt der Sphinx eine faszinierende Mischung aus Ruhe und Macht aus. Jahrtausendealte Mythen und Legenden ranken sich um dieses monumentale Bauwerk, das bis heute Rätsel aufgibt. Der Blick auf den Sphinx mit den Pyramiden im Hintergrund gehört zu den ikonischsten Motiven Ägyptens – ein Moment, den man einfach auf sich wirken lassen muss.

Nach einem Tag voller Geschichte, Kultur und beeindruckender Monumente kehrten wir am Nachmittag zurück in unser Hotel.
Beim gemeinsamen Abendessen und später in der Hotel-Bar drehten sich die Gespräche um die Frage, wie Menschen vor über 4.500 Jahren solche Bauwerke erschaffen konnten. Müde, aber glücklich endete ein Tag, der uns die Bedeutung und einige der Geheimnisse des Alten Ägypten eindrucksvoll vor Augen führte.

Von Kairo nach Luxor – Start ins Nilabenteuer

Noch einmal erwachen wir im geschäftigen Kairo, doch der nächste Abschnitt unserer Reise steht bereits bevor: Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Internationalen Flughafen Kairo, um Luxor in Oberägypten zu erreichen. Hochhäuser, Minarette und das endlose Häusermeer ziehen an uns vorbei. Zwischen Reisegruppen, Geschäftsreisenden und einheimischen Familien warteten wir auf unseren Inlandsflug. Der Start bot einen letzten Blick auf die gewaltige Metropole, die sich wie ein sandfarbenes Mosaik unter uns ausbreitete. Kurz darauf verschwand das Häusermeer und wich der weiten Wüstenlandschaft, die von der Morgensonne in goldene Farben getaucht wurde. Während des Flugs wurde deutlich, wie sehr der Nil das Land prägt. Wie ein grünes Band schlängelte er sich durch die karge Wüste. Felder und Dörfer reihten sich entlang des Wassers – ein faszinierender Kontrast zwischen Leben und Trockenheit. Luxor - das Tor zur Antike - ist geprägt von Palmenhainen, kleinen Siedlungen und dem glitzernden Nil. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir das Nilufer, an dem unser Kreuzfahrtschiff MS Nile Style lag, das für die kommende Woche unser schwimmendes Zuhause sein würde. Beim Betreten werden wir freundlich mit einem erfrischenden Getränk in der Lobby-Bar empfangen, während das Gepäck auf die Kabinen gebracht wird. Von der Lobby können wir direkt auf den Nil blicken. Jeder erhielt seine Kabine und begann, sich mit dem Schiff vertraut zu machen. Das erste Mittagessen mit einem herrlichen Büfett erwartete uns bereits. Vom Sonnendeck bot sich ein weiter Blick über das ruhige Wasser und das geschäftige Treiben am Ufer – ein stimmungsvoller Auftakt unserer Reise auf dem Fluss.

Am Nachmittag stand gleich der erste Höhepunkt auf dem Programm: der Besuch des beeindruckenden Karnaktempels. Essam rief uns im Halbkreis zusammen, um uns den typischen Aufbau der Tempelanlagen zu erklären. Die gewaltige Säulenhalle mit ihren riesigen, dicht aneinandergereihten Säulen war beeindruckend. Die kunstvollen Reliefs und Hieroglyphen erzählen von der langen Geschichte des Tempels. Besonders faszinierend sind die mächtigen Obelisken, die in den Himmel ragen sowie der Heilige See, an dem heute auch ein Café für Besucher zur Verfügung steht. Anschließend ging es weiter zum Luxortempel, der uns kurz vor der Abenddämmerung erwartete. Der von Sphinxen gesäumte Zugangsweg verlieh dem Ort eine besondere Atmosphäre. Die Straße reichte damals bis zum Karnaktempel. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde der Tempel stimmungsvoll beleuchtet, wodurch die Architektur und die Reliefs auf ganz eigene Weise zur Geltung kamen. Die Kombination aus warmem Licht, antiken Mauern und dem dunklen Himmel machte den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis, das wir mit ausreichend Zeit auf uns wirken lassen konnten.

Anschließend gingen wir zurück zum Schiff, wo wir von herzlichen Ägyptern umsorgt werden. Das Büfett mit warmen und kalten Speisen ist herausragend und abwechslungsreich. Wir genießen das erste Abendessen an Bord. Mit dem sanften Schaukeln des Schiffes begann heute ein neuer Abschnitt unserer Reise – entschleunigt, komfortabel und voller Erwartung auf die antiken Wunder, die vor uns liegen. Die Nacht verbringen wir heute in Luxor. Morgen werden wir früh ins Tal der Könige aufbrechen.

Ein Tag in Luxor – Tempel, Königsgräber und Entspannung an Bord – Leinen los nach Edfu

Noch vor den ersten Sonnenstrahlen genossen wir heute unser Frühstück auf dem Nilkreuzfahrtschiff. Frischer Kaffee, warmes Brot, allerlei Süßigkeiten und Aufschnitt, Obst und ein aufmerksamer Service machten den Start in den Tag trotz der frühen Uhrzeit angenehm. Essam machte sich heute mit uns auf den Weg zum berühmten Tal der Könige. Der zeitige Aufbruch zahlte sich aus: Wir waren unter den ersten Besuchern vor Ort. Selbst die Grabwächter trudelten nach uns am Eingang ein. Die Luft war noch angenehm kühl, und die sonst so stark frequentierten Wege waren menschenleer. Mit einem Elektrowagen fuhren wir hinein ins Tal. Drei Felsengräber standen auf unserer Besichtigungsliste. Im Vergleich zu den früheren Pyramiden, wurden diese Gräber tief in den Fels gehauen. Beim Betreten der Gänge eröffnete sich eine andere Welt: farbenprächtige Wandmalereien, filigrane Hieroglyphen und jahrtausendealte Geschichten über Leben, Tod und das Jenseits. Ohne Gedränge konnten wir uns Zeit nehmen und die Details auf uns wirken lassen – ein ganz besonderer Moment, der uns wieder klar machte, dass Essam mit dem frühen Weckruf nur Gutes für uns im Sinn hatte. Nach den Besichtigungen setzen wir uns kurz zusammen, um den Erklärungen unseres Reiseleiters zuzuhören. Wir sahen auch den Eingang zum Grab von Tutanchamun, das einzige Grab, das nicht geplündert werden konnte, da es nicht gefunden wurde. Als wir das Tal verließen, war der Parkplatz bereits voller Reisebusse und die Besucher strömten hinein zu ihren Besichtigungen. Wie gut, dass wir das Tal ohne Anstehen an den Gräbern erleben konnten.

Im Anschluss besuchten wir ein lokales Alabastergeschäft. Dort wurde uns anschaulich gezeigt, wie aus einem unscheinbaren Stein kunstvolle Gefäße und Figuren entstehen. Die Vorführung war beeindruckend: Mit einfachen Werkzeugen und viel Erfahrung verwandelten die Handwerker das Material in feine Kunstwerke. Gleichzeitig bekamen wir einen Einblick in die Bedeutung dieses Handwerks für die Region Theben, wo sich ein Alabastergeschäft an das andere reihte.

Weiter ging es zum imposanten Totentempel der Hatschepsut. Der Terrassentempel liegt spektakulär eingebettet in die steilen Felswände der Wüste. Seine klaren Linien, Terrassen und Säulen wirken fast modern – und doch ist er über 3.000 Jahre alt. Die Geschichte der Pharaonin Hatschepsut, einer der wenigen weiblichen Herrscherinnen Ägyptens, verleiht diesem Ort eine besondere Bedeutung. Mit Essam besuchen wir einige Highlights der Tempelanlage, bevor wir weiter zu unserem nächsten Ziel fahren: die gewaltigen Memnonkolosse. Die beiden riesigen Sitzstatuen ragen seit Jahrtausenden aus der Ebene und bewachen symbolisch den Eingang zu einer längst verschwundenen Tempelanlage. Trotz ihrer Beschädigungen strahlen sie eine beeindruckende Ruhe und Stärke aus. Wieder sind wir fassungslos über die Dimensionen der steinernen Figuren, vor denen wir uns ganz klein vorkommen.

Zurück auf dem Schiff werden wir mit einem erfrischenden Welcome-Drink und Keksen empfangen – eine willkommene Erfrischung nach den intensiven Eindrücken des Vormittags. Das Mittagessen wartet schon auf uns. Währenddessen legt das Schiff ab in Richtung Süden. Nach dem Mittagessen zieht es die meisten von uns direkt auf das Sonnendeck: Liegen, leichter Wind und der Blick auf den Nil – genau der richtige Ort, um die Erlebnisse sacken zu lassen. Das Schiff nimmt Kurs auf Edfu, wo wir heute übernachten werden. Langsam gleitet das Schiff den Nil entlang, vorbei an Luxor. Später sehen wir grüne Felder, Palmen und kleine Dörfer. Die Stunden auf dem Sonnendeck lassen uns gemütlich die Sonne genießen und dem ruhigen Rhythmus des Flusses folgen. Am Nachmittag wird Tea Time serviert: kleine Snacks, Gebäck und Tee oder Kaffee.

Am Abend begrüßte der Schiffsmanager offiziell alle Gäste mit einem Cocktail. In lockerer Atmosphäre stellt er das Motorschiff vor. Anschließend genießen wir ein gemeinsames Abendessen an Bord. Die Esna-Schleuse werden wir erst nachts durchqueren, aber auf der Rückfahrt nach Luxor werden wir hier nochmals vorbeikommen. Noch in der Nacht erreichen wir unsere Anlegestelle in Edfu.

Tempelzauber und Nilromantik – Von Edfu nach Kom Ombo in Richtung Assuan

Der Tag in Edfu begann entspannt mit einem Frühstück an Bord unseres Nilkreuzfahrtschiffes. Direkt nach dem Frühstück ging es an Land. Vor dem Schiff standen bereits die traditionellen Pferdekutschen bereit, mit denen wir durch die Straßen von Edfu fuhren. Die zwanzigminütige Kutschfahrt war ein Erlebnis für sich und gab Einblick in das alltägliche Leben der Einheimischen. Unser Ziel war der gewaltige Tempel von Edfu, einer der am besten erhaltenen Tempel Ägyptens. Schon am Eingang empfingen uns mächtige Falkenstatuen – Symbol des Gottes Horus. Die monumentalen Mauern und das imposante Tor lassen erahnen, welche Bedeutung dieser Ort einst hatte. Im Inneren zeigt unser Reiseleiter Essam uns eine faszinierende Welt aus detailreichen Reliefs, gut erhaltenen Hieroglyphen und riesigen Säulenhallen. Essam versammelt uns vor sich ("Habibi, die Kleinen im Halbkreis nach vorne") und erklärt die Geschichten von Horus und den mythologischen Kämpfen. Rechtzeitig vor der Mittagshitze kehrten wir mit der Pferdekutsche zurück zum Schiff, das gerade mit einem Umparkmanöver beschäftigt ist. Der Wind hatte andere Boote nicht ablegen lassen, weshalb unser Schiff kurzzeitig weichen musste. An Bord angekommen, wartete bereits das Mittagessen auf uns – eine willkommene Stärkung nach den Eindrücken des Vormittags. Die Crew verkaufte Tombola-Lose für die heutige Abendveranstaltung im orientalischen Stil. Jedes Los würde gewinnen, hieß es. Der Nachmittag gehörte zunächst der Entspannung. Auf dem Sonnendeck ließen wir die Landschaft an uns vorbeiziehen. Zur Tea Time wurden wieder kleine Snacks und Tee oder Kaffee serviert – perfekt, um einfach nichts zu tun und die Ruhe des Nils zu genießen. Am frühen Abend erreichten wir Kom Ombo. Der Tempel von Kom Ombo war schön beleuchtet und wirkte in der Dämmerung fast mystisch. Zu Fuß machten wir uns auf den kurzen Weg zum Tempel. Das Besondere an diesem Tempel ist, dass er gleich zwei Göttern gewidmet ist: Sobek, dem Krokodilgott und Horus. Der symmetrische Doppeltempel ist ein architektonisches Konzept, das man so nur hier findet. Zwischen den Säulen und Reliefs, die im warmen Licht angestrahlt wurden, entstand eine ganz besondere Atmosphäre. Die Beleuchtung machte die Hieroglyphen gut erkennbar. Die südliche Hälfte ist dem Krokodilgott Sobek gewidmet, dem Gott der Fruchtbarkeit und Schöpfer der Welt. Der Tempel ist berühmt für seine gut erhaltenen Reliefs, darunter Darstellungen antiker medizinischer Instrumente und eines ägyptischen Kalenders. Direkt neben dem Tempel besuchten wir das kleine, aber spannende Krokodilmuseum Kom Ombo, in dem auch mumifizierte Krokodile ausgestellt sind – ein eindrucksvoller Beleg für die Verehrung des Gottes Sobek.

Zurück auf dem Schiff erwartete uns ein köstliches Abendessen. Doch der Tag war noch nicht vorbei: Am Abend organisierte der Schiffsmanager eine fröhliche Galabia-Party. Viele internationale Gäste - darunter Italiener, Spanier, Brasilianer und Dänen -erschienen in traditioneller ägyptischer Kleidung, auch das Personal trug das lange Gewand Galabia. Dazu wurden die Tombola-Lose eingelöst, Tanzspiele vom Schiffsmanager moderiert und Musik gespielt – ein gelungener Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Assuan – das Goldland

Heute sind wir in der Stadt Assuan aufgewacht. Assuan ist das Land der Nubier und wird auch Goldland genannt, denn Nubien war die primäre Schatzkammer der Pharaonen, da hier in zahlreichen Minen reichhaltige Goldvorkommen abgebaut wurden. Das machte die Region zum zentralen Herkunftsort des ägyptischen Goldes. Nach dem Frühstück ging es wieder früh los, aber das sollte sich auch heute ganz bestimmt lohnen, versprach Essam. Mit dem Bus fuhren wir durch die sonnige Landschaft bis zum Anleger zur Philae-Insel und von dort weiter mit einem typischen Motorboot. Schon die Bootsfahrt war ein Highlight: Der Nil glitzerte im Licht, ein leichter Wind wehte, und zwischen den Felsen eröffnete sich bald eine fast märchenhafte Kulisse. Auf der Insel angekommen, erhob sich vor uns der beeindruckende Isis-Tempel. Die Anlage wirkt fast filigran im Vergleich zu anderen Tempeln Ägyptens. Besonders auffällig sind die fein gearbeitete Reliefs, die gut erhaltenen Säulen mit ihren kunstvollen Kapitellen sowie die Darstellungen von Göttern und Ritualen. Im Zentrum dieses Tempels steht die Göttin Isis, Symbol für Magie, Schutz und Mutterschaft. Essam erzählt uns die Geschichten um Isis, Osiris und Horus und wie die Tempelanlage erst durch die Griechen und dann durch die Römer verändert wurde. Die ruhige Lage auf der Insel, umgeben vom Wasser des Nils, verleiht dem Tempel eine fast spirituelle Atmosphäre. Die Rückfahrt mit dem Boot war begleitet von einem frischen Wind, der bereits ahnen ließ, dass sich das Wetter heute ändern würde. Tatsächlich wurde danach klar: Die geplante Fahrt mit der traditionellen Feluke war an diesem Nachmittag nicht mehr möglich. Kurzerhand wurde von Essam und mir umgeplant – wir verschoben dieses Erlebnis auf Samstag. Flexibilität gehört beim Programm in Ägypten eben dazu - inshallah bzw. so Gott oder Allah will - wie uns Essam zum besseren Verständnis gleich zu Anfang beigebracht hat.

Wieder einmal hat uns das frühe Aufstehen gerettet. Andere Reisegruppen kamen nach uns und durften wegen des Windes nicht mehr mit den Booten zur Insel fahren. Für uns ging es nun mit dem Bus weiter zum gewaltigen Assuan-Staudamm. Das Bauwerk ist ein Symbol moderner Ingenieurskunst und spielt eine entscheidende Rolle für die Wasserversorgung und Energiegewinnung Ägyptens. Er schützt das Gebiet außerdem vor Überschwemmung. Auf dem Staudamm machten wir eine Besichtigungspause. Von oben bot sich ein beeindruckender Blick auf den Nassersee auf der einen und den Nil auf der anderen Seite – ein spannender Kontrast zwischen Natur und Technik. Anschließend besuchten wir ein Papyrusgeschäft. Dort wurde uns erklärt, wie aus der Papyruspflanze aus dem Nil-Delta Schreibmaterial entsteht: Der grüne Stängel wird gewässert und in dünne Streifen geschnitten, die kreuzweise ausgelegt werden. Durch einige Tage Pressen und Trocknen entsteht das typische Papyrusblatt in heller oder dunkler Variante - je nach Zeitaufwand. Ein faszinierender Prozess, der zeigt, wie bereits im Alten Ägypten Wissen festgehalten wurde.

Zum Abschluss des Vormittags besichtigten wir den "Unvollendeten Obelisk" in einem alten Granitsteinbruch. Der riesige Obelisk liegt noch immer im Fels – ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie solche Monumente einst aus dem Gestein herausgearbeitet wurden. Gleichzeitig zeigt er, wie schwierig und riskant diese Arbeit war. Ein Riss im Stein machte ihn unbrauchbar. Zurück an Bord genießen wir das Mittagessen. Der Wind bestimmt heute den Rhythmus und wir haben statt einer Fahrt mit einer Feluke den Nachmittag zur freien Verfügung. Also konnten wir das Schiff verlassen oder die Ruhe an Bord genießen, die Eindrücke sacken lassen und das Leben am Nil beobachten, bevor es am Abend wieder lebendig wurde: Eine Bauchtanzshow sorgte nach dem Abendessen für Unterhaltung und brachte orientalisches Flair an Bord.

Gleichzeitig fiel dieser Abend mit dem Ende des Ramadan zusammen – dem Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr.
In Ägypten wird dieses Fest mit großer Freude erwartet. Morgen wird das Zuckerfest starten, bei dem Familien zusammenkommen, festliche Mahlzeiten teilen und für die Kinder neue Kleidung gekauft wird.

Sonnenaufgang in der Wüste – unsere Busfahrt nach Abu Simbel

Der Wecker klingelte für unsere Gruppe heute mitten in der Nacht. Um 3 Uhr morgens begann unser wohl frühester Reisetag – noch müde, aber voller Vorfreude. Mit einem schnellen Kaffee und Kuchen sowie einer liebevoll gepackten Frühstücksbox starteten wir in das Abenteuer durch die Wüste nach Süden zu einem weiteren Highlight unserer Reise: die Tempelanlage in Abu Simbel. Die Fahrt dauerte etwa drei Stunden – durch eine scheinbar endlose, stille Wüstenlandschaft, aber auf guten Straßen. Draußen war es bei unserer Abfahrt noch dunkel, doch langsam kündigte sich der Sonnenaufgang an. Die ersten Lichtstrahlen tauchten den Himmel in zarte Farben. Als wir ankamen, spazierten wir bis zur Tempelanlage direkt am Ufer des Nassersees. Dann der Moment, den man nicht vergisst: Vier gigantische Sitzstatuen von Ramses II. bewachen den Eingang des linken großen Tempels. Rechts davon steht der Tempel der schönen Nefertari, seiner Frau. Allein ihre Größe ist überwältigend. Sie strahlen Macht, Selbstbewusstsein und Ewigkeit aus. Essam ruft seine "Habibis" zu sich und erklärt, worauf wir in den Tempeln achten sollen. Führen darf man in den Innenräumen nicht. Im Haupttempel von Ramses II. sehen wir die monumentalen Säulenhallen mit Osiris-Statuen, detailreiche Reliefs von Schlachten und Siegen sowie Darstellungen der göttlichen Verehrung des Pharaos. Besonders beeindruckend ist, wie Ramses II. sich selbst inszenierte – nicht nur als Herrscher über die Nubier, sondern als göttliches Wesen. Der Tempel wurde durch eine bemerkenswerte Versetzung vor dem Untergang im Nasser-See bewahrt. Das architektonische Meisterwerk konnte dabei mit einer kleinen Verzögerung um einen Tag erhalten werden: Zweimal im Jahr fällt das Sonnenlicht tief in das Innere des Tempels und beleuchtet für einige Minuten fast alle Statuen im Heiligtum – ein faszinierendes Zusammenspiel von Baukunst und Astronomie. Direkt neben dem Tempel von Ramses befindet sich ein zweiter, etwas kleinerer Tempel, der der Königin Nefertari gewidmet ist. Ihre Statuen sind fast genauso groß wie die des Pharaos – eine seltene Ehre im Alten Ägypten. Die Schönheit von Nefertari selbst gilt als legendär.

Nach der Besichtigung haben wir Zeit für eine Kaffeepause im Café der Tempelanlage, bevor wir die Rückfahrt antreten. Inzwischen ist die Sonne hochgestiegen, und die Wüste zeigt sich in ihrer ganzen, intensiven Weite. Die drei Stunden im Bus nutzten viele, um ein wenig Schlaf nachzuholen – verständlich nach dem frühen Start. Abu Simbel gehört zweifellos zu den eindrucksvollsten Orten Ägyptens. Ein Ausflug, der jede Minute Schlafmangel mehr als wert war.

Zurück auf dem Schiff genießen wir das Mittagessen. Anschließend haben wir Zeit zum Ausruhen. Am späten Nachmittag besuchen wir gemeinsam mit Essam den Gewürzmarkt von Assuan. Heute beginnt das Zuckerfest nach dem Ramadan. In einem antiken Laden lässt uns Ahmed einen Teil seiner besonderen Produkte verkosten. Viele Gewürze und Teesorten stammen aus Ägypten oder den umliegenden Ländern. Den Abend verbringen wir nach dem Abendessen auf dem Schiff. Wir sind nach dem frühen Start heute fast alle zu müde, um an der Show mit nubischer Folklore teilzunehmen, aber einen Moment schauen wir noch zu.

Ein herrlicher Tag auf dem Nil mit Feluke und Motorboot

Heute strahlt die Sonne, ein herrlicher Tag. Schon früh begeben wir uns zur Ablegestelle der Feluke. Mit diesem typisch ägyptischen Segelboot fahren wir heute über den Nil. Vor zwei Tagen war zuviel Wind, heute fehlt er den Segeln, aber wir genießen die Ruhe und den herrlichen Ausblick auf das Nilufer und die Stadt Assuan. Anschließend steigen wir auf ein Motorboot um, das uns gemächlich über den Nil bis zu einem nubischen Dorf schippert. Wir fahren an der Kitchener Insel mit dem Botanischen Garten vorbei. Heute wollen wir den Nil und das herrliche Wetter auf dem Boot in allen Zügen genießen. Die Fahrt führt uns vorbei am Mausoleum von Aga Khan, das bei einem Naturschutzgebiet liegt, das wir durchkreuzen. Die Tour ist herrlich und bietet tolle Ausblicke auf das Nilufer und die kleinen Orte, die bei dem schönen Wetter die Besucher anlocken. Nach einiger Zeit erreichen wir unser nubisches Dorf. Hier sind nur wir als Besucher unterwegs. Wir schlendern durch die Gassen und erleben die Einheimischen. Die Kinder sind alle schick gekleidet, so ist es Tradition beim Zuckerfest, das sich auf drei Tage erstreckt. Neugierig kommen sie auf uns zu und sagen ein paar Wörter auf Englisch zu uns. Anschließend fahren wir zurück zum Schiffsanleger. Wir genießen die Fahrt und sehen auch das berühmte Hotel Old Cataract und die Insel Elephantine. Das legendäre Luxushotel wurde 1899 im viktorianischen Kolonialstil auf einer Granitklippe am Nil erbaut. Weltbekannt wurde das Hotel als Aufenthaltsort von Agatha Christie, die dort den Roman „Tod auf dem Nil“ schrieb, sowie als Unterkunft für Winston Churchill, Prinzessin Diana und weitere prominente Persönlichkeiten.

Nach diesem herrlichen Ausflug werden wir auf unserem Schiff MS Nile Style wieder mit einem Cocktail empfangen. Nach dem Mittagessen legt das Schiff ab zurück nach Kom Ombo und dann Edfu. Wir genießen die Zeit auf dem Sonnendeck oder in der Kabine. Von den Panoramafenstern hat man einen schönen Blick auf den Nil. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Kom Ombo. Heute lädt Eberhardt TRAVEL zu einem Glas Tee in ein Nubisches Zelt ein. Auch ein Shisha-Erlebnis darf nicht fehlen. Wir sehen, wie Essam traditionell seine Shisha unter der glühenden Kohle genießt. Für uns wird ebenfalls eine Shisha zur Verfügung gestellt - wir nutzen sie aber mehr als Fotomotiv mit uns vor dem schönen Hintergrund des typisch nubischen Zeltes, wobei lustige Fotos herauskommen.

Vortrag über das moderne Ägypten und die Rolle der Frau – Esna – letzter Abend auf der MS Nile Style in Luxor

Nach dem Frühstück lädt Essam uns zu einem Vortrag in der Lobby-Bar ein. Nach all dem, was wir in Ägypten bereits kennengelernt haben, wird er uns über die Rolle der Frau im Islam und im heutigen Ägypten erzählen. Anschließend haben wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Am Vormittag erreichen wir die Esna-Schleuse. Vom Sonnendeck aus lässt sich die Einfahrt bestens beobachten. Heute steht ein entspannter Schiffstag auf dem Programm. Nach dem Mittagessen organisiert Essam einen Besuch beim Kapitän des Schiffs. Wer auf dem Nil fährt, hat dieses Wissen bereits vom eigenen Vater erlernt und gibt dieses dann an seine Kinder weiter - so ist es Tradition. Wir erhalten einen spannenden Einblick in die Kommandozentrale der MS Nile Style. Am frühen Nachmittag erreichen wir Luxor. Nach der Tea-Time besteht die Möglichkeit, mit Essam und mir den Markt in Luxor zu besuchen. Zum letzten Abendessen auf unserem Schiff treffen wir uns wieder. Die Crew hat sich die gesamte Zeit auf herzlichste Weise um uns gekümmert, der Abschied fällt schwer. Ein sehr schöner Aufenthalt geht nun zu Ende, denn morgen heißt es Ausschecken und Umsteigen auf den Reisebus, der uns in wenigen Stunden von Luxor nach Hurghada bringt.

Weiterfahrt mit dem Bus nach Hurghada

Nach dem Frühstück werden unsere Koffer zum Reisebus gebracht. Nun heißt es Abschiednehmen von der Crew. Die letzten Tage unserer Reise werden wir in Hurghada am Roten Meer verbringen. Unsere Busfahrt führt uns an neuen Wohnvierteln in Luxor vorbei. Insgesamt wird in Ägypten viel gebaut und modernisiert. Nach rund drei Stunden Fahrt erreichen wir unser Hotel Makadi Star & Spa in der Nähe der Stadt Hurghada. Ab jetzt heißt es Entspannung pur bei all-inclusive. Wir checken in unseren Zimmern ein und können gleich das herausragende Mittagessen genießen. Wer möchte, legt sich an den Pool oder verbringt den Nachmittag am Privatstrand des Hotels. Am Abend essen wir gemeinsam auf der Terrasse des Hotel-Restaurants. Aus Deutschland erreichen uns bereits die Nachrichten über den Kälteeinbruch. Umso mehr lassen wir die Atmosphäre im Freien auf uns wirken. Den Abend lassen wir im Bar-Bereich am Pool ausklingen. Musik und Tanzshows stehen jeden Abend auf dem Programm des Hotels. Dazu gibt es kühle Drinks und Snacks. Die letzten Tage unserer Ägypten-Rundreise sind angebrochen, die wollen wir noch ausgiebig genießen.

Hurghada und das Rote Meer

Nach dem Frühstück bietet Essam einen fakultativen Ausflug zur Besichtigung von Hurghada an. Fast alle nehmen teil, um ein Gefühl für diesen Teil Ägyptens zu bekommen. Es werden Märkte und koptische Kirchen besucht. Im Hotel steht Entspannung an. Wir sind rundum perfekt versorgt. Sportliche Aktivitäten, Massagen und Beauty-Programme werden ebenfalls angeboten. Nach diesen intensiven Erlebnissen der letzten Tage ist der Zeitpunkt perfekt, um sich am Meer oder am Pool zu entspannen und die Eindrücke noch einmal bewusst zu erinnern. Zum Abendessen treffen wir uns wieder und lassen den Abend entspannt ausklingen.

Fakultativer Ausflug nach Hurghada oder Entspannung im Hotel

Heute war nach dem Frühstück ein fakultativer Ausflug mit dem Glasbodenboot in Hurghada geplant. Am frühen Morgen erhielt Essam jedoch die Nachricht, dass der Wind zu stark sei und keine Boote fahren würden. Als Alternative schlug Essam einen Besuch des Museums in Hurghada vor. Der Rest der Gruppe entspannte am letzten Tag lieber im Hotel. Mit etwas Wehmut ging der heutige Tag zuende. Wir nahmen unser letztes Abendessen gemeinsam ein und verbrachten den Abend an der Pool-Bar. Die Koffer waren schon größtenteils gepackt und die warme Kleidung lag schon für die Rückreise bereit. Wir haben viel erlebt und einen umfassenden Eindruck von Ägypten bekommen. Eins ist klar: die Herzlichkeit und das gute Essen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Rückreise von Hurghada nach Deutschland

Am Vormittag checkten wir bequem aus und ließen unsere Koffer zum Reisebus bringen. Die Sonne strahlte - ein schwerer Abschied aus diesem Urlaubsparadies. Unsere Flüge starteten vom neuen Flughafen in Hurghada. Am frühen Abend landeten wir pünktlich an unseren Ziel-Flughäfen in Berlin, Frankfurt und München. Vielleicht sehen wir uns irgendwo auf einer nächsten Reise wieder - Inshallah!


Ägypten ist ein faszinierendes Land zwischen Wüste und Niltal, geprägt von jahrtausendealter Pharaonengeschichte, monumentalen Pyramiden und einer lebendigen arabischen Kultur. Das Land hat viele Facetten, weshalb sich eine Rückkehr unbedingt lohnt. Vielleicht zur neuen Reise von Kairo über das Nil-Delta bis Alexandria? Es gibt noch viel mehr zu entdecken und vertiefen.


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