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Reisebericht: Rundreise durch Südafrika & Eswatini mit Victoria Wasserfällen

19.04. – 07.05.2016, 19 Tage große Rundreise Südafrika mit Kapstadt - Stellenbosch - Oudtshoorn - Knysna - Gartenroute - Durban - St. Lucia - Eswatini - Panoramaroute - Krüger-Nationalpark - Pretoria - Johannesburg - Victoria Wasserfälle

Natur, Kultur und wilde Tiere...das sind die Synonyme, die sicher vielen einfallen, wenn Sie an Südafrika denken. Was das im Detail heißt, habe ich mit 19 reisefreudigen Gästen innerhalb von 2 Wochen versucht herauszufinden.

19.04.2016 Anreise


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Gut gelaunt, traf ich mich mit meinen Gästen zur Mittagszeit auf dem Dresdner Flughafen. Aufgrund des Vorabend-Check-In konnten wir sofort unsere Koffer abgeben und uns in den Sicherheitsbereich begeben, wo noch ein Baguette und ein Getränk auf uns warteten. Schließlich ging unser Flieger, welcher uns sicher bis Frankfurt bringen sollte, ehe hier am Abend unser Hauptflug ging. In Frankfurt angekommen, nutzte jeder die Zeit auf seine Weise, ob beim Kaffee trinken und beobachten der ankommenden und abgehenden Flüge, die Zeit bekamen wir rum. Abends begrüßte ich dann noch 3 weitere Gäste, welche erst hier zur Gruppe stießen. Pünktlich legte der Flieger am Terminal ab und wir mussten auch nicht lang in der Warteschlange auf das Abheben warten.

20.04.2016 Weiterreise und Kapstadt


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Etwas verschlafen, aber pünktlich kamen wir in unserem Zwischenziel Johannesburg an. Durch die Passkontrolle und das Entgegennehmen unserer Gepäckstücke verging die Zeit bis zum Anschlussflug recht schnell. In Kapstadt angekommen, wurden wir herzlich von Vera, unserer Reiseleiterin für die ersten Tage begrüßt.
Eigentlich wollten wir in Kapstadt sofort auf den Tafelberg, weil das Wetter mitzuspielen schien. Naja, bis wir da waren lag der Tafelberg zwar wunderschön in der Sonne, aber die Stadt selbst hing in einer Nebelwand. Also machten wir nur unsere Stadtrundfahrt und begaben uns schließlich ins Hotel. Hier konnten wir uns alle ein wenig ausruhen und frisch machen, bis es zum Abendessen ging. Das Abendessen nahmen wir nicht weit vom Hotel an der bekannten Victoria & Alfred Waterfront ein.

21.04.2016 Ausflug zum Kap der guten Hoffnung


Und auf ging es in den ersten richtigen Tag vor Ort. Nach einer Mütze Schlaf freuten wir uns alle auf das, was vor uns lag. Mit dem Bus ging es nach Hout Bay, wo wir eine Schifffahrt zur Seal Island unternehmen konnten. Fast alle von uns machten diese auch mit und wir konnten unzählige Robben beobachten, auf der Rückfahrt in den Hafen hatten wir sogar noch das Glück einen Wal zu sehen. Weiter ging es dann mit dem Bus über den Chapman's Peak Drive, eine der vielen und berühmten Traumstraßen der Welt. Auf unserem Weg zum Kap, spielte das Wetter leider nicht immer mit, sodass wir einen grauen und wolkenverhangenen Himmel hatten. Am Cape Point angekommen, regnete es dann auch noch so, dass wir eigentlich gleich wieder weiterfahren wollten. Doch dank unserer kurzen Toilettenpause hier, bemerkten wir, dass es auflockerte und der Regen nachließ, also machten wir uns mit der Seilbahn auf den Weg nach oben. Schon während der Auffahrt konnten wir den Strand erkennen und wie sich die Wolken langsam verzogen. Wir waren froh, dass wir es doch gewagt hatten und dafür auch belohnt wurden. Weiter ging es dann noch zum Kap der Guten Hoffnung, wo das obligatorische Gruppenbild gemacht wurde. Für die Kaptaufe hatte ich extra Amarula und Becher im Gepäck damit wir auch richtig anstoßen konnten.
Bevor es zum Hotel und zum Abendessen ging, hielten wir noch in Simon's Town und besuchten die wohl süßesten Tiere auf der Welt, die Pinguine. Es war toll, die Tiere zu beobachten mit den Jungtieren und umso schwerer fiel es uns wieder zurück in den Bus zugehen anschließend. Doch bevor es zurück ging, glaubten wir unseren Augen kaum, eine Möwe hatte doch tatsächlich einem Pinguin ein Ei geklaut, wirklich schade und wir alle konnten es kaum glauben.
Den Abend verbrachten wir bei typisch afrikanischem Essen und bei Unterhaltung durch die Angestellten des Africa Cafe.

22.04.2016 Freizeit oder Ausflug in die Winelands


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Heute hatte jeder die Wahl. Es konnte entschieden werden, ob man selbst die Zeit ein bisschen verbringen möchte und Kapstadt erkundet oder ob man den Zusatzausflug in die Winelands buchte. Die Mehrheit der Gäste entschied sich dafür mit Vera und mir in die Winelands zu fahren. Über Paarl, wo wir einen Fotostopp einlegten, ging es dann weiter Richtung Franschhoek, wo wir am Gefängnis, in welchem Nelson Mandela saß vorbeikamen. Um hier die Statue zu fotografieren, hielten wir. Uns wurde erst beim Halt bewusst, dass hier bereits Vorkehrungen für den Feiertag, am 27. April, dem Tag der Freiheit getroffen wurden. Überall aus dem Land brachten die Leute selbst gehäkelte oder gestrickte Teppiche, mit denen man einen neuen Weltrekord aufstellen wollte.
In Franschhoek angekommen, legten wir eine Pause ein um durch die Stadt zu bummeln. Kauften Karten oder besuchten einen kleinen Schokoladen-Laden. Am Hugenottendenkmal trafen wir uns schließlich wieder und setzten die Fahrt zum Weingut Blaauwklippen, mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch die Universitätsstadt Stellenbosch fort. Am Weingut angekommen, bekamen wir fabelhaftes Essen und fünf verschiedene Weine zur Verkostung. Anschließend machten wir noch eine Kellerführung und ließen uns die Herstellung des Weines erklären.
Am Abend konnte jeder frei entscheiden, ob er mit mir an die Waterfront nochmal gehen wollte, ob er im Hotel bleibt oder sein ganz eigenes Programm gestaltete.

23.04.2016 Mossel Bay


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Heute stand uns viel bevor, doch ehe wir die Stadt Kapstadt verließen hofften wir auf Sonnenschein, um den Tafelberg doch noch zusehen. Und es kam wie wir wollten, die Sonne ließ sich am Himmel blicken und wir konnten noch auf den Tafelberg um uns Kapstadt zum Abschied von oben anzusehen. Während wir auf dem Weg nach oben waren, zogen schon die ersten Wolken auf und die Sicht auf die Stadt war nur noch begrenzt möglich. Also schnell wieder runter und ab zum Signal Hill, um die Stadt zusehen. Hier lachte uns dann die Sonne entgegen und wir hatten einen tollen Blick nochmal auf Kapstadt.
Weiter ging es schnell, denn wir hatten heute noch einige Kilometer vor uns. Wir fuhren Richtung Mossel Bay in Begleitung von den „Langen Bergen", einer Gebirgskette. Unterwegs stoppten wir zum Mittag und dann setzten wir unsere Fahrt fort. Endlich in Mossel Bay ankommen, wir waren froh, denn für uns machte das Museum zu Bartholomeu Dias extra länger auf. Wir besuchten das Schiff, mit welchem Dias selbst 1488 segelte. Wir schauten uns das Schiff ganz genau an, inklusive Kapitäns- und Crewschlafplätzen. Im Museum selbst gibt es noch den sogenannten Postbaum. Hier steht ein Stiefel, in welchen jeder seine Karten für zu Hause stecken konnte. Schauen wir mal, wann die Briefe ankommen. Mit dem Bus ging es noch bis zu unserem Hotel in den Schwarzbergen. Nach 570 Kilometer Fahrt waren wir alle endlich froh, dass wir die Tagesetappe geschafft hatten. Das Abendessen im Hotel war sehr frisch und sehr lecker zubereitet. Schließlich klärten wir noch, was passiert, wenn man bei dem Springbock-Getränk den Amarula und den Pfefferminzlikör andersrum eingießt ins Glas. Der Amarula steigt auf und man bekommt einen „wahren" Springbock.

24.04.2016 Cango Caves und Straußenfarm


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Der Tag heute startete in aller Ruhe, jeder nutzte das späte Wegfahren auf seine Weise. Fotografieren, spätes Frühstück oder einfach die Ruhe und die Sonne genießen. Schließlich fuhren wir in die Cango Caves. Die Höhlen sind mit Tropf- und Fließsteinen in unterschiedliche Kammern getrennt. Mit Kalem hatten wir eine tolle Führerin durch die Höhlen. Wir sahen „verschneite Bäume", den „schiefen Turm von Pisa", ein „Hochzeitszimmer" und vieles mehr. In dem einen Teil war das „Gute und Böse" zu sehen. Kalem erklärte uns den Teufel und das er auf den Namen Dieter höre. =) Es war sehr interessant in den Höhlen. Zum Abschluss sang uns Kalem noch ein Gospelsong.
Im Anschluss ging es auf die Straußenfarm. Hier gibt es viele verschiedene Strauße, Gezähmte und Wilde, Rote und Blaue. Justin, der nette Herr von der Farm zeigte uns auch die Strauße mit einer Pigmentstörung, auf der Farm hießen die beiden liebevoll „LadyGaga" und „Michael Jackson". Wer wollte, durfte die Strauße auch noch füttern, streicheln, auf ihnen sitzen oder gar reiten.
Zum Mittagessen gab es dann typisch für eine Straßenfarm auch Strauß zu essen. Ehe es wieder in den Bus ging, damit wir nach Knysna fahren konnten, deckte sich noch jeder mit einigen Souvenirs für zu Hause ein.

25.04.2016 Tsitsikamma National Park


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Auf ging es in einen weiteren spannenden Tag auf unserer Reise. Am Morgen gaben wir noch denen die wollten, die Möglichkeit die Füße in den Indischen Ozean zustecken. Wir machten einen ersten Halt an der Plettenberg Bay. Weiter führte uns der Weg in den Tsitsikamma National Park. Erster Halt war die Blue Crains Bridge, von der jeder der wollte einen Bungeesprung in 216 Meter Tiefe hätte wagen können. Nein, aus unserer Gruppe wollte keiner bzw. war es uns das Geld nicht wert. Es ist dann doch ein etwas preisintensives Vergnügen. Also fuhren wir weiter und unternahmen schließlich eine kleine Wanderung durch den „Urwald" direkt am Meer bis zu den Hängebrücken und der Mündung des Stormrivers in den Indischen Ozean. Wieder am Anfang angekommen, stärkten wir uns bei einem kleinen Picknick direkt im Nationalpark. Bevor wir dann endlich Kurs auf Port Elizabeth nahmen, hielten wir noch am „Big Tree" an. Der 1000 Jahre alte Baum, ist 37 Meter hoch. Schon schwierig für uns ihn komplett vor die Linse der Kamera zu bekommen. Doch wir wollten nach Port Elizabeth und das erreichten wir auch am späten Nachmittag. Ehe wir ins Hotel fuhren, machten wir noch Halt an der Pyramide zu Ehren von Elizabeth Donkin.

26.04.2016 Flug nach Durban und St. Lucia


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Der Morgen startete in aller Ruhe mit ausschlafen und frühstücken ehe wir zum Flughafen von Port Elizabeth fuhren. Wir verabschiedeten uns Vera und flogen weiter nach Durban. Hier angekommen, begrüßte uns Fred und wir fuhren noch bis zu unserer Unterkunft in St. Lucia.
Den Abend ließen wir beim Abendessen unweit des Hotel in einem Fischrestaurant ausklingen.

27.04.2016 Bootsfahrt St. Lucia


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Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer. So wird wohl die Devise in den kommenden Tagen bei uns lauten. Jetzt beginnt das wilde Afrika.
Schon beim Frühstück besuchte uns der Buschbock und eine kleine Familie Mangusten. Den Tag begannen wir auf dem St. Lucia See mit einer fast zweistündigen Bootsfahrt. Hier hatten wir das Glück immer mal wieder die Nilpferde zusehen. Wer ein Foto erhaschen wollte, musste teilweise schnell sein, denn nur kurz lassen sich die Hippos blicken und auch dann nur mit Kopf und Rücken. Außerdem lagen noch am Ufer ein paar faule Krokodile, die sich die Sonne, welche heute endlich mal wieder schön schien, auf den Rücken brennen.
Den Nachmittag ließen wir entspannt ausklingen. Schon gestern auf unserer Fahrt nach St. Lucia entschieden sich alle für einen Badeaufenthalt am Cape Vidal. Da unser Bus aber zu groß war und nicht überall durchkommen gekommen wäre, haben wir den Tag noch um eine Jeeptour ergänzt. Bei einem Bad im Indischen Ozean verabschiedeten wir uns also langsam von der Küste Südafrikas. Auf unserer Fahrt zurück zum Hotel hielten wir immer wieder Isimanagliso Wetland Park, damit wir einen Blick auf die Tiere erhaschen konnten. Vieles bekamen wir noch nicht vor die Linse, aber uns zeigten sich Büffel, Gnus, Antilopen und auch Nashörner.

28.04.2016 Swaziland


Herzlich Willkommen im kleinsten Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Unsere Fahrt führte uns heute ins Swaziland. Das Königreich Swaziland begrüßte uns mit purem Sonnenschein und sehr freundlichen Menschen. Während unserer Busfahrt zu unserem ersten Halt dem Swazi-Markt sahen wir verschiedene Pflanzen, von Ananas bis Zuckerrohr war vieles dabei. Trotz der hier herrschenden Trockenheit konnten die Felder bewässert werden. Am Swazi-Markt angekommen, konnten wir die Zeit beim Stöbern vertreiben. Es gab viel Handarbeit, Tiere aus Holz oder Perlenketten, Bilder und Holzteller. Einige kauften auf dem Markt frisches Obst, wobei man hier den Leuten erst erklären musste, dass wir das Obst nicht stiegen- und eimerweise kaufen wollten, sondern nur Einzelne. Bei manchen Händlern klappte das, andere wollten uns hingegen nichts verkaufen.
Weiter ging es schließlich in das Mantenga Village, einem Swazi-Dorf. Ein Einheimischer erklärte uns die Sitten und Bräuche, zum Beispiel, dass Männer hier 2 Frauen haben konnten und die Kinder ab dem 6. Lebensjahr nicht mehr bei den Eltern schlafen würden, sondern mit den anderen Mädchen aus dem Dorf in einer eigenen Hütte. Ehe wir das Dorf in Richtung Hotel verließen, bekamen wir noch einen Einblick in die Tänze und den Gesang. Es war faszinierend und anderes hingegen erklärte sich uns nicht in vollem Umfang.

29.04.2016 Rückkehr nach Südafrika


Wir waren vor etwas mehr als einer Woche hierher gekommen um Südafrika kennen zu lernen. Und genau deswegen verließen wir heute auch wieder den Zwergenstaat. Doch bevor wir die Grenze passierten, besuchten wir noch eine Glasfabrik, aufgrund eines Umzugs der Fabrik konnten wir uns leider nicht ansehen, wie es genau hergestellt wird. Die einzelnen Figuren, aber im Shop zeigten immerhin eine große Auswahl der fertigen Produkte. Gläser, Christbaumschmuck, kleine Tiere und vieles mehr, gab es hier käuflich zu erwerben. Nun waren die Portemonnaies ein wenig leerer und das Gepäck für den Rückflug ein bisschen voller, also ab nach Südafrika und weiter über Nelspruit, wo wir einen kleinen Stopp am Fußballstadion von 2010 einlegten. Die Besonderheit am Stadion ist, dass die Pfeiler wie Giraffen aussehen. Die Straße, welche uns zu unserer heutigen Unterkunft führte heißt Long Tom Pass. Die Strecke hat eine große historische Bedeutung, denn die 1870 erbaute Strecke verbindet Lydenburg mit der Stadt Maputo, im heutigen Mosambik. Der Name Long Tom, stammt dabei vom letzten Krieg zwischen den Engländern und den Buren. Die Kanonen, welche hier zum Einsatz kamen, wurden von den Briten „Long Tom" genannt. Noch heute steht hier ein Nachbau einer Kanone.

30.04.2016 Panoramaroute


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Bevor es in den kommenden Tagen zu einem weiteren Höhepunkt, dem Krüger Nationalpark kommen sollte, besuchten wir heute noch die Landschaft Südafrikas. Wir begannen unsere Fahrt Richtung Blyde River Canyon aber in einem verschlafenen Goldgräberstädtchen namens Pilgrim's Rest. Der idyllisch gelegene Ort ist heute nur noch ein Schatten seiner Zeit. Die Häuser und Geschäfte der damaligen Zeit sind nur noch Geschichte. Viele Teile des Örtchens sind heute nur noch alte Häuser der damaligen Goldrauschzeit. Wir wurden dennoch herzlich begrüßt und konnten die hier angebotenen Macadamia-Nüsse erwerben. Bei einem kurzen Spaziergang durch Uptown schlenderten wir entlang der Läden und entdeckten noch das ein oder andere Souvenir für zu Hause.
Doch unser eigentliches Ziel war das Naturreservat des Blyde Rivers. Im Norden angefangen besuchten wir zuerst die „Three Rondavels", welches Felsformationen in Form der afrikanischen Rundhütten darstellten. Bei Fotografieren vor dem Stausee und der Formationen mussten wir allerdings aufpassen, dass wir nicht die steilen Felsen hinunterfielen. Doch durch einen gewissen Respekt vor der Höhe blieben wir alle in sicherer Entfernung. Weiter mit dem Bus nach „Bourke's Luck Potholes", hier gibt es einen Weg hinab zum Fluss um zu beobachten wie die Flüsse Treur und Blyde River ineinander überfließen. Durch die Kraft des Wassers konnten wir von den Brücken aus die Löcher sehen, welche im Gestein hinterlassen wurden.
Da das Wetter sich immer mehr zuzog, beschlossen wir für heute das Mittagessen ausfallen zu lassen und weiterzureisen, denn auf unserem Programm stand noch die „göttliche Aussicht". Naja ganz so göttlich war die Aussicht auf die 700 Meter in die Tiefe gehenden Felsen dann leider doch nicht durch den wolkenverhangenen Himmel, aber immerhin wussten wir was gemeint war mit „God's Window".

01.05. & 02.05.2016 Krüger Nationalpark – Pirschfahrten


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Endlich war es soweit und ich glaube für viele aus der Reisegruppe einer der Hauptgründe, warum die Reise gebucht worden war. Wir besuchten den Krüger Nationalpark. Zwei Tage hatten wir Zeit, um die Big Five (Elefant, Leopard, Büffel, Löwe und Nashorn) zu suchen. An beiden Tagen hieß es zeitig aufstehen, denn wir wollten, wenn der Park um 06.00 Uhr öffnet mit dabei sein. Am ersten Tag ging es entlang der Tierstraße mit unserem Reisebus. Im ruhigen Tempo und mit viel Zeit schauten wir abwechselnd nach links und nach rechts. Fred erzählte uns immer, sobald wir eines der Tiere sahen das Wichtigste. Immerhin war unsere Ausbeute nicht schlecht, schon kurz nach Beginn der Tour sahen wir Impalas. Die kleinen Antilopen, werden auch wegen ihrem „M" auf dem Hintern „McDonalds" genannt. Durch unseren großen Bus, war es nicht immer einfach, dass alle alles sehen konnten, aber wir bekamen es gut hin, dass unser Fahrer mal nach vorn und dann wieder zurücksetzte. Oder wenn gar nichts mehr ging, hieß es eben alle im Bus nach vorn oder alle nach hinten. Am Meisten freuten wir uns, als wir die Elefanten ganz nah am Straßenrand sahen und wir fotografieren konnten. Ein tolles Erlebnis! Der Tag neigte sich schnell dem Ende entgegen und als wir wieder im Hotel ankamen, hatten wir von den Big Five, alle außer den Leoparden gesehen. Aber wir gaben die Hoffnung nicht auf, schließlich hatten wir noch einen weiteren Tag im Nationalpark. Diesmal nicht im Bus, sondern im Jeep. Da es früh doch sehr kalt war, sahen wir alle mehr nach einer Expeditionstour in Alaska aus, statt wie im Sommer von Südafrika. Auch bei unserer Jeeptour erhaschten wir Blicke auf Giraffen, Büffel, Steinböcke, Klippspringer, Löwen, Elefanten, Nashörner und viele farbenfrohe Vögel. Doch eigentlich wollten wir alle unbedingt noch einen Leoparden sehen. Es können nicht viele behaupten in Südafrika gewesen zu sein und die Big Five gesehen zu haben, doch wir wollten unbedingt dazugehören. Doch wir alle wussten Hoffnung stirbt zuletzt, aber dieser eine Wunsch blieb uns verborgen. Wir bekamen leider auch am zweiten Tag im Krüger Nationalpark keinen Leoparden vor die Linse. Trotzdem waren es sehr schöne Tage hier und wir konnten für alle Daheimgebliebenen tolle Fotos von dem „wilden" Leben Afrikas einfangen.

03.05.2016 Pretoria


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Heute stand mal wieder eine etwas längere Busfahrt auf unserem Programm, denn unser Ziel die Hauptstadt Pretoria lag knapp 500 Kilometer von unserem aktuellen Standort entfernt. Also fuhren wir los und kamen nach guten 5 Stunden Fahrt endlich in Pretoria an. Um die Stadt selbst gibt es derzeit die Diskussionen, ob sie nicht in Tshwane umbenannt werden sollte. Fred vermutet, dass dies auch bald passieren wird. Unseren ersten Halt machten wir am Vortrekker Monument. Das Denkmal erinnert ein wenig an das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig mit seiner Bauweise. Die 11 Jahre, die man an dem Denkmal gebaut hat, erscheinen einem auf den ersten Blick sehr lang, doch bei einer genaueren Betrachtung, wird uns allen klar, warum hier so lang dran gearbeitet wurde. Das Vortrekker Monument, erinnert an die weißen Südafrikaner und an die wichtigste Schlacht der Buren, welche sie am 16.12.1838 gewannen. Die Bauweise erinnert nun jährlich am 16. Dezember daran, denn durch eine kleine Öffnung, fällt jedes Jahr die Sonne in das Innere des Monumentes und genau auf den Altar mit dem Schriftzug „Ons vir Jou, Suid Afrika" (Wir für Dich, Südafrika). Auf der Aussichtsplattform des Denkmals, kann man bei guter Sicht auch das rund 60 Kilometer entfernte Johannesburg sehen und wir hatten Glück, die Sicht war nicht die Beste, aber es reichte. Auf der anderen Seite gab es einen Rundum-Blick auf Pretoria selbst. Weiter ging es schließlich durch die Stadt, vorbei am Kruger House Museum, welches das Wohnhaus von dem einst hier lebenden Paul Krüger und seiner Familie war. Bevor wir aber zu unserem Hotel fuhren, ging es noch zum Union Buildings. Viele denken immer, dies sei das Parlamentsgebäude, doch dies ist es nicht. Das Union Buildings, ist nur mit Präsidenten- und Ministerbüros ausgestattet und für die Öffentlichkeit tabu. Interessant für die Besucher ist aber der Garten, hier lohnt sich vorbeizuschauen, nicht nur wegen einem erneuten Ausblick auf die Stadt, sondern auch die Statue Nelson Mandelas ist beeindruckt und von hoher Bedeutung.

04.05.2016 Heimreise bzw. Weiterreise


Von einigen hieß es heute bereits Abschied nehmen. Denn während ich mit den anderen der Reisegruppe nach Livingstone flog, hieß es für 5 Teilnehmer ab nach Hause. Doch bevor es soweit war, hatten die Gäste noch mit Fred eine Stadtrundfahrt durch Johannesburg und einen Besuch Sowetos.
Für die anderen und mich ging es nach Livingstone, wo wir die restlichen Tage noch ein wenig in aller Ruhe genießen und die vergangenen 2 Wochen Revue passieren lassen konnten. Für die, die wollten, gab es am Nachmittag noch einen Helikopter-Flug und die anderen entspannten sich, sahen sich in der Hotelanlage um oder gingen baden.

05.05.2016 Victoria Wasserfälle & Sundowner Cruise


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Heute war ein entspanntes Programm, gemütlich nach dem Frühstück traf ich mich, mit denen die wollten an der Rezeption um schließlich gemeinsam zu den Victoria Wasserfällen zugehen, welche in dieser Jahreszeit sehr gut gefüllt waren. Vom Hotel erreichten wir in wenigen Minuten den Grenzfluss Sambesi mit seinen dazugehörigen Wasserfällen. Wer konnte und wollte, zog hier lieber ein Regenponcho an und versteckte vor allem seine Kamera. Wir gehen ein ganzes Stück und schließlich konnten wir nichts mehr so richtig erkennen, weil von überall Wasser kam. Die Gischt der Wasserfälle war so stark, dass wir alle die keinen Poncho übergezogen hatten komplett nass waren. Doch das machte uns gar nichts aus, denn die Sonne schien bei herrlichen 29 Grad und so wurden wir wieder schnell trocken.
Am Abend gab es dann den zubuchbaren Ausflug die Sundowner Cruise. Es war einfach toll, pünktlich wurden wir am Hotel abgeholt und zu unserem Schiff gebracht, welches auch gleich startete. Wir fuhren ganz langsam flussaufwärts immer Richtung Sonne und konnten die letzten Stunden noch einmal so richtig genießen. Gegen 17.30 Uhr war es dann endlich soweit und die Sonne verabschiedete sich langsam. Es war ein toller Sonnenuntergang, welchen wir hier geboten bekamen.

06.05. & 07.05.2016 Heimreise


Nun war auch der Tag des Abschiedes für uns gekommen und so wurden wir am Hotel abgeholt und nach Livingstone zum Flughafen gebracht. Auf dem Weg dorthin, kam uns noch der Präsident Sambias entgegen. Aber unsere Flüge nach Hause über Johannesburg und Frankfurt klappten problemlos. Wir kamen alle sicher und pünktlich an unserem Zielflughafen an und waren nach 2,5 Wochen wieder zu Hause. In Dresden wurden auch alle Gäste, die einen Transfer gebucht hatten, bereits von Ihrem Fahrer erwartet, sodass wir alle sicher wieder ankamen.

Liebe Gäste, nach vielen Kilometern im Bus, unzähligen Flugstunden und vielen Eindrücken einer anderen Kultur und dem Besuch bei Giraffen, Nashörnern, Hippos und vielen Elefanten, möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Sie waren eine sehr reisefreudige und aufgeschlossene Gruppe. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, bleiben Sie vor allem Gesundheit.
Ihre Sandra Mahr

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Danke Sandra für die tolle Zusammenfassung unserer Reise. Sie wird uns immer in guter Erinnerung bleiben. Sie waren eine fantastische Reiseleiterin.

Viele Grüße Norbert und Marika

Marika Lawall
12.06.2016

Liebe Frau Lawall, lieber Herr Oppat,
vielen Dank für die netten Zeilen, auch ich werde die Reise immer in guter Erinnerung behalten.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel gesundheit. Vielleicht sieht man sich auch auf einer Reise wieder.
Liebe Grüße, Sandra

Sandra Mahr 12.06.2016
Captcha

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