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Städtereise in Belgien

Reisebericht: 09.05. – 16.05.2026

Gemeinsam erleben wir Belgien ganz entspannt zwischen historischen Städten, gutem Essen und flämischer Lebensfreude – mit vielen kleinen Eindrücken, die diese Reise besonders machen.

Christin Kuschka

Ein Reisebericht von
Christin Kuschka

2. Tag - Liebfrauenkathedrale, Antwerpen – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 2. Tag - Plantin-Moretus-Museum, Antwerpen  – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 3. Tag - Brüssel – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 3. Tag - Grote Markt, Brüssel – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 3. Tag - Streetart, Tim und Struppi, Brüssel – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 4. Tag - Oostende – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag - Stadthaus, Brügge  – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 6. Tag - Rathaus, Leuven – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 6. Tag - Leuven  – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 6. Tag - Waterloo  – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 7. Tag - Bischofsmühle, Maastricht – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL) 7. Tag - Die Maas, Maastricht  – © Christin Kuschka (Eberhardt TRAVEL)

1. Tag, 09.05.2026: Gemeinsam auf dem Weg nach Flandern

Früh am Morgen brechen wir in Dresden zu unserer Reise nach Belgien auf. Über Chemnitz, Jena und Köln führt uns der Weg Richtung Westen, und unterwegs wächst unsere Gruppe Stück für Stück weiter, denn an mehreren Zustiegsorten kommen neue Reisegäste dazu. So entstehen bereits während der Fahrt die ersten Gespräche und ein schönes Gemeinschaftsgefühl.

Wir kommen den ganzen Tag über gut voran und genießen die abwechslungsreiche Fahrt durch Deutschland bis nach Belgien. Hinter Köln spüren wir langsam, dass wir unserem Ziel näherkommen – die Vorfreude auf Flandern wächst.

Die letzten Gäste treffen schließlich direkt im Hotel in Sint-Niklaas ein, sodass unsere Gruppe nun komplett ist: 35 Reisende, die in den kommenden Tagen gemeinsam Belgien entdecken werden. Nach dem Zimmerbezug lassen wir den Anreisetag bei einem leckeren Abendessen und mit gutem belgischem Bier gemütlich ausklingen und freuen uns auf alles, was vor uns liegt.

2. Tag, 10.05.2026: Ein Tag in Antwerpen

Nach einer erholsamen Nacht starten wir entspannt in den Tag. Beim Frühstück scheint bereits die Sonne, und wenig später machen wir uns gut gelaunt auf den Weg nach Antwerpen. Die Fahrt ist kurz, die Straßen am Sonntagmorgen angenehm leer. Schon bald erreichen wir die größte Stadt Flanderns, die nicht nur für ihren Hafen, sondern auch als Zentrum des internationalen Diamantenhandels bekannt ist.

In Antwerpen erwartet uns bereits unser Stadtführer Tom, der uns seine Heimatstadt zunächst bei einer kleinen Rundfahrt näherbringt. Entlang der Schelde erfahren wir mehr über die große Bedeutung des Hafens, bevor wir die prachtvolle Centraal Station sehen – einen der schönsten Bahnhöfe Europas mit seiner beeindruckenden Kuppel und den prunkvollen Hallen.

Zurück in der Innenstadt treffen wir unseren zweiten Stadtführer Hubert. Gemeinsam erkunden wir zu Fuß die historische Altstadt mit ihren Gildehäusern, dem Rathaus und der imposanten Liebfrauenkirche. In den kleinen Gassen spürt man überall den besonderen Charme Antwerpens.

Nach einer kleinen Mittagspause – für viele natürlich mit einer belgischen Waffel – besuchen wir die Liebfrauenkirche von innen. Die größte gotische Kirche Belgiens beeindruckt nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch berühmte Werke von Peter Paul Rubens.

Anschließend geht es weiter zum Plantin-Moretus-Museum, einem ehemaligen Wohn- und Druckhaus aus der Zeit der großen Buchdruckerfamilie Plantin-Moretus. Alte Druckpressen, historische Bibliotheken und originale Werkstätten machen den Besuch zu einer kleinen Reise in die Geschichte des Buchdrucks.

Bevor wir am späten Nachmittag zurück nach Sint-Niklaas fahren, bleibt noch etwas Freizeit für eigene Entdeckungen. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel lassen wir den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen.

3. Tag, 11.05.2026: Hauptstadtflair in Brüssel

Über Nacht ist das Wetter deutlich frischer geworden, und am Morgen erinnern noch nasse Straßen an den Regen der Nacht. Doch als wir nach dem Frühstück aufbrechen, bleibt es trocken – beste Voraussetzungen für unseren Tag in Brüssel. Die belgische Hauptstadt ist nicht nur Sitz der Europäischen Union und der NATO, sondern auch eine Stadt voller Gegensätze: königliche Pracht, historische Plätze und modernes Europa liegen hier oft nur wenige Straßen voneinander entfernt.

Unser erster Halt gilt dem Atomium, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das futuristische Bauwerk entstand zur Weltausstellung 1958 und stellt ein Eisenatom in riesiger Vergrößerung dar. Einige aus unserer Gruppe nutzen die Gelegenheit, mit dem Aufzug hinaufzufahren und den Blick über Brüssel zu genießen, während unten bereits fleißig fotografiert wird.

Anschließend begleitet uns unsere Stadtführerin Kathrin auf einer orientierenden Rundfahrt durch die belgische Hauptstadt. Vorbei an breiten Boulevards, Regierungsgebäuden und den Vierteln der europäischen Institutionen bekommen wir einen ersten Eindruck von dieser vielseitigen Metropole.

Im historischen Zentrum treffen wir schließlich unsere zweite Stadtführerin Ute. In zwei Gruppen erkunden wir die Altstadt zu Fuß und erleben dabei das ganz besondere Flair Brüssels. Rund um den prachtvollen Grote Markt mit seinen reich verzierten Gildehäusern pulsiert das Leben, und natürlich darf auch ein kurzer Blick auf das berühmte Manneken Pis nicht fehlen.

Nach etwas Freizeit für eine Mittagspause treffen wir uns am Nachmittag im Museum Choco Story wieder. Dort dreht sich alles um die belgische Schokolade – von den Ursprüngen des Kakaos bis zur Kunst der feinen Pralinenherstellung. Besonders spannend ist die Vorführung eines Chocolatiers, bei der wir erleben, wie aus flüssiger Schokolade kleine Kunstwerke entstehen. Probieren dürfen wir natürlich ebenfalls.

Am späten Nachmittag machen wir uns schließlich gemeinsam auf den Rückweg nach Sint-Niklaas. Nach vielen Eindrücken, etwas Großstadttrubel und dem Duft von Schokolade klingt der Tag beim Abendessen im Hotel gemütlich aus.

4. Tag, 12.05.2026: Gent & Nordseeluft

Noch immer ist die Luft am Morgen frisch, als wir uns auf den Weg nach Gent machen – einst eine der reichsten Städte Europas und bis heute eine der schönsten Städte Flanderns. Schon während der Fahrt dreht sich vieles um belgische Spezialitäten: Wir erfahren mehr über die berühmten Genter Cuberdons, jene kleinen kegelförmigen Süßigkeiten mit harter Hülle und weichem Himbeerkern, und natürlich auch über belgische Pommes, die hier traditionell doppelt frittiert werden und für viele einfach die besten der Welt sind.

In Gent erwarten uns bereits unsere beiden Stadtführerinnen Béatrice und Christine. Gemeinsam erkunden wir die historische Altstadt mit ihren Kanälen, alten Kaufmannshäusern und eindrucksvollen Türmen. Besonders beeindruckend ist die St.-Bavo-Kathedrale, die seit Jahrhunderten das religiöse Zentrum der Stadt bildet. Bei unserem Rundgang erfahren wir viel über ihre Geschichte und natürlich über den berühmten Genter Altar der Brüder van Eyck. Das Meisterwerk „Die Anbetung des mystischen Lammes“ gilt als einer der bedeutendsten Kunstschätze des Mittelalters – und aus nächster Nähe wirkt die Detailfülle fast unglaublich.

Nach einem weiteren Spaziergang durch die lebendige Altstadt bleibt Zeit für eine entspannte Mittagspause, bevor wir am Nachmittag weiter an die belgische Nordseeküste fahren. Oostende empfängt uns mit frischer Seeluft, einer langen Promenade und dem typischen Flair eines eleganten Badeortes. Einige genießen einen Spaziergang am Meer, andere bummeln gemütlich durch die Fußgängerzone oder gönnen sich noch einen Kaffee mit Blick auf die Nordsee.

Am späten Nachmittag kehren wir schließlich zurück nach Sint-Niklaas, wo uns im Hotel bereits das Abendessen erwartet.

5. Tag, 13.05.2026: Brügge wie im Bilderbuch

Der Morgen beginnt kühl und regnerisch, doch davon lassen wir uns die Stimmung nicht verderben. Gut gelaunt machen wir uns auf den Weg nach Brügge – jener flämischen Stadt, die mit ihren Grachten, Backsteinhäusern und mittelalterlichen Gassen oft als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Fahrt vergeht schnell, und schon bald erreichen wir die historische Altstadt.

Bei unserer Ankunft fallen zwar noch ein paar Regentropfen, doch pünktlich zum Beginn der Grachtenfahrt wird es trocken. So erleben wir Brügge zunächst ganz entspannt vom Wasser aus. Vorbei an kleinen Brücken, alten Handelshäusern und versteckten Innenhöfen zeigt sich die Stadt von ihrer besonders romantischen Seite. Nicht umsonst wird Brügge oft als „Venedig des Nordens“ bezeichnet.

Anschließend erkunden wir gemeinsam mit unseren Stadtführern Anja und Daniël die Altstadt zu Fuß. Dabei spazieren wir über den Marktplatz mit seinem mächtigen Belfried, vorbei am Burgplatz und durch schmale Gassen, in denen man sich fast wie im Mittelalter fühlt. Überall erzählen die alten Fassaden von der Zeit, als Brügge eine der bedeutendsten Handelsstädte Europas war.

Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu genießen – vielleicht bei einem Kaffee am Kanal, einem Besuch in einer Chocolaterie oder einfach bei einem gemütlichen Bummel durch die kleinen Straßen und Geschäfte.

Am späten Nachmittag treten wir schließlich die Rückfahrt nach Sint-Niklaas an – mit vielen schönen Eindrücken aus einer Stadt, die wirkt, als wäre die Zeit hier ein wenig stehen geblieben.

6. Tag, 14.05.2026: Leuven & Waterloo

Heute beginnt der Tag ganz entspannt. Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns ohne Eile auf den Weg nach Leuven. Da heute Männertag gefeiert wird, sorgt das unterwegs natürlich immer wieder für kleine Scherze und gute Stimmung im Bus. Unser Ziel ist die traditionsreiche Universitätsstadt Leuven, die mit ihrer langen Geschichte, studentischem Leben und beeindruckender flämischer Architektur begeistert.

Auf dem Weg dorthin passieren wir den Flughafen von Brüssel, den größten Airport Belgiens und ein wichtiges internationales Drehkreuz Europas. Schon wenig später erreichen wir Leuven, wo uns unsere beiden Stadtführerinnen Rita und Maïka begrüßen. Gemeinsam entdecken wir die wunderschöne Altstadt mit dem prachtvollen gotischen Rathaus, dessen reich verzierte Fassade fast wie Spitze wirkt. Auch die St.-Peter-Kirche und die lebendigen Plätze rund um die Universität prägen das Bild dieser charmanten Stadt. Überall spürt man die besondere Mischung aus Geschichte und jungem Studentenleben.

Nach einer kleinen Mittagspause setzen wir unsere Fahrt fort und verlassen für kurze Zeit Flandern. Unser Weg führt uns nun in die französischsprachige Wallonie nach Waterloo – jenem Ort, an dem 1815 europäische Geschichte geschrieben wurde. Im modernen Museum Waterloo 1815 tauchen wir bei einer ausführlichen Führung tief in die Ereignisse der berühmten Schlacht ein, bei der Napoleon endgültig besiegt wurde. Besonders eindrucksvoll ist der anschließende Aufstieg auf den Löwenhügel. Von oben reicht der Blick weit über das ehemalige Schlachtfeld und macht die Dimensionen dieses historischen Ortes noch einmal deutlich.

Am späten Nachmittag fahren wir schließlich an Brüssel vorbei zurück zu unserem Hotel, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

7. Tag, 15.05.2026: Maastricht genießen

Zum letzten vollen Reisetag begrüßt uns die Sonne schon am Morgen, und entsprechend gut ist die Stimmung, als wir Belgien für einen Tagesausflug in die Niederlande verlassen. Unser Ziel ist Maastricht – eine der ältesten Städte des Landes und zugleich eine Stadt voller Lebensfreude, Geschichte und entspannter Atmosphäre.

Dort erwarten uns bereits unsere Stadtführerinnen Annie und Michaela, mit denen wir die historische Altstadt erkunden. Während unseres Rundgangs entdecken wir prachtvolle Kirchen, lebendige Plätze und kleine Gassen mit viel niederländischem Charme. Besonders rund um die imposante St.-Servatius-Basilika und den Vrijthof spürt man die lange Geschichte der Stadt, die dennoch jung und lebendig wirkt. Maastricht ist schließlich nicht nur eine historische Stadt an der Maas, sondern auch eng mit der Entstehung der Europäischen Union verbunden – hier wurde 1992 der berühmte Vertrag von Maastricht unterzeichnet.

Nach etwas Freizeit und einer entspannten Mittagspause führt uns der Weg am Nachmittag weiter zur traditionsreichen Bosch Brauerei. In den historischen Gebäuden erfahren wir bei einer Führung viel über die alte Braukunst und die Geschichte des Bierbrauens in Maastricht. Alte Maschinen, Sudkessel und Kellergewölbe lassen die Vergangenheit lebendig werden. Natürlich darf auch eine Verkostung nicht fehlen, bei der wir die verschiedenen Biere direkt vor Ort probieren können.

Am späten Nachmittag machen wir uns schließlich auf den Rückweg nach Belgien. Beim gemeinsamen Abend im Hotel klingt langsam unsere Reise aus – mit vielen Erinnerungen an Städte voller Geschichte, beeindruckender Architektur und belgischer Lebensfreude.

8. Tag, 16.05.2026: Abschied von Flandern

Nach dem Frühstück heißt es heute Abschied nehmen von Sint-Niklaas und unserer gemeinsamen Zeit in Belgien. Noch einmal werden die Koffer verladen, dann machen wir uns auf den Rückweg nach Deutschland. Die Fahrt verläuft den ganzen Tag über angenehm ruhig und ohne größere Verzögerungen, sodass genügend Zeit bleibt, die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.

Während draußen die Landschaft vorbeizieht, denken wir an die vielen Eindrücke dieser Reise zurück: an die Grachten von Brügge, die lebhaften Plätze in Brüssel, den Hafen von Antwerpen, die Kunstschätze in Gent oder die entspannte Atmosphäre von Maastricht. Aus einer Reisegruppe ist unterwegs längst eine kleine Gemeinschaft geworden – mit vielen Gesprächen, gemeinsamen Erlebnissen und schönen Momenten.

Am Abend erreichen wir schließlich wieder Dresden. Hinter uns liegt eine abwechslungsreiche Woche voller Geschichte, Genuss und flämischer Lebensfreude – und sicherlich bleiben viele dieser Eindrücke noch lange in Erinnerung.


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