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Reisebericht: Belgien - Rundreise mit Rollstuhl

04.07. – 12.07.2020, 9 Tage barrierefreie Rundreise nach Belgien mit Middelkerke - Gent - Belgische Küste - Brüssel - Antwerpen - Maastal

Eine Reise zu schönen Städten und Landschaften in Belgien

Samstag, 4.7. 2020  Anreise




Heute traten wir schon früh die Anreise nach Belgien an. Thomas Köhler brachte uns bis nach Eisenach, wo Jens Blümlein das Lenkrad übernahm.
Diese Reise war bedingt durch Corona ein bisschen anders. Freie Reihen zwischen den Sitzen, Mundschutzmasken und das Benutzen des Desinfektionsmittels waren zwar gewöhnungs- bedürftig, sorgen aber hoffentlich dafür, dass wir so gesund wie wir gekommen sind, auch von der Reise zurück kommen.
Da wir keine Staus hatten, erreichten wir planmäßig um 20h unser Hotel in Middelkerke.

 
 

Sonntag, 5.7. 2020 Middelkerke


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An diesem Tag fuhren wir zunächst in das Freilichtmuseum Anno 1465. Es wurde dort ein Fischerdorf ausgegraben, das es im 15. Jahrhundert in den Dünen gab. Man konnte die Einrichtung der Häuser sehen und bekam einen guten Eindruck, wie die Menschen damals gelebt haben. In einigen Ausstellungsräumen rundeten Karikaturen über das Alltagsleben in dem Dorf die Eindrücke ab.
Zur Mittagszeit gab es das Angebot eines Spaziergangs zur Strandpromenade, wo Einige Einkäufe tätigten und Andere etwas essen gingen.
Um 14h wurden wir von Peter mit einer großen Pferdekutsche abgeholt. Diese hatte eine Vertrauen erweckende Rampe, sodass alle, auch mit Rollstuhl, gut in der Kutsche Platz fanden. Die Kutschfahrt führte uns am Strand entlang und auch ins Hinterland. Wir bekamen somit einen umfassenden Eindruck von der Landschaft.

Montag 6.7. 2020  Gent


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Wir brachen auf nach Gent. In der Innenstadt trafen wir unsere Stadtführerin, die mit uns durch die Gassen ging und uns besonders schöne Bürgerhäuser zeigte, die allesamt Zeugnis von dem großem Reichtum der Stadt gaben. Besonders die Häuserzeile Korenlei gefiel vielen sehr gut.Wir sahen auch den Belfort, den Stadtturm mit dem Drachen auf der Spitze, der manchmal bei Stadtfesten sogar Feuer spuckt. Ein Besuch in der Kathedrale rundete die Stadtführung ab.
Schließlich wurden wir mit guten Tipps für Waffelessen und Schokoladeneinkauf in die Freizeit entlassen.

Dienstag 7.7. 2020   Küstenrundfahrt


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An diesem Tag fuhren wir bei schönem Wetter mit dem Bus in Richtung Westen. Zunächst machten wir eine Rundfahrt in Knocke-Heist, staunten über die tollen Villen, die luxuriösen Geschäfte und das hier obligatorische Casino. Hier macht der reiche Belgier gern Urlaub.
Anschließend durchfuhren wir den großen Hafen von Zeebrugge, sahen enorme Mengen von Kraftfahrzeugen, die dort verladen wurden und riesige Containerschiffe.
Dann fuhren wir nach Blankenberge, machten dort eine Pause, gingen etwas essen und berollten die Promenade. Insbesondere die berollbaren, weit ins Wasser hineinführenden Piere waren beeindruckend. Das Wetter war gut und es war ein wirklich schöner Nachmittag am Meer.
Auf der Rückfahrt machten wir noch eine Rundfahrt durch Oostende. Wir sahen das Casino, die Galerien, das Thermae Palace und die Pferderennbahn, bevor wir über die Küstenstraße mit Blick auf das Meer zurück nach Middelkerke fuhren.

Mittwoch, 8.7. über Brüssel nach Edegem


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Heute verabschiedeten wir uns vom Hotel Vakantje Middelpunt und brachen auf nach Brüssel.
Dort machten wir zunächst einen Stopp am Atomium. Dieses hatten sich viele kleiner vorgestellt.
Der Duft von einem Waffelbäcker führte uns zu einer süßen Mittagspause. Danach trafen wir den Stadtführer, der zu uns auf den Bus stieg und uns vom Bus aus das Europaviertel zeigte. Wir sahen viele beeindruckende Gebäude auf den Hügeln der Stadt, so den Justizpalast und die Kathedrale. Außerdem sahen wir sowohl den Stadtpalast als auch die Residenz des Königs im Stadtteil Laeken.
Anschließend machten wir noch einen Rundgang in der historischen Altstadt. Wir staunten über die goldenen Verzierungen an den Häusern am Grand Place. Natürlich durfte auch der Besuch beim Manneken Pis nicht fehlen. Nicht zuletzt luden unzählige Schokoladengeschäfte zum Besuch ein.Am späten Nachmittag fuhren wir nach Edegem zu unserem neuen Hotel.


Donnerstag, den 8.7. 2020 Antwerpen


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Am Vormittag fuhren wir nach Antwerpen, wo uns der Stadtführer schon an der Schelde erwartete. Er berichtete von dem großen Hafen an der Schelde und den vielen dortigen Arbeitsplätzen. Im historischen Zentrum sahen wir das Hansehaus, das in Umbau befindliche Rathaus und reiche Bürgerhäuser. An der Braboskulptur erzählte er und die Geschichte, wie Brabo den Riesen überwand, indem er ihm die Hand abschlug und diese in die Schelde warf, was den Namen der Stadt erklären soll. Wir besuchten auch einen Diamantenhändler und machten dem Denkmal des großen Malers Rubens unsere Aufwartung.
Am Nachmittag war noch Zeit zum Bummeln, Shoppen, zum Besuch des Zentralbahnhofs mit der tollen alten Bahnhofshalle und auch zum Schokoladenkauf.

Freitag, den 9.7. 2020 Maastal


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Heute stand das Maastal auf dem Programm. Wir fuhren auf der Autobahn nach Namur und von da aus an der Maas entlang, wo sie sich tief in die Ardennen eingeschnitten hat. Wir hatten eine gute Sicht auf Namur mit der Festung auf den Felsen über der Stadt. Wir sahen schöne Felsen, naturbelassene Flussauen, wo seltene Vögel ihre Heimat haben und malerische Städte am Flussufer. In Dinant stiegen wir aus, schlenderten am Ufer entlang und machten Fotos von den Häusern, die sich im Wasser spiegelten. Auch die Stiftskirche Notre Dame de Dinant war sehenswert. Nach einer Mittagspause holte der Busfahrer uns wieder ab und fuhr uns hinauf zur Zitadelle. Die Rampe zum Eingang der Zitadelle war sehr steil und holperig, ein kleines Abenteuer für uns. Aber mit vereinten Kräften schafften wir das und wurden für die Anstrengung mit einer wunderbaren Aussicht und interessant gestalteten Ausstellungsräumen belohnt. Am Nachmittag fuhren wir wieder zurück nach Edegem in unser Hotel.


Samstag, den 11. 7. 2020 Museum am Fluss


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Wir fuhren heute wieder nach Antwerpen hinein. In der Nähe des Museums am Fluss, MAS, stiegen wir aus und sahen schon das sandsteinfarbene Gebäude. Die Architektur beeindruckte uns. Beim Näherkommen sahen wir die vielen Hände aus Metall auf den Sandsteinen. Die Museumsführerin zeigte uns mehrere Abteilungen des Hauses. Wir erfuhren etwas über Lebensmittel in Antwerpen, die Entwicklung des Hafens, die olympischen Spiele und die Feste in Antwerpen. Wir bekamen auch einen kurzen Einblick in Ausstellungen des ehemaligen Völkerkundemuseums, z. B. zu den Azteken. Die Aussicht von den Balkonen, die einen Blick auf die Stadt jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichten, war wunderschön. Am Nachmittag konnten wir die Umgebung erkunden oder nochmals auf eigene Faust Abteilungen des Museums besichtigen. Einige von uns statteten auch der Pauluskirche in der Nähe einen Besuch ab.



Sonntag, den 12.7. 2020  Heimreise


Mit vielen schönen Eindrücken von Belgiens Städten und Landschaften fuhren wir nach Hause zurück.

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