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China – Zwischen faszinierenden Gegensätzen

Reisebericht: 04.04. – 18.04.2026

Eine Singlereise durch China: Kultur, Landschaften, kulinarische Vielfalt und unvergessliche Erlebnisse warten auf neugierige Entdecker.

Monika Cortese

Ein Reisebericht von
Monika Cortese

Marmorboot, Sommerpalast, Peking  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Wandelgang, Sommerpalast, Peking  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Sommerpalast, Peking  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Sommerpalast, Peking  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Himmelstempel, Peking  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Mickey erklärt..., Verbotene Stadt, Peking – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Große Mauer – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Große Mauer – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Große Mauer – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Große Mauer – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Shaolin Kloster  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL) Altstadt Luoyang  – © Monika Cortese (Eberhardt TRAVEL)

Anreise – Auftakt unserer China–Singlereise

Am Flughafen in München treffen wir uns am Abfluggate zu unserer gemeinsamen Reise nach China.

Die meisten Gäste sind bereits mit einem Zubringerflug angekommen, einige mit der Bahn - nach und nach kommt unsere Gruppe vollständig zusammen.

Insgesamt lernen sich hier elf Reiseteilnehmer kennen. Die Vorfreude ist spürbar, erste Gespräche entstehen und letzte organisatorische Fragen werden noch geklärt.

Mit vielen Erwartungen und einer guten Portion Neugier starten wir schließlich gemeinsam in unseren Nachtflug mit Lufthansa in Richtung China. An Bord werden wir vom freundlichen Bordpersonal bestens versorgt, einige schauen noch den ein oder anderen Film, andere nutzen die Zeit zum Ausruhen oder Schlafen.

Ankunft in Peking und Sommerpalast

Nach unserer pünktlichen Landung in Peking treffen wir uns direkt nach dem Aussteigen wieder und passieren gemeinsam die Einreiseformalitäten. Anschließend nehmen wir unser Gepäck entgegen und werden in der Ankunftshalle bereits von unserer örtlichen Reiseleiterin Mickey begrüßt.

Auf der Fahrt durch die Stadt erhalten wir erste spannende Einblicke: Peking, die Hauptstadt Chinas mit über 20 Millionen Einwohnern, ist mit ihren gewaltigen Ausmaßen eine Metropole der Superlative. Gleichzeitig zeigt sich die Stadt im Frühling von ihrer farbenfrohen Seite: überall blühen bunte Blumen und die Bäume leuchten in Rosa-, Pink- und Rottönen.

Da gerade das Qingming-Fest, ein traditioneller Totengedenktag, begangen wird, haben viele Menschen frei – entsprechend lebhaft und gut besucht ist es überall.

Am Nachmittag besuchen wir bereits einen ersten Höhepunkt unserer Reise: den Sommerpalast. Die weitläufige Anlage diente einst den Kaisern der Qing-Dynastie als Sommerresidenz und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend ist die harmonische Verbindung von kunstvoll gestalteter Landschaft und traditioneller Architektur. Wir spazieren entlang des idyllischen Kunming-Sees und erkunden den berühmten, reich verzierten Wandelgang, der sich über mehrere hundert Meter am Ufer entlangzieht. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf den See und die umliegenden Hügel. Auch das bekannte Marmorboot, ein feststehender Pavillon aus Stein, gehört zu den markanten Bauwerken der Anlage.

Durch den Feiertag ist die Anlage gut besucht, was aber auch eine besondere Atmosphäre schafft. Viele junge Mädchen sind in traditioneller Kleidung unterwegs und aufwendig geschminkt. Sie lassen sich gerne fotografieren, und auch viele Chinesen möchten sich mit westlichen Besuchern ablichten. Unsere Reiseleiterin erklärt schmunzelnd, dass vor allem unsere „westlichen“ Gesichtszüge – insbesondere die „großen Nasen“ – für sie interessant sind.

Gegen Abend fahren wir gemeinsam zum Essen. Die Speisen werden typisch chinesisch auf einem großen runden Drehtisch serviert, sodass jeder verschiedene Gerichte probieren kann, eine schöne Gelegenheit, sowohl die Küche des Landes als auch sich untereinander näher kennenzulernen.

Auf der anschließenden Fahrt zum Hotel wird es noch einmal ruhig und stimmungsvoll: Passend zu unserem Aufenthalt spiele ich im Bus das Lied „Nine Million Bicycles in Beijing“ von Katie Melua. Die sanften Klänge passen gut zum Moment und sorgen für einen entspannten Ausklang des Tages - ein Mitreisender meint augenzwinkernd, das könne man jetzt ruhig jeden Abend so machen.

Das Bild der „Fahrradstadt“ bekommt dabei gleich noch eine kleine Einordnung: Zwar prägen auch heute noch unzählige Zweiräder das Straßenbild Pekings, doch statt klassischer Fahrräder sind es inzwischen vor allem E-Bikes und moderne Leihsysteme, die hier unterwegs sind.

Zurück im Hotel beziehen wir unsere Zimmer und lassen die vielen neuen Eindrücke des ersten Tages in China entweder noch in der Hotelbar Revue passieren oder fallen müde ins Bett.

Himmelstempel, Verbotene Stadt und Peking bei Nacht

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir bei strahlendem Sonnenschein in unseren ersten ganzen Tag in Peking. Bereits auf der Fahrt lernen wir unsere ersten chinesischen Worte und erfahren Spannendes über die Sprache. Mit ihren vielen Schriftzeichen und den unterschiedlichen Betonungen eine echte Herausforderung.

Unser erster Programmpunkt führt uns zum Himmelstempel. Die beeindruckende Anlage ist über 600 Jahre alt und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Einst kamen die Kaiser hierher, um für gute Ernten zu beten. Entsprechend symbolträchtig ist die Architektur: runde Formen stehen für den Himmel, quadratische für die Erde.

Bevor wir die eigentliche Tempelanlage erreichen, spazieren wir durch den weitläufigen Park. Hier erleben wir einen ganz besonderen Einblick in den Alltag der Einheimischen: Vor allem ältere Menschen treffen sich hier, um gemeinsam Sport zu treiben oder einfach Zeit miteinander zu verbringen. Schnell kommen wir ins Gespräch und werden herzlich in diese lebendige Atmosphäre einbezogen, ein Erlebnis, das viele aus unserer Gruppe besonders begeistert.

Auch ein eher ungewöhnlicher Ort begegnet uns etwas weiter: ein Heiratsmarkt. Eltern suchen hier aktiv nach passenden Partnern für ihre erwachsenen Kinder und präsentieren deren Lebensläufe öffentlich an einem Zaun geheftet.

Anschließend erkunden wir die Tempelanlage selbst und haben Zeit, die beeindruckenden Bauwerke wie die berühmte Halle des Ernteopfers näher zu betrachten.

Ein besonderes Erlebnis ist im Anschluss ein gemeinsamer Tai-Chi-Kurs. Unter Anleitung eines Lehrers lernen wir die langsamen, fließenden Bewegungen kennen, die nicht nur der körperlichen Fitness dienen, sondern auch innere Ruhe und Konzentration fördern.

Am Mittag erreichen wir den Tiananmen Square, den Platz des Himmlischen Friedens - einen der größten öffentlichen Plätze der Welt. Nach den entsprechenden Sicherheitskontrollen betreten wir das weitläufige Gelände und bekommen einen Eindruck von seiner historischen und politischen Bedeutung.

Direkt anschließend besichtigen wir die Verbotene Stadt. Über Jahrhunderte war sie das Machtzentrum der chinesischen Kaiser und ist bis heute einer der beeindruckendsten Palastkomplexe der Welt. Die weitläufige Anlage mit ihren roten Mauern, goldenen Dächern und prächtigen Höfen lässt die Geschichte Chinas eindrucksvoll lebendig werden.
Nach so vielen Eindrücken fahren wir gemeinsam zum Abendessen, bei dem wir den Tag in entspannter Runde Revue passieren lassen.

Ein Teil unserer Gruppe nutzt den Abend noch für einen besonderen Ausklang: Dank der zentralen Lage unseres Hotels erreichen wir das nahegelegene China World Trade Center bequem zu Fuß. In einer stilvollen Bar in luftiger Höhe genießen wir Cocktails und den beeindruckenden Blick über das nächtlich beleuchtete Peking. Es zeigt sich einmal mehr, wie angenehm es ist, dass die Hotels von Eberhardt Travel so zentral gewählt sind, viele Highlights lassen sich dadurch ganz entspannt erreichen.

Große Mauer, Olympiagelände und Akrobatik

Nach dem Frühstück starten wir früh in Richtung eines der bekanntesten Bauwerke der Welt: der Großen Mauer. Bereits während der Fahrt gibt uns unsere Reiseleiterin spannende Einblicke, sowohl zur Entstehung dieses beeindruckenden Bauwerks als auch zur Geschichte des Landes, unter anderem zur ehemaligen Einkindpolitik.

Nach unserer Ankunft ergibt sich für einige aus der Gruppe eine besondere Gelegenheit: Vier Teilnehmer entscheiden sich spontan für einen Helikopterflug über die Mauer - ein unvergessliches Erlebnis aus der Vogelperspektive.

Für den Rest von uns geht es zunächst mit einem Shuttlebus weiter zum Einstiegspunkt. Von dort fahren wir mit dem Sessellift hinauf auf die Mauer. Oben angekommen, erkunden wir das beeindruckende Bauwerk in unserem eigenen Tempo. Schon nach den ersten Schritten wird deutlich: Die Große Mauer ist nicht nur historisch faszinierend, sondern auch körperlich durchaus anspruchsvoll. Die Stufen sind oft unregelmäßig und teilweise recht steil. Während ein Abschnitt etwas leichter zu begehen ist, fordert ein anderer mit vielen Steigungen und hohen Stufen spürbar Kondition, belohnt aber gleichzeitig mit besonders schönen Ausblicken.

Die Mühe lohnt sich in jedem Fall: Der Blick entlang der sich scheinbar endlos durch die grüne Hügellandschaft schlängelnden Mauer ist beeindruckend. Man bekommt eine Vorstellung davon, welche gewaltige Leistung hinter diesem Bauwerk steckt, das sich über viele tausend Kilometer erstreckt und einst der Verteidigung diente.

Am Nachmittag besuchen wir den Olympiapark in Peking. Bei einem Spaziergang sehen wir unter anderem das berühmte „Vogelnest“-Stadion sowie die Schwimmhalle, die beide für die Olympischen Spiele 2008 errichtet wurden und heute zu den modernen Wahrzeichen der Stadt zählen.

Ein weiteres Highlight des Tages erwartet uns am späten Nachmittag: eine traditionelle chinesische Akrobatikshow. Mit beeindruckender Körperbeherrschung, Präzision und Kreativität begeistern die Künstler mit ihren Darbietungen: von Balanceakten und Jonglierkünsten über scheinbar unmöglich verbiegbare Körper bis hin zu spektakulären Sprüngen. Wir sind begeistert!

Am Abend genießen wir gemeinsam ein besonderes kulinarisches Erlebnis: die berühmte Peking-Ente. Am runden Drehtisch, zusammen mit weiteren Gerichten serviert, lassen wir den Tag in geselliger Runde ausklingen.

Schnellzugfahrt, Shaolin–Kloster und Kung–Fu

Heute heißt es früh aufstehen. Nach dem Frühstück treffen wir uns vor dem Hotel zur Abfahrt aus Peking. Der Start in den Tag verläuft zunächst etwas anders als geplant: Unser Bus steckt aufgrund eines Unfalls im Stau. Doch unsere Reiseleiterin reagiert schnell und organisiert kurzfristig Ersatz, so klappt die Weiterfahrt schließlich reibungslos und wir erreichen pünktlich den Bahnhof.

Dort erwartet uns ein besonderes Erlebnis: die Fahrt mit dem chinesischen Hochgeschwindigkeitszug. Auf der Strecke nach Zhengzhou legen wir rund 700 Kilometer in etwas mehr als zwei Stunden zurück - mit Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h. Komfort, Sauberkeit und Organisation beeindrucken ebenso wie die Pünktlichkeit: In China verkehren die Schnellzüge zu etwa 99 % planmäßig. Eine beeindruckende Art zu reisen.

Nach der Ankunft werden wir von unserem neuen Reiseleiter Li begrüßt und fahren weiter in Richtung Luoyang. Unterwegs zieht Regen auf, sodass wir bei der Ankunft erst einmal unsere Regenjacken aus den Koffern holen – der Rest des Tages bleibt leider nass.

Unser Ziel ist das berühmte Shaolin-Kloster am Fuße des Songshan, einem der fünf heiligen Berge Chinas. Das Kloster wurde im 5. Jahrhundert gegründet und ist nicht nur ein bedeutendes buddhistisches Zentrum, sondern gilt auch als Ursprungsort des legendären Shaolin-Kung-Fu. Der indische Mönch Bodhidharma soll hier einst die Grundlagen des Chan-Buddhismus (Zen) vermittelt haben - eine Verbindung von Meditation, Disziplin und innerer Konzentration, die bis heute eng mit der Kampfkunst verknüpft ist.

Beim Rundgang über das Gelände bekommen wir einen Eindruck von der langen Geschichte dieses besonderen Ortes. Dazu gehört auch der sogenannte Pagodenwald, eine Ansammlung von steinernen Stupas, die als Grabstätten bedeutender Mönche dienen. Die unterschiedlich hohen und kunstvoll gestalteten Pagoden geben einen Einblick in die lange Tradition und die spirituelle Bedeutung des Klosters.

Ein weiterer Programmpunkt folgt am Nachmittag: die Vorführung der traditionellen Kampfkunst. Mit beeindruckender Präzision, Schnelligkeit und Körperbeherrschung zeigen die jungen Schüler ihr Können. Die Darbietungen reichen von kraftvollen Sprüngen bis hin zu perfekt abgestimmten Bewegungsabläufen und geben einen guten Eindruck davon, wie viel Training dahintersteckt. Unser Reiseleiter erzählt uns, dass es in dieser Region zahlreiche Kung-Fu-Schulen gibt, ein Hinweis darauf, welchen hohen Stellenwert diese Kampfkunst hier bis heute hat.

Nach dem gemeinsamen Abendessen fahren wir in unser Hotel in Luoyang. Viele ziehen sich aufgrund des regnerischen Wetters direkt zurück, während einige noch einen kurzen Absacker in der näheren Umgebung trinken.

Von Luoyang nach Xi’an

Nach dem Frühstück starten wir in den Tag. Da wir zeitlich gut liegen, bietet uns unser Reiseleiter Li noch einen zusätzlichen Programmpunkt an, eine schöne Gelegenheit, noch tiefer in das Alltagsleben vor Ort einzutauchen. Da sagen wir natürlich nicht nein und fahren zunächst in einen Stadtteil von Luoyang.

Auf der Fahrt erzählt uns Li von Wu Zetian, der einzigen Kaiserin in der Geschichte Chinas. Im 7. Jahrhundert gelang es ihr, sich an die Spitze des Reiches zu setzen. Sie galt als kluge und durchsetzungsstarke Herrscherin, gleichzeitig aber auch als äußerst machtbewusst. Überliefert ist, dass sie politische Gegner konsequent ausschalten ließ, selbst innerhalb der eigenen Familie. Diese Mischung aus Stärke und Härte macht sie bis heute zu einer der faszinierendsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten Chinas.

Dann kommen wir an und merken sofort: Hier sind kaum internationale Touristen unterwegs. Durch ein historisches Stadttor gelangen wir in eine lebendige Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften. Besonders auffällig sind die zahlreichen Produkte rund um die Pfingstrose, von Gebäck über Bier und Schnaps bis hin zu Süßigkeiten in verschiedenen Varianten. Die Region gilt als „Stadt der Pfingstrosen“, und entsprechend präsent ist das Thema überall. Ich habe spontan zwei Kleinigkeiten für die Gruppe besorgt: die bunten Pfingstrosen in verschiedenen Geschmacksrichtungen und das Rosenblätter-Gebäck für die Zugfahrt, damit wir auch unterwegs noch etwas Besonderes probieren konnten. So hatten alle die Gelegenheit, die wirklich leckeren Spezialitäten auszuprobieren, und die entspannte, authentische Stimmung des Ortes wirkte gleich noch lebendiger auf uns.

Anschließend fahren wir weiter zu den beeindruckenden Longmen-Grotten. Die weitläufige Anlage zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Höhlentempeln Chinas und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Entlang des Flusses erstrecken sich unzählige Grotten, in denen über viele Jahrhunderte hinweg mehr als 100.000 Buddha-Figuren in den Fels gehauen wurden - von kleinen Reliefs bis hin zu monumentalen Darstellungen. Wir erkunden die Anlage zu Fuß entlang der Felswände und über zahlreiche Treppen. Besonders beeindruckend sind die großen Buddafiguren im Fengxian-Tempel. Eine davon wird oft als „chinesische Mona Lisa“ bezeichnet – wegen ihres ruhigen, fast geheimnisvollen Gesichtsausdrucks, der je nach Blickwinkel leicht zu variieren scheint. Diese feine Ausarbeitung macht die Figur zu einem der bekanntesten Kunstwerke der Anlage.

Am Nachmittag geht es weiter zum Bahnhof, wo wir erneut in einen der modernen Hochgeschwindigkeitszüge steigen. Auch diesmal erleben wir, wie effizient und komfortabel das Reisen in China funktioniert, in kurzer Zeit legen wir wieder eine große Strecke zurück.

In Xi'an angekommen, werden wir von unserem neuen Reiseleiter Tian begrüßt. Schon auf der Fahrt zum Hotel gibt er uns mit viel Wissen und einer angenehm lockeren Art erste Einblicke in die Geschichte der Stadt und des Landes. Xi’an zählt zu den ältesten Städten Chinas, war über viele Jahrhunderte hinweg Hauptstadt mehrerer Dynastien und gilt als Ausgangspunkt der legendären Seidenstraße.

Nach dem Check-in und einem gemeinsamen Abendessen haben wir die Möglichkeit, an einer abendlichen Lichterfahrt teilzunehmen - und die hat es wirklich in sich. Was unser Reiseleiter zunächst augenzwinkernd als „eine Art Weihnachtsmarkt“ ankündigt, entpuppt sich als ein regelrechtes Lichtermeer: ganze Straßenzüge sind aufwendig illuminiert, überall leuchten bunte Installationen, Figuren und Dekorationen. Dazu kommen Musik, Menschenmengen und eine lebendige, fast festliche Stimmung.
Es wirkt stellenweise wie eine lange, leuchtende Parade durch die Stadt – lebendig, bunt und voller Energie.

Nach dem Spaziergang fahren wir mit dem Bus weiter und legen unter anderem einen Stopp am sogenannten Liebessee ein. Hier erzählt uns Tian eine bewegende Liebesgeschichte aus der Tang-Dynastie.

Zurück im Hotel lassen wir den Tag mit vielen neuen Eindrücken ausklingen oder fallen gleich müde ins Bett.


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