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Reisebericht: Rundreise Deutschland - Speyer & Heidelberg

10.06. – 15.06.2018, 6 Tage mit Wolframs-Eschenbach - Schifferstadt - Heidelberg - Bietigheim-Bissingen - Germersheim - Landau in der Pfalz - Neustadt an der Weinstraße - Bad Dürkheim - Speyer - Deutsche Fachwerkstraße - Bad Wimpfen

Ein Reisebericht von:
Nadja Klinkhardt
 
Unterwegs in Deutschland – Dom-, Kaiser-, Universitäts- und Weinstädte wollen von uns entdeckt werden. Historische Stadtkerne, prächtige Fachwerkhäuser, Altstadtgassen, Klosteranlagen, Schloss- und Pfalzruinen nehmen uns mit auf Zeitreise ins Mittelalter.

Sonntag, 10.06.2018 => Anreise nach Schifferstadt in Rheinland/ Pfalz


deutschland


Am frühen Morgen trafen sich die ersten Reisegäste in Dresden, Nossen und Chemnitz und fuhren mit mir gemeinsam, zunächst in Richtung Vogtland und dann weiter auf der A9 nach Münchberg - nun war unsere Reisegruppe komplett. Vorbei an Nürnberg erreichten wir am Nachmittag unsere Zwischenstation in Wolframs Eschenbach – eine ländliche Kleinstadt mit viel Geschichte. Hier unternahmen wir einen kleinen Rundgang in der sehr überschaubaren Minnesängerstadt, welche nach Wolfram von Eschenbach – dem Dichter des „Parzival" benannt ist. Der von der Stadtmauer umgebene Innenbereich gleicht einem Wehrschild und sobald man durch das obere oder untere Tor des Schildes hereinläuft, fühlt man sich sofort ins Mittelalter versetzt. Über Kopfsteinpflaster erreicht man in wenigen Gehminuten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zuerst auf dem Marktplätzchen das Denkmal des berühmtesten Sohnes der Stadt, gleich nebenan das Münster und das Schloss des Deutschen Ordens, entlang der Haupt- bzw. Prachtstraße geht man an vielen, sehr schick restaurierten Fachwerkhäusern vorbei zum oberen Tor. Danach ging es weiter, vorbei an Heilbronn und dem Hockenheimring zu unserem Hotel in Schifferstadt, unweit von Worms, Speyer und Heidelberg gelegen. Dort wurden wir bereits freundlich vom Hotelpersonal empfangen und durften unsere Zimmer beziehen. Nach einer kleinen Verschnaufpause trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant wieder. Wir genossen ein leckeres 3- Gänge Menü und verabschiedeten uns danach in die erste Nacht in Rheinland Pfalz.

Montag, 11.06.2018 => Universitätsstadt Heidelberg und Schifffahrt auf dem Neckar


deutschland

 
Nachdem sich alle am reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt haben, fahren wir mit unserm Busfahrer Ben in Richtung Heidelberg. Ca. 1 Fahrtstunde vom Hotel entfernt erreichen wir bei sehr warmen und schwülen 27 Grad die Universitäts- und Residenzstadt. Ca. 33.000 Tausend Studenten studieren hier an der renommierten und ältesten Uni Deutschlands, in verschiedenen Fakultäten. Wir werden bereits von unserer heutigen Stadtführerin erwartet und begeben uns gemeinsam durch kleine Gassen der malerischen Altstadt erstmal in Richtung Bergbahn. Die moderne Standseilbahn im unteren Teil bringt uns in knapp 2 Minuten Fahrtzeit hoch auf ca. 200m – zum Wahrzeichen der Stadt – das Schloß Heidelberg. Als mittelalterliche Burganlage wurde es thronend über der Altstadt errichtet und lange als Residenz der pfälzischen Kurfürsten genutzt. Bei einem Rundgang mit schönen Ausblicken auf den Neckar und die Altstadt, erhielten wir zudem viele Informationen zu den Persönlichkeiten und deren Geschichte in Verbindung mit dem Schloß. Des Weiteren bekamen wir Einblick in den Schloßhof, wo jährlich die Schloßfestspiele stattfinden und auch das Deutsche Apotheken Museum seinen Sitz hat. Danach ging es wieder mit der Bergbahn bergab, zurück in die Altstadt. Durch schmale Gassen ging es zuerst zum Rathaus und danach zu weiteren wichtigen Stationen in der Stadt. Nach einer kurzen individuellen Freizeit zum Mittagessen, trafen wir uns am Nachmittag am Anleger der „Weißen Flotte" am Neckar wieder und gingen an Bord der „MS Europa". Eine gute Möglichkeit bei frischer Brise die Perspektive zu wechseln und sich Heidelberg noch einmal vom Wasser aus anzusehen. Während der ca. 1,5h Fahrt über den Neckar bekamen wir viele Informationen zum Fluß und den Schleusen, sowie den vorbeiziehenden Orten oder Bauwerken. Zum Beispiel hatte man einen schönen Blick auf den „Philosophenweg", einen Wanderweg auf der grünen, hügeligen, gegenüberliegenden Seite von Heidelberg, oder auf das „Stift Neuburg", wo Benediktinermönche leben und eine eigene Brauerei betreiben. Erlebnisreich waren auch die 2 Schleusenanlagen, welche wir durchfahren haben und bis auf knapp 4m angehoben wurden, Es war sehr entspannend an Bord während rechts und links am Ufer das wildromantische, sehr grüne Neckartal an uns vorbeizog. Kurz nach Neckargemünd, ein kleines Fischerstädtchen, auch als die kleine Schwester von Heidelberg bezeichnet, erreichten wir die Endstation – Neckarsteinach, der einzige Ort in Deutschland mit 4 Burgen. Wir gingen von Bord und wurden von unserem Busfahrer abgeholt, um die Rückfahrt zum Hotel anzutreten. Zum Glück erreichten wir am späten Nachmittag dieses gerade noch vor dem heranziehenden Gewitter. Nach der individuellen Freizeit im Hotel oder im Ort trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant. Mit vielen neuen Eindrücken und etwas frischer Luft vom Regen ging es in die Nachtruhe.

Dienstag, 12.06.2018 => Nibelungenstadt Worms und Weinstadt Bad Dürkheim


deutschland


Nach einem reichhaltigen, nicht so zeitigen Frühstück im Hotel, trafen wir uns in der Lobby um gemeinsam in den nächsten erlebnisreichen Tag zu starten. Heute besuchen wir Worms und Bad Dürkheim. Nach nur kurzer Fahrtzeit vom Hotel erreichen wir die Nibelungenstadt Worms. Unsere Gästeführerin erwartet uns bereits unweit des romanischen Kaiserdoms und nimmt uns mit auf Zeitreise durch zwei Jahrtausende. Der Dom feiert in diesem Jahr sein 1.000 jähriges Jubiläum und diesen besuchen wir zuerst und bekommen von außen und innen viele Informationen aus der Zeit der Romanik und dem Barock, dessen Baustilen und Persönlichkeiten die diese Zeit geprägt haben. Danach gehen wir weiter zum ältesten jüdischen Friedhof Europas – er wird auch als „steinernes Archiv" bezeichnet. Über 2.500 Grabsteine stehen hier und vermitteln ein Gefühl von Ewigkeit. Der älteste, hier stehende Grabstein stammt wohl aus dem Jahr 1076! Wir erfahren was es mit den Steinen und Zetteln auf den Grabsteinen der Rabbiner auf sich hat, welche sofort auffallen. Sie gelten als Zeichen der Verehrung – die Zettel sind handgeschrieben mit Wünschen und Mitteilungen an die Toten und die Steine dienen als Halt und gelten als heilig. Bei starkem Regen laufen wir weiter zum Lutherdenkmal – dem größten Reformationsdenkmal der Welt. Im Jahr 1521 wurde Luther zum Wormser Reichstag vorgeladen und sollte sich von seinen Schriften – dies tat er jedoch nicht, da etwas gegen sein Gewissen zu tun „...weder sicher noch heilsam ist."! In Erinnerung an diese Zeit stehen hier am Denkmal Luther und seine Weggefährten aus jener Zeit. Danach geht es zum Obermarkt, wo der Brunnen mit dem sogenannten „Schicksalsrad" sehenswert ist. Das Bronzerad im Brunnen ist gestaltet mit den historischen Stadtereignissen und dreht sich dem Uhrzeigersinn entgegen um darauf aufmerksam zu machen, dass die Vergangenheit sich wiederholen kann. Als Abschluß unseres Rundganges durch Worms besuchen wir noch die evangelische Dreifaltigkeitskirche. Sie wurde zum Gedächtnis an Luthers Auftritt im 17. Jh. errichtet und lädt heute mit ihren über 1.000 Sitzplätzen vielmehr als Veranstaltungs- als eine Gemeindekirche ein. Nach den vielen Eindrücken der Stadt, gönnen wir uns erstmal eine individuelle Mittagspause. Danach fahren wir weiter nach Bad Dürkheim und begeben uns in das größte, zusammenhängende Weinanbaugebiet Deutschlands. Wir befahren einen Teil der 85 km langen „Deutschen Weinstraße" und sehen dabei rechts und links der Straße viele Weinanbaufelder unterhalb des Pfälzer Waldes. Bad Dürkheim, auch bekannt als Kurstadt mit dem längsten Gradierbauwerk erreichen wir nach kurzer Fahrtzeit. Hier werden wir bereits im familiengeführten Weingut „Fitz Ritter" im Herzen der Pfalz mit langer Geschichte und tiefer Verbundenheit zur Region - zur Wein- und Sektführung mit anschließender Verkostung erwartet. Man führt uns durch das weitläufige Anwesen mit Gutshaus und prämierter Parkanlage, mit sehr schönen, alten Bäumen - direkt gegenüber der Weinreben. Danach geht es in den Sandstein – Gewölbekeller mit der ältesten Sektkellerei in Rheinland - Pfalz und dem Sektmuseum – hier probieren wir einen Schluck des edlen Tropfens. Nach vielen Informationen zur Herstellung, Produktion, Sorten und der Weinlese an sich – probieren wir auch noch den Prädikatswein. Im Anschluß werfen wir noch einen Blick auf das „Dükheimer Riesenfass", welches gegenüber vom Weingut liegt und ca. 1,7 Mio. Liter Fassungsvermögen hat. Allerdings wurde in ihm noch nie Wein gelagert, sondern nur verzehrt – im Restaurant. Über den „Dürkheimer Wurstmarkt" – wo jährlich im September das größte Weinfest der Welt mit ca. 700. 000 Besucher in 9 Festtagen gefeiert wird, laufen wir zurück zu unserem Bus und treten die Heimreise zum Hotel an. Am späten Nachmittag bleibt individuelle Zeit sich in Schifferstadt umzusehen oder im Hotel zu entspannen, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen wieder treffen.

Mittwoch, 13.06.2018 => Dom – und Kaiserstadt Speyer und Technikmuseum Sinsheim


deutschland


Heute fuhren wir zuerst in eine der ältesten Städte Deutschlands – nach Speyer. Hier sind 2. 000 Jahre städtisches Leben sehr eng mit der Deutschen und europäischen Geschichte verknüpft. Im größten der 3 romanischen Kaiserdome – dem Dom zu Speyer, welcher seit 1981 als UNESCO Welterbestätte zählt – wurden schon viele Staatsoberhäupter durch Altbundeskanzler a. D. Helmut Kohl begrüßt und durch den Dom geführt. Heute nun auch wir – die Domführer erwarten uns bereits und nehmen uns mit auf eine interessante Führung durch den sehr imposanten, wuchtigen, 137m langen und in unterschiedlichen Baustilen gebauten Dom am Rande der Stadt, in einem schönen englischen Landschaftsgarten gelegen. Wir treten durch das sehr ca. 8m hohe und 8 Tonnen schwere Domtor ein und können ca. 30m hohe Gewölbe in monumentaler Schlichtheit und Steinarchitektur bewundern. Danach gehen wir in das Kellergeschoss und besichtigen die Krypta – die Kirche in der Kirche sozusagen. Hier sehen wir die Grablege der Kaiser & Könige - insgesamt 8 Grabstätten der Herrscher des Mittelalters. Nach diesen vielen Eindrücken wechseln wir den Blickwinkel und gehen gemeinsam mit unserem Stadtführer durch die kleinen, idyllischen, verwinkelten Gassen der Innenstadt. Vorbei am Kloster „St. Magdalena", wo noch Nonnen leben sowie dem Holz- und Fischmarkt geht es zur protestantischen Dreifaltigkeitskirche, welche reich mit Holz und Barock verziert ist. Danach werfen wir noch einen Blick die „Alte Münze" – das Kaufhaus und das historische Rathaus, bevor unser Rundgang mit der jüdischen Geschichte im Judenbad „Mikwe" endet. Nun gönnen wir uns erstmal eine kurze Mittagspause in der Stadt, bevor wir weiter nach Sinsheim fahren. Hier besuchen wir das Technikmuseum, welches auf 30. 000 qm Hallen- und zusätzlicher Außenfläche alles zu bieten hat, was das Technikherz begehrt. Fahrzeuge – vom Oldtimer über Motorräder, Formel I und Rekord-, Renn- und Sportwagen, bis hin zu Eisenbahnen, Traktoren und unzähligen Militärfahrzeugen sind in den Hallen in allen Varianten, Formen, Farben und Altersklassen zu bestaunen. Im Außengelände sind auf dem Museumsdach, neben vielen verschiedenen Flugzeugen – weltweit einmalig – die zwei Überschallflugzeuge – Concorde und Tupolev – Seite an Seite zu besichtigen. Über eine Wendeltreppe gelangt man in die Maschinen hinein und kann im „Steigflug" bis vor zum Cockpit laufen. Mit sehr schönen Erlebnissen und vielen Eindrücken im Gepäck fahren wir am späten Nachmittag zurück ins Hotel. Zum gemütlichen Abendessen im Hotelrestaurant wird heute entspannende Jazz – Musik gespielt. Damit verabschieden wir uns in die Nacht.

Donnerstag, 14.06.2018 => Deutsche Fachwerkstraße und Kloster Maulbronn


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Nach dem zeitigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einer der 7 Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße, welche 1990 ins Leben gerufen wurde um sich gemeinsam mit den angeschlossenen Orten zu präsentieren. Hier zieren – getreu dem Motto „Fachwerk verbindet" - viele prächtige Fachwerkbauten, des „alemannischen" und „fränkischen" Fachwerktyps aus dem 13. bis 19. Jh., die historischen Städte – wo ganz selbstverständlich noch das Marktrecht vollzogen wird. Unser erstes Ziel war Bietigheim – Bissingen, ein Ort an der sternförmig verlaufenden Strecke vom Neckar bis zum Bodensee, wo sich kunstvolle Moderne, in Form von Skulpturen mit dem traditionsreichen Fachwerk verbindet. Unsere Gästeführerin erwartet uns bereits, um mit uns gemeinsam einen historischen Rundgang durch die Altstadt zu starten. Wir erfahren viel über die Geschichte, Sprichwörter und lustige Anekdoten aus der alten Zeit. Vor allem aber sehen wir sehr viele, sehr schön restaurierte Fachwerkhäuser, die heute als Wohnhäuser, Museen oder als Rathaus genutzt werden. Wir bekommen die unterschiedlichen Stil- und Zierelemente des Fachwerks erklärt und sich beeindruckt von den vielen unterschiedlichen Streben, Balken, Fenstern und Farbgestaltungen der teilweise sogar 3 - 4 stöckigen, sehr stattlich und repräsentativ anzusehenden Giebelhäuser. Nach vielen neuen Eindrücken und Informationen gönnen wir uns erstmal eine Verschnaufpause und suchen uns ein gemütliches Plätzchen zur Mittagszeit. Danach setzen wir unsere Fahrt auf der Fachwerkstraße fort und fahren zum nächsten Ort an der Regionalstrecke – Vaihingen an der Enz. Won weitem grüßt schon das Wahrzeichen der Stadt - das Schloß Kaltenstein, welches auf einem Muschelkalkfelsen über der Stadt, als ehemalige Residenz des Grafen von Vaihingen, thront. Im Innenstadtbereich erwartet uns auch hier, Fachwerkidylle pur – allerdings erkennen wir auf einem kurzen Rundgang sehr schnell Unterschiede. Die Fachwerkhäuser hier wirken nicht weniger prachtvoll als in Bietigheim, aber sie wirken schmaler, enger, kleiner und nicht so hoch und wuchtig. Dennoch sind auch Sie reich verziert und schön restauriert. Mit einem letzten Blick auf den massiven „Pulverturm" an der ehemaligen Stadtmauer, welcher zeitweise als Gefängnis genutzt wurde verabschieden wir uns von der Fachwerkstraße und fahren weiter zum Kloster Maulbronn. Hier erwartet uns UNESCO Weltkulturerbe mit lebendiger Atmosphäre. Die ehemalige Zisterzienserabtei, welche aufgrund ihrer Größe, wie eine eigene Stadt wirkt – gilt als die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage in Europa in der alle Stilrichtungen, von der Romanik bis zur Spätgotik in einer einzigartigen Dichte vertreten sind. Umgeben von mittelalterlichen Mauern, Türmen und Gebäuden werden wir bereits zur Führung durch die Anlage erwartet. Dabei erfahren wir, wie die Mönche und Laienbrüder zur Zeit der Nutzung als Kloster nach ihren Regeln gelebt haben und sehen „das Paradies" – die Vorhalle der Klosterkirche. In der 73m langen Kirche aus dem 12, Jh. selbst, genießen wir einen Blick auf das Kreuznetz-gewölbe, die „Kirchenschranke" und das 92 Plätze starke, massive, schön verzierte Chorgestühl aus dunklem Holz. Danach durchlaufen wir einen Teil des Kreuzganges mit schönen Einblicken in den Klosterhof und erfahren einiges über die Kleidungsordnung, Lebensweise und das „Refektorium – den Speisesaal der Mönche sowie über namhafte Größen, wie z. Bsp. Friedrich Hölderlin und Herrmann Hesse, die hier in der evangelischen Klosterschule, einen Teil ihrer Schulzeit verbracht haben. Nach dem Rundgang gönnen wir uns im Klostercafe eine kurze Kaffeepause um die vielen Eindrücke erstmal wirken zu lassen. Im Anschluß treten wir die Rückreise zu unserem Hotel in Schifferstadt an, welches wir am frühen Abend erreichen und uns noch etwas Freizeit bleibt, bis zum letzten gemeinsamen Abendessen auf dieser Reise. Denn nun heißt es Koffer packen, da wir morgen die Heimreise antreten.

Freitag, 15.06.2018 => Kaiserpfalz Bad Wimpfen und Heimreise


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Nach erlebnisreichen und informativen Tagen heißt es heute leider schon Abschied nehmen – von der Region Worms, Speyer und Heidelberg. Es steht die Heimreise an, davor halten wir aber noch in einstigen Reichs- und heutigen Kurstadt Bad Wimpfen. „Sibylla von Reynber" erwartet uns schon im historischen Gewand zur Stadtführung durch die mittelalterliche Stadt mit ca. 7.000 Einwohnern am Neckar. Wir beginnen mit unserem Stadtrundgang an der Dominikanerkirche aus dem 12. Jh, weiter geht es über das Kopfsteinpflaster der Klostergasse zu den vielen, schönen, interessanten Fachwerkhäusern der Altstadt. Jedes von ihnen kann eine andere Geschichte erzählen – vom Steinhaus, über Pfründehaus und dem Riesenhaus erfahren wir viel Interessantes und Wissenswertes von unserer Stadtführerin. Danach erreichen wir das Burgviertel mit dem Stadttor und haben Blick auf das Gerber- und Färberviertel. Wir sehen viele kleine Gärten, angelegt mitten in der Stadt, wo alle Häuser bewohnt sind, obwohl man das Gefühl hat in einem großen Freilichtmuseum umherzulaufen. Nun stehen wir an der alten Stadtmauer vor dem roten Turm unweit der Kaiserpfalz, dem Ausdruck von Macht, welcher die Stadt so bekannt gemacht hat. Die Ruinen der von Friedrich Barbarossa gegründeten, größten, staufischen Kaiserpfalz nördlich der Alpen sind eindrucksvoll zu besichtigen – hier hielt er Hof, wenn er in Wimpfen weilte. Über das Wahrzeichen der Stadt, den 58m hohen blauen Turm, mit langer Türmertradition gehen wir zurück zu unserem Bus. Gegen Mittag geht es nun heimwärts, an Nürnberg und Hof vorbei, steigen am Nachmittag bereits die ersten Reisegäste aus und werden in ihre Heimatorte transferiert. Die nächsten Gäste verlassen uns am frühen Abend entlang der Autobahn in Höhe Chemnitz und Nossen und fahren von dort aus heim. Am späten Abend erreichen wir Dresden, alle Gäste reisen von hier aus in ihre Heimatorte – hier ist die Endstation einer schönen, erlebnisreichen Deutschlandreise.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen noch einmal für diese Reise durch einen Teil von Deutschland bedanken. Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie gesund und reisefreudig bleiben, denn es würde mich sehr freuen, wenn wir uns auf einer meiner weiteren Reisen wiedersehen würden.

 
Viele Grüße
Ihre Nadja

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Interessanter und sehr umfassend geschriebener Reisebericht, der das
Erlebte noch einmal aufleben läßt. Eine sehr gelungene Ergänzung zu
den Bildern.
Die Bilder vermitteln eine eindrucksvolle Sicht auf die besuchten
Reiseziele an den 6 Tagen.
Reiseberichte und Bilder zu zeigen bewerten als sehr positiv.

Ulf und Dieter Nerettig
20.06.2018
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