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Besinnliche Weihnachtsfeiertage im Bayerischen Wald

Reisebericht: 23.12. – 27.12.2025

Spaziergänge um den Großen Arbersee oder auch bei unserem Hotel in Spiegelau, eine Pferdekutschfahrt und eine Fackelwanderung -
so sieht ein besinnliches Weihnachtsfest aus.

Linda Haas

Ein Reisebericht von
Linda Haas


Anreise von Dresden nach Spiegelau mit Stopp beim Christkindlmarkt von Fürstin Gloria im Schloss–Hof Thurn und Taxis zu Regensburg

Gut ausgeruht starten wir morgens kurz vor 10:00 Uhr Richtung Regensburg: 18 der 25 Gäste, die den Bayerischen Wald als Weihnachtsziel haben und 14 der 15 Gäste, die in Regensburg in einen anderen Bus Richtung Bad Füssing umsteigen werden. In Chemnitz und Raststätte Vogtland steigen weitere Gäste ein und es kann los gehen.
Entlang der Porzellanstraße, über Hof, Selb, Marktredwitz und Weiden fahren wir weiter nach Schwandorf, an Wackersdorf vorbei. Hier hatte Franz Joseph Strauß in den 1980er Jahren eine Wiederaufbereitungsanlage für Atombrennstäbe geplant und damit jahrelange Demonstrationen der Anwohner dagegen ausgelöst. Erst als Franz-Joseph Strauß bei einer Jagd der Fürstin Gloria einem Herzinfarkt erlag, wurden die Pläne für die Wiederaufbereitungsanlage wieder aufgegeben und es kehrte Ruhe ein.
Wir fahren weiter nach Regensburg-Ost und unsere 15 "Transfer-Gäste" nach Bad Füssing steigen hier in ihren Bus zum Kurhotel in Bad Füssing ein.
Und die "Bayerwald-Truppe" kommt gegen 15:00 Uhr auf einem Parkplatz nahe des Schlosses Thurn in Taxis im Zentrum von Regensburg an. Nur 100 m vom Eingang entfernt kann unser Bus parken und unser Rundgang über den "Christkindlmarkt" kann beginnen. Wir kaufen eifrig Mützen, Schals und vor allem Glühwein und genießen die Atmosphäre im weihnachtlichen Schlosshof Thurn und Taxis.
Nach 1 Stunde und 45 Minuten fahren wir weiter in unserem Hotel Tannenhof in Spiegelau unsere Zimmer zu beziehen und ein köstliches Abendessen zu genießen.

JOSKA–Glaswelt in Bodenmais und Großer Arbersee

Ab 07:30 Uhr können wir im Hotel Tannenhof frühstücken und um 10:30 Uhr starten wir mit dem Bus Richtung Bodenmais.
Hier weht heute ein eiskalter Wind und wir kämpfen uns die 100 m vom Parkplatz zur JOSKA-Glaswelt durch. Jeder kann die JOSKA-Glaswelt jetzt selbständig erkunden und wir haben Glück, denn am Heiligen Abend sind hier weniger Gäste als an anderen Tagen.
Und so muss man bei den "Glasbläsern" nicht anstehen und kann nicht nur zusehen sondern ohne Wartezeit sogar selber "Glas blasen".
Wir stöbern bei Glas, Porzellan, Schmuck, Weihnachtsdeko und müssen uns Mühe geben, nicht zu viel zu kaufen.
Gegen Mittag unterbrechen wir unsere Shopping-Tour für Mittagessen oder Kaffee trinken in der JOSKA-Glaswelt.
So gestärkt, fahren wir um 13:00 Uhr mit dem Bus weiter zum Großen Arbersee. Hier sind wir in ein Schneetreiben geraten und daher spazierte nur ein kleinerer Teil der Gruppe um den Arbersee. Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel Tannenhof und wurden da mit Glühwein versorgt.
Ab 17:30 Uhr wurde uns ein festliches, 5-gängiges Weihnachts-Menu serviert.

Pferdekutschfahrt und abends Fackelwanderung

Nach dem Frühstück fahren wir heute nach Röhrnbach, zum "Michlbauern". Der ist bekannt für seine Schlitten- und Kutschenpartien.
Bedingt durch das Wetter wird es heute bei uns eine Kutschenfahrt. Wir hatten auf Schnee gehofft, aber man kann ja nicht alles haben.
Die Kutschenfahrt war -mit oder auch ohne Schnäpse- sehr amüsant und nach einer Stunde wurde uns beim "Michlbauern" eine köstliche Gulaschsuppe serviert. Anschließend hat uns der "Michlbauer" mit Akkordeon und bayerischen Liedern bestens unterhalten und sogar sein
10-jähriger Enkelsohn ist schon bestens eingearbeitet und singt und spielt wie ein "Großer".
Wir konnten uns nur schwer vom "Michlbauern" trennen, mussten aber zurück in unser Hotel, weil um 17:30 Uhr unser Weihnachtsmenu gestartet wurde.
Und nach dem Abendessen ging Georg mit den Gästen, die an einer Fackelwanderung interessiert waren, los und führte uns sicher durch
den Wald. Orts- und Waldkenntnisse sind dabei sehr wichtig, weil bei stärkerem Wind herabfallende Äste zur Gefahr werden könnten.
Und als Belohnung gab es dann vor dem Hotel einen Glühweinstand. So war es für alle ein angenehmer Abend.

Dreiflüssestadt Passau und Donau–Schifffahrt mit Gala–Buffet

Heute fahren wir nach einem ausgiebigen Frühstück nach Passau. Wir treffen die Stadtführerin Franziska Lindinger, die uns durch die historische Altstadt von Passau führt und nicht nur die Problematik der alljährlichen Überschwemmung von Donau, Inn und Ilz erläutert sondern uns natürlich auch den historischen Hintergrund Passaus näher bringt. Und dass die Universität von Passau von besonders privilegierten Studenten aus ganz Deutschland besucht wird, ein echter Geheimtipp.

Und nun kommt das High Light des heutigen Tages: Das Gala-Buffet auf der "Regina Danubia", mit der wir nach Engelhardtszell im Innviertel in Oberösterreich fahren. Engelhartszell ist eine Marktgemeinde mit nicht einmal Tausend Einwohnern im Bezirk Schärding. Die Gemeinde ist bekannt für das hier befindliche Trappistenkloster Engelszell.

Nach dem köstlichen Buffet an Bord fahren wir von Passau aus wieder in unser Hotel und beschließen den Tag mit dem Abendessen im Hotel Tannenhof.

Schloss Egg in Bernried und Rückreise nach Dresden

Heute frühstücken wir etwas früher als sonst, laden die Koffer in den Bus und auf geht`s nach Schloss Egg in Bernried.
Wir erhalten eine Führung durch dieses etwas unheimliche Schloss, in dem Filme wie Bibi Blocksberg (2002)
Fünf Freunde 2 (2012) und auch die Bullyparade (2016) gedreht wurden.

Im Schloss Egg erleben wir 900 Jahre Geschichte in einem originalgetreuen Ambiente. Von der Ritterburg zum prachtvollen Schloss -
entdecken wir die Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte.

Aber dort war es auch sehr kalt und so steigen wir gerne wieder in unseren Bus zur Rückreise ein. Schon kurz vor der Autobahn fahren wir wieder durch den Ort Metten, wo sich in der gleichnamigen Abtei der frühere Bischof von Limburg nach seinem "Skandal" samt Chauffeur und Luxuslimousine unbemerkt aufhalten konnte.

Zurück geht es nach Regensburg und dann wieder der Porzellanstraße entlang, weiter über Hof, zum 1. Ausstieg im Vogtland und dann Chemnitz und wir kommen ohne Staus wieder am Flughafen in Dresden an.


Eine wirklich gut durchdachte Reise, die bestens geplant war, geht zu Ende. Es war mir ein Freude, so viele angenehme Gäste kennen zu lernen, die harmonisch miteinander die Weihnachtsfeiertage verbracht haben und ich hoffe, möglichst viele von ihnen bei einer meiner nächsten Reisen wiederzusehen.

Linda Haas


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