Reisebericht: Rundreise Bodensee mit Blumeninsel Mainau

19.06. – 24.06.2018, 6 Tage Rundreise rund um den Bodensee - Deutschland, Österreich & Schweiz: Bregenz - Pfänder - Konstanz - Stein am Rhein - Lindau - Friedrichshafen - Salem - Insel Mainau - Ulm

Am 19.06.2018 begann unsere Reise zum Bodensee. Nach den letzten Einstiegen am Rasthof Münchberg/Nord wurden die Gäste im Namen von Eberhardt Travel begrüßt und alle erforderlichen Informationen an sie weitergegeben.Vorbei an Nürnberg, Ansbach, Feuchtwangen, verließen wir, wegen eines größeren Staus, die BAB 7 und fuhren über Ahlen, Oberkochen und Heidenheim a.d. Brenz wieder auf die BAB 7. Vorbei an Ulm und Memmingen erreichten wir Bregenz, die Hauptstadt des westlichsten Bundeslandes; gelegen am Bodensee.

Mit der Anfahrt in Richtung Bodensee kamen wir der herrlichen Landschaft immer näher: der See mit seiner Gesamtfläche von 545 km/2, flankiert von den Allgäuer Alpen, dem Bregenzer Wald und den Appenzeller Alpen mit dem 2504 m hohen Säntis.

Im völlig neu gestalteten Hotel „Lamm" in Bregenz angekommen, erfolgte das Check In durch das freundliche Personal. Ein Fahrstuhl ist vorhanden. Die Zimmer dieses 3-Sterne Hauses sind mit Dusche/Bad, WC, Fön, Safe, Telefon, und TV ausgestattet. Zum Abendessen im Restaurant des Hotels wurden unsere Gäste an schön eingedeckten Tischen, die mit der Eberhardt Tischkarte versehen waren, eingewiesen. Diese Tischordnung wurde für die ganze Zeit des Aufenthaltes eingehalten. Somit lernten sich viele unserer Gäste, inkl. der mit eigenen PKW angereisten, näher kennen. Das Abendessen erfolgte in zwangloser Atmosphäre. Die Qualität des 3 Gänge Menüs und das jeweilige Frühstücksbuffet waren sehr gut. Das Hotel liegt in der Nähe des Zentrums von Bregenz, in unmittelbarer Nähe des Bodenseeufers. Somit konnten vor oder nach dem Abendessen kleine Spaziergänge zum Kloster Mehrerau, zum Jachthafen und zur Seebühne gemacht werden.

Besuch von Bregenz und des Pfänders


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Am nächsten Tag erfolgte der Stadtrundgang in Bregenz mit unserer örtlichen Reiseleiterin Frau Fröwis. Begonnen wurde am Ufer des Bodensees. Dann ging es in die Oberstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. Dazu wurden jeweils die entsprechenden Informationen gegeben. In der Stadtpfarrkirche „St.Gallus" wurde auch der „Silberaltar" besichtigt. Nach einer Freizeit gingen wir zur Talstation des Pfänders, um den „Hausberg" von Bregenz, zu besuchen. In ca. 10 Min. brachte uns die Kabinenbahn auf den Gipfel des berühmtesten Aussichtspunkts der Region mit 1064 m. Von hier bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf den Bodensee, Österreich, Deutschland, die Schweiz und 240 Alpengipfel. Auf einem Rundweg kann man den „Alpenwildpark" besichtigen, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt im Berghaus Pfänder.

Reise zur Insel Mainau


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Am dritten Tag fuhren wir mit unserem Reisebus entlang des Südufers über Konstanz zur Insel Mainau. Diese empfing uns bei schönem Wetter.

Im Park gibt es viele Wege, die zum Spaziergang einladen. Viel wird auch für Familien mit Kindern getan: Garteneisenbahn, lebende Tiere und andere Möglichkeiten zum Spielen sind vorhanden. Höhepunkt des Besuchs war vor allem der weitläufige Park in seiner ganzen bunten Vielfalt. Das Schmetterlingshaus mit zahlreichen Exemplaren in allen Farben und Größen, die zwischen den Besuchern umher schwirrten, die tropischen Pflanzen und Schildkröten vermittelten einen Eindruck vom Regenwald. Das Schloss, die Schloßkirche und das Palmenhaus sowie das Arboretum waren weitere Höhepunkte. Durch das Vorhandensein zahlreicher gastronomischer Einrichtungen ist für die Gäste der Insel bestens gesorgt.

Der Rheinfall, Stein am Rhein und die Halbinsel Höri (fakultativ)


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Am dritten Tag unserer Reise besuchten wir ebenfalls die Südseite des Bodensees, die hauptsächlich auf Schweizer Territorium liegt. Unser erstes Ziel war der Rheinfall bei der Stadt Schaffhausen. Hier stürzen die Wassermassen des Rheins, einige km nach dem Austritt aus dem Untersee, 25 m in die Tiefe. Dieses beeindruckende Spektakel konnten wir von Land aus, bei schönem Wetter, genießen.

Anschließend fuhren wir nach Stein am Rhein, dem viel besuchten „Rothenburg des Hochrheins". Hier am km 1 des Rheinlaufs, erzählen Häuser Geschichten. An den Fassaden findet man Darstellungen u.a. von David und Goliath, Diogenes mit dem Faß sowie Allegorien von Klugheit und Liebe, Krieg und Frieden. Im Zentrum, zwischen den beiden Stadttoren, kann man schön bummeln oder eine der zahlreichen Restaurants oder Cafe's aufsuchen. Das „Lindwurmmuseum" und das Klostermuseum „St. Georg" laden zum Besuch ein. Auch J.W.Goethe besuchte viermal diesen malerischen Ort.

Unsere Rückfahrt führte uns über die Halbinsel Höri durch die Orte Hemmenhofen (hier lebte lange Zeit der Maler und Graphiker Otto Dix) und Gaienhofen, (das kleine Dorf war schon frühzeitig ein bevorzugter Wohnsitz von Malern und Dichtern u.a. Hermann Hesse, Erich Heckel und Max Ackermann).In vielen Orten, die wir auf der Rückreise zu unserem Hotel passierten, gibt es etwas zu entdecken. So u.a. in Münsterlingen: In einer ehemaligen Klosterkirche ist der Kopf des hl. Johannes aus der Spätgotik zu sehen. Diese Figur stammt aus Hagnau am gegenüber liegenden deutschen Ufer. Sie wurde bei der letzten "Seegfrörne" 1963 in einer feierlichen Eisprozession über den See hierher gebracht. Es ist jedoch nicht vorausschaubar, wann der See wieder zufriert und die Einwohner von Hagnau die Skulptur zurückerhalten.Die weitere Rückreise führte uns dann über Romannshorn, Arborn (Arborner Bleiche, besiedelt seit 5000 Jahren), Rorschach (barocke Handelsstadt), Staad mit Hundertwasser- Markthalle, Flugplatz Altenrhein, und Naturschutzgebiet Rheinspitz nach Bregenz.

An der Hundertwasser-Markthalle in Staad am Bodensee legten wir einen kurzen Fotostop ein.

Lindau, Schifffahrt, Wallfahrtskirche Birnau und Kloster Salem


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Der vorletzte Tag begann mit einem Spaziergang auf der Bodenseeinsel Lindau. Drei Kirchen hat die Lindauer Altstadt zu bieten: die Stadtpfarrkirche St. Stephan und das Münster „Unser lieben Frauen", beide am Markt gelegen und die Peterskirche, die älteste Kirche Lindaus am Schrannenplatz, die zu einer Gedenkstätte für gefallene Soldaten des 1. Weltkrieges umgestaltet wurde. Daneben befindet sich der Diebsturm. Über die Maximilianstraße, der Hauptgeschäftsstraße der Altstadt, erreicht man den Bismarckplatz mit dem sehenswerten Alten Rathaus und dem Lindaubrunnen. Am Seehafen steht der Mangturm, um 1200 als Leuchtturm erbaut, der 33 m hohe „Neue Leuchtturm" und der 6 m hohe „Bayerische Löwe" bilden das Wahrzeichen von Lindau, die weltberühmte Hafeneinfahrt.

Nach der Freizeit in Lindau bestiegen wir das Bodenseeschiff „Baden" dass uns von Lindau nach Friedrichshafen brachte. In einer Stunde zwanzig Minuten erreichten wir die Zeppelinstadt. Die Freizeit wurde für einen Bummel, entlang der Strandpromenade, oder für eine Einkehr in eines, der zahlreichen Restaurants genutzt. Unmittelbar am Hafen befindet sich das Zeppelinmuseum. Ein Besuch dieser Einrichtung ist sehr empfehlenswert.

Weiter ging die Fahrt, entlang dem Nordufer des im Volksmund genannten „Schwäbischen Meeres", dem drittgrößten See Mitteleuropas. Wir besuchten die Wallfahrtskirche Birnau, die als schönstes Barockjuwel des Bodensees bezeichnet wird. Sie verkörpert die Hochstimmung des Katholizismus zur Zeit der Gegenreformation, aber auch Prunk und Reichtum der Äbte des Zisterzienserklosters Salem.Nachdem wir, trotz einer Hochzeit, die prächtige Innenausstattung gesehen hatten, brachte uns der Bus zum Schloß Salem, welches von einigen Gästen besucht wurde, den in der Nähe befindlichen Affenberg, mit den zahlreichen frei fliegenden Störchen und ca. 200 frei lebenden Berberaffen, besuchte der andere Teil unserer Gäste zum Abschluß des Tages.

Heimfahrt mit kurzem Halt in Ulm


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Nach der Verabschiedung durch den Seniorchef des Hotels Herrn Schenk, fuhren wir durch den
1400 m langen Citytunnel und dem 6.700 m langen Pfändertunnel in Bregenz in Richtung Heimat. Auf der weiteren Fahrt an unserem sechsten und letzten Tag der Reise, machten wir noch einen Halt am Münster in Ulm, welches den höchsten Kirchturm der Welt, mit 161m, besitzt. Auch das „Alte Rathaus" von Ulm, in der Nähe gelegen, und das rekonstruierte Fischer-und Gerberviertel sind sehenswert.

Fazit dieser Reise

Zu der Weite des Sees, der von einer Hochgebirgskulisse umgeben ist, gesellen sich geschichtsträchtige Städte und malerische Ortschaften, aber auch Obstkulturen, Hopfengärten und Rebhänge sowie Fischzucht. Das fruchtbare Land und das milde Klima lassen die besten Rohstoffe gedeihen. Aus den Ernteprodukten werden durch die Menschen viele wohl-schmeckende Erzeugnisse hergestellt. Rund um den See gibt es zahlreiche Restaurants, die 3 „Sterne", und mehr haben.

Verbreitet ist auch das Brauchtum der Leute in allen drei Ländern, die am Bodensee liegen. So hat fast jeder Ort sein Blüten-, Obst-, See-, Fisch- Hafen oder Weinfest. Besonders bizarr und skurril geht es am See zu „Fasnet" zu. Fast jeder Ort hat seine eigenen Figuren. Zur ale-mannischen Fasnet sieht man Masken und Kostüme, die „Angst und Schrecken" verbreiten sollen. Gespielt wird dazu die bekannte „Guggenmusik".

Eine Reise in das Gebiet des Bodensees lohnt sich immer. Die landschaftlichen Schönheiten, die Sehenswürdigkeiten, die Menschen, die Feste, Traditionen und die Küche bilden dafür die besten Voraussetzungen.

Karl-Heinz Meinig,

Reiseleiter für Eberhardt Travel bei dieser Reise;

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