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Weihnachten im Chiemgau

Reisebericht: 22.12. – 27.12.2025

Bayrische Gemütlichkeit im Hotel, malerische Berge und Seen und Schneeflocken zum Heiligabend - das sind die richtigen Zutaten für ein Weihnachtsfest!

Alicia Eckert

Ein Reisebericht von
Alicia Eckert


Anreise nach Rosenheim

Unsere gemeinsame Weihnachtsreise ging heute morgen um 8 Uhr in Dresden los, wo auch die meisten Gäste eingestiegen sind. Später, an den anderen Zustiegsstellen in Chemnitz und an der Raststätte Vogtland kamen noch sechs Personen dazu. Und schon ging es weiter Richtung München, natürlich mit einigen Pausen, in denen man sich die Beine vertreten, am Bus einen Kaffee trinken oder sich mit einem Snack stärken konnte.
Wie geplant, erreichten wir am frühen Nachmittag München.
Der Bus konnte in der Nähe des Marienplatzes parken und wir sind zu Fuß losgelaufen. Nach ein paar Minuten waren wir schon auf dem Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr auf dem berühmten Münchner Platz stattfindet. Und sofort tauchten wir in die bunte Welt der Lichter, der weihnachtlichen Düfte und Klänge. Ein Weihnachtsmarktbummel macht immer Spaß, aber der Marienplatz hat noch mehr zu bieten, das Neue Rathaus dominiert den viereckigen Platz, von der Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. Ein anderes Wahrzeichen von München, die Frauenkirche ist nicht weit entfernt und kann besucht werden. Die Türme der Kirche mit ihren „Welschen Hauben“ sind jedem bekannt, im Inneren wirkt das Gotteshaus freundlich mit den nach oben strebenden Pfeilern und den bunten Glasfenstern. Wenn da bloß nicht der berühmte Fußabdruck in der Eingangshalle wäre, der angeblich vom Teufel stammt.
Der Besuch des Weihnachtsmarktes stimmte uns schon auf das bevorstehende Fest ein, mit diesen Eindrücken ausgestattet setzten wir unsere Reise fort und kamen am frühen Abend in Rosenheim an. Im Hotel Happinger Hof, wo wir die Festtage verbringen werden, wurden wir freundlich in Empfang genommen. Am Ende des ersten Reisetages stand noch ein gemeinsames Abendessen an.

Kloster Benediktbeuern und Bad Tölz

Nach einem guten Frühstück, erholt von der langen Anreise, ging es heute zunächst ins Kloster Benediktbeuern. Unser Buschauffeur Max brachte uns dorthin, wir fuhren in westliche Richtung, vorbei an Miesbach und Bad Tölz, wo wir am Nachmittag verweilen wollten.
Draußen ist es deutlich kälter geworden, am frühen Morgen herrschten noch Minusgrade und in den höheren Lagen fiel in der Nacht ein wenig Schnee und verwandelte die Landschaft in einen Wintertraum.
Im Kloster wurden wir von zwei ehrenamtlichen Gästeführern erwartet, die uns während der Führung Interessantes erzählen konnten. Zwar liegen die Anfänge des ältesten bayrischen Klosters im Dunkel, um so mehr weiß man aber über die spätere wechselvolle Geschichte – zerstört, geplündert, wieder aufgebaut, erneut durch einen Brand schwer beschädigt, Anfang des 19. Jh. säkularisiert und als Wirkungsstätte des Forschers Joseph von Fraunhofer bekannt, ist es am Ende heute doch wieder ein Kloster. Heutzutage arbeiten hier die Mönche der Ordensgemeinschaft der Salesianer, die im 19. Jh. Pioniere der Jugendarbeit waren. So ist das Kloster Benediktbeuern gegenwärtig ein Zentrum der Bildung, Wissenschaft und Erziehung, das eng mit der Münchner Universität zusammenarbeitet.
Auf dem Rückweg stand dann ein kleiner Bummel in Bad Tölz auf dem Programm. Auch hier verleiht der üppige weihnachtliche Schmuck dem Ort einen festlichen Glanz und lässt eine zauberhafte Atmosphäre in der Altstadt entstehen. Der Spaziergang führte uns zuerst in die Marktstraße mit ihren bemalten Giebelhäusern aus dem 18. Jh., und dann meistens schnell in ein Café um sich aufzwärmen und eine Kleinigkeit zu essen. Wer mehr sehen wollte, konnte über die Isarbrücke zum Kurhaus laufen, das 1914 eingeweiht wurde, als Bad Tölz schon längst als Kurort mit den Heilmitteln Jod, Moor und Klima berühmt war oder die Tölzer Krippe in der Franziskanerkirche anschauen.
Nach dem weihnachtlichen Stadtbummel in Bad Tölz ging es zurück ins Hotel Happinger Hof, am Abend rundete ein Buffet den schönen Tag ab.

Stadtrundgang in Rosenheim – Heiligabend im Hotel

Heute, am Heiligabend widmeten wir den Vormittag der Stadt Rosenheim. Da das Hotel ein wenig abseits vom Zentrum liegt, sind wir mit unserem Bus zum Treffpunkt gefahren und wurden dort von zwei Stadtführerinnen in Empfang genommen. In zwei Gruppen gingen wir los und bekamen eine Menge Information über Rosenheim. Wir erfuhren viele Details über die Stadt, die als Umschlagplatz für Vieh, Getreide, Seide, Waffen und Salz, die auf dem Inn transportiert wurden, reich geworden ist. Heute ist Rosenheim mit über 65.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Oberbayern. Unser Rundgang endete auf dem Weihnachtsmarkt, hier konnte man sich mit einem leckeren Heißgetränk aufwärmen, da das Wetter nasskalt war.
Als wir zurück zum Bus kamen und die Tür sich öffnete, stieg aus ihm der Weihnachtsmann persönlich heraus und behauptete, uns bereits den ganzen Vormittag gesucht zu haben, um Geschenke von Eberhardt Travel überreichen zu können.
Zurück im Hotel wurde das Fest an einer weihnachtlichen Kaffeetafel eingeläutet. Dazu hat der Bruder des Hotelchefs Harfe gespielt und zusammen haben wir ein paar Weihnachtslieder gesungen.
Am Nachmittag gab es noch die Gelegenheit in die nahegelegene Kirche zur Christmette zu gehen. Davon haben einige Gäste Gebrauch gemacht und erfreuten sich an einem von Kindern aufgeführten Krippenspiel.
Wie auf Bestellung fing es an zu scheinen.
Das festliche Weihnachtsbuffet läutete den Heiligabend ein. Gemütlich ließen wir dann den besonderen Abend des Jahres ausklingen.

Fakultativer Ausflug zum Achensee mit Besuch der Tiroler Bergweihnacht im Sixenhof

Am 1. Weihnachtstag hieß es entweder ein wenig entspannen und an diesem freien Tag weihnachtliches „dolce vita“ genießen oder einen Ausflug nach Tirol mitmachen, um alte Traditionen zu erleben.
Die meisten Gäste haben sich für die zweite Option entschieden und sind nach Achenkirch mitgekommen um im dortigen Sixenhof die Tiroler Bergweihnacht zu erleben.
Auf dem Weg dorthin haben wir einen Fotostopp an der Kanzelkehre eingelegt, es handelt sich dabei um eine markante 180 Grad – Kurve. Von der Aussichtsterrasse aus hat man einen fantastischen Blick auf die beeindruckende Bergkulisse und bis ins Inntal hinein, heute jedoch vom Nebel beeinträchtigt. Dafür aber empfing uns die Sonne am Achensee!
Bei dem weihnachtlichen Spektakel im Sixenhof wurden die Weihnachtstraditionen aus der Vergangenheit lebendig. Staunend blickten wir auf die Tiere und Figuren während wir einer angenehm vorgetragenen Geschichte lauschten und das süße Früchtebrot probierten.
Ein Besuch im Heimatmuseum, bei dem man einen nostalgischen Blick auf das Alltagsleben in vergangenen Zeiten werfen konnte, rundete den Besuch ab. Im Anschluss haben viele noch einen Spaziergang unternommen, das herrliche Winterwetter mit Sonnenschein ließ die schneebedeckten Berge strahlen.
Am Ufer des Achensees entlang fuhren wir über die österreichische Grenze Richtung Tegernsee, dort gab es noch eine weitere Pause am Nachmittag, wir unternahmen noch einen zweiten Spaziergang am Seeufer oder genossen einfach etwas Leckeres in einem Cafè.
Zurück im Hotel ließen wir uns zusammen mit den restlichen Gästen das festliche Abendessen schmecken.

Ausflug zum Wendelstein mit der Zahnradbahn, Mittagspause am Schliersee

Der heutiger Tag stand ganz im Zeichen der Berge. Wir sind bei Nebel von Brannenburg aus mit der Wendelsteinbahn gefahren, die schon seit über hundert Jahren Ausflügler bequem auf den Wendelstein bringt. Oben erwartete uns herrlicher Sonnenschein! Der Wendelstein ist ein exponierter, 1838 m hoher Berg. An der Bergstation hatten wir von der Aussichtsplattform einen wunderbaren Rundblick ins Voralpenland und bis in den Alpenhauptkamm. Einige Gäste sind sogar den Weg zum Gipfel gelaufen, was schon einer kleinen Bergwanderung glich, denn es waren 100 Höhenmeter zu überwinden. Im Wendelsteinhaus haben wir uns aufwärmen und stärken können, bevor es auf der anderen Seite des Berges mit der Seilbahn wieder runter ging. Die Talstation befindet sich allerdings in Bayrischzell. Dort wartete bereits Max mit dem Bus auf uns. Die Rückfahrt ging über eine der landschaftlich reizvolle Landstraße, die winterliche Natur begeisterte uns sehr! An dieser Straße lag der malerische Schliersee, den Münchner Künstler schon im 19. Jh. entdeckt hatten. Bei schönstem Wetter haben wir dort unsere Mittagspause eingelegt. Man konnte den Bordservice am Bus nutzen oder am Seeufer spazieren gehen, oder vielleicht beides?
Am Nachmittag blieb noch ein wenig Zeit für eigene Aktivitäten, bevor wir den Tag beim weihnachtlichen Abendmenü ausklingen ließen.

Rückreise aus dem Chiemgau

Mit vielen Eindrücken im Gepäck fuhren heute die Gäste nach Hause, die nicht über Silvester im Chiemgau bleiben werden. Gute Reise!
Die anderen Gäste hatten heute einen freien Tag. Da bot es sich an, die Titanic-Ausstellung in Rosenheim zu besuchen, die uns von den Stadtführerinnen empfohlen wurde.
Einige Gäste wollten gerne mehr von München sehen und schlossen sich der Stadtrundfahrt an, die im Programm der Gäste stand, die heute aus Dresden angereisten.


Liebe Reisegäste! Wir haben während der Reise vieles gesehen und stimmungsvolle Momente erlebt, das herrliche Wetter trug ganz entscheidend dazu bei, dass alles hoffentlich in guter Erinnerung bleibt!

Ihre Alicia Eckert


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