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Hamburg 23.10. – 25.10.2015

Reisebericht: 23.10. – 25.10.2015

Hamburg - Das Tor zur Welt

Ein Reisebericht von
Elke Reuter


1. Tag, 23.10.   Chemnitz – Hamburg

Sehr zeitig startete unser Bus in Chemnitz mit den ersten Gästen an Bord Richtung Döbeln.
Dort wurden wir bereits von weiteren Gästen erwartet. Unser letzter Zustieg war in Leipzig / Flughafen. Alle 34 Gäste sind an Bord, und die Reise kann beginnen.
Die Hauptreisezeit ist vorbei, so erreichten wir staufrei Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands.
Unser Ziel an diesem frühen Nachmittag waren die Landungsbrücken in St. Pauli.
Bis zur Hafenrundfahrt ist noch etwas Zeit, so können wir uns mit einem Fischbrötchen beim
"Fisch-König" stärken.
Pünktlich um 15.00 h legt unser Schiff zur Hafenrundfahrt ab.
Sehr viel interessantes wurde uns über den Container- und Umschlaghafen berichtet.
Immerhin, der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlagplätzen von Seegütern in Europa.
Es gibt immer wieder Neues und Interessantes auf dieser Rundfahrt zu entdecken: vorbei am Fischmarkt, sehen wir die Köhlbrandbrücke, die gewaltigen Containerbrücken, die Theater "König der Löwen" und das "Das Wunder von Bern", die immer noch im Bau befindliche Elbphilharmonie in der Speicherstadt, den Weißen Schwan "Cap San Diego" und den Zweimaster "Rickmer Rickmers".

"Norwegian Escape"

Während der Hafenrundfahrt sahen wir auch den Ozeanriesen "Norwegian Escape".
Es ist das 40. Kreuzfahrtschiff, das auf der Meyer-Werft in Papenburg für die US-Amerikanische Reederei Norwegian-Cruise-Line gebaut wurde.
Die erste Reise des Schiffes geht nach Miami, wo es im November vom Musiker Putbill getauft wird.

an den Landungsbrücken

Am späten Nachmittag erreichten wir unser 4 Sterne Hotel „Panorama" in Hamburg - Billstedt. Nach dem freundlichen Empfang bezogen alle Gäste ihre Zimmer.
Doch dieser Tag war noch lange nicht vorbei.
Am Abend starteten wir wieder zu den Landungsbrücken.
Der Besuch der Musicals „König der Löwen" und "Liebe stirbt nie - Phantom II" stand für die
1. Gruppe auf dem Programm.
Vom Hafen bereits sieht man das Musical - Theater, das 1994 erbaut wurde, damals für die Musical - Produktion „Buddy". Nach der kompletten Umbauung des Theaters wird nun seit 2001 mit großem Erfolg das Musical „König der Löwen" gezeigt, und das mit Vorstellungen bis zu 8mal die Woche. Allein in Hamburg erlebten mittlerweile mehr als 8 Millionen Besucher den besonderen Zauber und die Faszination Afrikas - und weltweit sind es sogar bereits über 60 Millionen Menschen.
Die Begeisterung ist ungebrochen und so endet Tag für Tag die Show im Hamburger Hafen mit nicht enden wollenden Standing Ovations.

Große Freiheit

Für diesen Abend entschließen sich 12 Gäste zu einer St. Pauli-Kietztour.
Katharina führte die Gäste zu den Plätzen, die Geschichte schrieben: Reeperbahn, Große Freiheit, Davidwache, Hans-Albers-Platz sowie die vielen Clubs ... Ja, und natürlich auch in die Herbertstrasse.
Leider ist der Zutritt für Mädels dort verboten. Anfang und Ende der kurzen Straße sind mit Barrieren verstellt.
Mit dem Taxi kamen alle Gäste wieder zurück ins Hotel.


2. Tag, 24.10.   Stadtrundfahrt - Miniatur Wunderland - Freizeit - Musical

Nach einem ausgiebigen und sehr abwechslungsreichen Frühstück starteten wir zu den Landungsbrücken.
Unser örtlicher Stadtführer Ares Borgk erwartete uns bereits zu einer Stadtrundfahrt.
Wir fuhren über die Reeperbahn zur St. Michaelis Kirche, dem Wahrzeichen der Hansestadt, und von den Hamburgern auch liebevoll „Michel" genannt.


Kirche St. Michael "Michel"

Geweiht ist sie dem Erzengel Michael, der als große Bronzefigur über dem Hauptportal steht. Für viele Architekturfreunde zählt die Barockkirche mit der markanten Haube zu den schönsten Kirchen Norddeutschlands. 3 Orgeln besitzt die Kirche, wobei die größte aus dem Jahre 1961 stammt und auf stolze 5 Manuale kommt.
Von der Aussichtsplattform des Kirchturmes, dem zweithöchsten in Hamburg, hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Zudem ist man der größten Turmuhr Deutschlands ganz nah, immerhin 8 m im Durchmesser.
Eine besondere Touristenattraktion ist auch der "Michel-Trompeter": Täglich bläst der Türmer um 10 und 21 Uhr seine Choräle in alle Richtungen.


Krameramtsstuben

Wir besichtigten auch die Krameramtsstuben. Es ist die älteste Reihenhaussiedlung der Welt.
Im 17. Jahrhundert lebten da die Witwen der Hamburger Krämer.
Die zweistöckigen Fachwerkhäuser sind heute noch komplett erhalten.
Nach dem Aufenthalt ging unsere Fahrt weiter. Wir wollten ja noch so viel sehen und hören. Ganz interessant erklärte uns unser Stadtführer „seine" Stadt.
Unsere Fahrt führte uns an die Binnenalster mit dem Jungfernstieg, weiter an die Außenalster mit den vielen schönen Villen. Wir sahen das Rathaus, die Speicherstadt und die neu entstehende Hafencity mit der Elbphilharmonie. Hier entsteht auf 160 ha das Neue Hamburg.
Am Rathausplatz verabschiedete sich Ares von uns.
Hier stiegen die ersten Gäste aus. Mit dem Bus ging es wieder zurück in die Speicherstadt.
Sie galt es zu erkunden, für viele Gäste stand jedoch der Besuch des Miniatur - Wunderlandes an.
Diese Modell - Eisenbahnausstellung ist die größte der Welt, zugleich auch eine der erfolgreichsten Freizeit -Touristenattraktionen Deutschlands.
Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt ist ein einziger Superlativ: Auf zurzeit 1.150 qm Modellfläche tummeln sich ca. 890 Züge auf 12.000 Meter Gleis. Gesteuert wird das Ganze von insgesamt 40 Computern. Weit über 1 Million Gäste besuchten seit der Eröffnung im Jahre 2000 diese Ausstellung. Es gibt immer wieder neues zu sehen, bis 2020 soll der vorläufige Endausbau erreicht sein.
Am späten Nachmittag brachte uns der Bus wieder ins Hotel zurück.
Alle Gäste wollten sich noch schick machen, der Besuch der Musicals und der Reeperbahn war das Ziel dieses Abends.
Woher kommt der Name Reeperbahn? In früheren Zeiten wurden auf dieser Strasse hundertmeterlange Schiffstaue, die Reepe, gedreht.
Heute gilt die Reeperbahn im Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli als die „sündigste Meile der Welt".Reeperbahn
Und wer kennt ihn nicht, den von Hans Albers gesungenen Liedtext: „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins".
Die Betonung liegt auf nachts, denn wer am Tag über den Hamburger „Kietz" läuft, findet eher eine Meile mit einigen Geschäften vor, und wundert sich womöglich über viele verschlossene Türen. Doch wenn es dunkel wird, dann tobt das Leben auf St. Pauli.
Dies konnten wieder Gäste an diesem Abend bei einem geführten Rundgang erleben.
Pünktlich steht am Abend der Bus am Spielbudenplatz und an den Landungsbrücken bereit, um alle Gäste wieder ins Hotel zu bringen.
Einig sind sich alle. Es war ein schöner Abend, ob nun Musical oder Kietzführung.


3. Tag, 25. 10.   Fischmarkt + Heimreise

Kurz vor 08.00 h standen die Taxen bereit, um die meisten Gäste zum Fischmarkt zu bringen, die Attraktion der Stadt.
Auf Hamburgs traditionsreichstem Markt wird seit 1703 so ziemlich alles gehandelt, was nicht
niet- und nagelfest ist. Von der angestaubten Porzellankanne bis zur quietschfidelen Entenfamilie ist hier alles zu haben.
Viele Händler bieten ihre Waren feil, der berühmteste ist wohl der „Aale - Dieter".
Sein Schrei lässt die eingeschweißten Aale noch einmal zucken, sagt der Volksmund.
Früh um 05.00 h beginnt das Spektakel.
Um diese Zeit stehen die Nachtschwärmer von der Reeperbahn hier und warten auf die Rückkehr der Lebensgeister. Andere bringen ihre erstandene "Beute in Sicherheit" - für manche beginnt der Tag gerade erst, für andere ist der gestrige noch nicht zu Ende!


Auktionshalle Altona

Das Highlight jedoch ist die Auktionshalle, 1895 errichtet, wird dort bereits frühmorgens zu
Live- Musik getanzt und das bei freiem Eintritt.
Jährlich besuchen etwa 1 Million Gäste aus dem In- und Ausland dieses Kult - Spektakel.
Nach dem Frühstück und dem Kofferladen fuhren wir ein letztes Mal zu den Landungsbrücken.
Bei schönem Wetter war dann noch etwas Zeit, um an den Landungsbrücken zu verweilen, und
auch Fischbrötchen für die Heimreise zu kaufen.
Mittags hieß es für uns "Tschüß Hamburg", unsere Heimreise begann.


Heimreise


3 schöne Tage in Hamburg gingen zu Ende.
Staufrei kamen wir wieder über die Autobahn und erreichten pünktlich alle Ausstiegsstellen.
Ich möchte mich nochmal bei unserem Buschauffeur Rainer Augustin bedanken.
Sicher und pünktlich brachte er uns zu allen Zielen.
Ihnen wünsche ich alles Liebe und Gute.
Bleiben Sie immerschön reiselustig.
Vielleicht sehen wir uns auf einer Reise von Gemeinsam-Schöner-Reisen + Eberhardt-Travel einmal wieder.
Ich würd mich freuen.
Elke Reuter


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