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Reisebericht: Hamburg mit Konzert in der Elbphilharmonie

10.10. – 12.10.2020, 2/3 Tage Städtereise Hamburg mit Konzert im Großen Saal in der Elbphilharmonie

Hamburgs Highlights erleben: der Hafen, die Speicherstadt, St. Pauli und natürlich die Elbphilharmonie

Samstag, der 10. Oktober 2020


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Früh am Morgen starten wir mit unserem Eberhardt-Reisebus in Pirna. In Dresden, Döbeln, Grimma, Leipzig und Klieken steigen unsere Gäste zu und unsere Reisegruppe ist komplett. Wir freuen uns auf ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende in Hamburg. Das Programm stelle ich im Bus schon einmal vor. Unser Hotel befinet sich in unmittelbarer Nähe des Parks Planten und Blomen. Hier findet (außer 2020 wegen Covid19) ein ganz besonderes Spektakel statt: die Wasser-Lichtspiele. Also, wenn wir es schon nicht selber sehen können- dann wenigstens als Film während der Fahrt. Eine schöne Einstimmung auf Hamburg. Am frühen Nachmittag dann sind wir an den Landungsbrücken am

Hamburger Hafen


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angekommen. Hier wartet schon der Chef unserer Schifffahrts-Gesellschaft und begrüßt uns ganz zünftig in seiner Stadt und auf seinem Wasser. Wir steigen auf sein Schiff und dann erleben wir den Hamburger Hafen vom Wasser aus. Werften, die gerade neue Yachten für ihre betuchte Kundschaft bauen. Aber auch den altehrwürdigen Segler "Peking", der in New York vor sich hin rottete, bis man ihn aufkaufte, hier her brachte und neu aufgebaut hat. Schließlich wurde er einstmals hier auf der Werft gebaut. Wir passieren die Ellerholz-Schleuse und haben dann einen tollen Blick auf die Elphi. So wird die Elbphilharmonie liebevoll genannt. Immer wieder schlägt das Wetter Kapriolen, den Regengüssen folgen Regenbogen- selten schöne Fotos entstehen so. Auch die Riesen- Containerschiffe laufen Hamburg an, erst wenn man darunter entlangfährt bekommt man eine Ahnung von den Dimensionen...So endet am Elphi-Anleger die erste Etappe unserer Hafen-Entdeckungstour. Hier heißt es aussteigen: in 2 Gruppen erkunden wir nun zu Fuss die

Speicherstadt rund um die Elbphilharmonie.


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Unsere Stadtführer machen uns mit der Geschichte und den gegenwärtigen Gegebenheiten hier vertraut, wir erleben tolle Aussichten und erfahren interessante Geschichten rund um die alten Speicher hier. Für morgen Abend können wir uns schon mal orientieren, wo treffen wir uns wieder- wie kommen wir zu den Sehenswürdigkeiten hier... Ein toller- wenn auch teils verregneter- Nachmittag geht zu Ende. Andreas bringt uns zum

Mövenpick Hotel,


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erbaut in und rund um einen alten Wasserturm. Schon die Auffahrt mit der Rolltreppe zur Rezeption ist beeindruckend. Die Zimmer hier lassen dann auch keine Wünsche offen und das Flair genießen wir immer wieder. Der frühere Wasserturm wurde entkernt und rund um den Versorgungstrakt entstanden die Zimmer und Restaurants. Lichtspiele und Wassertropfen-Musik lassen die Geschichte des Hauses bei jeder Fahrt mit dem Fahrstuhl oder dem Gang zum Foyer lebendig werden. Die Crew des Hauses erfüllte jeden Wunsch- als bestellte ich gleich auch Taxen für die Gäste, die heute Abend noch St. Pauli kennenlernen wollten. Denn was wäre ein Besuch in Hamburg ohne den "Kiez" zu sehen? Alle anderen können hier im Schanzenviertel individuell ihren Abend verbringen. Das läßt hinsichtlich Cafes, Restaurants und Kneipen keine Wünsche offen. Nun aber rasch frisch machen und los gehts- zum

Kiez.


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Unsere Taxen sind pünktlich und bringen uns zum St.Pauli-Office. Hier treffen wir uns mit Nico, unserem Guide für den Abend. Da wir noch keine Gelegenheit hatten für einen Abend-Imbiss bitten wir ihn einfach, einen solchen kurzerhand einzubauen. Nico ist Stadtplaner, er kennt den Kiez seit Jahren und kann interessante und unterhaltsame Geschichten erzählen. Am Spielbudenplatz erfahren wir, wie die "tanzenden Türme" entstanden sind und wie das Areal einmal aussehen sollte. Gegenüber der berühmten Davidswache dann ein Imbiss-Stopp am Lukullus. Eine Bratwurst, die Zeit nahmen wir uns. Gut so, denn in der

Hans-Albers-Klause


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machten wir einen zünftigen Bier-Stopp. So vieles erfuhren wir noch, dass die Beatles ihre Karriere in Hamburg begannen, wie der "Silbersack" gerettet wurde und warum Altona diesen Namen hat - "all zu nah" an der begüterten Stadt Hamburg lag dieses Örtchen, das lange zu Dänemark gehörte. Natürlich durfte ein Bummel über die

"Große Freiheit"


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nicht fehlen und an ihrem Ende dann unerwartet: eine katholische Kirche mit Kloster. Sinnbildlich immer noch für die große Freiheit- damals bezeichnete sie das Recht auf freie Ausübung der Religion. Hamburg war ja reformatorisch geprägt und so siedelten sich hier die unterschiedlichsten Anschauungen und Religionen an, die nicht ins evangelisch-reformierte Raster passten. Am Beatles-Platz dann verabschieden wir uns herzlich von Nico. Allerdings hat auch niemand mehr wirklich vor, noch feiern zu gehen. Also entern wir wieder Taxen und fahren gemütlich zurück zum Hotel. Was für ein toller Tag geht nun zu Ende.

Sonntag, der 11. Oktober 2020


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Für die Zeit zwischen 7 und 8 Uhr gibt es nur wenige Registrierungen für das Frühstück, also nutzen viele die Gelegenheit. Trotzdem muss sich jeder am Eingang des Restaurants nochmals  eintragen. Nun ja- besondere Situationen erfodern eben besondere Maßnahmen. Die befolgen wir aber, den Gang mit Maske zum Buffett ebenso wie die "Einbahnstraßenregelung" dort, um die Abstände zu gewährleisten. Wir lassen uns ein ausgezeichnetes Frühstück schmecken, das keine Wünsche offen ließ. Vom Hotel aus starten wir dann mit unserem Bus wieder Richtung Landungsbrücken. Hier sind wir mit unserem Stadtführer verabredet. Ares ist überpünktlich und so beginnen wir gleich hier am

St.Pauli-Tunnel,


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am alten Elbtunnel. Statt einfach nur vorbeizufahren gehen wir direkt hinein und gewinnen einen Eindruck von den enormen technischen Leistungen, die zur Erbauung notwendig waren. 1908 wurde er eingeweiht. Aufzüge bringen die Fahrzeuge und Passagiere hinunter in 23 Meter Tiefe. Hier kann man unter der Elbe entlangfahren oder-laufen zum anderen Ufer. Eigentlich wurde er erbaut, um die Werftarbeiter pünktlich zur Arbeit zu bringen. Je nach Wasserstand mussten sie bis dato mehr oder weniger Umwege laufen. Hafenarbeit war Manpower-ein Knochenjob. Vom heutigen Anblick mit Kränen und automatisierten Anlagen war man weit entfernt. Dann steigen wir wieder in unseren Bus und die Fröhlichkeit von Ares überträgt sich auf uns. Er ist so glücklich, endlich wieder mal als Stadtführer arbeiten zu können. Natürlich fahren wir am

Fischmarkt


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entlang, an der Haifischbar vorbei, wo "Inas Nacht" aufgezeichnet wird. Ares zeigt uns die Hochwasserschutzanlagen und erzählt, dass sich das Quartier hier grundlegend ändern soll. Aufschüttungen sollen für neues Bauland sorgen...nun, wir werden sehen. Da wir das neue Wahrzeichen Hamburgs gestern bereits kennenlernen durften fahren wir nun zum einzig wahren- wie die Hamburger sagen: zu ihrem "Michel", der St. Michaeliskirche. Natürlich darf ein Foto-Stop  nicht fehlen. Dann geht es zur

Alster.


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Rund um die Außenalster entstanden einige der schönsten Villen und Herrschaftshäuser Hamburgs. Klangvolle Namen wie Joop, Kühne u.a. fallen. Die Architektur begeistert:  schwungvolle Linien arrangieren sich hier mit Bauhaus und Moderne. Am Ostufer die Blaue Moschee, die schönste der mehr als 50 Moscheen Hamburgs. Sie wurde gebaut für die Arbeiter im Teppichhandel, wer weiß schon, dass Hamburg der zweitgrößte Teppich-Handelsplatz der Welt ist? Unweit des Jungfernstiegs machen wir erneut einen Stopp: am

Rathaus Hamburgs.


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Leider gibt es wegen Covid19 keine Möglichkeit, als Gruppe hineinzugehen. Wir schauen trotzdem kurz hinein. Vor dem Haupteingang gibt es kleine Gedenktafeln im Pflaster eingelassen, eine rote Rose liegt darauf und ein Name sticht schon hervor: Ernst Thälmann. Wir spazieren zum Innenhof. Was für eine Pracht. Als Sitz von Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg hat man hier beim Neubau bis 1897 nicht gekleckert ...Nun erstrahlt es im Stil der Neorenaissance. Von hier aus geht es zurück, vorbei an der Hafencity zu den Landungsbrücken. Wer wollte kann hier aussteigen und den

freien Nachmittag


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individuell gestalten. Eine Abholzeit haben wir für hier bereits vereinbart. Ares begleitet uns auch zur zweiten Ausstiegs-Station: dem Miniatur Wunderland. Einige Gäste hatten reserviert, man benötigt ein Zeitfenster, um Zugang zu erlangen, andere wollten es auf gut Glück versuchen, hatten aber leider eben dieses nicht. Die dritte Ausstiegsstelle hieß dann Jungfernstieg. Hier verabschieden wir uns auch herzlich von Ares, der uns so vorzüglich seine Stadt gezeigt hat. Erst am späten Nachmittag fährt der Bus wieder alle 3 Stationen an und es geht zurück zum Hotel. Einmal frisch machen und dann freuen wir uns auf unseren heutigen Abend. Der wird eingeläutet von einem Abendessen in der

Weinbar des "Carls".


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Es liegt in unmittelbarer Nähe der Elphi, direkt am Hafen. Hörte sich die Speisekarte schon sensationell an wurde das durch das Essen noch übertroffen. Wir genossen gebeizte Fjordforelle, Filet vom Holsteiner Kalb und eine Birne Belle Helene. Ein Gaumenschmaus. Und auch spezielle Wünsche wie Alternativen wegen Allergien oder vegetarisch wurden unkompliziert und problemlos erfüllt. Da kam von allen Gästen schon mal ein großes Lob. Dann folgte unser Highlight schlechthin:

der Besuch der Elbphilharmonie.


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Der Chor des NDR gab ein Konzert, sein erstes nach der langen Corona-Pause. Mit unseren Tickets hatten wir Zugang zum großen Konzertsaal. Vorher aber nahmen alle die Gelegenheit wahr, sich auf der Plaza umzusehen. Der Blick über den abendlichen Hafen war schon gigantisch. Dann machten wir uns auf zum großen Saal. Wie in einem Weingut sind die Sitze terrassenartig um die Bühne im Zentrum angeordnet. Die Akkustik soll dadurch überragend sein. Davon konnten wir uns während des rund einstündigen Konzerts überzeugen. Den Künstlern konnte man ansehen, wir froh sie über diesen Auftritt vor Publikum waren und auch wir als Publikum bedankten uns für die großartigen Leistungen. Andreas eilte nach dem Konzert zum Bus und war fast zeigleich mit uns an der verabredeten Haltestelle, wie er das wohl gemacht hat? So kamen wir wohlbehalten im Hotel an und verabschiedeten uns- bis morgen.

Montag, der 12. Oktober 2020


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Wie gestern schon genossen wir ein tolles Frühstück im Hotel. Den Vormittag dann konnte jeder individuell gestalten. Einige spazierten durch den Park Planten un Blomen, der ja unmittelbar am Hotel liegt, andere zog es erneut zum Hafen und zu den Landungsbrücken. Aber auch das Schanzenviertel hatte es einigen angetan und sie sahen sich nochmals am Tage hier um. Zum Mittag trafen wir uns alle im Hotel, checkten gemeinsam aus und begannen unsere Heimreise. Ein Bordservice sicherte die Mittagsversorgung unterwegs und mit einem kleinen Stau erreichten wir dennoch pünktlich die Ausstiegsorte unserer Gäste. Die Transfere waren fast alle pünktlich so dass alle gut nach Hause kamen. Damit

verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Gäste.


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Gerne war ich während dieser Reise für Sie da, ich hoffe, Sie haben unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse mitnehmen können. Reisen in Corona-Zeiten sind kompliziert, lange haben wir gezittert, ob wir überhaupt fahren dürfen. Dafür bin ich um so dankbarer, dass es mit Ihnen möglich war. Lassen Sie uns optimistisch bleiben, auch wenn Corona immer unser Leben begleiten wird- wir werden einen Weg finden, trotzdem unsere gemeinsamen Reisen fortzusetzen. Bleiben Sie also zuversichtlich und bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße,
Ihre
Marlies Thrum

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