Reisebericht: Single-Weihnacht in München

23.12. – 26.12.2018, 4 Tage Weihnachtsreise für Singles und Alleinreisende: bayerische Landeshauptstadt - BAVARIA Filmstadt - Stadtrundgang München - Ausflug in das Chiemgau - Fahrt mit der Kampenwandbahn

Besinnliche Feiertage in der Bayrischen Metropole München erlebten wir auf unserer Single Reise in den Süden Deutschlands. Zwischen dem Weihnachtstrubel der Großstadt und der Stille der schneebedeckten Kampenwand war für jeden unter uns etwas dabei!

1. Tag: Anreise nach München


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Am Morgen des 23. machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Süden. Vom grauen Himmel und tiefen Wolken ließen wir uns nicht abhalten und kamen so pünktlich 15:00 Uhr in München an. In der Lobby begrüßten uns bereits die Kugeln und Lichter der hübsch dekorierten Weihnachtsbäume und stimmten uns auf die Festtage ein.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten sich die ersten von uns bereits auf den Weg ein kleines Stück von München zu erkunden. Trotz des nun stetigen Regens gingen wir vorbei an der Pfarrkirche St. Peter, die von den Münchnern auch liebevoll „Alter Peter in Richtung Theresienwiese auf der auch in diesem Jahr wieder das Tollwood Festival stattfindet.
Dieser weihnachtliche angehauchte Markt der Ideen bat uns zahlreiche Handwerksstände in verschiedenen Zelten sowie verschiedenste biozertifizierte Kost und Getränke die man für das leibliche Wohl erwerben konnte. Nachdem ein paar letzte Weihnachtsgeschenke, und vielleicht das ein oder andere Geschenk für uns selbst erworben wurde trafen wir uns unter der modernen Installation „Bacchus is dancing“ – einer Weinrebe aus Diskokugeln von Künstler Torsten Mühlbauer, die an wild berauschten Tanz des römischen Weingottes erinnern soll.
Den Abend verbrachten wir schließlich alle gemeinsam im Hotel und genossen bayrische Spezialitäten vom reichhaltigen Buffet.

2. Tag: Stadterkundungen und Feuerzangenbowle zum Heilig Abend


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Unseren Heiligen Abend begannen wir mit einem gemütlichen Frühstück bevor uns unsere beiden Stadtführerinnen Kristin und Diana an der Rezeption in Empfang genommen haben. Das Wetter hatte sich zum Glück etwas gebessert und so brachen wir auf einem größtenteils trockenen Rundgang durch die aufregende Großstadt auf, der nur ab und an von ein wenig Nieselregen beeinträchtigt wurde. Beginnend am Karlstor lernten wir von der Gründung der Stadt aus einer ehemaligen Mönchsiedlung, die München seinen Namen gibt. Von dort aus ging es tiefer in den alten Stadtkern, vorbei am Kripperlmarkt, der Frauenkirche und dem Rathaus, dem Viktualienmarkt und dem Hofbräuhaus. Wir lernen, welche Straßen bis heute die Form der ehemaligen Stadtgräben beibehalten und wie klein München im Vergleich zum heutigen Tage angefangen hat. Unsere Führung endet am Isartor, an dem wir uns mit einer wohlverdienten Feuerzangenbowle aufwärmen.
Den restlichen Vormittag können wir ganz individuell in München genießen. Der Marienplatz mit dem Christkindlmarkt ist noch eine Weile offen und so schlendern die ersten entlang der Straßen zu den Ständen. Am Rathaus spielt ein kleines Blasorchester, und nicht viel weiter, in der St. Micheals Kirche, wurde heute die alljährlich gestaltete Krippe enthüllt. In der Kirche spielt die Orgel und einige von uns nehmen sich die Zeit, auf den Bänken Platz zu nehmen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Am Nachmittag kommt unsere Gruppe bei einer kleinen Kaffeetafel zusammen. Es gibt Kaffee, Glühwein, Gebäck und gute Gespräche bevor uns auch das Christkind einen kurzen Besuch abstattet. Vanessa trägt uns ein Gedicht vor über das diesjährige Präsent: Die dicke, rote Eberhardt Weihnachtstasse. Begleitet wird Sie von wohltuendem Tee und einer Postkarte von München, die uns auch in Zukunft an unsere schöne Reise erinnern soll. Zum Abschluss machen wir noch ein kleines Weihnachtsrätsel bevor sich die ersten zurückziehen, um sich für unser Gala-Menü am Abend noch ein wenig in Schale zu werfen.
Schließlich nehmen wir unsere Plätze im Rôtisserie Restaurant ein, die ersten Kellner bringen uns bereits ein Glas Sekt zum Anstoßen und der Abend kann beginnen. Wir werden mit Ochsencarpaccio, Steinpilzessenz, Maispoularde und Apfelstrudel verwöhnt, verwickeln einander in interessante Gespräche und lassen so den Heiligen Abend stimmungsvoll ausklingen.

3. Tag: Nebelige Kampenwand


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Unser Fahrer Werner bringt uns hinein ins Chiemgau, es ist kein Regen in Sicht und trotz den Wolken am Himmel stimmen uns die ersten schneebedeckten Berge, die wir in der Ferne entdecken können, zuversichtlich. Angekommen in Aschau bringt uns die Kampenwandbahn in die Höhe. In 14 Minuten überqueren wir fast 1000 Meter Höhe. Bald tauchen wir in die Wolken ein, die uns bereits von unten den Blick auf die Kampenwand verdeckt haben. Es fühlt sich an, als schweben wir durch ein weißes Meer, bis letztendlich die Bergstation in Sicht kommt. Oben angekommen ist das erste, was man merkt die bittere Kälte: An der Bergstation sind nur etwa -6°. Viel mehr gibt es auf den ersten Blick nicht zu entdecken: Der Gipfel ist in dicken Nebel getaucht und als die ersten Gäste sich auf den Weg zur Sonnenalm begeben, verschwinden auch Ihre Gestalten im weißen Nichts.
Unsere Einkehr bietet die willkommene Abwechslung zum kalten Nebel: Im Kaminstübchen sind bereits die Tische weihnachtlich für uns eingedeckt und unsere Kellnerin Heike steht schon bereit, um sich um unser leibliches Wohl zu sorgen. Die ersten heißen Getränke erreichen unsere Tische, als der Nebel tatsächlich für einen Moment aufklärt. Die Fotografen nutzen die Chance, ein paar Blicke auf die schneebedeckten Berge und den Wald zu erhaschen, doch leider hält der Zauber nicht lang an. So schnell wie der Nebel aufbrach, ist er wieder zurück – aber zum Glück wartet die Sonnenalm mit einer reichhaltigen Brotzeit auf, die uns ein wenig für die fehlenden Aussichten entschädigt. Gemütlich schlemmen wir mit frischen Brezeln, Brot, Wurst und Käse – zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Obstler bevor wir uns zurück in die Kälte wagen. Die Sicht hat sich nur wenig verbessert, aber der dicke Schnee und nebelige Wald überzeugt dennoch mit seinem Charme.
Schließlich bringt uns die Kampenwandbahn wieder nach unten, wo uns unser Fahrer bereits erwartet. Mit einem Glas Sekt oder Orangensaft stoßen wir noch gemeinsam auf unsere schöne Reise an, bevor unser Bus uns schließlich wieder zurück nach München bringt.

4. Tag: Rückreise von München


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Bei besten Wetter geht es nun wieder zurück in die Heimat. Nur ein kurzer Stau hält uns auf, schließlich sind wir nicht die einzigen die am 2. Weihnachtsfeiertag den Weg nach Hause antreten. Dennoch kommen wir pünktlich wieder nach Dresden zurück und verabschieden uns mit der Hoffnung, vielleicht in Zukunft noch einmal auf gemeinsame Reisen zu gehen.

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