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Reiseleiterbericht “Silvesterreise IFA Binz DE–YYIFA“ 28.12. 2025 – 02.01.2026

Reisebericht: 28.12. – 02.01.2026

Was kann es Schöneres geben, als Silvester in den Bergen oder am Meer zu verbringen.
Genau das haben sich die Gäste unserer Silvesterreise nach Binz, auf der schönen Insel Rügen, auch gesagt.

Dr. Dieter Braune

Ein Reisebericht von
Dr. Dieter Braune


1. Tag: Sonntag, 28.12.2025 – Anreise nach Binz

Am frühen Morgen, kurz vor 06:00 Uhr, fuhr unser Bus am Flughafen Dresden vor. Einige der Reisenden hatten da schon eine längere Anfahrt mit den Transferfahrzeugen hinter sich. Da uns zwei Fahrer, Beata und Marek chauffierten, brauchten wir nur die notwendigen, kleinen Pausen machen und kamen so schnell voran.
Erstaunt waren alle über die Tatsache, dass im Bus keinerlei Bordservice angeboten wurde! Das sollte eine Ausnahme bleiben! Schon zum Mittag erreichten wir unseren IFA-Ferienpark in Binz. Die Gruppen-Managerin des Hauses begrüßte uns schon im Bus. Bis auf einen Gast konnten alle schon ihre Zimmer beziehen und zu einem kleinem Erkundungsspaziergang starten.
Am Abend gesellten wir uns dann zu den schon, über Weihnachten, anwesenden Gästen.

2. Tag: Montag, 29.12.2025 – Inselrundfahrt

Heute startete unsere kleine Inselrundfahrt. Pünktlich um 09:00 Uhr stand Olaf mit seinem nagelneuen Mercedes-Bus auf dem Parkplatz.
Zuerst fuhren wir an Prora vorbei. Hier wurde in den Jahren 1936 bis 1939 begonnen, eine gigantische KdF- Ferienanlage mit 20.000 Betten zu errichten. Sie bestand aus 8, je 500m langen Blöcken, die 1939 im Rohbau fertiggestellt waren. Die zwischen den Blöcken geplanten Gemeinschaftsbauten und die Festhalle sind damals über den Planungsstatus nicht hinausgekommen.
Im Hinterland von Prora liegen die Feuersteinfelder von Mukran, die man zu Fuß besichtigen kann. Die Feuersteine wurden einst aus der Kreide ausgespült. Ein besonderer Feuerstein ist der „Hühnergott“, ein mit einem Loch versehener Stein.
Dann erreichten wir die ehrwürdige Hafenstadt Saßnitz, die die längste Außenmole Europas besitzt. Hier lagen früher viele Fischerboote vor Anker. Vom Fährhafen legten bis 1998 die Eisenbahnfähren der Königslinie nach Trelleborg / Schweden ab.
Auf dem Weg zum Königsstuhl durchfuhren wir den Nationalpark Jasmund. Olaf erzählte uns in seiner sehr freundlichen, norddeutschen Art einige Anekdoten und Sagen rund um dieses große Waldgebiet.
Am Königsstuhl machten wir 90 Minuten Pause. Über den „Skywalk“ konnten wir sicher über die Kreidefelsen laufen und am vorderen Ende, 118m über der See, den berühmten Casper-David-Friedrich- Blick genießen. Anschließen besuchten wir das Nationalparkzentrum, in dem man sich in die Zeit der Kreideentstehung vor 70 Millionen Jahren zurückversetzen, bzw. interessante Animationen und Filme sehen kann. Leider reichte die Zeit nicht für alles. Also, wiederkommen!
Anschließend fuhren wir weiter zum Kap Arkona. Hier hatten wir 3 Stunden Zeit, um das Fischerdorf Vitt, den schönen Küstenweg entlang der Steilküste und das Kap, mit den beiden, 1826 durch Schinkel bzw. 1901 errichteten Leuchttürmen und dem Peilturm zu erkunden. Hierfür nutzten wir auch die kleine Kap-Arkona-Bahn.
Wieder im warmen Bus angekommen fuhren wir entlang der „Schaabe“ durch Glowe, wo ein, dem Künstler Armin-Müller-Stahl gewidmete Ausstellung beheimatet ist. Olaf berichtete uns einiges über das in Bobbin gelegene Schloss Spyker.
Über den künstlich errichten Damm, der heute den Kleinen und den Großen Jasmunder Bodden trennt, erreichten wir die größte Stadt Rügens, Bergen. Gegen 16:30 Uhr endete unsere schöne Tour wieder am IFA- Ferienpark. Unter großem Beifall dankten wir Olaf für die Fahrt und seine kurzweiligen Erklärungen.

3. Tag: Dienstag, 30.12.2025 – zur freien Verfügung

Am Vormittag fuhr eine sehr kleine, überschaubare Gruppe mit dem Ortsbus zum Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum.
Über einen, als schiefe Ebene ausgelegten Skelettturm erklommen wir die erste Höhe. Dann ging es über einen Bergrücken zum richtigen, 40m hohen Aussichtsturm. Der Aufgang ist auch für Kinderwagen und Rollstühle geeignet, so dass wir bequem, langsamen Schrittes, den oberen Aussichtsring erreichten. Von hier, über den Baumwipfeln, hatten wir eine ausgezeichnete Sicht auf den Jasmunder Bodden, die Prorer Wiek und den Nationalpark Jasmund.
Mit dem Ortsbus ging es dann bis direkt vor unser Hotel zurück.

4. Tag: Mittwoch, 31.012.2025 – zur freien Verfügung / Silvesterfeier

Auch am letzten Tag des Jahres schien die Sonne bei guter Fernsicht. Der Reisebegleiter hatte zu einem Besuch des monumentalen Kolosses von Prora eingeladen. Hier sollten Anfang der 1940er Jahre gleichzeitig 20.000 KdF- Urlauber in 10.000, 2,25m x 4,95m großen Zimmern, für 2 RM/Tag, untergebracht werden. Wie wir alle wissen, verlief die Geschichte anders.
Um 18:00 Uhr hatte die Gemeinde Binz zu einem "Kinderfeuerwerk" auf der Seebrücke eingeladen. Die meisten von uns versammelten sich vor unserem Hotel am Strand, um das imposante, fast 10-minütige Spektakel zu bewundern. Es war schon beeindruckend, wie sich die einzelnen Szenen des Feuerwerkes in der Ostsee spiegelten.
Um 19:30 Uhr begann die "Silvesterparty"! Die Küche hatte ein sehr vielseitiges und reichhaltiges Buffet aufgeboten. Von zwei großen, geräucherter und von vietnamesischer Hand tranchierten Lachsen, bis zu den feinsten Törtchen, wurde alles geboten. Parallel trat ein Hamburger Trio mit einigen Sketchen auf, bevor dann ein DJ die Regie übernahm und zum Tanz aufspielte. Nach dem Anstoßen auf ein neues, friedliches Jahr, brachen viele nochmals zum Strand auf, um sich die vielen, individuellen Feuerwerke anzuschauen, ohne sich selbst zu beteiligen.

5. Tag: Donnerstag, 01.01.2026 – zur freien Verfügung / Neujahr

Nach einem ausgiebigen Neujahrsfrühstück, bei dem auch bei manchen nochmal mit einem Glas Sekt auf das "Neu" angestoßen wurde, hatten wir das erste Mal einen kalten Regentag. Einige gingen oder fuhren mit dem Ortsbus nochmal ins Zentrum von Binz bzw. zur Seebrücke. Andere besuchten die Saunalandschaft bzw. das Erlebnisbad. Das erste Abend- Buffet des neuen Jahres war wieder sehr vielseitig, und stand denen, des letzten Jahres, um nichts nach.

6. Tag: Freitag 02.01.2026 – Heimreise

Kurz nach Neun fuhr unser, aus dem Vogtland kommende Bus vor. Nachdem wir Binz unterhalb des Schlosses Granitz verlassen hatten, erwischten uns Staustrecken Rund um Bergen, kurz vor der Rügen Brücke und dann vor allem auf der A11, wo wir nur im „stop and go“ unterwegs waren. Ab dem Dreieck Barnim lief es wieder, so dass wir fast pünktlich zum ersten Ausstieg am Berliner Ring, in Niederlehme, kamen.
Um 17:59 Uhr – also mit einer Punktlandung – erreichten wir den Flughafen Dresden. 7 Gäste fuhren dann noch weiter ins Vogtland, nach Gera und Jena.


Ich möchte diesen kleinen Reisebericht mit dem Gedicht von Wilhelm Busch, das im Eberhardt-Neujahrsgruß zitiert wurde, beenden:

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

Ihnen allen ein gesundes Neues Jahr. Bleiben Sie gesund und reiselustig!

Ihr Dieter Braune


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