Winterreise Finnland mit Eiskreuzfahrt
Reisebericht: 14.02. – 21.02.2026
Winter in Finnland...
Ein Reisebericht von
Katrin Deutschbein
1. Tag – Samstag, 14.02.2026: Anreise nach Lübeck – Einschiffung an Bord der Finnlines Fähre in Travemünde (555 Bus–km)
Unsere Reise begann am frühen Morgen in Dresden. Mit einem komfortablen Reisebus der Firma Leistner machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Die Stimmung war erwartungsvoll und heiter. Am Berliner Ring war unsere Gruppe mit insgesamt 26 Personen komplett, sodass wir die Fahrt gemeinsam fortsetzen konnten. Ein wenig Stau auf der Autobahn verzögerte zwar unsere Ankunft, doch tat dies der guten Laune keinen Abbruch. Am Nachmittag erreichten wir schließlich die Hansestadt Lübeck und nach dem Aussteigen unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang zum Marzipan-Speicher-Café am Rande der historischen Altstadt. In stilvollem Ambiente ließen wir uns köstliche Marzipantorte schmecken – eine echte Lübecker Spezialität. Dazu wurden Kaffee oder Tee gereicht, was nach der langen Busfahrt besonders wohltuend war. Anschließend blieb noch etwas Freizeit, um erste Eindrücke von der Stadt zu sammeln, durch kleine Geschäfte zu bummeln oder einfach das besondere Flair der Backsteingotik zu genießen. Wenig später trafen wir uns am berühmten Holstentor, dem Wahrzeichen Lübecks. Das imposante Stadttor aus dem 15. Jahrhundert mit seinen zwei wuchtigen Rundtürmen und der Aufschrift „Concordia domi foris pax“ (Eintracht innen, Friede außen) ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Backsteingotik und erinnert an die große Zeit der Hanse. Von hier aus startete unsere abendliche Stadtführung. Unser Guide führte uns durch zahlreiche verwinkelte Gassen und malerische Innenhöfe, die den besonderen Charakter der Altstadt prägen. Wir erfuhren Spannendes über die Geschichte der Kaufleute, die Blütezeit der Hanse und das Leben in der mittelalterlichen Stadt. Schließlich erreichten wir den Marktplatz mit dem prächtigen Rathaus – ein weiterer beeindruckender Höhepunkt des Rundgangs. Zum Abschluss des Tages kehrten wir in das traditionsreiche Restaurant „Schiffergesellschaft“ ein. Das historische Haus aus dem 16. Jahrhundert beeindruckte mit seinem maritimen Ambiente – Modellschiffe an der Decke, dunkles Holz und eine Atmosphäre, die an vergangene Seefahrerzeiten erinnert.
Serviert wurden typisch norddeutsche Gerichte. Besonders hervorzuheben ist das Labskaus – ein klassisches Seemannsgericht. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, Kartoffeln und Roter Bete, die zu einer kräftigen Masse vermengt werden. Dazu werden meist Spiegelei, Gewürzgurke und Rollmops gereicht. Was auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt, entpuppte sich als überraschend schmackhaft und herzhaft – genau das Richtige nach einem ereignisreichen Tag. Gut gestärkt fuhren wir anschließend weiter zum Fährhafen im benachbarten Travemünde. Dort checkten wir auf der Fähre der Reederei Finnlines ein und bezogen unsere Kabinen für die bevorstehende rund 30-stündige Überfahrt nach Helsinki. Pünktlich um 2.30 Uhr begann unsere Seereise mit der „Finnmaid“. Langsam glitt das Schiff durch die nächtliche Ostsee hinaus in Richtung Finnland. Während einige von uns noch an Deck die frische Seeluft genossen, zog es andere bald in ihre Kabinen, um sich auszuruhen und Kraft für die kommenden Erlebnisse in Helsinki zu sammeln. So endete unser erster Reisetag – voller Eindrücke, Genüsse und Vorfreude auf das, was noch vor uns lag...
2. Tag – Sonntag, 15.02.2026: Seetag auf der Ostsee
Den neuen Tag begannen wir mit einem vielfältigen Frühstücksbuffet an Bord. Die Auswahl war kulinarisch äußerst ansprechend und ließ keine Wünsche offen: frische Brötchen und Brot, herzhafte Aufschnitte, Lachs, Rührei, Obst, Joghurt sowie süße Leckereien sorgten dafür, dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war. Gut gestärkt starteten wir entspannt in den Seetag. Anschließend genossen wir die zahlreichen Annehmlichkeiten, die die komfortable Star-Class-Fähre der Reederei Finnlines zu bieten hatte. Besonders beliebt waren die typisch finnischen Wellnessangebote: Die Nutzung von Sauna und Whirlpool war für uns kostenfrei. Ganz nach finnischer Art wechselten einige Mutige zwischen wohliger Hitze und frischer Seeluft auf dem Außendeck – ein belebendes Erlebnis, das Körper und Geist gleichermaßen erfrischte. Ein ganz besonderes Naturschauspiel bot sich uns später am Tag: die Fahrt durch das Packeis der Ostsee. Langsam und kraftvoll bahnte sich das Schiff seinen Weg durch die weiß glitzernden Eisschollen. An Deck spürten wir die klare, frische Brise des Seewinds, während unser Blick über die traumhafte Kulisse der winterlichen Schärenlandschaft zwischen Finnland und Schweden schweifte. Diese einzigartige Inselwelt, eingebettet in Eis und Wasser, vermittelte ein Gefühl von Weite, Ruhe und nordischer Ursprünglichkeit. Kulinarisch wurden wir auch weiterhin bestens versorgt. Sowohl mittags als auch abends erwartete uns ein reichhaltiges skandinavisches Buffet mit landestypischen Spezialitäten. Fischvariationen, Fleischgerichte, frische Salate, warme Speisen und köstliche Desserts ließen keine Wünsche offen. Besonders angenehm: Selbst die Getränke waren inklusive – ein zusätzlicher Komfort, der das Genusserlebnis abrundete. So verging der Tag auf See wie im Flug – geprägt von Entspannung, beeindruckenden Naturerlebnissen und nordischer Gastfreundschaft.
3. Tag – Montag, 16.02.2026: Ankunft in Helsinki – Fahrt nach Jyväskylä – Winterspaziergang, Eiscurling und Finnische Sauna (280 Bus–km)
Nach einem weiteren leckeren Frühstücksbuffet an Bord erreichten wir gegen 10 Uhr die finnische Hauptstadt Helsinki. Vom Hafen aus führte uns unsere Reise direkt hinaus in Richtung Norden – hinein in die winterliche Landschaft Mittelfinnlands. Unser erstes Ziel war die Region rund um Jyväskylä, etwa drei Autostunden von Helsinki entfernt. Schon während der Fahrt eröffnete sich uns die beeindruckende Weite der finnischen Natur. Wir durchquerten die berühmte finnische Seenplatte mit ihren rund 3.700 Seen und über 4.000 Inseln. Verschneite Wälder, zugefrorene Wasserflächen und eine beinahe märchenhafte Stille prägten das Bild. Immer wieder entdeckten wir die typischen roten oder naturbelassenen Ferienhütten – sogenannte „Mökki“. Von diesen finnischen Sommer- und Ferienhäusern soll es landesweit rund 36.000 geben. Sie stehen meist idyllisch an einem Seeufer und sind Sinnbild für die tiefe Naturverbundenheit der Finnen. Am frühen Nachmittag begann unser erstes echtes Winterabenteuer. Wir erreichten das Himos Holiday Resort in Jämsä und starteten mit einem kleinen Winterspaziergang durch die verschneite Landschaft. Ziel war eine traditionelle Grillhütte – eine sogenannte „Kota“. In dieser gemütlichen, meist runden Holzhütte brannte bereits ein wärmendes Feuer. Dort grillten wir Würstchen als kleinen Snack und wärmten uns mit einem Heißgetränk – ein stimmungsvoller Auftakt unseres Aktivprogramms. Wenig später wurden wir in die Geheimnisse des Eiscurlings eingeführt – ein typisches Wintervergnügen für Groß und Klein. Diese Sportart mag auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich erscheinen, doch sie entwickelte sich rasch zu einem Riesenspaß. Gemeinsam wurde gewischt, gewedelt und geschrubbt, um den Curlingstein möglichst nah an den Mittelpunkt des Zielkreises zu bringen. Teamgeist und gute Laune waren garantiert! Ein besonderes Highlight für einige unserer Gäste war anschließend der Besuch einer traditionellen finnischen Rauchsauna. Diese besondere Form der Sauna wird mit Holz befeuert und besitzt keinen klassischen Schornstein. Der Rauch durchzieht zunächst den gesamten Saunaraum. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, wird der Rauch durch kleine Dachklappen abgelassen – zurück bleibt eine angenehm weiche, ursprüngliche Wärme. Hier konnten wir die Hektik des Alltags hinter uns lassen, zur inneren Ruhe finden und die wohltuende Wirkung der finnischen Saunakultur intensiv erleben. Durch das Schwitzen und anschließende Abkühlen direkt im See wird der Körper gereinigt, der Kreislauf angeregt und das Immunsystem gestärkt – ein echtes Erlebnis für Körper, Geist und Seele. Einige Gäste entschieden sich alternativ für eine rasante Schneemobilfahrt durch die verschneite Landschaft, denn das Resort bot zahlreiche weitere Aktivitäten an. Nach so viel Bewegung und Spaß wurden wir schließlich zu einem deftigen finnischen Abendessen eingeladen. Mit regionalen Spezialitäten gestärkt, machten wir uns anschließend auf den Weg zu unserem Hotel in Jyväskylä – erfüllt von den ersten unvergesslichen Eindrücken des finnischen Winters.
4. Tag – Dienstag, 17.03.2026: Husky–Tour – Elch– und Rentierzucht – finnisches Abendessen – Vaasa (397 Bus–km)
Nach dem Frühstück unternahmen wir einen kleinen morgendlichen Spaziergang durch das winterliche Jyväskylä. Unser Weg führte uns zunächst zur Stadtkirche, die malerisch im Kirkkopuisto-Park liegt. Der helle, klassizistisch geprägte Bau strahlt eine schlichte nordische Eleganz aus und fügt sich harmonisch in die verschneite Umgebung ein. Nur wenige Schritte entfernt erblickten wir auch das Rathaus der Stadt – ein repräsentatives Gebäude mit historischer Ausstrahlung, das vom Selbstbewusstsein der Region als kulturelles Zentrum Mittelfinnlands zeugt. Die klare Architektur und die ruhige Atmosphäre spiegelten eindrucksvoll die typisch finnische Sachlichkeit wider. Nach einer kurzen Busfahrt erwartete uns ein ganz besonderes Highlight: der Besuch einer Huskyfarm. Schon beim Betreten des Geländes wurden wir von freudigem Bellen begrüßt – die energiegeladenen Hunde konnten es kaum erwarten, loszulaufen. Wir erfuhren von Herta, einer Mitarbeiterin der Farm, sehr viel Wissenswertes über Haltung, Training und das Leben der Huskys. Besonders spannend war, dass wir selbst mit anpacken durften, denn unter Anleitung legten wir den Hunden das Geschirr an und bereiteten die Schlitten vor. Danach folgte eine etwa ein Kilometer lange Probefahrt mit einem typischen Hundeschlitten durch die verschneite Landschaft – ein unvergessliches Erlebnis! Das gleichmäßige Gleiten über den Schnee, das Hecheln der Hunde und die klare Winterluft machten diesen Moment einzigartig. Im Anschluss wärmten wir uns am knisternden Feuer mit heißen Getränken und frischem Gebäck auf, tauschten unsere Eindrücke aus und genossen die gemütliche Atmosphäre. Nach diesem grandiosen Erlebnis ging es weiter zu einer über 150 Jahre alten Elch- und Rentierfarm. Dort wurden wir bereits herzlich empfangen. In einem gemütlichen, rustikalen lappländischen Lokal nahmen wir am offenen Feuer Platz und genossen echte finnische Hausmannskost. Besonders schmackhaft war ein herzhafter Wildtopf aus Elch- und Rentierfleisch, verfeinert mit Kartoffeln, Karotten, Sahne und Käse – ein kräftiges, aromatisches Gericht, das wunderbar zur winterlichen Umgebung passte. Kulinarisch wie landschaftlich tauchten wir hier in eine Ursprünglichkeit ein, die von Einfachheit und Naturverbundenheit geprägt ist. Seit Jahrtausenden durchstreifen Elche diese Wälder – ein Gedanke, der uns die Weite und Geschichte dieser Landschaft eindrucksvoll vor Augen führte. Nach dem Essen durften wir die Tiere dann aus nächster Nähe erleben: Wir betraten die Gehege, fütterten Elche und Rentiere und konnten die imposanten Tiere aus unmittelbarer Nähe bestaunen – ein weiteres unvergessliches Erlebnis. Doch am Nachmittag hieß es leider Abschied nehmen, denn eine rund fünfstündige Busfahrt nach Vaasa stand noch bevor. Am späten Abend erreichten wir schließlich Vaasa, unser neues Domizil für die kommenden zwei Nächte. Müde, aber voller Eindrücke, ließen wir diesen erlebnisreichen Tag ausklingen.
5. Tag – Mittwoch, 18.02.2026: Vaasa – Eiskreuzfahrt an Bord der MS Aurora Botnia im Bottnischen Meerbusen (8 Bus–km)
Am Vormittag blieb uns etwas Freizeit für einen Spaziergang durch die Innenstadt von Vaasa. Die Stadt präsentiert sich modern und zugleich maritim geprägt. Rund um den Marktplatz finden sich Geschäfte, Cafés und klare nordische Architektur. Trotz ihrer urbanen Struktur ist die Nähe zur Natur allgegenwärtig – breite Straßen, viel Platz und der Blick Richtung Meer verleihen Vaasa eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Gegen Mittag fuhren wir zum Hafen, denn der Tag stand ganz im Zeichen einer besonderen Eiskreuzfahrt vom finnischen Vaasa ins schwedische Umeå und wieder zurück. Die 2021 in Dienst gestellte, moderne und umweltfreundliche MS Aurora Botnia der Reederei Wasaline hieß uns herzlich willkommen. Die mit Hybridantrieb ausgestattete Fähre wurde speziell für die anspruchsvollen Witterungsverhältnisse im Bottnischen Meerbusen konstruiert. Sie unterstützt aktiv den Umweltschutz und übertrifft sogar die Vorgaben der internationalen MARPOL-Konvention zur Vermeidung von Meeresverschmutzung. Schon bald erlebten wir ein beeindruckendes Naturschauspiel, denn der Bottnische Meerbusen zeigt sich im Winter mit einer meist dicken, geschlossenen Eisdecke. Es war faszinierend zu beobachten, wie sich das Schiff kraftvoll und dennoch ruhig seinen Weg durch das Packeis bahnte. Langsam schob sich der Bug durch die weißen Flächen, während das Eis knirschend auseinanderglitt – ein einmaliges Erlebnis. Bei heißen Getränken wie Kaffee oder Tee lauschten wir den spannenden Erläuterungen unseres Bord-Reiseleiters Stefan. Er berichtete über die Entstehung von Packeis, die besonderen Lichtverhältnisse des Nordens, das Phänomen der Nordlichter und technische Details zum Schiff selbst. Während der gesamten Fahrt bestand die Möglichkeit, in der schiffseigenen Bar zu verweilen oder im kleinen Bordshop zu stöbern. Dies war eine schöne Gelegenheit, letzte Souvenirs zu erwerben. Am Abend bzw. auf der Rückfahrt nach Vaasa erwartete uns ein großartiges skandinavisches Buffet. Die Speisen stammten von qualitativ hochwertigen Lieferanten aus der Region und wurden aus frischen Zutaten zubereitet. Fisch- und Fleischgerichte, Salate, warme Speisen und Desserts boten eine reichhaltige Auswahl. Spät am Abend erreichten wir wieder Vaasa – eine lebendige Universitätsstadt, die urbanes Leben und unmittelbare Natur harmonisch verbindet. Am Hafen nahm uns ein finnischer Buschauffeur in Empfang und brachte uns kurz nach Mitternacht zurück in unser Hotel. Ein eindrucksvoller Tag zwischen Technik, Naturgewalt und nordischer Gastfreundschaft ging damit zu Ende.
6. Tag – Donnerstag, 19.02.2026: Stadtrundfahrt in Helsinki – Einschiffung auf die Finnlines–Fähre – Nachtfährfahrt über die Ostsee (451 Bus–km)
Bereits sehr früh am Morgen klingelte nach einer kurzen Nacht der Wecker und im Anschluß an ein zeitiges Frühstück wurden die Koffer rasch verladen – Helsinki war unser Ziel. Gegen Mittag erwartete uns dort unsere Stadtführerin Maarit. Leider blieb nur wenig Zeit, sodass es bei einer kurzen, aber eindrucksvollen Stippvisite bleiben musste. Helsinki, die nördlichste Hauptstadt der EU, verbindet auf besondere Weise klassizistische Architektur, modernes Design und die unmittelbare Nähe zum Meer. Großzügige Plätze, klare Linien und die frische Seeluft prägen das Stadtbild. Wir sahen den imposanten Hauptbahnhof mit seinem markanten Turm und den monumentalen Figuren am Eingang. Ein kurzer Fotostopp führte uns zum strahlend weißen Dom am Senatsplatz, dem Wahrzeichen der Stadt mit seinen grünen Kuppeln. Auf dem Weg zum Osthafen passierten wir den Präsidentenpalast sowie die berühmte Uspenski-Kathedrale mit ihren roten Backsteinmauern und goldenen Zwiebeltürmen – ein eindrucksvolles Zeugnis der russisch-orthodoxen Vergangenheit Finnlands. Anschließend erreichten wir das rund 20 Kilometer östlich der Innenstadt gelegene Finnlines-Terminal. Dort wartete jedoch ein großer Schreck auf uns: Unsere Gruppe war versehentlich erst für den Folgetag gebucht – und die Fähre schien vollständig ausgebucht zu sein! Die Zeit drängte, denn bereits um 15 Uhr sollte unsere Fähre nach Travemünde ablegen. Was nun? Die Minuten vergingen quälend langsam, während fieberhaft nach einer Lösung gesucht wurde. Glücklicherweise wendete sich das Blatt: Es wurden doch noch einige freie Kabinen gefunden, sodass wir – mitsamt unserem Bus – tatsächlich noch mit an Bord gehen konnten. Die Erleichterung war riesig! Später trafen wir uns an der Bar des Schiffes, um diesen aufregenden Moment gemeinsam zu verarbeiten. Bei einem Glas Wein oder Bier ließen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren – die Winterlandschaften, die Huskys, das Packeis, die herzliche Gastfreundschaft. Ein schmackhaftes Abendessen rundete diesen langen und ereignisreichen Tag ab. So endete unsere Zeit in Finnland, die uns nicht nur beeindruckende Natur und spannende Abenteuer, sondern auch unvergessliche Gemeinschaftsmomente geschenkt hatte.
7. Tag – Freitag, 20.02.2026: Fährfahrt über die Ostsee – Erholung auf See – Ankunft in Travemünde (8 Bus–km)
Nach der Aufregung des Vortages kehrte an Bord der Fähre der Finnlines wohltuende Ruhe ein. Noch einmal genossen wir die zahlreichen Annehmlichkeiten des Schiffes: Einige entspannten in der Sauna, andere ließen sich im Restaurant kulinarisch verwöhnen oder verbrachten gemütliche Stunden in der Lounge mit Blick auf die Ostsee. Die Zeit auf See bot Gelegenheit, die vielen Eindrücke unserer Reise Revue passieren zu lassen – die verschneiten Wälder Mittelfinnlands, die Begegnungen mit Huskys und Rentieren, das Knirschen des Packeises und die besondere Atmosphäre Helsinkis. Am Abend erreichten wir schließlich den Hafen von Travemünde. Nach dem Anlegen ging es nur noch eine kurze Strecke weiter zu unserem Hotel, dem aja Travemünde. Dort bezogen wir unsere Zimmer und konnten den Tag entspannt ausklingen lassen – dankbar für eine erlebnisreiche Reise zwischen Ostsee, Eis und nordischer Winterlandschaft.
8. Tag – Samstag, 21.02.2026: Rückreise von Travemünde (567 Bus–km)
Nach dem Frühstück im Hotel hieß es Abschied nehmen von Travemünde und der Ostsee. Ein letztes Mal atmeten wir die frische Seeluft, bevor wir unser Gepäck im Bus verstauten und die Heimreise antraten. Die Fahrt führte uns durch die weiten Landschaften Norddeutschlands zurück in Richtung Dresden. Während draußen Felder, Wälder und Städte vorbeizogen, nutzten wir die Zeit, um die vielen Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Es wurde erzählt, gelacht und so manches Lieblingsfoto auf dem Handy gezeigt. Am Abend erreichten wir schließlich wieder Dresden – erfüllt von unvergesslichen Erlebnissen, beeindruckenden Naturbildern und vielen schönen gemeinsamen Momenten.
Vielen Dank an alle Mitreisenden für die gute Stimmung, die Gemeinschaft und diese besondere Reise in den winterlichen Norden Europas. 🌟
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